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Veranstaltungen

Losung

Losung für Samstag, 30. Mai 2020
Bileam sprach: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des HERRN.
4.Mose 22,18

Wir sind ja nicht wie die vielen, die mit dem Wort Gottes Geschäfte machen; sondern wie man aus Lauterkeit und aus Gott redet, so reden wir vor Gott in Christus.
2.Korinther 2,17

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Aktuelles

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Wochenspruch: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR der himmlischen Heerscharen.“ (Sacharja 4,6)

Zum Nachlesen in der Bibel zu Pfingsten: 4. Mose 11, 11–12, 14–17, 24-25, Apg 2, 1-18, und Johannes 14, 23-27; hierzu passende Lieder im Gesangbuch Nr. 125 und 129 sowie Psalm 118 (EG 769)

Für das persönliche Gebet finden Sie im Gesangbuch ab Seite140 Gebete und Andachten. Nutzen Sie die Zeit um sich wieder mit der Bibel und dem Gesangbuch vertraut zu machen, Sie werden hier die nötige Kraft und Trost finden die Zeit der Unsicherheit und Angst zu überwinden.


Rahmenbedingungen zum Besuch von Gottesdiensten

Unter strengen Auflagen wird es ab Pfingstsonntag, 31.05. um 10:00 Uhr wieder möglich sein, Gottesdienste in unserer Kirche zu feiern. Um das geforderte Abstandsgebot einhalten zu können, haben wir nur 28 Sitzplätze zur Verfügung, Name und Adresse der Gottesdienstbesucher/innen müssen erfasst werden, es besteht grundsätzlich Maskenpflicht in der Kirche, auch Familienangehörige müssen getrennt sitzen. Darum bitten wir Sie:

  • Melden Sie Ihren Gottesdienstbesuch im Pfarrbüro telefonisch an, dies ist ab sofort montags und donnerstags von 9-12 Uhr möglich und ab 18.05. jederzeit über den AB. Sollten Sie auf den AB sprechen, nennen Sie bitte Ihren Namen, Adresse, Tel.-Nr. und das Datum des gewünschten Gottesdienstbesuchs. Sollten es für den Pfingstgottesdienst deutlich mehr als die möglichen Anmeldungen geben, werden wir nach Möglichkeit nachmittags um 14 Uhr einen zweiten Gottesdienst anbieten
  • Bitte bringen Sie Ihre eigene Maske mit
  • Bitte folgen sie den Anweisungen unserer Ordnungshelfer/innen.

Die staatliche Erlaubnis Gottesdienste feiern zu dürfen wird unter der Voraussetzung erteilt, dass sämtliche Vorgaben, was Sicherheit und Hygiene betreffen, eingehalten werden. Wir bitten Sie daher um Verständnis, wenn wir darauf achten, dass sich alle Gottesdienstbesucher an die Auflagen halten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Gruppentreffen und sonstige Veranstaltungen unserer Kirchengemeinden entfallen bis auf weiteres. Auch Geburtstagsbesuche dürfen bis auf weiteres nicht mehr stattfinden. Stattdessen werden Geburtstagshefte mit einem persönlichen Gruß eingeworfen.

Beerdigungen werden in geänderter Form weiter durchgeführt. Bitte achten Sie auch als Angehörige darauf, dass diese im möglichst kleinen Kreis durchgeführt werden können.

In seelsorgerlichen Fällen oder bei Fragen und sonstigen Anliegen erreichen Sie Pfarrer Gutting telefonisch unter 06344 56 49

Das Büro des Pfarramts ist weiterhin montags und donnerstags von 9.00 h – 12.00 h besetzt.


Andacht zum Sonntag 24.05.20

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,

Joseph Haydn, der Komponist, der „Schöpfung“, war ein frommer Mann und guter Katholik. Seine Partituren begann er oft mit den Worten: „In nomine domini“ („Im Namen des Herrn“) und er beendete sie wie Johann Sebastian Bach mit: „Soli deo gloria!“ („Allein Gott sei die Ehre!“)

Er gestand einmal: „Wenn es mit dem Komponieren nicht recht fort will, gehe ich im Zimmer auf und ab, den Rosenkranz in der Hand, bete einige Ave Maria und dann kommen mir die Ideen wieder.“ Und das steigert sich noch, wenn er schreibt: „Ich war nie so fromm als während der Zeit, als ich an der Schöpfung arbeitete. Täglich fiel ich auf meine Knie nieder und bat Gott, dass er mir die Kraft zur glücklichen Aufführung verleihen möchte.“

Vor dem grandiosen Werk des Schöpfers gerät ein Mensch in Staunen und Ehrfurcht. Welch ungeheurer Auftrag, die Erschaffung der Welt in Töne umzusetzen. Haydn folgt natürlich den biblischen Quellen, insbesondere der Schöpfungsgeschichte im 1. Buch Mose, die mit den Worten beginnt: Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

Kaum ein anderes Wort kommt in der Bibel sooft vor, wie das Wort Erde. Es sind mehrere hundert Stellen. Die Erde – unser Lebensraum, sie ist entstanden, lange bevor es uns Menschen gab. Was wären wir ohne sie?

