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<title>ProtCast Pfalz: Angedacht</title>
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<itunes:subtitle>Andachten, Nachrichten und mehr aus der Evangelischen Kirche der Pfalz</itunes:subtitle>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:39:53 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Das geht auf!</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 30. Juli 2010:

	&#8222;Nimm Trockenhefe und setz die mit einem L&#246;ffel Zucker in einem Viertelliter warmer Milch an! Gelingt immer!&#8220; Das war das Geheimnis </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 30. Juli 2010:

	&#8222;Nimm Trockenhefe und setz die mit einem L&#246;ffel Zucker in einem Viertelliter warmer Milch an! Gelingt immer!&#8220; Das war das Geheimnis meiner Oma  f&#252;r den perfekten Hefeteig, der garantiert aufgeht! 

	Wenn das im Leben nur auch so leicht gehen w&#252;rde. Aber, da ist das Angebot an Erfolgsrezepten viel gr&#246;&#223;er, die Auswahl viel schwieriger: Sch&#246;nheit, Geld und Macht&#8230; 

	Aber ob das immer aufgeht? Mal ehrlich, richtig fr&#246;hlich und locker sehen mir die Hollywood-Stars und die Top-Manager auch nicht immer aus. Also: was kann ich tun, damit mein Leben gelingt?

	Der Apostel Paulus hat sein ganz bescheidenes Rezept in der Bibel festgehalten: Seid fr&#246;hlich in Hoffnung, geduldig in Tr&#252;bsal, beharrlich im Gebet.

	Man nehme eine Prise Hoffnung. Hoffnung darauf, dass ein anderer etwas Gutes vor hat mit mir und meinem Leben, dass da mehr m&#246;glich ist, als ich vielleicht meine. Dazu ein gutes Ma&#223; Geduld, weil nicht alles sofort gelingt. Weil manches im Leben eben auch Zeit zum reifen braucht.  Und zum Schluss eine ordentliche Portion Beharrlichkeit, um mein Bestes aus meinem Leben zu machen. 

	Klar, ist das auch kein Patentrezept. Aber trotzdem vertraue ich darauf, dass es aufgeht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 30. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Nimm Trockenhefe und setz die mit einem L&amp;#246;ffel Zucker in einem Viertelliter warmer Milch an! Gelingt immer!&amp;#8220; Das war das Geheimnis meiner Oma  f&amp;#252;r den perfekten Hefeteig, der garantiert aufgeht! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn das im Leben nur auch so leicht gehen w&amp;#252;rde. Aber, da ist das Angebot an Erfolgsrezepten viel gr&amp;#246;&amp;#223;er, die Auswahl viel schwieriger: Sch&amp;#246;nheit, Geld und Macht&amp;#8230; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber ob das immer aufgeht? Mal ehrlich, richtig fr&amp;#246;hlich und locker sehen mir die Hollywood-Stars und die Top-Manager auch nicht immer aus. Also: was kann ich tun, damit mein Leben gelingt?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Apostel Paulus hat sein ganz bescheidenes Rezept in der Bibel festgehalten: Seid fr&amp;#246;hlich in Hoffnung, geduldig in Tr&amp;#252;bsal, beharrlich im Gebet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Man nehme eine Prise Hoffnung. Hoffnung darauf, dass ein anderer etwas Gutes vor hat mit mir und meinem Leben, dass da mehr m&amp;#246;glich ist, als ich vielleicht meine. Dazu ein gutes Ma&amp;#223; Geduld, weil nicht alles sofort gelingt. Weil manches im Leben eben auch Zeit zum reifen braucht.  Und zum Schluss eine ordentliche Portion Beharrlichkeit, um mein Bestes aus meinem Leben zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Klar, ist das auch kein Patentrezept. Aber trotzdem vertraue ich darauf, dass es aufgeht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-30-62342.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Au Backe!</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht</itunes:keywords>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 29. Juli 2010:

	Der N&#228;chste bitte! Nach einer halben Stunde ist es so weit! Die Stunde der Wahrheit! Ich bin dran und nehme im Zahnarztstuhl Platz. 

	In der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 29. Juli 2010:

	Der N&#228;chste bitte! Nach einer halben Stunde ist es so weit! Die Stunde der Wahrheit! Ich bin dran und nehme im Zahnarztstuhl Platz. 

	In der Luft h&#228;ngt dieser typische Desinfektionsgeruch und dazu die Ger&#228;usche von dem r&#246;chelnden Sauger! Und am liebsten w&#252;rde ich weglaufen, als ich den Bohrer vor mir sehe! pl&#246;tzlich ist mein Mund aus Panik wie zugeschweist!

	So muss sich wohl der Prophet Jona gef&#252;hlt haben, denke ich nur. Der sollte der Stadt Ninive Gottes Strafdrohung sagen, hat aber auch die Z&#228;hne nicht auseinander bekommen! 

	Aus Angst l&#228;uft er weg und wird auf seiner Flucht von einem gro&#223;en Fisch verschluckt! Aber selbst dort hat Gott ihn nicht verlassen. Der Fisch hat Jona wieder ausgespuckt.

	&#8222;Bitte Mund aufmachen&#8220; h&#246;re ich meine Zahn&#228;rztin. Und egal wie hoch ich im Zahnarztstuhl nach oben krieche &#8211; Ich kann wohl nicht davonlaufen! 

	Zitternd und mit Puls 165 mache ich &#8222;AAAAAH&#8220; &#8211; wie ein Fisch, der einen ganzen Propheten ausspucken muss. 
&#8222;Danke, alles in Ordnung! In nem halben Jahr dann wieder!&#8220; sagt die Zahn&#228;rztin und sch&#252;ttelt meine angstverschwitzte Hand. 

	Und ich bin dankbar und frei und bete wie Jona: Du hast mein Leben aus dem Verderben gef&#252;hrt, HERR, mein Gott!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 29. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der N&amp;#228;chste bitte! Nach einer halben Stunde ist es so weit! Die Stunde der Wahrheit! Ich bin dran und nehme im Zahnarztstuhl Platz. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Luft h&amp;#228;ngt dieser typische Desinfektionsgeruch und dazu die Ger&amp;#228;usche von dem r&amp;#246;chelnden Sauger! Und am liebsten w&amp;#252;rde ich weglaufen, als ich den Bohrer vor mir sehe! pl&amp;#246;tzlich ist mein Mund aus Panik wie zugeschweist!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So muss sich wohl der Prophet Jona gef&amp;#252;hlt haben, denke ich nur. Der sollte der Stadt Ninive Gottes Strafdrohung sagen, hat aber auch die Z&amp;#228;hne nicht auseinander bekommen! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus Angst l&amp;#228;uft er weg und wird auf seiner Flucht von einem gro&amp;#223;en Fisch verschluckt! Aber selbst dort hat Gott ihn nicht verlassen. Der Fisch hat Jona wieder ausgespuckt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Bitte Mund aufmachen&amp;#8220; h&amp;#246;re ich meine Zahn&amp;#228;rztin. Und egal wie hoch ich im Zahnarztstuhl nach oben krieche &amp;#8211; Ich kann wohl nicht davonlaufen! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zitternd und mit Puls 165 mache ich &amp;#8222;AAAAAH&amp;#8220; &amp;#8211; wie ein Fisch, der einen ganzen Propheten ausspucken muss. &lt;br /&gt;
&amp;#8222;Danke, alles in Ordnung! In nem halben Jahr dann wieder!&amp;#8220; sagt die Zahn&amp;#228;rztin und sch&amp;#252;ttelt meine angstverschwitzte Hand. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ich bin dankbar und frei und bete wie Jona: Du hast mein Leben aus dem Verderben gef&amp;#252;hrt, HERR, mein Gott!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-29-62069.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Musterknabe oder Lausbub?</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 28. Juli 2010:

	Bei Freunden von mir hat sich Nachwuchs eingestellt. Und zur Geburt des Kleinen hab ich die perfekte Gl&#252;ckwunschkarte gefunden: Ein Baby in </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 28. Juli 2010:

	Bei Freunden von mir hat sich Nachwuchs eingestellt. Und zur Geburt des Kleinen hab ich die perfekte Gl&#252;ckwunschkarte gefunden: Ein Baby in Lederjacke und dar&#252;ber der Satz: Musterknabe oder Lausbub? Hauptsache gesund.

	Was wird aus meinem Kind? fragen viele Eltern. Gerade heute wo die optimale Entwicklung so wichtig ist, um sp&#228;ter im Wettkampf der Welt die richtigen F&#228;higkeiten vorweisen zu k&#246;nnen. 

	Im Buchhandel gibt ein ganze Regale voller Elternb&#252;cher, die alle kluge Ratschl&#228;ge dazu parat halten. Z.B. &#8222;Gehirnjogging f&#252;r Neugeborene&#8220; oder &#8222;Ein ausgeglichenes Baby mit Lavendel&#246;l&#8220; und wenn alles nicht hilft: &#8222;Warum Kinder zu Tyrannen werden&#8220; , das ist ein absoluter Verkaufsschlager f&#252;r besorgte Eltern! 

	Musterknabe oder Lausbub? &#8222;Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin.&#8221; So hei&#223;t es in einem Psalm der Bibel. Vielleicht sollte ein Kind vor allem das lernen. 

	Das Staunen dar&#252;ber, was in ihm steckt, welche ganz eigene Gaben und F&#228;higkeiten und Talente Gott ihm geschenkt hat, ganz egal was die Welt erwartet. Weil jedes Kind und jeder Mensch ganz einzigartig ist! 

	Musterknabe oder Lausbub? F&#252;r Gott ist die Antwort schon klar! Ein geliebtes Kind  &#8211; einfach wunderbar.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 28. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei Freunden von mir hat sich Nachwuchs eingestellt. Und zur Geburt des Kleinen hab ich die perfekte Gl&amp;#252;ckwunschkarte gefunden: Ein Baby in Lederjacke und dar&amp;#252;ber der Satz: Musterknabe oder Lausbub? Hauptsache gesund.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was wird aus meinem Kind? fragen viele Eltern. Gerade heute wo die optimale Entwicklung so wichtig ist, um sp&amp;#228;ter im Wettkampf der Welt die richtigen F&amp;#228;higkeiten vorweisen zu k&amp;#246;nnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Buchhandel gibt ein ganze Regale voller Elternb&amp;#252;cher, die alle kluge Ratschl&amp;#228;ge dazu parat halten. Z.B. &amp;#8222;Gehirnjogging f&amp;#252;r Neugeborene&amp;#8220; oder &amp;#8222;Ein ausgeglichenes Baby mit Lavendel&amp;#246;l&amp;#8220; und wenn alles nicht hilft: &amp;#8222;Warum Kinder zu Tyrannen werden&amp;#8220; , das ist ein absoluter Verkaufsschlager f&amp;#252;r besorgte Eltern! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Musterknabe oder Lausbub? &amp;#8222;Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin.&amp;#8221; So hei&amp;#223;t es in einem Psalm der Bibel. Vielleicht sollte ein Kind vor allem das lernen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Staunen dar&amp;#252;ber, was in ihm steckt, welche ganz eigene Gaben und F&amp;#228;higkeiten und Talente Gott ihm geschenkt hat, ganz egal was die Welt erwartet. Weil jedes Kind und jeder Mensch ganz einzigartig ist! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Musterknabe oder Lausbub? F&amp;#252;r Gott ist die Antwort schon klar! Ein geliebtes Kind  &amp;#8211; einfach wunderbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-28-61746.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Bitte recht freundlich!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1807</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 27. Juli 2010:

	Es ist doch eine Frechheit! mit 8 km/h zu schnell haben sie mich geblitzt! 15 EURO Bu&#223;geld und dann noch dieser freche Spruch auf dem Bescheid: </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 27. Juli 2010:

	Es ist doch eine Frechheit! mit 8 km/h zu schnell haben sie mich geblitzt! 15 EURO Bu&#223;geld und dann noch dieser freche Spruch auf dem Bescheid: &#8222;Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en, Meyer!&#8220; 
Den Spott gibt es wohl gratis dazu! So ein Ordnungsgeld tut weh, das ist ganz und gar nicht freundlich!  

