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Evangelische Kirche der Pfalz 
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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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Dezember 2012

Bereits 136 Anmeldungen auf dem neuen Medienportal der BMZ!


Seit Anfang November bietet die BMZ ihren Kunden die Möglichkeit, Online-Videos auf den eigenen Rechner herunter zu laden. Dieser Service ist kostenfrei, Voraussetzung eine einmalige Registrierung auf unserem neuen Medienportal. Der Besuch in der BMZ vor Ort, Leihfristen, Vormerkungen und Mahngebühren entfallen, da ein Zugriff jederzeit gewährleistet ist.

Weitere Erläuterungen in Bild und Text erhalten Sie HIER.

Advent & Weihnachten: Präsentationen und Medienlisten

Auf unseren Präsentationsflächen im Lesesaal bieten wir Ihnen derzeit eine Auswahl unserer Materialien zu folgenden Themen:

- Advent
- Krippenspiele
- Weihnachten

Alle präsentierten Materialien können bei Interesse sofort ausgeliehen werden.

Bitte beachten Sie auch:
Startet einen DownloadListe der Weihnachts-CDs der BMZ 
Startet einen DownloadListe der Weihnachts-DVDs der BMZ  
Startet einen DownloadListe der Weihnachts-Bücher der BMZ in Auswahl  

Udo Lindenberg liest die Weihnachtsgeschichte nach Udo
Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 4. Aufl., 2011, 43 Seiten + Audio-CD
ISBN 978-3-579-07225-8

Eine kleine Sensation: Udo Lindenberg erzählt von den krassen Helden der Weihnachtsgeschichte: Dieses schmucke Geschenkbuch verbindet die biblische Geschichte von Matthäus und Lukas mit einer individuellen Interpretation Udo Lindenbergs und zeigt uns eine ganz unvermutete Facette des eigenwilligen Künstlers. Die historischen Berichte Matthäus und Lukas begegnen so der erzählten Geschichte Lindenbergs: einer Geschichte, wie sie das Leben selber schreibt - als persönliches Erlebnis einer Handwerkerfamilie. Auf der beiliegenden Audio-CD liest der deutsche Rocksänger seine persönliche Weihnachtsgeschichte: Eine Weihnachts-CD als historisches Tondokument. Mit himmlischen Klängen von Gottfried Böttger (Klavier), Jurek Jerzy Lamorski (Akkordeon), Marc Breitfelder (Mundharmonika) und Norbert Hoppermann (Orgel) sowie einer Aufnahme von 1973, auf der Udo Lindenberg vom Anfang seiner Berufung zum „neuen Messias“ singt, begleitet vom damaligen Panikorchester.

Halleluja - der Audiobuch-Adventskalender
Freiburg im Breisgau : Audiobuch-Verlag 2010, 1 Audio-CD (70 Min.)
ISBN 978-3-89964-380-0

Fröhlich aber auch besinnlich begleiten uns bekannte Autoren durch die Adventszeit. Arthur Schnitzler beschreibt etwa die Tücken der Weihnachtseinkäufe, Ludwig Thomas Münchner im Himmel weiß sich auf seiner Wolke nicht zu Benehmen und Kurt Tucholsky sinniert zum Ende des Jahres über ein Neues Leben. Heikko Deutschmann, Anna Thalbach, Ulrich Matthes, Eva Mattes, Johannes Steck und Udo Wachtveitl verkürzen mit ihren großartigen Interpretationen die Vorweihnachtszeit.

