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50 Jahre Matthäuskirche

Weitere Informationen zum JubiläumÖffnet einen internen Link lesen Sie hier:

Mitglied werden - Spenden

(Mindest)-Jahresbeitrag 12 Euro oder sonstigen Förderbeitrag
überweisen auf
Kto.Nr.  4994 bei
Sparkasse Südliche Weinstraße
BLZ 548 500 10
Den Mitgliedsantrag erhalten SieStartet einen Download hier:

Kontakt

Nähere Informationen zum Bauverein bei Peter Engmann
Tel. 06341/30324
Email: peterengmann(at)web.de

Mitgliederversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie recht herzlich ein zur Mitgliederversammlung unseres Bauvereins am Sonntag, den 15. April um 11 Uhr nach dem Gottesdienst in der Matthäuskirche. Auch sonstige an der Unterstützung unserer Kirchengemeinde interessierten Gemeindeglieder sind herzlich willkommen. Der Vorstand verbindet mit dieser Einladung seinen herzlichen Dank an alle Mitglieder und Förderer.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Hellmann (1. Vorsitzender), Peter Engmann (Schatzmeister)

 

 

Liebe Gemeindeglieder,

unser Bauverein besteht nun schon mehr als 50 Jahre und konnte in dieser Zeit sehr viel finanzielle Unterstützung für notwendige Baumaßnahmen leisten. Trotz einiger Neuzugänge hat sich in den letzten Jahren die Zahl der Mitglieder verringert. Viele ältere langjährige Beitragszahler sind inzwischen verstorben.

Daher ist es nun dringend erforderlich, dass wir neue Mitglieder gewinnen, die bereit sind, einen jährlich gleich bleibenden Beitrag zu zahlen, damit wir auch in Zukunft über eine gewisse sichere Planungsgrundlage verfügen können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich dazu entschließen könnten, unserem Verein beizutreten. Sie haben mit dem Beitrittsformular auf der Internetseite die Möglichkeit dazu. Sie können das Blatt an das Pfarramt senden oder einwerfen bei den folgenden Adressen:  Pfarramt, Ebernburgstr.2a

oder : Walter Hellmann, Emich- v.-Leiningen Str. 26  (Vorsitzender d. Bauvereins)

Übrigens: Sollten Sie schon Mitglied sein, sprechen Sie doch einmal  Ihre nette Nachbarschaft  an!

Am Anfang war - der Bauverein (Bericht im Gemeindebrief Mai 2017)

Nun dürfen wir also in diesem Jahr dankbar auf das 50-jährige Bestehen unseres Kirchenbaus zurückblicken. Ein wenig stolz darauf darf auch der Kirchenbauverein sein, der – abgesehen von der Hilfe zur Anfangsfinanzierung des Baues – über den ganzen Zeitraum hinweg erhebliche finanzielle Beiträge zum Erhalt des Bauwerks geleistet hat.

Mit welchem Elan und Einsatz die Begründer des Vereins 1963 schon vor dem Beginn der Baumaßnahmen ans Werk gingen, ist in einem Auszug aus dem Visitationsbericht unserer Gemeinde aus dem Jahr 1984 zu ersehen. Es heißt da:

„Im Februar 1963 wurde bei einem Gemeindeabend, in welchem über den beabsichtigten Bau einer Kirche gesprochen wurde, beschlossen, einen Kirchbauverein zu gründen. Dieser nahm mit Zustimmung des Presbyteriums im Mai 1963 seine Arbeit auf. Es sollte kein Verein mit festem Mitgliedsstamm sein, vielmehr ein Verein, der grundsätzlich von allen Gemeindegliedern getragen ist und sich aus freiwilligen Spendenbeträgen finanziert. Es war uns nicht um eine klar abgegrenzte rechtliche Stellung gegangen, sondern um eine Spendengemeinschaft für unsere Kirchengemeinde. […]. Die Geschäftsführung lag von Anfang an bei Presbyter Puster. Die Aktion wurde am 9. Mai 1963 durch eine Spende von 200.- DM der damaligen Presbyterin Frau Kopplow eröffnet. Im ersten Jahr wurden bereits durch die rund 20 Sammlerinnen und Sammler 11 746,- DM zusammengetragen. Das beste Ergebnis wurde 1965, im Jahr des Baubeginns der Kirche, mit 24 903,- DM erzielt, während jetzt das Ergebnis der monatlichen Sammlungen bei jährlich zwischen 7 000,- und 8 000,- DM liegt. Insgesamt sind bis Mitte September 1984 206 000,- DM von den Gliedern unserer Gemeinde gespendet worden.

Von dieser Summe zuzüglich der Zinsen […]) wurde zuerst der Grundstock für unsere Kirche mit 72 000,- DM finanziert. Nachdem laut Beschluss der Gesamtkirchengemeindeverwaltung Landau unsere Kirche zur Grundausstattung der Gemeinde gehört und der Restbetrag über die Gesamtkirchengemeinde finanziert wurde, wurde unsere Sammlung für Ausgaben verwandt, die aus dem Vermögenshaushalt zu finanzieren waren. So wurden für das Orgelpositiv in unserer Kirche 1970  11 681,- DM aufgewandt und für die Renovierung des Kindergartens im Jahr 1971  6 840 DM und des Gemeindesaals im Jahr 1973  16 000,- DM. Ferner wurden zur Verfügung gestellt: für den Flügel 6000,- DM, für die Versetzung der Glocken vom Dachreiter des Gemeindehauses auf den Turm und den Bau des Glockenstuhls 10 200,- DM, für die Beschaffung der Orgel 71 500,- DM, für die neuen Fenster im Gemeindezentrum 10 400,. DM, für die Heizung der Kirche 4 000,- DM und für den Einbau einer Toilettenanlage in der Kirche 3 000,- DM. Unsere Bücherei wurde mit insgesamt 4000,- DM unterstützt. […]

Den Gemeindegliedern ist für die große Treue zu danken, mit welcher sie diese Sammlungen trotz manchen Murrens bis jetzt unterstützt haben. Eine ganz besondere Anerkennung verdienen jedoch jene Männer und Frauen, die teilweise schon über 20 Jahre monatlich oder vierteljährlich von Haus zu Haus gehen. Sie geben mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz ein leuchtendes Beispiel für aktive Mitarbeit in der Gemeinde.

 Als Sammlerinnen und Sammler sind im Jahr 1984 tätig: Bevier, Anneliese; Engelhardt, Berta; Engmann, Martha ; Heckmann, Elise; Ludwig, Helga; Matz, Pauline; Müller, Walter; Puster, Alfred; Sieper, Katharina; Silber, Hildegard; Weber, Lydia“

Soweit der Auszug aus dem Visitationsbericht. 

Ein wenig ins Grübeln kommt die Vorstandschaft heute beim Lesen der Höhe der jährlichen Sammelaktionen (der achtziger Jahre) von 7 000,- bis 8 000,- DM. Bei einer realistischen Umrechnungsquote DM : Euro von 1: 1 müssten wir uns heute noch ein bisschen anstrengen...

In den letzten drei Rechnungsjahren kamen wir auf die folgenden Spendenbeträge:

2014  ~  5160,-  €

2015  ~  4 600,- €

2016  ~  5 900,- €

Da sollte doch in Zukunft noch ein bisschen mehr gehen…?   

Peter Engmann


Aktuelles vom Bauverein

Mitgliederversammlung mit Neuwahl Vorstandschaft
In der Mitgliederversammlung des Bauvereins am 13.07.2014, in der dieses Mal satzungsgemäß u.a. Neuwahlen des Vorstandes anstanden, legte Herr Gottfried Wenz, der langjährige Vorsitzende, dieses Amt aus Altersgründen nieder.

Zu seinem Nachfolger wurde Herr Walter Hellmann, Emich von Leinigen Str. 26, von der Versammlung einstimmig gewählt.

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind:

Herr Dr. Manfred Bardong: 2. Vorsitzender

Herr Peter Engmann: Schriftführer und Kassenwart

Beisitzer: Frau Iris Kron,

Herr Dr. Paul Kussmaul 

Herr Kurt Deckler

 

Patenschaften für Energie sparende Leuchten gesucht

Unsere Bitte um eine zweckgebundene Spende zur energiesparenden Erneuerung unserer Kirchenbeleuchtung erbrachte bisher das erfreuliche Ergebnis von 530 Euro. In den nächsten Tagen könne wir daher alle Glühbirnen im Kirchenschiff durch LED-Strahler ersetzen. Allen engagierten Spendern ein herzliches Dankeschön für Ihren Beitrag. Zur Vervollständigung der Leuchten erbitten wir weitere Spenden auf die unten genannte Bankverbindung.

Peter Engmann
Unsere Bankverbindung:  IBAN: DE 98 5485 0010 0000 0049 94
oder: Kto. Nr. 4994, BLZ  548 500 10   Spk. SÜW
Verwendungszweck „Leuchte“

 

Der Bauverein –
50 Jahre und kein bisschen müde!

Ja, schon ein halbes Jahrhundert besteht der Bauverein an unserer Matthäuskirche. Fast, muss man genauer sagen, wenn man ihn unter dem Aspekt „e.V.“ sieht. Denn erst ab dem 2.1.1990 wurde der schon seit 1962 bestehende Bauverein in das Vereinsregister des Amtsgerichts Landau eingetragen, nachdem zuvor in einer Mitgliederversammlung am 17.12. 1989 eine Satzung erarbeitet und beschlossen worden war. De facto wurde jedoch die Idee zur Bildung eines Vereins mit dem Ziel der finanziellen Unterstützung der Gemeinde bei Neubau- und Erhaltungsmaßnahmen schon im Jahr 1962 geboren, als sich abzuzeichnen begann, dass die Matthäusgemeinde eine „richtige“ Kirche bekommen würde, die das bestehende Provisorium des Gemeindesaales als Kirchenraum ablösen sollte.

