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hinten v. l. n. r.: Volker Neumann, Jutta Eberle-Metz, Dr. Matthias Moser, Dr. Karl-Heinz Roß, Marc Pätschke, Klaus Gottschalk, Dr. Bernd Reck, Dr. Wolfgang Weckerle, Renate Gerth-Petry, Oliver Borbe, Sibylle Gräfin Strachwitz, Hartmut Reitz<br/>vorne v. l. n. r.: Pfr. Andreas Funke, Leon Kurtolli, Dr. Gerhart Faber, Prof. Dr. Peter Lücker, Annegretl Steitz, Gudrun Achenbach, Karin Lohpens-Petry, Gertraut Dietrich, Tina Ottmann, Christiane Fürnkranz, Sabine Breuer, Christiane Schwarz, Elke von Haaren, Gabriele Dressler, Dekan Stefan Kuntz
Presbyterium 2014-2020

Was macht eigentlich ein Presbyterium?

Pfarrer und Presbyter leiten die Kirchengemeinde gemeinsam.

Hauptamtliche und Ehrenamtliche stehen gleichberechtigt in der Verantwortung.

Das war nicht immer so. Früher war es der Pfarrer, der Entscheidungen traf. Das Presbyterium sah sich mehr in einer beratenden Funktion und am Ende einer Debatte kam meistens die Frage: „und Herr Pfarrer, was meinen sie dazu?“ und das wurde dann auch gemacht. Das hat sich im Laufe der letzten Jahre grundlegend geändert. Kirche lebt von der Eigenverantwortlichkeit aller ihrer Mitglieder und so hat sich auch das Selbstverständnis der Presbyter gewandelt. War früher der geschäftsführende Pfarrer auch automatisch Vorsitzender des Presbyteriums, so gilt heute: den Vorsitz übernimmt entweder eine Presbyterin oder ein Presbyter oder die Pfarrerin bzw. der Pfarrer.

In der Verfassung unserer Landeskirche heißt es dazu:

"Presbyterinnen, Presbyter, Pfarrerinnen und Pfarrer tragen gemeinsam Verantwortung für die Verkündigung in Wort und Sakrament, die Seelsorge, die christliche Unterweisung, die Diakonie und Mission sowie für die Einhaltung der kirchlichen Ordnung."

Kindergärten, Jugendarbeit, Kirchenmusik, Konfirmandenarbeit, Besuchsdienst, Seniorenarbeit, Gemeindefeste sind nur einige der Themen, die in den Presbyteriumssitzungen behandelt werden. Doch da eine Gemeinde ohne Geld nicht arbeiten kann, nimmt die Verwaltung der Finanzen einen immer größeren Raum in der Presbyteriumsarbeit ein. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund sinkender Steuereinnahmen sind Kreativität und Phantasie in der Erschließung neuer Finanzquellen gefragt. Kirchengemeinden besitzen zudem auch in den meisten Fällen die ältesten Gebäude einer Gemeinde oder Stadt, die den größten finanziellen Aufwand in Pflege und Unterhaltung erfordern. Ohne fremde Geldzuwendungen, Spenden, Stiftungen o.ä. wären die meisten Kirchengemeinden bankrott.

Die nächsten Sitzungstermine entnehmen Sie bitte unserem Terminkalender.