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Evangelische Jugend


Losung

Losung für Mittwoch, 22. November 2017
Hilf deinem Volk und segne dein Erbe und weide und trage sie ewiglich!
Psalm 28,9

Jesus spricht:  Ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.
Johannes 10,16

© Evangelische Brüder-Unität

Interessante Links

Mitarbeitervertretung (MAV)

Prot. Dekanat Germersheim

Medienkompetenz:

(Medienkompetenz im Internet)

Inhaltsverzeichnis

Konzeption als PDF-Download

  • Vorwort
  • Martin Luther King
  • Trägerschaft
  • Geschichte des Kindergartens
  • Öffnungszeiten, Betreuungsangebote
  • Gebäude und Außengelände
  • Personal
  • Pädagogische Arbeit
  • Arbeitsformen
  • Tagesablauf
  • Die Kinder bei uns
  • Die Erzieherinnen
  • Elternarbeit
  • Außenkontakte

Vorwort

Keine Kindertagesstätte kann ohne Konzeption arbeiten. Im Zuge der Bildungsdebatte wird immer mehr auch über die Arbeit im Vorschulbereich diskutiert. Die Kita ist immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Es wurde erkannt, dass hier ein bedeutender Teil an Bildungsarbeit geleistet wird.

Dies gilt es, transparent zu machen, für Außenstehende nachvollziehbar.

Wenn Eltern eine Kita für ihr Kind suchen, stehen nicht nur Fragen nach Öffnungszeiten, Schließtagen, Beiträgen im Vordergrund. Die Konzeption, wie hier mit den Kindern gearbeitet wird, entscheidet mit über die Auswahl.

Für die Erzieherinnen, die hauptsächlich an der Erarbeitung beteiligt sind, bedeutet es, die eigene Arbeit gründlich zu überdenken, miteinander zu diskutieren. Warum arbeiten wir so, welche Ziele sind uns wichtig, was gilt es zu überdenken oder zu ändern.

Ebenso wichtig ist es, die Eltern und den Träger in die Erarbeitung miteinzubeziehen. Jeder hat eine andere Sichtweise der Dinge und legt andere Schwerpunkte. Dies muss miteinander besprochen werden, aufeinander zuzugehen ist notwendig.

So spiegelt diese Konzeption die Arbeit in unserer Kita für alle wieder.

Wir sind uns bewußt, dass eine Konzeption ständig der Überprüfung, Ergänzung oder Veränderung bedarf.

Martin Luther King

Unsere Kindertagesstätte hat den Namen eines bedeutenden Mannes. Geboren am 15.Januar 1929 in Atlanta in den Südstaaten der USA, war Martin Luther King als Sohn eines schwarzen Baptistenpfarrers schon in früher Jugend mit der schwierigen Situation der Farbigen konfrontiert.

Nach dem Theologiestudium schloss er sich der Bürgerrechtsbewegung an, leitete diese in die Richtung des gewaltlosen Widerstands. Er predigte gegen Hass und Verbitterung, für Gerechtigkeit und Versöhnung.

Mit 35 Jahren wurde er 1964 der jüngste Friedensnobelpreisträger.

Am 4.April 1968 wurde er während einer Rede in Memphis/Tennessee

ermordet.Das Leben und der Glaube von Martin Luther King ist heute aktueller

denn je. .Noch immer werden Menschen wegen Ihres Glaubens, Ihrer Hautfarbe,...

verfolgt und getötet.

In der Kita erleben wir, dass viele Kinder aus unterschiedlichen Kulturen

miteinander spielen, lernen, toben, lachen u.v.m. Die Achtung der

Menschenwürde soll als Grundstein bei uns gelegt werden.

Trägerschaft

Unsere Kindertagesstätte ist in Trägerschaft der Prot. Kirchengemeinde Maximiliansau, wir sind Teil dieser Gemeinde und bieten einen Ort christlicher Gemeinschaft.
Hier ist Raum für soziales Miteinander und Lernen, Werteerziehung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes, bewahrender Umgang mit der Schöpfung.
Trägerschaft für eine Kindertagesstätte bedeutet viel Verantwortung. Wichtig ist eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit, Raum für Gespräche, gemeinsame Gottesdienste, Feste und Projekte.
Eltern und Kinder finden durch die Kindertagesstätte eine Anbindung an die Kirchengemeinde.

Geschichte des Kindergartens

Baubeginn war 1973. Die ersten Kinder konnten dann im April 1974 in das neue Gebäude einziehen.

Der Kindergarten war belegt mit 4 Gruppen für je 25 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren.

Gebaut wurde von der Ortsgemeinde, die Trägerschaft übernahm die Prot. Kirchengemeinde Maximiliansau.

Bereits im Jahr 1984 reagierte man auf den geänderten Bedarf der Eltern. Es wurde für 10 Kinder die Tagesstätte eingerichtet, so dass Ganztagsbetreuung mit Mittagessen möglich war. Dieser Bedarf stieg stetig an. Im August 1998 waren es 24 Kinder. Entsprechend veränderte sich auch der Personalbedarf, um eine gute Betreuung und Förderung der Kinder zu gewährleisten.

