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Evangelische Kirche der Pfalz 
Bibliothek und Medienzentrale
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Neben den Print-Ausgaben der abonnierten Zeitschriften werden auch Online-Versionen im Volltext angeboten.

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Letzte Aktualisierung: 02.08.2019
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Januar 2019


Schweizer! Ausländer! Hetzer! Friedestörer! Ausstellung zum Karl-Barth-Jahr 2019 im Landeskirchenamt (Quelle: reformiert.de)

Schleiermacher-Sondermarke für die BMZ

Text: Ingelore Dohrenbusch (Evangelischer Kirchenbote), Foto: Landry

Vorankündigung: Lesungen in der BMZ 2019

Entleihbar unter Sign.: 74 B 11

Am Dienstag, 12. März 2019, 18.30 Uhr findet in der Roßmarktstr. 4, Speyer, eine Buchvorstellung statt. Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.

Frau Prof. Dr. Irene Dingel, Kirchenhistorikerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Mainz, spricht am Dienstag, 2. April 2019, 19 Uhr, Roßmarktstraße 4, Speyer, über das Thema „Gesungener Glaube. Das Kirchenlied als Medium von Frömmigkeit und Protest in der Frühen Neuzeit“.


Neuerwerbungen der BMZ im 2. Halbjahr 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen 1140 Neuerwerbungen (Bücher, Hefte, audiovisuelle und Online-Medien) aus dem 2. Halbjahr 2018 präsentieren zu dürfen. Es werden auch die Inhaltsbeschreibungen, die vergebenen Schlagworte sowie Internet-Links zu den Inhaltsverzeichnissen bzw. Download-Seiten der jeweiligen Titel mit abgedruckt. Bitte beachten Sie, dass unmittelbar hinter den Verfasser-Namen die Geburtsdaten der Autoren erscheinen. Diese sind nicht mit den Erscheinungsjahren der Bücher zu verwechseln. Letztere werden im Text zwischen Verlagsangabe und Seitenzahl angezeigt. Viel Freude beim Stöbern wünscht Ihre Bibliothek und Medienzentrale. 

Ein Klick auf die Bilder führt zum Download der Listen.


Buch-Neuerwerbungen im Januar 2019

Entleihbar unter Sign.: Aa 4507

Jörg Breitschwerdt:
Theologisch konservativ - Studien zu Genese und Anliegen der evangelikalen Bewegung in Deutschland    
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 723 Seiten
ISBN 978-3-525-57076-0

Im Gegensatz zu bisherigen Untersuchungen entwickelt Jörg Breitschwerdt die Genese der evangelikalen Bewegung nicht nur im Zusammenhang mit der Bultmann-Kontroverse seit 1941, sondern setzt sie in einen größeren Zusammenhang. Insbesondere der Blick auf theologische Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts liefert erstaunliche theologische und strukturelle Parallelen.

Was waren die theologischen Anliegen der "theologisch konservativen" Bewegungen beider Jahrhunderte und wie lassen sich diese systematisieren? Breitschwerdt verdeutlicht, dass die evangelikale Bewegung besser im Kontext einer „theologisch konservativen“ Bewegung zu verstehen ist, die sich während des 18. Jahrhunderts im Gegenüber zu einer vor allem durch die Entwicklung der historisch-kritischen Methode hervorgetretenen „modernen Theologie“ gebildet hat. Als isoliertes Phänomen des 20. Jahrhunderts kann die evangelikale Bewegung daher nicht gesehen werden.

Die Studie trägt dazu bei, den Konservativismus-Begriff aus der Profangeschichte (Valjavec, Epstein, Kondylis) für die Kirchengeschichte fruchtbar zu machen und einer immer mehr zu beobachtenden Begriffsverwirrung zu begegnen.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 50 M 94

Peter Opitz (Hg.):
Zwingli lesen - zentrale Texte des Zürcher Reformators in heutigem Deutsch  
Zürich : Theologischer Verlag 2018, 307 Seiten
ISBN 978-3-290-17910-6

Ulrich Zwingli war ein epochaler Denker. Zwingli lesen bedeutet, an diesem Denken und Argumentieren teilzuhaben. Dieses Lesebuch enthält deshalb die zentralen Texte von Zwingli selbst – und zwar in verständlichem heutigem Deutsch. Darüber hinaus wird jeder Text eingeleitet und kommentiert.

