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Evangelische Kirche der Pfalz 
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Letzte Aktualisierung: 02.08.2019
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März 2019


Ein Gottesdienst in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar, besser bekannt als Herderkirche, war am 6. Februar 1919 Auftakt für die Zusammenkunft der gerade gewählten Nationalversammlung, die nach der Novemberrevolution in Berlin vorübergehend im Weimarer Nationaltheater tagte. (Quelle: EKD)

Einladung: Buchvorstellung "Emil Lind & Albert Schweitzer"

Albert Schweitzer an der Orgel, rechts Emil Lind

Emil Lind und Albert Schweitzer
Ein pfälzischer Pfarrer und Schweitzer-Freund zwischen 'Ehrfurcht vor dem Leben' und 'Nationalkirche'

hrsg. von Klaus Bümlein und Armin Schlechter
Verlagshaus Speyer, 240 Seiten, fest gebunden

Herzliche Einladung zur Vorstellung des Buchs am Dienstag, den 12. März 2019, 18.30 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche Speyer, Große Himmelsgasse 3A
Die Vorstellung übernimmt Kirchenpräsident i.R. Eberhard Cherdron.

Das Buch rückt die Ausstrahlung des weltberühmten Theologen, Philosophen, Musikwissenschaftlers und Arztes Albert Schweitzer (1875 bis 1965) neu ins Licht. Es zeigt den jahrzehntelangen Kontakt des Friedensnobelpreisträgers mit einem pfälzischen Pfarrer auf.

Schon als pfälzischer Student hatte Emil Lind (1890-1966) Albert Schweitzer in Straßburg kennengelernt. Der engagiert liberale Pfarrer Lind gewann viel Anerkennung durch seine ungewöhnliche Gemeindearbeit in Ingenheim und seit 1926 in Speyer. Er wurde der Hauptorganisator des wohl größten pfälzischen Kirchenfests zum vierhundertjährigen Jubiläum der Protestation in Speyer. Mit niederschwelligen Angeboten, Gemeindefahrten, eindringlichen Predigten und einer ausgedehnte Pressearbeit gelang es ihm, den Protestantenverein in Speyer auf über tausend Mitglieder zu bringen. Die Universität Heidelberg zeichnete Lind 1931 mit der Würde des Ehrendoktors aus.

Spätestens 1929 hatte Lind wieder Verbindung zu Schweitzer aufgenommen. Es gelang ihm, den Arzt von Lambarene für einen Vortrag in der Gedächtniskirche zu gewinnen. Von da an entwickelte sich eine intensive Briefverbindung, die - unterbrochen in den Jahren 1937-1945 - bis zu Schweitzers Tod 1965 anhielt. Das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz erwarb 2011 diesen Briefwechsel. Er wird von dem bekannten Schweitzer-Kenner Prof. Werner Zager ediert und erläutert.

So ist das Werk auch ein Buch über Emil Lind. Eine biographische Darstellung bietet Carolin Schäffer, die auch die Konflikte und Verstrickungen durch Linds nationalkirchliche Haltung seit 1937 nicht ausspart. Klaus Bümlein untersucht die zahlreichen biographischen und interpretierenden Werke Linds zu Schweitzer. Das Buch enthält zudem Studien zu Linds Predigten (Klaus Bümlein) und zu seinen zahlrechen Reisedarstellungen (Armin Schlechter). Udo Sopp und Gerhard Vidal geben Einblick in andere Freundesnetzwerke Schweitzers in der Pfalz. Eine Übersicht über den Nachlass Linds und eine Bibliographie runden das Werk ab.

Nach der Vorstellung wird das Buch, das als Nr. 34 der Veröffentlichungen des Vereins für Pfälzische Kirchengeschichte erscheint und vom Verlagshaus Speyer publiziert wird, zum Preis von 16,80 Euro zum Verkauf angeboten.

Um Anmeldung zur Buchvorstellung wird gebeten:
bibliothek[at]evkirchepfalz.de oder telefonisch unter: 06232/667415


Lesung von Frau Prof. Dr. Irene Dingel zum Kirchenlied

Prof. Dr. Irene Dingel

 

Frau Prof. Dr. Irene Dingel, Kirchenhistorikerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte, Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Mainz, spricht am Dienstag, 2. April 2019, 19 Uhr, Roßmarktstraße 4, Speyer, über das Thema „Gesungener Glaube. Das Kirchenlied als Medium von Frömmigkeit und Protest in der Frühen Neuzeit“.


