Anschrift und Kontaktformular

Evangelische Kirche der Pfalz 
Bibliothek und Medienzentrale
Hausanschrift:
Roßmarktstr. 4, 67346 Speyer
Postanschrift:
Domplatz 5, 67346 Speyer
Telefon: 06232/667-415
Fax: 06232/667-478
Email: bibliothek(at)evkirchepfalz.de
Kontaktformular

Montag – Donnerstag:
09:00 – 12:00 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag:
14:00 – 16:00 Uhr

Neben den Print-Ausgaben der abonnierten Zeitschriften werden auch Online-Versionen im Volltext angeboten.

Impressum

Zum Impressum
Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
Zur Startseite

Januar 2015



50 Jahre Medienzentrale Speyer 1965 - 2015

Unsere Medienzentrale als eines von acht Arbeitsfeldern der Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz in Speyer feiert im Jahr 2015 ihr 50jähriges Jubiläum. Die Zentralbibliothek der Landeskirche kann bereits auf eine knapp 200jährige Historie zurückblicken und wurde ca. 1820 gegründet.

Mit fortschreitender Technisierung wird 1965 die damals so genannte „Film-, Bild- und Tonstelle“ ins Leben gerufen. Man startet mit gerade mal 162 Medien. Ein Vierteljahrhundert später hat sich die Zahl bereits verzehnfacht. In den 1980er Jahren werden alle Schallplatten, Tonbänder und Super-8-Filme ausgesondert und stattdessen Videokassetten zum Verleih angeboten. Mit der zunehmenden Vielfalt der AV-Medien wächst nicht nur der Bestand, sondern auch die Zahl der Entleihungen. Die „Film-, Bild- und Tonstelle“ wird in „Medienzentrale“ umbenannt und 1998 der Bibliothek eingegliedert. Die Erwerbung muss mit dem technischen Wandel der Datenträger schritthalten. Das Angebot wird um CDs, CDROMs und DVDs erweitert. 2011 werden die 16 mm-Filme aus dem Verleih genommen. 2013 schließt sich unsere Medienzentrale dem Medienportal der Landeskirchen und Bistümer an. Hier können nach Registrierung kostenfrei Online-Videos auf den Rechner des Kunden heruntergeladen werden. Aktuell sind etwa 13.000 im Online-Katalog verzeichnete, audiovisuelle Medien entleihbar bzw. per Download anzusteuern.


Entleihbar unter Sign.: 85 XJ 97

Passend hierzu im Verleih:

Lena Eckert (Hrsg.):
FilmBildung
 
Marburg : Schüren, 2014, 87 Seiten
978-3-89472-873-1

Die unterschiedlichen Beiträge dieses Bandes haben eine gemeinsame Idee: sie stellen die Frage, wie Filmvermittlung an Studierende, Lehrerinnen, Erzieherinnen und andere Personen vermittelt werden kann. Wie versetzt man Personen ohne Vorkenntnisse bzw. aus unterschiedlichen Berufsfeldern in die Lage, Kindern Film zu vermitteln? Kindern zu zeigen, was das Besondere an der Filmwahrnehmung ist, wie Filme funktionieren, wie Filme gemacht werden und wie Filme die Sicht auf die Welt verändern? Dieser Band ist aus einem Master-Studienmodul an der Bauhaus-Universität Weimar entstanden.