Vollständig wiedergegeben werden: Das Pestlied (1520), Die Klarheit und Gewissheit des Wortes Gottes (1522), die 67 Thesen oder Artikel (1523), Göttliche und menschliche Gerechtigkeit (1523), Eine freundschaftliche und ernstliche Ermahnung der Eidgenossen (1524), die beiden Berner Predigten (1528) und das Kappelerlied (um 1529). Auszüge aus weiteren Texten und einige zentrale Briefe Zwinglis ergänzen den Band. Die Auswahl greift die wichtigsten Themen und biografischen Stationen des Reformators auf. Wer diese Texte kennt, kann über Zwingli kompetent mitreden.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Ab 2186

Karl Erich Grözinger:
Jerusalem am Rhein - jüdische Geschichten aus Speyer, Worms und Mainz   
Worms : Worms Verlag 2018, 241 Seiten
ISBN 978-3-944380-83-4

Worms ist das Jerusalem am Rhein, Mainz die jüdische Akademie des aschkenasischen Judentums, Speyer der Zufluchtsort nach dem Mainzer Stadtbrand. Der koschere Spitzenwein kommt aus Worms, der erste jüdische Papst stammt aus Mainz und die Lehre von den jüdischen Wundermännern aus Speyer. In allen drei SchUM-Städten sind Wunder geschehen: Die baufällige Brücke über den Rhein hielt gerade solange, bis die Säulen der Wormser Synagoge hinübergebracht waren, Samuel der Fromme besiegte in einem Zauberwettkampf drei Pfaffen und erschuf den ersten Golem, das Boot mit dem Sarg Rabbi Amrams schwamm alleine gegen den Strom von Köln nach Mainz und so entstand die Kirche St. Emmeran und Worms ist die Heimat der jüdischen Zauberkünstler, der Ba’ale Schem. Aber es gab auch viele Verfolgungen und Morde an den Juden, welche die Nachfahren nie vergaßen.

All das und vieles mehr erfährt man aus den so humorvollen wie traurigen jüdischen Volkserzählungen, von denen viele in dem Buch Jerusalem am Rhein zum ersten Mal aus dem Jiddischen und Hebräischen ins Deutsche übersetzt wurden. Wer die Befindlichkeiten der Juden in den drei SchUM-Städten Städten kennenlernen will, kommt an diesen Geschichten nicht vorbei.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Aa 4508

Rebecca Scherf:
Evangelische Kirche und Konzentrationslager (1933-1945) 
Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 296 Seiten
ISBN 978-3-525-57057-9

Um das Verhältnis der evangelischen Kirche zum KZ-System zwischen 1933 und 1945 darzustellen, untersucht Rebecca Scherf wesentliche Aspekte, die dieses Verhältnis charakterisieren: die Seelsorgetätigkeit der evangelischen Kirche, die inhaftierten Geistlichen, ihre Hafterfahrungen sowie die Reaktionen auf ihre Verhaftungen.

Zur Analyse der Seelsorgetätigkeit wurden Quellen aus den frühen Jahren der NS-Diktatur herangezogen, die das Herausdrängen kirchlicher Einflussmöglichkeiten innerhalb des KZ-Systems durch den Staat bezeugen, das 1937 in einem für die damalige evangelische Kirche unverständlichen Seelsorgeverbot gipfelte. Bereits im März 1933 wurde der erste evangelische Pfarrer in KZ-Haft genommen, bis März 1945 waren es insgesamt 71. In einem Überblick dokumentiert Scherf erstmals alle in den KZs inhaftierten Pfarrer, Vikare und Pfarrverwalter nach landeskirchlicher Zugehörigkeit, Verhaftungszeitpunkt und Inhaftierungsgrund. Zeitlich liegt ein Schwerpunkt auf den Jahren 1935 und 1941/42 mit den meisten Inhaftierungen.

