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Evangelische Kirche der Pfalz 
Bibliothek und Medienzentrale
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Letzte Aktualisierung: 02.08.2019
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Mai 2019


Vortrag zum Thema "Kirchenlied in der Frühen Neuzeit" von Frau Professorin Irene Dingel (Mitte) am 2.4.2019 in der BMZ Speyer, Porträt mit Bibliotheksleiterin Dr. Traudel Himmighöfer und Kirchenpräsident Dr. Christian Schad

Lesung und Diskussionsabend in der BMZ am 17. Juni

Entleihbar ab 18. Juni unter der Signatur: Bi 2328/2


Der Ordinationsstreit 1969
Eine Bestandsaufnahme nach 50 Jahren mit Akteuren von damals

Montag, 17. Juni 2019, 19:00 Uhr
Bibliothek und Medienzentrale der Evangelischen Kirche der Pfalz
Rossmarktstraße 4, Speyer, Großer Saal

Sieben Pfarramtskandidaten des Examensjahrgangs 1969 verweigerten die Ordination auf Grund einer Ordnung, die ihrer Ansicht nach "nicht in Ordnung war": Durch die alleinige Verleihung vom Recht zur Ausübung von Sakramenten erhalte sie selbst "sakramentalen Charakter" - ähnlich der katholischen Priesterweihe. In der Auseinandersetzung mit dem Landeskirchenrat eskalierte dieser Streit bis hin zur Suspendierung der Kandidaten. Nach Aufhebung wurden sie schließlich gemeinsam in Frankenthal "ohne jeglichen weihevollen Anstrich" im Juni d.J. ordiniert.

Programm:

  • Grußwort Oberkirchenrätin Marianne Wagner
  • Entstehung, Verlauf und Ergebnis des Ordinationsstreits:
    Jörn Wilhelm liest dazu aus seiner Autobiographie "Mit ausgebreiteten Flügeln"

    Aus dem Klappentext: Im zweiten Band seiner Erinnerungen beschreibt der spätere Landpfarrer farbig und voller untergründigem Humor sein Theologiestudium in Erlangen und Heidelberg. Deutlich wird, wie Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts auf Kathedern und Kanzeln die Verstrickung der Universität und der Theologie in den Rassenwahn der Nazis noch immer geleugnet, verharmlost oder ignoriert wurde. Das Studentenleben kommt nicht zu kurz: Jazzkeller, Reisen nach Paris, Blutspenden und Maloche, Studentenbuden, die sich heute keiner mehr vorstellen kann. Mitten im Studium heiratet er und eine Tochter wird geboren. Lichtgestalten werden geschildert wie die theologischen Lehrer Gerhard von Rad, Herbert Braun, Rolf Rendtorff und Heinz-Eduard Tödt. Nach dem "Ohnesorg-Erlebnis" wird er Zeuge der turbulenten Studentenunruhen in Heidelberg, politisiert und verändert sich darin. Erste Predigten werden geschrieben, die politisch höchst umstritten sind. Wegen Verweigerung der Ordination wird er gleich am Anfang schon suspendiert. Nach der Aufhebung sorgt er weiterhin für heilsame Unruhe in seiner Kirchengemeinde in Ludwigshafen-Oggersheim.
  • Antiautoritäre Vikare auf dem Marsch in die Institution Kirche:Podium und Diskussion mit Akteuren von damals zu den Themen:
  1. Amtsverständnis im Wandel (Helge Müller)
  2. Politische Predigt (Jörn Wilhelm)
  3. Antirassismus und die "Dritte Welt" {Christian Wendt)
  4. Frieden und Abrüstung (Wolfgang Pessenlehner)

     Leitung: Ruprecht Beuter


Neuerwerbungen der BMZ im 2. Halbjahr 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen 1140 Neuerwerbungen (Bücher, Hefte, audiovisuelle und Online-Medien) aus dem 2. Halbjahr 2018 präsentieren zu dürfen. Es werden auch die Inhaltsbeschreibungen, die vergebenen Schlagworte sowie Internet-Links zu den Inhaltsverzeichnissen bzw. Download-Seiten der jeweiligen Titel mit abgedruckt. Bitte beachten Sie, dass unmittelbar hinter den Verfasser-Namen die Geburtsdaten der Autoren erscheinen. Diese sind nicht mit den Erscheinungsjahren der Bücher zu verwechseln. Letztere werden im Text zwischen Verlagsangabe und Seitenzahl angezeigt. Viel Freude beim Stöbern wünscht Ihre Bibliothek und Medienzentrale. 

