Home  » Gemeindegeschichte

Ökumenische Nachbarschaftshilfe

Mobilnetz-Nummer: 0157 5046 7103 - Info hierzu lesen sie Öffnet einen internen LinkHIER:

Mitgliederversammlung Bauverein am 19. April

Informationen zur Mitgliederversammlung Öffnet einen internen Linklesen Sie hier:

Einführung von Pfarrer Dr. Stefan Bauer am 1. Dezember 2019

Dekan Volker Janke führte Pfarrer Bauer im Rahmen des Gottesdienstes ein. Assistentinnen waren Pfarrerin Anne-Katrin Dauber und Pfarrerin Elke Maicher. Der Gottesdienst wurde vom Kinderchor Regenbogen und von der Süd-Ost-Kantorei mitgesteltet, beide unter der Leitung von Mirjam Hantke-Zimnol, an der Orgel spielte auch Gerhard Betz. Grüße wurden von der Katholischen Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt und von St. Albert  ausgerichtet, ebenso von Oberbürgermeister Hirsch und von Pfarrer i.R. Herbert Wust, bei dem Pfr. Bauer im Vikariat war. Kinder und der Elternbeirat der Kita Siedlernest begrüßten Pfr. Bauer. Aus seiner früheren Gemeinde in Ludwigshafen war ein Bus angereist.

  • Fotos von der Einführung von Pfr. Dr. Stefan Bauer am 1.12.2019

50 Jahre Matthäuskirche



Das Jubiläum wurde mit drei Veranstaltungen im Juni gefeiert:

04.06.2017 Pfingstsonntag
10 Uhr Gottesdienst mit der Goldenen Konfirmation. Mitwirkung  der Landauer Bläserkantorei unter der Leitung von Christian Syperek und der Süd-Ost-Kantorei Landau unter der Leitung von Mirjam Hantke-Zimnol

11.06.2017 Trinitatissonntag
18 Uhr Jubiläumskonzert mit „simply brass“ und Mirjam Hantke-Zimnol, Orgel

18.06.2017 1. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr Festgottesdienst 50 Jahre Matthäuskirche
mit Dr. Ludwig Burgdörfer und der Süd-Ost-Kantorei mit Solisten.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Empfang statt.

Die protestantische Kirchengemeinde Wollmesheimer Höhe

Die frühere protestantische Stadtgemeinde Landau, der bis zum Beginn der 1960er Jahre alle Protestanten - ausgenommen die der 1937 einge­meindeten Stadtteile Queichheim und Mörlheim - angehörten, war in zwei Pfarrämter geteilt, deren Trennungslinie die Queich bildete. Somit gehörte die Wollmesheimer Höhe zum Pfarramt l von Landau.

Vor und während des Krieges fanden auf der Siedlung keine Gottesdienste statt. Nach dem Krieg wurde der Wunsch nach eigenen Gottesdiensten in dem überwiegend protestantischen Wohngebiet geäußert. Eine alte Baracke bot sich dazu an. Nachdem Pfarrer Hust das Pfarramt Landau l übernommen hatte, fanden hier regelmäßig Gottesdienste statt, die Pfarrer Hust meist im Wechsel mit dem damaligen Vikar Heinrich Kron hielt. Für Ordnung und Sauberkeit sorgte der alte Kirchendiener Bibiko, der oft Mühe hatte, die wilde Siedlerjugend im Zaum zu halten.

In der Stadt war zwischenzeitlich, zur Bewältigung der durch die Kriegsschäden notwendigen Ausbauarbeiten, eine evangelische Aufbauge­meinde gegründet worden, die auch die hier wohnenden Kirchenmitglieder zum Helfen mobilisierte. Im Januar 1954 erschien ein von Dekan Mehringer, Pfarrer Hust und Vikar Kron unterzeichneter Aufruf zum Bau eines Kindergartens, in dem auch Gottesdienste stattfinden sollten. Im Oktober 1954 konnte man mit dem Erdaushub beginnen, am 5. November war Richtfest und im Juni 1955 war das Gemeindezentrum beziehbar. Zwischenzeitlich hatte sich die Gemeinde von etwa 800 Mitgliedern vor dem Krieg auf fast 1500 vergrößert. 1954 wurden zwei Mitglieder ins Presbyterium gewählt, Herr Becker und Herr Links. Als weiterer Presbyter kam im April 1955 Herr Puster dazu der in das Wohngebiet umgezogen war. Diese drei Presbyter vertraten in der Stadtgemeinde die Interessen des jungen Wohngebietes, und es gelang mit der Unterstützung des ehemaligen Oberkirchenrates D. Schaller, die Errichtung eines Vikariates zu erreichen. Dr. Hensel war der erste Inhaber dieser Stelle. Während seiner Dienstzeit wurde im Januar 1957 ein eigenes Glöckchen in einem Dachreiter auf dem Gemeindezentrum aufge­hängt. Im April 1958 wurde Frau Vikarin Franck mit der Vikarsstelle betraut; 1960 wurde ein eigenes Vikariat für die Wollmesheimer Höhe errichtet und im November 1962 zur eigenständigen Pfarrstelle erhoben, die Frau Franck als eine der ersten Pfarrerinnen der Pfalz übernahm Im März 1967 konnte der Neubau der Matthäuskirche eingeweiht werden.

Nach mehr als 13-jährigem Dienst auf der Wollmesheimer Höhe übernahm Pfarrerin Franck im Februar 1971 eine Krankenhauspfarrstelle an der Universitätsklinik in Homburg. Das Presbyterium wählte Pfarrer Ade zum Nachfolger, der im Februar 1971 seinen Dienst in der Matthäuskirchen­gemeinde antrat. Ins neue Pfarrhaus konnte Familie Ade im Herbst einziehen. Die Gebäude der Matthäuskirchengemeinde waren nun vollendet (Kirche, Gemeindezentrum mit Kindergarten und Pfarrhaus). 

Dieses Quadrat inmitten der Wollmesheimer Höhe mit der Nachbarschaft zur katholischen St. Albertgemeinde und der Grundschule kann mit Fug und Recht Mittelpunkt des Wohngebietes genannt werden.

Nach Vollendung des äußeren Aufbaus der Gemeinde war deren Festigung auch im Innern notwendig. Die Arbeit in den einzelnen Gruppen wurde verstärkt, Gemeindefreizeiten durchgeführt und die Öffentlichkeitsarbeit auf- und ausgebaut. Nach der Wahl Pfarrer Ades zum Dekan von Germersheim, ernannte die Kirchenregierung Pfarrer Gerhard Kron zum Nachfolger, der seinen Dienst im August 1988 antrat.

Neben einigen Renovierungsarbeiten im Gemeindezentrum, der Dachsanierung der Kirche und dem Anbau eines „Spiel- und Schlafsaals“ für die Ganztagskinder des Kindergartens im Jahr 2006 fand in den Jahren 2009/2010 nochmals eine Veränderung im Gemeindezentrum statt. Unsere Kirchendienerin Frau Vöhringer zog zum Jahreswechsel 2009/10 aus der Dienstwohnung aus. Das Kindergartenteam und das Presbyterium nahm dies als Chance wahr, diese Räumlichkeiten einer Nutzung für eine dritte Kindergartengruppe zuzuführen, und zwar einer so genannten Krippen­gruppe für Kinder ab dem ersten Lebensjahr in der Ganz­tags­betreuung. Dazu fielen größere Renovierungs- und Umbau­arbeiten an, welche im Herbst 2009 abgeschlossen wurden.