Die Inhaftierungsgründe sowie die Reaktionen von institutioneller und gemeindlicher Seite in jenen Jahren spiegeln dabei das sich wandelnde Verhältnis von Staat und evangelischer Kirche wieder. Die lokale Priorität liegt auf den Lagern Sachsenburg und Dachau, in die die meisten Geistlichen verschleppt wurden. Hierbei konnte die Autorin auf der Grundlage von Tagebucheinträgen und Predigten erstmals das protestantische Leben der Geistlichen im Dachauer Pfarrerblock rekonstruieren. Wenige der 71 Geistlichen hielten ihre erlebte KZ-Haft nach ihrer Entlassung schriftlich in einem autobiographischen Bericht fest. Acht dieser Aufzeichnungen untersuchte Scherf, um persönlichen Erfahrungen und theologischen Deutungshorizonten der erlebten KZ-Haft nachzugehen. Den Abschluss bildet der Blick auf die Auswirkungen der KZ-Haft für das Selbstbild und die Fremdwahrnehmung der Bekennenden Kirche nach 1945.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: M 2036

Evangelische Kirche in Deutschland (Hg.):
Entwicklung - Ökumene - Weltverantwortung: 50 Jahre Kirchlicher Entwicklungsdienst   
Leipzig : Evangelische Verlagsanstalt 2018, 244 Seiten
ISBN 978-3-374-05777-1

In dieser Festschrift werden anlässlich seines 50-jährigen Bestehens Geschichte, Themen und Herausforderungen des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED) in den evangelischen Kirchen in Deutschland gewürdigt. Die Autoren beschreiben seinen Beitrag von der Umsetzung des Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung bis zu den nachhaltigen Entwicklungszielen. Anhand theoretischer Überlegungen und praktischer Erfahrungsberichte wird ein zwar nur ausschnittsweises, aber sehr facettenreiches Bild von der Entwicklungszusammenarbeit mit ökumenischen Partnern im Globalen Süden, der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und der Advocacy-Arbeit gegenüber Staat und Politik gezeichnet. Der KED ist heute ein wichtiges Instrument kirchlicher Weltverantwortung in einer vernetzten Zivilgesellschaft.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Ca 3132

Notger Slenczka (Hg.):
Verstandenes verstehen - Luther- und Reformationsdeutungen in Vergangenheit und Gegenwart 
Leipzig : Evangelische Verlagsanstalt 2018, 290 Seiten
ISBN 978-3-374-05615-6

Was unter Luther, lutherischer Theologie und Reformation verstanden wird, versteht sich nicht von selbst. Ihre Deutung ist immer von gegenwärtigen Fragestellungen und Perspektiven geleitet. Sie springt mit ihrem Erkenntnisinteresse nicht direkt ins 16. Jahrhundert zurück. Vielmehr kann sie auf Deutungstraditionen zurückgreifen, die das eigene Problembewusstsein schärfen. Ein Verstehen von Luther und der Reformation bedeutet also immer auch ein Verstehen von etwas schon Verstandenem, eine Hermeneutik von Luther- und Reformationsrezeptionen.

Die in diesem Band versammelten Aufsätze rekonstruieren in theologiegeschichtlicher, ökumenischer, soziologischer und homiletischer Hinsicht wichtige Deutungen der Person Luthers und der Reformation in Hinblick auf ihre jeweils erkenntnisleitende Hermeneutik. Damit leistet dieser Band einen Beitrag zum gegenwärtigen Verständnis der Reformation und einer lutherischen Theologie.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Bb 1872

Michael Heymel:
Die Johannesoffenbarung heute lesen       
Zürich : Theologischer Verlag 2018, 138 Seiten
ISBN 978-3-290-18141-3

Literarisches Kunstwerk, Apokalypse, Visionen, Geheimnis … All dies und viel mehr ist die Johannesoffenbarung. Entsprechend hat sie eine fesselnde Wirkungsgeschichte – u.a. in Kunst, Musik, Film und Literatur. Doch wie soll man es heute lesen?

