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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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Juni 2014

Ottmar Hörl: 1000 Rosen für Zweibrücken

Hundert Jahre Erster Weltkrieg

Im Gedenken an "Hundert Jahre Erster Weltkrieg", der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", hat die BMZ erstmals die drei pfälzisch-evangelischen Kirchenzeitungen (Kirchenbote, Pfarrerblatt, Union) inhaltlich erschlossen. In den drei Themenheften finden Sie sämtliche 2723 Artikel der Jahre 1914 bis 1918 aufgelistet. 

Startet einen DownloadDer Evangelische Kirchenbote im Ersten Weltkrieg     
Startet einen DownloadPfälzisches Pfarrerblatt im Ersten Weltkrieg     
Startet einen DownloadDie "Union" im Ersten Weltkrieg    

Bitte beachten Sie auch:  

Ausgewählte Neuerwerbungen zum Ersten Weltkrieg  
Unterrichtsmaterialien zum Ersten Weltkrieg  
Neuerwerbungen zum Thema "Kirchen und Erster Weltkrieg"  
Internet-Links zum Ersten Weltkrieg  

Neues Themenheft "Kriegspredigten im Ersten Weltkrieg"

August 1914. Die deutsche Bevölkerung scheint in einen kollektiven Rausch zu verfallen. Vor allem Hochschullehrer, Künstler, Schriftsteller, aber auch die Vertreter der beiden großen Kirchen teilen diese Kriegsbegeisterung. Bischöfe, Theologieprofessoren und Gemeindepfarrer - sie alle begrüßen fast ausnahmslos diesen Krieg, von dem sie sich eine "geistig-kulturelle Erneuerung des deutschen Volkes" erhoffen.

Die BMZ hat ein Themenheft erstellt, in dem die Original-Predigtsammlungen der Kriegszeit verzeichnet sind. Enthalten sind auch wissenschaftliche Beiträge zur Einführung in die "Kriegstheologie" der damaligen Zeit. Alle genannten Titel sind sofort ausleihbar.

Bitte klicken Sie zum Download des Heftes auf das Bild oben.

Ausgewählte Neuerwerbungen der BMZ im Juni 2014

Entleihbar unter Sign.: 11 LE 13

Alphabet - Angst oder Liebe
Erwin Wagenhofer, Pandora Film, Dokumentarfilm, Österreich 2013
1 DVD-Video (109 Min.) : farb.

Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt, und eine Antwort ist nicht in Sicht. Die politischen und wirtschaftlich Mächtigen wurden zum Großteil an den besten Schulen und Universitäten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spüren, und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten. Mit erschreckender Deutlichkeit wird nun sichtbar, dass uns die Grenzen unseres Denkens von Kindheit an zu eng gesteckt wurden. Egal welche Schule wir besucht haben, bewegen wir uns in Denkmustern, die aus der Frühzeit der Industrialisierung stammen.

Die Lehrinhalte haben sich seither stark verändert und die Schule ist auch kein Ort des autoritären Drills mehr. Doch die Fixierung auf normierte Standards beherrscht den Unterricht mehr denn je. Denn neuerdings weht an den Schulen ein rauer Wind. "Leistung" als Fetisch der Wettbewerbsgesellschaft ist weltweit zum unerbittlichen Maß aller Dinge geworden. Doch die einseitige Ausrichtung auf technokratische Lernziele und auf die fehlerfreie Wiedergabe isolierter Wissensinhalte läßt genau jene spielerische Kreativität verkümmern, die uns helfen könnte, ohne Angst vor dem Scheitern nach neuen Lösungen zu suchen.

Erwin Wagenhofer dokumentiert verschiedene Ansätze, sich dem Thema Bildung, Bildungsinhalte, Wissensvermittlung etc. zu nähern und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.

Entleihbar unter Sign.: 11 TM 04

Schuldig
Christoph Eichhorn, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Deutschland 2010
1 DVD-Video (44 Min.) : farb.

Die Freundschaft von Conny und Lukas wird auf eine harte Probe gestellt. Conny wird von zwei Jugendlichen zusammengeschlagen, als er einem Passanten zu Hilfe eilt. Lukas zögert einzugreifen ... und fühlt sich schuldig. Um Wiedergutmachung bemüht, macht er sich auf die Suche nach den Tätern.

Entleihbar unter Sign.: 11 EH 10

Die Weimarer Republik 1918 - 1933
Anne Roerkohl & Carola Halfmann, Roerkohl, Dokumentarfilm, Deutschland 2011
1 DVD-Video (98 Min.) : farb.

