Anschrift und Kontakt

Evangelische Kirche der Pfalz 
Bibliotheks- & Medienzentrale
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Neben den Print-Ausgaben der abonnierten Zeitschriften werden auch Online-Versionen im Volltext angeboten.

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Letzte Aktualisierung: 30.05.2020
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Aktuelles im Juni 2020


Quelle: www.katholisch.de

Neues Themenheft zu "Abonnements"

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen unsere ca. 350 aktuell abonnierten Zeitschriften, Zeitungen, Jahrbücher und Schriftenreihen präsentieren zu dürfen. Es werden Titel, Untertitel, Erscheinungsorte, Verlage, das Jahr des Erscheinungsbeginns sowie Schlagworte und Signaturen angezeigt. Das Jahr des Erscheinungsbeginns besagt nicht, dass sich sämtliche Bände oder Jahrgänge des jeweiligen Periodikums in der BMZ befinden.

Für das Auffinden weiterer Titel, zusätzlicher bibliographischer und inhaltlicher Angaben sowie der in den Periodika enthaltenen Aufsätze benutzen Sie bitte unseren Katalog.

Bitte zum Download auf das Bild rechts klicken.


Neuerwerbungen der BMZ im 2. Halbjahr 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen 792 Neuerwerbungen (Bücher & Hefte, audiovisuelle und Online-Medien) aus dem 2. Halbjahr 2019 präsentieren zu dürfen. Es werden auch die Inhaltsbeschreibungen, die vergebenen Schlagworte sowie Internet-Links zu den Inhaltsverzeichnissen der jeweiligen Titel mit abgedruckt. Bitte beachten Sie, dass unmittelbar hinter den Verfasser-Namen die Geburtsdaten der Autoren erscheinen. Diese sind nicht mit den Erscheinungsjahren der Bücher zu verwechseln. Letztere werden im Text zwischen Verlagsangabe und Seitenzahl angezeigt. Viel Freude beim Stöbern wünscht Ihre Bibliotheks- und Medienzentrale. 

Ein Klick auf die Bilder oben führt zum Download der Listen.


Online-Videos auf unserem Medienportal

Checker Tobi - Der Viren-Check
Tobias Krell, ARD-Mediathek, Kinderfilm, Deutschland 2020
1 Online-Video (24 Minuten)

Wer hatte nicht schon mal einen Schnupfen, eine Erkältung oder sogar die Grippe? All das sind Krankheiten, die wir durch winzige Viren bekommen können. Aber was sind Viren eigentlich? Warum können sie uns krank machen? Und wieso ist gerade das neuartige Corona-Virus so gefährlich? Checker Tobi und Viren-Expertin Linda finden es heraus.

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Globalisierung - der Preis des Wohlstands
Christopher Bisset, FWU, Dokumentarfilm, Deutschland 2013
1 Online-Video (54 Minuten)

Im Zentrum der Produktion steht der Kurzfilm "Five Ways to Kill a Man", Gewinner des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012 (Kategorie Bildung). Dem Protagonisten Sam begegnen im Laufe des Tages Menschen aus fernen Ländern, die mit ihm aufgrund seines Lebensstils in Verbindung stehen. Sie begleiten ihn, lachen und essen gemeinsam, kommen sich näher. Am Ende des Tages steht Sam vor der Frage, was er mit seinen neuen Bekannten tun soll. Er trifft eine drastische Entscheidung. Der Film bietet die Möglichkeit zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Thema Globalisierung und fordert zur ethischen Reflexion heraus. In eindrucksvollen Bildern thematisiert er die Verantwortung des Einzelnen in kollektiven Zusammenhängen, die "Kollateralschäden" unseres Konsumverhaltens und unseren Umgang mit unbequemen Wahrheiten.

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Essen im Eimer - die große Lebensmittelverschwendung
Valentin Thurn, EZEF, Dokumentarfilm, Deutschland 2010
1 Online-Video (30 Minuten)

Kurzfassung des Kinofilms "Taste the waste": Nüchtern und prägnant verdeutlicht der Film das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung an verschiedenen Beispielen. Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landen im Müll – viele schon nach der Ernte oder bei der Produktion, d.h. ehe sie die Verbraucher überhaupt erreichen. Doch das Ausmaß dieser Verschwendung ist den wenigsten Verbrauchern bewusst – auch wenn sie dieses System durch ihr Kaufverhalten unterstützen.

