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Ab 11.5.2019 Haben Sie Lust in einem Popularchor mitzusingen?


Wenn Sie Lust haben, bei uns mitzusingen, dann klicken Sie auf diesen LINK hier können Sie alle Infos dazu lesen.

Der neue Gemeindebrief 19.4


Mit diesem LINK können Sie den neuen Gemeindebrief 19.4 einsehen und herunterladen.  Am Mittwoch dem 28. August 2019 finden Sie ihn dann  in der Beilage des Wochenblattes.

Spielerisches erkunden der eigenen Stimme als auch Klingen und Tönen kleiner Mantras und Melodien


Mit diesem LINK können Sioe erfahren was alles angeboten wird.

Kommen Sie zu uns, in einen unserer Chöre

Wenn Sie bei einem unserer Konzerte heimlich den Wunsch verspürt haben, auch Teil dieser Chorgemeinschaft zu sein, dann kommen Sie zu uns, denn wir suchen Sängerinnen und Sänger. Die Probentermine finden Sie jeweils bei den folgenden Links:
Evangelische Kantorei
Gospelchor UNITY
Wir freuen uns auf Sie, Ihr Kantor Tobias Markutzik. Ich bin auch persönlich für Sie erreichbar unter: 0163 2935 953 oder per E-Mail: tobias_markutzik@web.de.

Eintrittsstelle

Losung

Losung für Sonntag, 18. August 2019
Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.
Psalm 37,5

Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.
Philipper 1,6

© Evangelische Brüder-Unität

Diakonieverein

DIAKONIE AKTUELL

 

 

Diakonieverein – Krankenpflegeverein

 

Was bringt mir denn der?

Eine häufig gestellte Frage von Menschen, wenn sie angefragt werden, ob sie Mitglied werden wollen. Was bringt mir denn der?

Die zweithäufigste Frage ist: Was ist denn das für ein Verein?

 

Ein kleiner Blick zurück.

Manchen ist das segensreiche Wirken der Diakonissen und Ordensschwestern in unseren Orten noch in guter Erinnerung. Um den Dienst dieser Frauen sicher zu stellen, dafür wurden die Vereine pfalzweit gegründet.

Er hat also eine ehrwürdige Geschichte, die in der langen christlichen Tradition der Gemeindekrankenpflege wurzelt.

Wobei die Diakonissen nicht nur die Pflegebedürftigen fachgerecht ver-sorgten, sondern ganz vielfältige Dienste übernahmen. Einsame wurden besucht, Sterbende begleitet, den Angehörigen beigestanden. Mit einer großen Menschenkenntnis wurde in Konfliktsituationen beraten. Kinder wurden in den ersten Kindergärten ganzheitlich erzogen.

Kurz: man – oder besser frau – stellte sich den aktuellen Sorgen und Problemen und half ganz im Sinne des barmherzigen Samariters.

Not sehen und helfen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, dafür stand der Krankenpflegeverein und steht heute der Diakonieverein.

 

Einen tiefen doppelten Einschnitt gab es vor rund 40 Jahren.

Die Zahl der Diakonissen und Ordensschwestern nahm rapide ab und die pflegerische Versorgung der Bevölkerung geriet in Gefahr. Darauf reagierte die Politik und Kirche zweifach genial.

Zum einen schuf der damalige Sozialminister Heiner Geißler flächen-deckend für Rheinland-Pfalz die Sozialstationen.

Zum anderen verbanden sich in der Pfalz das Bistum Speyer und die Landeskirche und gründeten flächendeckend die ökumenischen Sozialstationen.

Fachlich bestens ausgebildete Kräfte sorgten und sorgen seitdem für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen im häuslichen Bereich. Alle können und konnten sich darauf verlassen. Im Laufe der Zeit wurde das Hilfsangebot erweitert und neuen Bedürfnissen und Entwicklungen angepasst.

Dieser ganz wichtige Dienst für unsere Gesellschaft wird vom Diakonieverein von Beginn an unterstützt und durch eine jährliche Um-lage mitfinanziert. Ein Stück echter gelebter Solidarität mit den Schwachen in unserer Mitte. Darum geht es also.

 

Und heute?

Ist das überhaupt noch nötig? Ist unser soziales Netz nicht toll?

Natürlich ist unser soziales Netz toll!! Allen, die daran mitwirken und es geknüpft haben, sind wir zu tiefem ehrlichem Dank verpflichtet. Ein Blick über unsere Grenzen lehrt uns, es ist alles andere als selbstverständlich. Doch jedes Netz ist ein Netz, hat also Lücken. Diese gilt es in tätiger Solidarität zu schließen.

Wer sich hier einbringen will, ist herzlich willkommen. Jedes neue Mitglied stärkt den Verein. Zur Zeit haben wir die stolze Zahl von rund 300 Mitgliedern.

Kommen Sie, werden Sie Mitglied!!

Helfen Sie mit! Gemeinsam sind wir stärker!

Für Unterlagen zur Mitgliedschaft wenden Sie sich bitte an:

Dekan i.R. Ralf Lehr, Am Pfaffenrech 1, 66869 Kusel-Diedelkopf, Telefon: 06381/995374 , E-Mail: ralflehr@t-online.de

 

Neue Wege

 

Der Diakonieverein ist mehr als ein Geldsammelverein für die ökumenische Sozialstation.

Wir knüpfen bewusst an die segensreiche Tradition des Kuseler Krankenpflegeverein an. Er besaß das Diakonissenhaus am Messe-platz als Heimstätte der Diakonissen. Dort wurde auch der Kinder-garten unterstützt. Dort war der Beginn der Sozial- und Lebensbe-ratungsstelle des Diakonischen Werkes.

Folgerichtig hat die Mitgliederversammlung den Namen Kranken-pflegeverein in Diakonieverein geändert und den Satzungszweck neu formuliert.

Es bleibt ohne Abstriche bei der zentralen Aufgabe der Unterstützung unserer ökumenischen Sozialstation in der ganzen Breite ihrer Angebote.

Aber es wird deutlicher, dass auch andere Notlagen in unserer Kirchengemeinde im Blick sind. Dort helfen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten der Kirchengemeinde und dem Diakonischen Werk in ihrem Dienst an und für die Menschen.

 

                        Beispiele:

  • So waren wir aktiv für die beiden Kindertagesstätten Albert-Schweitzer und Paul-Gerhard, die hervorragende Arbeit leisten. Wir haben spezielle Stühle für die Erzieherinnen finanziert.
  • Wir unterstützen finanziell die diakonische Arbeit der Kirchengemeinde, stellvertretend genannt sei der Besuchsdienst und die Konfi-Arbeit.
  • Armut ist auch in unserer Region bittere Realität. Wir unterstützen das Haus der Diakonie in ihrer enorm wichtigen Arbeit der Sozial- und Lebensberatung für die Menschen und damit die Gesellschaft.
  • Wir haben den Darlehensfonds für finanzielle Hilfen aufgestockt.
  • Zum 40-jährigen Jubiläum der ökumenischen Sozialstation Kusel-Altenglan schenken alle Pflege-, Diakonie- und Elisabethen-Vereine gemeinsam ein neues Fahrzeug.

 

Hier wollen wir weiter arbeiten und bitten um Ihre Mithilfe!

Bringen Sie sich ein mit Ideen und werden Sie Mitglied.

Jede und Jeder, der in den Verein eintritt, unterstützt und hilft ganz direkt Menschen in unserer Mitte.

 

 

Information zur Satzung des Diakonievereins

 

§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist es, im Bereich der Prot. Kirchengemeinde Kusel diakonische Dienste und soziale Projekte aller Art durch finanzielle Zuwendungen zu fördern. Als Mitträger der ökumenischen Sozialstation Kusel-Altenglan e.V. ist er der Kranken- und Altenpflege besonders verpflichtet. Darüber hinaus betrachtet es der Verein als seine Aufgabe, andere diakonische Initiativen der Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftshilfe ins Leben zu rufen bzw. finanziell zu unterstützen. Auch kann der Verein mit gemeinnützigen, diakonischen und caritativen Einrichtungen außerhalb der Prot. Kirchengemeinde Kusel organisatorisch und finanziell zusammenarbeiten.

 

 

Einwurf

 

Der Diakonieverein ist engstens mit der Sozialstation verbunden. Sie steht für alle mit ihren Leistungen bereit, damit jede und jeder im häuslichen Umfeld bestens versorgt wird, wenn es nötig ist. Wenn kein Kostenträger (Krankenkasse, Pflegekasse u.a.) eintritt, erhalten Ver-einsmitglieder im Rahmen unserer Gebührenordnung Vergünstigungen in Form von Rabattierungen auf Leistungen der Sozialstation. 

Deshalb argumentieren manche, dass es sich lohne in den Verein zu gehen, weil man/frau kostengünstiger Leistungen im Krankheits- oder Pflegefall erhält.

Das ist zwar sachlich richtig, aber ich möchte die Ausgangsfrage: Was bringt er mir? etwas anders ganz persönlich beantworten.

Ich zahle liebend gern noch Jahre meinen Mitgliedsbeitrag und unter-stütze so die Hilfsbedürftigen in unseren Orten. Bleibe gesund und verzichte damit auf die Vergünstigungen.

Aber ich weiß, falls ich einmal diese Hilfe benötige, stehen mir fachlich bestens ausgebildete und menschlich-christlich hochkompetente Kräfte bei. Was will ich eigentlich mehr?

Was wollen Sie eigentlich mehr?

Ein anderer hat einmal gesagt: Stimmt!

Ich will auch nicht, dass mein Haus abbrennt, damit sich die Feuerversicherung lohnt. Hat er nicht recht?