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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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Juli 2014

Bergzabern: Bildnachweis: Matthäus Merian, Martin Zeiller: Topographia Palatinatus Rheni, Frankfurt am Main (1645)

Hundert Jahre Erster Weltkrieg

Im Gedenken an "Hundert Jahre Erster Weltkrieg", der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", hat die BMZ erstmals die drei pfälzisch-evangelischen Kirchenzeitungen (Kirchenbote, Pfarrerblatt, Union) inhaltlich erschlossen. In den drei Themenheften finden Sie sämtliche 2723 Artikel der Jahre 1914 bis 1918 aufgelistet. 

Startet einen DownloadDer Evangelische Kirchenbote im Ersten Weltkrieg     
Startet einen DownloadPfälzisches Pfarrerblatt im Ersten Weltkrieg     
Startet einen DownloadDie "Union" im Ersten Weltkrieg    

Bitte beachten Sie auch:  

Ausgewählte Neuerwerbungen zum Ersten Weltkrieg  
Unterrichtsmaterialien zum Ersten Weltkrieg  
Neuerwerbungen zum Thema "Kirchen und Erster Weltkrieg"  
Internet-Links zum Ersten Weltkrieg  

Neue Themenhefte zu "Kirche und Erster Weltkrieg"

August 1914. Die deutsche Bevölkerung scheint in einen kollektiven Rausch zu verfallen. Vor allem Hochschullehrer, Künstler, Schriftsteller, aber auch die Vertreter der beiden großen Kirchen teilen diese Kriegsbegeisterung. Bischöfe, Theologieprofessoren und Gemeindepfarrer - sie alle begrüßen fast ausnahmslos diesen Krieg, von dem sie sich eine "geistig-kulturelle Erneuerung des deutschen Volkes" erhoffen.

Die BMZ hat ein Themenheft erstellt, in dem die Original-Predigtsammlungen der Kriegszeit verzeichnet sind. Enthalten sind auch wissenschaftliche Beiträge zur Einführung in die "Kriegstheologie" der damaligen Zeit. Das Themenheft "Kirche und Erster Weltkrieg" verzeichnet aktuelle Neuerwerbungen von Büchern und audiovisuellen Medien zum Thema. Alle genannten Titel sind sofort ausleihbar.

Bitte klicken Sie zum Download der Hefte auf die beiden Bilder oben.

Ausgewählte Neuerwerbungen der BMZ im Juli 2014

Entleihbar unter Sign.: 11 WJ 68

T'hemba - das Spiel seines Lebens
Stefanie Sycholt, Lighthouse Home Entertainment, Spielfilm, Deutschland 2010
1 DVD-Video (108 Min.) : farb.

Der 11-jährige Themba, ein begnadeter Fußballspieler, lebt mit Mutter und Schwester in einem Dorf in Südafrika. Als die Mutter ihren Arbeitsplatz verliert, zieht sie nach Kapstadt, um dort Geld zu verdienen. Die Kinder sind von nun an dem unberechenbaren Lebensgefährten der Mutter ausgesetzt. Themba kann dessen Übergriff auf seine Schwester gerade noch verhindern, wird dann aber selber Opfer einer Vergewaltigung. Daraufhin flieht er mit seiner Schwester zur Mutter und muss feststellen, dass sie an Aids erkrankt ist. Themba gelingt es bald, mit seinem Fußballtalent die Familie zu ernähren und als Nachwuchsspieler der Nationalmannschaft legt er in seiner ersten Pressekonferenz ein erschütterndes Bekenntnis ab: Er ist ebenfalls an Aids erkrankt.

Entleihbar unter Sign.: 11 EA 23

Frauen, die Geschichte machten
Christian Twente, Studio Hamburg Enterprises, Dokumentarfilm, Deutschland 2013
2 DVD-Videos (270 Min.) : farb.