Neuerwerbungen der BMZ im 2. Halbjahr 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen 1140 Neuerwerbungen (Bücher, Hefte, audiovisuelle und Online-Medien) aus dem 2. Halbjahr 2018 präsentieren zu dürfen. Es werden auch die Inhaltsbeschreibungen, die vergebenen Schlagworte sowie Internet-Links zu den Inhaltsverzeichnissen bzw. Download-Seiten der jeweiligen Titel mit abgedruckt. Bitte beachten Sie, dass unmittelbar hinter den Verfasser-Namen die Geburtsdaten der Autoren erscheinen. Diese sind nicht mit den Erscheinungsjahren der Bücher zu verwechseln. Letztere werden im Text zwischen Verlagsangabe und Seitenzahl angezeigt. Viel Freude beim Stöbern wünscht Ihre Bibliothek und Medienzentrale. 

Ein Klick auf die Bilder führt zum Download der Listen.


Buch-Neuerwerbungen im März 2019

Entleihbar unter Sign.: 22 BE 82

Markus Thurau (Hg.):
Gewalt und Gewaltfreiheit in Judentum, Christentum und Islam - Annäherungen an ein ambivalentes Phänomen    
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 255 Seiten
ISBN 978-3-525-37082-7

Religionen werden heute als ein ambivalentes Phänomen wahrgenommen. So wird ihnen die Fähigkeit zugesprochen, in Gewaltkonflikten sowohl verschärfend als auch deeskalierend zu wirken. Während die einen sie als Verursacher von Gewalt kritisieren, betonen andere ihr Friedenspotenzial und ihr Ideal der Gewaltlosigkeit. Durch den Fokus auf diese Ambivalenz soll maximale Offenheit im Umgang mit religiös konnotierter Gewalt ermöglicht werden.

Die interdisziplinäre Forschung der vergangenen Jahrzehnte hat das vielschichtige Verhältnis von Religion, Gewalt und Gewaltfreiheit aufgezeigt. Einen interdisziplinären Ansatz verfolgt auch dieser Sammelband. Er will jedoch keine letzten Antworten für ein Problem liefern, das sich in seiner Komplexität einem solchen Ansinnen widersetzt. Vielmehr zeigt er Möglichkeiten auf, mit dem Thema umzugehen. Er bildet damit Suchbewegungen ab, die eine dem Forschungsgegenstand angemessene Verhältnisbestimmung anstreben.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: NBc 50

Karen Sawrey:
Die Bibel in Infografiken  
München : Frederking & Thaler 2019, 223 Seiten
ISBN 978-3-95416-269-7

Die Bibel, das Buch der Bücher, erstmals in über 100 Infografiken. Sie eröffnen völlig neue Perspektiven, geben überraschende Einblicke ins Alte und Neue Testament und liefern Aufschluss über historische und religiöse Zusammenhänge. Es erwartet Sie interessantes Faktenwissen, von bedeutenden Frauen in der Bibel über die großen Propheten bis hin zu sämtlichen Tieren, Nahrungsmitteln, Werkzeugen und Opferregeln. Biblisches Aha-Erlebnis garantiert!

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Cb 2199

Richard Sennett:
Die offene Stadt - eine Ethik des Bauens und Bewohnens   
München : Hanser 2018, 400 Seiten
ISBN 978-3-446-25859-4

Im Jahr 2050 werden zwei Drittel aller Menschen in Städten leben – wie können Bewohner mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen eine friedliche Koexistenz führen? Richard Sennett stellt die Frage nach der Beziehung zwischen urbanem Planen und konkretem Leben: Wie hat sie sich historisch gewandelt? Wie kann eine offene Stadt aussehen, die geprägt ist von Vielfalt und Veränderung – und in der Bewohner Fähigkeiten zum Umgang mit Unsicherheiten entwickeln? Richard Sennett zeigt, warum wir eine Urbanistik brauchen, die eine enge Zusammenarbeit von Planern und Bewohnern einschließt und voraussetzt – und dass eine Stadt voller Widersprüche urbanes Erleben nicht einengt, sondern bereichert.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: H 3297

Hans-Christian Jasch:
Der Holocaust vor deutschen Gerichten - Amnestieren, Verdrängen, Bestrafen 
Bonn, Bundeszentrale für politische Bildung 2018, 263 Seiten
ISBN 978-3-7425-0183-7

Die Bilanz fällt ernüchternd aus: Aus über 36.000 Ermittlungsverfahren, die seit 1945 vor deutschen Gerichten gegen mutmaßliche NS-Täterinnen und –Täter anhängig waren, gingen nur rund 6700 Verurteilungen hervor, davon nur wenige wegen Tötungsdelikten. Wie gingen die beiden deutschen Staaten mit dem Verbrechen des Holocaust um?