	Aber wieso eigentlich aufregen! Ich muss ja zugeben: Tempolimits gibt&#8217;s nicht umsonst. Wenn jeder fahren w&#252;rde, wie er will&#8230;nicht auszudenken. 

	Ich habe einen Fehler gemacht und wurde erwischt! Deshalb muss ich jetzt zahlen, aber das ist letztlich nicht schlimm, sondern zutiefst menschlich. Uns allen passieren manchmal Fehler in der Hektik des Lebens, nicht nur im Stra&#223;enverkehr. Entscheidend ist nur, ob wir aus ihnen lernen und uns in Zukunft anders verhalten. 

	Umkehr nennt das die Bibel. Weg vom schlechten und hin zu dem was uns allen gut tut! Und weil wir unsere Fehler selbst oft gar nicht immer merken und uns leicht mal verrennen, brauchen wir ab und zu einen freundlichen aber bestimmten Schubs in die richtige Richtung.

	Erforsche mich, Gott, ... sieh, ob ich auf b&#246;sem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. So bittet ein Mensch in der Bibel. Und ich sage: liebe Polizei, Danke, f&#252;r den freundlichen Hinweis!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 27. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist doch eine Frechheit! mit 8 km/h zu schnell haben sie mich geblitzt! 15 EURO Bu&amp;#223;geld und dann noch dieser freche Spruch auf dem Bescheid: &amp;#8222;Mit freundlichen Gr&amp;#252;&amp;#223;en, Meyer!&amp;#8220; &lt;br /&gt;
Den Spott gibt es wohl gratis dazu! So ein Ordnungsgeld tut weh, das ist ganz und gar nicht freundlich!  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber wieso eigentlich aufregen! Ich muss ja zugeben: Tempolimits gibt&amp;#8217;s nicht umsonst. Wenn jeder fahren w&amp;#252;rde, wie er will&amp;#8230;nicht auszudenken. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich habe einen Fehler gemacht und wurde erwischt! Deshalb muss ich jetzt zahlen, aber das ist letztlich nicht schlimm, sondern zutiefst menschlich. Uns allen passieren manchmal Fehler in der Hektik des Lebens, nicht nur im Stra&amp;#223;enverkehr. Entscheidend ist nur, ob wir aus ihnen lernen und uns in Zukunft anders verhalten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Umkehr nennt das die Bibel. Weg vom schlechten und hin zu dem was uns allen gut tut! Und weil wir unsere Fehler selbst oft gar nicht immer merken und uns leicht mal verrennen, brauchen wir ab und zu einen freundlichen aber bestimmten Schubs in die richtige Richtung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erforsche mich, Gott, ... sieh, ob ich auf b&amp;#246;sem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege. So bittet ein Mensch in der Bibel. Und ich sage: liebe Polizei, Danke, f&amp;#252;r den freundlichen Hinweis!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-27-61378.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Der Rasenmäher.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 26. Juli 2010:

	Endlich Urlaub! Kein Telefon, das dauernd klingelt und niemand der mir st&#228;ndig neue Arbeit auf den Tisch knallt&#8230; Heute lieg ich auf der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 26. Juli 2010:

	Endlich Urlaub! Kein Telefon, das dauernd klingelt und niemand der mir st&#228;ndig neue Arbeit auf den Tisch knallt&#8230; Heute lieg ich auf der Terrasse im Liegestuhl, dazu ein Eistee und ein Krimi&#8230; einfach mal nichts tun&#8230;

	Ihr Gras ist ganz sch&#246;n hoch! &#8211; Stellt da meinen Nachbar mit dem geschulten Blick des ordentlichen G&#228;rtners fest. Stimmt schon, bald kitzelt es am Bauchnabel, wenn ich durchgehe. Fast ein kleiner Urwald meine Wiese. Was werden da die Leute &#252;ber mich denken, wenn die vorbeigehen und das sehen?

	Ach was! &#8222;Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!&#8220; So steht es in der Bibel. Glaube hat also was mit Freiheit zu tun. 

	Eben auch der Freiheit von dem, was andere sagen und erwarten. Freiheit von dem, was alle tun und manche Menschen so meinen. Und so frei will ich leben! Wenigstens ab und zu. 

	Deshalb bleibt der Rasenm&#228;her diese Woche einfach aus! Und ich lege mit mitten rein in meinen kleinen Urwald! Und alle, die das sehen, sollen sich ruhig wundern und die K&#246;pfe sch&#252;tteln! Und staunen, wie frei man als ordentlicher Christ leben darf&#8230;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 26. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Endlich Urlaub! Kein Telefon, das dauernd klingelt und niemand der mir st&amp;#228;ndig neue Arbeit auf den Tisch knallt&amp;#8230; Heute lieg ich auf der Terrasse im Liegestuhl, dazu ein Eistee und ein Krimi&amp;#8230; einfach mal nichts tun&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ihr Gras ist ganz sch&amp;#246;n hoch! &amp;#8211; Stellt da meinen Nachbar mit dem geschulten Blick des ordentlichen G&amp;#228;rtners fest. Stimmt schon, bald kitzelt es am Bauchnabel, wenn ich durchgehe. Fast ein kleiner Urwald meine Wiese. Was werden da die Leute &amp;#252;ber mich denken, wenn die vorbeigehen und das sehen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ach was! &amp;#8222;Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!&amp;#8220; So steht es in der Bibel. Glaube hat also was mit Freiheit zu tun. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eben auch der Freiheit von dem, was andere sagen und erwarten. Freiheit von dem, was alle tun und manche Menschen so meinen. Und so frei will ich leben! Wenigstens ab und zu. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb bleibt der Rasenm&amp;#228;her diese Woche einfach aus! Und ich lege mit mitten rein in meinen kleinen Urwald! Und alle, die das sehen, sollen sich ruhig wundern und die K&amp;#246;pfe sch&amp;#252;tteln! Und staunen, wie frei man als ordentlicher Christ leben darf&amp;#8230;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-26-61118.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 25 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Der Brei des Lebens.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Juli 2010:

	Man nehme eine Handvoll Erde, ein bisschen Spucke und verr&#252;hre das zu einem sch&#246;nen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Juli 2010:

	Man nehme eine Handvoll Erde, ein bisschen Spucke und verr&#252;hre das zu einem sch&#246;nen klebrigen Brei! &#8211; Klingt ziemlich eklig, finden Sie? Ja, ich auch! Ist aber sozusagen ein himmlisches Rezept. Aus dem Johannesevangelium.

	Als Jesus an einem Blinden vor&#252;bergeht, macht er einen Brei aus den beschriebenen Zutaten, streicht sie dem Blinden auf die Augen und schickt ihn dann zu einem Teich. Dort soll der Blinde sich waschen. Das tut er und kann auf einmal wieder sehen. 

	Es ist ein Wunder! Aber: mal ehrlich, w&#228;re das nicht auch anders gegangen? Musste es unbedingt der Spucke-Erde-Brei sein? H&#228;tte Jesus nicht auch einfach mit den Fingern schnipsen oder dem Blinden die Hand auflegen k&#246;nnen?

	Vielleicht schon! Ich glaube, diese Frage hat sich f&#252;r Jesus nicht gestellt. Er hat gewusst, dass er den Blinden mit dem seltsamen Brei heilen kann. Also, hat er es gemacht! Fertig!

	D.h. nicht ganz, denn im Johannesevangelium steht, dass der Blinde erst sehen konnte, nachdem er sich im Teich gewaschen hatte. So wie Jesus es ihm gesagt hat und der Blinde hat offenbar an Jesus geglaubt. Denn sonst w&#228;re er nicht an den Teich gegangen, sondern h&#228;tte sich den Brei an Ort und Stelle aus dem Gesicht gewischt. 

	Erst der Glaube des Blinden hat das Spucke-Erde-Gemisch zu einem Wunderbrei gemacht. Hei&#223;t also: Ohne Glaube, kein Wunder. Egal ob per Fingerschnipp oder mithilfe eines Breis aus Spucke und Erde.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8222;Feels like heaven&amp;#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 25. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Man nehme eine Handvoll Erde, ein bisschen Spucke und verr&amp;#252;hre das zu einem sch&amp;#246;nen klebrigen Brei! &amp;#8211; Klingt ziemlich eklig, finden Sie? Ja, ich auch! Ist aber sozusagen ein himmlisches Rezept. Aus dem Johannesevangelium.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als Jesus an einem Blinden vor&amp;#252;bergeht, macht er einen Brei aus den beschriebenen Zutaten, streicht sie dem Blinden auf die Augen und schickt ihn dann zu einem Teich. Dort soll der Blinde sich waschen. Das tut er und kann auf einmal wieder sehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist ein Wunder! Aber: mal ehrlich, w&amp;#228;re das nicht auch anders gegangen? Musste es unbedingt der Spucke-Erde-Brei sein? H&amp;#228;tte Jesus nicht auch einfach mit den Fingern schnipsen oder dem Blinden die Hand auflegen k&amp;#246;nnen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vielleicht schon! Ich glaube, diese Frage hat sich f&amp;#252;r Jesus nicht gestellt. Er hat gewusst, dass er den Blinden mit dem seltsamen Brei heilen kann. Also, hat er es gemacht! Fertig!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;D.h. nicht ganz, denn im Johannesevangelium steht, dass der Blinde erst sehen konnte, nachdem er sich im Teich gewaschen hatte. So wie Jesus es ihm gesagt hat und der Blinde hat offenbar an Jesus geglaubt. Denn sonst w&amp;#228;re er nicht an den Teich gegangen, sondern h&amp;#228;tte sich den Brei an Ort und Stelle aus dem Gesicht gewischt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erst der Glaube des Blinden hat das Spucke-Erde-Gemisch zu einem Wunderbrei gemacht. Hei&amp;#223;t also: Ohne Glaube, kein Wunder. Egal ob per Fingerschnipp oder mithilfe eines Breis aus Spucke und Erde.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-25-66270.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 17 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Der Regenwurm.</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 17. Juli 2010:

	Schon ganz trocken ist seine Haut und er kommt nur noch langsam voran. Den Regenwurm hat es erwischt &#8211; beim &#220;berqueren der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 17. Juli 2010:

	Schon ganz trocken ist seine Haut und er kommt nur noch langsam voran. Den Regenwurm hat es erwischt &#8211; beim &#220;berqueren der Stra&#223;e. Der staubige Asphalt und die h&#246;her steigende Sonne lassen ihn mitten auf seinem Weg vertrocknen. Langsam und doch schneller als seine Kr&#228;fte es zulassen.

	Mitten auf dem Weg zu vertrocknen, das erinnert mich an Situationen in meinem eigenen Leben. Von der Hitze des Tages, von Ereignissen &#252;berrascht zu werden, mich selbst zu &#252;bersch&#228;tzen und eine Wegstrecke zu untersch&#228;tzen, das kenne ich gut. Und dann kommt es mir auch schon mal so vor, als wenn ich einfach vertrockne &#8211; mitten auf dem Asphalt. Meine Kraft verdunstet und ich bekomme Angst &#8211; Angst, dass es einfach nicht reicht bis zum rettenden Ufer. 

	Und dann? Dann halte ich inne, versuche mich zu beruhigen und besinne mich auf die Quellen meiner Kraft: meine Familie, meine Freunde, sch&#246;ne Musik, lieb gemeinte Worte. Und ich versuche, daraus Leben zu sch&#246;pfen, so wie auch aus den alten Verhei&#223;ungen, aus Gottes Wort: F&#252;rchte dich nicht! Ich habe dich erl&#246;st. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.

