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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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Die BMZ im Themenjahr Reformation & Politik 2014


Donnerstag, 9. Oktober 2014

Martin Bucer (1491-1551), einer der bedeutenden Theologen der Reformationszeit, war auch der erste evangelische Pfarrer der Pfalz in Landstuhl.

Der Landeskirchenrat ließ Bucers Bedeutung aufleben. Er lud Sie zu einem Martin Bucer gewidmeten Abend ein am Donnerstag, 9. Oktober 2014, 19.00 Uhr in den Großen Saal (Dachgeschoß) des Bibliotheksgebäudes Roßmarktstr. 4, Speyer.

Dem Bildhauer Wolf Spitzer ist es gelungen, Bucer in einer neu geschaffenen Bronzebüste einprägsame Gestalthaftigkeit zu verleihen. Oberkirchenrat Gottfried Müller führte in diesen Abend ein und nahm die Präsentation der Büste im Beisein des Künstlers vor.

Dr. Stephen Buckwalter (Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Bucer-Forschungsstelle) stellte die Person Bucers in einem Vortrag "Martin Bucer, Reformator am Oberrhein und in Europa" vor. Musikalische Gestaltung: Barbara Baun, Klavier. Der Eintritt war frei.

Begleitend zeigt die Bibliothek in ihrem Lesesaal eine kleine Ausstellung zu Person und Werk Bucers.

Bitte beachten Sie auch:

Startet einen DownloadThemenheft Martin Bucer  


Donnerstag, 27. März 2014

Frau Prof. Dr. Irene Dingel, Kirchenhistorikerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Mainz, sprach am Donnerstag, 27. März 2014, 19 Uhr, Roßmarktstr. 4, Speyer, über das Thema "Das Recht haben, bei Religion, Glauben, Kirchengebräuchen in Frieden zu bleiben" - Religionsfrieden in der Frühen Neuzeit.

Im Spannungsfeld von Religion und Politik spielten in der Frühen Neuzeit die Religionsfrieden eine wichtige Rolle. Sie zielten darauf, Kriegshandlungen zu beenden oder überhaupt erst zu verhindern. Was Politiker und Juristen verhandelt hatten, sollte aber meist auch durch eine theologische Einigung befestigt werden. Religionsfrieden sind deshalb nicht nur als Alternative zu den oft fruchtlos verlaufenden Religionsgesprächen zu sehen, sondern vielmehr in komplementärer Beziehung zu ihnen. Ein Blick auf den Frankfurter Anstand (1539), den Augsburger Religionsfrieden (1555), das Edikt von Saint-Germain-en-Laye (1561) und die Warschauer Konföderation (1573) machen diesen Zusammenhang anschaulich.