Wie beruhigend ist es, wenn man mit beiden Beinen auf der Erde stehen kann, wenn man Grund und Boden unter den Füßen hat? Ohne die Erde könnten wir uns unser Leben doch gar nicht vorstellen. Ohne die Erde, auf der Pflanzen wachsen, Tiere ihren Lebensraum haben, mit und von denen wir leben. Auf der wir selbst unser Leben einrichten und gestalten. Die Erde – wieder eins vier dieser Elemente, ohne die wir nicht existieren könnten. Die Erde, sie ist der Raum in dem wir uns bewegen, in und von dem wir leben. Der heutige zweite Schöpfungsbericht im 2. Buch Mose lehrt uns sogar, dass Gott den Menschen aus Erde geschaffen hat. Adam heißt dieser erste Mensch. Das ist abgeleitet vom hebräischen Wort „adamah“ – Erde – und heißt so viel wie: „von der Erde genommen.“

Hier kommt zum Ausdruck, dass wir Menschen untrennbar mit der Erde verbunden sind. Wir sind ein Teil von ihr. Sie ist die Grundlage und Bedingung unserer Existenz und unseres Lebens, sie ist unser Schicksal. Wir bauen unsere Häuser auf ihr. Wir bestellen auf ihr unsere Felder, die uns ernähren und unser tägliches Brot geben. Auf ihr wachsen Bäume, die uns Früchte schenken und Sauerstoff zum Atmen spenden. So vieles wächst und gedeiht auf der Erde, das unser Herz, unsere Sinne, unsere Seele erfreut.

Wir Menschen sind Geschöpfe dieser Erde wie alles andere, was Gott geschaffen hat. Vermutlich deshalb nennen manche indigenen Völker sie auch „Mutter Erde“. Denn aus ihr kommt das Leben und zu ihr kehrt auch alles Leben wieder zurück. Ein Kreislauf des Werdens und Vergehens, umschlossen von der Erde, die für uns wie eine Mutter ist, die uns ernährt und erhält. Auch das können wir in der Bibel nachlesen: So sagt Gott nach der Vertreibung der Menschen aus dem Garten Eden: „Du bist Erde und sollst Erde werden.“ (1. Mose 3, 19) Denn in ihren Schoß kehrt alles Leben zurück. Uns so legen wir unsere toten in die Erde mit den Worten: „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub.“

In einem Lied unserer Tage heißt es: „Eine Handvoll Erde, schau sie dir an. Gott sprach einst: Es werde! Denke daran!“ Ja, eine Handvoll Erde sind wir Menschen bei Licht betrachtet. Nicht viel mehr. Wir sind aus Erde und werden wieder zu Erde. Ein winziges Staubkorn im riesigen Universum.

Dieser Gedanke hat auch den Psalmisten bewegt. Zum Beispiel in Psalm 8 wenn er betet: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und sie Sterne, die du bereitet hast; was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?“

Verwundert schaut er ans Firmament und erkennt, dass wir Menschen, obwohl nur eine Handvoll Erde, ein Staubkorn im Universum, vom Schöpfer geliebt und angenommen sind. Darum kann er dann davon sprechen, dass Gott uns Menschen wenig niedriger gemacht hat als sich selbst, dass er uns mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt, uns zum Herrn über seiner Hände Werk berufen und uns alles zu Füßen gelegt hat.

Gott hat uns, die wir selbst nicht mehr sind als eine Handvoll Erde, diese Erde anvertraut, damit wir sie in seinem Sinn hüten und schützen, bebauen und bewahren, um sie als Lebensraum auch für künftige Generationen zu erhalten. Vor allem aber auch um eines zu tun: Ihn, den Schöpfer zu ehren. Ihn allein. In allem was wir tun. Soli deo gloria.