Das Ende des Ersten Weltkriegs führt in Deutschland zu einer politischen Neuordnung. Das Kaiserreich wird zur Republik. In dieser Zeit entsteht die Legende vom Dolchstoß der Heimat in den Rücken des angeblich siegreichen Heeres. Die Verantwortung für die Niederlage und den Untergang des Kaiserreiches wird nicht in der Kriegsführung gesehen, sondern in der inneren Entwicklung des Reiches: Die Heimatfront ist von links unterwandert worden. Die Geschichtslüge vom Dolchstoß wird die junge Republik entscheidend prägen: Sie dient rechten Kräften zur Verdrängung der Niederlage und als Propagandawaffe gegen die Demokratie. Anhand der Dolchstoßlegende beleuchtet der Hauptfilm die wechselvolle Geschichte der Weimarer Republik. Die Module vertiefen einzelne Unterrichtsschwerpunkte.

Filmfolge: Hauptfilm: Weimarer Republik und Dolchstoßlegende 23 Min. // Modul 1: Erster Weltkrieg – der moderne Krieg: Mobilmachung / Materialschlachten / Heimatfront / Kriegsende 14 Min. // Modul 2: Krisenjahre: Novemberrevolution / Putsche und politische Morde / Ruhrkampf und Inflation 12.30 Min. // Modul 3: Versailler Vertrag und Völkerbund Versailles / Völkerbund / Stresemanns Außenpolitik 12 Min. // Modul 4: Weimarer Verfassung / Nationalversammlung / Weimarer Verfassung / Präsidialkabinette 12 Min. // Modul 5: Kultur und Reformen: „Goldene Zwanziger“ / Gesellschaft / Reformen / Vorboten der Krise 9.30 Min. // Modul 6: Scheitern: Weltwirtschaftskrise / Radikalisierung / Hindenburg und Hitler 11 Min. // Modul 7: Nachhall der Dolchstoßlegende von 1933 bis 1945: Hitler und die Dolchstoßlegende / US-Propaganda nach 1945 (dt./engl.) 8 Min.

Entleihbar unter Sign.: NAa 57

Karl-Heinz Braun (Hg.):
Das Konstanzer Konzil 1414 - 1418: Weltereignis des Mittelalters 
Stuttgart : Theiss 2013/14, 2 Bände, 247 + 392 Seiten
ISBN 978-3-8062-0002-7

Ein Papst in Rom, ein Papst in Avignon, ein Papst in Pisa – diese untragbare Situation wollte Kaiser Sigismund nicht länger hinnehmen. Er rief ein Konzil in Konstanz ein, das die Christenheit wieder vereinen und endlich die brennenden Fragen der Kirche zu Anfang des 15. Jahrhunderts angehen sollte: die Ketzerei und die Missstände, die den Ruf nach Reformen immer lauter werden ließen. Drei Jahre später erhob das Konzil Martin V. zum einzigen Papst. Die anderen Probleme wurden vertagt.

Die Beiträge in diesem Essayband greifen alle Aspekte des Weltereignisses am Bodensee auf: die Teilnehmer, wie Kaiser Sigismund, Martin V. und Jan Hus, der auf dem Konzil als Ketzer hingerichtet wurde, die Themen und Beschlüsse, die Auswirkungen auf Politik, Kunst und Architektur und auf die Stadt, die in einer logistischen Meisterleistung bis zu 70.000 Besucher beherbergte.

Inhaltsverzeichnis des Essaybandes 

Bitte beachten Sie auch:

Internet-Links zum Konstanzer Konzil  

Entleihbar unter Sign.: 80 TF 62

Gabriele Theuer (Hg.):
Engel und Dämonen - Frauenbibelarbeit, Bd. 32
Stuttgart : Verlag Katholisches Bibelwerk 2014, 92 Seiten
ISBN 978-3-460-25312-4

Engel begegnen uns immer wieder in der Bibel. Als Boten Gottes verkörpern sie die Verbindung zwischen Gott und Welt. Der neue Band in der Reihe FrauenBibelArbeit nimmt Engel in den Blick, die in unserem Glauben eine große Rolle spielen, z.B. die Erzengel Michael, Rafael und Gabriel. Spannend ist auch die Entwicklung des Satans von einem Mitglied des himmlischen Thronrats zum Gegenspieler Gottes und Anführer der Dämonen sowie die Bedeutung der Exorzismen Jesu. Abgerundet wird der Band durch eine Liturgie zur Feier des Erzengelfestes und eine Anleitung zur Erschließung von Engeldarstellungen in der Kirche.