Hans-Christian Jasch und Wolf Kaiser beleuchten neben den großen NS-Prozessen viele kaum bekannte Verfahren in der Bundesrepublik und der DDR und analysieren die je unterschiedlichen Prozessverläufe. Es gibt viele Ursachen für die verschwindend geringe Zahl derer, die in der jungen Bundesrepublik für ihre Taten zur Verantwortung gezogen wurden: Zahlreiche Verfahren wurden aus Mangel an Beweisen, wegen Verjährung, aufgrund der Anwendung von Straffreiheits- bzw. Amnestiegesetzen des Bundes oder der Länder eingestellt. Dabei spielte, so die Autoren, die NS-Vergangenheit vieler Beschäftigter bei Justiz und Polizei eine Rolle, aber auch die schwierige Ermittlungslage und die Tatsache, dass das in der Bundesrepublik zur Anwendung kommende Strafrecht aus dem 19. Jahrhundert nicht dafür geschaffen war, organisierten Verbrechen in der Dimension des Holocaust angemessen zu begegnen. Jasch und Kaiser betten ihre chronologische Darstellung in die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ein.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Eb 7965

Arnd Götzelmann:
Zur Geschichte evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialarbeit in der Pfalz - eine exemplarische Studie zur Professionalisierung und Akademisierung der Sozialen Arbeit seit 1945
Norderstedt : Books on Demand 2019, 200 Seiten
ISBN 978-3-7481-7235-2

Bald nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in der Pfalz nach einer Möglichkeit gesucht, Fachkräfte für den Neuaufbau des Jugendpflege-, Fürsorge- und Wohlfahrtswesens in einer protestantischen Ausbildungsstätte zu qualifizieren. Vorbilder solcher evangelisch-sozialen Frauen- oder Wohlfahrtsschulen gab es seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch in umliegenden Gebieten. Die Folgen des Zweiten Weltkrieges hatten es allerdings schwer gemacht, solche Ausbildungsstätten wieder oder neu zu eröffnen. Der Bedarf an Sozialarbeit und dafür gut ausgebildeten Fachkräften war angesichts der Nachkriegsnöte und sozialen Probleme jedoch groß.

Die Verantwortlichen in der Pfälzischen Landeskirche gründeten im Jahr 1948 die "Evangelische Schule für kirchlichen und sozialen Dienst" in Speyer und boten dort zunächst zwei Ausbildungsgänge für Gemeindehelferinnen und für Wohlfahrtspflegerinnen an. Damit war die erste protestantische Ausbildungsstätte für Sozialarbeit und Gemeindepädagogik in der Pfalz und für Rheinland-Pfalz eröffnet. Aus ihr ging mit der staatlichen Anerkennung im Jahr 1950 das "Seminar für Sozialberufe", ab 1964 mit dem Zusatz "Höhere Fachschule für Sozialarbeit", hervor, das 1970 nach Ludwigshafen am Rhein in einen Neubau umzog und dort noch für ein gutes Jahr zu den "Höheren Fachschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik" umfirmierte bzw. erweitert wurde, bevor diese in der zum Oktober 1971 eröffneten Fachhochschule der Pfälzischen Landeskirche aufgingen.

Die vorliegende Untersuchung möchte gleichermaßen einen Beitrag zur Professions-, Disziplin- und Institutionengeschichte der Sozialen Arbeit und kirchlich-diakonischer Berufe wie zur Zeitgeschichte der evangelischen Kirche mit ihrer Diakonie leisten. Sie widmet sich den evangelischen Ausbildungsstätten in der Pfalz im sekundären Bildungsbereich in den Jahren 1948 bis 1971 mit der entsprechenden Vorgeschichte seit 1945. Angefügt ist zudem ein Überblick über die Entwicklungen der sich anschließenden Bildungseinrichtung des tertiären Bereiches, der Evangelischen Fachhochschule in Ludwigshafen, von 1971 bis 2008. Die hier erforschten Entwicklungen zeichnen exemplarisch den Prozess der Professionalisierung des Berufes und den Weg der disziplinären Akademisierung der Sozialen Arbeit und z.T. auch der Gemeinde- bzw. Religionspädagogik nach.


