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Noch einmal wird das Kirchenwesen kräftig durcheinandergewirbelt, als 1792 französiche Revolutionstruppen die Pfalz besetzten. Das landesherrliche Kirchenregiment wird beseitigt, die Einzelgemeinden bleiben mehr oder weniger sich selbst überlassen.
Die drohende Auslösung kirchlichen Lebens kann abgewendet werden, als Napoleon der 1799 lutherische und reformierte Konsistorialkirchen, den Dekanaten vergleichbar, auch in der Kantonsstadt Obermoschel, die zum "Departement du Mont Tonnere" (Donnersberg) gehört, einrichtet.
Als 1814 die Franzosenherrschaft zu Ende geht und sich die Sehnsucht der Menschen nach Einigkeit und Frieden auch kirchliche in der Pfälzischen Kirchenunion von 1818 Bahn bricht, entsteht durch die dadurch notwendig gewordene Neuordnung der Kirche auch das Dekanat Obermoschel, das somit zu den ältesten und traditionsreichsten der pfälzischen Landeskirche zählt.
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