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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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November 2015


EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm - Foto: www.ekd.de - epd

Ausstellung "Leben nach Luther" in Speyer

Eine Kulturgeschichte des evangelischen Pfarrhauses

In Kooperation mit der Landeskirche zeigt das Historische Museum der Pfalz in Speyer "Leben nach Luther"

Speyer (hmp/lk). Welche Bedeutung hatte das Leben im evangelischen Pfarrhaus für Literatur, Philosophie und Wissenschaft in den vergangenen Jahrhunderten? Wie wurde es zur Projektionsfläche gesellschaftlicher und familiärer Ideale? Welche Rolle spielt es heute in unserer Gesellschaft?

Unter dem Titel "Leben nach Luther. Eine Kulturgeschichte des Evangelischen Pfarrhauses" widmet sich das Historische Museum der Pfalz in Speyer vom 12. September 2015 bis 10. Januar 2016 diesen und weiteren Fragen. Als Wanderausstellung wurde die Schau aus dem Deutschen Historischen Museum in Berlin übernommen und in Kooperation mit dem Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz um regionale Aspekte erweitert.

28 Bild- und Texttafeln sowie Hör-, Film- und Mitmachstationen beleuchten die Geschichte des evangelischen Pfarrhauses aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dabei spielen die Ursprünge von Pfarrfamilie und Pfarrhaus im Zusammenhang mit der Reformation eine ebenso große Rolle wie deren Leistungen in Geistes- und Naturwissenschaften. Nicht zuletzt berührt die Ausstellung das Verhältnis von Pfarrhaus und Politik im 20. Jahrhundert. Schließlich amtieren derzeit eine Bundeskanzlerin, die in einem evangelischen Pfarrhaus aufgewachsen ist, und ein Bundespräsident, der lange Jahre als evangelischer Pastor gewirkt hat. Gleichzeitig stellen Exponate aus dem Nachlass des bedeutenden Pfarrers und spätromantischen Schriftstellers Friedrich Blaul (1809-1863), Wandschmuck aus evangelischen Pfarrhäusern der Pfalz und fotografische Ansichten von pfälzischen Pfarrhäusern einen Bezug zum regionalen Umfeld her.

Die Mitmachstationen laden insbesondere Konfirmanden zu einer "Ausstellungsrallye" zum Thema Pfarrhaus ein. Kindern ab sieben Jahren erklärt "Walpurga, die Pfarrmaus" in einem Ausstellungsbegleitheft die Welt des evangelischen Pfarrhauses.

Gezeigt wird die Ausstellung im Sammlungsbereich "Neuzeit" des Historischen Museums der Pfalz. Katalog und Themenheft "Leben nach Luther. Das evangelische Pfarrhaus gestern, heute und morgen" sind im Museumsshop erhältlich. Die Wanderausstellung des Deutschen Historischen Museums ist in Kooperation mit dem Kulturbüro der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Internationalen Martin Luther Stiftung (IMLS) entstanden, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Hinweis: Die Ausstellung "Leben nach Luther. Eine Kulturgeschichte des Evangelischen Pfarrhauses" des Historischen Museums der Pfalz in Speyer (Domplatz 4) läuft vom 12. September 2015 bis 10. Januar 2016. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Mehr zum Thema: www.museum.speyer.de.

Bitte beachten Sie auch:

Die BMZ Speyer besitzt in ihrem Fundus eine Sammlung von Pfarrer-Romanen und -Erzählungen, die demnächst im Online-Katalog erschlossen werden sollen.


Neues DVD-Themenheft "Flucht / Flüchtlinge"

Download der Liste nach Klick auf das Bild

Mit einem Gemeinsamen Wort der Kirchen laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Dr. h.c. Augoustinos von Deutschland, zur 40. Interkulturellen Woche ab 27. September 2015 ein.