In den Jahren 1984 bis 97 wurden durch die Stadt Wörth Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, 1985 wurde der Spielplatz neu gestaltet.

Eine Einrichtung, in der jeden Tag 100 Kinder spielen, toben,....wird stark beansprucht, auch die Bauweise der 70er Jahre entsprach nicht mehr den notwendigen räumlichen Anforderungen.

So fanden 2003/04 größere Renovierungs-und Umbaumaßnahmen (im Rahmen der baulichen Möglichkeiten) in Innenbereich sowie im Garten statt.

Der Vorgarten kann durch Türen in jedem Gruppenraum endlich mitgenutzt werden, neues Mobiliar für die Tagesstätte wurde angeschafft und im Flur wurde weiterer Spiel- und Bewegungsraum für die Kinder gestaltet.

Im Zuge der Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsempfehlungen ab 2004 wurde die Arbeit der Kindertagesstätten (Bildung in der frühen Kindheit) ein zentraler Punkt in der Bildungsdebatte.

Der Bedarf an Plätzen für Kinder unter 3 Jahren stieg stetig an, weiterer Ausbau bzw. veränderter Raumbedarf wurde erforderlich.

Unsere Kita wurde im Juni 2011 ausgelagert in die Räume der Bücherei und der ehem. Hausmeisterwohnung.

 

Die größte und umfangreichste Umbaumaßnahme dauerte bis Januar 2013, und wir zogen dann wieder zurück in unser altes/neues Gebäude.

Seit Februar 2013 werden 95 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren in 5 Gruppen betreut.

Für 45 Kinder (2 bis 6 Jahre) und 9 Kinder ab einem Jahr stehen Ganztagsplätze zur Verfügung.

Öffnungszeiten

Die Tagesstätte ist von 7.30 bis 16.30 durchgehend geöffnet und im Teilzeitbereich haben die Eltern heute die Möglichkeit, ihr Kind in der Zeit von 7.30 bis 12.30 und 13.30 bis 16.30 Uhr bei uns gut betreut zu wissen.

Die Kita ist an ca. 26 Tagen (3 Wochen im Sommer, zwischen Weihnachten und Neujahr, div. Brückentage) im Jahr geschlossen, diese werden den Eltern rechtzeitig zur frühen Planung mitgeteilt.

Gruppenstrukturen

Die fünf Gruppen unserer Kita sind unterschiedlich strukturiert.

In der Löwen- und Mäusegruppe werden je 25 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren, in der Bären-und Schmetterlinggruppe je 15 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren betreut.

In der Seepferdchengruppe sind 15 Kinder im Alter von 1 bis 4 Jahren.

Besonderheit dieser Gruppe: der Raum ist kleiner als die anderen Gruppenräume, der Nebenraum wird als Ruhe/Schlafraum genutzt. Daher ist es hier nicht möglich besonders auf die Bedürfnisse der 5-6jährigen einzugehen (Spielmaterial, Platz zum Bauen, Konstruieren,..). Die Kinder wechseln in die Löwen- oder Mäusegruppe. Dieser „Umzug“ wird mit Eltern und Kindern besprochen, gut vorbereitet und zeitlich geplant (Jahreswechsel, Sommerferien).

Das Kindergartengebäude

Räumlichkeiten

Nach der Umbauphase 2011-13 hat der Kindergarten folgende Räume:

Unsere 5 Gruppenräume (ca 45 m²) haben einen Ausgang in den Gartenbereich, jede Gruppe hat einen eigenen angrenzenden Intensivraum. Dieser wird genutzt für Angebote mit einer Kleingruppe, Spielbereich für die „Großen“ mit entsprechenden Matrialien, Raum für Rollenspiele,...

Ein großer Turnraum (ca 52 m²) gut ausgerüstet mit Klettergeräten, Rutsche, Schaumstoffbausteine, Bälle und anderes Material bietet vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

Der große, lange Flur wird auch für Bewegungsangebote genutzt (Rutschfahrzeuge, Hüpfpferde,..). Unseren Eltern haben wir hier ebenfalls eine Elternecke eingerichtet (Eingewöhnungzeit der Kinder)

Für unsere Kinder (U3) stehen 3 Schlafräume zur Verfügung (einer davon Gruppennebenraum).

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten mit den Kindern haben Platz in einem Teil des Personalraums (mit Küchenzeile).Für die Tagesstättenkinder wurde ein großer Speiseraum angebaut (ca. 30 Kinder), die Vorschulkinder essen in der Löwengruppe. Dieser Raum wird auch für Festlichkeiten, Weihnachtsfeiern u.a. Aktionen in der Kita genutzt.

In der angrenzenden Küche (mit Lagerraum) wird jeden Tag das Essen frisch gekocht.

Für Teamsitzungen, Elterngespräche,… steht ein großer Personalraum zur Verfügung. Ein Teil wurde durch Raumteiler abgegrenzt. Hier entstand Raum für unsere Sprachförderkräfte.

