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Losung

Losung für Samstag, 19. Oktober 2019
HERR, steh auf, dass nicht Menschen die Oberhand gewinnen.
Psalm 9,20

Jesus betet:  Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Johannes 17,15

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Gemeindeversammlung am 10.4.2015

Am Freitag den 10. April fand im Fuchsbachsaal eine Gemeindemitgliederversammlung, wir glauben die erste dieser Art, statt. Wir haben dazu eingeladen, um ausführlich über eine mögliche Kirchenrenovierung zu informieren. Zahlreiche interessierte Mitglieder konnten wir an diesem Abend begrüßen. Leider empfanden wir die Anzahl der Mitglieder unter 50 Jahren etwas zu gering. Wir hoffen, dass ihnen unsere Kirche nicht gleichgültig ist und wir in Zukunft trotzdem mit ihrer Unterstützung rechnen können. Denn für diese Generation soll unsere Kirche eventuell erhalten werden.

Architekt Michael Humbert, den wir beauftragt haben eine Kostenschätzung zu erstellen, zeigte uns unsere Kirche von der Kirchturmspitze bis in die feuchten Ecken des Chorraums und informierte uns ausführlich über die bestehenden baulichen Probleme, anhand von eindrucksvollen Bildern. Die meisten Zuhörer haben diese Stellen unserer Kirche noch nie gesehen und allen wurde bewusst, dass doch akuter Handlungsbedarf besteht. Außerdem erläuterte er welche Möglichkeiten zur Renovierung (naturgetreu oder konservatorisch) wir haben. So können zum Beispiel die Sandsteinarbeiten verschieden ausgeführt werden, woraus große Unterschiede in den Kosten resultieren. Im Anschluss erläuterte er die Kosten, die auf die Kirchengemeinde zukommen sowohl in einer optimistischen als auch einer pessimistischen Rechnung und in welche Bauabschnitte man dieses Großprojekt aufteilen könnte. Die Gesamtkosten liegen zwischen 895.000 € und 1.090.000 €, einteilen könnte man dies in drei Bauabschnitte:

Bauabschnitt I: Turm und Dach Chorraum, Dach Schiff kosten 465.000 €

Bauabschnitt II: Westfassade kosten 170.000 €

Bauabschnitt II: Fassaden Süd, Ost, Nord kosten 485.000 €

Zum Abschluss seines exzellenten Vortrags regte er die Zuhörer an auch über eventuelle Alternativen nachzudenken und stellte die Frage in den Raum, ob es sinnvoll wäre unsere Kirche, so wie sie ist, zu erhalten. Über Alternativen nachzudenken wurden auch wir, das Presbyterium, schon vor sieben Jahren aufgefordert, als sich die Landeskirche aus der Baufinanzierung herausgezogen hat. Aber sowohl wir als auch die Anwesenden der Versammlung konnten sich nicht mit Alternativen anfreunden. Nach einigen Wortmeldungen und Fragen folgten anschließend die Informationen über die finanzielle Lage der Kirchengemeinde. Henriette Humbert erläuterte die verschiedenen Geldtöpfchen, die zur Finanzierung aufgebracht werden können. Zum einen sind das die allgemeinen Rücklagen, in die alle Überschüsse eines Haushaltsjahres eingestellt werden. Der Stand Ende 2013: 215.000 €. Eine Haushaltstelle ist die Instandhaltungsrücklage, in die seit sechs Jahren, zur Instandhaltung der kirchlichen Gebäude, Rücklagen von der Kirchengemeinde eingestellt werden. Stand Ende 2013: 15.000 €. Der dritte Geldtopf ist ein Sparbuch, auf das die Landeskirche jährlich einen Betrag (Baubedarfszuweisung) einzahlt. Stand Ende 2013: 30.000 €. Da die Jahresrechnung für 2014 erst im Mai fertig gestellt sein wird, sind die Zahlen leider nicht aktuell, jedoch kann man vorab schon sagen, dass jedes Töpfchen 2014 gewachsen ist. So stehen der Kirchengemeinde ca. 300.000 € zur Verfügung. Trotz der großen Differenz zwischen Kosten und finanziellen Mitteln war die Stimmung nicht niedergeschlagen. Im Gegenteil es herrschte die Meinung vor man sollte die Renovierung schrittweise in Angriff nehmen. Die Finanzierung sollte mit Spenden, Veranstaltungen und der Vermietung der Wohnungen im Haus Bethanien zu schaffen sein. Fritz Riemer erklärte zum Schluss noch, dass die Wohnungen mit viel Eigenleistung renoviert werden sollen. Jeder der helfen möchte kann sich bei ihm melden. Die einzelnen Arbeitseinsätze werden rechtzeitig im Amtsblatt veröffentlicht. Wir möchten uns bei Michael Humbert sehr herzlich bedanken. Auch bei allen Interessierten. Wer werden alle Gemeindemitglieder über alle weiteren Schritte und Entscheidungen, hier im Amtsblatt oder mit einer erneuten Informationsveranstaltung, informieren.          

                                                                                                                                       Das Presbyterium