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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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April 2015


Lucas Cranach d. Ä., Die Heilige Sippe, sogenannter Torgauer Altar

Neuerwerbungslisten der BMZ im 2. Halbjahr 2014

Bitte klicken Sie zum Download der Hefte auf die beiden Bilder unten.


Ausgewählte Neuerwerbungen im April 2015

Entleihbar unter Sign.: 11 ZS 31

Sein letztes Rennen
Kilian Riedhof, Katholisches Filmwerk, Spielfilm, Deutschland 2013
1 DVD-Video (110 + 42 Min.) : farb.

Paul Averhoff war einst als Marathonläufer eine Legende. Doch die glorreichen Tage sind längst vorbei. Jetzt, über 70 Jahre alt, muss er mit Gattin Margot ins Altersheim. Singkreis und Bastelstunde sind nun angesagt. Zu wenig für Paul. Er holt seine Rennschuhe hervor und beginnt wieder zu laufen. Sein Ziel: der Berlin-Marathon. Als aber seine Frau stirbt, verfällt er in tiefe Trauer. Kann er das Versprechen noch einlösen, das Margot ihm abgerungen hat, kann er das Rennen auch ohne sie beenden? Dieter Hallervorden überzeugt als differenzierter Charakterdarsteller in der nachdenklich machenden Tragikomödie, die von kleinen Schritten und großen Zielen, vom Älterwerden und der Notwendigkeit des Weitermachens erzählt. (nach Bilckpunkt: Film)

Download der Arbeitshilfe zum Film  


Entleihbar unter Sign.: 11 SE 19

Typisch Jude
Dokumentation über aktuellen Antisemitismus
Norbert Weinrowsky, Medienprojekt Wuppertal, Dokumentarfilm, Deutschland 2014
1 DVD-Video (43 + 52 Min.) : farb.

Der Film setzt sich mit diesen Problemen auseinander und beleuchtet verschiedene Ausprägungen von Judenfeindlichkeit. Mehrere Teams von Jugendlichen unter Beteiligung von jüdischen Jugendlichen haben eine Dokumentation mit folgenden Schwerpunkten produziert: Jugendliche beschreiben ihr Selbstverständnis als Juden in Deutschland und berichten, wie sie von Diskriminierung betroffen sind. Nichtjüdische Schüler/innen interviewen sich gegenseitig zum Thema Juden und Antisemitismus. Jüdische Jugendliche führen einen Dialog mit Jugendlichen, die einen palästinensischen Familienhintergrund haben. In Straßeninterviews werden verschiedene Stereotype verdeutlicht, die viele Nichtjuden mit Juden verbinden. Reaktionen auf den Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal im Sommer 2014 werden dokumentiert.

Der Politik- und Erziehungswissenschaftler Dr. Marcus Meier erläutert die wesentlichen Muster des aktuellen Antisemitismus. Leonid Goldberg beschreibt das Problem des Antisemitismus aus seiner Sicht als Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde in Wuppertal. Der Politikwissenschaftler Stefan E. Hößl beschreibt das Phänomen von Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen in Deutschland. Die Jüdin und Holocaust-Überlebende Tamar Dreifuss beschreibt, wie sie heute das Problem Antisemitismus in Deutschland wahrnimmt. Der Film soll das Problem des Antisemitismus in Deutschland darstellen, Vorurteile deutlich machen und diesen entgegenwirken.


Entleihbar unter Sign.: 11 UA 10

Warum Armut?
6 Dokumentarfilme und 15 Kurzfilme

Bosse Lindquist u.a., Bundeszentrale für politische Bildung, Sambia u.a. 2012
3 DVD-Videos (423 Min.) : farb.