Das Außengelände

Das Außengelände wurde vor dem Kindergartengebäude neu gestaltet. Klettergeräte für Kinder verschiedenen Alters , Rutschbahn, Wipptiere, Schaukeln bieten abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten. Balancieren, Klettern, Hüpfen, vom Hügel runterlaufen werden spielerisch geübt.

Eine große und kleine Sandfläche lädt zum Buddeln ein.

Im Sommer ermöglicht ein Wasserlauf mit Pumpe Matschen und Plantschen.

Die befestigte Fläche am Gebäude entlang wird als Fahrstraße für Roller, Laufrad,… genutzt.

Im Rahmen einer Aktion mit Ehrenamtlichen wurde auch ein Barfußpfad angelegt.

Uns ist es wichtig das Außengelände bei Wind und Wetter zu nutzen, um den Kindern möglichst viel Bewegungsraum im Freien zu geben.


Personal

Der Personalschlüssel beträgt z.Zt. 12,0 Stellen. Dies gliedert sich auf in 6 Ganztagskräfte und Teilzeitkräfte von 9,75 bis 29 Stunden. In unserer Kindertagesstätte arbeiten Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen, die schon über lange Berufserfahrung verfügen.

Das Team wird ergänzt durch Praktikanten (je ein Berufspraktikant/in und eine FSJ Kraft, soweit möglich)

Für die Tagesstättenkinder steht eine Wirtschaftskraft mit 27 Stunden zur Verfügung, die jeden Tag für ein gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen sorgt.

Drei Reinigungskräfte sorgen dafür, dass es jeden Morgen immer wieder sauber ist.

 

Pädagogische Arbeit

Der Eintritt in den Kindergarten verlangt vom Kind eine Loslösung von der engen Familienbindung und die Umstellung auf neue Bezugspersonenen, eine neue Umgebung mit vielen neuen Eindrücken und Herausforderungen.

Allgemeines:

  • Die Kinder sollen sich in der Gruppe/Kita wohlfühlen, dies schafft eine positive Grundhaltung zum Spielen und Lernen

Wenn die Kinder zu uns kommen, lernen sie als erstes ihren Gruppenraum kennen.

Zur besseren Orientierung haben diese Zimmer große Tiersymbole der jeweiligen Gruppe an der Tür. Besonders unseren Kleinen gibt dies Sicherheit, sie finden jederzeit ihre Gruppe und ihre vertraute Erzieherin.

Die Gruppenräume sind in verschiedene Spielbereiche aufgeteilt (Puppe/Rollenspielecke, Bauecke, Maltisch, Leseecke,..). Hier haben die Kinder die Möglichkeit in der Kleingruppe oder mit einem Freund zu spielen und sich zurückzuziehen.

 

Die Bereiche sind so gestaltet, dass sich die Kinder auch unbeobachtet fühlen und trotzdem der Erzieherin Einblick gewährt wird. In jedem Spielbereich befinden sich entsprechende Materialien, die die Kinder zum Spiel anregen. Je nach Bedürfnissen oder Wünsche der Kinder, können sie umgestaltet werden (Puppenecke wird zum Klassenzimmer,..)

Die Einrichtungsgegenstände (Spüle, Regele, Schränke,..) sind auf die Körpergröße der Kinder abgestimmt.

Eine gut ausgewählte Anzahl an Tisch/Regelspielen, altersentsprechendes Konstruktions- und Legematerial, Puzzle, etc. bieten den Kindern weitere Spielmöglichkeiten. All diese Materialien sind für die Kinder in Regalen und Schubkästen immer zugänglich.

So können sie nach Vorlieben und Interessen auswählen und spielen. Wechselnde und neue Materialien bringen neue Herausforderungen und Lernerfahrungen.

Bei der Dekoration und Gestaltung der Räume werden die Wünsche und Ideen der Kinder miteinbezogen.


Die Vermittlung christlich/sozialer Grundwerte ist uns wichtig für ein Leben in der

Gemeinschaft und der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

In der Gemeinschaft erleben die Kinder soziales Miteinander, durchsetzen und zurückstehen, gegenseitiges Helfen und voneinander lernen.

Die demographische Entwicklung stellt fest, dass es immer mehr Familien mit einem, max. zwei Kindern gibt. Einzelkinder machen daher in ihrer Entwicklung nicht mehr die Erfahrungen, die früher mit Großeltern und Geschwistern möglich waren.

Es wird immer wichtiger, diese sozialen Verhaltensweisen in der Gemeinschaft der Kindertagesstätte zu erleben und erlernen.

Die Kinder helfen sich beim gemeinsamen Handeln (Spielen, Basteln, Bauen,...), sie lernen aufeinander Rücksicht zu nehmen und den anderen mit all seinen Fähigkeiten wertzuschätzen.

Ein Einzelkind in der Familie hat all seine Spielsachen , sein Zimmer. Bezugspersonen (Eltern, Großeltern,..) für sich allein. In der Kindertagesstätte erfährt es, dass man all die auch mit anderen teilen muss. Teilen, an andere abgeben und sich gegenseitig helfen macht Freude.