Inhaltsverzeichnis des Buches  

Entleihbar unter Sign.: 46 M 76

Marlene Crüsemann (Hg.):
Gott ist anders - Gleichnisse neu gelesen ; auf der Basis der Auslegung von Luise Schottroff

Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus 2014, 422 Seiten
ISBN 978-3-579-08157-1

Impulse für die Arbeit in Gottesdienst, Schule, Gemeinde und Bibelgruppen: »Die Gleichnisse Jesu« (Gütersloh, 3. Aufl 2010) von Luise Schottroff ist als Fachbuch sehr erfolgreich. Gott ist anders! - so lautet zusammengefasst ihre sozialgeschichtlich begründete Theorie: Die Einleitungen in die Gleichnisse fordern dazu auf, die oft gewalttätige Alltagswirklichkeit mit der gerechten Welt Gottes zu vergleichen - nicht sie gleichzusetzen.

In diesem Buch wird der von Luise Schottroff eröffnete neue Blick auf die Gleichnisse, die bisher für viele Menschen unzugänglich waren, erweitert und für die Verwendung in der Praxis erschlossen. Es bietet Impulse für Gottesdienst, Schule, Gemeindearbeit und Bibelarbeit in Gruppen. Die Gleichnislektüre stößt auf Prozesse des Lebens. Artikel, die die eigene Praxis reflektieren, korrespondieren mit der historischen Situation der biblischen Texte: sozialgeschichtlich, theologisch, poetisch, politisch ...

Inhaltsverzeichnis des Buches  

Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".

80 Jahre Barmer Theologische Erklärung

Entleihbar unter Sign.: 85 DK 45

Die Theologische Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK), meist kurz als Barmer Theologische Erklärung bezeichnet oder auch Barmer Bekenntnis genannt, war das theologische Fundament der Bekennenden Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus.

Sie wurde wesentlich von Karl Barth unter Mitarbeit von Thomas Breit und Hans Asmussen ausgearbeitet und nach einem Einbringungsreferat von Asmussen auf der ersten Bekenntnissynode vom 29. bis 31. Mai 1934 in Wuppertal-Barmen verabschiedet. Im Rahmen des Kirchenkampfs führte sie zu Spaltungen zwischen den evangelischen Landeskirchen und innerhalb von durch Deutsche Christen dominierten Landeskirchen. Darüber hinaus gilt sie als wegweisendes Lehr- und Glaubenszeugnis der deutschsprachigen Kirche im 20. Jahrhundert.

Für einige Mitgliedskirchen der EKD - die Evangelisch-reformierte Kirche (Bayern und Nordwestdeutschland) und die Mitgliedskirchen der ehemaligen Evangelischen Kirche der Union - sowie in den evangelischen Kirchen Österreichs A.B. und H.B. gehört sie zu den Bekenntnisgrundlagen für die Ordination von Pfarrern. Daher ist sie im Evangelischen Gesangbuch, das in den meisten deutschsprachigen evangelischen Kirchen in Gebrauch ist, im Wortlaut abgedruckt.

Bitte beachten Sie auch:  

Wikipedia-Seite der Barmer Theologischen Erklärung  
Wortlaut der Barmer Erklärung  
Ausgewählte Neuerwerbungen der BMZ zur Barmer Erklärung  

100. Todestag von Bertha von Suttner

Entleihbar unter Sign.: Bi 2024

Bertha Sophia Felicita Baronin von Suttner (* 9. Juni 1843 in Prag, geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau; † 21. Juni 1914 in Wien; Pseudonyme: B. Oulot, Jemand) war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin, die 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Im Herbst des Jahres 1889, mit 46 Jahren, veröffentlichte sie den pazifistischen Roman "Die Waffen nieder!", der großes Aufsehen erregte und Bertha von Suttner zu einer der prominentesten Vertreterinnen der Friedensbewegung machte. Sie beschrieb die Schrecken des Krieges aus der Sicht einer Ehefrau und traf damit den Nerv ihrer Gesellschaft, die zu dieser Zeit in heftigsten Diskussionen über den Militarismus und den Krieg begriffen war. Dieses Buch wurde ihr größter literarischer Erfolg, der in 37 Auflagen erschien und in zwölf Sprachen übersetzt wurde.

Bertha von Suttner erlag am 21. Juni 1914, wenige Wochen vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs, vor dem sie wiederholt gewarnt hatte, einem Krebsleiden.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Bertha von Suttner  
Werke von Bertha von Suttner  
Internationaler Bertha von Suttner-Verein  

Fußball, Kirche und Gesellschaft: Fußball-WM in Brasilien

Brasilien ist ein Land voller Stimmen, mit einer Kultur, die sich permanent neu erfindet. Laut dem Zensus des Jahres 2010 bekennen sich 64,6% der Bevölkerung zur römisch-katholischen Kirche. Dieser Anteil schrumpft seit Jahren immer weiter: Lag er 1960 noch bei 91%, nahm er bis 1985 auf 83% ab und betrug im Jahr 2000 nur noch 73,6%. Teile des brasilianischen Katholizismus sind stark von afrobrasilianischen Traditionen beeinflusst.