Der Film benennt skandalöse Zustände ohne zu moralisieren: Eine österreichische Wissenschaftlerin hat sowohl die Abfälle einiger Großmärkte wie den privaten Haushaltsmüll systematisch und über einen längeren Zeitraum untersucht. Die Ergebnisse zeigen wie fatal Unachtsamkeit und Nichtwissen zusammenwirken. In „Essen im Eimer“ kommen Bauern, Bäcker, Beschäftigte von Supermärkten oder auch Verkaufsstrategen zu Wort. Gezeigt werden Bürger, die nicht nur konsumieren, sondern die auch nach neuen Wegen suchen, so einige „Mülltaucher“, die sich weitgehend aus den Abfallcontainern von Supermärkten versorgen; oder auch ein Modellprojekt aus den USA, wo es gelungen ist, über eine Art Einkaufsgenossenschaft den Zwischenhandel ganz zu umgehen.

Die globale Dimension wird am Beispiel des Bananenimports aus Kamerun konkretisiert und die eher ‚indirekten’ entwicklungspolitischen Implikationen, werden durch „das Wegkaufen von Nahrungsmitteln“ durch wohlhabende Konsumenten im Westen exemplifiziert. Wenn es gelänge, die Lebensmittelverschwendung in den Industrieländern nur um die Hälfte zu reduzieren, so hätte dies – und das ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Themas – auf das Weltklima denselben Effekt, als ob jedes zweite Auto stillgelegt würde.

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Todschick - die Schattenseite der Mode
Inge Altemeier & Reinhard Hornung, EZEF, Dokumentarfilm, Deutschland 2016 
1 Online-Video (45 Minuten)

Als 2013 in Sabhar, einer Industriestadt in Bangladesch, ein großes Fabrikgebäude ins sich zusammenbrach, starben weit mehr als tausend Menschen. Risse im Gebäude waren vorher bekannt und erkennbar, aber den Berichten Überlebender zufolge wurden Arbeiterinnen und Arbeitern, die das Rana-Plaza-Gebäude verlassen wollten, an der Flucht gehindert. Die großen Textilkonzerne, die dort über Sub-Unternehmen hatten nähen lassen, betonten ihre Unschuld, kamen aber nicht umhin zu reagieren. Auf Druck des Internationalen Gewerkschaftsverbands unterschrieben 200 große Firmen ein Abkommen zur Verbesserung der Gebäudesicherheit und zum Feuerschutz in den Fabriken Bangladeschs. Auch wenn ein Abkommen wie dieses längst überfällig war, haben sich die Arbeitsbedingungen in der globalisierten Textilbranche seitdem kaum geändert.

Jede Woche landet neue Ware in den Geschäften der großen Modeketten und die Produktzyklen werden immer kürzer. Textilien sind zunehmen keine Gebrauchsgüter mehr, sondern werden zu Wegwerfartikeln – eine Entwicklung, die auch nur deshalb möglich ist, weil bei ihrer Produktion kaum Lohnkosten anfallen und Arbeitsschutz und Menschenrechte kaum beachtet werden. Arbeiterinnen und Arbeiter sterben buchstäblich für die Mode – immer wieder werden sie zu Opfern von Bränden; werden unter einstürzenden, schlecht gebauten Fabriken verschüttet – der Fall Rana Plaza war besonders spektakulär wegen der zahlreichen Opfer; oder sie sterben an schleichender Vergiftung durch die Belastung mit Staub oder Chemikalien.

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Glaube an die Zukunft - das 21. Jahrhundert
(Der Luther-Code ; 6)

Wilfried Hauke & Alexandra Hardorf, Matthias-Film, Dokumentarfilm, Deutschland 2016
1 Online-Video (79 Minuten)

Der wissenschaftlich-technologische Fortschritt und die Digitalisierung des privaten und öffentlichen Lebens prägen unser Leben im 21. Jahrhundert. Die Freiheit des Einzelnen, welche auch durch Luthers Wirken Impulse bekam, stellt uns in einer Welt, die immer komplizierter wird und durch Vernetzung und Geschwindigkeit der Informationsverbreitung immer näher zusammenrückt, vor neue Herausforderungen. In den Ländern der westlichen Welt können wir frei bestimmen, was wir wie konsumieren, sofern wir es uns leisten können. Durch die Globalisierung der Warenströme werden auch die Konsequenzen unseres Konsums globalisiert. Und durch die Möglichkeiten der modernen Medien werden diese Folgen für Umwelt und Menschen unmittelbar erfahrbar.