Zum sozialen Miteinander gehört es, Gefühle zu zeigen und bei anderen wahrzunehmen.Kinder müssen ihre Gefühle ausleben dürfen (fröhlich oder traurig sein, ängstlich und mutig sein, stolz auf Erlerntes sein,..). Gemeinschaft erleben heißt, miteinander lachen, auch auf den anderen mal wütend sein oder sich gegenseitig zu trösten.

Dies alles trägt dazu bei, dass Erwachsene und Kinder mit- und voneinander lernen und die gesunde Entwicklung der Persönlichkeit gefördert wird.


  • Religionspädagogische Erziehung

Religion ist ein eigenständiger Bereich in unserem Leben und ermöglicht unsere kulturelle und religiöse Identität. Wer andere verstehen will, braucht eigene Klarheit.

Unsere Gesellschaft, insbesondere Familienstrukturen haben sich gewandelt. Auf diese Entwicklung müssen Kindertagesstätten reagieren.

Viele Kinder machen erste Glaubenserfahrungen in der Kindertagesstätte. Diese Aufgabe wird von Eltern zunehmend erwartet und gewünscht, eigene Erfahrungen und Erleben von Glaubensinhalten haben in der Jugend z.Tl. kaum stattgefunden,

In unserer Kindertagesstätte findet religiöses Erleben im täglichen Umgang zwischen den Menschen statt. Wir bieten Kindern und Eltern einen Begegnungs- und Erlebnisraum für religiöse Inhalte und wollen auch Glauben wecken.

Wir feiern die relig. Feste im Jahreslauf, erzählen Geschichten aus der Bibel, die Kinder lernen Jesus kennen, hören von Gott.

Mit Liedern, Spielen, Nachspielen mit Figuren werden kindgerechte Glaubensinhalte vermittelt.

Beim Gebet oder Legearbeiten (mit ruhiger Musik) kommen die Kinder zur Ruhe und erfahren so Gottes Nähe.

Glaube wächst im täglichen Umgang miteinander.

Unsere Kindertagesstätte wird auch von Kindern besucht, deren Eltern nicht der Kirche angehören und ebenso Kinder (30 %) anderer Abstammung, Tradition und Religion.

Der interreligiöse Dialog, Respekt und Achtung voreinander bereichert den eigenen Glauben.

Eltern erleben in unserer Kindertagesstätte einen Raum, der offen ist für alle Fragen und Themen und die Bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen.


  • Wir wollen die Kinder aktiv bei der Planung von Projekten, am Gruppengeschehen,... beteiligen

Unsere Kindertagesstätte hat keinen festgefügten oder in einer anderen Art vorgeschriebenen Lehrplan, sondern Vorgaben von den Bildungsempfehlungen, die individuelles Arbeiten ermöglichen.

Uns ist wichtig, dass die Kinder aktiv bei der Planung von Projekten und am ganzen Gruppengeschehen teilnehmen. Sie haben die Möglichkeit, sich an dem aktuellen Gruppenthema aktiv zu beiteiligen. Durch das Beobachten im Freispiel erkennen wir Interessen der Kinder und entwickeln daraus weitere Themen/Projekte. Dabei fließen die Ideen der Kinder mit ein.

Diese Beteiligung beginnt, sobald das Kind in den Kindergarten kommt (ab 1 Jahr).

Ins Gruppengeschehen werden sie von Anfang an miteinbezogen. Unsere Kinder spielen und lernen viel in der Gesamtgruppe, sie lernen voneinander, übernehmen Verantwortung und helfen sich.

Projekte werden weitgehend in und von der Gruppe durchgeführt, verschiedene Angebote u.a. die Gestaltung von Festen und Feiern finden gruppenübergreifend statt (s. Auch Schulkinderprojekte)

Gruppenthemen (ich bin einzigartig, Freunde, Gefühle, Märchen, Farben,…) werden meist für alle Kinder (1 bis 6 Jahren) angeboten. Altersentsprechend finden gezielte Beschäftigungen in Kleingruppen statt (Bilderbuch, Bastelarbeit, kogn. Lernen,..), ein Kreispiel, ein Lied wird für alle im Stuhlkreis vorgestellt.

Intensive Förderung erfahren die Kinder beim gemeinsamen Spiel mit der Erzieherin allein oder mit den Freunden.

Allerdings sind wir uns einig, dass auch wichtige Themen (jahreszeitlich, .......), Besuch im Seniorenzentrum, Erntedankfest,... von uns vorgegeben und erst dann gemeinsam unter Einbeziehung der Kinder ausgearbeitet werden. Wir vertiefen die Themen, die sich an der Situation der Kinder orientieren mit Angeboten in verschiedenen Bereichen (Bewegung, Musik, kreatives Gestalten, Medien,...)

Kinder identifizieren sich besser mit dem was sie tun, wenn sie dabei mitentscheiden können. Dies gilt für Projekte, aber grundlegend schon in vielen Alltagssituationen.