Entleihbar mit Sign.: Eb 7966

Gerhard Wegner:
Wirksame Kirche - sozio-theologische Studien 
Leipzig : Evangelische Verlagsanstalt 2019, 425 Seiten
ISBN 978-3-374-05630-9

Wie ist die evangelische Kirche in die Gesellschaft eingebettet? Welche Wirkungen erzielt sie mit welchen Aktivitäten? Wie weit reicht ihr Resonanzraum? Welche Rolle spielen Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Landeskirchen? Inwieweit gelingt es ihr, Menschen zur Weitergabe des Glaubens zu motivieren und Ehrenamtliche zu gewinnen? Das sind nur einige Fragen, die in diesem Buch des Direktors des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD im Rückblick auf fast 15 Jahre intensiver kirchensoziologischer Forschung beantwortet werden.

Angesichts vieler bisweilen recht frei schwebender Visionen "kirchlicher Netzwerke der Vielfalt" auf der einen und einer fatalistischen Kapitulation vor der Säkularisierung auf der anderen Seite fragt Wegner nach der empirischen Evidenz religiös-kirchlicher Praxis. Sie hat sich in spezifische Bereiche zurückgezogen. Die Kirche steckt deswegen in einer Reproduktionskrise. Aber das ist nicht ihr Schicksal. Sie kann durchaus auch wieder an Attraktivität gewinnen. Wegners Studien zeichnen das Bild einer kräftigen religiös-sozialen Organisation in der Zivilgesellschaft, die aber eine unter anderen ist. Kirche ist umso überzeugender, je mehr sie genau diese Rolle aktiv bejaht und wirkungsvoll gestaltet.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 85 DK 24

Harmjan Dam, Katharina Kunter
Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts im Religionsunterricht - Basiswissen und Bausteine für die Klasse 8-13     
  
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 128 Seiten
ISBN 978-3-525-77027-6

Bis heute prägt die Geschichte des 20. Jahrhunderts unsere Gegenwart. Das betrifft die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Umbrüche ebenso wie die Geschichte des Christentums. Auch für den Religionsunterricht gilt: Aktuelle ethische oder religiöse Themen haben eine historische Perspektive. Ob es die Frage nach dem Christsein in Krieg und Diktatur oder die nach der Rolle von Kirche in der modernen Zeit ist – ohne Kenntnis der Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts können Schülerinnen und Schüler weder kompetent diskutieren, noch Neues in der Gegenwart erforschen.

Dieser Band bietet daher erstmalig einen kompletten Überblick über zentrale Themen des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts – mit praktischen Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I und II. Dazu gehören zum Beispiel: Welche Rolle spielten die Kirchen im Ersten Weltkrieg? Was waren die Handlungsmöglichkeiten von jungen Christinnen und Christen im Nationalsozialismus? Worin unterscheidet sich evangelikales von liberalem Christentum? Gehören die christliche Botschaft und Menschenrechte und Demokratie zusammen? Warum konnte die Kirche in der DDR im Herbst 1989 eine politische Rolle spielen? Wie setzt sich die weltweite Kirche für die Gleichheit und Würde aller Menschen ein? Welche Rolle spielen Glauben und Kirche, wenn man seine Heimat verlassen muss? Wie christlich ist die Diakonie im modernen Sozialstaat? Welche Christinnen und Christen inspirieren mich in meinem Glauben?

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 62 P 27

Stephan Wirz (Hg.):
Kapitalismus - ein Feindbild für die Kirchen?    
Zürich : TVZ 2018, 286 Seiten
ISBN 978-3-290-20167-8

Muss man als Christ gegen Kapitalismus sein? Mit seiner Kapitalismuskritik hat Papst Franziskus für Aufsehen und für kontroverse Auseinandersetzungen gesorgt. Der vorliegende Tagungsband bildet die teils gegensätzlichen Positionen dieser Diskus­sion ab: Einige Autoren leuchten die Entwicklung der katholischen Soziallehre und die evangelischen Stellungnahmen zur Thematik aus. Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und Manager setzen sich mit den kirchlichen ökonomischen Forderungen auseinander. Auf diese Weise sollen Brücken zwischen gegensätzlichen kapitalistischen und theologisch-ethischen Denkformen gebaut werden, die es Theologen und Ökonomen ermöglichen, die Kriterien der jeweils anderen zu verstehen und auf dieser Basis die eige­ne Position zu reflektieren.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 84 Y 91

Erhard Holze, Stefanie Pfister:  
100 Rechtsfragen zu Religionsunterrricht und Schule - konkret, juristisch, kompetent 
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 212 Seiten
ISBN 978-3-525-70252-9

Dürfen am konfessionell-kooperativen Religionsunterricht auch konfessionslose Schülerinnen und Schüler teilnehmen? Kann eine Lehrerkonferenz über die Abschaffung eines Schulgottesdienstes diskutieren? Welche Bedeutung hat die kirchliche Lehrerlaubnis für den schulischen Unterricht? Bei solchen und vielen anderen rechtlichen Fragen ist bei Studierenden und Lehrenden des Faches Religion oder der Schulleitung häufig Unsicherheit zu beobachten. Zu Recht, denn es ist oftmals schwierig, die passenden Paragraphen zu finden oder den juristischen Wortlaut auszulegen. Dieses Buch schafft Abhilfe.