Inhaltsverzeichnis des Buches 


Entleihbar unter Sign.: 85 XJ 96

Christian Feichtinger:
Filmeinsatz im Religionsunterricht

Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 144 Seiten
ISBN 978-3-525-77679-7

Filme eignen sich hervorragend, um bestimmte Themenbereiche für den Religionsunterricht zu erschließen. Sie werden gern gezeigt – aber werden sie auch sinnvoll eingesetzt? Oft gibt es Unsicherheiten hinsichtlich der Unterrichtsgestaltung. Das beginnt schon mit der Frage, ob ein Film überhaupt vorgeführt werden darf. Auch mit der Technik ist nicht jede Lehrperson vertraut. Christian Feichtingers Ratgeber bietet eine kompetente Einführung und zeigt an einer durchdachten Filmdidaktik, wie die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden kann. Dazu gehört z.B. ein umfangreicher Fragenkatalog, mit dem verschiedene Aspekte eines Films unter die Lupe genommen werden können. Und dann wird es konkret: 111 bedeutende und für den Religionsunterricht relevante Filme werden – nach ihren Leitthemen systematisiert – vorgestellt.

Besonderes Extra: Mit dem Buch erwerben Sie den Zugangscode zu einer monatlich aktualisierten Landingpage auf der Verlagswebsite. Dort werden nach dem eingeführten Schema weitere aktuelle Filme vorgestellt, sodass das der Gebrauchswert des Bandes über die Jahre unverändert hoch bleibt.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 85 XJ 28

Ines Müller-Hansen:
Arbeitsbuch Film -
Kopiervorlagen zur Geschichte, Analyse und Produktion von Filmen in der Sekundarstufe
Mülheim an der Ruhr : Verlag an der Ruhr 2014, 192 Seiten
ISBN 978-3-8346-2513-7

Achtung Klappe! Kino und Filme sind mittlerweile selbstverständlicher Teil des Unterrichts – von der Literaturverfilmung bis zum Hollywood-Blockbuster. Doch oft fehlen Schülern die passenden Begriffe, um z.B. die Verfilmung eines Jugendbuches zu besprechen oder eine Szene zum Thema „Kommunikation in der Familie“ analysieren zu können. Mit diesen sofort einsetzbaren Arbeitsblättern schaffen Sie Abhilfe: Ihre Schüler erarbeiten mit ihnen alle wichtigen Aspekte des Themas, z.B. Begriffe der Filmanalyse (u.a. Kameraperspektive, Kameraeinstellung, Montage, Schnitt, Drehbuch, Storyboard, Filmmusik), die Beteiligten an einer Filmproduktion (u.a. Regisseur, Produzent, Schauspieler) oder Kennzeichen von Epochen der Filmgeschichte (vom Stummfilm bis zum digitalen Film) sowie Filmgenres (Actionfilm, Science-Fiction-Film, Animationsfilm, Dokumentarfilm usw.).

Die Kopiervorlagen sind unabhängig von bestimmten Filmen und in verschiedenen Unterrichtszusammenhängen einsetzbar, von der Vertiefung einzelner Teilbereiche bis zum Projekttag. Darüber hinaus erhalten die Schüler konkrete Anleitungen zur Erstellung eigener Filme im Unterricht. Und Action!

Inhaltsverzeichnis des Buches


Neues Themenheft "Religionspädagogische Hefte"

Das Amt für Religionsunterricht der Evangelischen Kirche der Pfalz publiziert bereits seit mehreren Jahrzehnten die "Religionspädagogischen Hefte", in denen sechsmal jährlich Themen aus Religion, Kirche und Gesellschaft zum Einsatz im Religions- und fächerübergreifenden Unterricht aller Schulstufen und Schularten präsentiert und dargestellt werden. Die BMZ hat ein Verzeichnis sämtlicher, seit 1981 erschienener Hefte erstellt, das nach drei verschiedenen Kriterien sortiert ist: Zunächst folgt eine Einteilung nach 20 verschiedenen Themenkreisen, im Anschluss sind alle Beiträge in chronologischer Reihe aufgeführt und schließlich werden die Zeitschriftentitel nach Schulstufen differenziert. Bitte klicken Sie zum Download des Heftes auf das Bild unten.

Ein Klick auf das Bild führt zum Download des Heftes!

Ausgewählte Neuerwerbungen im Januar 2015

Entleihbar mit Sign.: 11 TC 21

Staudamm
Thomas Sieben, Matthias-Film, Spielfilm, Deutschland 2013
1 DVD-Video (88 Min.) : farb.