Ein Klick auf die Bilder führt zum Download der Listen.


Buch-Neuerwerbungen im Mai 2019

Entleihbar unter Sign.: 85 EL 73

Ari Folman, David Polonsky:
Das Tagebuch der Anne Frank - graphic diary    
Frankfurt am Main : S. Fischer 2017, 145 Seiten
ISBN 978-3-10-397253-5

Umgesetzt von Ari Folman und David Polonsky' ist dieses Buch eine Kombination aus dem Originaltext und lebendigen, fiktiven Dialogen, eindrücklich und einfühlsam illustriert von Ari Folman und David Polonsky. So lebendig Anne Frank über das Leben im Hinterhaus, die Angst entdeckt zu werden, aber auch über ihre Gefühle als Heranwachsende schreibt, so unmittelbar, fast filmisch sind die Illustrationen. Das publizistische Ereignis zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.


Entleihbar unter Sign.: 80 MB 63

Meyer-Blanck, Michael:
Das Gebet  
Tübingen : Mohr Siebeck 2019, 435 Seiten
ISBN 978-3-16-154554-2

Michael Meyer-Blanck skizziert in diesem Werk reformatorische und gegenwärtige Denkbemühungen, gefolgt von einer Phänomenbeschreibung, bei der zwischen dem Gebet als Handlung und dem Gebet als Haltung unterschieden wird. Dazu gehört ein Blick auf Kunst, Musik, Literatur, Naturerleben, Gesundheit und die Leiblichkeit des Betens. Er untersucht die Geschichte des Gebets, wobei u.a. die zunehmende Scham gegenüber dem Beten beschrieben wird. Daraufhin behandelt er das Beten in denkerischer und biblischer Verantwortung, u.a. anhand des Psalters, des Vaterunsers und der neuzeitlichen Wendung zum Subjekt; schließlich kommen die komplexen Fragen des an Jesus Christus gerichteten Gebets und des Bittgebets zur Sprache. Zuletztbefasst er sich mit religionspädagogischen, poimenischen und liturgischen Aspekten sowie dem Gebet in digitalen Medien und dem multireligiösen Gebet.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Cb 2218

Jürgen Boomgarden:
Aus Gottes Hand - der Status des menschlichen Embryos aus evangelischer Sicht   
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 235 Seiten
ISBN 978-3-525-57072-2

Ist der menschliche Embryo schon eine Person? Die Möglichkeiten der Abtreibung und Reproduktionsmedizin, die Beseitigung des Embryos aus persönlichen Gründen oder sein Verbrauch um hochrangiger medizinischer Forschungsziele willen geben dieser Frage eine existentielle Brisanz, die nicht nur viele Menschen in Gewissenskonflikte stürzt, sondern an der sich leidenschaftlich geführte Diskussionen und öffentliche Proteste entzünden.

Jürgen Boomgaarden gibt eine differenzierte Antwort auf die Embryonenstatusfrage aus evangelischer Sicht. Am Anfang steht die Erörterung biologischer, philosophischer, rechtlicher und soziologischer Erkenntnisse und Positionen zum Embryonenstatus. Das Buch untersucht die biologische Entwicklung des Embryos auf ihre statusrelevanten Einschnitte und würdigt besonders die Kernverschmelzung als möglicher personaler Anfang kritisch. Die sogenannten SKIP-Argumente (Spezies, Kontinuität, Identität, Potentialität) beleuchtet Jürgen Boomgaarden ebenso wie die soziologische Analyse des ungeborenen Lebens, die die gewandelte Bedeutung des Kindes und seiner Liebe zu ihm in der westlichen Gesellschaft reflektiert. Auf der Basis von evangelischen Positionen zur Embryonenstatusfrage skizziert der Autor eine eigene systematische Theologie des ungeborenen menschlichen Lebens und geht dabei auch auf die ethische Problematik der In-vitro-Fertilisation ein. Boomgaarden vermeidet ‚einfache‘ Antworten auf die Embryonenstatusfrage und entwickelt dennoch klare Entscheidungskriterien aus evangelischer Sicht.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 32 S 11