	Und ich hoffe, dass etwas passiert. Vielleicht erwartet  das auch gerade der Regenwurm und so nehme ihn behutsam auf und lege ihn ins schattige Gras, in der Hoffnung, dass auch er es schafft.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 17. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schon ganz trocken ist seine Haut und er kommt nur noch langsam voran. Den Regenwurm hat es erwischt &amp;#8211; beim &amp;#220;berqueren der Stra&amp;#223;e. Der staubige Asphalt und die h&amp;#246;her steigende Sonne lassen ihn mitten auf seinem Weg vertrocknen. Langsam und doch schneller als seine Kr&amp;#228;fte es zulassen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mitten auf dem Weg zu vertrocknen, das erinnert mich an Situationen in meinem eigenen Leben. Von der Hitze des Tages, von Ereignissen &amp;#252;berrascht zu werden, mich selbst zu &amp;#252;bersch&amp;#228;tzen und eine Wegstrecke zu untersch&amp;#228;tzen, das kenne ich gut. Und dann kommt es mir auch schon mal so vor, als wenn ich einfach vertrockne &amp;#8211; mitten auf dem Asphalt. Meine Kraft verdunstet und ich bekomme Angst &amp;#8211; Angst, dass es einfach nicht reicht bis zum rettenden Ufer. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dann? Dann halte ich inne, versuche mich zu beruhigen und besinne mich auf die Quellen meiner Kraft: meine Familie, meine Freunde, sch&amp;#246;ne Musik, lieb gemeinte Worte. Und ich versuche, daraus Leben zu sch&amp;#246;pfen, so wie auch aus den alten Verhei&amp;#223;ungen, aus Gottes Wort: F&amp;#252;rchte dich nicht! Ich habe dich erl&amp;#246;st. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ich hoffe, dass etwas passiert. Vielleicht erwartet  das auch gerade der Regenwurm und so nehme ihn behutsam auf und lege ihn ins schattige Gras, in der Hoffnung, dass auch er es schafft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-17-65324.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Komm wieder herein!</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 16. Juli 2010:

	Der Konfirmandenunterricht war in vollem Gange und deswegen auch sehr laut, die Kinder unruhig. Ein Konfirmand musste sich besonders </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 16. Juli 2010:

	Der Konfirmandenunterricht war in vollem Gange und deswegen auch sehr laut, die Kinder unruhig. Ein Konfirmand musste sich besonders beweisen. Er, der etwas kleiner war als alle anderen, wollte nun zeigen, dass auch er sich Geh&#246;r verschaffen kann. Bis die Grenze &#252;berschritten war und er eine Auszeit bekommen hat. 

	Drau&#223;en vor der T&#252;r, alleine, ohne die anderen, sollte er sich wieder beruhigen. Wie lange er dort sitzen w&#252;rde, das wusste er nicht. Vielleicht nur ein paar Minuten, vielleicht aber auch bis zum Ende der Stunde. &#8222;Aber vor dem Segen darf ich wieder hereinkommen, oder?, hat der Konfirmand gefragt . 

	Ungewissheit lag in seiner Stimme, die bis dahin laut und kr&#228;ftig war, etwas Flehendes und auch irgendwie Trotziges. Ein pr&#252;fender Blick, dann habe ich geantwortet: &#8222;Vor dem Segen rufe ich dich wieder herein!&#8220; Auch meine Stimme war eine Spur weicher geworden. Der Segen war ihm also wichtig. Kaum zu glauben, aber wahr. 

	Auch mir ist der Segen wichtig: er umf&#228;ngt mich, gibt mir W&#228;rme, Halt und Sicherheit, nimmt mich an die Hand und geht die weiteren, selbst die unsicheren Schritte mit. Im Segen kommt Gott selbst mir nah, seine Kraft durchstr&#246;mt mich. Er leuchtet auch mitten am Tag, denn Gottes Angesicht wendet sich mir zu, strahlt &#252;ber mir, wie die Sonne an einem Sommertag. Und Gott sagt: Komm wieder herein!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 16. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Konfirmandenunterricht war in vollem Gange und deswegen auch sehr laut, die Kinder unruhig. Ein Konfirmand musste sich besonders beweisen. Er, der etwas kleiner war als alle anderen, wollte nun zeigen, dass auch er sich Geh&amp;#246;r verschaffen kann. Bis die Grenze &amp;#252;berschritten war und er eine Auszeit bekommen hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Drau&amp;#223;en vor der T&amp;#252;r, alleine, ohne die anderen, sollte er sich wieder beruhigen. Wie lange er dort sitzen w&amp;#252;rde, das wusste er nicht. Vielleicht nur ein paar Minuten, vielleicht aber auch bis zum Ende der Stunde. &amp;#8222;Aber vor dem Segen darf ich wieder hereinkommen, oder?, hat der Konfirmand gefragt . &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ungewissheit lag in seiner Stimme, die bis dahin laut und kr&amp;#228;ftig war, etwas Flehendes und auch irgendwie Trotziges. Ein pr&amp;#252;fender Blick, dann habe ich geantwortet: &amp;#8222;Vor dem Segen rufe ich dich wieder herein!&amp;#8220; Auch meine Stimme war eine Spur weicher geworden. Der Segen war ihm also wichtig. Kaum zu glauben, aber wahr. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch mir ist der Segen wichtig: er umf&amp;#228;ngt mich, gibt mir W&amp;#228;rme, Halt und Sicherheit, nimmt mich an die Hand und geht die weiteren, selbst die unsicheren Schritte mit. Im Segen kommt Gott selbst mir nah, seine Kraft durchstr&amp;#246;mt mich. Er leuchtet auch mitten am Tag, denn Gottes Angesicht wendet sich mir zu, strahlt &amp;#252;ber mir, wie die Sonne an einem Sommertag. Und Gott sagt: Komm wieder herein!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-16-64712.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Überlebensstrategien.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1790</link>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 15. Juli 2010:

	Haben sie eine besondere &#220;berlebensstrategie? Ein bestimmtes Verhalten, das sie anwenden in gl&#252;cklichen oder auch in </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 15. Juli 2010:

	Haben sie eine besondere &#220;berlebensstrategie? Ein bestimmtes Verhalten, das sie anwenden in gl&#252;cklichen oder auch in schwierigen Zeiten? Vielleicht ist ihr Motto &#8222;niemals auffallen&#8220; oder &#8222;Angriff ist die beste Verteidigung&#8220;? 

	Ich glaube, wir haben alle unsere Lebens- oder &#220;berlebensstrategien und verhalten uns mehr oder minder konsequent danach. 

	&#8222;Pass auf: Verhalte dich ruhig! F&#252;rchte dich nicht! Dein Herz braucht nicht weich zu werden wegen der beiden Schlappschw&#228;nze, diesen qualmenden Brennholzscheiten, deinen Feinden.&#8221;

	Dies ist die &#220;berlebensstrategie, die Gott im Alten Testament K&#246;nig Ahas von Juda mitgibt. Es ist ein taktischer Rat in kriegerischen Zeiten; man k&#246;nnte es fast schon als Kriegslist bezeichnen. Ahas soll sich ruhig verhalten, weil Gott selbst den weiteren Verlauf bestimmen wird. Hinter dem Geschehen steht also ein g&#246;ttlicher Plan. 

	Ein guter Ratschlag, aber er alleine reicht nicht. Es liegt an uns Menschen, den g&#246;ttlichen Ratschlag zu h&#246;ren und uns auch danach zu verhalten. 

	Dieser g&#246;ttliche Ratschlag muss nicht immer lauten: &#8222;Verhalte dich ruhig&#8220;. Zu anderen Zeiten kann er hei&#223;en: &#8222;Seid mutig und seid stark&#8220;. Deswegen ist es wichtig, mit offenen Augen und offenem Herzen im Augenblick zu leben, empfangsbereit f&#252;r die Lebensstrategien Gottes.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 15. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben sie eine besondere &amp;#220;berlebensstrategie? Ein bestimmtes Verhalten, das sie anwenden in gl&amp;#252;cklichen oder auch in schwierigen Zeiten? Vielleicht ist ihr Motto &amp;#8222;niemals auffallen&amp;#8220; oder &amp;#8222;Angriff ist die beste Verteidigung&amp;#8220;? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, wir haben alle unsere Lebens- oder &amp;#220;berlebensstrategien und verhalten uns mehr oder minder konsequent danach. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Pass auf: Verhalte dich ruhig! F&amp;#252;rchte dich nicht! Dein Herz braucht nicht weich zu werden wegen der beiden Schlappschw&amp;#228;nze, diesen qualmenden Brennholzscheiten, deinen Feinden.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dies ist die &amp;#220;berlebensstrategie, die Gott im Alten Testament K&amp;#246;nig Ahas von Juda mitgibt. Es ist ein taktischer Rat in kriegerischen Zeiten; man k&amp;#246;nnte es fast schon als Kriegslist bezeichnen. Ahas soll sich ruhig verhalten, weil Gott selbst den weiteren Verlauf bestimmen wird. Hinter dem Geschehen steht also ein g&amp;#246;ttlicher Plan. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein guter Ratschlag, aber er alleine reicht nicht. Es liegt an uns Menschen, den g&amp;#246;ttlichen Ratschlag zu h&amp;#246;ren und uns auch danach zu verhalten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieser g&amp;#246;ttliche Ratschlag muss nicht immer lauten: &amp;#8222;Verhalte dich ruhig&amp;#8220;. Zu anderen Zeiten kann er hei&amp;#223;en: &amp;#8222;Seid mutig und seid stark&amp;#8220;. Deswegen ist es wichtig, mit offenen Augen und offenem Herzen im Augenblick zu leben, empfangsbereit f&amp;#252;r die Lebensstrategien Gottes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-15-64180.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine vertrauenswürdige Hand.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1789</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Sigrun Welke-Holtmann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 14. Juli 2010:

	Bei Spazierg&#228;ngen geht mein kleiner Sohn noch gerne an meiner Hand. Immer wieder streckt er seine kleine Hand nach oben, meiner </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 14. Juli 2010:

	Bei Spazierg&#228;ngen geht mein kleiner Sohn noch gerne an meiner Hand. Immer wieder streckt er seine kleine Hand nach oben, meiner entgegen, gerade, wenn der Weg schwieriger wird: uneben &#8211; absch&#252;ssig &#8211; matschig, dann, wenn seine kleinen F&#252;&#223;e keinen festen Grund mehr haben. 

	Aber interessanterweise das sind auch die Wege, die er am liebsten geht, immer durch den dicksten Matsch. &#8222;Lass das doch&#8220;, liegt es mir auf der Zunge, doch die Freude in seinen Augen l&#228;sst mich verstummen. 

	Stattdessen nehme ich seine Hand in meine und versuche, wenigstens das Schlimmste zu verhindern. Hier ein bisschen nach links dr&#252;cken, da ein bisschen nach rechts ziehen und wenn er zu fallen droht,  packt meine Hand fest zu. &#8222;Gl&#252;ck gehabt!&#8220; 

	Immer kann ich ihn nicht halten und f&#252;r immer schon gar nicht, das wei&#223; ich. Doch dann vertraue ich Gott, zu dem ich selbst immer wieder meine Hand ausstrecke, dann wenn es auf meinem Weg schwierig und uneben wird, wenn ich keinen festen Grund mehr unter den F&#252;&#223;en habe und im Matsch stecken bleibe. Ich hoffe, dass auch mein Kleiner einmal dieser Hand genauso vertraut, wie meiner. 