Roman hat seinen Platz im Leben noch nicht gefunden. Ziel- und leidenschaftslos lebt er in der Großstadt, jobbt für einen Staatsanwalt, ohne sich für das, was er tut, zu interessieren. Auch für den nächsten Fall, einen Schüler-Amok, liest er Akten ein. Der Anwalt schickt den jungen Mann an den Ort der Gewalttat, ein idyllisches Städtchen in den Bergen. Dort trifft er Laura, die den Amoklauf überlebte und mit dem Täter befreundet war. Die Schülerin ist schwer traumatisiert: immer wieder kehrt sie an den Tatort zurück, fotografiert Schulflure und Klassenzimmer. Durch die Begegnung mit Laura gibt Roman seine gleichgültige Haltung auf und beginnt Fragen zu stellen. Zwischen beiden entwickelt sich eine zarte, heilsame Liebe.

Der Film gibt Einblicke in die zerstörerische Wucht eines Amoklaufs, die bedrückende Atmosphäre einer kleinen Stadt ein Jahr nach der Tragödie.


Entleihbar unter Sign.: 11 JA 17

Allah, Gott und der Urknall - oder: Wie hältst du´s mit der Religion?
Lisa Schäffner, Evangelisches Medienhaus, Dokumentarfilm, Deutschland 2014
1 DVD-Video (52 Min.) : farb.

„Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.“ Trotz dieser Aussage war Goethe kein unbedingter Vernunftmensch. Er war wie seine Figur Faust auf der Suche nach einer Urkraft, welche die Menschen umgibt, antreibt und mit Sehnsucht erfüllt. Das sind auch die Schüler der 5. und 6. Klasse im Goethe-Gymnasium in Gaggenau. In ihrem Dokumentarfilm begleitet die Regisseurin Lisa Schäffner mehrere Monate einige Elfjährige, die zusammen den Ethikunterricht besuchen, in Ihrer Auseinandersetzung mit Religion. Drei Jungen stehen im Mittelpunkt: Harvey, der nach Rationalität und Logik strebt, der gläubige Moslem Furkan sowie der praktizierende Katholik David. Wir erleben sie in der Schule und in ihrem jeweiligen familiären Umfeld.


Entleihbar mit Sign.: 11 WN 29

Peace Train - mit dem Friedenszug zur Einheit Koreas: Pilgern von Berlin nach Busan
Johannes Meier, Matthias-Film, Dokumentarfilm, Deutschland 2014
1 DVD-Video (30 Min.) : farb.

Über 60 Jahre ist die Koreanische Halbinsel schon geteilt: Die Grenze zwischen dem kommunistischen Kim-Regime im Norden und der Republik Korea im Süden ist heute unüberwindlicher denn je. Das wiedervereinigte Deutschland gilt besonders den koreanischen Christen als Vorbild. Wie einst die Kirchen in Ostdeutschland, engagieren sich auch viele Christen in Korea für eine friedliche Wiedervereinigung ihres Landes.

Anlässlich der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im südkoreanischen Busan setzten die koreanischen Kirchen einen Friedenszug auf die Schiene: Als symbolische Pilgerfahrt vom wiedervereinigten Berlin bis zur noch immer geteilten Koreanischen Halbinsel. Drei Wochen lang und über 11000 km haben Filmemacher Johannes Meier und sein Kameramann Frank Witte die über einhundert christlichen Friedensaktivisten aus aller Welt auf ihrer außergewöhnlichen Zugreise durch Moskau, Irkutsk, und Peking bis nach Korea begleitet.