Andreas Arndt:
Die Reformation der Revolution - Friedrich Schleiermacher in seiner Zeit 
Berlin : Matthes & Seitz 2019, 334 Seiten
ISBN 978-3-95757-607-1

Friedrich Schleiermacher war Theologe, Philosoph, Pädagoge und Altphilologe in der bewegten Epoche um 1800. Als emblematischer Sprössling des evangelischen Pfarrhauses steht er wie nur wenige für die kulturelle Blütezeit des Protestantismus, in der sich eine neue Form kultivierter Innerlichkeit und subjektiver Religiosität herausbildete.

Andreas Arndt wirft einen neuen Blick auf das Denken Schleiermachers im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse seiner Zeit. Dabei zeichnet er seine intellektuelle Entwicklung nach, verortet sie in seiner changierenden Positionierung gegenüber dem preußischen Staat und rekonstruiert seine gesellschaftspolitischen Konzepte in Reaktion auf die großen historischen Umbrüche, namentlich die Französische Revolution, die Schleiermacher als Ereignis von religiöser Bedeutung versteht. Mit ihr verbindet er die Idee eines Reiches der Freiheit, das Entfremdung und knechtende Arbeit aufhebt und die menschliche Gattung verbindet. In seinem späteren Werk entwickelt Schleiermacher daraus eine Staatskonzeption, welche mehr auf die Gemeinschaft stiftende Gesinnung als auf das Recht setzt, womit er als virtueller Antipode Hegels kenntlich wird.

Zu seinem 250. Geburtstag zeigt Andreas Arndt Schleiermacher als Denker zwischen Liberalität, Reaktion und utopischer Kritik und profiliert ihn in dieser Ambiguität als exemplarischen Vertreter der deutschen Geistesgeschichte.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: H 3329

Brigitte Hohlfeld (Hg.):
Bitteres Ende, schwieriger Anfang - Zeitzeugenberichte zu den Jahren 1933-1955
Mannheim : Verlag Waldkirch 2019, 511 Seiten
ISBN 978-3-86476-117-1

80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnern sich 88 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die in den Jahren 1933 bis 1955 Kinder oder Jugendliche waren, an das, was ihnen und ihren Familien in dieser Zeit widerfahren ist. Ob als Hitlerjungen, Frontsoldaten oder Kriegsgefangene, ob als Evakuierte, Flüchtlinge oder Vertriebene, ob als Beobachter der amerikanischen oder russischen Besatzungsmacht, ob als Kinder gefallener oder vermisster Väter, ob als Betroffene von einem mühsamen Neuanfang ihrer Mütter und Väter nach 1945 – alle Zeitzeugen, davon gut die Hälfte in Mannheim wohnend, sind mit ihren teils zutiefst berührenden, teils absurd anmutenden Berichten ein Beweis dafür, wohin extremer Nationalismus führt.


Entleihbar mit Sign.: 44 K 03

Konrad Schmid:
Theologie des Alten Testaments  
Tübingen : Mohr Siebeck 2019, 414 Seiten
ISBN 978-3-16-150763-2

Unter den Teildisziplinen der alttestamentlichen Wissenschaft galt die Theologie des Alten Testaments lange als deren vornehmste Aufgabe. Doch in den letzten Jahrzehnten wurde mehr und mehr undeutlich, was eine Theologie des Alten Testaments eigentlich zu leisten habe.

