Anschrift und Kontaktformular

Evangelische Kirche der Pfalz 
Bibliothek und Medienzentrale
Hausanschrift:
Roßmarktstr. 4, 67346 Speyer
Postanschrift:
Domplatz 5, 67346 Speyer
Telefon: 06232/667-415
Fax: 06232/667-478
Email: bibliothek(at)evkirchepfalz.de
Kontaktformular

Montag – Donnerstag:
09:00 – 12:00 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag:
14:00 – 16:00 Uhr

Neben den Print-Ausgaben der abonnierten Zeitschriften werden auch Online-Versionen im Volltext angeboten.

Impressum

Zum Impressum
Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
Zur Startseite

Juli 2012

Religionspädagogische Materialien in der BMZ

Wir präsentieren in unserem Lesesaal ein reichhaltiges Angebot an religionspädagogischen Materialien: mehrere hundert Bände der allgemeinen (Religions-)Pädagogik (u.a. mit Didaktiken, Methodiken und Ratgebern zur Unterrichtsplanung), 6000 gedruckte Unterrichtseinheiten, ca. 2000 Filme mit didaktisch aufbereiten Materialien für den Einsatz im Unterricht sowie ca. 1000 CDs, CD-ROM, Folien, Dias und Medienkombinationen. Im Online-Katalog können zudem in Zeitschriften, Schulbüchern und anderen Sammelwerken enthaltene Unterrichtseinheiten ermittelt werden. In Kürze bereichern zudem Online-Videos unser Angebot.

Initiates file downloadLiteraturliste aller in der BMZ geführten religionspädagogischen Zeitschriften, Schulbücher und Schriftenreihen 

Bitte beachten Sie auch: 
Zielgruppeninformationen der BMZ für Lehrer  
Zielgruppeninformationen der BMZ für Schüler  
Suche nach Unterrichtsmaterialien im Online-Katalog  

 

Bibliothek des Butenschoen-Hauses in Landau

Der etwa 30.000 Bücher umfassende Bestand der Bibliothek des Butenschoen-Hauses in Landau wird in den kommenden beiden Jahren (Mitte 2012 - Mitte 2014) online erfasst und nach Abschluss der Erschließungsarbeiten als eigene Datenbank unter unserem gemeinsamen Portal www.kirchenbibliothek.de zu recherchieren sein. Mit einer einzigen Suchanfrage können dann die Bestände der BMZ, der Notenbibliothek und des Butenschoen-Hauses abgefragt werden.

Präsentationen in Lesesaal und Foyer

Auf unseren Präsentationsflächen im Lesesaal bieten wir Ihnen derzeit eine Auswahl unserer Materialien zu folgenden Themen:
- Schulgottesdienste
- Gottesdienste zum Schulanfang
- Familiengottesdienste
- Erntedank
- Erntedankgottesdienste
- Herbstzeit.
In den Vitrinen im Foyer und im Garderoben-Bereich haben wir für Sie eine Sonderausstellung zum Thema "Biographien" zusammengestellt. Beachten Sie auch unser neues Themenheft "Biographien" mit ausgewählten DVDs und Dias.
Alle präsentierten Materialien können bei Interesse sofort ausgeliehen werden.

Neuerwerbungen der BMZ- einzeln vorgestellt

Homevideo
Kilian Riedhof, Spielfilm, Deutschland 2011
1 DVD-Video (88 Min.) : farb.

Jakob ist ein verschlossener, sensibler 15-Jähriger mitten in den Wirren der Pubertät. Mit seiner Videokamera filmt er alles, was ihn bewegt, und liebt ungewöhnliche Fotos. Seine Eltern Claas und Irina wissen wenig von ihm, zu sehr sind sie mit sich selbst beschäftigt. Sie stecken in einer Ehekrise. Auch in der Schule bekommt Jakob Probleme, doch eigentlich ist ihm das alles egal, denn er hat nur Augen für Hannah. Als er gerade beginnt, ihr näher zu kommen, gerät ein selbstgedrehtes, kompromittierendes Video von Jakob in die Hände seiner Mitschüler, welches sich in kürzester Zeit in der ganzen Schule verbreitet. Von allen Seiten wird Jakob daraufhin ausgelacht und gemobbt. Über das Internet erhält er dutzende Hassbotschaften. Auch Hannah bricht den Kontakt ab. Jakob ist beschämt und verzweifelt; seine Eltern versuchen ihm zu helfen, ohne jedoch die Tragweite seines Unglücks wirklich zu erkennen.

Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes
Bertram Verhaag, Dokumentarfilm, Deutschland 2011
2 DVD-Videos (88 + 96 Min.) : farb.

Die Wissenschaftler Árpád Pusztai und Ignacio Chapela veröffentlichten unabhängig voneinander ihre Zweifel an der modernen Gentechnik und belegten die möglichen negativen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Kurze Zeit später sind ihre Karrieren ruiniert. "Bertram Verhaag hat einen Film über den Einfluss der Wirtschaft auf Wissenschaft und Gentechnikforschung gedreht - hemmungslos parteiisch, aber sehenswert." (Die Zeit)

Melancholia
Lars von Trier, Spielfilm, Dänemark 2011
1 DVD-Video (130 Min.) : farb.

Justine feiert ihre Hochzeit im Landhaus ihrer älteren Schwester Claire. Kein schönes Fest: Erst bleibt die Stretch-Limo mit den Eheleuten stecken, die Mutter entpuppt sich als Furie, der Vater als Lustmolch, der Schwiegervater als korrupter Machtmensch, der stinkreiche Schwager als aufbrausendes Arschloch. Justine gibt sich auf dem Golfplatz einem Fremden hin. Claire versucht, Justine aus ihrer Depression zu befreien. Während der Planet Melancholia auf die Erde zurast und die Panik wächst, kommen die Schwestern einander näher.

Mark Braverman: Verhängnisvolle Scham - Israels Politik und das Schweigen der Christen
Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 2011, 335 Seiten
ISBN 978-3-579-06684-4

Kann man Israel kritisieren, ohne antisemitisch zu wirken? Eine prophetische jüdische Stimme im verfahrenen Konflikt um Palästina / Ein erhellendes Buch - provozierend und unerhört! Mark Braverman wuchs in einem traditionellen jüdischen Zuhause in den Vereinigten Staaten auf. Als Jude hat er starke familiäre und emotionale Bindungen an das Heilige Land. Doch je häufiger er das Land besucht und er sieht, was dort geschieht, desto größer werden seine Zweifel: Warum tut Israel, was es tut? Hat es ein Recht dazu? Und warum hört die israelische Regierung so wenig Widerspruch weltweit? In diesem Buch stellt Braverman die Antworten vor, die er auf seine Fragen gefunden hat. Er fragt nach den Motiven, die den Konflikt anheizen, und entdeckt sie in der fatalen gemeinsamen Geschichte von Juden und Christen. Mit Leidenschaft und genauer Analyse zeigt Braverman, wie Chauvinismus und Scham den Konflikt in Palästina nur vertiefen und Israel in die Katastrophe führen. Gibt es einen Ausweg? Vielleicht. Wenn Juden und Christen sich auf ihre gemeinsame prophetische Tradition der Gerechtigkeit besinnen, sind neue Wege denkbar.

Eva Harasta (Hg.): Erbsünde - Neue Zugänge zu einem zwielichtigen Begriff
Neukirchen-Vluyn : Neukirchener Verlag 2012, 236 Seiten
ISBN 978-3-7887-2566-2

Sünde und Schuld werden nicht nur als menschliches Handeln erfahren, sondern zutiefst auch als Verhängnis, dem sich Menschen ausgeliefert fühlen. Diese beunruhigende Erfahrung möchte der dogmatische Gedanke der "Erbsünde" auf den Begriff bringen. Die Erbsünde verweist darauf, dass menschliches Leben, Tun und Denken unhintergehbar brüchig und zweideutig sind. Wie lässt sich dieser Kern des Erbsündegedankens heute neu erschließen, sodass die Erbsünde zu einem in der richtigen Weise "irritierenden" gegenwärtigen theologischen Zeugnis von der Sünde beiträgt?

Renate Rogall-Adam: Small Talk an der Kirchentür - Eine Anleitung zur Kommunikation in der Gemeinde
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, 208 Seiten
ISBN 978-3-525-58026-4