Die Vertreter der Kirchen würdigen in ihrem Gemeinsamen Wort, dass sich Deutschland in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland entwickelt hat. Zugleich merken sie kritisch an, dass Teile der Bevölkerung Probleme mit der zunehmenden gesellschaftlichen Vielfalt haben. "In den vergangenen Monaten mussten wir erkennen, dass es in Deutschland auch heute noch offenen und verdeckten Rassismus gibt." Jeder Form von Ausgrenzung setzen die Kirchenvertreter das Konzept der Interkulturellen Woche entgegen: "Begegnung führt zum Abbau von Ängsten und lässt aus Unbekannten geschätzte Nachbarn, Freundinnen und Freunde werden. Gespräche schaffen Verständnis. Gesellschaftliche Teilhabe erlaubt volle Gleichberechtigung und lässt Integration wachsen."

Die BMZ Speyer hat ein Themenheft mit entleihbaren DVDs zum Stoffkreis "Flucht / Flüchtlinge" zusammengestellt. Ein Klick auf das Bild führt zum Download der Liste.


Ausgewählte Neuerwerbungen im November 2015

Entleihbar unter Sign.: 11 HJ 01

Taufe, Trauung, Beerdigung
Andreas B. Bell, Matthias-Film, 3 Kurzfilme, Deutschland 2014
1 DVD-Video (6 + 10 + 10 Min.) : farb.

Bis heute werden die großen Wendepunkte im Leben meist durch besondere Feierlichkeiten begleitet. In einer zunehmend säkularisierten Lebenswelt geraten Traditionen und die tiefere Bedeutung religiöser Rituale jedoch zunehmend in Vergessenheit. Was bedeutet die Taufe? Was unterscheidet die kirchliche Trauung von der im Standesamt? Und wie verhalte ich mich bei einer Beerdigung? Die drei Kurzfilme beantworten alle wesentlichen Fragen rund um das Sakrament Taufe, die Trauung und den Ablauf einer Beerdigung. Auf einfache Weise werden Ablauf und Hintergründe der jeweiligen Feier aus evangelischer Perspektive dargestellt. Auf einzelne Schülerfragen folgt jeweils die Erläuterung eines Pastors (bzw. einer Bestatterin). Diese Aussagen werden in kurzweiligen Animationen ergänzt und zusammengefasst.


Entleihbar unter Sign.: 11 LP 03

Tabellarischer Lebenslauf - Kurzspielfilm zur Frage: Wie geht es weiter nach der Schule?
Laurenz Lerch, Evangelisches Medienhaus, Kurzspielfilm, Deutschland 2014
1 DVD-Video (29 Min.) : farb.

Was machen mit dem angebrochenen Leben? Gerade hat Moritz sein Abitur bestanden. Sein Berufsweg scheint klar zu sein - zumindest für den stolzen, ehrgeizigen Vater: Ein Praktikum bei der Zeitung ist dem Jungen schon sicher. Danach will er Journalismus studieren. Doch dann trifft Moritz auf Tobias, einen gleichaltrigen umherziehenden Wanderer und Freigeist. Beeindruckt von dessen Lebenseinstellung stellen sich Moritz neue Fragen. Muss man nach dem Schulabschluss direkt das nächste Ziel ansteuern? Welche Erfahrungen machen das Leben aus?

Flott und humorvoll erzählt der Kurzspielfilm „Tabellarischer Lebenslauf“ von gesellschaftlichen Erwartungen in Form von elterlichem Druck, aber auch davon, wie jeder für sich selbst herausfinden muss, was gut für ihn ist. Denn Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, ist ein wichtiger Part nicht nur des Erwachsenenlebens. Jugendliche jeder Schulart werden von der Machart des Films und von seinen Themen angesprochen. Die DVD enthält kreative Materialien für den Ethik- und Religionsunterricht in der Sekundarstufe I ab Klasse 9.


Entleihbar unter Sign.: 11 SP 13

Wie ein Fremder
Lena Liberta, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Deutschland 2010
1 DVD-Video (24 Min.) : farb.

