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Evangelische Kirche der Pfalz 
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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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Die BMZ im Themenjahr "Reformation & Toleranz" 2013


Montag, 18. November 2013

Konferenz der Religionslehrerinnen und -lehrer, Pfarrerinnen und Pfarrer im Schuldienst an Gymnasien, Realschulen und Gesamtschulen im Bereich der Evangelischen Kirche der Pfalz 

Nachmittagskonferenz am 18.11.2013 in der BMZ Speyer

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Startet einen DownloadLiteratur in Auswahl zur Arbeit mit Filmen im Religionsunterricht  


Montag, 4. November 2013

Referent Dr. Klaus Bümlein

Vortrag mit Dr. Klaus Bümlein

Johann Friedrich Butenschoen (1764-1842) zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten des pfälzischen Protestantismus. Nach bewegten Jahren als politischer Publizist war er seit 1816 in Speyer als Regierungs- und Schulrat des bayerischen Rheinkreises für den Neuaufbau des pfälzischen Schulwesens verantwortlich. Als weltlicher Konsistorialrat prägte er entscheidend die Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche Kirche der Pfalz, zu der sich 1818 Reformierte und Lutheraner zusammenschlossen. Die Vereinigungsurkunde und der erste Katechismus der pfälzischen Unionskirche atmen den rationalistischen und aufgeklärten Geist des "Vaters der Union".

Der Landeskirchenrat ließ Butenschoens Bedeutung aufleben. Er lud Sie zu einem J. F. Butenschoen gewidmeten Abend am Montag, 4. November 2013, um 18.30 Uhr, in den Großen Saal des Bibliotheksgebäudes, Roßmarktstr. 4, Speyer, ein. Dem Bildhauer Wolf Spitzer war es gelungen, Butenschoen in einer neu geschaffenen Bronzebüste einprägsame Gestalthaftigkeit zu verleihen. Oberkirchenrat Gottfried Müller führte in diesen Abend ein und nahm die Präsentation der Büste im Beisein des Künstlers vor. Oberkirchenrat i.R. Dr. Klaus Bümlein stellte die Person Butenschoens in einem Vortrag "Johann Friedrich Butenschoen. Ein Streiter für die protestantische Freiheit" vor. Begleitend zeigte die Bibliothek in ihrem Lesesaal eine kleine Ausstellung zu Person und Werk Butenschoens, die im Anschluss an Enthüllung und Vortrag besucht werden konnte.


Donnerstag, 21. Februar 2013

Prof. Dr. Irene Dingel

Vortrag mit Prof. Dr. Irene Dingel und Katechismus-Ausstellung in der BMZ

Der Heidelberger Katechismus ist neben Luthers Katechismus der bedeutendste evangelische Katechismus der Reformationszeit. Vor 450 Jahren wurde er in der Kurpfalz publiziert und eingeführt und noch 1563 in die neue kurpfälzische Kirchenordnung aufgenommen. Sein Hauptverfasser war der in Heidelberg und Neustadt lehrende und in der Neustadter Stiftskirche bestattete Universitätstheologe Zacharias Ursinus († 6.3.1583). In mehr als 40 Sprachen übersetzt, prägt der 1619 in den Rang einer reformierten Bekenntnischrift erhobene "Heidelberger" bis heute weltweit die Identität nicht nur des reformierten Protestantismus.

Die Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz (BMZ) stellte den Heidelberger Katechismus in seinem Jubiläumsjahr mit einem Vortrag und einer Ausstellung als klassischen - zeitlosen wie auch zeitgebundenen - Bekenntnistext vor:

Frau Prof. Dr. Irene Dingel, Kirchenhistorikerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Mainz, sprach am Donnerstag, 21. Februar 2013, 18 Uhr, Roßmarktstr. 4, Speyer, über "Den Glauben ins Leben ziehen ... Der Heidelberger Katechismus als Handbuch des christlichen Lebens und konfessionelle Neuordnung". 

Bilder vom Vortragsabend

Dr. Traudel Himmighöfer und Prof. Dr. Irene Dingel
Im mit 90 Personen gut gefüllten Vortragsraum
Prof. Dietrich Böhler, Nachfahre von Zacharias Ursinus, signiert Bücher der BMZ

Der Heidelberger Katechismus zählt – zusammen mit Luthers Katechismen – zu den bedeutendsten Schriften der Reformationszeit. Vor 450 Jahren wurde er in der Kurpfalz publiziert und eingeführt und noch 1563 in die neue kurpfälzische Kirchenordnung aufgenommen. Sein Hauptverfasser war der in Heidelberg und Neustadt lehrende und in der Neustadter Stiftskirche bestattete Universitätstheologe Zacharias Ursinus. In mehr als 40 Sprachen übersetzt, prägt der 1619 in den Rang einer reformierten Bekenntnisschrift erhobene „Heidelberger“ bis heute weltweit die Identität nicht nur des reformierten Protestantismus.

 

Die Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz stellte den Heidelberger Katechismus in seinem Jubiläumsjahr mit einem Vortrag und einer Ausstellung als klassischen – zeitlosen wie auch zeitgebundenen – Bekenntnistext vor: Vom 18. Februar bis zum 15. März 2013 präsentierte die Bibliothek und Medienzentrale zu den üblichen Öffnungszeiten in ihrem Lesesaal, Roßmarktstr. 4, in Speyer, eine Katechismus-Doppelausstellung:

 

Die Wanderausstellung „450 Jahre Heidelberger Katechismus“ des Reformierten Bundes stellte auf 12 Schautafeln Entstehung, Inhalt und Wirkung des „Heidelbergers“ dar.

 

Die von Dr. Traudel Himmighöfer, der Leiterin der Bibliothek und Medienzentrale, erarbeitete Buchausstellung „Von Heidelberg nach Leuenberg. Die Katechismen und Bekenntnisse der pfälzischen Landeskirche“ zeigte, ausgehend vom Heidelberger Katechismus, die weitere Entwicklung von Katechismus und Bekenntnis in der Geschichte der Evangelischen Kirche der Pfalz bis heute auf. In Vitrinen im Foyer wurden Bücher und Medien rund um das Thema „Katechismus“ vorgestellt, die nach der Ausstellung kostenlos entliehen werden konnten.