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Evangelische Kirche der Pfalz 
Bibliothek und Medienzentrale
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Letzte Aktualisierung: 24.04.2017
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Ausstellungen

Wir organisieren im Rahmen unserer Möglichkeiten alle ein bis zwei Jahre eine Ausstellung mit Exponaten aus unserem eigenen Bestand. Wenn möglich, zeigen wir parallel hierzu jeweils eine aktuelle Wanderausstellung einer kirchlichen oder wissenschaftlichen Institution.

Zur Ausstellungseröffnung findet in der Regel ein wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen einer Abendveranstaltung in unserem Hause statt.


Der Heidelberger Katechismus zählt – zusammen mit Luthers Katechismen – zu den bedeutendsten Schriften der Reformationszeit. Vor 450 Jahren wurde er in der Kurpfalz publiziert und eingeführt und noch 1563 in die neue kurpfälzische Kirchenordnung aufgenommen. Sein Hauptverfasser war der in Heidelberg und Neustadt lehrende und in der Neustadter Stiftskirche bestattete Universitätstheologe Zacharias Ursinus. In mehr als 40 Sprachen übersetzt, prägt der 1619 in den Rang einer reformierten Bekenntnisschrift erhobene „Heidelberger“ bis heute weltweit die Identität nicht nur des reformierten Protestantismus.

Die Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz stellte den Heidelberger Katechismus in seinem Jubiläumsjahr mit einem Vortrag und einer Ausstellung als klassischen – zeitlosen wie auch zeitgebundenen – Bekenntnistext vor: Vom 18. Februar bis zum 15. März 2013 präsentierte die Bibliothek und Medienzentrale zu den üblichen Öffnungszeiten in ihrem Lesesaal, Roßmarktstr. 4, in Speyer, eine Katechismus-Doppelausstellung: Die Wanderausstellung „450 Jahre Heidelberger Katechismus“ des Reformierten Bundes stellt auf 12 Schautafeln Entstehung, Inhalt und Wirkung des „Heidelbergers“ dar.

Die von Dr. Traudel Himmighöfer, der Leiterin der Bibliothek und Medienzentrale, erarbeitete Buchausstellung „Von Heidelberg nach Leuenberg. Die Katechismen und Bekenntnisse der pfälzischen Landeskirche“ zeigte, ausgehend vom Heidelberger Katechismus, die weitere Entwicklung von Katechismus und Bekenntnis in der Geschichte der Evangelischen Kirche der Pfalz bis heute auf.

In Vitrinen im Foyer wurden Bücher und Medien rund um das Thema „Katechismus“ vorgestellt, die nach der Ausstellung kostenlos entliehen werden konnten.

Frau Professorin Dr. Irene Dingel, Kirchenhistorikerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Mainz, sprach am Donnerstag, 21. Februar 2013, um 18.00 Uhr, in der Bibliothek und Medienzentrale, Roßmarktstr. 4, in Speyer, über „Den Glauben ins Leben ziehen … Der Heidelberger Katechismus als Handbuch des christlichen Lebens und konfessionelle Neuordnung“.