Entleihbar unter Sign.: 80 M 67

Markus Beile:
Religion für Nichtschwimmer -
fünf Trockenübungen 
Gütersloh : Gütersloher Verlagshaus 2014, 192 Seiten
ISBN 978-3-579-08508-1

Was ist eigentlich Religion? Und was bewirkt sie? Frei von frommen Phrasen, erzählerisch und ohne bei den Leserinnen und Lesern großes Vorwissen vorauszusetzen, nähert sich Markus Beile dem Phänomen Religion und seiner Anziehungskraft. Er lädt die Menschen ein, die religiös eher »wasserscheu« sind, Religion in Gestalt des Christentums kennenzulernen als eine Weise, die Welt zu deuten und sich in ihr »schwimmend« zu bewegen. Das Buch will nicht überreden, sondern anregen, eigene Gedanken auszuprobieren und dann zu sehen, ob man Lust bekommt, selbst zu schwimmen. Eine etwas andere Art, das Christentum als religiöse Weltsicht kennenzulernen. Ein Buch für religiöse Nichtschwimmer.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 85 FD 13

Susanne von Braunmühl / Britta Kuß:
Wer bin ich? Wer bist du?
Unterrichtsmaterialien für die Grundschule mit CD-ROM
München : Kösel 2014, 143 Seiten
ISBN 978-3-466-50831-0

Mit diesem interreligiösen Unterrichtsmaterial für Grundschulen begeben sich die Kinder auf eine Schifffahrt zu den Inseln der großen Fragen, erforschen verschiedene Buchten, finden Schätze und bergen sie in ihren Logbüchern. Spielerisch und kreativ setzen sie sich mit ihrer Einzigartigkeit, mit Angst und Vertrauen, Gemeinschaft und Kommunikation, Streiten und Verzeihen, Gott und Religionen auseinander. Lehrkräfte für Religion, Ethik, Sachkunde, Deutsch ... finden hier eine Fülle von Kopiervorlagen und Materialien für die freie Arbeit sowie konkrete Verlaufspläne für den Unterricht.

Diese Unterrichtsmaterialien sind konsequent interreligiös angelegt. Religionskundige aus Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam, Alevitentum steuern ihre Sicht auf das Thema bei. "Interreligiös-dialogisches Lernen" bietet damit erstmals Materialien, die von authentischen Vertretern der nicht-christlichen Religionen miterarbeitet wurden und die Binnenperspektiven der Religionen zeigen.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 32 F 28

Daniel Deckers:
Papst Franziskus - wider die Trägheit des Herzens: eine Biographie
München : Beck 2014, 351 Seiten
ISBN 978-3-406-66772-5

Der Legende nach hörte der Heilige Franziskus den gekreuzigten Christus sprechen: Baue meine Kirche wieder auf. Für Jorge Mario Bergoglio, der sich den Namen Franziskus wählte, sind diese Worte Programm. Energischer und radikaler als seine Vorgänger geht er die Erneuerung der Kirche an. Demut und Barmherzigkeit, Bescheidenheit in der Lebensführung sollen einhergehen mit grundlegenden Reformen. Wer aber ist dieser Mann, und was hat ihn geprägt? Warum wurde der Argentinier Papst? Wie verändert er die katholische Kirche, wer sind seine Gegner?

Daniel Deckers, einer der besten Kenner des Vatikans, entwirft in dieser glänzend geschriebenen Biographie ein ebenso differenziertes wie fesselndes Portrait des Mannes, der die katholische Kirche ins 21. Jahrhundert führen will.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


125. Geburtstag von Kurt Tucholsky

Entleihbar unter Sign.: 11 XN 01

Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

Tucholsky zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift "Die Weltbühne" erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker. Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten - vor allem in Politik, Militär und Justiz - und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