Allmählich beginnen wir zu begreifen – freilich ohne daraus wirkliche Konsequenzen zu ziehen – dass die Ressourcen unseres Lebensraums Erde begrenzt sind. Dass sie nicht einfach ein Objekt ist, das man hemmungslos und vor allem folgenlos ausbeuten kann, wie einen Steinbruch. Jeder von uns hat für seinen Bereich immer eine Ausrede parat, warum das, was er tut schon nicht so schlimm ist oder er allein ja doch nichts ändern kann. Und so geht der Raubbau weiter. Trotz der Tatsache, dass es sich abzeichnet, dass die Folgen schon für die Generationen, die bald nach uns kommen werden, dramatisch sein werden. Und manchmal denke ich, wenn schon nicht die Eltern, dass dann doch wenigstens die Großeltern für das Lebensrecht ihrer Enkel mit Klauen und Zähnen kämpfen müssten. Aber nichts passiert. Vielleicht hat uns der Krake unseres Lebensstils zu fest in seinen Armen gefangen und sind wir dem Gift der heutigen Zeit erlegen, das Gott durch Wachstum, Luxus, Schönheit und was weiß ich für moderne Götzen ersetzt hat.

Dem Duwamish – Häuptling Seattle werden, als die USA 1855 seinem Stamm anbietet, ihr Land abzukaufen, folgende Worte zugeschrieben: „Wir wissen, dass der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil des Landes ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern sein Feind und wenn er sie erobert hat schreitet er weiter. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern… Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste…Und erst, wenn der letzte Baum gerodet ist, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ Und kein Handy, kein Smartphone, kein Auto, keine Klamotten und was uns heute noch alles so unentbehrlich scheint, um leben zu können.

Sollte Seattle die Rede nicht so gehalten haben, man müsste wünschen, es wäre so gewesen. Denn es ist ein eindrücklicher Appell, der Erde, unserer Mutter, wie sie auch Franz von Assisi nennt, mit Ehrfurcht und Freundschaft zu begegnen und nicht als etwas, das man bekämpfen muss oder darf.

Eine Handvoll Erde – kostbarer als Gold und Silber, wertvoller als alles Geld und alle Aktien dieser Welt. Geprägtes Metall und bedrucktes Papier: Was bedeutet das schon gegenüber der Erde, die uns das Leben ermöglicht?

Erde bedeutet Leben. Unsere Erde schenkt Leben – all ihren Bewohnern: Menschen Tieren, Pflanzen.

Sie sollte uns heilig sein. Denn sie ist vom Heiligen, von Gott selbst geschaffen. Wir sind von ihm beauftragt, sie zu bewahren. Um ihm die Ehre zu geben.

Soli deo gloria! Das ist der tiefste Sinn unseres Lebens. Wir sollten beginnen, unseren Auftrag ernst zu nehmen.

Seien Sie gesegnet und behütet!

Ihr Pfarrer Andreas Gutting

Andacht zum Sonntag, 17.05.20

Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Wasser, soll es heute um das zweite Grundelement des Lebens gehen. Die Luft.

Meistens können wir sie nicht sehen, schmecken riechen, anfassen, hören. Gott sei Dank.

Denn ich erinnere mich noch gut an meine Kindheit in Ludwigshafen. Da konnte man die Luft oft genug riechen, bzw. das, was drin war. Und das war oft genug alles andere als angenehm. Natürlich: Heute sind Schadstoffe in der Luft manchmal nicht mit dem Geruchsinn wahrzunehmen und das macht sie deswegen nicht ungefährlicher.

Luft: etwas, was schwer zu greifen, zu erfahren ist. Wenn ich zu jemandem sage: Du bist Luft für mich, dann behandle ich ihn so, als sei er gar nicht da, als existiere er für mich nicht. Ist Luft so verstanden ein Bild für etwas, das gar nicht existiert?

Natürlich nicht. Sie umgibt uns von allen Seiten. Jeden Moment unseres Lebens. Wir atmen sie jede Sekunde ein und aus. Leben von ihr. Geht uns die Luft aus, dann ist es mit unserem Leben vorbei. Alles auf der Erde braucht Luft und Sauerstoff, um zu leben. Adam wurde ein lebendiges Wesen, als Gott ihm den Lebensodem einblies. So erzählt es der zweite Schöpfungsbericht. (1. Mose 2)

Luft ist also eine existentiell wichtige Lebensgrundlage für uns. Sie erst macht uns lebendig. Für mich ist sie mit den Jahren der Beschäftigung sogar zum Bild für die Seele geworden, das was uns eben lebendig, zugleich aber auch unverwechselbar macht. Was uns von Gott mitgegeben wird und was – unsterblich – zum Schöpfer zurückkehrt, wenn die Zeit gekommen ist.

Wie gesagt: Meist nehmen wir die Luft nicht wirklich wahr. Es sei denn wir blasen mit einem Strohhalm in ein Glas Wasser, dann sehen wir die Luftblasen aufsteigen. Wenn es kalt wird im Winter, dann sehen wir unsere Atemluft aufsteigen sehen. Wir können die warme Luft, die den Kaminen entsteigt beobachten.

Und manchmal kann sie laut werden, die Luft. Der Fahrwind auf dem Rad, oder im Auto. Oder schlimmer: Wenn ein Sturm losbricht. Dann heult der Wind, wir können die Gewalt sehen, hören und spüren mit der die Luft an allem zerrt, was ihr im Weg ist. Wir kennen die Bilder der Zerstörung, die solche Stürme anrichten können. Verheerende Urgewalt. Vor Jahren war ich einmal in Südfrankreich im Land der Katharer unterwegs und beim Besuch einer ihrer Burgruinen wurde ich aufgefordert, oben auf der Burg die Brille abzusetzen, weil dort Windgeschwindigkeiten von 130 und mehr Stundenkilometern gemessen würden. Es bestünde die Gefahr, dass die Brille in der Mitte brechen könnte. Also bin ich quasi halbblind auf die Burg und es war sehr beeindruckend, diese Kraft am eigenen Leib zu spüren.

Luft – eine Urgewalt, die alles mitreißen kann, was sich ihr in den Weg stellt. Uralte, große Bäume, Dächer, Häuser, alles. Ein Kraft, die ein ruhiges Gewässer – sei es Meer oder See – in ein brodelndes Inferno verwandeln kann.

Nicht zuletzt deswegen meinten die Menschen früherer Zeiten, in solchen Stürmen den Zorn der Götter zu erkennen. Und auch Martin Luther dürfte bei seinem Erlebnis im Gewitter bei Stotternheim nicht nur von dem einen Blitz, sondern der Kombination aus Blitz, Donner und Sturm so beeindruckt und verängstigt gewesen sein, dass er sein Gelübde, ins Kloster zu gehen, ablegte. Überleben natürlich vorausgesetzt.

Richard Strauß setzt dieses Grollen und Brausen eines Gewittersturms in seiner „Alpensinphonie“ eindrucksvoll musikalisch um. Fast meint man im Zentrum des Sturms zu sein, fast meint man Thor auf den Amboss schlagen zu hören, oder Donar mit seinem Feuerwagen am Himmel fahren zu sehen. Die Götter, an die die Germanen glaubten und die sei mit solchen Ereignissen in Verbindung brachten. Oder man fühlt sich mit dem Propheten Elia auf den Berg Horeb versetzt, wo es heißt: „Und ein großer, starker Wind, die die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem Herrn her; aber der Herr war nicht in dem Wind.“ Der Gott, der uns in der Bibel offenbart wird, ist eben nicht Thor oder Donar, nicht irgendein zorniger, drohender Donnergott. Eine ähnliche Erfahrung macht der widerspenstige Prophet Jona, der sich in dem großen Sturm als Opfer über Bord werfen lässt, um den (angeblichen) Zorn Gottes zu besänftigen. Wir wissen: Gott rettet Jona. Er will und braucht sein Opfer nicht, sondern hat ganz anders mit ihm vor.

Erschüttert, verängstigt haben sich wohl auch die Jünger in der Situation gefühlt, die in der Schriftlesung erzählt wurde. Wie hilflos und machtlos sind wir Menschen doch, wenn die Naturgewalten ihre ganze Kraft entfalten und wir ihnen ausgesetzt sind! Dann hilft manchmal wirklich nur noch beten: Herr Errette uns! Erbarme dich über uns! Zwiespältig, wie Feuer und Wasser, so ist auch die Luft. Sie kann alles in seinen Grundfesten erschüttern und durcheinanderwirbeln. Sturm, das heißt Bewegung, Kraft, Energie. Energie, die wir Menschen aber auch seit alters her nutzen. Die Windräder überall im Land sind ein modernes Beispiel dafür.

Im neuen Testament wird die Luft, der Wind, zum Bild für den Geist Gottes. Im Gespräch mit Nikodemus gebraucht Jesus diesen Vergleich: „Der Wind bläst wo er will und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.“ (Joh 3, 8)

Vom Geist Gottes, der unter die Jünger fährt berichtet Lukas dann auch in der Apostelgeschichte beim ersten Pfingstfest zu Jerusalem als ein Brausen vom Himmel geschieht wie von einem gewaltigen Wind. Viele fromme Leute hörten das und kamen vor das Haus, in dem die Jünger waren. Menschen werden in Bewegung gebracht, Grenzen überwunden, eine Bewegung setzt ein, die bis heute nicht endet, weil der Geist unter uns lebt und weht. „The wind of change“ so sang einmal die Rockgruppe „Scorpions“ als der eiserne Vorhang gefallen war. Für mich bis heute ein modernes Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn der Geist Gottes durch die Geschichte weht – wo er will!

