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Losung

Losung für Montag, 19. August 2019
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel.
Sacharja 9,9

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.
Matthäus 20,28

© Evangelische Brüder-Unität

Gemeindebrief

Protestantismus in St. Ingbert - Chronik der Martin-Luther-Kirchengemeinde

Die Geschichte der Protestanten von St. Ingbert ist relativ jung im Vergleich zu der unserer römischkatholischen Mitchristen.

Die Wurzeln der evangelischen Minderheit reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert, als unter dem protestantischen Pächter des St. Ingberter Eisenwerks, Philipp Heinrich Krämer, ab 1788 vermehrt Protestanten im hiesigen Eisenwerk Arbeit fanden; dazu kamen im Laufe der Zeit Bergleute und Glasmacher, die auf der St. Ingberter Grube und in der Schnappacher Glashütte ihr Brot verdienten. Bis zum Jahre 1822 wurden die St. Ingberter Protestanten von der Scheidter Filiale der Pfarrei Dudweiler betreut; danach wurden sie in die Pfarrei Neuhäusel eingegliedert.

Den ersten Schritt zu einer selbständigen Kirchengemeinde bildete im Jahre 1852 die Einrichtung eines ständigen Vikariats, welches 1862 in eine Pfarrstelle umgewandelt wurde. Seit dem Jahre 1859 hat die Gemeinde ihr eigenes Gotteshaus, die Martin-Luther-Kirche. Im Jahre 1926 wurde im Zuge der Industrialisierung in der stetig wachsenden Gemeinde mit der Schaffung eines eines Stadtvikariates eine weitere Seelsorgerstelle für den Südteil der Stadt eingerichtet. Aus ihr ging im Jahre 1928 die zweite Pfarrstelle hervor.

Im Jahre 1995 wurde aus dem südlich der Kaiserstraße gelegenen Pfarrbezirk eine eigenständige Gemeinde, die heutige Protestantische Christus-Kirchengemeinde St. Ingbert. Seitdem gibt es in unserer Stadt außer den sieben katholischen Pfarrgemeinden zwei evangelische.

Chronik der Pfarrer:

1853-1881              Ernst Krieger
1881-1889              Christian Adam Ferckel
1890-1898              Johann Friedrich Gottschall
1899-1917              Konrad Jakob Weyland
1917-1922              Hermann Risch
1923-1930              Friedrich Karl Albrecht
1930-1933              Adolf Gilcher
1929-1955              Friedrich Luitpold Kaiser
1933-1954              Georg Maus
1955-1963              Hermann Martin Lugenbiehl
1956-1961              Friedrich Willy Oeffler
1961-1983              Otfried Boel
1964-1972              Arnold Rust
1972-1974              Gerhard Eckstein
1975-2002              Dr. Werner Sonn
1984-1995              Fred Schneider-Mohr
2002-2014              Roland Wagner
ab 2015                  Michelle Scherer