Das internationale Dokumentarfilmprojekt "Why Poverty?" möchte mit Filmen zum Thema Armut eine öffentliche Debatte anregen. Diese DVD-Edition enthält sechs Dokumentarfilme und 15 Kurzfilme von unabhängigen Filmemacherinnen und -machern. Sie zeigen Aspekte von Armut und Ungleichheit in Entwicklungsländern ebenso wie in Schwellen- und Industrieländern auf. Gemeinsam ist allen Filmen, dass sie mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben und dazu anregen, sich weiterführend mit der Entstehung, Bekämpfung und Überwindung von Armut und Ungleichheit auseinanderzusetzen.

Filmfolge: 1 Afrika - der ausgeraubte Kontinent / 2 740 Park Avenue - Geld, Macht und der amerikanische Traum / 3 Geld für die Welt / 4 Solar Mamas - Bekämpfen Frauen die Armut besser? / 5 Chinas Bildungsdschungel - Was bringt Bildung? / 6 Armutszeugnis - Die Geschichte des Elends in der Welt / 7 Liebe und Müll / 8-9 Wilbur und die Armut / 10 Gott ist Regen / 11 In Deiner Hand / 12 Stadt und Land / 13 Farben im Staub / 14 Afghanisches Mädchen / 15 Wiegenlied / 16 Die neuen Armen / 17 Profitgier / 18 Seenomaden / 19 Das Fass / 20 Kredit für eine Bettlerin / 21 Mama illegal


Entleihbar unter Sign.: 50 K 92

Maik Reichel (Hg.):
Reformation und Politik -
europäische Wege von der Vormoderne bis heute
Halle (Saale) : Mitteldeutscher Verlag 2015, 399 Seiten
ISBN 978-3-95462-444-7

Im Vorfeld des 500. Jubiläums der Reformation diskutierten Wissenschaftler, Vertreter der Kirchen, Politiker und Journalisten über ihre Wirkungen auf die politische Kultur in Europa. Die Debatten zeigen, dass sich aus dem Spannungsfeld »Reformation und Politik« Entwicklungen ablesen lassen, die bis heute relevant sind.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 80 W 57

Manfred Alberti:
Vorsorgebuch Alter, Sterben, Bestattung -
mit hilfreichen Tipps und Checklisten
Neukirchen-Vluyn : Neukirchener Aussaat 2015, 377 Seiten
ISBN 978-3-7615-6188-1

Warum mit dem Schwersten anfangen? Vorsorge für das Älterwerden und das Abschiednehmen besteht nicht nur aus dem Schreiben einer Patientenverfügung und dem Ausstellen einer Vollmacht. Gute Vorsorge umfasst viele Themen: von der aktiven Planung der letzten Lebensphase, der altersgerechten Ausstattung der Wohnung über Vorüberlegungen zu Pflege und Seniorenheim bis zu den Festlegungen für Beerdigung, Grab, Trauerfeier, Wohnungsauflösung und Vererbung.

Wer einmal ein Verzeichnis aller seiner Verträge, seiner Verwandten, seiner Ärzte und Medikamente zusammengestellt hat, hat mit zunehmender Vergesslichkeit alle wichtigen Daten und Dokumente schnell parat. Auch später einmal werden Kinder und Betreuer für diese große Hilfe sehr dankbar sein. Ausführliche Informationen, Anregungen und Tipps machen dieses Buch zu einem wertvollen Helfer bei der Vorbereitung auf den letzten Lebensabschnitt und das Abschiednehmen.


Entleihbar unter Sign.: NEk 422

Elke Anna Werner (Hg.):
Lucas Cranach der Jüngere und die Reformation der Bilder
München : Hirmer 2015, 384 Seiten
ISBN 978-3-7774-2368-5

Anlässlich seines 500. Geburtstages haben internationale Experten im Rahmen eines Symposiums es sich erstmals zur Aufgabe gemacht, ein ebenso umfassendes wie differenziertes Bild vom Leben und Werk des Künstlers zu entwerfen. Der vorliegende Band dokumentiert die Ergebnisse und eröffnet neue Perspektiven auf den innovativen Künstler, Geschäftsmann und Politiker, der mit seinen Porträts, profanen Historien und religiösen Themen sensibel auf die tiefgreifenden Veränderungen seiner Zeit reagierte.