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Tatortreiniger: Anbieterwechsel
Arne Feldhusen, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Deutschland 2015
1 Online-Video (30 Minuten)

Tatortreiniger Schotty putzt in einer Vermittlungsagentur für religiöse Angelegenheiten. Was soll das denn sein - ein Maklerbüro, das religiöse Events und Erfahrungen vermittelt? Sowas gibt's? Ja, sowas gibt's. Schotty erzählt, wie er sich das Paradies vorstellt. Und er stellt im Zuge der Diskussion mit der Agentur-Inhaberin Berechnungen über ein Leben nach dem Tod an. Letztlich hat er sogar ein Erleuchtungserlebnis - und eilt zu seiner alten Liebe Merle. Köstliche Satire mit hohem Erkenntniswert.

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Vom Umtausch ausgeschlossen - Es gibt nur eine Schöpfung: Von der Verantwortung des Einzelnen
Heide Breitel, Evangelisches Medienhaus, Dokumentarfilm, Deutschland 2008
1 Online-Video (29 Minuten)

1. Geliehen - nicht geschenkt. Berthold Weber, Bauer in der achten Generation (19 Min.): "Ich versuche, ein irdisches Paradies mit all seinen Kompromissen hin zu bekommen". So erklärt Berthold Weber seine Lebens- und Arbeitsweise als Biobauer. Und das nimmt man dem dreifachen Familienvater, dessen Eltern tageweise seine Frau Beate und ihn auf dem Hof unterstützen, gerne ab. Ehrfurcht vor der Schöpfung, vor dem Reichtum von "Mutter Erde", die es zu bewahren gilt, sind zu jedem Moment spürbar. Und auch so etwas wie Selbstbestimmtheit, Freiheit und Ganzheitlichkeit, was diese Aufgabe eher als Privileg denn als harte körperliche Arbeit ohne freie Wochenenden erscheinen lässt.

2. 350 Meter bis zum Bäcker. Wie wir das Klima verändern (10 Min.): "Mir ist es wichtig sagen zu können, dass mein Handeln andere nicht über Gebühr schädigt". Thomas Metzger und seine Frau Bettina Enderle bewegen sich mit Zug und Fahrrad fort. Sie sind davon überzeugt, der beste Weg Kindern umweltbewusstes Handeln nahe zu bringen, meint, die Freude an der Bewegung zu fördern. Es hat mit ihrem Begriff von Nächstenliebe zu tun, global zu denken. Unser Verhalten hier, die "350 Meter bis zum Bäcker" mit dem Auto zurückzulegen, wirkt sich auf die Lebensbedingungen der Menschen in anderen Erdteilen aus, die wir nicht sehen und kennen. Dem setzen sie eine bewusst andere Art der Mobilität entgegen.

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Froschwetter
Pauline Kortmann, Katholisches Filmwerk, Trickfilm, Deutschland 2011
1 Online-Video (6 Minuten)

Es ist heiß. Der Wetterfrosch klettert auf seiner Leiter immer höher. Wenn stimmt, was die Kinder sagen, können schlimme Dinge mit dem Klima geschehen. Was, das erfährt der arme Frosch am eigenen Leib. Gleichzeitig unterhält und informiert die Regisseurin gerade die jüngsten Zuschauer. Dabei umreißt der Film mithilfe der Interviews von Kindern leicht vereinfacht und somit verständlich die Ursachen der Umweltprobleme. Auch der Zeichentrick-Look passt hervorragend zum Gesamtkonzept und trägt zum „wertvollen“ Filmvergnügen bei. (nach FBW)

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Death by Design - die dunkle Seite der IT-Industrie
Sue Williams, EZEF, Dokumentarfilm, USA 2015
1 Online-Video (73 Minuten)

Konsumentinnen und Konsumenten lieben ihre Smartphones, Tablets und Laptops – und leben für sie. Eine Flut neuer Geräte überschwemmt in endloser Folge den Markt. Sie versprechen eine noch bessere Kommunikation, mehr Unterhaltung und die aktuellsten Informationen. Die Zahlen sind atemberaubend. Bis 2020 werden vier Milliarden Menschen einen PC besitzen und fünf Milliarden ein Handy. Aber diese rasante Entwicklung hat auch eine Schattenseite, die die Elektroindustrie vor den Verbrauchern zurückhält. In ihrer Untersuchung, die sich über verschiedene Kontinente erstreckt, kommt die Filmemacherin Sue Williams den Abgründen der Elektroindustrie auf die Spur und zeigt, dass selbst die Herstellung des kleinsten Geräts tödliche Folgen für Umwelt und Gesundheit hat.

