Dialog

Rückblick auf eine Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Karlskirche Zweibrücken

Ansprechpartner:
Dr. Christoph Picker

Programm

Anmeldung

 

20. und 21. Januar 2017 Tagung in Zweibrücken

Luther, wie er uns gefällt?

500 Jahre Reformationsgedenken

Die Reformation als weltgeschichtliches Ereignis hat eine eigene, ausgeprägte Gedenkkultur hervorgebracht. Vor allem die Hundertjahrfeiern der Reformation wurden intensiv begangen. Im Mittelpunkt steht in der Regel Martin Luther, der mit seinem Thesenanschlag und dem Ablassstreit die Initialzündung zur Reformation auslöste. Beim Reformationsgedenken geschieht aber mehr als eine nüchterne Bezugnahme auf ein historisches Ereignis. Die Reformationsfeiern spiegeln das Selbstverständnis des Protestantismus, seine Außenwahrnehmung und seine gesellschaftliche Bedeutung – unter den jeweiligen zeitgeschichtlichen Bedingungen. Und häufig sagen Gedenkkultur und Feierlichkeiten viel mehr aus über die Zeit, in der gefeiert wird, als dass sie ein Zeugnis für die Reformation als solche wären. Die Tagung beleuchtet das Reformationsgedenken der letzten 500 Jahre und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die konfessionell disparate Pfalz. Am Samstag fragen wir nach der Bedeutung und dem Zuschnitt des Reformationsjubiläums 2017. Was feiert Rheinland-Pfalz? Was feiern die pfälzischen Protestanten? Bastelt sich jeder seine Reformation und seinen Luther, wie es ihm gefällt?
In Kooperation mit dem Verein für Pfälzische Kirchengeschichte und dem Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde.