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15.09.2011

Martin Graff und Martin Luther


Hartmut Metzger

Hartmut Metzger

Er ist Elsässer, Journalist und Filmemacher und meist auf der Grenze zwischen seiner Heimat und den Deutschen unterwegs. In den Samstagausgaben der „Rheinpfalz“ betätigt er sich in einer zweisprachigen Kolumne als „Gedankenschmuggler“, hat aber vor Urzeiten in Straßburg ganz bürgerlich evangelische Theologie, Philosophie und Romanistik studiert. Martin Graff, 1944 in Münster geboren und mehrfach mit dem deutsch-französischen Journalistenpreis ausgezeichnet, setzt am Donnerstag, 27. Oktober, um 19 Uhr die Reihe „500 Jahre Reformation“ von „Kirchenbote“ und „Rheinpfalz“ fort.

Martin Graff markiert die inzwischen sechste Station auf dem Weg zum 500. Jahrestag des Thesenanschlags Martin Luthers am Reformationstag des Jahres 2017: Kirchenpräsident Schad und Bischof Wiesemann im April 2009, Friedrich Schorlemmer im Oktober 2009, Erhard Eppler im April 2010, Professor Huber und Kardinal Lehmann im Oktober 2010 und Ministerpräsident Beck mit Günther Beckstein im Juni 2011. Jetzt soll es wieder ein Vortrags- und Gesprächsabend in der Dreifaltigkeitskirche in Speyer werden. Das Thema lautet: Martin Luther und der Weg nach Europa.

Nun war Luther gewiss kein Europäer. Wäre aber das heutige Europa ohne Luther vorstellbar? Ohne die Reformation mit all ihren religiösen, politischen und kriegerischen Folgen? Martin Graff hat 23 Bücher zum Thema Grenze, Minderheit und Religion geschrieben. Er bezeichnet sich als „Protestant mit germanischem Migrationshintergrund“ und beschreibt in seinem jüngsten Roman „Grenzvagabund“ die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem „polnischen und französischen Elsass“. Da kommt ein Grenzgänger mit Tiefgang und Humor.