Haupt- und Ehrenamtliche in den Gemeinden lernen, einladend aufzutreten: Mit einem guten Wort zur rechten Zeit sowie einer Mimik und Gestik, die Offenheit und Gesprächsbereitschaft signalisieren. Familie G. ist neu zugezogen. Sie sind kirchlich orientiert und besuchen regelmäßig den Gottesdienst der neuen Gemeinde - zu sechst. Der Pastor gibt ihnen an der Kirchentür die Hand - beim ersten- wie beim letzten Mal. Denn irgendwann gehen sie nicht mehr hin ... Um solches Scheitern zu vermeiden, haben Gottfried Adam und Renate Rogall-Adam dieses Buch geschrieben: eine Einführung in die kleine Kunst des Small Talks. Auch wenn es scheinbar ums Wetter geht, werden hier in Wahrheit Beziehungen geknüpft und gepflegt, kann ein entspanntes und engagiertes Miteinander wachsen. Die Autoren klären in einem ersten Teil wichtige Fragen des Funktionierens von Kommunikation. Im zweiten Teil bieten sie praktische Beispiele: wie's geht, wie's gar nicht geht (s.o.), wie man es gut machen und was man verbessern kann.

Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".

 

Jubiläen

6. Juli: 125. Geburtstag von Marc Chagall

Marc Chagall (* 24. Junijul./ 6. Juli 1887greg. in Peskowatik bei Witebsk, Russisches Kaiserreich (heute Weißrussland); † 28. März1985 in Saint-Paul-de-Vence, Frankreich) war ein französischer Maler russisch-jüdischer Herkunft. Sein ursprünglicher russischer Name war Мойше Хацкелевич Шагалов / Moische Chazkelewitsch Schagalow. Das familiäre Umfeld, sein Heimatort Witebsk, Motive aus der Bibel sowie aus dem Zirkus sind Hauptthemen seiner Bilder. Auch in seinen Mosaiken und in den von ihm gestalteten Fenstern und Theaterkulissen verwendete er die gleichen, stets wiederkehrendenSymbole. Chagall gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. Er wird oft dem Expressionismus zugeordnet und als "Maler-Poet" bezeichnet.

Bitte beachten Sie:   
Wikipedia-Seite von Marc Chagall  
Ausstellung "Marc Chagall und die Bibel"  
Initiates file downloadLiteratur- und Medienliste der BMZ Speyer zu Marc Chagall  

 

14. Juli: 150. Geburtstag von Gustav Klimt

Gustav Klimt (* 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien, heute 14. Bezirk; † 6. Februar 1918 in Wien, 9. Bezirk) war ein bedeutender österreichischer Maler und einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils, auch Wiener Secession genannt. Gustav Klimt war zu Lebzeiten einer der umstrittensten, aber auch beliebtesten Künstler der Jahrhundertwende. Von der Wiener Gesellschaft wurde er wegen der erotischen Ausstrahlung seiner weiblichen Porträts gesucht. Er ist zweifellos der bedeutendste Künstler des Jugendstils in Österreich, nimmt aber auch im internationalen Maßstab eine Spitzenstellung ein. Dennoch wurde besonders in der deutschsprachigen Kunstkritik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Klimts Werk teilweise völlig ignoriert, teils als reine Dekorationsmalerei abgetan. Erst später wurde seine statische Flächenhaftigkeit als richtungsweisend für die Entwicklung der modernen Malerei erkannt (Kubismus, abstrakte Malerei). Die Goldhintergründe auf Klimts Bildern erinnern mit ihrem Japonismus etwa an Ogata Kōrin, einen japanischen Maler des 17. Jahrhunderts. Die auffällige Verdichtung und flächige Wirkung zahlreicher Landschaftsbilder erreichte Klimt dadurch, dass er sich mittels Fernrohr ausgewählte entfernte Landschaftsausschnitte nah heranholte. Klimts Porträt der Adele Bloch-Bauer gehört mit einem Erlös von 135 Millionen US-Dollar zu den am teuersten verkauften Gemälden der Welt.

Bitte beachten Sie:  