Konrad Schmid wendet sich zuerst der historischen Klärung des Theologiebegriffs in Anwendung auf die Bibel zu, diskutiert dann die Vielgestaltigkeit vorliegender Hebräischer Bibeln und Alter Testamente, um dann die theologischen Prägungen der Bücher und Sammlungen des Alten Testaments anhand prominenter Leittexte zu erheben. Weiter schließt der Autor eine Skizze zur Theologiegeschichte des Alten Testaments sowie eine thematisch orientierte und historisch differenzierte Darstellung wichtiger Themen alttestamentlicher Theologie mit ein. Der Band versteht sich gleichzeitig als eine gewisse Synthese der gegenwärtigen Forschung am Alten Testament in theologischer Perspektive.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: J 2700

Rainer Gross:
Heimat - gemischte Gefühle - zur Dynamik innerer Bilder       
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 175 Seiten
ISBN 978-3-525-40491-1

"Heimat" löst Erinnerungen und intensive Gefühle aus - ein Assoziationsgenerator und heute auch ein politischer Kampfbegriff: Der Text analysiert individuelle und kollektive Bilder von "Heimat": Der soziologische Blick von außen stellt die Frage nach der Funktion von "Heimat" für individuelle und nationale Identitätsbildung. Deren oft unbewusste Voraussetzungen - so Gross' These - liegen primär in der Psychodynamik und Genese von Heimatgefühlen im Spannungsfeld zwischen vorgegebener Herkunft und selbstgewählten Sehnsuchtsorten der Ankunft, zwischen Idealisierung eines verlorenen konfliktfreien Paradieses und utopischer Verklärung der Sehnsuchtsorte, zwischen Kollektivpsychologie und individueller Biografie. Immer mehr Menschen sehnen sich heute nach Zugehörigkeit, versuchen aber im Gegensatz zu den exkludierenden, starren Bildern von Heimat, ihren Heimatbegriff im Plural zu denken: aufgehoben sein, daheim sein - bei sich selbst, in Beziehungen, Beruf. Hierzu lädt das Buch ein.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 22 QC 31

Hanna Josua:
Die Muslime und der Islam - wer oder was gehört zu Deutschland?     
Leipzig : Evangelische Verlagsanstalt 2019, 159 Seiten
ISBN 978-3-374-05871-6

Der Islam – gehört er nun zu Deutschland oder nicht? Spätestens seit dem Ausspruch Christian Wulffs wird dies hierzulande kontrovers diskutiert. Hanna Josua zeichnet die aktuelle Debatte vor dem Hintergrund zunehmender Migration aus islamischen Ländern nach, lässt unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen und weicht unangenehmen Fragen nicht aus. Doch ebenso, wie es nicht „den“ Islam und „die“ Muslime gibt, kann es auf die Ausgangsfrage kein simples „Ja“ oder „Nein“ geben. Muslime und Nichtmuslime müssen sich noch in vielen Fragen aufeinander zu bewegen und gemeinsam entscheiden, welcher Islam in Deutschland eine Zukunft haben kann. Grenzen der Toleranz müssen benannt, Gemeinsamkeiten erkannt und genutzt werden, um ein friedliches Zusammenleben in einer unfriedlichen Welt zu fördern. Es geht um nichts weniger als um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Die Diskussion hat gerade erst begonnen!

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Film-Neuerwerbungen im Mai 2019

Entleihbar unter Sign.: 11 KE 02

Im Namen des Vaters - zum Thema: Zeugen Jehovas 
Timothy Josha Wennekes, Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilm, Belgien 2012
1 DVD-Video (14 Minuten)

In einer kurzen Spielfilmhandlung wird das Thema "Gemeinschaftsentzug" und dessen Auswirkung auf eine Familie, die zu den Zeugen Jehovas gehört, vorgestellt. Man erlebt eindrücklich die Entscheidungsnot eines jungen Zeugen Jehovas. Er wird vor die Wahl gestellt, sich entweder für die Zeugen Jehovas und seine Familie oder für den eigenen, aber von der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas ausgeschlossenen Bruder zu entscheiden. Weitere Themenkomplexte sind: Das Thema Taufe bei den Zeugen Jehovas / Was bedeutet der Name "Jehova" für die Glaubensvorstellung der Zeugen Jehovas? / Gemeinschaftsentzug und Kontaktverbot als Strafe.