Der Film erzählt die Geschichten von jungen chinesischen Arbeitern, die unter unsicheren Bedingungen produzieren, von amerikanischen Familien, die mit den tragischen Folgen des Umgangs der Elektroindustrie mit toxischen Stoffen leben müssen, von Aktivistinnen und Aktivisten, die alles dafür tun, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, und von leidenschaftliches Unternehmen, die sich für die Entwicklung nachhaltiger E-Produkte einsetzen, um unseren Planeten und unsere Zukunft zu schützen.

In den 1980er Jahren produzierten alle großen Elektronikfirmen im Silicon Valley. Bald erkrankten vor allem Arbeiterinnen, die in der Fertigung direkt mit hochgiftigen Substanzen zu tun hatten, an Krebs. Ein Prozess gegen IBM zog sich über Jahre hin und endete Anfang der 1990er Jahre mit einem Vergleich, über dessen Ergebnis die Klägerinnen und deren Anwälte nichts sagen dürfen. So waren die großen Unternehmen heilfroh über das Angebot, die Fertigung nach China zu verlagern. Hier gäbe es alles, was gebraucht werde: Land, Geld, Genehmigungen und Menschen, die die Komponenten zusammenbauten. So kommentiert ein amerikanischer Experte den „Umzug“ der Fertigungstechnik großer US-Firmen. Damit begann der Aufstieg Chinas zum Exportweltmeister und die USA hatten die mit der Herstellung elektronischer Geräte verbundenen Umweltprobleme „ausgelagert“.

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Vier Klassiker: Life. Drop. Mistertao. Leben in einer Schachtel
Bruno Bozzetto, Katholisches Filmwerk, Trickfilm, Italien 1967-2003
1 Online-Video (2 + 7 +3 + 3 Minuten)

Vier Klassiker des kurzen Animationsfilmes von Altmeister Bruno Bozzetto: 1 Life (2 Min./2003): Wie Gott die Welt erschuf, und den Entwurf wieder verwarf. Animationsfilm, der eine etwas andere Schöpfungsgeschichte erzählt. / 2 Leben in einer Schachtel (7 Min./1967): Hintergründig, poetisch und humorvoll schildert der Klassiker die Zwänge des Alltags und die Sehnsucht nach Glück. / 3 Mistertao (3 Min./1989): Ein Berggipfel ist der Endpunkt jeder Reise. Für Mistertao jedoch ist das Erreichen des Gipfels nur ein kleiner Schritt auf seiner Suche ohne Ende. / 4 Drop (3 Min./1993): Alles geht früher oder später kaputt. Was würde passieren, wenn niemand mehr die Sachen auf der Erde reparieren wollte?

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Mensch sein - was bedeutet Glück?
Rainer Fromm, Matthias-Film, Dokumentarfilm, Deutschland 2019
1 Online-Video (20 Minuten)

Was braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Deutschlands bekanntester Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther, der Philosoph und Autor Prof. Dr. Wilhelm Schmid, die Pfarrerin Janina Franz, die selbsternannte „Glücksministerin“ Gina Schöle und der KIKA-Moderator der Sendung Checker Tobi, Tobias Krell, suchen und geben Antworten auf die Frage, was eigentlich Glück im Leben ist. "Was bedeutet Glück" - die DVD möchte dazu anregen, sich mit der Vielseitigkeit des Themas auseinanderzusetzen und das Glück in sich selbst zu suchen. In Deutschland wurde bereits in sechs Bundesländern das Unterrichtsfach Glück eingeführt, um mit Schüler*innen genau dieser Frage auf den Grund zu gehen.