Eigenes Entscheiden erweitert den Horizont der Kinder und führt zu mehr Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein.

Wichtig ist uns auch, spontan auf die Vorschläge der Kinder einzugehen und gemeinsam nach Umsetzungsmöglichkeiten zu suchen.

Allgemeine Regeln wie z.B. Begrüßung und Verabschiedung mit Handschlag, in der Gruppensituation, beim Verlassen des Gruppenraums (Toilette,..), vor Ausflügen etc. werden mit den Kindern gemeinsam im Stuhlkreis besprochen und deren Wichtigkeit hinterfragt.

Die Kinder können so Anweisungen besser verstehen und akzeptieren.


  • Die Achtung vor der Natur und deren Geschöpfe ist uns wichtig

Ein Schwerpunkt, der auch viel in die relig.pädagogische Arbeit einfließt, ist der bewahrende Umgang mit der Schöpfung.

Wir leben nicht alleine auf der Erde und haben eine Verantwortung für folgende Generationen. Kinder erleben jeden Tag, dass Menschen Tiere und Pflanzen zu unserer Erde gehören, ebenso Sonne, Wind, Wasser, Wald, Berge, u.v.m.

Projekte zu diesen Themen sprechen Kinder sehr an, sie wollen vieles wissen, Sachbücher und Lexika sind sehr begehrt.

Kinder erleben Natur täglich bei uns im Garten, beim Spaziergang, an Waldtagen. Sie können Veränderungen beobachten (Bäume in den Jahreszeiten, welche Blumen blühen auf der Wiese, welche Tiere und Insekten gibt es zu entdecken).

Wir wollen, dass unsere Kinder einen behutsamen Umgang mit der Natur erleben, Pflanzen werden nicht einfach abgerissen und weggeworfen, Insekten oder andere Kleintiere nicht getötet (zertreten).

Es ist viel schöner, einen Käfer in einem Lupenglas eine Weile zu beobachten und dann wieder freizulassen.

Kinder brauchen viele Situationen zum Kennenlernen und Beobachten von Naturvorgängen. Wir setzen oder säen verschiedene Samen aus (Kresse, Bohnen, Sonnenblumen,..) und beobachten das Wachsen und werden.

Kinder erkennen, dass so viele Nahrungsmittel entstehen, die für uns alle wichtig sind.

Kinder lernen, was die natur zum Überleben braucht, wie wichtig Sonne, Wind, Licht und Regen sind, für Menschen Tiere und Pflanzen.

Wir erarbeiten, dass es in der Natur auch Gefahren für uns gibt (giftige Beeren, Pilze,..) und wie wir damit umgehen.

Kinder erleben, dass z.B. Wasser für viele Menschen auf der Erde ein kostbares Gut ist und nicht einfach dauernd aus der Leitung kommt.

Diese Beispiele zeigen die Vielfältigkeit des Themas. Es ist uns wichtig, auch gerade durch unsere Vorbildfunktion bei den Kindern, die Grundlage zu schaffen, zu erkennen, dass die Schöpfung bewahrt werden muss.

So ist späteres verantwortungsvolles Handeln (Umgang mit Rohstoffen, Überleben von Menschen und Tieren) möglich.


  • Bewegung

Alle Kinder haben Freude an Bewegung und einen großen Bedarf daran.

Ausreichend Bewegung fördert die Konzentration zum Lernen, gibt Sicherheit und fördert das Gleichgewicht. Kinder lernen ihre Stärken und Schwächen kennen, testen, was sie können und stoßen an ihre Grenzen. Ganzheitliche Entwicklung von Körper und Geist sind ohne Bewegung nicht möglich

Kinder gehen nicht gerade einen Weg entlang, sie hüpfen rechts und links, balancieren auf einer kleinen Mauer oder Abgrenzung, rennen und bleiben stehen.

Kinder sind neugierig und reagieren spontan. Wenn sie irgendwo hinaufklettern oder herunterspringen können, tun sie es. Raum zur freien Bewegung (Haus mit Hof und Garten) ist heute sehr eingeschränkt.

Viele Kinder werden auch mit dem Auto gebracht, es hat auf dem Weg zur Kita keine Bewegung stattgefunden.

Im Gruppenraum können wir diesen Bedürfnissen nicht gerecht werden, aber unser Flur bietet einige Möglichkeiten.

Wir haben Fahrzeuge für drinnen (die den ganzen Tag in Gebrauch sind), man kann im Flur hüpfen und springen (Bewegungsspiele) und auch mal Wettrennen durchführen.

Auch der Turnraum bietet vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und steht den Kindern immer zur Verfügung (vormittags gruppenweise). Die Kinder können dort an der Sprossenwand klettern, bei Bedarf kann sie umfunktioniert werden durch Einhängen der Rutschbahn oder Kletterleiter. Im Laufe der Jahre haben wir immer wieder neue Bewegungsgeräte angeschafft, die den Kindern Abwechslung bieten.

