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Losung

Losung für Samstag, 06. Mšrz 2021
Die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.
Jesaja 60,3

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Lukas 11,2

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Gemeindeversammlung am 10.4.2015

Am Freitag den 10. April fand im Fuchsbachsaal eine Gemeindemitgliederversammlung, wir glauben die erste dieser Art, statt. Wir haben dazu eingeladen, um ausf√ľhrlich √ľber eine m√∂gliche Kirchenrenovierung zu informieren. Zahlreiche interessierte Mitglieder konnten wir an diesem Abend begr√ľ√üen. Leider empfanden wir die Anzahl der Mitglieder unter 50 Jahren etwas zu gering. Wir hoffen, dass ihnen unsere Kirche nicht gleichg√ľltig ist und wir in Zukunft trotzdem mit ihrer Unterst√ľtzung rechnen k√∂nnen. Denn f√ľr diese Generation soll unsere Kirche eventuell erhalten werden.

Architekt Michael Humbert, den wir beauftragt haben eine Kostensch√§tzung zu erstellen, zeigte uns unsere Kirche von der Kirchturmspitze bis in die feuchten Ecken des Chorraums und informierte uns ausf√ľhrlich √ľber die bestehenden baulichen Probleme, anhand von eindrucksvollen Bildern. Die meisten Zuh√∂rer haben diese Stellen unserer Kirche noch nie gesehen und allen wurde bewusst, dass doch akuter Handlungsbedarf besteht. Au√üerdem erl√§uterte er welche M√∂glichkeiten zur Renovierung (naturgetreu oder konservatorisch) wir haben. So k√∂nnen zum Beispiel die Sandsteinarbeiten verschieden ausgef√ľhrt werden, woraus gro√üe Unterschiede in den Kosten resultieren. Im Anschluss erl√§uterte er die Kosten, die auf die Kirchengemeinde zukommen sowohl in einer optimistischen als auch einer pessimistischen Rechnung und in welche Bauabschnitte man dieses Gro√üprojekt aufteilen k√∂nnte. Die Gesamtkosten liegen zwischen 895.000 ‚ā¨ und 1.090.000 ‚ā¨, einteilen k√∂nnte man dies in drei Bauabschnitte:

Bauabschnitt I: Turm und Dach Chorraum, Dach Schiff kosten 465.000 ‚ā¨

Bauabschnitt II: Westfassade kosten 170.000 ‚ā¨

Bauabschnitt II: Fassaden S√ľd, Ost, Nord kosten 485.000 ‚ā¨

Zum Abschluss seines exzellenten Vortrags regte er die Zuh√∂rer an auch √ľber eventuelle Alternativen nachzudenken und stellte die Frage in den Raum, ob es sinnvoll w√§re unsere Kirche, so wie sie ist, zu erhalten. √úber Alternativen nachzudenken wurden auch wir, das Presbyterium, schon vor sieben Jahren aufgefordert, als sich die Landeskirche aus der Baufinanzierung herausgezogen hat. Aber sowohl wir als auch die Anwesenden der Versammlung konnten sich nicht mit Alternativen anfreunden. Nach einigen Wortmeldungen und Fragen folgten anschlie√üend die Informationen √ľber die finanzielle Lage der Kirchengemeinde. Henriette Humbert erl√§uterte die verschiedenen Geldt√∂pfchen, die zur Finanzierung aufgebracht werden k√∂nnen. Zum einen sind das die allgemeinen R√ľcklagen, in die alle √úbersch√ľsse eines Haushaltsjahres eingestellt werden. Der Stand Ende 2013: 215.000 ‚ā¨. Eine Haushaltstelle ist die Instandhaltungsr√ľcklage, in die seit sechs Jahren, zur Instandhaltung der kirchlichen Geb√§ude, R√ľcklagen von der Kirchengemeinde eingestellt werden. Stand Ende 2013: 15.000 ‚ā¨. Der dritte Geldtopf ist ein Sparbuch, auf das die Landeskirche j√§hrlich einen Betrag (Baubedarfszuweisung) einzahlt. Stand Ende 2013: 30.000 ‚ā¨. Da die Jahresrechnung f√ľr 2014 erst im Mai fertig gestellt sein wird, sind die Zahlen leider nicht aktuell, jedoch kann man vorab schon sagen, dass jedes T√∂pfchen 2014 gewachsen ist. So stehen der Kirchengemeinde ca. 300.000 ‚ā¨ zur Verf√ľgung. Trotz der gro√üen Differenz zwischen Kosten und finanziellen Mitteln war die Stimmung nicht niedergeschlagen. Im Gegenteil es herrschte die Meinung vor man sollte die Renovierung schrittweise in Angriff nehmen. Die Finanzierung sollte mit Spenden, Veranstaltungen und der Vermietung der Wohnungen im Haus Bethanien zu schaffen sein. Fritz Riemer erkl√§rte zum Schluss noch, dass die Wohnungen mit viel Eigenleistung renoviert werden sollen. Jeder der helfen m√∂chte kann sich bei ihm melden. Die einzelnen Arbeitseins√§tze werden rechtzeitig im Amtsblatt ver√∂ffentlicht. Wir m√∂chten uns bei Michael Humbert sehr herzlich bedanken. Auch bei allen Interessierten. Wer werden alle Gemeindemitglieder √ľber alle weiteren Schritte und Entscheidungen, hier im Amtsblatt oder mit einer erneuten Informationsveranstaltung, informieren.          

                                                                                                                                       Das Presbyterium