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Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


200. Geburtstag von Otto von Bismarck

Entleihbar unter Sign.: Bi 2233

Otto von Bismarck, dessen Geburtstag sich am 1. April 2015 zum 200. Mal jährt, ist die herausragende Gestalt der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Der ostelbische Junker übernimmt 1862 unter ungünstigsten Umständen das Amt des preußischen Ministerpräsidenten, führt mit zwei Kriegen die kleindeutsche Reichsgründung herbei und gestaltet bis zu seiner Entlassung durch Wilhelm II. 1890 maßgeblich die Innen- und Außenpolitik des Kaiserreichs.

Eberhard Kolb schildert in dieser glänzend geschriebenen kleinen Biographie den Weg Bismarcks vom reaktionären Junker zum europäischen Staatsmann und widmet auch dem sonst eher wenig beachteten jungen Bismarck seine Aufmerksamkeit.

Eberhard Kolb:
Otto von Bismarck - eine Biographie

München : Beck, überarb., im Text erheblich erw. Fassung [der Ausg. München, 2009] 2014, 207 Seiten
ISBN 978-3-406-66774-9

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Otto von Bismarck  
"Gedanken und Erinnerungen" Bismarcks im Volltext  
Otto-von-Bismarck-Stiftung  


75. Geburtstag von Wangari Maathai

Wangari Muta Maathai (* 1. April 1940 im Nyeri District, im Abschnitt Tetu im Dorf Ihithe; † 25. September 2011 in Nairobi) war eine kenianische Professorin, Wissenschaftlerin, Politikerin und seit 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz.

Im Jahr 2004 erhielt die Umweltaktivistin, die in zielstrebiger Förderung von afrikanischer Frauenpolitik die beste Vorbeugung gegen Wasser- und andere Umweltschäden sah, als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis.

Im Verleih der BMZ Speyer:

Wangari Maathai [DVD-Video]
Mutter der Bäume ; die Friedensnobelpreisträgerin im Portrait
Lisa Merton, Fechner Media, Dokumentarfilm, Deutschland 2008
1 DVD-Video (44 Minuten)
Signatur: 11 FM 02

Wangari Maathais Biografie spiegelt das Schicksal Kenias wider. Der Film begleitet diese außergewöhnliche Persönlichkeit hautnah an den entscheidenden Stationen ihres Lebens. Wangari Maathai ist Frauenrechtlerin, Widerstandskämpferin und unermüdliche Steriterin für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Im Dezember 2004 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

[Unterrichtseinheit] Schöpfung und Frieden: Wangari Muta Maathai
von Andrea Ziegler und Judith Suhre, in: Menschenrechte, Solidarität, Zivilcourage - hrsg. von Wilhelm Schwendemann, 2010, Seite 45-66
Signatur: 85 SC 32
für den Religionsunterricht in Schuljahr 7 und 8 geeignet

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Wangari-Maathai  
Friedensnobelpreis 2004 an Wangari Maathai  
Wangari Maathai auf Spiegel Online  


200. Jahrestag des Tambora-Vulkanausbruchs

Entleihbar unter Sign.: H 2810

Der Tambora (auch Temboro) ist ein aktiver Stratovulkan auf der östlich von Java gelegenen Insel Sumbawa in Indonesien. Am 5. April 1815 brach der Tambora mit einer Intensität von 7 auf dem Vulkanexplosivitätsindex aus, die größte Eruption seit dem Ausbruch des Taupo in Neuseeland vor etwa 26.500 bis 22.500 Jahren. Starke Niederschläge aus vulkanischer Asche reichten bis Borneo, Sulawesi, Java und zu den Molukken. Durch den Ausbruch starben mindestens 71.000 Menschen auf Sumbawa und Lombok, hiervon 11.000 bis 12.000 direkt durch die Eruption.