In der Sammlung von 100 Fallbeispielen zu Rechtsfragen aus der Schul- und Lehrpraxis des Religionsunterrichts können Lehrkräfte und Schulleitung juristische Problematiken erkennen, bundesländereigene und ggf. konfessionsspezifische Lösungsvorschläge (evangelisch, katholisch, islamisch usw.) nachvollziehen und damit ihre eigene Urteils- und Handlungskompetenz weiter ausbilden. Die Autoren stellen jeweils einen Rechtsfall aus der Praxis vor und erörtern die bundesländer- oder ggf. konfessionsspezifischen Varianten anhand der Gesetzestexte, indem zu jedem Fallbeispiel eine „Rechtliche Beurteilung“ und eine „Religionspädagogische Einschätzung“ gegeben werden. Darstellung und Erörterung erfolgen in bündiger Form – praktisch und übersichtlich, mit wichtigen Informationen und sinnvollen Hinweisen für die Praxis.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 32 B 41

Wolfgang Huber:
Dietrich Bonhoeffer - auf dem Weg zur Freiheit: ein Porträt  
München : Beck 2019, 336 Seiten
ISBN 978-3-406-73137-2

Dietrich Bonhoeffer gehört zu den populärsten Theologen. Sein Widerstand gegen Hitler hat weltweit Protestbewegungen inspiriert. Seine Briefe aus der Haft wurden als Neubeginn der Theologie gefeiert. Seine Hinrichtung hat ihn zum Märtyrer werden lassen. Wolfgang Huber stellt Bonhoeffers Denken in den Mittelpunkt dieses prägnanten Porträts und macht deutlich, warum seine mutigen Entscheidungen auch heute Ansporn sein können.

Im Juni 1939 wurde Dietrich Bonhoeffer in New York eine Dauerstelle angeboten, doch der junge Theologe, der bereits seine Lehrbefugnis verloren hatte, entschied sich gegen das Exil. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Berlin zurück, um für ein besseres Deutschland zu kämpfen. Es folgten Zeiten der Konspiration, Camouflage, Gefangenschaft, Einsamkeit und Zuversicht trotz allem. Wolfgang Huber macht deutlich, warum Bonhoeffers meistgelesene Schriften - die "Ethik" und "Widerstand und Ergebung" - nur unter diesen existentiellen Bedingungen entstehen konnten. Dass theologisch und ethisch stets die konkrete Situation zu berücksichtigen ist, war geradezu ein Grundzug von Bonhoeffers Denken, das sich durch kühne Neuansätze auszeichnet und von Anfang an eng mit seinem Leben verknüpft ist. Am 9. April 1945 wurde Bonhoeffer auf Hitlers persönliches Geheiß hingerichtet.

Inhaltsverzeichnis des Buches   


Film-Neuerwerbungen im März 2019

Entleihbar unter Sign.: 11 BU 14

Die Bibel - ausgewählte Texte in Gebärdensprache   
Raik Fourestier, Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge, Dokumentarfilm, Deutschland 2016
4 DVD-Videos (480 Minuten)

Welche Textübersetzung? Die Bibel will unsere Sprache sprechen. Deshalb gibt es immer wieder neue Übersetzungen: Luther, „Hoffnung für alle“, Gute Nachricht, „NT und frühchristliche Schriften“ Klaus Berger, Christiane Nord (Germanistin), Insel-Verlag. Als Fachausschuss wollten wir das - in Teilgruppen - für DGS leisten. Im Übersetzungsprozess in den einzelnen Regionalgruppen wurden verschiedene Übersetzungen parallel „studiert“. Die DGS-Übersetzung sollte den Luther-Text zur Grundlage haben.