Mit Verleih und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film  


Entleihbar unter Sign.: 11 GQ 14

Barmherzigkeit  
Benjamin Wolff ..., Katholisches Filmwerk, Kurzspielfilme, Deutschland 2016
1 DVD-Video ((12 + 15 + 3 + 8 + 15 + 21 + 3 Minuten)

Sieben Kurzfilme, die Denkanstöße zu den "Sieben Werken der Barmherzigkeit" in unserer Zeit liefern wollen. Begleitet wird der Kurzfilmsampler von Textanregungen und Fürbitten für Gottesdienste zum Thema Barmherzigkeit mit Erwachsenen und Kindern. Neben bewährten Kurzfilmen enthält die DVD den 2015 entstandenen Kurzfilm "Bis gleich" von Benjamin Wolff. Ohne viel Dialog erzählt er eine anrührende Geschichte über Freundschaft, Nähe und Distanz.

Filmfolge: 1 Edgar / 2 Das zweite Geschenk / 3 Stille Post / 4 Der Sieg / 5 Kleingeld / 6 Bis gleich / 7 Fast ein Gebet

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film "Bis gleich"  


Entleihbar mit Sign.: 11 YB 100

Wanda Walfisch - didaktische DVD   
Alexandra Schatz, FriJus, Animationsfilm, Deutschland 2019
1 DVD-Video (6 Minuten)

Wanda stapft sehr missmutig in die Schwimmhalle; die anderen Kinder warten schon auf sie. Wanda schwimmt im Unterricht immer auf Bahn Sieben. Wenn sie vom Startblock mit gewaltigem Platsch ins Wasser springt, verspotten die anderen Kinder sie. Wandas Gesichtsausdruck wirkt entsetzt, ihr Mund ist so fest zusammengepresst, dass man ihn beinahe nicht erkennen kann. Wandas Lehrer findet, dass sie ausgezeichnet schwimmt; doch Wanda findet sich zu dick. "Wir sind, was wir denken", meint der Schwimmlehrer "Wenn du leicht sein willst, denk Feder." Und neben ihm und Wanda tauchen ein Marabu und ein riesiger Fisch am Schwimmbecken-Rand auf. Unter der Dusche träumt Wanda sich in eine üppige Dschungel-Landschaft mit rauschendem Wasserfall. Wanda hebt lustvoll ihre Arme in den Wasserstrahl. Der Trick des Schwimmlehrers klappt auch außerhalb der Schwimmhalle. Wenn Wanda Angst vor Erwachsenen hat, denkt sie sich ganz einfach groß. Wanda überwindet sich und springt – Sie denkt Känguruh - sogar im Sportunterricht beim Hochsprung über die Latte. Sie denkt Hase – und mag sogar Karotten. Sie ist ein ganz anderer Mensch geworden - mit einem großen, noch leicht schüchtern lachenden Mund. In der nächsten Schwimmstunde versetzt Wanda sich in eine Unterwasserlandschaft mit Hai und Seeschlange. Wanda ist immer noch dick, doch sie krault souverän durch die Wogen. Als Wanda mit einem Superplatsch vom Sprungturm ins Becken taucht, freut sich ihr Lehrer ganz besonders.- Der Animationsfilm basiert auf dem gleichnamigen Bilderbuch von Davide Cali.

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Auch als Online-Video zum Download! 