	Sich der Hand Gottes anzuvertrauen, sich nicht nur auf die eigene St&#228;rke zu verlassen und sich auf Abwegen begleitet zu wissen, das ist gar nicht so leicht. Aber gerade deshalb w&#252;nsche es ich es meinem Kleinen, Ihnen und mir.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 14. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei Spazierg&amp;#228;ngen geht mein kleiner Sohn noch gerne an meiner Hand. Immer wieder streckt er seine kleine Hand nach oben, meiner entgegen, gerade, wenn der Weg schwieriger wird: uneben &amp;#8211; absch&amp;#252;ssig &amp;#8211; matschig, dann, wenn seine kleinen F&amp;#252;&amp;#223;e keinen festen Grund mehr haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber interessanterweise das sind auch die Wege, die er am liebsten geht, immer durch den dicksten Matsch. &amp;#8222;Lass das doch&amp;#8220;, liegt es mir auf der Zunge, doch die Freude in seinen Augen l&amp;#228;sst mich verstummen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Stattdessen nehme ich seine Hand in meine und versuche, wenigstens das Schlimmste zu verhindern. Hier ein bisschen nach links dr&amp;#252;cken, da ein bisschen nach rechts ziehen und wenn er zu fallen droht,  packt meine Hand fest zu. &amp;#8222;Gl&amp;#252;ck gehabt!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer kann ich ihn nicht halten und f&amp;#252;r immer schon gar nicht, das wei&amp;#223; ich. Doch dann vertraue ich Gott, zu dem ich selbst immer wieder meine Hand ausstrecke, dann wenn es auf meinem Weg schwierig und uneben wird, wenn ich keinen festen Grund mehr unter den F&amp;#252;&amp;#223;en habe und im Matsch stecken bleibe. Ich hoffe, dass auch mein Kleiner einmal dieser Hand genauso vertraut, wie meiner. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sich der Hand Gottes anzuvertrauen, sich nicht nur auf die eigene St&amp;#228;rke zu verlassen und sich auf Abwegen begleitet zu wissen, das ist gar nicht so leicht. Aber gerade deshalb w&amp;#252;nsche es ich es meinem Kleinen, Ihnen und mir.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-14-63909.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Wir werden doch gerne regiert, oder?</title>
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	Bestimmungen, Gesetze, Verordnungen und Vorschriften, so sehr wir sie kritisieren und beschimpfen, uns von ihnen frei machen wollen, so </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 13. Juli 2010:

	Bestimmungen, Gesetze, Verordnungen und Vorschriften, so sehr wir sie kritisieren und beschimpfen, uns von ihnen frei machen wollen, so sehr lieben wir sie auch. Denn sie geben uns Sicherheit und die M&#246;glichkeit, zu entspannen. Denn es ist viel leichter, Verordnungen und Vorschriften einfach zu befolgen als ihren Sinn und Zweck auch mal kritisch zu hinterfragen und dabei anzuecken. 

	Letztlich werden wir doch gerne regiert. Denn je weniger Einfluss wir auf die Dinge nehmen, desto mehr k&#246;nnen wir anderen dann die Schuld daf&#252;r geben, wenn wir unter Vorschriften und Bestimmungen leiden. Wir f&#252;hlen uns ganz wohl in der Opferrolle, denn wir haben Angst, Dinge zu ver&#228;ndern. 

	Der Apostel Paulus schreibt in seinen Briefen dagegen an: Wir haben nicht einen Geist erhalten, der uns zu Sklaven und Sklavinnen macht, so dass wir weiterhin in Angst leben m&#252;ssten&#8220;. Nein, sondern wir haben einen kindlichen Geist, &#8222;eine Geistkraft empfangen, die uns zu T&#246;chtern und S&#246;hnen Gottes macht.&#8220; 

	In diesem Vers blitzt das ganze Evangelium, die befreiende Botschaft, auf, scheint hell und klar, ist wie eine T&#252;r zu einer anderen Wirklichkeit. Frohe Botschaft und Mahnung gegen alles sich-gerne-bestimmen-lassen. 

	Denn du bist nicht irgendwer, sondern ein Kind Gottes, hast Anteil an Gott, darfst und sollst von Gott alles erwarten. Nicht knechtisch, sondern kindlich. Nicht blindlings gehorchen, sondern mitgestalten. Mit Sinn, Herz und Verstand.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 13. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bestimmungen, Gesetze, Verordnungen und Vorschriften, so sehr wir sie kritisieren und beschimpfen, uns von ihnen frei machen wollen, so sehr lieben wir sie auch. Denn sie geben uns Sicherheit und die M&amp;#246;glichkeit, zu entspannen. Denn es ist viel leichter, Verordnungen und Vorschriften einfach zu befolgen als ihren Sinn und Zweck auch mal kritisch zu hinterfragen und dabei anzuecken. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Letztlich werden wir doch gerne regiert. Denn je weniger Einfluss wir auf die Dinge nehmen, desto mehr k&amp;#246;nnen wir anderen dann die Schuld daf&amp;#252;r geben, wenn wir unter Vorschriften und Bestimmungen leiden. Wir f&amp;#252;hlen uns ganz wohl in der Opferrolle, denn wir haben Angst, Dinge zu ver&amp;#228;ndern. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Apostel Paulus schreibt in seinen Briefen dagegen an: Wir haben nicht einen Geist erhalten, der uns zu Sklaven und Sklavinnen macht, so dass wir weiterhin in Angst leben m&amp;#252;ssten&amp;#8220;. Nein, sondern wir haben einen kindlichen Geist, &amp;#8222;eine Geistkraft empfangen, die uns zu T&amp;#246;chtern und S&amp;#246;hnen Gottes macht.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In diesem Vers blitzt das ganze Evangelium, die befreiende Botschaft, auf, scheint hell und klar, ist wie eine T&amp;#252;r zu einer anderen Wirklichkeit. Frohe Botschaft und Mahnung gegen alles sich-gerne-bestimmen-lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn du bist nicht irgendwer, sondern ein Kind Gottes, hast Anteil an Gott, darfst und sollst von Gott alles erwarten. Nicht knechtisch, sondern kindlich. Nicht blindlings gehorchen, sondern mitgestalten. Mit Sinn, Herz und Verstand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-13-63656.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 08:51:33 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die große Spur Gottes.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Sigrun Welke-Holtmann</itunes:keywords>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 12. Juli 2010:

	Die Fu&#223;abdr&#252;cke, die sich in der braunen Erde abzeichnen sind deutlich zu erkennen. Das markante Profil der Gummistiefel hat </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 12. Juli 2010:

	Die Fu&#223;abdr&#252;cke, die sich in der braunen Erde abzeichnen sind deutlich zu erkennen. Das markante Profil der Gummistiefel hat sich in die nasse Erde eingegraben und einen Abdruck hinterlassen. Fasziniert folge ich dieser Spur, die sich vor mir herzieht, denn es ist meine Spur &#8211; von gestern. 

	Als ich im Regen spazieren gegangen bin. 
Heute dagegen ist es trocken und auf meinem Weg hinterlasse ich keine Spur. Ich versuche, in meinen Fu&#223;stapfen von gestern zu gehen, doch das ist schwieriger als gedacht, genauso aufzutreten wie gestern, um in meiner Spur zu bleiben. 

	Ich w&#252;rde sie gerne haltbar machen, meine Spur, irgendwie fixieren f&#252;r morgen und dar&#252;ber hinaus &#8211; verewigen. Was w&#252;rden Nachfolgende daraus lesen k&#246;nnen? Sicherlich meine Schuhgr&#246;&#223;e, vielleicht auch mein Gewicht und sie w&#252;rden sehen, wo ich mit unserem Hund lang gegangen bin. Aber w&#252;rden sie auch meine Gedanken, Sehns&#252;chte und Tr&#228;ume lesen? 

	Ich m&#246;chte die Spur halten, mich an sie halten, doch der n&#228;chste Regen wird sie aufweichen &#8211; so hart sie jetzt auch in die Erde eingebrannt ist. Meine Spur wird sich dann den gewohnten Gang der Sch&#246;pfung nehmen. Sie wird sich aufl&#246;sen in die gro&#223;e Spur Gottes, in der alle Spuren zusammenlaufen, und ich bin ein Teil davon.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4113.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/welke_sigrun.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 12. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Fu&amp;#223;abdr&amp;#252;cke, die sich in der braunen Erde abzeichnen sind deutlich zu erkennen. Das markante Profil der Gummistiefel hat sich in die nasse Erde eingegraben und einen Abdruck hinterlassen. Fasziniert folge ich dieser Spur, die sich vor mir herzieht, denn es ist meine Spur &amp;#8211; von gestern. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als ich im Regen spazieren gegangen bin. &lt;br /&gt;
Heute dagegen ist es trocken und auf meinem Weg hinterlasse ich keine Spur. Ich versuche, in meinen Fu&amp;#223;stapfen von gestern zu gehen, doch das ist schwieriger als gedacht, genauso aufzutreten wie gestern, um in meiner Spur zu bleiben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich w&amp;#252;rde sie gerne haltbar machen, meine Spur, irgendwie fixieren f&amp;#252;r morgen und dar&amp;#252;ber hinaus &amp;#8211; verewigen. Was w&amp;#252;rden Nachfolgende daraus lesen k&amp;#246;nnen? Sicherlich meine Schuhgr&amp;#246;&amp;#223;e, vielleicht auch mein Gewicht und sie w&amp;#252;rden sehen, wo ich mit unserem Hund lang gegangen bin. Aber w&amp;#252;rden sie auch meine Gedanken, Sehns&amp;#252;chte und Tr&amp;#228;ume lesen? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich m&amp;#246;chte die Spur halten, mich an sie halten, doch der n&amp;#228;chste Regen wird sie aufweichen &amp;#8211; so hart sie jetzt auch in die Erde eingebrannt ist. Meine Spur wird sich dann den gewohnten Gang der Sch&amp;#246;pfung nehmen. Sie wird sich aufl&amp;#246;sen in die gro&amp;#223;e Spur Gottes, in der alle Spuren zusammenlaufen, und ich bin ein Teil davon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-12-42068.mp3"&gt;File Download (1:23 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 08:46:37 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Um mehr als um Leben und Tod.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1786</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 11. Juli 2010:

	Es gibt Leute, die denken Fu&#223;ball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 11. Juli 2010:

	Es gibt Leute, die denken Fu&#223;ball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. 

	So hat in den 60er Jahren Bill Shankly gesagt, ein schottischer Fu&#223;ballspieler und sp&#228;terer Trainer des FC Liverpool. Zumindest heute werden viele Menschen ihm zustimmen. Ab 20.30 Uhr geht es f&#252;r sie um mehr als um Leben und Tod. Es geht um die Fu&#223;ballweltmeisterschaft. 

	Und bestimmt werden die Spieler deshalb heute abend noch mehr rennen und k&#228;mpfen als sonst. So als ginge es um ihr Leben. Und das ist ja auch irgendwie so. Denn mit einem Sieg k&#246;nnen die Spieler unsterblich werden. Zumindest in den Herzen der Fans. Eine ebenso romantische wie sch&#246;ne Vorstellung.

	Aber mir w&#228;re es trotzdem zu wenig, wenn ich nur in den Herzen von Fu&#223;ballfans oder anderen Menschen ewig leben w&#252;rde, so wunderbar diese Vorstellung auch ist.

	Ich hoffe darauf, dass ich bei Gott, sozusagen in seinem Herz, ewig leben werde. Dass er mich eines Tages in sein Reich aufnehmen wird, denn ich glaube, dass es nur dort, bei ihm wirklich ewiges Leben gibt. Und zwar nicht nur f&#252;r einige wenige Fu&#223;ballhelden, sondern f&#252;r jeden Menschen.

	Im Fu&#223;ball geht es um mehr als um Leben und Tod. Diesem Satz von Bill Shankly kann ich trotzdem zustimmen. Ich w&#252;rde nur erg&#228;nzen: Und bei Gott geht es um alles.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Sonntag, 11. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt Leute, die denken Fu&amp;#223;ball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So hat in den 60er Jahren Bill Shankly gesagt, ein schottischer Fu&amp;#223;ballspieler und sp&amp;#228;terer Trainer des FC Liverpool. Zumindest heute werden viele Menschen ihm zustimmen. Ab 20.30 Uhr geht es f&amp;#252;r sie um mehr als um Leben und Tod. Es geht um die Fu&amp;#223;ballweltmeisterschaft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und bestimmt werden die Spieler deshalb heute abend noch mehr rennen und k&amp;#228;mpfen als sonst. So als ginge es um ihr Leben. Und das ist ja auch irgendwie so. Denn mit einem Sieg k&amp;#246;nnen die Spieler unsterblich werden. Zumindest in den Herzen der Fans. Eine ebenso romantische wie sch&amp;#246;ne Vorstellung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber mir w&amp;#228;re es trotzdem zu wenig, wenn ich nur in den Herzen von Fu&amp;#223;ballfans oder anderen Menschen ewig leben w&amp;#252;rde, so wunderbar diese Vorstellung auch ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich hoffe darauf, dass ich bei Gott, sozusagen in seinem Herz, ewig leben werde. Dass er mich eines Tages in sein Reich aufnehmen wird, denn ich glaube, dass es nur dort, bei ihm wirklich ewiges Leben gibt. Und zwar nicht nur f&amp;#252;r einige wenige Fu&amp;#223;ballhelden, sondern f&amp;#252;r jeden Menschen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Fu&amp;#223;ball geht es um mehr als um Leben und Tod. Diesem Satz von Bill Shankly kann ich trotzdem zustimmen. Ich w&amp;#252;rde nur erg&amp;#228;nzen: Und bei Gott geht es um alles. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-12-41687.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 03 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Einfach rücksichtslos...</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1774</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1774</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Bettina Blum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Bettina Blum</category>
    <itunes:subtitle>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 03. Juli 2010:

	Unser  Slogan &#8222;Gott sei Dank, es ist Sonntag&#8220; kommt mir in diesem Sommer nur &#252;ber zusammengekniffene Lippen. Am fr&#252;hen Sonntag gehen  bei </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 03. Juli 2010:

	Unser  Slogan &#8222;Gott sei Dank, es ist Sonntag&#8220; kommt mir in diesem Sommer nur &#252;ber zusammengekniffene Lippen. Am fr&#252;hen Sonntag gehen  bei meinen Nachbarn n&#228;mlich erst einmal &#8211; rattatattata&#8220; &#8211; alle  Rolll&#228;den hoch und die Fenster auf.  

	Den ersten Familienkrach des Tages kann ich so gleich live und in Originallautst&#228;rke mit verfolgen.  Anschlie&#223;end bekomme ich den neuesten Musikgeschmack der pubertierenden T&#246;chter auf die Ohren.  

	Und dank dieser Nachbarn d&#228;mmert mir nun, was das wohl f&#252;r Posaunen waren, die die Mauern von Jericho  einst&#252;rzen lie&#223;en: Vuvuzelas, die man im Nachbarhaus jetzt w&#228;hrend der WM gerne und h&#228;ufig zum Einsatz bringt. Zu alledem  f&#228;llt mir nur eins ein: es ist r&#252;cksichtslos. 

	Oder erwarten meine Nachbarn von mir vielleicht ein &#228;hnliches Verhalten und halten sich deshalb genau an die biblische Empfehlung: &#8222;Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch&#8220;  Wohl eher nicht. 

	Wie sch&#246;n aber w&#228;re es, wenn wir alle uns bei dem, was wir tun, immer fragten, ob wir damit auch niemandem auf die F&#252;&#223;e treten.

	Liebe Nachbarn, ich hoffe dass Ihr diesen Beitrag h&#246;rt und morgen die Fenster zulasst oder Euch zumindest  auf Zimmerlautst&#228;rke einpegelt. Falls nicht, gibt&#8217;s in meinem Garten n&#228;chsten Samstag  Public Viewing &#8211; mit hundert geladenen G&#228;sten!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9683.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/blum_bettina.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Bettina Blum, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 03. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Unser  Slogan &amp;#8222;Gott sei Dank, es ist Sonntag&amp;#8220; kommt mir in diesem Sommer nur &amp;#252;ber zusammengekniffene Lippen. Am fr&amp;#252;hen Sonntag gehen  bei meinen Nachbarn n&amp;#228;mlich erst einmal &amp;#8211; rattatattata&amp;#8220; &amp;#8211; alle  Rolll&amp;#228;den hoch und die Fenster auf.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den ersten Familienkrach des Tages kann ich so gleich live und in Originallautst&amp;#228;rke mit verfolgen.  Anschlie&amp;#223;end bekomme ich den neuesten Musikgeschmack der pubertierenden T&amp;#246;chter auf die Ohren.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dank dieser Nachbarn d&amp;#228;mmert mir nun, was das wohl f&amp;#252;r Posaunen waren, die die Mauern von Jericho  einst&amp;#252;rzen lie&amp;#223;en: Vuvuzelas, die man im Nachbarhaus jetzt w&amp;#228;hrend der WM gerne und h&amp;#228;ufig zum Einsatz bringt. Zu alledem  f&amp;#228;llt mir nur eins ein: es ist r&amp;#252;cksichtslos. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oder erwarten meine Nachbarn von mir vielleicht ein &amp;#228;hnliches Verhalten und halten sich deshalb genau an die biblische Empfehlung: &amp;#8222;Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch&amp;#8220;  Wohl eher nicht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie sch&amp;#246;n aber w&amp;#228;re es, wenn wir alle uns bei dem, was wir tun, immer fragten, ob wir damit auch niemandem auf die F&amp;#252;&amp;#223;e treten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Liebe Nachbarn, ich hoffe dass Ihr diesen Beitrag h&amp;#246;rt und morgen die Fenster zulasst oder Euch zumindest  auf Zimmerlautst&amp;#228;rke einpegelt. Falls nicht, gibt&amp;#8217;s in meinem Garten n&amp;#228;chsten Samstag  Public Viewing &amp;#8211; mit hundert geladenen G&amp;#228;sten!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-03-67745.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Zurück zu den Wurzeln.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Bettina Blum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Bettina Blum</category>
    <itunes:subtitle>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 02. Juli 2010:

	Island &#8211; das ist das kleine Land von dem b&#246;se Zungen behaupten, es habe erst unsere Kohle verbrannt und uns dann die Asche geschickt&#8230; </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 02. Juli 2010:

	Island &#8211; das ist das kleine Land von dem b&#246;se Zungen behaupten, es habe erst unsere Kohle verbrannt und uns dann die Asche geschickt&#8230; 

	Angesichts neuer Krisen und Katastrophen hat man Island fast schon wieder vergessen. Jenes  Land in Europa, in dem Ende 2008 die gesamte  Bankenwelt zusammenbrach. 
Jahrelang f&#252;hlten sie sich als Nation der k&#252;hnen B&#246;rsenst&#252;rmer. Dann kam der Zusammenbruch und mit ihm das Umdenken. 

	&#8220;Ein Baum hat Hoffnung, wenn er schon abgehauen ist, dass er sich wieder erneuere, und seine Sch&#246;&#223;linge h&#246;ren nicht auf.&#8221; So steht es im Buch Hiob. Hei&#223;t mit anderen Worten: Ein Neuanfang ist m&#246;glich, auch wenn man schon am Boden liegt. 

	Die Isl&#228;nder haben mir gezeigt, dass es stimmen kann. Nach dem Zusammenbruch haben die Isl&#228;nder erkannt, dass es noch andere Werte im Leben gibt als nur Geld verdienen und es wieder ausgeben &#8211; f&#252;r viermal Urlaub im Jahr und 24-Stunden-Shopping. 

	Die Inselbewohner haben es geschafft, umzudrehen und wieder zu dem zu werden, was sie eigentlich auch vorher waren: ein kulturinteressiertes Volk. Musik, Theater &#8211; und Literatur: nirgendwo gibt es auf die Einwohner gerechnet so viele Krimiautoren wie in Island. 

	Umdenken und umdrehen, das k&#246;nnte auch uns nicht schaden. Denn wir laufen noch immer im Hamsterrad des H&#246;her, Weiter, Immer-mehr! Warum eigentlich? Von der Antwort auf diese Frage h&#228;ngt unser Gl&#252;ck ab! Fangen wir doch ganz schnell an, nach dieser Antwort zu suchen!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9683.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/blum_bettina.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Bettina Blum, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 02. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Island &amp;#8211; das ist das kleine Land von dem b&amp;#246;se Zungen behaupten, es habe erst unsere Kohle verbrannt und uns dann die Asche geschickt&amp;#8230; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Angesichts neuer Krisen und Katastrophen hat man Island fast schon wieder vergessen. Jenes  Land in Europa, in dem Ende 2008 die gesamte  Bankenwelt zusammenbrach. &lt;br /&gt;
Jahrelang f&amp;#252;hlten sie sich als Nation der k&amp;#252;hnen B&amp;#246;rsenst&amp;#252;rmer. Dann kam der Zusammenbruch und mit ihm das Umdenken. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Ein Baum hat Hoffnung, wenn er schon abgehauen ist, dass er sich wieder erneuere, und seine Sch&amp;#246;&amp;#223;linge h&amp;#246;ren nicht auf.&amp;#8221; So steht es im Buch Hiob. Hei&amp;#223;t mit anderen Worten: Ein Neuanfang ist m&amp;#246;glich, auch wenn man schon am Boden liegt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Isl&amp;#228;nder haben mir gezeigt, dass es stimmen kann. Nach dem Zusammenbruch haben die Isl&amp;#228;nder erkannt, dass es noch andere Werte im Leben gibt als nur Geld verdienen und es wieder ausgeben &amp;#8211; f&amp;#252;r viermal Urlaub im Jahr und 24-Stunden-Shopping. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Inselbewohner haben es geschafft, umzudrehen und wieder zu dem zu werden, was sie eigentlich auch vorher waren: ein kulturinteressiertes Volk. Musik, Theater &amp;#8211; und Literatur: nirgendwo gibt es auf die Einwohner gerechnet so viele Krimiautoren wie in Island. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Umdenken und umdrehen, das k&amp;#246;nnte auch uns nicht schaden. Denn wir laufen noch immer im Hamsterrad des H&amp;#246;her, Weiter, Immer-mehr! Warum eigentlich? Von der Antwort auf diese Frage h&amp;#228;ngt unser Gl&amp;#252;ck ab! Fangen wir doch ganz schnell an, nach dieser Antwort zu suchen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-02-67425.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: www.gott-glauben.de.</title>
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    <itunes:subtitle>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 01. Juli 2010:

	www.gott-glauben.de &#8211; das ist die Adresse einer Seite im Internet, auf der Menschen erkl&#228;ren, warum sie an Gott glauben:  &#8222;Weil er mir einen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 01. Juli 2010:

	www.gott-glauben.de &#8211; das ist die Adresse einer Seite im Internet, auf der Menschen erkl&#228;ren, warum sie an Gott glauben:  &#8222;Weil er mir einen Weg zeigt&#8220;, steht da. &#8222;Weil  ich ihn sp&#252;ren kann, wenn ich Probleme habe&#8220;. 

	Na und,  wird jetzt manch einer denken &#8211;  das sind doch alles nur Gef&#252;hlsdusseleien, aber noch lange kein Beweis. Beweis wof&#252;r? Dass es diesen Gott &#252;berhaupt gibt? Warum wollen wir eigentlich immer f&#252;r alles Beweise? Das ist doch gerade das Entscheidende  am Glauben: nicht zu wissen und es trotzdem f&#252;r m&#246;glich zu halten. 

	Als Rudolf Augstein, der Herausgeber des Nachrichtenmagazins &#8222;Der Spiegel&#8220; starb, ehrte ihn der Hamburger Senat mit einem Staatsakt in einer Kirche, mit Pfarrer und christlicher Predigt. 

	Dagegen gab es Proteste, weil einige meinten, das verh&#246;hne die Weltanschauung des bekennenden Nichtchristen Augstein. &#8220;Er hat sich auch auf seinem Totenbett nicht bekehrt. Er hat nur das geglaubt, was man mit dem Intellekt und dem historischen Scharfsinn erfassen kann&#8220;, hat der Pastor in seiner Predigt diese Anschauung beschrieben.  

	Gestern war ich auf der Beerdigung eines Freundes. Warum er sterben musste, darauf konnte der Verstand keine Antwort geben. Aber daran zu glauben, dass es f&#252;r ihn jetzt anderswo weiter geht, das war seiner Witwe und war mir ein gro&#223;er Trost. Intellekt und Scharfsinn hatten uns den nicht bieten k&#246;nnen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9683.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/blum_bettina.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Bettina Blum, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 01. Juli 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;www.gott-glauben.de &amp;#8211; das ist die Adresse einer Seite im Internet, auf der Menschen erkl&amp;#228;ren, warum sie an Gott glauben:  &amp;#8222;Weil er mir einen Weg zeigt&amp;#8220;, steht da. &amp;#8222;Weil  ich ihn sp&amp;#252;ren kann, wenn ich Probleme habe&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Na und,  wird jetzt manch einer denken &amp;#8211;  das sind doch alles nur Gef&amp;#252;hlsdusseleien, aber noch lange kein Beweis. Beweis wof&amp;#252;r? Dass es diesen Gott &amp;#252;berhaupt gibt? Warum wollen wir eigentlich immer f&amp;#252;r alles Beweise? Das ist doch gerade das Entscheidende  am Glauben: nicht zu wissen und es trotzdem f&amp;#252;r m&amp;#246;glich zu halten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Als Rudolf Augstein, der Herausgeber des Nachrichtenmagazins &amp;#8222;Der Spiegel&amp;#8220; starb, ehrte ihn der Hamburger Senat mit einem Staatsakt in einer Kirche, mit Pfarrer und christlicher Predigt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dagegen gab es Proteste, weil einige meinten, das verh&amp;#246;hne die Weltanschauung des bekennenden Nichtchristen Augstein. &amp;#8220;Er hat sich auch auf seinem Totenbett nicht bekehrt. Er hat nur das geglaubt, was man mit dem Intellekt und dem historischen Scharfsinn erfassen kann&amp;#8220;, hat der Pastor in seiner Predigt diese Anschauung beschrieben.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gestern war ich auf der Beerdigung eines Freundes. Warum er sterben musste, darauf konnte der Verstand keine Antwort geben. Aber daran zu glauben, dass es f&amp;#252;r ihn jetzt anderswo weiter geht, das war seiner Witwe und war mir ein gro&amp;#223;er Trost. Intellekt und Scharfsinn hatten uns den nicht bieten k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-07-01-66835.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Inszenierte Lüge.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Bettina Blum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Bettina Blum</category>
    <itunes:subtitle>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 30. Juni 2010:

	In biblischen Zeiten waren sie bereits verp&#246;nt: Menschen, die nur dann Gutes tun, wenn man sie dabei beobachten kann. &#8222;Heuchelei&#8220; so nennt die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 30. Juni 2010:

	In biblischen Zeiten waren sie bereits verp&#246;nt: Menschen, die nur dann Gutes tun, wenn man sie dabei beobachten kann. &#8222;Heuchelei&#8220; so nennt die Bibel das, was sie tun und diese Art der T&#228;uschung gibt es auch heute noch: bei Weltverbesserern und allen Arten von Gutmenschen. 

	Heuchelei, das ist im Grunde nichts anderes als inszeniertes L&#252;gen. Etwas vort&#228;uschen, um  bei anderen eine bestimmte Reaktion hervorzurufen.  Die harmloseste Form ist die H&#246;flichkeit: ein bisschen freundlicher zu sein als man empfindet, kann durchaus sinnvoll sein. 

	Fast schon &#252;berlebenswichtig ist, Heuchelei dort zu durchschauen, wo sich andere gro&#223;e Vorteile durch sie verschaffen wollen: in der Politik, in der Wirtschaft &#8211; und vor allem im eigenen Berufsleben.

	Auf einem Fest wurden mir k&#252;rzlich eine Reihe neuer Kollegen vorgestellt. Und bei allen informierte mich mein Begleiter gleich dar&#252;ber, wer als ehrlich gilt. Und wer als jemand, der &#8222;vorne nicht wie hinten&#8220; ist. 

	Schon die Bibel warnt vor denen,  die freundlich tun, solange sie etwas von einem wollen. Und die einen ans Messer liefern, wenn es ihnen nutzt. Aber, so tr&#246;stet der  Evangelist  Matth&#228;us:&#8220;Sie haben ihren Lohn dahin.&#8221;

	Will hei&#223;en, das ganze Theater bringt ihnen auf lange Sicht  nichts. Daran sollten wir uns jedes Mal erinnern, wenn wir kurz davor sind, es auch mal mit ein bisschen &#8222;inszenierter L&#252;ge&#8220; zu versuchen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9683.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/blum_bettina.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Bettina Blum, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 30. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In biblischen Zeiten waren sie bereits verp&amp;#246;nt: Menschen, die nur dann Gutes tun, wenn man sie dabei beobachten kann. &amp;#8222;Heuchelei&amp;#8220; so nennt die Bibel das, was sie tun und diese Art der T&amp;#228;uschung gibt es auch heute noch: bei Weltverbesserern und allen Arten von Gutmenschen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heuchelei, das ist im Grunde nichts anderes als inszeniertes L&amp;#252;gen. Etwas vort&amp;#228;uschen, um  bei anderen eine bestimmte Reaktion hervorzurufen.  Die harmloseste Form ist die H&amp;#246;flichkeit: ein bisschen freundlicher zu sein als man empfindet, kann durchaus sinnvoll sein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fast schon &amp;#252;berlebenswichtig ist, Heuchelei dort zu durchschauen, wo sich andere gro&amp;#223;e Vorteile durch sie verschaffen wollen: in der Politik, in der Wirtschaft &amp;#8211; und vor allem im eigenen Berufsleben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf einem Fest wurden mir k&amp;#252;rzlich eine Reihe neuer Kollegen vorgestellt. Und bei allen informierte mich mein Begleiter gleich dar&amp;#252;ber, wer als ehrlich gilt. Und wer als jemand, der &amp;#8222;vorne nicht wie hinten&amp;#8220; ist. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schon die Bibel warnt vor denen,  die freundlich tun, solange sie etwas von einem wollen. Und die einen ans Messer liefern, wenn es ihnen nutzt. Aber, so tr&amp;#246;stet der  Evangelist  Matth&amp;#228;us:&amp;#8220;Sie haben ihren Lohn dahin.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Will hei&amp;#223;en, das ganze Theater bringt ihnen auf lange Sicht  nichts. Daran sollten wir uns jedes Mal erinnern, wenn wir kurz davor sind, es auch mal mit ein bisschen &amp;#8222;inszenierter L&amp;#252;ge&amp;#8220; zu versuchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-30-58984.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Ein Fremder sein...</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Bernd Rapp</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Bernd Rapp</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 29. Juni 2010:

	Aussteigen, Passkontrolle, haben sie was zu verzollen? Alle m&#252;ssen raus aus dem Wagen und rein in die dunkle Abfertigungsbaracke. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht &#8220;Feels Like Heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 29. Juni 2010:

	Aussteigen, Passkontrolle, haben sie was zu verzollen? Alle m&#252;ssen raus aus dem Wagen und rein in die dunkle Abfertigungsbaracke. So habe ich es auf dem Weg in den Urlaub schon erlebt. Irgendwie ist mir dabei mulmig geworden unter den strengen Augen der Z&#246;llner, die ja nur ihren Job machen. 

	Aber in dieser Situation habe ich gemerkt, dass es Orte und L&#228;nder gibt, an denen man Fremder ist. Fremd, nicht von hier, ausgeschlossen, allein gelassen. 

	Die ersten Christen m&#252;ssen sich auch so gef&#252;hlt haben. Irgendwie fremd, auch wenn alles noch beim Alten schien. Ausgeschlossen von der Gemeinschaft mit den anderen, weil sie doch jetzt zur Gemeinde Jesu Christi geh&#246;rten. 

	Deshalb muss vielen damals das Herz aufgegangen sein, als sie von Paulus geh&#246;rt und gelesen haben: &#8222;So seid ihr nun nicht mehr G&#228;ste und Fremdlinge, sondern Gottes Hausgenossen.&#8220; 

	Wer sich zu Gott z&#228;hlt, der ist nicht mehr fremd, der muss auch keine strenge Kontrolle f&#252;rchten. Wer sich zu Gott z&#228;hlt, der ist bei Gott willkommen, zu Hause, hat Heimat gefunden und hat unz&#228;hlige Hausgenossen, Freunde und Vertraute. Nicht mehr fremd zu sein, keine Angst mehr haben m&#252;ssen, sich zu Hause f&#252;hlen. Das ist Gottes Angebot an uns.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_4105.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/rapp_bernd.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht &amp;#8220;Feels Like Heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 29. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aussteigen, Passkontrolle, haben sie was zu verzollen? Alle m&amp;#252;ssen raus aus dem Wagen und rein in die dunkle Abfertigungsbaracke. So habe ich es auf dem Weg in den Urlaub schon erlebt. Irgendwie ist mir dabei mulmig geworden unter den strengen Augen der Z&amp;#246;llner, die ja nur ihren Job machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber in dieser Situation habe ich gemerkt, dass es Orte und L&amp;#228;nder gibt, an denen man Fremder ist. Fremd, nicht von hier, ausgeschlossen, allein gelassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die ersten Christen m&amp;#252;ssen sich auch so gef&amp;#252;hlt haben. Irgendwie fremd, auch wenn alles noch beim Alten schien. Ausgeschlossen von der Gemeinschaft mit den anderen, weil sie doch jetzt zur Gemeinde Jesu Christi geh&amp;#246;rten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb muss vielen damals das Herz aufgegangen sein, als sie von Paulus geh&amp;#246;rt und gelesen haben: &amp;#8222;So seid ihr nun nicht mehr G&amp;#228;ste und Fremdlinge, sondern Gottes Hausgenossen.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer sich zu Gott z&amp;#228;hlt, der ist nicht mehr fremd, der muss auch keine strenge Kontrolle f&amp;#252;rchten. Wer sich zu Gott z&amp;#228;hlt, der ist bei Gott willkommen, zu Hause, hat Heimat gefunden und hat unz&amp;#228;hlige Hausgenossen, Freunde und Vertraute. Nicht mehr fremd zu sein, keine Angst mehr haben m&amp;#252;ssen, sich zu Hause f&amp;#252;hlen. Das ist Gottes Angebot an uns.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-29-63586.mp3"&gt;File Download (1:11 min / 1.7 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Tür auf, Tür zu.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Bettina Blum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Bettina Blum</category>
    <itunes:subtitle>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 29. Juni 2010:

	&#8220;Gott schlie&#223;t nie eine T&#252;r, ohne eine andere zu &#246;ffnen&#8221;, hei&#223;t es in einem irischen Sprichwort. Geh&#246;rt habe ich es zuletzt </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 29. Juni 2010:

	&#8220;Gott schlie&#223;t nie eine T&#252;r, ohne eine andere zu &#246;ffnen&#8221;, hei&#223;t es in einem irischen Sprichwort. Geh&#246;rt habe ich es zuletzt von einer jungen Frau, in deren Leben so manches schief gelaufen ist. Die in ihrem Job ungl&#252;cklich war und krank wurde. Und die dann eine Umschulung gemacht hat und jetzt verzweifelt auf einen neuen Arbeitsplatz hofft. F&#252;r sie war der Spruch ein Trost. 

	Ich frage mich allerdings, warum Gott sich &#252;berhaupt die M&#252;he machen sollte, T&#252;ren zu schlie&#223;en.  Hat das vielleicht mit Erziehung zu tun? Nach dem Motto: Glaub&#8216; blo&#223; nicht dass ich Dir f&#252;r immer lasse, was Du hast ? Irgendwie ein merkw&#252;rdiges Bild, dieses T&#252;r auf, T&#252;r zu, T&#252;r auf, T&#252;r zu&#8230; 

	Ich f&#252;rchte, wir machen es uns mit diesem Spruch ein wenig zu einfach, indem wir  die Verantwortung f&#252;r unsere Entscheidungen einfach an eine h&#246;here Instanz abschieben. 
Gott &#246;ffnet T&#252;ren, aber nicht zwangsl&#228;ufig, weil er eine andere zugemacht hat. Im Gegenteil: &#8222;Siehe, ich habe vor dir eine T&#252;r aufgetan und niemand kann sie zuschlie&#223;en&#8220;, hei&#223;t es im Buch der Offenbarung. 

	Wenn Sie also das n&#228;chste Mal das Gef&#252;hl haben, da hat Ihnen jemand eine Chance verbaut, die sie gerne genutzt h&#228;tten &#8211; suchen Sie die Schuld nicht bei Gott. Aber hoffen Sie auf jeden Fall darauf, dass er ihnen immer eine Chance bietet &#8211; die sie nutzen k&#246;nnen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9683.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/blum_bettina.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Bettina Blum, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 29. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Gott schlie&amp;#223;t nie eine T&amp;#252;r, ohne eine andere zu &amp;#246;ffnen&amp;#8221;, hei&amp;#223;t es in einem irischen Sprichwort. Geh&amp;#246;rt habe ich es zuletzt von einer jungen Frau, in deren Leben so manches schief gelaufen ist. Die in ihrem Job ungl&amp;#252;cklich war und krank wurde. Und die dann eine Umschulung gemacht hat und jetzt verzweifelt auf einen neuen Arbeitsplatz hofft. F&amp;#252;r sie war der Spruch ein Trost. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich frage mich allerdings, warum Gott sich &amp;#252;berhaupt die M&amp;#252;he machen sollte, T&amp;#252;ren zu schlie&amp;#223;en.  Hat das vielleicht mit Erziehung zu tun? Nach dem Motto: Glaub&amp;#8216; blo&amp;#223; nicht dass ich Dir f&amp;#252;r immer lasse, was Du hast ? Irgendwie ein merkw&amp;#252;rdiges Bild, dieses T&amp;#252;r auf, T&amp;#252;r zu, T&amp;#252;r auf, T&amp;#252;r zu&amp;#8230; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich f&amp;#252;rchte, wir machen es uns mit diesem Spruch ein wenig zu einfach, indem wir  die Verantwortung f&amp;#252;r unsere Entscheidungen einfach an eine h&amp;#246;here Instanz abschieben. &lt;br /&gt;
Gott &amp;#246;ffnet T&amp;#252;ren, aber nicht zwangsl&amp;#228;ufig, weil er eine andere zugemacht hat. Im Gegenteil: &amp;#8222;Siehe, ich habe vor dir eine T&amp;#252;r aufgetan und niemand kann sie zuschlie&amp;#223;en&amp;#8220;, hei&amp;#223;t es im Buch der Offenbarung. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn Sie also das n&amp;#228;chste Mal das Gef&amp;#252;hl haben, da hat Ihnen jemand eine Chance verbaut, die sie gerne genutzt h&amp;#228;tten &amp;#8211; suchen Sie die Schuld nicht bei Gott. Aber hoffen Sie auf jeden Fall darauf, dass er ihnen immer eine Chance bietet &amp;#8211; die sie nutzen k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-29-58441.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 28 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Auch die Sonne hat Flecken.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Bettina Blum</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 28. Juni 2010:

	Kennen Sie das? Sie haben den ganzen Tag in Ihrem Job das Beste gegeben und dann ist es passiert: Sie haben eine wichtige Sache &#252;bersehen und Ihr Kollege hat </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Bettina Blum, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 28. Juni 2010:

	Kennen Sie das? Sie haben den ganzen Tag in Ihrem Job das Beste gegeben und dann ist es passiert: Sie haben eine wichtige Sache &#252;bersehen und Ihr Kollege hat Ihnen das gen&#252;sslich unter die Nase gerieben. 

	Oder Sie haben vielleicht eine Entscheidung getroffen, die sich sp&#228;ter als falsch heraus gestellt hat und jetzt ist Ihnen das peinlich? Und bei alledem werden Sie das Gef&#252;hl nicht los: Sie k&#246;nnen sich anstrengen so viel Sie wollen &#8211; es ist dennoch nie genug. 

	Warum sind die anderen offenbar perfekt, Sie aber nicht? Tr&#246;sten Sie sich: die anderen sind es auch nicht, die tun nur so. Und h&#246;ren Sie ganz schnell damit auf zu glauben, Sie m&#252;ssten fehlerfrei sein &#8211; dieses Denken treibt Sie nur in den Wahnsinn oder Sie werden zumindest Magengeschw&#252;re bekommen. 

	Fangen Sie lieber an sich zuzugestehen, dass Sie nicht vollkommen sind. Und gestehen Sie es ihren Mitmenschen ebenfalls zu. &#8222;Auch die Sonne hat Flecken&#8220;, sagen die Schweden, wenn sie meinen, dass niemand ohne Fehler ist. Und trotzdem w&#228;re das Leben ohne Sonne f&#252;r uns undenkbar. 

	Deshalb mein Rat f&#252;r Sie &#8211; versuchen Sie es mal mit einer Lebenseinstellung wie sie der Prediger Salomo hatte: Da merkte ich, dass es nichts Besseres gibt als fr&#246;hlich sein und sich g&#252;tlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen M&#252;hen, das ist eine Gabe Gottes.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_9683.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/blum_bettina.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Bettina Blum, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 28. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kennen Sie das? Sie haben den ganzen Tag in Ihrem Job das Beste gegeben und dann ist es passiert: Sie haben eine wichtige Sache &amp;#252;bersehen und Ihr Kollege hat Ihnen das gen&amp;#252;sslich unter die Nase gerieben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oder Sie haben vielleicht eine Entscheidung getroffen, die sich sp&amp;#228;ter als falsch heraus gestellt hat und jetzt ist Ihnen das peinlich? Und bei alledem werden Sie das Gef&amp;#252;hl nicht los: Sie k&amp;#246;nnen sich anstrengen so viel Sie wollen &amp;#8211; es ist dennoch nie genug. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum sind die anderen offenbar perfekt, Sie aber nicht? Tr&amp;#246;sten Sie sich: die anderen sind es auch nicht, die tun nur so. Und h&amp;#246;ren Sie ganz schnell damit auf zu glauben, Sie m&amp;#252;ssten fehlerfrei sein &amp;#8211; dieses Denken treibt Sie nur in den Wahnsinn oder Sie werden zumindest Magengeschw&amp;#252;re bekommen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fangen Sie lieber an sich zuzugestehen, dass Sie nicht vollkommen sind. Und gestehen Sie es ihren Mitmenschen ebenfalls zu. &amp;#8222;Auch die Sonne hat Flecken&amp;#8220;, sagen die Schweden, wenn sie meinen, dass niemand ohne Fehler ist. Und trotzdem w&amp;#228;re das Leben ohne Sonne f&amp;#252;r uns undenkbar. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb mein Rat f&amp;#252;r Sie &amp;#8211; versuchen Sie es mal mit einer Lebenseinstellung wie sie der Prediger Salomo hatte: Da merkte ich, dass es nichts Besseres gibt als fr&amp;#246;hlich sein und sich g&amp;#252;tlich tun in seinem Leben. Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinen M&amp;#252;hen, das ist eine Gabe Gottes.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-28-57586.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  In vino veritas.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Dejan Vilov</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Dejan Vilov</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 27. Juni 2010:

	Es war ein wirklich leckeres Experiment, das Forscher aus den USA durchgef&#252;hrt haben. Sie haben </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8222;Feels like heaven&#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 27. Juni 2010:

	Es war ein wirklich leckeres Experiment, das Forscher aus den USA durchgef&#252;hrt haben. Sie haben verschiedenen Menschen Wein zu trinken gegeben und zwar so: Vor jeder Testperson standen drei Flaschen. Jede mit einem anderen Etikett und einem anderen Preis. Von billig bis ganz teuer. Etiketten und Preisschilder konnten die Testpersonen sehen. 

	Was sie aber nicht wussten: in jeder Flasche war exakt der gleiche Wein. Dieselbe Rebsorte von demselben Winzer aus dem demselben Anbaugebiet aus demselben Jahrgang.

	Trotzdem hat es im Geschmack  &#8211; scheinbar &#8211; gro&#223;e Unterschiede gegeben. Alle Testpersonen haben gesagt, dass Ihnen der vermeintlich teuerste Wein am besten geschmeckt habe. 

	Typisch Mensch. Wir verlassen uns zu sehr auf &#196;u&#223;erlichkeiten. Eine sch&#246;ne Verpackung und schon schmelzen wir dahin. Das ist nicht nur bei Wein so, auch bei vielen anderen Dingen. Ja sogar bei unseren Mitmenschen.

	Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an, hei&#223;t es im 1. Buch Samuel. Mit anderen Worten: Gott l&#228;sst sich nicht von &#196;u&#223;erlichkeiten blenden. Er guckt allen Menschen direkt auf den Grund. 

	Nat&#252;rlich: ich als Mensch habe diese g&#246;ttliche F&#228;higkeit nicht, jedem sofort und genau bis aufs Herz gucken zu k&#246;nnen. Aber auch als Mensch kann ich immerhin wissen, dass es hinter jeder Fassade noch ein Herz gibt. Und ich finde, das allein sollte schon Grund genug sein, dieses Herz zu suchen und sich nicht allein auf &#196;u&#223;erlichkeiten zu verlassen, oder?</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_11176.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/vilov_dejan.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8222;Feels like heaven&amp;#8220; bei Rockland Radio am Sonntag, 27. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es war ein wirklich leckeres Experiment, das Forscher aus den USA durchgef&amp;#252;hrt haben. Sie haben verschiedenen Menschen Wein zu trinken gegeben und zwar so: Vor jeder Testperson standen drei Flaschen. Jede mit einem anderen Etikett und einem anderen Preis. Von billig bis ganz teuer. Etiketten und Preisschilder konnten die Testpersonen sehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was sie aber nicht wussten: in jeder Flasche war exakt der gleiche Wein. Dieselbe Rebsorte von demselben Winzer aus dem demselben Anbaugebiet aus demselben Jahrgang.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Trotzdem hat es im Geschmack  &amp;#8211; scheinbar &amp;#8211; gro&amp;#223;e Unterschiede gegeben. Alle Testpersonen haben gesagt, dass Ihnen der vermeintlich teuerste Wein am besten geschmeckt habe. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Typisch Mensch. Wir verlassen uns zu sehr auf &amp;#196;u&amp;#223;erlichkeiten. Eine sch&amp;#246;ne Verpackung und schon schmelzen wir dahin. Das ist nicht nur bei Wein so, auch bei vielen anderen Dingen. Ja sogar bei unseren Mitmenschen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an, hei&amp;#223;t es im 1. Buch Samuel. Mit anderen Worten: Gott l&amp;#228;sst sich nicht von &amp;#196;u&amp;#223;erlichkeiten blenden. Er guckt allen Menschen direkt auf den Grund. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nat&amp;#252;rlich: ich als Mensch habe diese g&amp;#246;ttliche F&amp;#228;higkeit nicht, jedem sofort und genau bis aufs Herz gucken zu k&amp;#246;nnen. Aber auch als Mensch kann ich immerhin wissen, dass es hinter jeder Fassade noch ein Herz gibt. Und ich finde, das allein sollte schon Grund genug sein, dieses Herz zu suchen und sich nicht allein auf &amp;#196;u&amp;#223;erlichkeiten zu verlassen, oder?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-27-65571.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 19 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Nichts.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 19. Juni 2010:

	&#8222;Was macht ihr so am Wochenende?&#8220;, fragt mich neulich ein Freund. &#8222;Nichts&#8220;, antworte ich, &#8222;wir machen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 19. Juni 2010:

	&#8222;Was macht ihr so am Wochenende?&#8220;, fragt mich neulich ein Freund. &#8222;Nichts&#8220;, antworte ich, &#8222;wir machen nichts!&#8220;

	&#8222;Wie? Nichts?&#8220; gibt er irritiert zur&#252;ck. &#8222;Einfach nichts. Wir bleiben zu Hause und machen nichts!&#8220; 

	&#8222;Eigentlich hast du recht&#8220;, r&#228;umt er dann ein, &#8222; man kann ja auch einfach mal nichts machen.&#8220;

	Damit haben, nach meiner Erfahrung, viele Menschen ein Problem. Wer nichts tut, erlebt nichts. Wer nichts tut, hat nichts, wovon er erz&#228;hlen kann. Dabei kann es so befreiend und erf&#252;llend sein &#8211; das Nichtstun. 