Übersetzung oder Übertragung? Im Spannungsfeld von wortgetreuer Übersetzung (textorientiert) und inhaltlicher Verständlichkeit (kulturorientiert), die sowohl für den praktischen Gebrauch im Gottesdienst wie auch für das Selbststudium von Gehörlosen wichtig ist, ging es nicht um eine Vereinfachung auf Kinderniveau, sondern um Übersetzung und Texttreue. Eine Übertragung in die Gehörlosenkultur – z. B. bei Bildworten in den Psalmen – war auf jeden Fall als 2. Variante auf der DVD mitgedacht.

Gebrauch der Übersetzung? Gehörlose sollen die Möglichkeit bekommen, selbständig Bibel zu sehen und zu verstehen. Gehörlose LektorInnen und SeelsorgerInnen können Lesungs- bzw. Predigttext nachschauen. Ziele der Arbeitsgruppe: Die Regionalgruppen suchten sich ihren Arbeitszeitrhythmus (Wochenenden oder einzelne Tage). Am Ende wurde eine DVD produziert mit folgendem Informationsspektrum: DGS-Übersetzung / Luther-Text in Schriftdeutsch / weitere Bibel-Übersetzung in Schriftdeutsch / geschriebenes Gebärdendeutsch.


Entleihbar unter Sign.: 11 TK 16

Rechtsextremismus im Internet
Didactmedia, Dokumentarfilm, Deutschland 2018
1 DVD Video (21 Minuten)

Im Internet und in sozialen Netzwerken treten Rechtsextreme meist scheinbar harmlos auf – modern und jugendlich. Zur Strategie Rechtsextremer im Netz gehört es, unverfängliche Profile anzulegen, in denen es auch um deine Hobbys gehen könnte. Sie verbergen sich beispielsweise hinter Fanseiten von Fußballclubs, Tierschutzaktivisten oder Street-Art-Künstlern. Sie greifen aber auch politische Themen auf, die Jugendliche interessieren, wie Arbeitslosigkeit, Umweltschutz und Politikverdrossenheit. Sie vermitteln diese Themen zeitgemäß. Es ist schwer, dies auf den ersten Blick zu durchschauen.

Die didaktische DVD zeigt anhand von konkreten Beispielen, mit welchen Strategien Rechtsextreme vorgehen und wie diese Strategien entlarvt werden können. Zudem gibt die DVD Handlungsanleitungen, diese Inhalte zu melden und dagegen vorzugehen. Außerdem vermittelt die DVD einen Einblick in die klassischen Themen der Rechtsextremisten wie Antisemitismus, Sozialdarwinismus und Geschichtsrevisionismus, zeigt aber auch aktuelle Strömungen der Judenfeindlichkeit, Homophobie, Fremden- und Islamfeindlichkeit. Ein weiteres Kapitel benennt die Akteure am äußersten rechten Rand. Neben den Parteien NPD, pro NRW, Die Rechte und Der III. Weg werden dabei vor allem die Kameradschaftsszene und neue Varianten des Rechtsextremismus wie die sogenannte Identitäre Bewegung beleuchtet. Ebenso werden die Anknüpfungspunkte und inhaltlichen Überschneidungen zu Rechtspopulisten thematisiert.

Die didaktische DVD geht auf die Doppelstrategie der rechtsextremen Szene ein, die auf der einen Seite möglichst harmlos agiert und ihre extremen Inhalte subtil einsickern lässt und auf der anderen Seite offen radikal und gewaltbereit auftritt. Sie erhofft sich damit ein möglichst breites Spektrum von Jugendlichen anzusprechen und für ihre verfassungsfeindlichen Ideen gewinnen zu können.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  


Entleihbar unter Sign.: 11 VB 40

Macht euch die Erde untertan -  Kreativ-Box und interaktive Arbeitsblätter
Wolfgang Wünsch, wfw-Film, Dokumentarfilm, Deutschland 2014
1 DVD-Video (56 Minuten)

Die Schöpfung und der Umgang des Menschen mit der Schöpfung sind das zentrale Thema dieser DVD. Dazu gehören neben dem Hauptfilm weitere Filme - zum Beispiel zur Intensivtierhaltung und zur Energiewende. Der Film soll zum Nachdenken und zur Diskussion anregen und zeigen, was wir alles verlieren, wenn wir nicht verantwortungsvoll handeln. Das Handeln des Menschen wird dabei dem Handeln Gottes gegenübergestellt - nur dass die Erde mit jeder Handlung des Menschen ein Stückchen mehr zerstört wird. Der Film macht aber auch klar, dass dieses Handeln letztlich auch für uns Menschen Konsequenzen hat, die wir dann tragen müssen.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film     


Entleihbar mit Sign.: 11 QN 07

Mensch sein - warum bin ich süchtig?
Nathalie und Rainer Fromm, Matthias-Film, Dokumentarfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (25 Minuten)