Luft, Wind – zerstörerische Urgewalt, lebensspendendes Element, das allem Kraft und Raum zum Leben schenkt – die Vögel unter dem Himmel sind da ein kleines Beispiel dafür – und das unserer Seel so guttun kann. „Frühling lässt sein blaues Band, flattern durch die Lüfte… Nach langem Winter erweckt die laue Luft wieder unsere Lebensgeister, erfüllt uns mit Freude und Glück. Wie angenehm ist nach einem heißen Sommertag abends ein kühlender Windhauch, der die Haare umspielt. Bei Menschen, die noch nicht völlig abgestumpft sind, weitet sich da das Herz, die Seele breitet ihre Flügel aus, wir spüren – hoffentlich – für einen Moment, wo unsere wirkliche Heimat ist und dass wir getragen sind, jeden Moment unseres Lebens.

Gott ist nicht im Sturm, als Elia auf den Horeb geht. Nicht in Feuer und Erdbeben. Am Ende hört der Prophet ein stilles sanftes Sausen. Und genau in diesem Säuseln des Windes da begegnet ihm Gott, der Schöpfer des Universums!

Vielleicht enttäuschend für alle, die aus allem – auch aus unseren Gottesdiensten – am liebsten immer ein Event machen wollen. Etwas, wo was los ist, Action angesagt.

Falsch gedacht. In der Stille, der Ruhe, dem Leisen begegnet Gott. In einem sanften Windhauch. So wie er später ja auch als Neugeborener in einer Krippe liegt und nicht als König mit Ross und Reitern daherkommt. Er begegnet uns als einer, der uns umschmeichelt, umwirbt mit einer zarten, zu Herzen gehenden, unsere Seele berührenden Liebe. Der trägt und errettet. Der Lebensraum und Lebenskraft gibt, allem was lebt.  Der, wie es Paul Gerhardt dichtete: „Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“

Dieser Gott ist mit uns unterwegs. Auch mit Ihnen! Wir müssen vielleicht nur öfter auf das leise Säuseln hören, als auf die ach so großen Lautsprecher unserer Zeit.

 

Seien Sie gesegnet und behütet!

 

Ihr Pfarrer Andreas Gutting

Andacht zum 10. Mai 2020

Liebe Gemeindeglieder, liebe Leserinnen und Leser,

um die vier Elemente soll es in den kommenden vier Andachten gehen. Die vier Elemente, die seit alters her als die Grundlage allen Lebens angesehen werden.

Die uns, von Gott geschenkt, unser Leben erst ermöglichen. Oft so selbstverständlich hingenommen – wie zum Beispiel die Luft zum Atmen – merken wir erst wie wichtig diese vier Grundstoffe des Lebens sind, wenn sie fehlen oder knapp werden.

Vier Elemente. Vier ist die Zahl der Ganzheit, der Vollkommenheit. Ein Kreis hat vier Viertel. Der Monat vier Wochen. Es gibt vier Himmelsrichtungen. Vier Adventssonntage. Wir selbst haben vier Gliedmaßen.

Vier braucht man also, damit etwas vollständig und komplett ist. Und darum auch vier Elemente des Lebens. Feuer, Wasser, Erde und Luft.

Wir beginnen mit dem Feuer. Wie alles in unserer Welt, hat das Feuer in seiner Bedeutung für unser Leben zwei Seiten. Wir haben unsere ganze Welt so eingeteilt und erfahren sie so, dass es von allem auch den Gegensatz gibt. Zum Feuer das Wasser. Zum Himmel die Erde – oder schlimmer: die Hölle. Schwarz und weiß, groß und klein, gut und böse, schön und hässlich, reich und arm… was wir auch nehmen und betrachten, es gibt immer auch das Gegenteil davon. Und weil wir Menschen uns darum die Welt gar nicht anders vorstellen können, als dass es das Gegenstück dazu geben muss, haben wir auch dem, der eigentlich einzigartig ist, eines verpasst: nämlich Gott. Ausgerechnet der soll kein Gegenüber haben? Nein, das kann nicht sein und schon war der Teufel als angeblicher Verursacher alles Bösen in der Welt. Dass das aber so gar nicht stimmt, können wir schon in der Geschichte von Adam und Eva nachlesen, als die von den Früchten des Baums der Erkenntnis essen. Vielleicht lesen Sie die Geschichte mal in den kommenden Tagen nachzulesen. Und noch ein letzter kleiner Tipp dazu: Dass die Schlange quasi der Teufel sei, steht zumindest in der Bibel so nicht drin.

Aber kommen wir endlich zu unserem ersten Element, dem Wasser.