Michael Heymel bietet eine Orientierungshilfe für das letzte Buch der Bibel, das in seiner Fülle manchmal schwer zugänglich ist. Er zeichnet die Rezeption und klassische Typen der Auslegung nach und würdigt die Johannesoffenbarung als literarisches Kunstwerk. Beispiele aus der neuzeitlichen Auslegungsgeschichte – Bullinger, Kornelis Heiko Miskotte, Jacques Ellul u.a. – illustrieren, wie die Offenbarung als Buch geistlichen Widerstands verstanden wurde: Als Trost- und Hoffnungsbuch, wenn Christinnen und Christen faszinierenden Mächten begegnen, unter Druck geraten und von apokalyptischen Ängsten bedrängt werden – auch heute.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Eb 7931

Sabrina Müller:
Totsächlich - trauern und begleiten nach einem Suizid   
Zürich : Theologischer Verlag 2018, 163 Seiten
ISBN 978-3-290-18167-3

Wie weiter nach einem Suizid? Sabrina Müller schreibt zehn Jahre nach dem Suizid einer engen Freundin in kurzen Blogs über ihren persönlichen Trauerprozess. Sie erzählt von ihrem ersten Erstarren nach der Hiobsbotschaft, von den unaushaltbaren Momenten, von ihren Phasen der Trauer. Sie berichtet von Wut, Enttäuschung und Einsamkeit. Wo waren Freunde, Gemeinschaft, ja die Kirche, als sie selbst dringend Unterstützung brauchte? Sabrina Müller spricht offen über die ganz schwierigen Themen, aber auch darüber, was ihr in dieser schweren Zeit geholfen hat – wie etwa die Arbeit auf dem Bauernhof – und wie sie langsam wieder zurück in ein neues Leben fand.

Ihre Texte folgen ihrem persönlichen Erleben, im Anschluss wird jede Station thematisch vertieft. Sabrina Müller verschränkt Fachwissen gewinnbringend mit Persönlichem: Sie bricht mit dem Tabu, über Suizid zu sprechen. Dieses Buch ist Wegweiser und hilfreiche Orientierung – für Hinterbliebene und für Menschen in helfenden Berufen.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 60 Z 24

Ralf Frisch:  
Was war der Mensch? - Eine theologische Spurensuche im Kosmos 
Stuttgart : Kohlhammer 2018, 280 Seiten
ISBN 978-3-17-034584-3

Eine unvorstellbar fortgeschrittene und weitgereiste nichtirdische Zivilisation besucht eines fernen Tages, lange nach dem Tod des letzten Homo sapiens, unseren blauen Planeten. Was wird unsere Besucher bei ihrer archäologischen Analyse der untergegangenen Spezies Mensch am meisten in Erstaunen versetzen? Dass wir in irdischer Hinsicht so viel und in kosmischer Hinsicht so wenig von uns hielten? Dass wir uns weder technologisch noch ethisch weiter zu entwickeln vermochten? Oder dass manche von uns Erdlingen im Unterschied zu emotionsloseren, überlebenstechnisch souveräneren intelligenten Lebensformen des Alls eine Anthropotheologie der Vergebung und der Barmherzigkeit kultivierten?

Nach seiner Vergegenwärtigung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses mit dem Titel "Was können wir glauben? Eine Erinnerung an Gott und den Menschen" legt Ralf Frisch nun eine theologische Anthropologie vor, deren atemberaubende und bewusstseinserweiternde Szenarien vor allem für eines sensibilisieren: dass der Mensch nichts Geringeres ist als die Signatur des göttlichen Schöpfers des Kosmos.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Film-Neuerwerbungen im Januar 2019

Entleihbar unter Sign.: 11 YB 49

Feinde - Freunde: Mut und Kreativität, Hilfe und Unterstützung - drei Tiergeschichten aus der Trickfilm-Reihe "Animanimals"
Julia Ocker, Katholisches Filmwerk, Animationsfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (12 Minuten)