In den 25 Jahren seines Wirkens veröffentlichte er in fast 100 Publikationen mehr als 3.000 Artikel, die meisten davon, etwa 1.600, in der Wochenzeitschrift "Die Weltbühne". Zu seinen Lebzeiten erschienen bereits sieben Sammelbände mit kürzeren Texten und Gedichten, die zum Teil dutzende Auflagen erzielten. Manche Werke und Äußerungen Tucholskys polarisieren bis heute, wie die Auseinandersetzung um seinen Satz "Soldaten sind Mörder" in den 1990er Jahren belegt. Seine Kritik an Politik, Gesellschaft, Militär, Justiz und Literatur, aber auch an Teilen des deutschen Judentums, rief immer wieder Widerspruch hervor. Im Schloss Rheinsberg befindet sich heute das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum, das sein Leben und Wirken ausführlich dokumentiert.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Kurt Tucholsky
Website der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft  
Website des Kurt-Tucholsky-Literaturmuseums  

Informationen zur DVD rechts oben:

Poem
Ralf Schmerberg, Lingua-Video, Kurzfilme, Deutschland 2003
1 DVD-Video (91 Min.) : farb./sw.

Wer liest heute schon freiwillig und zum Vergnügen Gedichte? Der Regisseur Ralf Schmerberg präsentiert als "Gedichtrolle" 19 opulent verfilmte deutsche Gedichte über das Leben, Liebe, Leid, Freude und Schmerz. Das raffinierte Zusammenspiel zwischen Worten, Symbolen und Visionen plädiert für eine Renaissance deutscher Gedichte. Nicht nur die Texte, sondern auch ihre filmische Umsetzung bieten dem Lehrer aufgrund der verwendeten Filmmittel und Motive eine Vielzahl an Analysemöglichkeiten.

19 Kurzfilme über folgende Gedichte: 1 Alles - Antonia Keinz / 2 Ich weiß von solchen ... - Hermann Hesse / 3 Mörder - Claire Goll / 4 glauben und gestehen - Ernst Jandl / 5 Ich kann dir die Welt nicht zu Füßen legen - Heiner Müller / 6 Gesang der Geister - Johann Wolfgang von Goethe / 7 Der Sturm - Selma Meerbaum-Eisinger / 8 Sozusagen grundlos vergnügt - Mascha Kaléko / 9 Nach grauen Tagen - Ingeborg Bachmann / 10 Aus! - Kurt Tucholsky / 11 Kleines Solo - Erich Kästner / 12 Sophie - Hans Arp / 13 An den Ritter aus Gold - Else Lasker-Schüler / 14 Morgenlied - Georg Trakl / 15 Der Schiffbrüchige - Heinrich Heine / 16 Tenebrae - Paul Celan / 17 Siehe, ich wußte es sind ... - Rainer Maria Rilke / 18 Der Falter - Isabel Tuengenthaler / 19 Ode an die Freude - Friedrich Schiller, Ludwig van Beethoven.


200. Todestag von Matthias Claudius

Entleihbar unter Sign.: 32 C 26

Matthias Claudius (Pseudonym Asmus, * 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst.

Seine Werke gab er ab 1775 in unregelmäßiger Folge unter dem Titel "Asmus omnia sua secum portans" heraus. Ab dem 4. Band 1783 überwogen religiöse Themen. Dabei trat seine ablehnende Haltung gegenüber der Aufklärung immer stärker hervor. Damit befand er sich in Übereinstimmung mit dem theologisch und politisch konservativen Emkendorfer Kreis. Einen mehrjährigen literarischen Streit führte Claudius deshalb mit August Adolph von Hennings, einem radikalen Befürworter sozialer und kirchlicher Neuerungen.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Matthias Claudius  
Wikipedia-Seite des Abendlieds "Der Mond ist aufgegangen"  
Website der Matthias-Claudius-Gesellschaft  

Informationen zum Buch links oben:

Annelen Kranefuss:
Matthias Claudius - eine Biografie

Hamburg : Hoffmann und Campe 2011, 320 Seiten
ISBN 978-3-455-50190-2

Annelen Kranefuss zeichnet das Leben eines beeindruckenden Mannes nach. Matthias Claudius (1740 - 1815) gehört zu den wohl berühmtesten Lieddichtern deutscher Sprache. Ihn aber lediglich auf sein Gedicht "Abendlied" zu reduzieren, das als Volkslied große Popularität erlangte, täte ihm unrecht: In dem frommen Idylliker und Familienvater steckte ein wacher Geist. So machte sich Matthias Claudius als Journalist, homme de lettres und Poet, vor allem aber als Redakteur des Wandsbecker Boten einen Namen. Er scheute nicht davor zurück, die Umbrüche und Kontroversen seiner Zeit kritisch und scharfsinnig zu kommentieren und dabei stets eine der eigenen Prämissen zu befolgen: Niemand ist frei, der nicht Herr über sich selbst ist.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


75. Geburtstag von Joachim Gauck

Entleihbar unter Sign.: Bi 2040

Joachim Gauck (* 24. Januar 1940 in Rostock) ist der elfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er als evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär, Volkskammerabgeordneter für Bündnis 90, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen sowie als Publizist tätig. Am 18. März 2012 wählte ihn die Bundesversammlung mit großer Mehrheit zum Bundespräsidenten; am 23. März wurde er vereidigt. Gauck gehört keiner Partei an.

In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) leitete Gauck die Vorbereitung und Durchführung der beiden evangelischen Kirchentage 1983 und 1988 in Rostock. Während der friedlichen Revolution in der DDR wurde Gauck ein führendes Mitglied des Neuen Forums in Rostock. Am 18. März 1990 wurde er in die Volkskammer der DDR und von dieser am 21. Juni 1990 zum Vorsitzenden des Sonderausschusses zur Kontrolle der Auflösung des ehemaligen MfS/AfNS gewählt.

Gauck stand vom 3. Oktober 1990 bis Oktober 2000 als Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) an der Spitze der oft nach ihm benannten "Gauck-Behörde", die die schriftliche Hinterlassenschaft des MfS verwaltet und zugänglich macht. Nachdem ihn Marianne Birthler abgelöst hatte, engagierte sich Gauck gesellschaftspolitisch mit Vorträgen und Medienaktivitäten, so etwa von 2003 bis 2012 als Vorsitzender der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie". Er ist einer der Initiatoren der Prager Erklärung und der Erklärung über die Verbrechen des Kommunismus.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Joachim Gauck  
Website des Bundespräsidenten  
Dossier bei Spiegel Online  

Informationen zum Buch rechts oben:

Joachim Gauck:
Winter im Sommer, Frühling im Herbst - Erinnerungen

München : Pantheon-Verlag 2011, 344 Seiten
ISBN 978-3-570-55149-3

Erinnerungen eines friedlichen Revolutionärs. Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied.


Ausstellung "Apocalypse Now!" in Kaiserslautern

Albrecht Dürer, Die vier apokalyptischen Reiter, Holzschnitt (Aus: Die Apokalypse, 1496-98), 39x28 cm, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Apocalypse Now! - Visionen von Schrecken und Hoffnung in der Kunst vom Mittelalter bis heute
Ausstellung vom 22. November 2014 - 16. Februar 2015 in der Pfalzgalerie Kaiserslautern

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Das mpk nimmt dieses Gedenkjahr zum Anlass, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart geradezu zum Synonym für Krieg, Tod und Zerstörung geworden ist: die Apokalypse.

In einem großen kunst- und kulturhistorischen Bogen wird die Ausstellung "Apocalypse Now! — Visionen von Schrecken und Hoffnung in der Kunst vom Mittelalter bis heute“ Kunstwerke vor allem auf Papier von karolingischer Zeit bis in die jüngste Gegenwart versammeln und dabei auch populäre Bildmedien wie Comics und Graphic Novels berücksichtigen. Ziel ist es, dem Publikum vor Augen zu führen, wie der biblische Text der Offenbarung des Johannes in den einzelnen Epochen rezipiert und in Bilder umgesetzt wurde und wie im Laufe der Jahrhunderte Bildformeln und -motive ausgeprägt wurden, die bis in die Gegenwart wirkungsmächtig sind. So erschließt sich, warum immer wieder auf die Apokalypse und das Apokalyptische als Deutungsmuster für Untergangsszenarien zurückgegriffen wird.