Sie waren mächtig und ohnmächtig, populär und angefeindet, entschlossen und verzweifelt, kämpferisch und ergeben und sie schrieben Geschichte: Kleopatra, Jeanne d'Arc, Elisabeth I., Katharina die Große, Luise von Preußen und Sophie Scholl - sie alle ragten auf besondere Weise aus ihrer Zeit heraus. Diese besonderen Frauen haben Spuren in der Geschichte hinterlassen. In ihrer von Männern bestimmten Zeit erhoben sie die Stimme, missachteten Konventionen, setzten sich über tradierte Rollenbilder hinweg. Manche mussten dafür ihr Leben aufs Spiel setzen, andere erlangten die Macht und prägten so das Bild ihrer Epoche. Die 6-teilige Dokumentation porträtiert diese bemerkenswerten Frauen in noch nie dagewesenem Detail und untersucht ihr Leben sowohl im zeitgenössischen Kontext, als auch aus historischer Sicht.

Entleihbar unter Sign.: 11 YB 58

Den Dingen auf den Grund gehen - Philosophieren und Theologisieren mit Kindern
Heinz Janisch u.a., Evangelisches Medienhaus, 4 Bilderbuchkinos, Deutschland 2013
1 DVD-ROM : farb.

Kinder machen sich grundlegende Gedanken über das Leben. Sie stellen elementare Fragen: Was ist von dieser Welt zu halten, in der ich lebe? Ist alles Zufall oder gibt es eine freundliche Ordnung? Wie gehen wir miteinander um? Was bedeutet Lügen, was meint Schwindeln? Was passiert nach dem Tod? Die vier Bilderbuchkinos und ihre Unterrichtsmaterialien richten sich an Grundschüler. Sie wollen zum Nachdenken und zum Austausch darüber anregen, was Menschen schon immer bewegt hat: Wer bin ich, wo lebe ich, wie soll ich leben?

Entleihbar unter Sign.: Ec 3292

Alexandra Rak (Hg.):
Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen - Erzählungen über den Ersten Weltkrieg 
Frankfurt am Main : Fischer 2014, 317 Seiten
ISBN 978-3-596-85644-2

2014 jährt sich zum hundersten Mal der Erste Weltkrieg. Hochkarätige Autorinnen und Autoren machen durch ihre Texte diesen Krieg für Jugendliche erfahrbar.

Die Geschichten reichen von den Schrecken des Krieges gleich in den ersten Tagen in Kafkas Prag bis zu einem Mädchen auf einem österreichischen Bauernhof, das auf einmal die Aufgabe der verschwundenen Männer übernehmen muss. Sie erzählen vom kurzen Innehalten beim Weihnachtsfrieden, von einem Kindererholungsheim in der Schweiz, in dem ein Jugendlicher an der Neutralität seines Landes verzweifelt, dem Untergang des Kreuzers Cöln vor Helgoland, der Begegnung zweier Soldaten in einem Feldlazarett in Lothringen und vielem mehr. Und immer stehen die Einzelschicksale im Vordergrund, die zeigen, wie der Krieg in das Leben einbricht oder zum grausamen Alltag wird, in dem es irgendwie zu überleben gilt.

Mit Erzählungen von Kirsten Boie, Alois Prinz, Gudrun Pausewang, Hermann Schulz u.v.a. Mit Fotos und Dokumenten, einer Zeittafel und einem Nachwort von Tilmann Spreckelsen.

Inhaltsverzeichnis des Buches 

Entleihbar unter Sign.: Gqk 2

Rainer Brüning (Hg.):
Menschen im Krieg 1914 - 1918 am Oberrhein
Stuttgart : Kohlhammer 2014, 315 Seiten
ISBN 978-3-17-025873-0

Die Region am Oberrhein während des Ersten Weltkriegs steht im Zentrum dieser erstmalig deutsch-französischen Gesamtschau auf die Region am Oberrhein während des Ersten Weltkriegs. Im Mittelpunkt der reich bebilderten Darstellung steht nicht eine traditionelle Militärgeschichte, sondern das Leiden der gesamten Bevölkerung, der Soldaten und Zivilisten, der Gefangenen, Verletzten und Sterbenden, der Frauen und Kinder. Alle waren dem Krieg als Täter und/oder Opfer ausgeliefert. Beiträge aus beiden Ländern beschreiben die zentralen historischen Vorgänge und ihre unterschiedlichen Deutungen. 32 Biographien machen deutlich, wie der Kampf alle Lebensbereiche am Oberrhein erfasste.