Entleihbar unter Sign.: 11 SF 12

I slam - Wortkünstlerin und Muslima - eine Dokumentation gegen Vorurteile
Marina Schulz, Evangelisches Medienhaus, Dokumentarfilm, Deutschland 2017
1 DVD Video (17 Minuten)

Sie ist jung, modern und gläubig. Für Amira, Poetry-Slammerin und Muslima, bedeutet das keinen Widerspruch. Im Gegenteil, eigene, rhythmische Gedichte auf der Bühne zu präsentieren, ist für sie wie Brücken zu bauen, aufzuklären, neue Perspektiven zu zeigen. Mit Vorurteilen kennt sich die junge Frau aus. Ihre Eltern stammen aus Eritrea und dem Jemen, sie selbst wurde in Deutschland geboren, trägt seit ihrem 14. Geburtstag ein Kopftuch und weiß, wie es sich anfühlt, für ungebildet und unterdrückt gehalten zu werden. Die vielseitigen Arbeitsmaterialien enthalten Unterrichtsideen sowie Info- und Arbeitsblätter für die Schulfächer Deutsch und Religion.

Mit Verleih- und Vorführrechten! 


Entleihbar unter Sign.: 11 HC 15

Ostern, viel mehr als Hasen, Hühner und Geschenke - 3 Bilderbuchkinos für Grundschulkinder
Ina Hochreuther, Evangelisches Medienhaus, Animationsfilme, Deutschland 2018
1 DVD-Video (24 Minuten) / 1 DVD-ROM

Was verbinden wir mit dem Osterfest? Die Auferstehung Jesu, den Beginn von etwas Neuem, den Frühling, Eier bemalende Hasen oder flaumige Küken? Eine gewisse Bandbreite davon findet sich in den neuen Bilderbuchkinos wieder. Ganz klassisch, kindgerecht und mit klaren, stimmigen Bildern wird die „Ostergeschichte“ erzählt. Sie berichtet von Jesus, seinen Freunden und Feinden, von Leid, Tod und der Freude über die Auferstehung. Auf der „Konferenz der Osterhasen“ wird die Vielfalt zur Bereicherung. Mit witzigen und detailreich gemalten Szenen macht die Geschichte Mut, neue Wege zu beschreiten. Zu guter Letzt zeigt „Hase Hartmann“ amüsant, knapp und lakonisch, dass Geschenke mit Verantwortung zu tun haben, besonders dan, wenn Lebewesen mit im Spiel sind. Das Begleitmaterial mit Arbeitsblättern zu jedem Titel ist für den Religions-, Ethik- und Sachunterricht an Grundschulen konzipiert.

Bilderbücher: 1 Dörte Beutler: Die Ostergeschichte. © Gabriel in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart 2017 / 2 Barbara van den Speulhof: Die Konferenz der Osterhasen. © Kerle in der Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2017 / 3 Jan Kaiser: Hase Hartmann. © Verlag Urachhaus, Stuttgart 2018

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film    
Auch als Online-Video zum Download  


Entleihbar unter Sign.: 11 ZS 38

Die Stimme meines Vaters
Orhan Eskiköy, Katholisches Filmwerk, Spielfilm, Türkei 2012
1 DVD-Video (88 Minuten)

Die alte Basê wartet seit Jahren voll schmerzlicher Sehnsucht auf die Heimkehr ihres Sohnes Hasan. Wie einst der längst verstorbene Vater ist er von Haus und Heimat im Süden der Türkei weggegangen, ohne zu hinterlassen, wohin. Tag und Nacht hofft Basê mit jedem Geräusch von draußen, dass der Sohn durch die Tür tritt. Erst als Basê sich mit den wieder aufgetauchten Tonbandaufzeichnungen der Stimme ihres verstorbenen Mannes konfrontiert sieht, beginnt sie zögernd und widerwillig, ihrem Sohn Mehmet Dinge aus der Vergangenheit zu erzählen, die ihm bislang verborgen waren. (nach Aries Image)

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film  


Entleihbar mit Sign.: 11 ZC 07

Camino a La Paz
Francisco Varrone, EZEF, Spielfilm, Argentinien 2015
1 DVD-Video (85 Minuten)