"Animanimals" sind Geschichten von Tieren mit kleinen Marotten. Jedes von ihnen erlebt ein absurdes Abenteuer, das nur ihm passieren kann. Auf der Suche nach einer Lösung lernt jedes Tier eine kleine Lektion über das Leben: 1 Schaf: Das kleine, abenteuerlustige Schaf bringt sich in Schwierigkeiten und die Großen müssen ihre Angst überwinden, um zu helfen. / 2 Fliege: Drei Frösche streiten sich um eine Fliege. Aber es gibt etwas, was ihnen die Fliege noch beibringen kann. / 3 Krabbe: Die Krabbe hat großen Spaß, alles und jeden zu zwicken. Aber bei der Seelöwenfamilie hat sie sich vielleicht etwas übernommen.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film 
Auch als Online-Video zum Download  


Entleihbar unter Sign.: 11 YB 50

Harmonie: Rücksichtnahme, Verständnis, Zusammenleben - drei Tiergeschichten aus der Trickfilm-Reihe "Animanimals"   
Julia Oecker, Katholisches Filmwerk, Animationsfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (12 Minuten)

"Animanimals" sind Geschichten von Tieren mit kleinen Marotten. Jedes von ihnen erlebt ein absurdes Abenteuer, das nur ihm passieren kann. Auf der Suche nach einer Lösung lernt jedes Tier eine kleine Lektion über das Leben: 1 Schlange: Die Schlangen haben sich beim Meditieren verknotet. Kann der Affenmeister ihnen helfen? / 2 Pfau: Der Pfau ist ein großer Star auf der Bühne. Aber seine Federn möchten auch etwas von dem Ruhm abhaben. / 3 Bär: Der Bär will in den Winterschlaf gehen. Aber erst muss er noch die Grille finden, die ihn dabei stört.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Auch als Online-Video zum Download


Entleihbar unter Sign.: 11 PD 26

Am Boden der Tatsachen - zum Thema: Realität, Identität
Monika Tenhündfeld, Katholisches Filmwerk, Animationsfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (4 Minuten)

Neugierig fliegt eine Hummel durch ein offenes Fenster in einen Seminarraum, wo gerade ein Professor über das Hummelparadoxon referiert. Nach Berechnungen des Wissenschaftlers Sainte-Lagué sei es physikalisch schlicht unmöglich, dass Hummeln fliegen können. Die Hummel lässt sich von dieser Aussage so beeinflussen, dass sie mit dem Flügelschlagen aufhört und unsanft auf dem Tisch landet. Als der Professor kurz darauf verdeutlicht, dass Sainte-Lagué falsch läge und die Hummel geradezu dafür geschaffen sei zu fliegen, tut die Hummel dies auch wieder und führt einen Freudentanz auf. Dabei verwischt sie ein Komma in den Berechnungen an der Tafel, woraus der Professor folgert, dass Hummeln auch durch feste Materie fliegen können. Sogleich startet die Hummel auf das geschlossene Fenster zu. Da findet der Professor den Fehler – die Hummel versucht zu bremsen.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film  


Entleihbar unter Sign.: 11 PB 16

Schwarm - zum Thema: Mutprobe, Schuld
Eugen Merher, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (12 Minuten)

Der zwölfjährige Leon hängt mit einer Gruppe von Jungs beim Dosenschießen ab. Als er auch schießen will, erlaubt ihm der Anführer, einen Schuss abzufeuern – aber nur, wenn er auf einen Vogel schießt. Hin- und hergerissen zwischen Moral und Wunsch nach Anerkennung schießt Leon. Doch die Folgen des Schusses verändern Einiges ... Eine Mutprobe als ethische Dilemmasituation.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film  


Entleihbar unter Sign.: 11 UA 13

Fairness - zum Verständnis von Gerechtigkeit
Alex Gabbay, mindjazz pictures, Dokumentarfilm, USA 2017
1 DVD-Video (77 Minuten)