Inhaltsverzeichnis des Buches  

Entleihbar unter Sign.: H 2840

Wolfgang Kruse (Hg.):
Der Erste Weltkrieg

Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2014, 256 Seiten
ISBN 978-3-534-26429-2

Im Sommer 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Mit seiner ganzen Zerstörungskraft prägte er nicht nur die Zeitgenossen, sondern wirkte noch weit in das 20. Jahrhundert hinein. Bis heute ist er deshalb eines der wichtigsten Themen der Zeitgeschichte.

Anlässlich des 100jährigen Jahrestages des Kriegsausbruchs versammelt Wolfgang Kruse zentrale Aufsätze der letzten Jahrzehnte mit aktuellen Beurteilungen zu zentralen heute in der Lehre relevanten Aspekten des Themas. Dabei finden Aspekte wie militärische Kriegspolitik und Kriegserfahrung der Soldaten ebenso Berücksichtigung wie die Sozialgeschichte der wilhelminischen Klassengesellschaft im Krieg und die Kulturgeschichte des Krieges. Von der Kriegswirtschaft über die sozialen Verhältnisse, die Frauenarbeit und die Geschlechterverhältnisse über den militärischen Zusammenbruch des Deutschen Reiches bis zu Kriegsbegeisterung, Kriegspropaganda und der zivilisationsgeschichtlichen Bedeutung der Erfahrung des modernen industrialisierten Krieges diskutiert der Band die zentralen Forschungsfragen. Für den akademischen Unterricht wie für die Prüfungsvorbereitung ist er unverzichtbar.

Inhaltsverzeichnis des Buches  

Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".

60. Todestag von Frida Kahlo

Frida Kahlo de Rivera (* 6. Juli 1907 in Coyoacán, Mexiko-Stadt, als Magdalena Carmen Frieda Kahlo y Calderón; † 13. Juli 1954 ebenda) war eine mexikanische Malerin. Sie zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus, wobei ihr Werk bisweilen Elemente der Neuen Sachlichkeit zeigt.

Frida Kahlo wurde unter dem Namen Magdalena Carmen Frieda Kahlo y Calderón geboren. Ihr Vater, Carl Wilhelm Kahlo (1871-1941), entstammte einer bürgerlichen Familie aus Pforzheim. Frida Kahlo behauptete, die väterliche Familie sei ungarisch-jüdischer Abkunft gewesen, jedoch belegen neuere Biografien, dass der Vater einer lutherisch-deutschen Familie mit Wurzeln in Pforzheim und Frankfurt entstammte.

Als Sechsjährige erkrankte Frida Kahlo an Kinderlähmung und behielt nach langem Krankenlager ein dünneres und etwas kürzeres rechtes Bein zurück. Im September 1926, mit neunzehn Jahren, malte sie ihr erstes Selbstporträt, das Selbstbildnis mit Samtkleid. Entgegen allen medizinischen Erwartungen lernte Frida wieder gehen, litt aber ihr ganzes Leben unter den schweren Schädigungen des Unfalls. Das Malen wurde zum Ausdruck ihrer seelischen und körperlichen Qualen. Durch den Unfall konnte sie keine Kinder mehr bekommen. Mehrere Fehlgeburten verarbeitete sie in Bildern wie "Meine Geburt". Über den Schmerz hinwegtrösten konnten sie jedoch nicht. Frida Kahlo ist die mit Abstand bekannteste Malerin Mexikos, wenn nicht sogar Lateinamerikas. Ihre Bilder wurden von der mexikanischen Regierung offiziell zum "nationalen Kulturgut" erklärt.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Frida Kahlo  
Ausstellungsseiten zum Werk von Frida Kahlo  
Alle Werke von Frida Kahlo  

70. Jahrestag des Hitler-Attentats

Entleihbar unter Sign.: H 2791

Das Attentat vom 20. Juli 1944 gilt als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Voraussetzung für den geplanten Machtwechsel, auch unter dem Gesichtspunkt des "Eides auf den Führer", wurde die Ermordung Hitlers angesehen. Die von Claus Schenk Graf von Stauffenberg bei einer Besprechung im Führerhauptquartier "Wolfsschanze" zur Explosion gebrachte Sprengladung verletzte den Diktator jedoch nur leicht. Dieser Fehlschlag, Lücken in der Vorbereitung und das Zögern beim Auslösen der Operation Walküre, des Plans zum Staatsstreich, ließen den Umsturzversuch scheitern.