Hörfolge: 1 Noch ist Herbst nicht ganz entflohn - Theodor Fontane 0:58 / 2 Die drei Spatzen - Christian Morgenstern 0:44 / 3-4 Von der Königin, die keine Pfeffernüsse backen, und dem König, der nicht das Brummeisen spielen konnte - Richard von Volkmann-Leander 10:50 / 5 Der Traum - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1:10 / 6 Altes Kaminstück - Heinrich Heine 1:41 / 7 Schenken - Joachim Ringelnatz 0:32 / 8 Brief an die Geschäftsleute Bradbury und Evans vom 2. Januar 1840 - Charles Dickens 1:21 / 9 Truthahn mit Whisky - Anonym 2:31 / 10 Das Fest des Wüstlings - Christian Morgenstern 0:42 / 11-13 Weihnachtseinkäufe - Arthur Schnitzler 16:24 / 14 Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu - Joachim Ringelnatz 3:39 / 15 Der Münchner im Himmel - Ludwig Thoma 3:57 / 16 Brief an Sophie Liebknecht - Breslau, Dezember 1917 - Rosa Luxemburg 2:50 / 17 Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen - Rainer Maria Rilke 0:37 / 18-19 Der Christabend: Eine Familiengeschichte - Ludwig Thoma 8:59 / 20 Der Schnupfen - Christian Morgenstern 0:31 / 21 Kindergebetchen - Joachim Ringelnatz 0:59 / 22 Neues Leben - Kurt Tucholsky 5:35 / 23 Die Brück' am Tay - Theodor Fontane 3:22 / 24 Weihnachtsabend - Theodor Storm 1:43

Matthias Morgenroth: Weihnachts-Christentum - moderner Religiosität auf der Spur
Gütersloh : Kaiser 2002, 302 Seiten
ISBN 3-579-05195-4

Weihnachten als starkes Fest des Christentums. Geschichte und Gestalt der Weihnachtskultur. Anregungen für die kirchliche »Festpraxis« Gegen das Weihnachtsfest herrschen in der Theologie notorisch Vorurteile. Jedoch: Gegenwärtiges Christentum ist »Weihnachts-Christentum«. Die Mehrzahl der Christen, der distanzierten allemal, haben das Kommen Gottes in die Welt zum Zentrum ihrer Religiosität erkoren. Wie kommt das und was bedeutet es? Matthias Morgenroth erschließt Herkunft und Gestalt des Weihnachtsbrauchtums und geht dem Wandel der Religiosität vom Kreuz zur Krippe nach. Sein kurzweiliges, anregungsreiches Buch ermutigt, über die Merkwürdigkeiten des Weihnachtsfestes einmal nicht zu klagen, sondern es bei seinen Stärken zu nehmen.

 

Neuerwerbungen der BMZ- einzeln vorgestellt

1, 2, 3 des Christentums
Reinhard Körting, FWU, Dokumentarfilm, Deutschland 2012
1 DVD-Video (36 Min.) : farb.

Christentum - was ist das eigentlich? Wer ist Gott? Wer ist Jesus? Was hat es mit Tod und Auferstehung auf sich? Und was ist das eigentlich, Heiliger Geist? Diese Produktion vermittelt Basisinformationen zum Thema Christentum ohne katechetische Schwere und mit einem kleinen Augenzwinkern. Lehrplanzentrale Themeneinheiten werden kurzweilig und adressatengerecht aufbereitet und sollen zur weiteren Beschäftigung mit der Thematik anregen.

Lernziele:
Bezug zu Lehrplänen und Bildungsstandards
Die Schüler/-innen können:
- christliche Feste und Bräuche in ihrer zeitlichen Abfolge beschreiben,
- Leben und Handeln von Menschen im Christentum erfahren,
- die wichtigsten Stationen des Lebens Jesu im historischen Kontext darlegen,
- in Ansätzen die Entwicklung des Christentums kennenlernen,
- zentrale Inhalte der christlichen Lehre erläutern.

Und wir sind nicht die Einzigen
Christoph Röhl, FWU, Dokumentarfilm, Deutschland 2011
1 DVD-Video (86 Min.) : farb.

Gerhard Roese ringt mit der Fassung. Auch über 30 Jahre nach der Zeit an der Odenwaldschule sind die Wunden des Missbrauchs nicht geheilt. 18 Täter waren zu dieser Zeit an der Schule - die Zahl der Opfer liegt noch immer im Dunkeln. Anhand Berichten von Betroffenen wird versucht, das Schweigen zu brechen und sich der Frage anzunähern, wie so etwas geschehen konnte. Der Film ist in erster Linie für die Schulung von Fachkräften geeignet.