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Animal Behaviour 
Alison Snowden, Katholisches Filmwerk, Trickfilm, Kanada 2018
1 Online-Video (14 Minuten)

In der Praxis von Dr. Clement, einem Hund, findet eine Gruppentherapiesitzung statt. Teilnehmer sind Lorraine, ein Blutegel, Cheryl, eine Gottesanbeterin, Todd, ein Schwein, Jeffrey, ein Vogel, und Linda, eine Katze, sowie Victor, ein Affe. Humorvoll werden unterschiedliche Temperamente und psychiatrische Erkrankungsbilder vorgestellt. Victor, der zum ersten Mal dabei ist, erlebt dabei eine Achterbahn der Gefühle und schafft es schließlich, sich zu öffnen.

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Chicks on Boards - das Meer kennt keine Grenzen
Dörthe Eickelberg, EZEF, Dokumentarfilm, Deutschland 2017
1 Online-Video (78 Minuten)

Surfen steht wie kaum ein anderer Sport für Freiheit, Toleranz und Naturverbundenheit. Doch werden Frauen, die surfen, oft nicht ernst genommen. Anhand der persönlichen Geschichten von Frauen aus verschiedenen Ländern der Welt nimmt die dokumentarische Serie die Situation von Surferinnen unter die Lupe und fragt nach den Grenzen, an die sie in dem sonst so grenzenlos anmutenden Sport stoßen.

Die Dokumentation der Filmemacherin und arte-Moderatorin Dörthe Eickelberg – selbst leidenschaftliche Surferin – versammelt die Geschichten von Wellenreiterinnen aus Indien, Südafrika und Palästina. Sie begleitet die jungen Frauen, die von den Widerständen und Benachteiligungen erzählen, denen sie als Surferinnen im Wasser und an Land gegenüberstehen. Verbindendes Element zwischen den Frauen ist der Kampf um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung, den sie an gleich zwei Fronten kämpfen: Nach innen – in der Surfszene selbst – ringen sie als wenig beachtete Minderheit um einen legitimierten Platz, sind sie mit ungerechten, weil ungleichen Wettkampfbedingungen konfrontiert. Nach außen – in den Gesellschaften, in denen sie leben – sehen sie sich unterschiedlich motivierter Diskriminierung gegenüber, müssen sie sich die Frage stellen, wie sie als Frau, als Homosexuelle, als Schwarze oder als Muslimin ihren Sport ausüben können und welchen Einfluss das auf ihr Leben und die gesellschaftlichen Strukturen in ihrem Land hat.

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CRISPR - Revolution im Genlabor 
Claudia Ruby, Katholisches Filmwerk, Dokumentarfilm, Deutschland 2016
1 Online-Video (44 Minuten)

Als kleiner Junge konnte er noch rennen und Fußball spielen. Heute sitzt der 15-Jährige im Rollstuhl und seine Muskeln werden immer schwächer. Die Duchenne-Muskeldystrophie gilt bislang als unheilbar. Doch erstmals gibt es Grund zur Hoffnung. Verantwortlich dafür ist ein neues Werkzeug aus dem Genlabor: Mit CRISPR können Wissenschaftler das Erbgut aller Lebewesen schneller, günstiger und gezielter verändern als es jemals zuvor möglich war.

Mit Hilfe von CRISPR sollen auch Pflanzen mit ganz neuen Eigenschaften entstehen: widerstandsfähig gegen Schädlinge oder Dürre. In den USA stehen die ersten CRISPR-Gewächse bereits auf dem Feld. Selbst einige Biobauern sehen in der neuen Züchtungsmethode Chancen und zweifeln, ob die bisherige Totalablehnung der Gentechnik noch richtig ist. Andere warnen vor neuen Risiken. Wie groß sind die Chancen und Risiken tatsächlich? In Deutschland, den USA und Kanada sucht der Film nach Antworten.

Die Filmemacherin besuchte Genforscher und Ärzte, Patienten und Pflanzenzüchter. Der Film lässt Befürworter und Kritiker zu Wort kommen, die sich alle in einem Punkt einig sind: Eine intensive gesellschaftliche Debatte ist dringend notwendig. Denn CRISPR kann unser aller Leben beeinflussen.

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Gundermann
Andreas Dresen, Katholisches Filmwerk, Spielfilm, Deutschland 2018
1 Online-Video (123 Minuten)

Der Film zeigt ausgewählte Episoden aus dem Leben des Liedermachers und Baggerfahrers Gerhard Gundermann, unter anderem das Bekanntwerden von Gundermanns Tätigkeit als inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. Davon ausgehend wird in Rückblenden gezeigt, wie er sich in der DDR politisch einbrachte und wie er mit seiner Frau Conny zusammenfand. Er gewinnt Inspirationen für seine Lieder und Songs, während er auf dem Bagger sitzt und Braunkohle abbaut.