Sebastián ist zwar schon Mitte 30, aber was er im Leben wirklich will, ist noch nicht so ganz klar. Der einzig wirkliche Fixpunkt seiner Existenz scheint der vom Vater geerbte Peugeot 505 zu sein. Dass dies seine Freundin eher nervt, ist gut zu verstehen. Doch dann kommt Sebastián eher zufällig zu einem Job als Taxifahrer. Schnell findet er einige Stammkunden; unter ihnen Jalil, einen ernsten, eher kauzigen älteren Herrn. Der gläubige Muslim heuert den zunächst zögernden Sebastián schon nach kurzer Zeit an, ihn nach Bolivien zu chauffieren. Von dort aus möchte er zusammen mit seinem Bruder die Pilgerfahrt nach Mekka fortsetzen. Den Gesetzen des Genres folgend, werden sich auf der über 3.000 km erstreckenden Reise viele Hindernisse auftun. Eher nur lästig ist dabei der Umstand, dass der eigentlich nicht reisefähige Jalil jede Nacht an das altertümliche Dialysegerät angeschlossen werden muss, das sie in einer riesigen Kiste auf dem Dachträger mitführen. Doch die Fahrt mit ihren geplanten wie ungeplanten Unterbrechungen wird für beide zu einer intensiven Begegnung, in der sie gezwungen sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Der doppeldeutige Titel des Roadmovies – der Weg führt von Buenos Aires nach La Paz - ist Programm. „Camino a la Paz“ lässt sich sowohl mit „Der Weg nach La Paz“ als auch „Der Weg zum Frieden“ übersetzen. In der Begründung der Jury der Evangelischen Filmarbeit zur Nominierung als Film des Monats heißt es: „Das Taxi als Topos der kleinsten territorialen Einheit erhält in dem Film eine unaufdringliche, plausible Variation. Unterschiedliche Lebensentwürfe begegnen sich hier kurzzeitig, intensiv und hinterlassen Spuren. In „Camino á La Paz“ wird der Roadmovie zur Pilgerfahrt ..."

Mit Verleih- und Vorführrechten!  

Unterrichtsmaterialien zum Film  


Sie interessieren sich für unsere weiteren Neuerwerbungen?
Unsere Neuwerbungslisten finden Sie in der Rubrik "Neuerwerbungen".


EKD-Themenjahr 2019: Karl Barth - "Gott trifft Mensch"

Entleihbar unter Sign.: 60 G 66

Michael Weinrich:
Karl Barth - Leben, Werk, Wirkung
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2019, 492 Seiten
ISBN 978-3-8252-5093-5

Als der wohl größte Theologe des 20. Jahrhunderts hat Karl Barth die aktuelle Lebendigkeit des Wortes Gottes in der je neuen Lebenssituation in den Fokus der Aufmerksamkeit seiner Theologie gerückt. Gemessen an der Lebendigkeit des Geschehens der Selbsterschließung Gottes kann die Theologie niemals mehr sein als ein Versuch, den „Vogel im Flug“ zu beschreiben. Dieser Versuch bleibt darauf ausgerichtet, dass dieses biblisch bezeugte Geschehen selbst bestimmend bleibt.

Michael Weinrich führt umsichtig und differenzierend in Leben, Werk und Wirkung Barths ein und begnügt sich dabei nicht mit einer Erfassung der theologischen Lehre Barths. Er behandelt einfühlend die Problemkonstellationen, aus denen Barth die Theologie befreien wollte. Seine kritische Wahrnehmung des neuzeitlichen Selbstverständnisses führt nicht zurück in eine zurückzuholende Vergangenheit, sondern bemüht sich darum, die Aufklärung über die Gefangenschaften aufzuklären, in die sie die Theologie versetzt hat.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: 50 Q 91

Matthias Freudenberg (Hg.):
Barth lesen - zentrale Texte seines Denkens
Zürich : TVZ 2019, 343 Seiten
ISBN 978-3-290-18209-0

Karl Barth hat die Theologie des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer geprägt. Dieses Lesebuch enthält eine repräsentative Auswahl seiner Texte. Sie zeigen exemplarisch die wichtigsten Themen und Stationen Barths auf: Anfänge der Wort-Gottes-Theologie im Umkreis des Römerbriefkommentars, Offenbarung und Wort Gottes, Wesen und Aufgabe der Theologie, Versöhnungslehre, christliches Leben, Kirche und Ökumene und politische Ethik.