Das durch die Eruption ausgeworfene Material bewirkte globale Klimaveränderungen, die aufgrund der Auswirkungen auf das nordamerikanische und europäische Wetter dem Jahr 1816 die Bezeichnung "Jahr ohne Sommer" einbrachten. In Teilen der nördlichen Hemisphäre kam es durch Missernten und eine erhöhte Sterblichkeit unter Nutztieren zur schlimmsten Hungersnot des 19. Jahrhunderts. Die weltweiten, indirekten Opferzahlen lassen sich nicht beziffern.

Auf Sumbawa kam bei der Katastrophe fast die gesamte Inselbevölkerung (etwa 4000 Einwohner in elf verschiedenen Dörfern) ums Leben, die Küsten der umliegenden indonesischen Inseln Flores und Timor wurden von meterhohen Flutwellen zerstört. Es wird geschätzt, dass 10.000 Menschen direkt durch die Auswirkungen des Ausbruchs starben. Durch die folgenden Flutwellen und Hungersnöte starben etwa 100.000 weitere Menschen. (Angabe aus anderer Quelle: Weitere etwa 82.000 Menschen kamen durch Hunger und Krankheiten um.)

Die Staubteilchen wurden durch Luftströmungen um die ganze Erde verteilt und verursachten noch in Europa Missernten und Hungersnöte. Der Sommer des Folgejahres 1816, im Volksmund "Jahr ohne Sommer" genannt, war der kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zahlreiche europäische Staaten erlebten Ernteausfälle, Hungersnöte und Wirtschaftskrisen, die viele Menschen zur Emigration veranlassten. In Frankreich und England kam es zu Aufständen, in der Schweiz musste sogar der Notstand ausgerufen werden. Wegen der Ernteausfälle kam es zu einem starken Anstieg der Haferpreise und in der Folge zu einem starken Rückgang des Pferdebestandes in Europa, wodurch die Entwicklung der Draisine vorangetrieben wurde. Im Königreich Württemberg, das von der Klimakatastrophe besonders schwer getroffen wurde, stiftete der junge König Wilhelm I. mit seiner Frau Katharina das "landwirtschaftliche Fest zu Cannstatt", aus dem das heutige Cannstatter Volksfest entstand, und eine "landwirtschaftliche Unterrichtsanstalt", aus der die Universität Hohenheim hervorging.

Im Anschluss an den Vulkanausbruch waren die Sonnenuntergänge des Biedermeier in Europa von nie dagewesener Pracht - in allen Schattierungen von Rot, Orange und Violett, gelegentlich auch in Blau- und Grüntönen. Die grandiosen Abendstimmungen inspirierten den englischen Landschaftsmaler William Turner, sie bilden sich auch in der Farbtönung der Werke Carl Spitzwegs ab.

Im Verleih der BMZ Speyer:

Aufsatz "Globale Erschütterungen: Tambora und Krakatau"
von Sonja Weinbuch, in: Ökologische Erinnerungsorte - hrsg. von Frank Uekötter, 2014, Seite 273-301
Signatur: H 2810

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite des Tambora  
Kurzbericht Tambora-Caldera im Oktober 2013  
Entdeckung des Miniatur-Königreichs Tambora  


Tagung in Landau: Menschenbild der Neurowissenschaften

Entleihbar unter Sign.: 66 S 21

"Neuroimaging - Fenster zu Hirnfunktion und Menschsein?"
Bildgebende Verfahren der modernen Neurowissenschaft und ihre normativen Herausforderungen

Veranstaltungsort: Protestantisches Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau
Datum: 24. bis 26. April 2015
Ansprechpartner: Dr. Katrin Platzer

Die bildgebenden Verfahren der modernen Neurowissenschaften helfen die vielfältigen Ursachen für menschliches Verhalten zu erforschen. Sie zeigen Zusammenhänge zwischen Gehirnstruktur, Gehirnfunktionen und unserem Handeln auf. Die Messergebnisse eines Hirnscanners müssen jedoch interpretiert werden, um daraus Aussagen über einen bestimmten Prozess im Gehirn oder das Handeln eines Menschen ableiten zu können. Zudem ist Verhalten immer auch in einen gesellschaftlichen und kulturellen Kontext eingebunden.