Die Beteiligten der Verschwörung, die Personen des 20. Juli 1944, stammten vor allem aus dem Adel, der Wehrmacht und der Verwaltung. Sie hatten vielfach Kontakte zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke. Unter den mehr als 200 später wegen der Erhebung Hingerichteten waren Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben, 19 Generale, 26 Oberste, zwei Botschafter, sieben Diplomaten, ein Minister, drei Staatssekretäre sowie der Chef des Reichskriminalpolizeiamts; des Weiteren mehrere Oberpräsidenten, Polizeipräsidenten und Regierungspräsidenten.

Die NS-Propaganda schmähte in einer Neuauflage der Dolchstoßlegende Graf von Stauffenberg und die Verschwörer des 20. Juli als feige Landesverräter, die dem Deutschen Reich in Zeiten höchster Not in den Rücken gefallen seien. Diese, nationalsozialistische, Interpretation des Attentats wirkt bis heute nach. Es ist bei der heterogenen und großen Gruppe der Widerständler des 20. Juli 1944 schwer, Motive zu nennen, die für alle Teilnehmer gleich maßgeblich waren. Ethische und allgemein-religiöse Fragen oder mehr persönliche Gewissensfragen, insbesondere die Erlebnisse der hinter der Front im Osten verübten Untaten, sind jedenfalls als "motivgebend" nicht zu unterschätzen, besonders nicht bei den gescheiterten frühen Attentatsversuchen.

Die heutige deutsche Geschichtsschreibung hebt aber überwiegend das von ihr sogenannte "nationale Interesse" als entscheidenden Ansporn für die meisten der opponierenden Militärs hervor.Beispielzitate? Das "nationale Interesse" ist in der Sprache dieser Wissenschaftler ein Kürzel für die Einigkeit der Verschwörer in der negativen Beurteilung des Dilettantismus Hitlers in kriegsstrategischen Fragen und die seit 1942 eingetretene aussichtslose Lage an den meisten Fronten. Die sich abzeichnende militärische Niederlage müsse im nationalen Interesse Deutschlands unbedingt verhindert werden. Dies erfordere nun einmal die Beseitigung der Person Hitlers und rechtfertige den Hochverrat.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite des Attentats vom 20. Juli 1944  
Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944  
Stiftung 20. Juli 1944  

Fußball, Kirche und Gesellschaft: Fußball-WM in Brasilien

Brasilien ist ein Land voller Stimmen, mit einer Kultur, die sich permanent neu erfindet. Laut dem Zensus des Jahres 2010 bekennen sich 64,6% der Bevölkerung zur römisch-katholischen Kirche. Dieser Anteil schrumpft seit Jahren immer weiter: Lag er 1960 noch bei 91%, nahm er bis 1985 auf 83% ab und betrug im Jahr 2000 nur noch 73,6%. Teile des brasilianischen Katholizismus sind stark von afrobrasilianischen Traditionen beeinflusst.

22,2% der Bevölkerung sind Protestanten. Diese Konfession kam seit dem 19. Jahrhundert mit deutschen Einwanderern ins Land. Im 20. Jahrhundert haben aber vor allem nordamerikanische Missionskirchen Erfolge erzielt. So gab es seit etwa 1960 eine Zunahme protestantischer Sekten und Freikirchen. Heute gibt es 35.000 Freikirchen in Brasilien. 2,0% sind Anhänger des Spiritismus, 0,3% bekannten sich zu afro-brasilianischen Religionen wie Candomblé und Umbanda.

