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Unsere Glocken

Daniel Orth hat die Glocken unserer Kirche aufgenommen und die Videoaufnahme auf youtube gestellt. Sie können sie Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhier anschauen.

Pauluskirche Hambach

Die Pauluskirche

ist das Zentrum einer relativ jungen Kirchengemeinde - im Jahr 2008 haben wir das 50. Jubiläum der Einweihung unserer Kirche gefeiert. Die Gottesdienste sind gut besucht - auch wenn für viele noch Platz wäre. Gruppen und Kreise organisieren ein lebendiges und vielfältiges Gemeindeleben, das von vielen Ehrenamtlichen getragen wird. Viele Familien mit Kindern leben in der Gemeinde. Seit Jahren ist sie ein Ort für herausragende und rege Kirchenmusik, die sie über die Grenzen von Neustadt hinaus bekannt macht. Der Pauluskindergarten ist eine Brücke zu den jungen Familien in der Nachbarschaft.

Architektur

Die Pauluskirche ist von der Architektur her typisch für die 50er Jahre. Moderne und Tradition verbinden sich zu einem Bauwerk, das im Inneren vom Spiel des Lichtes und der Farbe geprägt ist. Architekt war Dipl. Ing. Wilhelm Ecker aus Landau.

Der 28 Meter hohe Turm ist freistehend, ein sogenannter Campanile, der an italienische Vorbilder erinnert. Die Kirche ist weithin sichtbar und kann sich gegenüber den sehr viel älteren, zum Teil mittelalterlichen katholischen Kirchen in Hambach und Diedesfeld in der Silhouette unter dem Hambacher Schloss gut behaupten.

Im Turm hängen drei Bronzeglocken f’- as’ - c’ als terzenreiner Molldreiklang gestimmt. Sie rufen zum Gottesdienst und erinnern die Menschen an die vergehende Zeit.

1975 wurde die Orgel, die von der Firma Weigle in Leinfelden-Echterdingen gebaut wurde, eingeweiht. Sie ist ein bei Organisten sehr beliebtes Instrument, das durch seinen Klangkörper und harmonische Abstimmung der Register überzeugt.

Der Innenraum der Kirche ist durch die großen, Licht durchfluteten Fenster, die der Kunstmaler Herrmann Jürgens (1914 – 1967) gestaltet hat, geprägt. Jeweils 4 Fenster auf jeder Seite des Kirchenschiffes und 5 Fenster im Chorraum, die jeweils dreigeteilt und farbig verglast sind, geben dem Raum Licht und Farbe. Die christlichen Symbole Kelch, Rebe, Ähre, Fisch und Taube füllen die Fensterrahmen. Im Kirchenschiff beginnend mit Grautönen werden die Fenster im Altarraum zunehmend bunter und in dem Fensterdirekt hinter dem Altar sind alle Farben zu einem Vielklang komponiert. Die einfachen, sich wiederholenden Formen vermitteln Ruhe, die Farben führen in die Tiefe. Der Künstler hat für die Kirche ein authentisches Kunstwerk geschaffen.

Der Kirchenraum gibt etwas 500 - 600 Menschen Platz. Altar und Kanzel sind auf den Kirchenraum abgestimmt. Die Pauluskirche steht an der Grenze der Hambacher Gemarkung, die andere Straßenseite der Dr.-Wirth-Straße ist schon Stadtgebiet und gehört zur Hambacher Höhe.

Aus der Geschichte

Der Ort Hambach gehörte traditionell zum Bistum Speyer und war seit alters her rein katholisch. Erst durch Einheirat und später in den 20iger Jahren des 20. Jahrhunderts durch eine erste Rückwanderungswelle von Volksdeutschen aus Russland siedelten sich Protestanten in Hambach an. Sie gingen anfangs noch in die Stiftskirche, versammelten sich dann in einem Nebenraum des Hambacher "Ratskellers" und später viele Jahre in einem Nebengebäude des Weingutes Erich Wack.

Vor dem 2. Weltkrieg wurde ein Kirchbauverein gegründet, doch die Währungreform 1948 ließ alles Ersparte zerrinnen. Aber die Mitglieder des Bauvereins ließen sich nicht entmutigen und verfolgten die Idee eines Kirchenbaus zielstrebig weiter.
Durch die Neubaugebiete und den Zuzug von "Flüchtlingen" wuchs die Gemeinde nach dem Krieg sprunghaft an auf über 3000 Gemeindeglieder. Es gelang dann, mit Hilfe des Gustav Adolf Werkes ein großzügig bemessenes Stück Land der Stadt an der Grenze der Gemarkung Hambach zum Stadtgebiet zu erwerben. Am 14. Dezember, dem 3. Advent 1958, wurde die Pauluskirche nach vierjähriger Bauzeit als Gotteshaus für die seit dem 1. April 1958 selbständige Protestantische Kirchengemeinde Hambach eingeweiht. Nach dem Bau der Kirche wurden 1963 ein Kindergarten mit Jugendräumen und ein Schwesternhaus fertig gestellt. 1965 konnte die Familie von Pfarrer Foltz das neu erbaute Pfarrhaus beziehen.

 

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