Sein Leben und seine Umwelt sind geprägt von Widersprüchen: Seine Arbeit reißt die Erde auf, gleichzeitig beschreibt und besingt er die Schönheiten der Natur. Als überzeugter Kommunist stößt er mit seiner Direktheit und Eigenwilligkeit an Grenzen. Durch seine Tätigkeit für die Staatssicherheit hofft er, Verbesserungen im Arbeitsschutz und bei den Arbeitsbedingungen erreichen zu können, und merkt erst nach der Wende, wie sehr er damit anderen Menschen hätte schaden können. Er erfährt zugleich, dass er auch selbst von Freunden für die Staatssicherheit beobachtet wurde. Sein Vater brach den Kontakt zu ihm ab, weil er seinen Sohn für die eigenen Verfehlungen verantwortlich machte. Als Gundermann selbst Vater wird, fällt es seiner Frau schwer zu akzeptieren, dass er weiterhin so viel Zeit in seine Musik und seine Arbeit investiert.

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Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


EKD-Themenjahr 2020: Frömmigkeit & Gebet

Entleihbar mit Sign.: L 489/32

Irmtraud Fischer (Hg.):
Beten (Jahrbuch für Biblische Theologie 32)
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 370 Seiten
ISBN 978-3-7887-3256-1

Das Gebet hat jedenfalls viele Gesichter und Formen. Seit den Anfängen des Christentums spielt es eine zentrale Rolle im privaten wie im kirchlichen Leben. Gebetet wurde und wird aber auch im Judentum, im Islam und in anderen Religionen. Im Mittelpunkt des Bandes stehen die Grundformen des Betens wie das Bitt-, Klage-, Dank- und Fürbittgebet, die Rezeption der Psalmen in den Passionsgeschichten, das Verhältnis von Geist und Buchstabe, die großen Praktiker, Theoretiker und Kritiker des Gebets wie Luther, Kant und Bonhoeffer sowie das Verhältnis von Gebet und Lebensführung.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 80 MB 64

Andreas Ebert & Peter Musto:
Praxis des Herzensgebets - einen alten Meditationsweg neu entdecken

München : Claudius 2019, 176 Seiten
ISBN 978-3-532-62444-9

Immer mehr Menschen entdecken bei ihrer Suche nach innerer Ruhe und spiritueller Orientierung das Herzensgebet für sich – eine uralte, christliche Form der Meditation. Dieses Buch leitet Anfänger und Übende Schritt für Schritt an – einfach, praktisch und mit anschaulichen Zeichnungen. Ermutigende Ratschläge zu typischen Schwierigkeiten, hilfreiche Tipps, wie sich das Herzensgebet in unseren Alltag integrieren lässt, und die geführten Meditationen und Anleitungen zu Körperübungen auf CD machen dieses Buch zu DEM Praxisbuch zum Herzensgebet.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 80 NP 13

Kurt Rainer Klein:
Berühre uns, Herr, sanft mit deinem Wort - Gebete und Texte für Gottesdienst und Andacht
  
Neukirchen-Vluyn : Neukirchener Verlag 2019, 159 Seiten
ISBN 978-3-7615-6668-8

Neue Gebete und Meditationen, die vielseitig in der Gemeindearbeit eingesetzt werden können: als Ergänzung in Gottesdiensten und Andachten, für Segen und Fürbittgebete, als Psalm-Lesung oder auch für Hausbesuche. Die Texte bringen Gedanken des Lebens und Glaubens in wenigen, klaren und alltagsnahen Worten auf den Punkt. Sie beleuchten die eigene Beziehung zu Gott, ermutigen, trösten und regen zum Nach- und Weiterdenken an. Allzu Vertrautes aus der Bibel weckt in frischem Sprachgewand neue Aufmerksamkeit. Übersichtlich thematisch sortiert und mit Stichwortverzeichnis versehen, haben Pfarrerinnen und Pfarrer, aber auch Gemeindemitarbeitende mit dieser Sammlung immer schnell einen passenden Text zu zahlreichen Anlässen zur Hand.

Inhaltsverzeichnis des Buches