Ab Mai 1963 begannen dann Presbyterinnen und Presbyter, aber auch an­dere engagierte Gemeindemitglieder regelmäßige monatliche Haussammlun­gen im Wohngebiet durchzuführen.

Wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen 50 Jahren geleis­tet haben, sollten uns aber bewusst sein, dass ein Nachlassen unserer An­strengungen nun nicht angebracht ist. Deshalb mit Ausblick auf die nächsten 50 Jahre unsere Bitte: Seien Sie uns nach wie vor wohlgesinnt, und lassen Sie in Ihrer Unterstützung nicht nach. Vielleicht ist unser Jubiläumsjahr ja ein Anlass für Sie, durch eine Jubiläumsspende weiterhin Ihre Solidarität zu be­kunden. Wir würden uns darüber riesig freuen.

Herzlichen Dank allen bisherigen und zukünftigen Gönnern unseres Bauverein.
Peter Engmann, Rechner

 Startet einen DownloadHier finden sie den gesamten Text!

Wie alles begann

Schaffe, schaffe Häusle baue ... - so heißt es bekanntermaßen bei den strebsamen Schwaben. Und diese Weisheit hatten sich auch die Begründer unseres Bauvereins vor fast 50 Jahren zu Herzen genommen, als die Zeit reif war, ein Kirchengebäude für unsere Gemeinde zu errichten. Denn als nach dem Krieg in den 50-er Jahren das Wohngebiet „Wollmesheimer Siedlung“ durch rege Bautätigkeit in der Einwohnerzahl kontinuierlich anstieg, kam auch der Wunsch nach einer „richtigen“ Kirche für die evangelische Gemeinde auf, die das bis dahin bestehende Provisorium „Gemeindesaal“ ablösen sollte.

Von der Haussammlung zum Bauverein

Anfang der 60-er Jahre bereits wurden die ersten Vorplanungen für einen Kirchenneubau getätigt, der schließlich von 1965 – 1967 realisiert werden konnte; und natürlich stellte sich damit auch die Frage der Finanzierbarkeit des Vorhabens. Zwar war die Evangelische Landeskirche zu jener Zeit finanziell  noch gut aufgestellt, dennoch wurde zu Recht erwartet, dass sich die Gemeinde finanziell an dem Projekt beteiligt, und so wurde die Idee geboren, durch Sammeln von Spenden zur Realisierung beizutragen; zuerst in Form einer „von Haus zu Haus“ – Sammlung, bei der engagierte PresbyterInnen und Gemeindeglieder mit dem „Sammelbüchel“  Klinken putzen gingen.

Monat für Monat übten die treuen Sammler diesen sicherlich nicht immer erfreulichen Dienst – für den ihnen noch heute großer Dank und Anerkennung gebührt- bis zum Jahr 1989 aus.

Dies war das Jahr der offiziellen Gründung des Bauvereins als gemeinnützigem e.V.  Die Presbyter Gottfried Wenz, Karl Heinz Blauth, und Alfred Puster waren Vorsitzender, Stellvertreter und Rechner der ersten Jahre.

45 Mitglieder und viele Nichtmitglieder helfen

Heute steht an der Drachenfelsstraße ein modernes intaktes Gemeindezentrum mit Kirche, Pfarrhaus, Kindergarten und Gemeindesaal, das sicherlich so nicht existierte, wenn nicht der Bauverein in all den Jahren immer wieder geholfen hätte, finanzielle Engpässe zu überbrücken.

Der Verein wird heute getragen von den Mitgliedsbeiträgen der 45 Mitglieder (Stand Sept. 2011), vor allem aber von der Spendenbereitschaft vieler Nichtmitglieder aus unserer Gemeinde. Auch hierfür: Herzlichen Dank!

Zukünftig immer mehr auf finanzielle Hilfe angewiesen

Auch wenn die bauliche Situation unserer Gemeinde momentan nicht kritisch ist, ist es weiterhin unerlässlich, ein finanzielles „Sicherheitsnetz“ zu erhalten, denn durch die Neuordnung der Baufinanzierungsrichtlinien seitens der Landeskirche werden die Gemeinden in der Zukunft zunehmend auf Eigenmittel angewiesen sein.

Wie können Sie helfen

Bitte helfen Sie daher weiterhin so bereitwillig mit Ihren Spenden mit, die wichtige Arbeit des Bauvereins zu unterstützen. Gleich ob Sie uns über unsere Bankverbindung oder als Barbetrag im Pfarrhaus Ihre Spende zukommen lassen, sind wir Ihnen für Ihren Beitrag dankbar.
Spendenquittungen werden jeweils zu Beginn des neuen Jahres zugestellt.