22,2% der Bevölkerung sind Protestanten. Diese Konfession kam seit dem 19. Jahrhundert mit deutschen Einwanderern ins Land. Im 20. Jahrhundert haben aber vor allem nordamerikanische Missionskirchen Erfolge erzielt. So gab es seit etwa 1960 eine Zunahme protestantischer Sekten und Freikirchen. Heute gibt es 35.000 Freikirchen in Brasilien. 2,0% sind Anhänger des Spiritismus, 0,3% bekannten sich zu afro-brasilianischen Religionen wie Candomblé und Umbanda.

Des Weiteren gibt es knapp 1.400.000 Zeugen Jehovas, etwa 225.000 Mormonen, 245.000 Buddhisten, meist Nachkommen japanischer Einwanderer, 107.000 Juden, über 35.000 Muslime, meist Nachkommen syrisch-libanesischer Einwanderer, und mehr als 5.500 Hindus. 8,0% erklärten, keiner Religion anzugehören.

Bitte beachten Sie auch:  

Wikipedia-Seite von Brasilien  
Verzeichnis der deutsch-brasilianischen Beziehungen   
Brasil-News: Aktuelle Nachrichten aus Brasilien   
Startet einen DownloadBrasilien-Auswahlliste der BMZ Speyer (Bücher, Medien & Aufsätze)  
Startet einen DownloadThemenheft Sport, Fußball, Kirche  

Online-Zeitschriften im Bestand der BMZ Speyer

Eine elektronische oder Online-Zeitschrift (auch E-Journal oder eJournal) ist eine Zeitschrift, die dem Leser im Gegensatz zu einer gedruckten Zeitschrift digital zur Verfügung steht. Elektronische Zeitschriften wurden anfangs auf Datenträgern verbreitet (etwa die auf Disketten gespeicherten Diskmags), heute als Netzpublikationen über das Internet. Im Netz publizierte elektronische Zeitschriften werden auf den Websites ihrer kommerziellen oder nicht-kommerziellen Anbieter entweder gratis oder kostenpflichtig angeboten. Etliche Zeitschriften erscheinen sowohl im Druck als auch elektronisch, andere ausschließlich elektronisch ("e-only"). Eine bedeutende Rolle spielen elektronische Zeitschriften vor allem im Bereich wissenschaftlicher Fachzeitschriften. Als wesentliches Merkmal einer elektronischen Zeitschrift gilt, dass ihre Artikel dauerhaft und im Volltext zugänglich sind.

Viele in der BMZ Speyer aktuell abonnierte Zeitschriften sind für Teilnehmer des Intranets der Pfälzischen Landeskirche (auch) in der Online-Ausgabe benutzbar. Zudem bietet die BMZ einen Überblick über im Internet frei verfügbare Periodika und informiert über digitalisierte historische Zeitschriften.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Themenjahr "Reformation und Politik"

Mit dem Themenjahr "Reformation und Politik" beginnt die zweite Halbzeit der Lutherdekade. Die Vorbereitungen auf das Reformationsjubiläum 2017 nehmen Gestalt an. Von Anfang an hat die Reformation auch politisch gewirkt. Martin Luther und die anderen Reformatoren bestimmten den Charakter und die Aufgaben von politischer Gewalt und Kirche neu und konnten auf diesem Weg ihr Verhältnis grundstürzend erneuern. Ihre Einsichten haben kulturelle Spuren hinterlassen, die bis heute gesellschaftliche Relevanz entfalten: ein Verständnis von Bildung als staatlicher Aufgabe, eine Neubewertung der Rechtsstellung der Frau und vieles mehr.

Das Themenjahr "Reformation und Politik" bietet auch im Hinblick auf den Beginn der neuen Legislaturperiode des deutschen Bundestags die Chance, sich vertiefend mit Themen wie der Unterscheidung und Zuordnung von Staat und Kirche, Gesellschaft und Religionen, mit Subsidiarität und Religionspolitik zu befassen. Und es bietet die Chance zum intensivierten Gespräch über den Beitrag, den die Kirchen für das Zusammenleben in Staat und Zivilgesellschaft leisten.

EKD-Themenheft "Reformation und Politik" zum Download   
Offizielle EKD-Seite zum Themenjahr "Reformation und Politik"    
Offizielle Seite von Luther 2017 zum Themenjahr "Reformation und Politik"    
Veranstaltungen zum Themenjahr  

Bitte beachten Sie auch:

Neuerwerbungen der BMZ zu "Religion und Politik"  
Startet einen DownloadThemenheft "Kirche und Staat" der BMZ Speyer  
Internet-Links zu Religion und Politik