• Die Luthermacher: Der Wagen soll auch am 3. Oktober bei der Feier zur Deutschen Einheit in Mainz gezeigt werden. Foto: epd Ein Tüv-geprüfter Luther mit abnehmbarem Kopf

    Die evangelische Kirche wird auf dem Mainzer Rosenmontagsumzug mit einem Motivwagen zum 500. Reformationsjubiläum vertreten sein. Zentrales Element ist eine 3,40 Meter hohe Lutherfigur. Der in einen Talar gekleidete Reformator steht vor einer stilisierten Kirchentür, hält in der rechten Hand einen Hammer, in der linken aber anstelle seiner Thesenpapiere einen Hirtenstab mit Brötchen, Fleischwurst und Wein. Begleitet wird der Wagen von einem Posaunenchor, der unter anderem eine fastnachtstaugliche Version des Chorals „Ein feste Burg ist unser Gott“ zum Besten gibt.

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  • Zerstörerische Kraft: Die Bevölkerung der Philippinen, Gastland des Weltgebetstags, leidet immer wieder unter Taifunen. Foto: epd Blick über christlichen Tellerrand wagen

    Christine Gortner ist seit Oktober in der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in Kaiserslautern als Referentin zuständig für den Weltgebetstag in der Evangelischen Kirche der Pfalz. „Als Teilnehmerin feiere ich schon lange Weltgebetstag, habe in meiner Gemeinde in Lambsborn schon öfter an der Basis mitgewirkt“, sagt die 58-Jährige. Das Motto des Weltgebetstags 2017 am 3. März lautet „Was ist denn fair“. Mit dem Schwerpunktland Philippinen liegt der Fokus auf einem von Drogenkriminalität, Korruption, Terrorismus und großer Armut geprägten Land.

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  • Humor trifft Musik: Clownin Gisela Ermann in der Landauer Stiftskirche anlässlich der Reihe „Landauer Orgelpunkt“. Foto: VAN Eilzugposaune und Spaßgeige

    Dass die christlichen Gottesdienst-Agenden einst befreiendem, offen zur Schau gebelltem – Pardon: gestelltem – Lachen am Entree zu gottesdienstlichen Weihehandlungen strikten Einhalt geboten, ist ein alter Hut. Ein geschichtlich belegter Kalauer sozusagen. Heutzutage „preddischt de Parre“ am Faschingssonntag schon mal „uff Pälzisch“, oder er geht witzelnd „midde Peif’ in die Keersch“. Auch ganz amüsant. Und wenn Pfarrer Arno Backhaus auf einer Frankfurter Kanzel mal einen Witz erzählt und gleich anmerkt „Bitte nicht lachen – das ist ein Gottesdienst!“, weiß in der Regel auch jeder, was von...

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Viel zu zahme Kritik der deutschen Politik

KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch beschäftigt sich in seinem Leitartikel mit dem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten in Oberhausen. Unter dem Jubel Tausender Deutsch-Türken warb dieser für die Pläne Erdogans zum Umbau der Türkei zu einem Präsidialsystem. Das sei ebenso verstörend wie die viel zu zahme Kritik deutscher Politiker an diesem Schauspiel, meint Koch. Immerhin habe die Türkei zur gleichen Zeit den Journalisten einer großen deutschen Zeitung eingesperrt. Eine Demokratie müsse viel...

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Satire lebt von der Grenzverletzung

„Was darf Satire? Alles.“ Dieser berühmte Satz stammt dem großen Journalisten und Satiriker Kurt Tucholsky. Satire sei wichtig, schreibt Gerd-Matthias Hoeffchen in seinem Gastkommentar im KIRCHENBOTEN. Sie lebe von der Grenzverletzung. Sie dürfe schmerzhaft sein. Um auf etwas hinzuweisen, was nicht übersehen werden dürfe. Mit einem ganzen Zirkus voll greller Blinklichter. Um aufzurütteln, wo man sich nicht abfinden dürfe. Darf Satire also alles? Jedenfalls sei sie kein Freibrief für blindes...

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