Die Auswahl nimmt nicht nur dogmatische Texte auf, sondern auch Briefe, Predigten, Vorträge, Gespräche und autobiografische Notizen: Auszügen aus Barths epochalem Römerbriefkommentar finden sich ebenso wie die Kampfschrift «Theologische Existenz heute» von 1933 oder Passagen aus der «Kirchlichen Dogmatik». Die Herausgeber stellen jedem Kapitel eine kurze Einführung voran, ordnen die Originaltexte in ihr Umfeld ein und ermöglichen auf diese Weise einen niederschwelligen Zugang zu Barth. Wer diese Texte liest, ist über Barth gut informiert.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar unter Sign.: Ab 2194

Susanne Hennecke (Hg.):
Karl Barth und die Religion(en) - Erkundungen in den Weltreligionen und der Ökumene 
Göttingen : V&R unipress 2019, 419 Seiten
ISBN 978-3-8471-0899-3

Karl Barth (1868–1968) gilt wegen seiner kritischen Religionstheorie als Vertreter einer dialogunfähigen Theologie, die das Gespräch mit der Moderne und auch mit den nicht-christlichen Religionen behindere. Trotz allem haben VertreterInnen nicht-christlicher Religionen und der Ökumene ein starkes Interesse an Barths Theologie. Der vorliegende Band bietet eine Grundlagenreflexion, bei der Barths kritische Religionstheorie in Hinsicht auf den zeitgenössischen Religionspluralismus reflektiert wird. Darüber hinaus stellen Vertreter von fünf führenden religiösen Traditionen sowohl Barths Rezeption der betreffenden Religion als auch ihre eigene Wahrnehmung seiner Theologie vor. Der Band schließt mit einer Untersuchung zur Bedeutung von Barths Religionstheorie und -kritik für den ökumenischen Dialog.

Inhaltsverzeichnis des Buches  


Entleihbar mit Sign.: NAa 54/70

Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik und warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Karl Barth war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“ im Alter von 82 Jahren in seinem Geburtsort Basel.

Barth – unter anderem Theologieprofessor in Bonn, Göttingen und Münster – polarisierte sein Leben lang, vielen galt er als unbequemer Störenfried. In seinen späten Jahren warf man ihm zu wenig Distanz zum Kommunismus vor. Schweizer Politiker gingen auf Abstand. Viele erinnerten sich wieder an den jungen Barth, den unbequemen „roten Pfarrer“, der ab 1911 in der kleinen Bauerngemeinde Safenwil im Aargau Arbeiter im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne unterstützt hatte.

In vielen Auseinandersetzungen agierte Barth „geradezu draufgängerisch“, schrieb die Theologieprofessorin Christiane Tietz in ihrer in diesem Jahr erschienenen Biografie über den Schweizer Gelehrten: „Wenn er es für nötig hielt – und das war oft der Fall – legte er sich unerschrocken mit den politisch und kirchlich Mächtigen an.“ (Quelle: EKD, 8.12.2018)

Website Karl Barth 2019  
Wanderausstellung Karl Barth 2019 (mit Bestellmöglichkeit) 
Karl-Barth-Zentrum für Reformierte Theologie, Basel  

Einzelne, kostenfreie Exemplare des "Karl-Barth-Magazins" können über Jessica.Jaworski(at)ekd.de bestellt werden.

Bitte beachten Sie auch:

EKD-Themenheft 2018 "Grüße aus dem Kirchenjahr" zum Download 
EKD-Themenheft 2017 "Gott neu vertrauen" zum Download 
EKD-Themenheft 2016 "Reformation und die Eine Welt" zum Download 
EKD-Themenheft 2015 "Reformation - Bild und Bibel" zum Download  
EKD-Themenheft 2014 "Reformation und Politik" zum Download
 
EKD-Themenheft 2013 "Reformation und Toleranz" zum Download  
EKD-Themenheft 2012 "Reformation und Musik" zum Download  

Alle EKD-Themenhefte sind auch in gedruckter Form in der BMZ entleihbar.