Des Weiteren gibt es knapp 1.400.000 Zeugen Jehovas, etwa 225.000 Mormonen, 245.000 Buddhisten, meist Nachkommen japanischer Einwanderer, 107.000 Juden, über 35.000 Muslime, meist Nachkommen syrisch-libanesischer Einwanderer, und mehr als 5.500 Hindus. 8,0% erklärten, keiner Religion anzugehören.

Bitte beachten Sie auch:  

Wikipedia-Seite von Brasilien  
Verzeichnis der deutsch-brasilianischen Beziehungen   
Brasil-News: Aktuelle Nachrichten aus Brasilien   
Startet einen DownloadBrasilien-Auswahlliste der BMZ Speyer (Bücher, Medien & Aufsätze)  
Startet einen DownloadThemenheft Sport, Fußball, Kirche  

Online-Zeitschriften im Bestand der BMZ Speyer

Eine elektronische oder Online-Zeitschrift (auch E-Journal oder eJournal) ist eine Zeitschrift, die dem Leser im Gegensatz zu einer gedruckten Zeitschrift digital zur Verfügung steht. Elektronische Zeitschriften wurden anfangs auf Datenträgern verbreitet (etwa die auf Disketten gespeicherten Diskmags), heute als Netzpublikationen über das Internet. Im Netz publizierte elektronische Zeitschriften werden auf den Websites ihrer kommerziellen oder nicht-kommerziellen Anbieter entweder gratis oder kostenpflichtig angeboten. Etliche Zeitschriften erscheinen sowohl im Druck als auch elektronisch, andere ausschließlich elektronisch ("e-only"). Eine bedeutende Rolle spielen elektronische Zeitschriften vor allem im Bereich wissenschaftlicher Fachzeitschriften. Als wesentliches Merkmal einer elektronischen Zeitschrift gilt, dass ihre Artikel dauerhaft und im Volltext zugänglich sind.

Viele in der BMZ Speyer aktuell abonnierte Zeitschriften sind für Teilnehmer des Intranets der Pfälzischen Landeskirche (auch) in der Online-Ausgabe benutzbar. Zudem bietet die BMZ einen Überblick über im Internet frei verfügbare Periodika und informiert über digitalisierte historische Zeitschriften.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Themenjahr "Reformation und Politik"

Mit dem Themenjahr "Reformation und Politik" beginnt die zweite Halbzeit der Lutherdekade. Die Vorbereitungen auf das Reformationsjubiläum 2017 nehmen Gestalt an. Von Anfang an hat die Reformation auch politisch gewirkt. Martin Luther und die anderen Reformatoren bestimmten den Charakter und die Aufgaben von politischer Gewalt und Kirche neu und konnten auf diesem Weg ihr Verhältnis grundstürzend erneuern. Ihre Einsichten haben kulturelle Spuren hinterlassen, die bis heute gesellschaftliche Relevanz entfalten: ein Verständnis von Bildung als staatlicher Aufgabe, eine Neubewertung der Rechtsstellung der Frau und vieles mehr.

Das Themenjahr "Reformation und Politik" bietet auch im Hinblick auf den Beginn der neuen Legislaturperiode des deutschen Bundestags die Chance, sich vertiefend mit Themen wie der Unterscheidung und Zuordnung von Staat und Kirche, Gesellschaft und Religionen, mit Subsidiarität und Religionspolitik zu befassen. Und es bietet die Chance zum intensivierten Gespräch über den Beitrag, den die Kirchen für das Zusammenleben in Staat und Zivilgesellschaft leisten.

EKD-Themenheft "Reformation und Politik" zum Download   
Offizielle EKD-Seite zum Themenjahr "Reformation und Politik"    
Offizielle Seite von Luther 2017 zum Themenjahr "Reformation und Politik"    
Veranstaltungen zum Themenjahr  

Bitte beachten Sie auch:

Neuerwerbungen der BMZ zu "Religion und Politik"  
Startet einen DownloadThemenheft "Kirche und Staat" der BMZ Speyer  
Internet-Links zu Religion und Politik