Warum akzeptieren wir Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit auf so vielen Ebenen? Das ist eine der zentralen Fragen, die der Film zu beantworten versucht. Anfänglich mit einigen überraschenden, sozialen Experimenten, die andeuten, dass unsere Bereitschaft ungleiche Systeme zu unterstützen, weit größer ist als wir oft zugeben mögen. Wir besuchen verschiedene Länder um zu sehen, wie ganze Wirtschaften verändert wurden, damit sie mit mehr Gerechtigkeit funktionieren. Dieser Dokumentarfilm untersucht unser Verständnis von Gerechtigkeit und was es braucht, um ein unfaires System zu ändern. Dabei werden sowohl Ungleichheiten in den Gebieten Wirtschaft, Politik und Soziales aufgegriffen, um einen Denkanstoß und einen aktuellen Blick darüber zu geben, was Gleichheit tatsächlich für uns bedeutet.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Filmkritik der Zeitschrift epd-Film 

Zum Film: [Unterrichtseinheit] Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit akzeptieren? : Der Film "Fairness - zum Verständnis von Gerechtigkeit" (2017) im Religionsunterricht der Kursstufe / Matthias Imkampe, in Zeitschrift "Entwurf" 4/2018, Signatur: 85 ZEN 2018,4


Entleihbar unter Sign.: 11 SP 42

Die Herberge - zum Thema: Integration
Ysabel Fantou, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (9 Minuten)

Eine wahre deutsche Geschichte: Schwäbische Rentner im Wanderurlaub verirren sich und finden einen Gasthof. Ein komischer Ort, die Rentner sind verunsichert. Aus gutem Grund: Der Gasthof ist ein Flüchtlingsheim. Das bemerken die Gäste zunächst aber gar nicht, denn sie werden bestens bewirtet. Erst als sie die Rechnung verlangen, kommt die Wahrheit ans Licht. Den Kurzfilm begleiten eine Making-Off-Dokumentation sowie ein kurzer Social-Spot.

Mit Verleih- und Vorführrechten!

Unterrichtsmaterialien zum Film 


Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


EKD-Themenjahr 2019: Karl Barth - "Gott trifft Mensch"

Entleihbar unter Sign.: 32 B 15

Klaas Huizing:
Gottes Genosse - eine Annäherung an Karl Barth
Hamburg : Kreuz 2018, 160 Seiten
ISBN 978-3-946905-50-9

Revolutionäre werden vom Publikum geliebt. Karl Barth (1886-1968) war der Che Guevara der Protestanten. Die Barmer theologische Erklärung (1934) mit ihrer deutlichen Stellung gegen das totalitäre Hitler-Deutschland trägt seine Handschrift. Nach 1945 sprach er sich gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands aus und weigerte sich, gegen den Kommunismus mit gleicher Schärfe wie damals gegen die Nationalsozialisten Stellung zu beziehen. Barth schaffte es auf die Titelseite des Spiegels und des New York Times Magazines. Zu seinem achtzigsten Geburtstag gab es eine Sondermarke der Deutschen Post. Die dreizehn Riesenbände seiner Kirchlichen Dogmatik und sein Römerbriefkommentar gehörten über Jahrzehnte zur Standardausführung einer Theologen-Bibliothek.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: El 2939

Klaas Huizing:
Zu dritt: Karl Barth, Nelly Barth, Charlotte von Kirschbaum - Roman  
Tübingen : Klöpfer & Meyer 2018, 399 Seiten
ISBN 978-3-86351-475-4

'Zu dritt' – oder warum sind biografische Romane so besonders anziehend? Wohl deshalb: Sie erzählen vom gelebten Leben – und haben damit per se einen härteren Grad von Authentizität. Zudem wird an einer 'Lebensgeschichte' eine historische Spanne Zeit miterlebbar. Karl Barth jedenfalls gehörte zu den großen historischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, brachte es auf die Cover von 'Spiegel' und 'New York Times Magazine'. Er gilt als der Kopf der 'Bekennenden Kirche' im Kampf gegen Hitler und die 'Deutschen Christen' – und ist gewissermaßen der evangelische 'Kirchenvater des 20. Jahrhunderts'.

