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Veranstaltungen

Losung

Losung für Montag, 21. Oktober 2019
Wehe den Hirten, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?
Hesekiel 34,2

Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.
Philipper 2,4

© Evangelische Brüder-Unität

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Rede vor dem Gottesdienst am 3. Mai

Liebe Gemeindemitglieder

Da mein Beitrag im Amtsblatt diese Woche nur gekürzt veröffentlicht wurde, möchte ich als Vorsitzende des Presbyteriums heute vor dem Gottesdienst ein paar Worte an euch richten. Das im Januar 2015 vereidigte neue Presbyterium hat in seiner konstituierenden Sitzung den Beschluss gefasst, offener und transparenter zu werden. Wir wollen über unsere Arbeit, die Beschlüsse und auch über die Probleme, die es zu bewältigen gibt alle Gemeindemitglieder, entweder übers Amtsblatt, in Gemeindeversammlungen oder heute hier durch meine Rede, informieren. Wir hofften durch die Information von Hintergründen und eventuellen Zwangslagen, Verständnis für unser Tun und unsere Entscheidungen zu erhalten. Außerdem hofften wir, dass dadurch eine intensivere Kommunikation und ein konstruktiver Austausch stattfinden könnte. Wir versuchen nach bestem Wissen und Gewissen die Dinge zum Wohl unserer Kirchengemeinde zu entscheiden. Leider mussten wir in den letzten Wochen feststellen, dass wir nicht bei allen Verständnis für unsere Veranstaltungen und Entscheidungen erhalten. So wurden wir nach dem Frühlingskaffee bei der Kreisverwaltung angezeigt. Da wir nicht wissen wer und vor allem warum jemand etwas gegen unsere Veranstaltungen hat, sahen wir uns gezwungen, den Waldgottesdienst vom Reitplatz zu verlegen. Schweren Herzens entschieden wir uns, da wir die vorge-schriebenen Bestimmungen, die uns die Mitarbeiter der Kreisverwaltung auferlegten, am Reitplatz nicht oder nur mit riesigem Aufwand zu 100% erfüllen können, den Waldgottesdienst bei Familie Lechner zu feiern. Doch auch diese Entscheidung traf auf großen Widerstand innerhalb der Gemeinde. Sogar mit Boykott wurde gedroht. Allerdings wollen wir nur ungern auf das gemeinsame Mittagessen verzichten, da es immer sehr schön war und unsere Gemeinschaft fördert. Es war immer wie ein kleines Gemeindefest. Ein schöner Nebeneffekt war außerdem der Erlös, den wir natürlich gut gebrauchen könnten. Ich finde es sehr schade und es macht mich traurig, dass wir nicht die Möglichkeit erhalten, gemäß dem Konfirmationsthema dieses Jahr "Neue Wege gehen", neues auszuprobieren oder Dinge aufgrund des äußeren Zwanges anders zu machen als bisher. Ihr könnt mir glauben, dass wir alle, wirklich alle, viel lieber den Waldgottesdienst am Reitplatz gefeiert hätten. Um den Dorffrieden nicht zu gefährden, werden wir uns im Anschluss an den Gottesdienst noch einmal beraten. Wir hoffen, dass die getroffene Entscheidung akzeptiert wird. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass auch uns gegenüber Offenheit gezeigt wird. Jeder ist eingeladen unseren Sitzungen beizuwohnen und Beschwerden, Anregungen und Ideen vorzubringen. Wir engagieren uns gerne für diese Gemeinde, aber über zusätzliche Besprechungen, wie heute, oder verfassen von solch einer Rede bin ich/ sind wir wirklich nicht sehr erfreut. Unsere freie Zeit wissen wir auch mit außerkirchlichen Aktivitäten zu gestalten. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und bin gespannt, ob wir noch einen Weg für möglichst viele finden. Das wünscht sich das Presbyterium von ganzem Herzen für unsere Gemeinde und unsere Kirche.