Wir nutzen den Außenbereich zur Erweiterung des Gruppenraums,unser Hof wird auch bei nicht so schönem Wetter genutzt (alle Kinder haben Gummistiefel hier).

Dazu kommen Spaziergänge, Ausflüge in die Umgebung, in den Wald, auf andere Spielplätze im Ort.



  • Sprachförderung

Sprachförderung ist ein zentrales Thema der Elementarpädagogik. Sie begleitet die Kinder im Alltag in allen Bereichen. Durch Sprache entstehen soziale Kontakte, gemeinsames Spielen und Lernen, Konflikte werden gelöst und eigene Bedürfnisse geäußert.

Wir achten auf unsere eigene Sprache, um den Kindern ein gutes Beispiel zu geben.

Ziele der Sprachförderung sich die Sprechfreude zu verstärken, den Wortschatz zu erweitern, Grammatik, Sprache verstehen lernen.

Wir orientieren uns dabei am individuellen Entwicklungsstand der Kinder. Sprachförderung geschieht in der gesamten Gruppe, Angebote in der Kleingruppe und beim Spiel mit dem einzelnen Kind (Tischspiel, Puzzle,…) Kinder erzählen gerne ihre Erlebnisse und brauchen Raum für ihre Sprache.

Zur weiteren Praxis der Sprachförderung gehören Gesprächskreis und Kinderkonferenz, Sing/Klatsch/Fingerspiele, Geschichten erzählen und Bilderbücher vorlesen, Sprachförderspiele (Kofferpacken, Memory, ratz-fatz,…)

Unsere nicht muttersprachlich deutschen Kinder brauchen auch Raum für ihre Muttersprache und entsprechend lange Zeit zur Eingewöhnung. Fremde Menschen/Räume und nichts oder wenig zu verstehen schafft Ängste. Hier ist es besonders wichtig, behutsam Vertrauen aufzubauen und eine erste Sprachgrundlage, die Sicherheit gibt für alles weitere.

Für die Schulkinder haben wir im letzten Jahr zusätzlich Sprachfördermaßnahmen (Land) beantragt, die von einer externen Kraft durchgeführt werden.

In der Kleingruppe kann besonders in Vorbereitung zum Übergang in die Grundschule intensive Förderung erfolgen. Wir sprechen uns ab und ergänzen so unsere gemeinsame Arbeit.


  • Projekte, Exkursionen, Ausflüge, Waldtage,.

Projekte und Themen in der Gruppe werden mit Exkursionen (Besuche in Betrieben,…) im Ort oder in der Umgebung begleitet.

Beispiele dafür sind:

  • Naturkundemuseum in Karlsruhe

  • Schulen (z. b. Regionalschule, Projekt Experimente)

  • Waldgebiete in Wörth

  • Reiterhof

  • Örtliche Geschäfte und Betriebe

  • Gärten, Felder, Wiesen

So wird das Projekt noch lebendiger und praxisnah, für die Kinder gut begreifbar.

Die Organisation, oder wohin es geht, kann gut in der Kinderkonferenz erarbeitet werden.

Kinder beteiligen sich aktiv daran, wie kommen wir dorthin, was müssen wir mitnehmen,…

Da wir eine Haltestelle der Stadtbahn in der Nähe haben und im Bereich des KVV (Karlsruhe u. Umgebung bis Landau /Pfalz)kostenlos fahren können, bieten sich uns hier gute Möglichkeiten.

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  • Arbeitsformen

Unsere Kinder spielen und lernen viel in der Gesamtgruppe, sie lernen voneinander, übernehmen gegenseitig Verantwortung und helfen sich.

Projekte werden weitgehend in und von der Gruppe durchgeführt, verschiedene Angebote u.a. auch die Gestaltung von Festen und Feiern finden gruppenübergreifend statt.

(s. auch Schulkinderprojekte)

Gruppenthemen (ich bin einzigartig, Freunde, Gefühle, Märchen, Tierthemen,...) werden meist für alle Kinder (3-6Jahre) angeboten. Altersentsprechend finden gezielte Beschäftigungen in Kleingruppen statt. (Bilderbuch, Bastelarbeit, kog. Lernen...), ein Kreispiel, ein Lied z.B. wird für alle im Stuhlkreis vorgestellt.

Intensive Förderung erfahren die Kinder auch besonders beim gemeinsamen Spiel mit der Erzieherin allein oder mit den Freunden (Regel- Sprachspiele, Konzentrationsförderung..)


  • Tagesablauf

Der Kindergartentag beginnt mit der Frühgruppe ab 7.30. Alle Kinder treffen sich bis 8.30 Uhr in einer Gruppe). Nach dem Frühdienst findet ein fließender Übergang in die eigene Gruppe statt. (Es wird noch etwas weiter oder fertig gespielt, man bleibt noch bei der Freundin,...)Wenn die Kinder morgens kommen, legen wir Wert darauf, uns persönlich mit Handschlag und „guten Morgen“ zu begrüßen. Ein kleines Gespräch (wie geht es dir, hast du gut geschlafen,..)entwickelt sich. So fällt dem Kind der erste Schritt ins Gruppengeschehen leicht.