Didaktische Anmerkungen:
'Es kostet erheblichen Mut, als Lehrkraft sexuellen Missbrauch von Lehrern an Kindern und Jugendlichen an einer Schule, mit Kindern und Jugendlichen an einer Schule zu thematisieren - so notwendig das auch angesichts gerade der zu langen Geschichte des Verschweigens an der Odenwaldschule für andere derartig verbrecherische Vorkommnisse sein mag. Kann sich die Lehrkaft sicher sein, dass ihre Schülerinnen und Schüler etwaige eigene Erfahrungen, die dabei aufbrechen können, geklärt haben ? Und zu welchen Seelsorgerlichen Maßnahmen ist sie dann in einem (im Regelfall des Relegionsunterrichts) wöchentlichen Zweistundentakt zu Betroffenen fähig? Der Film läßt Betroffene der Odenwaldschule ausnahmslos im Close-up-Einzelinterview sprechen (nur in einem Fall optisch anonymisiert), so dass (angemessenerweise) fast nur die Menschen als Opfer mit ihren Schilderungen der Taten und ihrer Verarbeitung zum Thema werden...' Medienbegutachtung Baden-Württemberg

Wasser
Johannes Rosenstein, FWU, Dokumentarfilm, Deutschland 2012
1 DVD-Video (17 Min.) : farb.

Wasser ist ein kostbares Gut und lebensnotwendig. Warum ist das eigentlich so? Wo überall begegnet uns Wasser? Warum gibt es flüssiges Wasser, Eis und Wasserdampf? Wie reinigt man Wasser? Die Produktion beantwortet diese und andere Fragen durch Experimente, anschauliche Erklärungen und beeindruckende Filmaufnahmen. Zielgruppengerecht und mit hohem Aufforderungscharakter werden so naturwissenschaftliche Grundlagen erklärt. Zusätzlich stehen im ROM-Teil Arbeitsblätter, zwei anschauliche Interaktionen sowie didaktische Hinweise zur Verfügung.

Lernziele:
Bezug zu Lehrplänen und Bildungsstandards
Die Schülerinnen und Schüler
- begreifen, wo überall sich Wasser in unserem Alltag verbirgt;
- lernen Wasser als lebenserhaltendes und schützenswertes Gut kennen;
- erkunden spielerisch chemische und physikalische Eigenschaften von Wasser;
- lernen die verschiedenen Zustandsformen von Wasser kennen und unterscheiden;
- erproben Sinken und Schwimmen von Gegenständen;
- lernen die Vorgänge Lösen und Rückgewinnen von Feststoffen kennen;
- erhalten Einblick in den Funktionsmechanismus einer Kläranlage.

Peter Helbich (Hg.): Der Weg der Sehnsucht - ein Jahreslesebuch mit Texten von Dietrich Bonhoeffer u.a.
Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus, 2012, 384 Seiten
ISBN 978-3-579-06573-1

Spirituelle Wegzehrung für jeden Tag des Jahres: Eine Einladung, einen eigenen Weg nach innen zu gehen. Mit Texten von Margot Käßmann, Anselm Grün, Jörg Zink, Odilo Lechner, Karl Josef Wallner, Martin Buber, Dietrich Bonhoeffer, Janusz Korczak.

»Du kannst darauf vertrauen, dass dein Leben gelingen und zu einem guten Ende führen wird, auch wenn du das nicht erzwingen kannst. Denn dein Glaube ist nicht der Traum, der dir dein Leben leichter macht, sondern die Grundlage für ein Leben, das diesen Namen verdient. Glauben heißt, im Schutz einer Macht zu stehen, die wir Gott nennen.«
Jörg Zink

Sie sind die spirituellen Größen unserer Zeit, ihre Glaubenszeugnisse sind für viele Menschen Denkanstöße und Impulse, die ihnen eine tragfähige Orientierung durch den Tag und durch das Jahr bieten. Peter Helbich hat in diesem Lesebuch für jeden Tag des Jahres Texte großer Persönlichkeiten zusammengestellt, in denen tiefe Zuversicht und kraftvoller Glaube ihren Ausdruck finden. Es möchte eine Einladung sein, dem eigenen Leben Tiefe und Sinn zu schenken.

Rudolf Englert (Hg.): Jahrbuch der Religionspädagogik: Gott googeln - Multimedia und Religion
Neukirchen-Vluyn : Neukirchener Theologie, 2012, 256 Seiten
ISBN 978-3-7887-2589-1

Erleben wir einen Paradigmenwechsel von der auditiv-rationalen zur visuellästhetischen Weltwahrnehmung? Werden dadurch auch Schule und Religionsunterricht revolutioniert? Wie verändert Multimedia die Lebensführung und -deutung von Kindern und Jugendlichen? Welche Aufgaben und Möglichkeiten ergeben sich für die Arbeit mit Medien im Religionsunterricht? Der 28. Band des Jahrbuchs sondiert das Feld medialer Herausforderungen religiöser Erziehung und mündet in Anregungen zu einer zeitgemäßen religionsbezogenen Mediendidaktik. 

Stefan Heinemann: Interkulturalität - eine aktuelle Herausforderung für Kirche und Diakonie
Neukirchen-Vluyn : Neukirchener Theologie, 2012, 256 Seiten
ISBN 978-3-7887-2597-6

Durch Zuwanderung hat sich die deutsche Gesellschaft kulturell stark ausdifferenziert. Für die evangelischen Kirchen - ihrem Anspruch nach Volkskirchen - ist die Interkulturalität eine Herausforderung: Wie wollen sie mit Migranten in Pflegeheimen oder Migrationskirchen umgehen? Aus biblischen Texten werden hier Kriterien für einen zugewandten Umgang mit Fremden entwickelt. Praktische Anregungen bieten Beispiele zur interkulturellen Öffnung diakonischer Einrichtungen sowie zum Umgang mit charismatischen Migrationskirchen. Interkultureller Kontakt kann gelingen, wie Projekte aus Kirche und Diakonie zeigen.

 

Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".

 

Jubiläen

3. Dezember: 70. Geburtstag von Alice Schwarzer

Alice Sophie Schwarzer (* 3. Dezember 1942 in Wuppertal-Elberfeld) ist eine deutsche Journalistin und Publizistin. Sie ist Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma. Sie gilt als eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung und versteht sich als Feministin.

Alice Schwarzer wurde als nichteheliches Kind geboren und wuchs bei ihren Großeltern auf. In einem Interview bezeichnete Schwarzer später ihren Großvater als "sehr mütterlichen Großvater" und ihre Großmutter als "sehr politisiert mit einem hohen Gerechtigkeitssinn". Prägend sei für sie der gelebte Widerstand ihrer Familie gegen die Nazis und die Solidarität mit den Opfern gewesen. Schwarzer entstammt einer atheistischen Familie. Sie ließ sich mit zwölf Jahren evangelisch taufen und später auch konfirmieren. Sie bezeichnet sich als "nicht im engeren Sinne gläubig".

Bitte beachten Sie auch:
Wikipedia-Seite von Alice Schwarzer    

Passend hierzu im Verleih:

Hanno Gerwin: Was Deutschlands Prominente glauben - Gespräche mit Franziska van Almsick, Wolf von Lojewski, Xavier Naidoo, Renate Schmidt, Alice Schwarzer, Sir Peter Ustinov und vielen weiteren Stars
Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus 2005, 287 Seiten
ISBN 3-579-06854-7

»Religion? Das ist eine sehr schwierige Frage - ich habe mich noch nicht entschieden. Aber ich bin vorbereitet, jeden Augenblick erstaunt zu sein.« Sir Peter Ustinow ist nur einer von zahlreichen prominenten Menschen, die Hanno Gerwin gewinnen konnte, um sich frei zu äußern: über ihren Glauben, ihre religiöse Ausrichtung, über Gott und über ihre Auffassung vom Sinn des Lebens. In sehr persönlichen und intensiven Gesprächen entlockt er den Stars, was sie im Innersten bewegt. Das erstaunliche Ergebnis: Nicht selten sind Religion und Glaube bestimmend im Leben der Prominenten. Interviews mit Rufus Beck, Ben Becker, Jürgen Fliege, Heiner Geißler, Peter Hahne, Guido Knopp, Donna Leon, Jürgen von der Lippe, Wolf von Lojewski, Peter Maffay, Xavier Naidoo, Ingrid Noll, Alice Schwarzer, Hella von Sinnen, Olaf Thon, Guido Westerwelle und vielen anderen.

 

20. Dezember: 200. Jahrestag des Erscheinens der "Kinder- und Hausmärchen" der Gebrüder Grimm

Grimms Märchen nennt man volkstümlich die berühmte Sammlung Kinder- und Hausmärchen, die von Jacob und Wilhelm Grimm, genannt die Brüder Grimm, von 1812 bis 1858 herausgegeben wurde. Clemens Brentano erhielt auf der Suche nach volkstümlichen Liedern für die Sammlung Des Knaben Wunderhorn über Friedrich Carl von Savigny Kontakt zu dessen ehemaligem Studenten Jacob Grimm, der in der Kasseler Bibliothek arbeitete. So kamen die Brüder Grimm ab 1806 dazu, für ihn Lieder und bald auch Märchen zunächst aus literarischen Werken zu exzerpieren. Als musterhaft präsentierte er ihnen seine Redaktionen Von dem Mäuschen, Vögelchen und der Bratwurst und Von dem Tode des Hühnchens, sowie Runges Märchen Vom Fischer und seiner Frau und Vom Wacholderbaum, die sie auch später immer wieder als maßgeblich für Märchen ansahen. Weiterhin empfahl er als Gewährsleute mündlicher Erzähltradition Friederike Mannel, sowie die Geschwister Hassenpflug, Wild und Ramus. Sein Vorschlag, eine alte Frau im Elisabeth-Hospital in Marburg abzuhören, schlug fehl. Solche Feldforschung blieb höchst selten, und auch eigene Kindheitserinnerungen der Brüder Grimm spielten keine Rolle. 

Wilhelm Grimm entdeckte später als Quellen die westfälischen Adelsfamilien von Haxthausen und von Droste Hülshoff. Indem diese ihre Märchen letztlich von Mägden, Bauern, Schäfern etc. hatten, gelang ihm tatsächlich der Zugriff auf eigentliches Volksgut, das gleichwohl durchwegs den intellektuellen Filter belesener Frauen des Bürgertums durchlief. Der Erzähler getraute sich nicht alles zu erzählen, die Aufzeichnerinnen gaben nicht jede Geschichte weiter, und die Brüder Grimm wählten wiederum aus und überarbeiteten. Die wesentlichste Ausnahme hiervon stellt der pensionierte Dragonerwachtmeister Johann Friedrich Krause dar. Heinz Rölleke bemerkt: Für fragmentarische, in sich widersprüchliche, oft auch zotenhafte Aufzeichnungen hätte sich seinerzeit weder ein Verleger noch das Lesepublikum interessiert.

Bitte beachten Sie auch:
Wikipedia-Seite von Grimms Märchen   

Passend hierzu im Verleih:

Der fliegende Koffer - das Hörbuch der Märchen
Hamburg : Jumbo Neue Medien 2004, 2 Audio-CDs (146 Min.)
ISBN 3-89592-894-1

Diese Sammlung dreizehn bekannter Märchen entführt die Zuhörer in eine schillernde Welt. Nichts scheint hier unmöglich: Da kann ein junger Mann auf einmal die Tiere verstehen, ein Jüngling fliegt in einem Koffer durch die Lüfte, ein schönes Mädchen wird in einen Vogel verwandelt und dem Teufel werden drei goldene Haare ausgerissen.

Märchen der Brüder Grimm, von Charles Perrault, Johann Heinrich Jung-Stilling und Hans Christian Andersen: CD 1: 1 Der gestiefelte Kater 11:45 / 2 Caligula 1:09 / 3 Hans im Glück 13:14 / 4 Was bleibt 1:31 / 5 Jorinde und Joringel 7:19 / 6 Jojo 1:44 / 7 Der Wolf und die sieben jungen Geißlein 7:12 / 8 Und wenn sie nicht ... 1:00 / 9 Dornröschen 9:17 / 10 1000 Jahre & 1 Kuss 1:30 / 11 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren 17:08 / 12 Für Lonzo 0:42. // CD 2: 1 Das tapfere Schneiderlein 20:22 / 2 Ein Streicher 0:38 / 3 Die weiße Schlange 6:08 / 4 Flatterzunge 0:25 / 5 Rumpelstilzchen 7:15 / 6 Für Steuerwald 1:03 / 7 Frau Holle 7:24 / 8 So oder so 1:07 / 9 Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich 9:14 / 10 Das letzte Wort 0:35 / 11 Der fliegende Koffer 15:40 / 12 Phantasistan 1:54

 

Termine

9. Dezember: Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der Dreifaltigkeitskirche Speyer 

Benefizkonzert für die Renovierung der Orgel in der Dreifaltigkeitskirche Speyer
Beginn: 18 Uhr

Bis zum Reformationsjahr 2017 soll die bauhistorisch einmalige, gerade restaurierte Dreifaltigkeitskirche Speyer auch eine neue Orgel erhalten - im historischen Gehäuse und Prospekt. Für das große Projekt sollen möglichst viele Spenden gesammelt werden. Unter anderem will auch die schon traditionelle Aufführung des "Weihnachtsoratoriums" - Kantaten I bis III - von Johann Sebastian Bach dazu einen Beitrag leisten.

Der Erlös des Konzertes ist ausschließlich für die Orgelrenovierung bestimmt. 
Karten zu 15 (ermäßigt 10) Euro bei der
Tourist-Info,
Tel.: 06232 142239 und dem
Capella-Verlag,
Tel.: 06232 77716;
Kinder haben freien Eintritt.

Bitte beachten Sie auch:

Startet einen DownloadThemenheft der BMZ zu "Johann Sebastian Bach"

 

15. Dezember: Live-Band-Gottesdienst in der Protestantischen Kirche in Landau-Queichheim

Uhrzeit: 18:00 Uhr  
Toni Geiser (Predigt) und "Bill Langston and friends" (Musik) laden ein ... zum Gottesdienst für junge und jung gebliebene Menschen.

"Let's Praise" lautet das Motto mit Gospel, Rock, Reggae und einer Dialog-Predigt, nicht "ex cathedra", sondern "auf Augenhöhe". Live-Band-Gottesdienst - das heißt klare, verständliche Texte und moderne Musik. Eingeladen sind alle, die sich für ein alternatives Gottesdienst-Projekt interessieren. Die Musik machen der farbige Gitarrist Bill Langston und seine Band, Prädikant Dr. Anton Geiser ist Liturg und Prediger.

Mehr Infos: www.liveband-gottesdienst.de 

 

21. Dezember: "Ende" des Maya-Kalenders - "Weltuntergangstag"

Der Maya-Kalender ist als Astronomischer Kalender das historische Kalendersystem der Maya. Es ist der am weitesten entwickelte Kalender der mesoamerikanischen Ureinwohner.

Die Maya nutzten für rituelle und zivile Zwecke verschiedene, einander ergänzende Kalender, die auf einer Tageszählung im Zwanzigersystem beruhen: den rituellen Tzolkin-Kalender, den zivilen Haab-Kalender und die Lange Zählung, mit der längere Zeiträume erfasst werden konnten, die für Himmelsbeobachtungen und historische Aufzeichnungen eine große Rolle spielten. Die Kombinationen von Tzolkin- und Haab-Daten wiederholen sich nach einer 52 Jahre dauernden Kalenderrunde.

Besondere Aufmerksamkeit wird heutzutage in esoterischen Kreisen dem 21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet. Man will hier einen angeblichen "Weltuntergangstag" der Maya-Schöpfung erkennen. Nach Ansicht von Mayaforschern ist dies inhaltlich völlig unzutreffend. Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal seit dem Jahre 3114 v. Chr. der Zahlenwert des Ausgangstages des aktuellen 13 Baktun-Zyklus der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt. Dieser Zahlenwert tritt nach der Schematik des Mayakalenders regelmäßig nach 1.872.000 Tagen (ca. 5.128 Jahren) ein.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite des Maya-Kalenders  
Der Maya-Kalender von Peter Meyer  
Die Indianer Mittelamerikas: Maya  
Startet einen DownloadLiteratur, Medien und Aufsätze der BMZ zur Maya-Kultur  

 

29. Dezember: "The Best of Black Gospel" in Speyer

Datum: 29.12.12
Uhrzeit: 20:00 Uhr - 22:00 Uhr
Ort: Dreifaltigkeitskirche
Große Himmelsgasse 4
Veranstalter: Veranstaltungsbüro Wünsch
Website: http://www.va-wuensch.de

Vorverkaufsstellen: Tourist Information - T: 06232-142239; im Pavillon - T: 0623, Tourist-Information Karten zum Preis von 25 € gibt es u.a.:in der Tourist Information - T: 06232-142239; im Pavillon - T: 06232/539655; in der Buchhandlung Oelbermann - T: 06232/6023-0, sowie in allen CTS-Eventim-, TicketRegional- und Reservix- Vorverkaufsstellen.

Die Gruppe avancierte zwischenzeitlich zum gefragtesten Gospelchor in Deutschland und Europa. Bei der Qualität dieses Ensemble ist jedes Konzert ein Ausnahmekonzert, bei dem die "Gute Nachricht" immer im Vordergrund steht.Viele Informationen, Fotos und Pressekritiken können Sie finden unter: http://www.bestofblackgospel.de

 

Jahr der Kirchenmusik

Im Rahmen der Lutherdekade 2008-2017 wurde 2012 zum "Jahr der Kirchenmusik" ausgerufen. Die Reformation legte einen Grundstein der europäischen Musikkultur - vom Gemeindegesang bis zur Hausmusik. Dafür stehen Komponisten wie Bach, Schütz, Telemann und Händel, aber auch der Leipziger Thomanerchor, der 2012 sein 800-jähriges Bestehen feiert. Es gilt, diese reiche Tradition lebendig zu halten und neue Wege zu erproben.

Gottesklang
Das Jahr der Kirchenmusik im Blick 

Bitte beachten Sie:
Themenheft Musik und Kirche 
Themenheft Notenbibliothek 
Neuauflage des Themenhefts Johann Sebastian Bach 
Initiates file downloadLiteraturliste der BMZ "Liedpredigten und Liedinterpretationen zu jedem Titel des Evangelischen Gesangbuchs" 
Aufruf der "Liturgischen Werkstatt" der Pfälzischen Landeskirche zur Beteiligung an der Volltextdatenbank "Liedpredigten"

 

Veranstaltungskalender der Landeskirche 

 

Projekt: Pfälzische Landeskirche in der NS-Zeit

"Die pfälzische Kirche im Nationalsozialismus – das Umbruchjahr 1933" war Titel einer Tagung des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte und der Evangelischen Akademie der Pfalz am 20. und 21. Januar 2012 im Butenschoen-Haus in Landau. In der pfälzischen Landeskirche sei es 1933 zu "erdrutschartigen Veränderungen" gekommen, erklärte der Vorsitzende des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte, Klaus Bümlein. Die Tagung war eine Station auf dem Weg zu einem großen Handbuch mit dem Titel "Die pfälzische Landeskirche in der NS-Zeit" (Redaktionsschluss: Dezember 2012). 

Vorinformationen zum Handbuch der Landeskirche in der NS-Zeit 

Bitte beachten Sie auch: 
Literaturliste der BMZ zur "Pfalz im Nationalsozialismus" 
Aufsätze des "Pfälzischen Pfarrerblattes" 1933-1939 (erstellt durch die BMZ) 
Initiates file downloadAufsätze des "Evangelischen Kirchenboten" 1933-1941 (erstellt durch die BMZ)
Aufsätze der Kirchenzeitung "Union" 1933-1941 (erstellt durch Zentralarchiv)