Azad ist jung und verliebt. Eigentlich müsste ihm die Welt offen stehen, doch als Geduldeter in Deutschland darf er nicht einmal die Stadt verlassen. Während seine Freundin Lisa Zukunftspläne schmiedet, wohnt er mit seiner Familie immer noch in einer Flüchtlingsunterkunft, darf weder arbeiten noch eine Ausbildung machen. Als Lisa wegziehen will, steht Azad vor einem Dilemma. Um mit ihr gehen und endlich ein normales Leben führen zu können, muss er seine Familie dem Risiko der Abschiebung aussetzen. Azad muss sich entscheiden: Freiheit oder Familie.


Entleihbar, Sign.: H 2514/1621

Andrea Di Nicola / Giampaolo Musumeci:
Bekenntnisse eines Menschenhändlers - das Milliardengeschäft mit den Flüchtlingen
Bonn : Bundeszentrale für politische Bildung 2015, 205 Seiten
ISBN 978-3-8389-0621-8

Schlauchboote und Schleuser: In Ermangelung legaler Migrationsmöglichkeiten sind für viele verzweifelte Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten Afrikas und des Nahen Ostens hochriskante Fahrten über das Mittelmeer der einzige Ausweg aus der Not. Nach zahlreichen Flüchtlingskatastrophen dort will die Europäische Union härter gegen die organisierten Menschenschmuggler vorgehen. Die Schleuser, so berichten viele Flüchtlinge nach ihrer Ankunft, nehmen ihnen und ihren Familien horrende Summen für die Organisation der Flucht ab, überlassen am Ende aber die Geflüchteten doch ihrem oft tödlichen Schicksal. Wer sind die Schleuser, und wie gehen sie bei ihren Machenschaften vor?

Der Kriminologe Andrea Di Nicola und der Journalist Giampaolo Musumeci versuchen Licht ins Dunkel dieser Schattenwelt zu bringen und haben zahlreiche am Schmuggel Beteiligte befragt. Sie zeigen, dass die Schleuser hochgradig organisiert sind und mithilfe undurchsichtiger Netzwerke agieren. Während die Hintermänner kaum auszumachen sind, sind die Handlanger auf den Flüchtlingsrouten oft nur kleine Räder im Getriebe.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar, Sign.: H 2514/1627

Wolfgang Grenz / Julian Lehmann / Stefan Keßler:
Schiffbruch - das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik

Bonn : Bundeszentrale für politische Bildung 2015, 205 Seiten
ISBN 978-3-8389-0627-0

Die Europäische Union begreift sich als Raum des Friedens, der Sicherheit und des Rechts. Nicht nur gemessen an diesem Selbstverständnis ist jeder tote Flüchtling an Europas Außengrenzen einer zu viel. Das Asylrecht soll flüchtende Menschen vor Diskriminierung, Verfolgung und Krieg schützen, doch in der Realität scheinen die europäischen Staaten diesem Anspruch zurzeit nicht gerecht werden zu können.

Die Asylexperten Wolfgang Grenz, Julian Lehmann und Stefan Keßler identifizieren gravierende Schwachstellen in der europäischen wie der deutschen Flüchtlingspolitik: das Fehlen legaler Migrationswege, die Abschottung der Außengrenzen, Mängel im Asylverfahren, unzureichende Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen. Wie könnte ein humanerer Umgang mit Asylsuchenden gewährleistet werden? Bereits das bestehende System, so die Autoren, liefere genügend Spielraum für deutliche Verbesserungen. Sie plädieren für eine Flüchtlingspolitik, die Maßnahmen zur Integration ebenso umfasst wie eine Abkehr von einer Kultur der Abschreckung.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar, Sign.: H 2514/1610

Florian Huber:
Kind, versprich mir, dass du dich erschießt - der Untergang der kleinen Leute 1945
Bonn : Bundeszentrale für politische Bildung 2015, 302 Seiten
ISBN 978-3-8389-0610-2

Das Schweigen des Verdrängens oder Scham – beides hat dazu geführt, dass das Ausmaß der seelischen Erschütterung nicht auszuloten ist, das 1945 bei vielen Deutschen herrschte. Während im Westen Deutschlands die Befreiung vom Nationalsozialismus bereits begonnen hatte, gingen insbesondere im Osten tausende Menschen in den Freitod: die einen angesichts blanker Angst vor der heranrückenden Roten Armee, andere aus Verzweiflung über den Verlust ihrer materiellen Existenz. Wieder andere konnten es nicht verwinden, um ihre Ideale betrogen worden zu sein, und schließlich gab es Menschen, die sich durch Selbstmord ihrer Verantwortung für die verbrecherische Gewaltherrschaft entzogen.