Wikipedia-Seite von Gustav Klimt  
Sonderausstellungen zu Klimt 2012  

Diareihe der BMZ: Frauen-Bilder [Dias] : eine exemplarische Sammlung von Kunstwerken zum Thema Frau / Grita Insam ; Franziska LeebWien, 1996. - 24 Dias, f./sw., Gemälde/Collagen/Fotomontagen + Begleitheft
24 Diapositiva veranschaulichen in fragmentarischer Form eines der wichtigen Themen aus der Bildenden Kunst der letzten hundert Jahre: Bilder, die Männer von Frauen malen und Darstellungen von Frauen aus eigener Sicht. Aus einem unbegrenzten Fundus möglicher Beispiele wurde eine Auswahl getroffen, die den Bogen vom Impressionismus bis zur Konzeptkunst spannt. Das Leitthema Frau wird in verschiedene kleinere Themenkreise zerlegt: Frau als Mutter, Frau bei der Arbeit, Frau in Beziehung zum Mann, Rolle der Künstlerin, Frau als Objekt, Frau im Zwiespalt zwischen den Klischees Madonna und Emanze. Inhalt der Bilder: Edgar Degas, Die Büglerin / Giovanni Segantini, Die bösen Mütter / Elena Luksch-Makovskaja, Adolescentia / Richard Gerstl, Mutter mit Kind / Gustav Klimt, Adele Bloch-Bauer I / Oskar Kokoschka, Die Windsbraut / Egon Schiele, Frau mit zwei Kindern / Man Ray, Le Violon d'Ingres / Hanna Höch, Die Braut / Frida Kahlo, Selbstbildnis mit abgeschnittenem Haar / Louise Bourgeois, Femme Maison / Pablo Picasso, Sylvette David im grünen Sessel / Mel Ramos, Tobacco Rose / Anna Oppermann, Gurken und Tomaten (Frau sein) / Valie Export und Peter Weibel, Aus der Mappe der Hundigkeit / Adolf Frohner, Die Frau als Sessel / Friederike Pezold, Die neue leibhaftige Zeichensprache / Maria Lassnig, Doppelselbstportrait mit Kamera / Rebecca Horn, Mechanischer Körperfächer / Ulrike Rosenbach, Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin / Angelika Kaufmann, Aus der Serie "Genähte Papiere" / Rosemarie Trockel, Jede Köchin muß den Staat regieren / Hubert Schmalix, Canayun / Kiki Smith, Die Jungfrau Maria.
Sign.: 18 XE 03 * Sto: Lesesaal

 

Termine

Einführung der Film-Onleihe im Laufe des Monats  

Online-Videos zum Download auf den eigenen Rechner werden sukzessive eingeführt. Eine Titelauswahl finden Sie im Online-Katalog, indem Sie das Schlagwort "Online-Video" eingeben.

 

Jahr der Kirchenmusik

Im Rahmen der Lutherdekade 2008-2017 wurde 2012 zum "Jahr der Kirchenmusik" ausgerufen. Die Reformation legte einen Grundstein der europäischen Musikkultur - vom Gemeindegesang bis zur Hausmusik. Dafür stehen Komponisten wie Bach, Schütz, Telemann und Händel, aber auch der Leipziger Thomanerchor, der 2012 sein 800-jähriges Bestehen feiert. Es gilt, diese reiche Tradition lebendig zu halten und neue Wege zu erproben.

Gottesklang
Das Jahr der Kirchenmusik im Blick 

Bitte beachten Sie:
Themenheft Musik und Kirche 
Themenheft Notenbibliothek 
Neuauflage des Themenhefts Johann Sebastian Bach 
Literaturliste der BMZ "Liedpredigten und Liedinterpretationen zu jedem Titel des Evangelischen Gesangbuchs" (in Vorbereitung, erscheint Mitte Juli)
Aufruf der "Liturgischen Werkstatt" der Pfälzischen Landeskirche zur Beteiligung an der Volltextdatenbank "Liedpredigten"

 

Veranstaltungskalender der Landeskirche 

 

Projekt: Pfälzische Landeskirche in der NS-Zeit

"Die pfälzische Kirche im Nationalsozialismus – das Umbruchjahr 1933" war Titel einer Tagung des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte und der Evangelischen Akademie der Pfalz am 20. und 21. Januar 2012 im Butenschoen-Haus in Landau. In der pfälzischen Landeskirche sei es 1933 zu "erdrutschartigen Veränderungen" gekommen, erklärte der Vorsitzende des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte, Klaus Bümlein. Die Tagung war eine Station auf dem Weg zu einem großen Handbuch mit dem Titel "Die pfälzische Landeskirche in der NS-Zeit" (Redaktionsschluss: Dezember 2012). 

Vorinformationen zum Handbuch der Landeskirche in der NS-Zeit 

Bitte beachten Sie auch: 
Literaturliste der BMZ zur "Pfalz im Nationalsozialismus" 
Aufsätze des "Pfälzischen Pfarrerblattes" 1933-1939 (erstellt durch die BMZ) 
Aufsätze des "Evangelischen Kirchenboten" 1933-1941 (erstellt durch die BMZ, erscheint Ende Juli)
Aufsätze der Kirchenzeitung "Union" 1933-1941 (erstellt durch Zentralarchiv)