Wieso werden Menschen süchtig? Lässt sich dieses Verhalten auf eine Realitätsflucht zurückführen oder ist die bunte Welt der Süchte selbst dafür verantwortlich: Computerspielsucht, Glücksspielsucht, Drogensucht ... Die Dokumentation befasst sich mit Suchtverhalten: Gesellschaftlich geförderte (Alkohol, Glücksspiel...) und gesellschaftlich akzeptierte Arten der Sucht (Medikamentensucht alter Menschen, Nikotinsucht ...) werden aufgezeigt und Mechanismen erklärt. Neben allgemein bekannten Suchtformen werden auch neue oder seltenere Formen wie Handysucht, Fitnesssucht oder Orthorexie näher beleuchtet.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Auch als Online-Video zum Download  


Entleihbar mit Sign.: 11 FR 03

Engel über Europa - Rilke als Gottsucher
Rüdiger Sünner, absolut Medien, Dokumentarfilm, Deutschland 2018
1 DVD-Video (82 Minuten)

Rainer Maria Rilke (1875–1926) war nicht nur einer der größten deutschen Dichter, sondern auch ein »Gottsucher«, der unorthodoxe Wege ging. Abgeschreckt vom bigotten Katholizismus seiner Mutter, suchte er Inspiration bei esoterisch interessierten Künstlern und Okkultisten wie Paul Klee, Franz Marc, Stefan George und Rudolf Steiner. Auch auf Reisen nach Russland, Nordafrika, Spanien und Ägypten lernte Rilke neue spirituelle und mythologische Welten kennen, die seine Dichtung anregten.

Rüdiger Sünners Filmporträt zeichnet die Spuren des Poeten als eines unkonventionellen Gläubigen nach: Rilke suchte das Göttliche nicht in fernen Himmeln, sondern im »Hiesigen«: im Zauber der Natur und in der Aura einfacher Alltagsdinge. Er spielte mit mythologischen Bildern wie dem »Engel«, um mit ihrer Hilfe Erfahrungen des Geheimnisvollen und Wunderbaren zu artikulieren. Als künstlerische Annäherung ist seine Gottsuche ein zeitgemäßer, in seiner sprachlichen Schönheit bis heute betörender Versuch, Literatur zum Sprachrohr von spirituellen Erfahrungen zu machen.


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Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


EKD-Themenjahr 2019: Karl Barth - "Gott trifft Mensch"

Entleihbar unter Sign.: 60 G 66

Michael Weinrich:
Karl Barth - Leben, Werk, Wirkung
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 492 Seiten
ISBN 978-3-8252-5093-5

Als der wohl größte Theologe des 20. Jahrhunderts hat Karl Barth die aktuelle Lebendigkeit des Wortes Gottes in der je neuen Lebenssituation in den Fokus der Aufmerksamkeit seiner Theologie gerückt. Gemessen an der Lebendigkeit des Geschehens der Selbsterschließung Gottes kann die Theologie niemals mehr sein als ein Versuch, den „Vogel im Flug“ zu beschreiben. Dieser Versuch bleibt darauf ausgerichtet, dass dieses biblisch bezeugte Geschehen selbst bestimmend bleibt.

Michael Weinrich führt umsichtig und differenzierend in Leben, Werk und Wirkung Barths ein und begnügt sich dabei nicht mit einer Erfassung der theologischen Lehre Barths. Er behandelt einfühlend die Problemkonstellationen, aus denen Barth die Theologie befreien wollte. Seine kritische Wahrnehmung des neuzeitlichen Selbstverständnisses führt nicht zurück in eine zurückzuholende Vergangenheit, sondern bemüht sich darum, die Aufklärung über die Gefangenschaften aufzuklären, in die sie die Theologie versetzt hat.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: NCa 6/1

Peter Zocher (Hg.):
Karl Barth - Bilder und Dokumente aus seinem Leben 
Zürich : TVZ 2018, 291 Seiten
ISBN 978-3-290-18199-4

Ein neuer, ungewohnter Zugang zu Karl Barth – die in diesem Bildband präsentierten Fotografien und Dokumente setzen den Theologen des Wortes Gottes in Szene. Die mehrheitlich unveröffentlichten Bilder aus dem Nachlass machen die wichtigen Stationen von Barths Biografie auf eine Weise anschaulich und lebendig, wie es Text allein nicht zu leisten vermag.