Es bekommt das Gefühl, ich bin hier willkommen, hier ist ein Ort des Vertrauens und der Geborgenheit.

Bis ca. 10.00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit zum Freispiel mit ihren Freunden oder der Erzieherin. Das Kind entscheidet über Spiel -partner, -material, -bereich in der Gruppe. In dieser Zeit finden auch gezielte Angebote in der Kleingruppe statt (Spiele zur Sprachförderung, Bastelarbeiten, Konzentrationsförderung,..) oder die Erzieherin nimmt sich Zeit für Einzelförderung von Kindern. Wichtige soziale Kontakte werden geknüpft und vertieft. Die Kinder haben ausreichend Zeit zum Spielen und persönlichen Interessen nachzugehen.

Danach wird in der Gruppe gemeinsam gefrühstückt. Die Kinder kommen zur Ruhe, erleben Rituale wie Tischdecken, Tischgebet, Lieder und lernen eine gute Esskultur kennen. Gemeinsam essen macht Freude und spricht die Kinder sehr an. Danach wird beim Geschirr spülen und anderen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten mitgeholfen.

Nach dem Frühstück gehen wir nach draußen oder bieten Bewegungsspiele im Flur an. Die Angebote von vorher werden fortgeführt (Bewegungseinheit im Turnraum, Malen, altersgetrennte Kleingruppenarbeit,..), es wird Kindergeburtstag gefeiert oder auch Gesprächs/Spielrunden im Stuhlkreis.

Der Vormittag wird in der Gesamtgruppe mit einem Lied, Fingerspiel beendet und wir besprechen mit den Kindern noch wichtiges für den nächsten Tag.

Für die Tagesstättenkinder gibt es um 12.00 Uhr Mittagessen im Speiseraum. Danach gehen die Kleinen in den Ruheraum. Bei einer Geschichte oder schöner Musik kuscheln sie sich mit ihrem Plüschtier in ihr Bettchen. Auch die Größeren haben Rückzugsmöglichkeiten zum Ausruhen, Spielen im Gruppenraum oder im Vorgarten.

Der Nachmittag wird überwiegend zum Freispiel, Einzelförderung oder Vertiefung vom Vormittag genutzt. Die Kinder besuchen auch gerne eine Freundin oder Freund in der anderen Gruppe.

Der Nachmittag endet bei schönem Wetter meist im Garten oder in der Gruppe mit einem Abschlusslied oder einer Geschichte.

 

Die Erzieherinnen

  • Unsere Arbeit mit den Kindern

Arbeit in der Kindertagesstätte heißt eine große Verantwortung für die Entwicklung und den Lebensweg der Kinder zu übernehmen.

Wir fühlen uns in die Lebenswelt der Kinder ein.

Wir sind Vertrauensperson, Spielpartner, Wissende, die man fragen kann und auch Lernende wie die Kinder.

Wir begleiten Kinder in 4 oder 5 Jahren ihres Lebens, in denen wichtige Lernprozesse und Voraussetzungen für weiteres erfolgen.

Kinder brauchen von uns Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Achtung und Offenheit.

Wir müssen unser Handeln reflektieren und auch Kritik annehmen und umsetzen. Was wir von den Kindern erwarten, müssen wir selbst vorleben.

Es ist wichtig, dass die Kinder morgens mit Freude und Erwartung in die Kita kommen und jeden Tag aufs Neue gerne hier verbringen.

  • Beobachtung und Dokumentation

Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, setzt eine gute Beziehung zueinander voraus. Genaues Beobachten zeigt den Stand des Kindes. So können wir entsprechend handeln und gezielte Förderung anbieten.

In einer eigenen Mappe wird die Entwicklung der Kinder dokumentiert. Zeichnungen, Beobachtungsgeschichten von z.B. Spielsituationen, Beschreibungen von besonderen Ereignissen, die für das Kind wichtig sind, Fotos aus dem Gruppenleben gehören zum Inhalt.

Die Kinder können diese Mappe immer wieder selbständig anschauen und entscheiden auch mit, welche ihrer Bilder dazukommen.

Bei Elterngesprächen steht diese Dokumentation ebenso zur Verfügung.

 

  • Arbeit im Team

Wir sind in unserer Kindertagesstätte ein Team mit 13 Mitarbeiterinnen im pädagogischen Bereich, eine Wirtschaftskraft und 3 Reinigungskräfte.

Atmosphäre und Qualität unserer Kindertagesstätte werden bestimmt durch die Zusammenarbeit im Team. (Kooperation, gute kollegiale Beziehungen, Kritikfähigkeit)

In der wöchentlichen Teamsitzung wird alles besprochen, was das gesamte Team betrifft. (Termine, Änderungen im Dienstplan, allgemeine Infos für alle,..), es werden Aktionen geplant, Vertretungen unter den Gruppen geregelt. Jeder kann Themen einbringen, die er mit dem ganzen Team besprechen möchte (Gestaltung in der Gruppe, Austausch über Kinder,..)