In manchen Familien - der Opfer wie der Täter - haben sich Aufzeichnungen über das Erlebte erhalten: Tagebücher, Notizen, Briefe und Berichte. In anderen blieben die furchtbaren Erinnerungen ein dunkler Fleck, an den es nicht zu rühren galt. Florian Hubers quellengestützte Darstellung zeichnet das plastische Bild abgrundtiefer menschlicher Nöte, in denen viele Menschen keinen anderen Ausweg als den Freitod sahen.

Inhaltsverzeichnis des Buches


Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


90. Geburtstag von Dieter Wellershoff

Entleihbar unter Sign.: El 1266

Dieter Wellershoff (* 3. November 1925 in Neuss) ist ein deutscher Schriftsteller. Wellershoff ist ein deutschsprachiger Essayist der Gegenwart, der sich vor allem literaturtheoretischen Themen gewidmet hat. Daneben umfasst sein Werk Romane, Erzählungen, Drehbücher und Hörspiele. "Dieter Wellershoff beschreibt in seinen Büchern Lebensentwürfe und wie sie scheitern", so Dirk Knipphals in der Taz.

Inhalt des Romans "Der Himmel ist kein Ort": Der Roman beginnt wie ein Krimi und entwickelt sich zu einem figurenreichen Gesellschaftsdrama. Hauptfigur ist ein junger Landpfarrer, der eines Nachts zu einem Unfallort gerufen wird. Ein Auto ist von der Straße abgekommen und in einen See gestürzt. Der Fahrer hat sich gerettet, seine Frau und sein Sohn werden leblos geborgen. Wie das geschehen konnte, ist unklar. Schon bald nimmt das angebliche Unglück unheimliche Züge an. Der Pfarrer hält trotzdem an der Unschuldsvermutung fest und bringt fast alle Gemeindemitglieder gegen sich auf. Das ist der Ausgangspunkt einer sich ausweitenden Sinnkrise. Die Erfahrung einer abgründigen Vieldeutigkeit greift auf immer neue Lebensbereiche über. Sie erfasst die religiösen Glaubensvorstellungen ebenso wie die Freundschaftsverhältnisse und die sich über unerwartete suggestive Briefe anbahnende Beziehung zu einer Frau, die dem Pfarrer in diesen Tagen wachsender Bedürftigkeit als unklare Verheißung erscheint.

Dieter Wellershoff erzählt mit ausgeprägtem Gespür für Stimmungen und Gefühle, wie ein Mann, der in der Gewissheit einer sinnstiftenden Ordnung gelebt hat, an Grenzen gerät - seine eigenen und die einer Institution, deren Anspruch es ist, Orientierung zu bieten und Halt zu gewähren. Die szenische Spannung eines sich verselbständigenden Prozesses, die Stimmenvielfalt der darin verstrickten Figuren und die subtile Einfühlung in einen Menschen, der allmählich erkennen muss, dass er auf brüchigem Boden steht und damit zurechtkommen muss, machen diesen Roman zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis.


20. Jahrestag der Ermordung von Yitzhak Rabin

Entleihbar unter Sign.: Bi 1348

Jitzchak Rabin (hebräisch ‏יצחק רבין‎‎ * 1. März 1922 in Jerusalem; † 4. November 1995 in Tel Aviv) war Verteidigungsminister und Ministerpräsident Israels. Über Jahre hinweg war Rabin einer der wichtigsten Entscheidungsträger in außen- und sicherheitspolitischen Fragen des Staates Israel. Das Amt des Ministerpräsidenten hatte er zweimal inne, erstmals von 1974 bis 1977 und nochmals von 1992 bis zu seiner Ermordung im Jahre 1995. 1994 erhielt Rabin gemeinsam mit seinem damaligen Außenminister Schimon Peres und dem damaligen Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Jassir Arafat, den Friedensnobelpreis.

Inhalt des Buches "Trauer und Hoffnung": Er wurde ein Opfer des Hasses: Das Attentat auf den israelischen Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin am 4. November 1995, als ihn die Kugeln des jüdischen Extremisten Jigal Amir trafen, erschütterte die Weltöffentlichkeit. Eine Bedrohung für den prekären Friedensprozeß im Nahen Osten, eine Tragödie für seine Familie, ein unersetzlicher Verlust für seine 18jährige Enkeltochter Noa, die ihm nahestand wie kaum jemand. Dieses Buch ist eine Hommage der Enkeltochter an den Großvater, der Geschichten erzählen konnte, ihre Gedichte sammelte, ihr Vorbild und politischer Mentor war - den warmherzigen, schüchternen und liebevollen Menschen, in dessen Nähe sie aufgewachsen war. Es ist aber auch die Entdeckung des anderen Großvaters, des Staatsmannes. Für Noa und ihre Generation war er der Vater eines neuen Israel.


10 Jahre Bundeskanzlerin Angela Merkel

Entleihbar unter Sign.: Bi 1765

Angela Dorothea Merkel (* 17. Juli 1954 in Hamburg als Angela Dorothea Kasner) ist eine deutsche Politikerin (CDU) und seit dem 22. November 2005 Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Bei der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 errang Merkel, die in der DDR als Physikerin ausgebildet wurde und auch tätig war, erstmals ein Bundestagsmandat; in allen darauffolgenden sechs Bundestagswahlen wurde sie in ihrem Wahlkreis direkt gewählt. Von 1991 bis 1994 war Merkel Bundesministerin für Frauen und Jugend im Kabinett Kohl IV und von 1994 bis 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl V. Von 1998 bis 2000 amtierte sie als Generalsekretärin der CDU. Seit dem 10. April 2000 ist sie Bundesvorsitzende der CDU.

Inhalt des Buches "Angela Merkel - die Protestantin": Angela Merkel ist nicht nur Bundeskanzlerin und eine der einflussreichsten Frauen der Welt, sie ist auch Christin. In dieser Biografie wird erstmals ihr persönlicher Lebens- und Glaubensweg umfassend nachgezeichnet. Volker Resing, versierter Journalist und Korrespondent, nähert sich der Regierungschefin von einer ungewohnt persönlichen Seite: ihre Kindheit als Pfarrerstochter, die Jahre unter dem DDR-Regime und ihre beispiellose Karriere seit dem Fall der Mauer - zu allen Zeiten schöpft sie ihre Kraft aus dem christlichen Glauben. So erlebt man ganz neue Seiten von Angela Merkel, der es immer wieder gelingt, Glauben und Politik unter einen Hut zu bringen.


Tagung in Landau: "How dead is dead?"

Entleihbar unter Sign.: 62 K 18

"How dead is dead?" - Ontologische Grenzfälle in Molekularbiologie und Biomedizin sowie ihre epistemologischen und normativen Folgen

Veranstaltungsort: Protestantisches Bildungszentrum Butenschoen-Haus, Landau
Datum: 20. bis 22. November 2015
Ansprechpartner: Katrin Platzer

Die Biologie bezeichnet als Lebewesen solche Organismen, die über einen Stoffwechsel verfügen, wachsen, auf ihre Umwelt reagieren, sich entwickeln und vermehren. Diese fünf Kennzeichen des Lebens werden jedoch widerlegt und als unbrauchbar entlarvt durch Beispiele wie Sporen, Pollenkörner, zu Tönnchen eingetrocknete Bärtierchen und eingefrorene Embryonen oder kanadische Waldfrösche. Viren sind molekulare Strukturen, die aus Erbmaterial und Proteinhülle bestehen. Lebendig oder nicht? Viren können sich dann vermehren, wenn sie eine Wirtszelle vorfinden. Sie können aber keine Lebensaktivitäten wie Bewegung, Stoffwechsel oder Vermehrung ohne die Wirtszelle durchführen. Es gibt sogar Viren, die nur aus einem RNA-Molekül bestehen. Und Prionen sind nur Proteinmoleküle. Können einzelne Moleküle Lebewesen sein? Tot oder lebendig?

Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Ist das wirklich so einfach? Endet das Leben mit dem letzten Atemzug oder dem letzten Herzschlag? Nein, nicht unbedingt. Bei näherer Betrachtung verschwimmen die Grenzen, die gerade noch eindeutig schienen. Die beschriebenen und weitere biologische Unschärfen sowie ihre epistemologischen und normativen Herausforderungen werden Gegenstand der Tagung sein.

Für Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre.


50 Jahre Medienzentrale Speyer 1965 - 2015

Unsere Medienzentrale als eines von acht Arbeitsfeldern der Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz in Speyer feiert im Jahr 2015 ihr 50jähriges Jubiläum. Die Zentralbibliothek der Landeskirche kann bereits auf eine knapp 200jährige Historie zurückblicken und wurde ca. 1820 gegründet.

Mit fortschreitender Technisierung wird 1965 die damals so genannte „Film-, Bild- und Tonstelle“ ins Leben gerufen. Man startet mit gerade mal 162 Medien. Ein Vierteljahrhundert später hat sich die Zahl bereits verzehnfacht. In den 1980er Jahren werden alle Schallplatten, Tonbänder und Super-8-Filme ausgesondert und stattdessen Videokassetten zum Verleih angeboten. Mit der zunehmenden Vielfalt der AV-Medien wächst nicht nur der Bestand, sondern auch die Zahl der Entleihungen. Die „Film-, Bild- und Tonstelle“ wird in „Medienzentrale“ umbenannt und 1998 der Bibliothek eingegliedert. Die Erwerbung muss mit dem technischen Wandel der Datenträger schritthalten. Das Angebot wird um CDs, CDROMs und DVDs erweitert. 2011 werden die 16 mm-Filme aus dem Verleih genommen. 2013 schließt sich unsere Medienzentrale dem Medienportal der Landeskirchen und Bistümer an. Hier können nach Registrierung kostenfrei Online-Videos auf den Rechner des Kunden heruntergeladen werden. Aktuell sind etwa 13.000 im Online-Katalog verzeichnete, audiovisuelle Medien entleihbar bzw. per Download anzusteuern.


EKD-Themenjahr 2015 "Reformation - Bild und Bibel"

Bild und Bibel, den beiden zentralen Kommunikationsmedien der Reformation, gilt die Aufmerksamkeit des neuen Themen-Magazins der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Magazine sind ein Beitrag zur Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017. Im Jahr 2015 kommt die Reformation als Medienereignis in den Blick.

In mehr als 50 Beiträgen beleuchtet das Magazin grundsätzliche Aspekte und praktische Fragen: das Bilderverbot aus dem 2. Buch Mose; die Bildsprache der Reformation; die Frage, wie die Bibel zu verstehen ist; den Umstand, dass Bilder politisch missbraucht werden; die Frage, wie man Bilder lesen lernen kann; die Bedeutung der digitalen Revolution für unser Leben; die (Wunsch-)Bilder von Kirche und vieles andere mehr.

EKD-Themenheft "Reformation - Bild und Bibel" zum Download  
Offizielle EKD-Seite zum Themenjahr "Reformation - Bild und Bibel" 
Offizielle Seite von Luther 2017 zum Themenjahr "Reformation - Bild und Bibel" 
Veranstaltungen zum Themenjahr  
Startet einen DownloadThemenheft der BMZ zu "Reformation: Bild und Bibel" mit Büchern, Medien und Aufsätzen  

Bitte beachten Sie auch:

EKD-Themenheft "Reformation und Politik" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Toleranz" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Musik" zum Download  

Alle EKD-Themenhefte sind auch in gedruckter Form in der BMZ entleihbar.