Zeitlich beginnt die Ausstellung mit den bedeutendsten früh- und hochmittelalterlichen Illustrationen, nämlich der Trierer Apokalypse (um 800) und der Bamberger Apokalypse (um 1010), die in Form von Faksimiles präsentiert werden. Der chronologische Bogen spannt sich dann über Werke des Spätmittelalters, der Renaissance, des Barock, des Klassizismus, der Romantik, des 19. und 20. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart. Vertreten sind Werke so bedeutender Künstler wie Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Dürer, Odilon Redon, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann und Wassily Kandinsky. Mehrere zeitgenössische Künstler, darunter Via Lewandowsky, Yves Netzhammer und Jonathan Meese, werden eigens Arbeiten für die Ausstellung im mpk schaffen.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der Universität Koblenz-Landau am Campus Landau.


Hundert Jahre Erster Weltkrieg

Im Gedenken an "Hundert Jahre Erster Weltkrieg", der "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", hat die BMZ erstmals die drei pfälzisch-evangelischen Kirchenzeitungen (Kirchenbote, Pfarrerblatt, Union) inhaltlich erschlossen. In den drei Themenheften finden Sie sämtliche 2723 Artikel der Jahre 1914 bis 1918 aufgelistet. 

Startet einen DownloadDer Evangelische Kirchenbote im Ersten Weltkrieg     
Startet einen DownloadPfälzisches Pfarrerblatt im Ersten Weltkrieg     
Startet einen DownloadDie "Union" im Ersten Weltkrieg    

Bitte beachten Sie auch:  

Startet einen DownloadThemenheft "Kriegspredigten im Ersten Weltkrieg"  
Startet einen DownloadThemenheft "Kirche und Erster Weltkrieg"  
Die Union [Jahrgänge 1901-1941] im digitalisierten Volltext lesen!  

Ausgewählte Neuerwerbungen zum Ersten Weltkrieg  
Unterrichtsmaterialien zum Ersten Weltkrieg  
Neuerwerbungen zum Thema "Kirchen und Erster Weltkrieg"  
Internet-Links zum Ersten Weltkrieg  


EKD-Themenjahr 2015 "Reformation - Bild und Bibel"

Bild und Bibel, den beiden zentralen Kommunikationsmedien der Reformation, gilt die Aufmerksamkeit des neuen Themen-Magazins der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Magazine sind ein Beitrag zur Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017. Im Jahr 2015 kommt die Reformation als Medienereignis in den Blick.

In mehr als 50 Beiträgen beleuchtet das Magazin grundsätzliche Aspekte und praktische Fragen: das Bilderverbot aus dem 2. Buch Mose; die Bildsprache der Reformation; die Frage, wie die Bibel zu verstehen ist; den Umstand, dass Bilder politisch missbraucht werden; die Frage, wie man Bilder lesen lernen kann; die Bedeutung der digitalen Revolution für unser Leben; die (Wunsch-)Bilder von Kirche und vieles andere mehr.

EKD-Themenheft "Reformation - Bild und Bibel" zum Download  
Offizielle EKD-Seite zum Themenjahr "Reformation - Bild und Bibel" 
Offizielle Seite von Luther 2017 zum Themenjahr "Reformation - Bild und Bibel" 
Veranstaltungen zum Themenjahr  

Bitte beachten Sie auch:

EKD-Themenheft "Reformation und Politik" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Toleranz" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Musik" zum Download  

Alle EKD-Themenhefte sind auch in gedruckter Form in der BMZ entleihbar.