Gegenseitige Hilfe und Anregungen sind selbstverständlich

Regelmäßig finden die Teambesprechungen in der Gruppe statt. (Kleinteam) Themen oder Projekte werden vorgeplant, wir sprechen über das Gruppengeschehen, Beobachtungen und Dokumentation werden reflektiert.

In der Mitarbeiterbücherei stehen genügend Fachliteratur und Fachzeitschriften zur Verfügung.

Wir nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, möglichst findet ein Mal im Jahr eine gemeinsame Teamfortbildung statt.

Neues Wissen und Können, Anregungen und Ideen werden ins Team weitergegeben und fördern unsere Zusammenarbeit.

Elternarbeit

Erziehungspartnerschaft von Eltern und Erzieherinnen ist maßgebend für gute Elternarbeit. Wir möchten, dass sich die Eltern bewusst mit unserer Arbeit vertraut machen. Dies beginnt im Gespräch bei der Anmeldung. Wir stellen unsere Kindertagesstätte vor, erzählen über unsere Arbeit nehmen uns Zeit für alle Fragen

Mit dem Eintritt in den Kindergarten übergeben uns die Eltern ihr Kind, setzen damit großes

Vertrauen in uns. Offenheit auf beiden Seiten, gegenseitiges Akzeptieren und Vertrauen ist entscheiden für die gemeinsame Aufgabe mit den Kindern.

Neben kurzen Gesprächen beim Bringen oder Abholen, laden wir die Eltern jedes Jahr im Geburtstagsmonat des Kindes zu einem Entwicklungsstandsgespräch ein. Ein weiterer Austausch ist nach Bedarf (Eltern oder wir) natürlich jederzeit selbstverständlich.

Kleine Probleme, ein Missverständnis o.a. werden so schnell geklärt, geändertes Verhalten des Kindes (z.B. bei Trennung der Eltern, Krankheit,…) sind für uns nachvollziehbar und wir können entsprechend auf das Kind eingehen.

Angebote unsererseits für die Eltern sind:

  • jede Gruppe hat einmal im Monat einen Eltern/Kind-Spielnachmittag. Wer möchte (Papa, Mama, Oma….) kann kommen, der Nachmittag läuft ab, wie sonst auch. Es wird gemeinsam gespielt, Eltern lernen Freunde ihres Kindes kennen und Kontakt zu anderen Eltern aufnehmen. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen.

  • Wir organisieren gemeinsam mit Eltern unser Sommerfest, Teilnahme am Weihnachtsmarkt im Ort,…..

  • Wir laden Eltern ein zum gemeinsamen Gottesdienst (nach einem Projekt, Bibeltage, …)oder in die Gruppe zu einem Thema (Kinder wollen den Eltern ein Lied vorsingen,..)

  • Besondere Aktionen sind Einladung zum Muttertagskaffee oder an einem Samstag Vormittag zum Papafrühstück.

  • Wir gestalten Elternabende z.Tl. mit Referenten oder wir stellen einen Teil unserer Arbeit in Theorie und Praxis vor (wie läuft die Kinderkonferenz ab, Bilderbuch vorstellen und gestalten, Farben- oder andere Spiele,…)

Außenkontakte

Unsere Kindertagesstätte ist Teil des Gemeinwesens und eingebunden in ein Netzwerk, das die Bedürfnisse und Interessen von Kindern, Eltern und Familien im Blick hat.

Durch vielfältige Kontakte zum Umfeld kann der Erfahrungsraum von Kindern und Eltern entscheidend erweitert werden (siehe BEE, Rheinland Pfalz)

Zu unseren Außenkontakten gehören:

Veranstaltungen mit der Orts- und Kirchengemeinde:

- Seniorennachmittag

- Erntedankfest

- Kuchenverkauf am Kerwesonntag (mit Fotoausstellung vom Ort)

- Flohmarkt

- Ostergarten

- Weihnachtsmausgeschichten in der Kirche

- Weihnachtsmarkt

Zusammenarbeit mit anderen Kitas

- gemeinsames St. Martinsfest

- gemeinsame Programmgestaltung bei besonderen Anlässen

Bücherei

Die Bücherei unterstützt uns durch Leihgabe verschiedenen Medien zu aktuellen Projekten. Sie bietet verschiedene Leseaktionen für unsere Kinder an.

Grundschule

- Elternabend im Kindergarten mit einer Lehrkraft der Schule

- Kennenlernen eines Schultages

- regelmäßiger Austausch

Fachliche Unterstützung und Beratung erfahren wir durch

- Logopäden/Ergotherapeuten am Ort

- Kontakt mit dem Frühförderzentrum

- Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

- Fachberatung über das Diak. Werk

- Zusammenarbeit mit der Stadt (Gebäudeträgerschaft)

Fachschulen

- Begleitung der Schülerinnen und Schüler aus versch. Schulen bei Praktikas

- Begleitung der Berufspraktikanten im Anerkennungsjahr

- Begleitung von Praktikanten im FSJ