Die einzelnen Kapitel – von Kindheit und Jugend über Studium und erstes Pfarramt, Safenwil, Göttingen, Münster und Bonn nach Basel – zeigen das persönliche und familiäre Umfeld des jeweiligen Lebensabschnitts. Sie geben zugleich Einblicke in für Barth wichtige zeitgeschichtliche und kirchliche Kontexte, in denen er oft eine wichtige Rolle spielte. Kurze Einführungen zu jedem Kapitel bieten die wichtigsten Informationen zum biografischen und historischen Umfeld. Sie lassen aber den hier erstmals in dieser Fülle vereinten Bildquellen aus dem Karl Barth-Archiv den ihnen zukommenden Raum. Der Bildband erscheint im grösseren Format im Rahmen der Karl Barth-Gesamtausgabe als erster Band der Abteilung «Aus Karl Barths Leben» (Abt. VI) und zum Karl-Barth-Jahr 2019.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 11 FB 07

Gottes fröhlicher Partisan - Karl Barth
Peter Reichenbach, Matthias-Film, Dokumentarfilm, Deutschland 2017
1 DVD-Video (59 Minuten)

Karl Barth, für die einen ist der Schweizer Theologe der Kirchenvater des 20. Jahrhunderts, für die anderen ein Häretiker, ein Ketzer, der die Mächtigen der Welt ständig provozierte. Als einer der wenigen Theologen bezieht Karl Barth klar und deutlich Stellung gegen das Naziregime und wird zu einer der stärksten Stimmen im Widerstand gegen die Nazis. Während der dunklen Kriegsjahre ist er für viele verzweifelte Menschen eine Stimme, die ihnen Hoffnung gibt. Nach dem 2. Weltkrieg, inzwischen ein Star unter den Theologen, lässt sich Barth weder vom kapitalistischen Westen noch vom kommunistischen Osten instrumentalisieren. Auch sein Privatleben gibt Anlass zu Diskussionen. Der verheiratete Theologe und Familienvater verliebt sich in die junge Charlotte von Kirschbaum und eine ebenso schöne wie schwierige Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.

Der Film macht sich auf die Suche nach der Stimme von Karl Barth. Woher kommt dieser Mann, der keine Auseinandersetzung scheut und für viele Menschen zur moralischen Instanz seiner Zeit wird?

Mit Verleih- und Vorführrechten  

Auch als Online-Video zum Download  

Bitte beachten Sie: Weitere entleihbare Bücher und Medien der BMZ zu Karl Barth finden Sie HIER


Entleihbar mit Sign.: NAa 54/70

Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik und warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Karl Barth war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ im Alter von 82 Jahren in seinem Geburtsort Basel.

Barth – unter anderem Theologieprofessor in Bonn, Göttingen und Münster – polarisierte sein Leben lang, vielen galt er als unbequemer Störenfried. In seinen späten Jahren warf man ihm zu wenig Distanz zum Kommunismus vor. Schweizer Politiker gingen auf Abstand. Viele erinnerten sich wieder an den jungen Barth, den unbequemen „roten Pfarrer“, der ab 1911 in der kleinen Bauerngemeinde Safenwil im Aargau Arbeiter im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne unterstützt hatte.

In vielen Auseinandersetzungen agierte Barth „geradezu draufgängerisch“, schrieb die Theologieprofessorin Christiane Tietz in ihrer in diesem Jahr erschienenen Biografie über den Schweizer Gelehrten: „Wenn er es für nötig hielt – und das war oft der Fall – legte er sich unerschrocken mit den politisch und kirchlich Mächtigen an.“ (Quelle: EKD, 8.12.2018)

Website Karl Barth 2019  
Wanderausstellung Karl Barth 2019 (mit Bestellmöglichkeit) 
Karl-Barth-Zentrum für Reformierte Theologie, Basel  

Einzelne, kostenfreie Exemplare des "Karl-Barth-Magazins" können über Jessica.Jaworski(at)ekd.de bestellt werden.

Bitte beachten Sie auch:

EKD-Themenheft 2018 "Grüße aus dem Kirchenjahr" zum Download 
EKD-Themenheft 2017 "Gott neu vertrauen" zum Download 
EKD-Themenheft 2016 "Reformation und die Eine Welt" zum Download 
EKD-Themenheft 2015 "Reformation - Bild und Bibel" zum Download  
EKD-Themenheft 2014 "Reformation und Politik" zum Download
 
EKD-Themenheft 2013 "Reformation und Toleranz" zum Download  
EKD-Themenheft 2012 "Reformation und Musik" zum Download  

Alle EKD-Themenhefte sind auch in gedruckter Form in der BMZ entleihbar.