Wasser. Ein erstaunliches Element. In flüssiger Form, als Nebel oder Dampf, in Form von Schnee und Eis kann es uns begegnen. Es kann uns von Herzen erfreuen, wenn Kinder im Winter eine Schneeballschlacht machen können und es kann uns den letzten Nerv rauben, wenn wir meinen, es würde scheinbar nie wieder aufhören zu regnen. Im Urlaub zum Beispiel.

Wasser. Von Anfang an spielt es auch in der Bibel eine Rolle. Zwar heißt es im Johannesevangelium: Im Anfang war das Wort, jedoch können wir gleich im 2. Vers unserer Bibel lesen: „Und die Erde war wüst und leer und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“

Von der Urflut ist da die Rede, Teil des ursprünglichen Chaos auf der Erde, in das Gott Ordnung bringt. Nach der Erschaffung des Lichts drängt er die Wassermassen zurück, bändigt das Wasser, damit Land entstehen kann. Land, auf dem Leben möglich wird. In der Sintflutgeschichte – einige Kapitel weiter – erfahren die Menschen hautnah und existentiell, was es heißt, wenn Land untergeht, Wasser nicht gebändigt werden kann. Dass Menschen heute wieder diese Erfahrung machen müssen ist insofern tragisch, dass sie in armen Ländern und Gegenden dieser Erde leben, die uns hier nicht wirklich interessieren. Wären Städte wie New York oder Hamburg in absehbarer Zeit von der Überflutung bedroht, längst würde wesentlich mehr gegen die Ursachen getan. So aber lässt uns das in kalt.

Wasser, es ist eine Urgewalt. In den vergangenen Jahren haben wir quasi live und in Farbe immer wieder die Schrecken und das Leid miterlebt, die Tsunamis oder auch Flüsse, die über die Ufer treten, auslösen und mit sich bringen. Sintflut. Auch heute. Noch nicht weltweit, aber für die betroffenen Menschen nicht weniger schrecklich. Da wird Leben zerstört, Existenzen werden vernichtet. Angst gräbt sich in Seelen ein davor, dass das Ganze sich wiederholen könnte. „Land unter“ – dieser Ruf wird an Küsten und Flüssen immer wieder zu Fanal. Die Macht des Wassers ist gewaltig. Kaum etwas kann ihr standhalten. Unglaubliche Energie steckt im Wasser.

Energie, die wir Menschen uns aber auch zunutze machen. Schon unsere Vorfahren haben das getan. Denken wir nur einmal an die vielen Wassermühlen, die es einmal auch hier bei uns gab.

Wasser – eine Naturkraft, die wir Menschen nur bedingt zähmen können, die wir zu domestizieren verstehen, der wir aber immer wieder auch hilflos ausgeliefert sind und vor der wir von Zeit zu Zeit einfach nur in Deckung gehen können.

Es ist zutiefst beeindruckend solche Schauspiele wie eine Sturmflut am Meer, den Abgang einer Lawine in den Bergen, das Rauschen eines großen Wasserfalls beobachten und hören, ja geradezu körperlich spüren zu können. Da fühlt man sich als Mensch ganz klein, den Naturgewalten unterworfen. Staunt, wird andächtig vielleicht, hoffentlich auch wieder einmal ehrfürchtig.

Wasser – wie das Feuer, über das wir vergangenen Sonntag nachgedacht haben – es birgt beides in sich, kann beides werden: Fluch und Segen. Es zieht uns magisch an und flößt uns doch immer wieder auch Angst ein. Wir versuchen es zu bändigen und kommen dabei doch immer wieder auch an unsere Grenzen. „Macht euch die Erde untertan“ – dem Versuch von uns modernen Menschen, das im Sinne einer totalen Unterwerfung der Natur unter unseren Willen zu bewerkstelligen, wird besonders durch das Wasser immer wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht. Fast könnte man das Wasser als eine Art Wolf im Schafspelz bezeichnen: Lebensspendend im einen Moment, Tod und Vernichtung bringend im nächsten.

Wasser bedroht Leben. Das ist wohl wahr. Und doch ist es ja nur die halbe Wahrheit, die eine Seite der Medaille. Ohne Wasser gäbe es kein Leben hier auf unserer Erde. Ja das Leben kommt aus dem Wasser. Nichts könnte ohne es existieren: Keine Pflanze, kein Fisch, kein Vogel, kein Mensch. Zu ¾ bestehen wir selbst aus Wasser. Wir können zwar relativ lange ohne feste Nahrung, aber nur wenige Tage ohne Wasser auskommen.