Die gewonnenen Erkenntnisse haben Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Miteinander. Sie beeinflussen unser Menschenbild und werfen zahlreiche ethische und rechtliche Fragen auf: Was sagt Neurobildgebung über Persönlichkeit und Charakter eines Menschen, sein Erleben und sein Verhalten aus? Wie beeinflusst Neurobildgebung unsere Vorstellung von Schuld und Strafe? Was ist zu tun bei unerwarteten Befunden oder der Vorhersage nicht behandelbarer Krankheiten?

Für Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre.


50 Jahre Medienzentrale Speyer 1965 - 2015

Unsere Medienzentrale als eines von acht Arbeitsfeldern der Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz in Speyer feiert im Jahr 2015 ihr 50jähriges Jubiläum. Die Zentralbibliothek der Landeskirche kann bereits auf eine knapp 200jährige Historie zurückblicken und wurde ca. 1820 gegründet.

Mit fortschreitender Technisierung wird 1965 die damals so genannte „Film-, Bild- und Tonstelle“ ins Leben gerufen. Man startet mit gerade mal 162 Medien. Ein Vierteljahrhundert später hat sich die Zahl bereits verzehnfacht. In den 1980er Jahren werden alle Schallplatten, Tonbänder und Super-8-Filme ausgesondert und stattdessen Videokassetten zum Verleih angeboten. Mit der zunehmenden Vielfalt der AV-Medien wächst nicht nur der Bestand, sondern auch die Zahl der Entleihungen. Die „Film-, Bild- und Tonstelle“ wird in „Medienzentrale“ umbenannt und 1998 der Bibliothek eingegliedert. Die Erwerbung muss mit dem technischen Wandel der Datenträger schritthalten. Das Angebot wird um CDs, CDROMs und DVDs erweitert. 2011 werden die 16 mm-Filme aus dem Verleih genommen. 2013 schließt sich unsere Medienzentrale dem Medienportal der Landeskirchen und Bistümer an. Hier können nach Registrierung kostenfrei Online-Videos auf den Rechner des Kunden heruntergeladen werden. Aktuell sind etwa 13.000 im Online-Katalog verzeichnete, audiovisuelle Medien entleihbar bzw. per Download anzusteuern.


EKD-Themenjahr 2015 "Reformation - Bild und Bibel"

Bild und Bibel, den beiden zentralen Kommunikationsmedien der Reformation, gilt die Aufmerksamkeit des neuen Themen-Magazins der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Magazine sind ein Beitrag zur Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017. Im Jahr 2015 kommt die Reformation als Medienereignis in den Blick.

In mehr als 50 Beiträgen beleuchtet das Magazin grundsätzliche Aspekte und praktische Fragen: das Bilderverbot aus dem 2. Buch Mose; die Bildsprache der Reformation; die Frage, wie die Bibel zu verstehen ist; den Umstand, dass Bilder politisch missbraucht werden; die Frage, wie man Bilder lesen lernen kann; die Bedeutung der digitalen Revolution für unser Leben; die (Wunsch-)Bilder von Kirche und vieles andere mehr.

EKD-Themenheft "Reformation - Bild und Bibel" zum Download  
Offizielle EKD-Seite zum Themenjahr "Reformation - Bild und Bibel" 
Offizielle Seite von Luther 2017 zum Themenjahr "Reformation - Bild und Bibel" 
Veranstaltungen zum Themenjahr  

Bitte beachten Sie auch:

EKD-Themenheft "Reformation und Politik" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Toleranz" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Musik" zum Download  

Alle EKD-Themenhefte sind auch in gedruckter Form in der BMZ entleihbar.