Wir über uns
Aus der Geschichte
Pfarrei und Kirchengemeinde sind 1962 aus der Aufteilung der Protestantischen Kirchengemeinde Landau als Protestantische Pfarrei 3 Landau hervorgegangen. Die Geschichte der Protestanten in Landau geht ihrerseits direkt auf die Reformation um das Jahr 1522 bzw. die pfälzische Kirchenunion im Jahre 1818 zurück. Heute gibt es in der Landauer Innenstadt neben den beiden Protestantischen Pfarrämtern Landau 1 Mitte und Landau 2 Mitte das Protestantische Pfarramt Landau-Wollmesheimer Höhe und eben unser Protestantisches Pfarramt Landau-Horst. 1975 wurde der Gemeindebezirk Horstring abgetrennt, dieser kam zur Pfarrei Queichheim und erhielt 1992 die Lukaskirche in der Dresdener Straße. Der Einrichtung eines Pfarramtes im Wohngebiet Horst ging 1954 die Bildung eines Vikariates auf dem Horst voraus.
Einen wesentlichen Anteil am Wachstum der Kirchengemeinde haben die Flüchtlinge, die seit 1950 im verstärkten Maße hergezogen sind, vermischt mit einer ebenso starken Zuwanderung aus der Umgebung Landaus. In jüngster Zeit sind Umzüge aus dem Großraum Karlsruhe zu verzeichnen. Die mit der weiteren Bebauung verbundene Besiedlung führte am 1. Juli 1972 zur Ausgliederung des Wohngebietes Horstring westlich der Fichten- und Helmbachstraße mit der 1992 gebauten Lukaskirche, diese dem Protestantischen Pfarramt Landau-Queichheim zugeordnet.
Die Johanneskirche, ein Jahr nach dem Pfarrhaus Horststraße 99 in den Jahren 1963/64 errichtet, entstand nach Plänen des Landauer Architekten Wilhelm Ecker. An der Straßenkreuzung Horststraße / Horstring steht sie in einer städtebaulich exponierten Lage. Glas und Stein sind die dominierenden Baustoffe, für das Dach kamen Holz (von innen sichtbar) und als Abdeckung Kupferblech zur Verwendung. Charakteristisch sind die Glaswände mit einer abstrakten Verglasung nach Entwürfen des Landauer Künstlers Hermann Jürgens. Die Fensterfassade ist sanierungsbedürftig. Das Ziel ist, die Fassade zum Kirchenjubiläum 2014 wieder instandzusetzen. Erneuerungsbedürftig ist außerdem die elektrische Anlage. Ihre Instandsetzung befindet sich in Vorbereitung. Der Bauplan Eckers kam nicht vollständig zur Vollendung. Auf einen 35 Meter hohen freistehenden Turm verzichtete die Kirchengemeinde, ebenso wurde das Gemeindehaus vor der Kirche nicht gebaut. Erst 1983 erhielt die Kirche einen kleinen Glockenturm. Neben einer alten Johannesglocke von der früheren Johanneskapelle unter dem Kindergarten, die heute als Taufglocke dient, wurden eine Bet- und Totenglocke angeschafft.
Kunstwerke: Apostelsäule von Margot Stempel-Lebert, 1964
Altarkreuz von Luise Unger, 1998
Bosch-Orgel, gekauft im Mai 2000, Baujahr 1964, z. Zt. im Aufbau noch zu finanzieren.
Das älteste kirchliche Gebäude im Wohngebiet Horst ist das heutige Protestantische Gemeindehaus, eingeweiht am 18. Juli 1954 von Kirchenpräsident Dr. Theo Schaller. Darin waren untergebracht: Kindergarten, Wohnung für Erzieherin, Vikarswohnung und im Souterrain die Johanneskapelle. Heute befinden sich in diesem Gebäude: Gemeindesäle, Jugendraum und Hausmeisterwohnung.
Der Kindergarten „Spiel- & Lernhaus“, zog 1974 in ein eigenes Gebäude aus, nach der Außensanierung nun auch innen renoviert.
Über die Geschichte unserer Gemeinde und unsere Gemeindearbeit gibt ausführlich Auskunft das Jubiläumsbuch:
Jubiläum Johannesgemeinde Landau Horst,
herausgegeben im Auftrag des Presbyteriums der Protestantischen Kirchengemeinde Landau-Horst, Landau 1999 (leider vergriffen).