Weniger bekannt ist: 35 Jahre lebte er mit seiner Mitarbeiterin und Geliebten Charlotte von Kirschbaum und seiner Ehefrau unter einem Dach. Der Roman konzentriert sich vor dem Hintergrund der großen Dramen des 20. Jahrhunderts auf das private Drama. Charlotte von Kirschbaum erkrankt mit Anfang 60 an Demenz und lebt bis zu ihrem Tod in einer Pflegeeinrichtung. Mit Zustimmung der Ehefrau Nelly, die als letzte stirbt, ruhen sie zu dritt in einer Grabstätte auf dem Friedhof in Basel.


Entleihbar unter Sign.: 11 FB 07

Gottes fröhlicher Partisan - Karl Barth
Peter Reichenbach, Matthias-Film, Dokumentarfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (59 Minuten)

Karl Barth, für die einen ist der Schweizer Theologe der Kirchenvater des 20. Jahrhunderts, für die anderen ein Häretiker, ein Ketzer, der die Mächtigen der Welt ständig provozierte. Als einer der wenigen Theologen bezieht Karl Barth klar und deutlich Stellung gegen das Naziregime und wird zu einer der stärksten Stimmen im Widerstand gegen die Nazis. Während der dunklen Kriegsjahre ist er für viele verzweifelte Menschen eine Stimme, die ihnen Hoffnung gibt. Nach dem 2. Weltkrieg, inzwischen ein Star unter den Theologen, lässt sich Barth weder vom kapitalistischen Westen noch vom kommunistischen Osten instrumentalisieren. Auch sein Privatleben gibt Anlass zu Diskussionen. Der verheiratete Theologe und Familienvater verliebt sich in die junge Charlotte von Kirschbaum und eine ebenso schöne wie schwierige Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.

Der Film macht sich auf die Suche nach der Stimme von Karl Barth. Woher kommt dieser Mann, der keine Auseinandersetzung scheut und für viele Menschen zur moralischen Instanz seiner Zeit wird?

Mit Verleih- und Vorführrechten  

Auch als Online-Video zum Download  

Bitte beachten Sie: Weitere entleihbare Bücher und Medien der BMZ zu Karl Barth finden Sie HIER


Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik und warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Karl Barth war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ im Alter von 82 Jahren in seinem Geburtsort Basel.

Barth – unter anderem Theologieprofessor in Bonn, Göttingen und Münster – polarisierte sein Leben lang, vielen galt er als unbequemer Störenfried. In seinen späten Jahren warf man ihm zu wenig Distanz zum Kommunismus vor. Schweizer Politiker gingen auf Abstand. Viele erinnerten sich wieder an den jungen Barth, den unbequemen „roten Pfarrer“, der ab 1911 in der kleinen Bauerngemeinde Safenwil im Aargau Arbeiter im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne unterstützt hatte.

In vielen Auseinandersetzungen agierte Barth „geradezu draufgängerisch“, schrieb die Theologieprofessorin Christiane Tietz in ihrer in diesem Jahr erschienenen Biografie über den Schweizer Gelehrten: „Wenn er es für nötig hielt – und das war oft der Fall – legte er sich unerschrocken mit den politisch und kirchlich Mächtigen an.“ (Quelle: EKD, 8.12.2018)

Website Karl Barth 2019  
Wanderausstellung Karl Barth 2019 (mit Bestellmöglichkeit) 
Karl-Barth-Zentrum für Reformierte Theologie, Basel  

Einzelne, kostenfreie Exemplare des "Karl-Barth-Magazins" können über Jessica.Jaworski(at)ekd.de bestellt werden.

Bitte beachten Sie auch:

EKD-Themenheft 2018 "Grüße aus dem Kirchenjahr" zum Download 
EKD-Themenheft 2017 "Gott neu vertrauen" zum Download 
EKD-Themenheft 2016 "Reformation und die Eine Welt" zum Download 
EKD-Themenheft 2015 "Reformation - Bild und Bibel" zum Download  
EKD-Themenheft 2014 "Reformation und Politik" zum Download
 
EKD-Themenheft 2013 "Reformation und Toleranz" zum Download  
EKD-Themenheft 2012 "Reformation und Musik" zum Download  

Alle EKD-Themenhefte sind auch in gedruckter Form in der BMZ entleihbar.