Im zweiten Schöpfungsbericht muss es erst regnen, bevor Menschen, Pflanzen und Tiere erschaffen werden. Gleich vier große Ströme durchfließen den Garten Eden. Es braucht Wasser, damit aus der Erde ein Paradies werden kann. Wasser bedeutet Wachstum, Fruchtbarkeit, Leben. Wasser ist eine Wohltat für alles, was lebt. Bleibt das Wasser aus verdorrt und vertrocknet alles. Das Leben stirbt ab. Wo Wasser Mangelware ist, wird es zum kostbaren Gut. Das war auch bei uns hier einmal so, als Wasser beileibe nicht selbstverständlich getrunken werden konnte, wie heute. Zur Zeit Luthers hat man darum auch Bier zum Frühstück getrunken. Und in manchen Gegenden ist es heute noch geradezu eine Kostbarkeit. So rar, dass manche Wissenschaftler befürchten, dass Kriege der Zukunft um Wasser geführt werden könnten.

Wir hier können uns das nur schwer vorstellen. Wir drehen den Wasserhahn auf und schon läuft es in beliebiger Menge. Wir können uns damit erfrischen, reinigen sooft uns danach ist. Können es verschwenden. Können sogar den Rasen damit sprengen, weil wir nicht auf den nächsten Regen warten wollen, der aus der braunen wieder eine grüne Fläche macht. So etwas nennt man Luxus. Ob uns das bewusst ist?

Wasser ist ein kostbares Gut. Ohne Wasser kein Leben. Das war den Menschen seit jeher klar. Und darum haben sie an Flüssen, Seen, Küsten gesiedelt. Um beides wissend, das vom Wasser ausgehen kann: Segen und Fluch. Doch der Segen wurde wohl allemal höher eingeschätzt.

Im Johannesevangelium sagt Jesus einmal im Gespräch mit einer samaritanischen Frau am Brunnen Jakobs: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten, wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, der wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. (4, 14)

Jesus benutzt das Wasser als Symbol für das, was unser Leben wirklich trägt und was wir uns nicht selber geben können. Er selbst, der Glaube an ihn und den Vater, ist Wasser, Grundlage für unser Leben. Hier und in Ewigkeit. Wo er vertrocknet, das vertrocknet das Leben und da herrschen am Ende nur Chaos und Tod. Schauen Sie sich die Welt und unseren gedankenlosen Alltag auch hier bei uns an und Sie wissen was ich meine. Jesus macht das Wasser zum Zeichen dafür, dass das nicht so sein muss und nicht so sein soll. Uns soll das Leben blühen und nicht der Tod! Und darum taufen wir auch mit Wasser zum Zeichen dafür, dass er uns durch unser Leben tragen will, über Höhen und durch Tiefen hindurch bis in die Ewigkeit: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.“

Das Wasser der Taufe, es verbindet uns mit dem, der für uns gestorben ist, damit wir das ewige Leben haben. Das Wasser der Taufe verbindet uns mit Gott, der Quelle allen Lebens, damit auch von uns Ströme lebendigen Wassers ausgehen und wir selbst zur Quelle für anderen werden, dass wir Leben schenken und erhalten statt zu zerstören. Denn Ein Glaube, der nur für sich selbst bleibt, der sich nur um sich selbst sorgt, der ist so überflüssig und nutzlos wie nur irgendetwas.

Das Wasser der Taufe, es steht für die Kraft Gottes, die uns die Energie schenkt, Leben zu wagen. Vertrauen auch, Liebe und Hoffnung. Weil wir wissen dürfen, dass nichts uns von Gott, der Quelle des Lebens trennen kann.

Wasser. Zu bändigendes Chaos und kostbare Lebensgrundlage zugleich. Zwiespältig. Am Ende aber ermutigendes Zeichen für den Willen Gottes zum Leben, an dem wir teilhaben dürfen. Vielleicht denken wir einmal daran, wenn wir in dieser Woche einen Schluck Wasser trinken. Ganz bewusst. Und sagen vielleicht auch einfach einmal: Danke!

 

Seien sie behütet und gesegnet!

 

Ihr Pfarrer Andreas Gutting


Funkensplitter vom 20. April 2020: Zum Nachdenken

Eine Kirche in jedem Haus

Es ist erstaunlich und erschreckend, wie sehr in der gegenwärtigen Diskussion der öffentliche Gottesdienst am Sonntagmorgen im Kirchengebäude im Zentrum steht. Für manche scheint geradezu die Zukunft des Christentums davon abzuhängen, möglichst schnell wieder die Kirchen öffnen zu können.
Nun ist der gemeinsame (öffentliche?) Gottesdienst zweifellos ein wichtiges Element des christlichen Glaubens.
Aber er ist doch bei weitem nicht alles!

