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Losung

Losung für Montag, 18. November 2019
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Psalm 139,5

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
Römer 8,35

© Evangelische Brüder-Unität

Fragen rund um die Konfirmation

Wir sind nicht in der Kirche. Kann unser Kind konfirmiert werden?

Ja. Die Konfirmation ist möglich, wenn ihr Kind getauft ist oder sich vor der Konfirmation taufen lassen will.

Ist der Unterricht in einer anderen Kirchengemeinde möglich?

Zunächst einmal sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind in der Kirchengemeinde zur Konfirmandenstunde geht, zu dem es auf Grund seines Wohnsitzes gehört. Dies bietet sich an, weil Freundinnen und Klassenkameraden ebenfalls dort sind und so die Vertrautheit am größten ist. Wenn Sie aber gute Gründe dafür haben, Ihr Kind in eine andere Gemeinde zu schicken, so sprechen Sie bitte zunächst mit Ihrem zuständigen Pfarrer und dann mit dem Pfarrer oder Pfarrerin der von Ihnen gewünschten Kirchengemeinde.

Muss mein Kind konfirmiert werden oder reicht die Taufe?

In der Taufe hat Gott uns Menschen seine Liebe und sein Mit-Sein zugesichert. Da zur Taufe jedoch seit ihren Ursprüngen auch das Bekenntnis des Menschen zu Gott dazu gehört, werden die Jugendlichen in der Konfirmation eingeladen, sich nun selbst zu ihrem Glauben zu bekennen.
Sicher reicht zur Kirchenmitgliedschaft die Taufe. Allerdings ist es bereichernd und schön,  zusammen mit Freunden in der Konfirmationsgruppe den christlichen Glauben  verstehen zu lernen.
Wer das Patenamt übernehmen will muss in der Regel konfirmiert sein.

Mein Kind ist nicht getauft. Kann es konfirmiert werden?

Ihr Kind kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Konfirmation ist gedacht als Bekräftigung des eigenen Bekenntnisses zum Glauben und als eine Bestärkung des Glaubens. Wenn das Kind nicht getauft ist, so wird es meist während der Konfirmandenzeit oder im Rahmen des Konfirmationsgottesdienstes getauft.

Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?

Mit der Konfirmation wird unter anderem das Recht zugesprochen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen (aktiv ab dem 14. Lebensjahr, passiv ab dem 18. Lebensjahr) oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden.

Was soll mein Kind bei der Konfirmation anziehen?

Es gibt selbstverständlich keine feste Kleiderordnung. Allerdings sollte die Kleidung den festlichen Charakter des Tages unterstreichen.

Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?

Das Presbyterium hat beschlossen, dass in Gottesdiensten grundsätzlich nicht fotografiert werden soll. Nach dem Gottesdienst steht der Pfarrer gern für Bilder zur Verfügung.
Nichts einzuwenden dagegen ist, wenn diskret und unauffällig ein Film gedreht wird.

Was soll man zur Konfirmation schenken?

Weit verbreitet ist heute, Geld zu verschenken. Sicherlich eröffnet das den Jugendlichen, sich später das zu kaufen, was sie möchten. Dennoch ist es vielleicht für manch einen zu anonym. Besser ist es da vielleicht, ein Buch, ein Schmuckstück oder eine CD zu verschenken. Oder: Sie lassen sich etwas ganz Persönliches oder Einmaliges einfallen.

Endet das Patenamt mit der Konfirmation?

Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil der oder die Jugendliche dann religionsmündig ist. Aber es wäre selbstverständlich sinnvoll und schön, wenn die guten Kontakte zwischen Paten und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben!