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Evangelische Kirche der Pfalz 
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Letzte Aktualisierung: 21.11.2017
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Oktober 2016


Die erste Auflage der Martin-Luther-Figur ist bereits ausverkauft, Playmobil plant allerdings nicht, eine Wartburg oder Zeitgenossen des Reformators ins Sortiment aufzunehmen. Quelle: dpa

Weitere 116 neue Online-Videos auf unserem Medienportal

Auf unserem Medienportal www.medienzentralen.de finden Sie seit Ende September weitere 116 neue Online-Videos zum Download auf den eigenen Rechner. Insgesamt stehen derzeit 596 Filme zum Abruf für Sie bereit. In der "Erweiterten Suche" haben Sie die Möglichkeit, eine Funktion zu nutzen, die Ihnen die neuesten Titel eines bestimmten Zeitraums anzeigt.

Falls Sie noch kein Teilnehmer des Portals sind, dann registrieren Sie sich bitte kostenfrei. Voraussetzung ist lediglich ein Wohnsitz in der Pfalz. Die Freischaltung erfolgt nach 1-2 Werktagen.

Sämtliche Online-Videos sind auch im Online-Katalog der BMZ unter www.kirchenbibliothek.de (Button Online-Katalog) nachgewiesen. Von jedem Online-Video-Datensatz führt ein Link zur Download-Seite des jeweiligen Films auf dem Medienportal.


Ausgewählte Neuerwerbungen im Oktober 2016

Entleihbar unter Sign.: 11 UL 24

Invention of Trust
Alex Schaad, FriJus, Kurzspielfilm, Deutschland 2016
1 DVD-Video (30 Min.) : farb.
Mit Verleih- und Vorführrechten!
DVD-ROM-Ebene: Unterrichtsmaterialien

Der junge Gymnasiallehrer Michael Gewa bekommt eine rätselhafte Nachricht – Das Unternehmen ’’b.good’’ hat seine Internet- und Handydaten gekauft und stellt ihm aufgrund seines digitalen Fußabdrucks ein Rating aus. Über seine persönlichen und beruflichen Fähigkeiten, über seine Beziehung. Nachdem er das Angebot ausschlägt das Rating gegen einen monatlichen Beitrag privat zu halten, entsteht schnell ein Flächenbrand. Er findet sich in der Situation wieder, bei Freunden, Kollegen und Schülern, um seinen Ruf und das beschädigte Vertrauen in ihn zu kämpfen.


Entleihbar unter Sign.: 11 GC 11

Evangelisch für Anfänger 
16 Clips zu Fragen des Glaubens

Mario Neumann, Fabian Teichmann, Evangelisches Medienhaus, Kurzfilme, Deutschland 2014/15
1 DVD-Video (16 x 2 Min.) : farb.
Mit Verleih- und Vorführrechten!
DVD-ROM-Ebene: Unterrichtsmaterialien

Schräg, bunt und anregend: Grundlegende Fragen um Glaube und Leben allgemein - sowie um eine mögliche Gemeinschaft in der evangelischen Kirche - werden in den sechzehn Clips "Evangelisch für Anfänger" angesprochen. Der Titel der Reihe ist Programm: Es handelt sich um ein niederschwelliges Angebot auch für diejenigen, die mit Religion wenig zu tun haben. Es geht um Feiertage wie Karfreitag, um spirituelle Fragen, etwa nach Wundern oder nach Leid und Tod, aber auch um Lebenspraktisches wie Liebesbeziehungen mit Partnern anderer Religionen oder um Kirchensteuer. Und natürlich ist Martin Luther eine Folge gewidmet.

Die Texte sind von den Filemmachern verfasst und werden Passanten, Menschen in Alltagssituationen, die sich spontan zum Mitmachen bereit erklären, quasi in den Mund gelegt, wobei persönliche Akzentuierungen möglich sind - und als flotte Collage geschnitten. Sie sind immer sachlich richtig, dabei unterhaltsam - mal witzig, mal nachdenklich gehalten. Der Charme liegt vor allem darin, wie die mehr oder weniger zufällig ausgewählten, oft sehr besonderen Protagonisten, die sie sprechen, auf uns als Zuschauer in diesem Kontext wirken - irritierend, belustigend, faszinierend, berührend - in jedem Fall neugierig stimmend. Die DVD enthält kreative, flexibel einsetzbare Unterrichtsmaterialien für den Ethik- und Religionsunterricht in der SK I, vorwiegend für die Klassen 7 und 8.


Entleihbar unter Sign.: 11 SP 28

Wadim
Carsten Rau, Hauke Wendler, Katholisches Filmwerk, Dokumentarfilm, Deutschland 2012
1 DVD-Video (90 Min.) : farb.
Mit Verleih- und Vorführrechten!

Der Dokumentarfilm "Wadim" setzt das Mosaik eines kurzen Lebens zusammen, das für 87.000 andere Menschen steht, die heute mit einer Duldung in Deutschland leben. Über Fotos und Videos aus dem Familienbesitz sowie über Interviews mit Wadims Eltern, Freunden, seiner Jugendliebe und anderen Zeitzeugen zeigt er, wie Wadims Familie zerbricht und sich der Junge verändert: Von einem fröhlichen Kind, das ein Gymnasium besucht und Fagott spielt, hin zu einem Getriebenen, der sein Zuhause verliert, in einem lettischen Obdachlosenheim landet und am Ende den eigenen Sorgen und Ängsten nicht mehr standhält.

Unterrichtsmaterialien zum Film  


Entleihbar unter Sign.: 62 P 07

Franz Segbers:
Ökonomie, die dem Leben dient -
die Menschenrechte als Grundlage einer christlichen Wirtschaftsethik
Kevelaer : Butzon & Bercker, Neukirchen-Vluyn : Neukirchener Theologie 2015, 248 Seiten
ISBN 978-3-7666-2179-5 ; 978-3-7887-2958-5

"Diese Wirtschaft tötet." Franz Segbers nimmt in seinem Neuentwurf einer theologischen Wirtschaftsethik diesen Satz von Papst Franziskus ernst. Konsequent wählt er die sozialen Menschenrechte - die entscheidende zivilisatorische Errungenschaft des 20. Jahrhunderts und eine Lehre aus der Weltwirtschaftskrise vor dem Zweiten Weltkrieg - zum systematischen Ausgangspunkt. Die modernen Menschenrechte sind aber ohne ihren biblischen Wurzelgrund gar nicht zu denken! Segbers entwickelt deshalb eine ""Ethik des Lebens"", die biblisch und theologisch argumentiert und gleichzeitig eine gemeinsame Gesprächsbasis mit Nichtglaubenden bietet.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 62 K 02

Dieter Sturma (Hg.):
Handbuch Bioethik

Stuttgart : Metzler 2015, 487 Seiten 
ISBN 978-3-476-02370-4

Zu den Grenzfragen des Lebens. Bioethik – Feld intensiver Auseinandersetzung im fachwissenschaftlichen Diskurs und kontroverser Diskussionen in der breiten Öffentlichkeit. Das Handbuch erläutert die Grundlagen und gibt einen Überblick über Bereiche, in denen bioethische Fragen relevant sind, wie Menschenwürde, Leben, Tod und Krankheit. Daneben widmet es sich den speziellen bioethischen Problemen wie etwa Zulässigkeit von Sterbehilfe, Präimplantationsdiagnostik oder embryonaler Stammzellenforschung und zeigt die Schnittstellen der Bioethik zu anderen Disziplinen und gesellschaftlichen Bereichen auf (Bioethik in der Lehre, Biopolitik, Biorecht und Ethikkommissionen).

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 62 Y 22

Johanna Haberer:
Digitale Theologie - Gott und die Medienrevolution der Gegenwart
München : Kösel 2015, 206 Seiten
ISBN 978-3-466-37124-2

Die digitale Revolution hat unser Denken dramatisch verändert. Wir betreten mit dieser Technik einen neuen Lebensraum, in dem herkömmliche Regeln nicht gelten und die Gesellschaften lernen müssen, neue Normen auszuhandeln. Der Umgang mit Texten und anderen traditionellen Autoritäten verändert sich, und damit auch ethische Fragestellungen aus christlicher Perspektive. Zum Beispiel: Wer ist mein Nächster? Es wird ein langer Weg, bis die herkömmliche Wissenschaft von Gott diesen neuen Lebensraum nach theologischen Kriterien einordnen und deuten kann. Dieses Buch möchte einen Anfang machen. Gott zwischen Google und Facebook / Theologie in der digitalen Welt / Kann Google die Welt als Ganzes erklären?

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


70. Jahrestag der Urteile im Nürnberger Prozess

Entleihbar unter Sign.: 11 EL 44

Die Nürnberger Prozesse umfassen den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof sowie zwölf weitere sogenannte Nachfolgeprozesse vor einem US-amerikanischen Militärgerichtshof, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Justizpalast Nürnberg zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 gegen führende Repräsentanten des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus durchgeführt wurden.

Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher: Der erste - und einzige - Prozess vor dem Internationalen Militärgerichtshof wurde vom 20. November 1945 bis 1. Oktober 1946 in Nürnberg durchgeführt. Der ursprüngliche Plan der Alliierten, weitere Prozesse vor diesem Militärgerichtshof durchzuführen, war aufgrund von Querelen zwischen den Alliierten fallengelassen worden. Bei den Alliierten hatten sich inzwischen unterschiedliche Interessen und Vorstellungen entwickelt, welche Kreise in welchem Umfang zu verfolgen seien.

Inhalt der DVD: Bereits während des Zweiten Weltkriegs einigen sich die Alliierten darauf, die deutschen Hauptkriegsverbrecher vor Gericht zu stellen. Von November 1945 bis Oktober 1946 findet in Nürnberg ein Prozess von weltgeschichtlicher Bedeutung statt, der als Vorläufer der Internationalen Gerichtshöfe der Gegenwart gilt. Die Produktion vermittelt Kenntnisse über den Verlauf des Prozesses und wirft die Frage nach persönlicher und kollektiver Schuld auf.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite der Nürnberger Prozesse  
Original-Dokumente der Nürnberger Prozesse  
Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Medienereignis  


85. Geburtstag von Desmond Tutu

Entleihbar unter Sign.: Bi 1764

Desmond Mpilo Tutu, CH (* 7. Oktober 1931 in Klerksdorp) ist ein südafrikanischer anglikanischer Geistlicher und Menschenrechtler. Er war von 1986 bis 1996 Erzbischof von Kapstadt und Primas der Church of the Province of South Africa. Für seine Menschenrechtsaktivitäten wurde er 1984 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ab 1995 war er Vorsitzender der südafrikanischen Wahrheits- und Versöhnungskommission.

Sein Entschluss, den Lehrerberuf wegen politischer Vorgaben aufzugeben, ließ Tutu zunehmend selbst politisch aktiv werden. Seit Anfang der 1970er Jahre nutzte er seine Vorträge, um auf die Situation der schwarzen Bevölkerung aufmerksam zu machen. Als er 1975 Dekan wurde, schrieb er an Premierminister Vorster einen Brief, in dem er die Situation in Südafrika beschrieb als ein "Pulverfass, das jederzeit explodieren kann". Dieser Brief blieb unbeantwortet, die Situation verschlimmerte sich. Schon 1976, beim Schüler- und Studentenaufstand in Soweto, begann, wovor Tutu gewarnt hatte: Der Kampf wurde gewalttätiger. Fortan setzte er sich für einen Wirtschaftsboykott seines Landes ein.

Mit seiner Wahl zum Generalsekretär des Südafrikanischen Kirchenrats (SACC) konnte Tutu dann auch mit Zustimmung fast aller Kirchen seine Arbeit gegen die Apartheid fortführen. Die Regierung versuchte, die Arbeit des SACC zu behindern, und gründete die Eloff-Kommission. Diese, auch nach ihrem Vorsitzenden, dem Richter F.C. Eloff benannte Kommission sollte die Finanzverwaltungspraxis des Kirchenrates untersuchen, um geeignete Vorwürfe gegen ihn zu finden. Offiziell trug sie den Namen "Untersuchungskommision zur Überprüfung aller Aspekte des Kirchenrates (SACC)" und wurde am 18. November 1981 eingesetzt. Tutu verteidigte sich in deren Anhörungen weitgehend selbst, indem er relevante Stellen der Bibel aufführte, die seine Haltung zur Apartheid stützten - Apartheid sei dagegen Häresie. In seiner Stellungnahme vom 1. September 1982 gegenüber der Kommission argumentierte er u.a.: "Apartheid ist genauso bösartig und verwerflich wie der Nationalsozialismus, und die Regierung wird völligen Schiffbruch erleiden, wenn sie sich auf die Seite des Bösen, der Ungerechtigkeit und der Unterdrückung stellt. ... Die Regierung ist nicht Gott ..."

Es gelang ihm, das Interesse der Weltbevölkerung durch seine Publikationen und Auslandsreisen immer stärker auf die innenpolitische Lage in Südafrika zu lenken. Dazu trug auch die Vergabe des Friedensnobelpreises an Tutu 1984 bei. Damit konnte sich nun auch der Staatsapparat nicht mehr der Persönlichkeit Tutus entziehen. Die Ausstrahlung, die von dem Mann ausging, vor allem sein unerschütterlicher Glaube eines gewaltlosen Wandels, zog nun immer mehr weiße Südafrikaner in seinen Bann. Tutu predigte von einer Aussöhnung zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen. Er argumentierte, dass wenn der schwarze Mann nicht frei sei, es der weiße erst recht nicht sein könne, da dieser sonst in ständiger Angst vor dem schwarzen Mann leben müsse. Diesen Kreis zu durchbrechen, könne aber nur gelingen, wenn den Schwarzen ein gleichwertiges Leben ermöglicht werde.

Desmond Tutu wurde zusehends zu einer Symbolfigur der Schwarzen und sowohl als Gesprächs- wie auch Verhandlungspartner von Seiten der Regierung akzeptiert. Sein Ziel der Beendigung der Apartheid wurde schließlich Wirklichkeit. Ab 1995 war Tutu Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika, die nach den Prinzipien des Satyagraha von Mahatma Gandhi arbeitete.

Inhalt des Buches: Desmond Tutu, geboren 1931, ist die wohl schillerndste Persönlichkeit im Kampf gegen die Apartheid und für einen gewaltfreien Wandel in der Gesellschaft Südafrikas. Engagiert und mutig im Verfolgen seiner Ziele ist Desmond Tutu ein überzeugender Redner, der mit seiner Ausstrahlung Massen fesselt. John Allen gibt in dieser autorisierten Biographie tiefe Einblicke in das bewegte Leben des charismatischen Visionärs, der im Dezember 2007 den »Marion Dönhoff Preis für Internationale Verständigung und Versöhnung« erhielt.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Desmond Tutu  
Interview mit Desmond Tutu (2004)  


125. Geburtstag von Edith Stein

Entleihbar unter Sign.: 11 DK 10

Edith Stein, Ordensname Teresia Benedicta a Cruce OCD, oder Teresia Benedicta vom Kreuz (* 12. Oktober 1891 in Breslau; † 9. August 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau), war eine deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, die 1922 durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen und 1933 Unbeschuhte Karmelitin wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie "als Jüdin und Christin" zum Opfer des Holocaust. Sie wird in der katholischen Kirche als Heilige und Märtyrin der Kirche verehrt. Teilen der evangelischen Kirche gilt sie als Glaubenszeugin. Papst Johannes Paul II. sprach Teresia Benedicta vom Kreuz am 1. Mai 1987 selig und am 11. Oktober 1998 heilig. Ihr römisch-katholischer und evangelischer Gedenktag ist der 9. August. Sie gilt als Brückenbauerin zwischen Christen und Juden.

Den Wendepunkt im Leben Edith Steins bildete die Lektüre der Autobiographie der hl. Teresa von Ávila. Am 1. Januar 1922 wurde Edith Stein in Bad Bergzabern durch die Taufe in die römisch-katholische Kirche aufgenommen. Ostern 1923 siedelte Edith Stein in die Pfalz über, wo sie durch Vermittlung ihres geistlichen Begleiters Joseph Schwind, Domkapitular, eine Stelle als Lehrerin an den Schulen der Dominikanerinnen von St. Magdalena in Speyer übernahm.

Inhalt der DVD: Am 9. August 1942 wird die Karmelitin und Jüdin Edith Stein in Auschwitz ermordet. Der Film erzählt ihre Geschichte von der Konversion zum Katholizismus im Jahre 1922 an, ohne einen strikten dokumentarischen Anspruch zu erheben. Die Handlung des Spielfilms beruht auf den Fakten, er verdichtet sie aber dramaturgisch, setzt sie in deutende Beziehung und erschließt sie mit Hilfe von Bildsymbolen und Verweisungszusammenhängen. Seine Absicht ist es, dieser Frau, ihrer Biographie, ihren Überzeugungen und ihren Lebensentscheidungen verstehend und vergegenwärtigend nahe zu kommen. 'Für ihr Leben sind viele Deutungen möglich', heißt es im Vorspann, 'dies ist eine von ihnen'.

Bitte beachten Sie auch:

Wikipedia-Seite von Edith Stein  


Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017

Entleihbar unter Sign.: 11 DF 37

Martin Luther - Drama
Irving Pichel, Matthias-Film 2015, Spielfilm, USA 1953
1 DVD-Video (100 Minuten)

Der in deutsch-amerikanischer Gemeinschaftsproduktion entstandene dramatische Film um den Reformator ist ein Welterfolg geworden. Er zeigt Luthers Weg von dem Zeitpunkt an, als der Student sich entschloß, in ein Kloster zu gehen, bis zum Bekenntnis der evangelischen Reichsstände am 25. Juni 1530 vor Kaiser Karl V. in Augsburg. Diese Verfilmung der entscheidenden Begebenheiten aus dem Leben Martin Luthers gehört zu den beachtenswertesten Beispielen des religiösen Spielfilms. Der Film aus dem Jahr 1953 versucht, die zentralen Vorgänge der Reformation samt ihren persönlichen und situativen Hintergründen herauszuarbeiten. Der Film hat die Tendenz zur Überzeichnung, phasenweise bis hin zur Sentimentalität. Luther wird stark verklärend dargestellt im Gegensatz zu einem manchmal klischeehaft negativ gezeichneten Katholizismus. Ein Vorzug des Filmes ist, daß er Identifikation und Gegenidentifikation provoziert, was für die kritische Verarbeitung in der Diskussion sehr ertragreich sein kann.


Entleihbar unter Sign.: 14 DF 34

Sarah Kaiser:
Freiheit -
auf den Spuren Martin Luthers
Asslar : Gerth 2016, 1 Audio-CD (46 Minuten)
978-3-471-35120-8

Sarah Kaiser präsentiert Lieder mit ausgereiften Texten sowie einige Choräle von Martin Luther. "Ich gebe nach der Theologie der Musik den nächsten Platz und die höchste Ehre" ist ein Zitat von Martin Luther. Dabei war es vor allem der Gesang, der es ihm angetan hat. Das macht ihn mir sympathisch", sagt die Berliner Jazz-Sängerin Sarah Kaiser. Ihr Album verbindet wertvolle Gedanken Martin Luthers mit dem, was die Künstlerin ganz persönlich an der Reformation begeistert. Gemeinsam mit den Textern Christoph Zehendner, Andreas Malessa und Natasha Hausammann begann die Spurensuche - und die Arbeit an den Liedern für dieses Projekt. Neue eigene Titel zum Thema Reformation sowie Neubearbeitungen bekannter Choräle von Martin Luther hat Sarah zusammen mit ihrem Pianisten Samuel Jersak komponiert und arrangiert.


Entleihbar unter Sign.: Aa 4361

Bruno Preisendörfer:
Als unser Deutsch erfunden wurde - Reise in die Lutherzeit

Berlin : Galiani 2016, 472 Seiten
978-3-86971-126-3

Martin Luther lag erst ein gutes Jahr in der Wittenberger Schlosskirche im Sarg, als im Frühling 1547 von den Türmen seiner alten Predigtkirche, der Stadtkirche St. Marien, die Aufbauten von den Türmen genommen wurden. Auf die freigemachten Plattformen sollten Kanonen gehievt werden, mit denen man die Landsknechte Karls V. vom Sturm auf die Stadt abhalten wollte. Letztendlich wurde die Stadt friedlich übergeben; Wittenberg wurde nicht geplündert. Luthers Leichnam wurde nicht aus dem Grab geholt und verbrannt, um noch posthum die Reichsacht an ihm zu vollstrecken – obwohl es Stimmen gab, die dies forderten. Die Türme bekamen neue Spitzhelme – und erst ein halbes Jahrtausend später (bei Restaurierungsarbeiten im Jahr 1910) fand man eine von Philipp Melanchthon handschriftlich verfasste Chronik der Zeit – einer Zeit, die bewegter, aber (für Deutschland) auch zukunftsformender kaum hätte sein können.

Bruno Preisendörfer schaut Luther und vielen seiner Zeitgenossen über die Schulter, wir erleben ihr öffentliches Wirken, aber auch ihren Alltag. Mit Götz von Berlichingen überfallen wir Nürnberger Kaufleute und werden selbst von Nürnbergern belagert. Wir sehen den Fuggern in ihrem Augsburger Kontor auf die Finger und machen uns mit den Welsern bei der Ausbeutung Venezuelas die Hände schmutzig. Albrecht Dürer lernen wir beim Malen kennen, Hans Sachs beim Versemachen und Luthers Frau Katharina bei der Haushaltsführung – bis wir mit ihr vor der Pest aus Wittenberg fliehen. Wir erleben, wie mühsam die Alltagsverrichtungen sind, vom Zubereiten der Mahlzeiten bis zum Beschaffen der Kleidung. Wir reihen uns in Landsknechte-Haufen ein, proben mit fränkischen und thüringischen Bauern den Aufstand, lauschen brav den Predigern und fürchten uns vor dem Jüngsten Gericht.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


EKD-Themenjahr 2016 "Reformation und die Eine Welt"

„Was wir heute im Rückblick als ’Reformation‘ bezeichnen und manchmal etwas vereinfacht allein mit den Ereignissen vor 500 Jahren in Wittenberg in Verbindung bringen, hat eine globale Wirkung erzielt. Über 400 Millionen Menschen weltweit verbinden ihre geistig-religiöse Existenz mit dem reformatorischen Geschehen, das nicht nur von Wittenberg, sondern auch von anderen europäischen Städten und Regionen ausging“, schreibt der Vorsitzende des Rates der EKD, Heinrich Bedford-Strohm in seinem Vorwort zum Magazin des Themenjahres 2016.

Unter den Leitworten „One Word“, „One World“, „One Work“ beleuchtet das Magazin in mehr als 50 Beiträgen unterschiedliche Aspekte zu „Reformation und die Eine Welt“: die Vielfalt reformatorischer Kirchen und was sie verbindet; die Rolle der Bibel in unterschiedlichen Kontexten; der Pluralismus des Protestantismus als Konfliktpotenzial; koloniale Wunden als Herausforderung für Theologie und Kirche; Wege des Engagements für Gerechtigkeit und Frieden und vieles anderes mehr.

Migrationsgeschichten mit der Bibel im Gepäck werden erzählt. Orte, an denen Welten sich begegnen, werden beschrieben. Reformatorische Persönlichkeiten aus verschiedenen Kontinenten werden porträtiert. Internationale Kirchenbünde, wie der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) oder die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), stellen sich vor. Nicht zuletzt gibt es praktische Anregungen für Unterricht, Predigt und Gottesdienst.

EKD-Themenheft "Reformation und die Eine Welt" zum Download  

Bitte beachten Sie auch:

EKD-Themenheft "Reformation - Bild und Bibel" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Politik" zum Download
 
EKD-Themenheft "Reformation und Toleranz" zum Download  
EKD-Themenheft "Reformation und Musik" zum Download  

Alle EKD-Themenhefte sind auch in gedruckter Form in der BMZ entleihbar.