Was ist mit dem persönlichen Gebet? Was mit der persönlichen Bibellektüre? Oder gar der Andacht im Familienkreis?
Hier gab es einmal eine reiche Kultur (und Literatur). Man denke nur einmal zurück an die vielen Andachts- und Erbauungsbücher der Orthodoxie und des Pietismus! Oder die Rosenkranzgebete in der katholischen Kirche.
Haben wir das alles verlernt?
Das wäre dann das eigentliche Alarmzeichen! Nämlich ein Zeichen für eine große religiöse Sprachlosigkeit – auch inmitten unserer Kirche.

Was ist mit dem vielgepriesenen Priestertum aller Gläubigen?
„Ubir das seyn wir priester, das ist noch vil mehr, denn kuenig sein, darumb, das das priesterthum vns wirdig macht fur gott zu tretten vnd fur andere zu bitten … Alßo hatt uns Christus erworben, das wir muegen geystlich fur ein ander tretten und bitten, wie ein priester fur das volck leyplich tritt und bittet …, hat Luther in der Freiheit eines Christenmenschen geschrieben.
Dass Christen priesterlich im Gebet füreinander eintreten, anderen das Evangelium bezeugen und aneinander Seelsorge üben, ist unabhängig von allen öffentlichen Gottesdiensten. (Und übrigens ist das genau die Form, wie viele Christen weltweit unter massiven staatlichen Repressionen ihren Glauben überhaupt praktizieren können.)
Oder hat Jesus, das mit den “zwei oder drei, die in meinem Namen zusammen sind”, nicht ernst gemeint?
Ich bin mir nicht sicher, ob die kircheninterne und kirchenexterne Fixierung auf den öffentlichen Sonntagsgottesdienst letztlich nicht einem Klerikalismus bzw. einer Pfarrer*innenzentriertheit entspringt…

Interessanterweise kursiert im Moment gerade auf katholischen Seiten(!) eine nette Anekdote:
„In Ägypten ließ ein Herrscher für neun Jahre alle Kirchen schließen. Eines Tages ging er durch die Straßen der Christen spazieren. Aus jedem Haus hörte er die Christen beten und Gott loben. Da befahl er: Öffnet die Kirchen wieder und lasst die Christen beten, wie sie wollen. Ich wollte in jeder Straße eine Kirche schließen, doch nun musste ich feststellen, dass ich in jedem Haus eine neue Kirche eröffnet habe.“

Vielleicht sollten auch wir uns ein wenig mehr auf “Kirche in jedem Haus” konzentrieren, statt uns in öffentlichen Bedeutsamkeitsdebatten zu verlieren…


Andachten im Internet

Hier auf unserer Homepage finden Sie Andachten von Pfarrer Gutting, die auch gerne geteilt, ausgedruckt und verteilt werden dürfen.

Natürlich können Sie auch die vielfältigen Angebote von Gottesdiensten und Andachten im Fernsehen und auf den Internetseiten Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttps://www.evkirchepfalz.de/ und Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttps://dekanat-germersheim.de/kirche-digital nutzen.


Gruppentreffen und sonstige Veranstaltungen unserer Kirchengemeinden entfallen bis auf weiteres. Auch Geburtstagsbesuche dürfen bis auf weiteres nicht mehr stattfinden. Stattdessen werden Geburtstagshefte mit einem persönlichen Gruß eingeworfen.

Beerdigungen werden in geänderter Form weiter durchgeführt. Bitte achten Sie auch als Angehörige darauf, dass diese im möglichst kleinen Kreis durchgeführt werden können.

In seelsorgerlichen Fällen oder bei Fragen und sonstigen Anliegen erreichen Sie Pfarrer Gutting telefonisch unter 06344 56 49

Das Büro des Pfarramts ist weiterhin montags und donnerstags von 9.00 h – 12.00 h besetzt.


Evangelische Jugendzentrale Germersheim

 

Um den Kontakt mit den Jugendlichen nicht zu verlieren, hat das Dekanat einen Instagram-Account erstellt, in dem Beiträge veröffentlicht werden, die in der speziellen Situation Hoffnung geben können und den Blick auf das Positives lenken. Man findet den Account auf Instagram unter @ev_jugend_ger.

 

Auch auf der Homepage (https://www.jugendzentrale-ger.de/ermutigendes-fuer-zwischendurch) werden noch weitere Inhalte zum Nachdenken, Lachen und Ausprobieren veröffentlicht. Ideen gegen die Langeweile bei Kindern werden regelmäßig auf der Homepage der „Ev. Jugend für Kinder“ unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttps://www.jugendzentrale-ger.de/ev-jugend-fuer-kinder veröffentlicht.