	Darunter verstehe ich vor allem: das Lebenstempo sp&#252;rbar verlangsamen, den Zeitdruck abstellen. Das gelingt mir am besten, wenn ich das Auto stehen lasse und mich auf den Umkreis von Haus und Garten beschr&#228;nke &#8211; und auf einmal vieles entdecke, wof&#252;r mir die ganze Wochen lang Zeit gefehlt hat.

	Die j&#252;disch-christliche Tradition hat daf&#252;r den Sabbat bzw. Sonntag. Ein fester Tag in der Woche als Ventil, um den ganzen Druck entweichen zu lassen. Dieser Tag schenkt mir eine Atempause.

	Ich wei&#223;, anderen f&#228;llt dann die Decke auf den Kopf. Viele haben verlernt n, Stille und Stillstand zu ertragen. Aber mir tut das einfach nur gut. Versuchen sie`s doch auch mal! Jetzt ist wieder Wochenende. Genie&#223;en Sie&#8217;s!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 19. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Was macht ihr so am Wochenende?&amp;#8220;, fragt mich neulich ein Freund. &amp;#8222;Nichts&amp;#8220;, antworte ich, &amp;#8222;wir machen nichts!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wie? Nichts?&amp;#8220; gibt er irritiert zur&amp;#252;ck. &amp;#8222;Einfach nichts. Wir bleiben zu Hause und machen nichts!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Eigentlich hast du recht&amp;#8220;, r&amp;#228;umt er dann ein, &amp;#8222; man kann ja auch einfach mal nichts machen.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit haben, nach meiner Erfahrung, viele Menschen ein Problem. Wer nichts tut, erlebt nichts. Wer nichts tut, hat nichts, wovon er erz&amp;#228;hlen kann. Dabei kann es so befreiend und erf&amp;#252;llend sein &amp;#8211; das Nichtstun. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Darunter verstehe ich vor allem: das Lebenstempo sp&amp;#252;rbar verlangsamen, den Zeitdruck abstellen. Das gelingt mir am besten, wenn ich das Auto stehen lasse und mich auf den Umkreis von Haus und Garten beschr&amp;#228;nke &amp;#8211; und auf einmal vieles entdecke, wof&amp;#252;r mir die ganze Wochen lang Zeit gefehlt hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die j&amp;#252;disch-christliche Tradition hat daf&amp;#252;r den Sabbat bzw. Sonntag. Ein fester Tag in der Woche als Ventil, um den ganzen Druck entweichen zu lassen. Dieser Tag schenkt mir eine Atempause.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich wei&amp;#223;, anderen f&amp;#228;llt dann die Decke auf den Kopf. Viele haben verlernt n, Stille und Stillstand zu ertragen. Aber mir tut das einfach nur gut. Versuchen sie`s doch auch mal! Jetzt ist wieder Wochenende. Genie&amp;#223;en Sie&amp;#8217;s!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-19-52182.mp3"&gt;File Download (1:20 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Ohne Wasser und Seife.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1740</link>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 18. Juni 2010:

	Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Klamottenkauf, Speisekarte oder Reiseprospekt: Je gr&#246;&#223;er das Angebot, desto schwieriger f&#228;llt die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 18. Juni 2010:

	Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Klamottenkauf, Speisekarte oder Reiseprospekt: Je gr&#246;&#223;er das Angebot, desto schwieriger f&#228;llt die Entscheidung. Also: Diesmal &#196;gypten und nicht T&#252;rkei, Tunesien oder Gran Canaria. Das Wetter wird schon gut werden. Das Hotel auch. 

	Aber was ist, wenn nicht? Und wenn dann alle entt&#228;uscht sind? Es ist immer das gleiche: Sobald eine Entscheidung getroffen ist, kommen die Zweifel: &#8222;Ob das jetzt richtig war? Ob ich nicht doch besser &#8230;&#8220;? 

	Selbstzweifel sind die Begleitmusik jeder Entscheidung, unabh&#228;ngig von der Zahl der Alternativen. Wer nur zwischen zwei M&#246;glichkeiten w&#228;hlen muss, kommt schon in die Bredouille. 

	Das beste Beispiel: Pontius Pilatus. Er darf einen Gefangenen begnadigen: Soll er Jesus oder Barabbas nehmen? Die Menge will Barabbas. F&#252;r Jesus bedeutet das den Tod. Pilatus wei&#223; das &#8211; und w&#228;scht seine H&#228;nde in Unschuld.

	Warum? Weil H&#228;ndewaschen das Gewissen reinigt. Das haben amerikanische Wissenschaftler nachgewiesen. H&#228;ndewaschen beseitigt die Zweifel an getroffenen Entscheidungen. Und die Schuldgef&#252;hle auch. Warum das so ist, kann die Wissenschaft allerdings nicht beantworten.

	Absolution am Waschbecken &#8211; so einfach soll seelische Hygiene sein? Ich habe da meine Zweifel. Dann m&#252;ssten wir uns ja permanent die H&#228;nde waschen! 

	Es gibt einen besseren Weg: Das Gespr&#228;ch mit Gott. Die Bitte um Vergebung. Und die Erfahrung, dass ein neuer Anfang m&#246;glich ist. Das geht auch ohne Wasser und Seife.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 18. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Klamottenkauf, Speisekarte oder Reiseprospekt: Je gr&amp;#246;&amp;#223;er das Angebot, desto schwieriger f&amp;#228;llt die Entscheidung. Also: Diesmal &amp;#196;gypten und nicht T&amp;#252;rkei, Tunesien oder Gran Canaria. Das Wetter wird schon gut werden. Das Hotel auch. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber was ist, wenn nicht? Und wenn dann alle entt&amp;#228;uscht sind? Es ist immer das gleiche: Sobald eine Entscheidung getroffen ist, kommen die Zweifel: &amp;#8222;Ob das jetzt richtig war? Ob ich nicht doch besser &amp;#8230;&amp;#8220;? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Selbstzweifel sind die Begleitmusik jeder Entscheidung, unabh&amp;#228;ngig von der Zahl der Alternativen. Wer nur zwischen zwei M&amp;#246;glichkeiten w&amp;#228;hlen muss, kommt schon in die Bredouille. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das beste Beispiel: Pontius Pilatus. Er darf einen Gefangenen begnadigen: Soll er Jesus oder Barabbas nehmen? Die Menge will Barabbas. F&amp;#252;r Jesus bedeutet das den Tod. Pilatus wei&amp;#223; das &amp;#8211; und w&amp;#228;scht seine H&amp;#228;nde in Unschuld.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum? Weil H&amp;#228;ndewaschen das Gewissen reinigt. Das haben amerikanische Wissenschaftler nachgewiesen. H&amp;#228;ndewaschen beseitigt die Zweifel an getroffenen Entscheidungen. Und die Schuldgef&amp;#252;hle auch. Warum das so ist, kann die Wissenschaft allerdings nicht beantworten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Absolution am Waschbecken &amp;#8211; so einfach soll seelische Hygiene sein? Ich habe da meine Zweifel. Dann m&amp;#252;ssten wir uns ja permanent die H&amp;#228;nde waschen! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt einen besseren Weg: Das Gespr&amp;#228;ch mit Gott. Die Bitte um Vergebung. Und die Erfahrung, dass ein neuer Anfang m&amp;#246;glich ist. Das geht auch ohne Wasser und Seife.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-18-56891.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Den können Sie streichen!</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Juni 2010:

	&#8222;Der ist weg&#8220;, rufen mir meine Sch&#252;ler zu. 

	Mir war aufgefallen, dass Lukas schon l&#228;ngere Zeit fehlt. Das kommt vor, und </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Juni 2010:

	&#8222;Der ist weg&#8220;, rufen mir meine Sch&#252;ler zu. 

	Mir war aufgefallen, dass Lukas schon l&#228;ngere Zeit fehlt. Das kommt vor, und in gro&#223;en Klassen bemerke ich das nicht immer sofort. Vom Klassenlehrer war auch keine Information gekommen, und so hat es es zwei Wochen gedauert, bis ich Lukas` Fehlen bemerkt habe.

	&#8222;Den k&#246;nnen sie streichen&#8220; rufen mir die Sch&#252;ler zu. Ohne Regung, ohne Bedauern. Lukas ist halt weg.

	Sch&#252;ler kommen und gehen, das ist normal. Schulische Leistungen, Berufswechsel oder Trennung der Eltern &#8211; es gibt viele Gr&#252;nde, warum Sch&#252;ler auf einmal nicht mehr da sind.

	Mir tut es trotzdem leid. Vor allem, wenn kein Abschied stattgefunden hat. Ein Name bleibt in meinem Notizbuch zur&#252;ck. Ihn zu streichen w&#228;re das Einfachste. Dann w&#228;re klar: Lukas ist weg. 

	Ich kann das nicht. Und habe mir angew&#246;hnt, auf die leeren Felder f&#252;r die Noten einen Vermerk zu schreiben: &#8222;Schulwechsel&#8220;, &#8222;abgemeldet&#8220; &#8211; irgendein Wort, das den Vorgang begreifbar macht.

	Menschen kommen und gehen: als Sch&#252;ler, als Kollegen, als Nachbarn. In den meisten F&#228;llen ist das Verh&#228;ltnis zweckgebunden und zeitlich begrenzt. 

	Egal wie vor&#252;bergehend und oberfl&#228;chlich unsere Beziehung zu diesen Menschen ist: Sie sind Gottes Ebenbilder. Schon das h&#228;lt mich davon ab, sie einfach zu streichen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Der ist weg&amp;#8220;, rufen mir meine Sch&amp;#252;ler zu. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir war aufgefallen, dass Lukas schon l&amp;#228;ngere Zeit fehlt. Das kommt vor, und in gro&amp;#223;en Klassen bemerke ich das nicht immer sofort. Vom Klassenlehrer war auch keine Information gekommen, und so hat es es zwei Wochen gedauert, bis ich Lukas` Fehlen bemerkt habe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Den k&amp;#246;nnen sie streichen&amp;#8220; rufen mir die Sch&amp;#252;ler zu. Ohne Regung, ohne Bedauern. Lukas ist halt weg.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sch&amp;#252;ler kommen und gehen, das ist normal. Schulische Leistungen, Berufswechsel oder Trennung der Eltern &amp;#8211; es gibt viele Gr&amp;#252;nde, warum Sch&amp;#252;ler auf einmal nicht mehr da sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir tut es trotzdem leid. Vor allem, wenn kein Abschied stattgefunden hat. Ein Name bleibt in meinem Notizbuch zur&amp;#252;ck. Ihn zu streichen w&amp;#228;re das Einfachste. Dann w&amp;#228;re klar: Lukas ist weg. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich kann das nicht. Und habe mir angew&amp;#246;hnt, auf die leeren Felder f&amp;#252;r die Noten einen Vermerk zu schreiben: &amp;#8222;Schulwechsel&amp;#8220;, &amp;#8222;abgemeldet&amp;#8220; &amp;#8211; irgendein Wort, das den Vorgang begreifbar macht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Menschen kommen und gehen: als Sch&amp;#252;ler, als Kollegen, als Nachbarn. In den meisten F&amp;#228;llen ist das Verh&amp;#228;ltnis zweckgebunden und zeitlich begrenzt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Egal wie vor&amp;#252;bergehend und oberfl&amp;#228;chlich unsere Beziehung zu diesen Menschen ist: Sie sind Gottes Ebenbilder. Schon das h&amp;#228;lt mich davon ab, sie einfach zu streichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-17-51719.mp3"&gt;File Download (1:24 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Das perfekte Sandwich.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1738</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Juni 2010:

 &#8222;Ohne Flei&#223; kein Preis&#8220;, sagt der Volksmund. W&#228;re ja auch zu einfach, wenn man genie&#223;en k&#246;nnte, ohne sich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Juni 2010:

 &#8222;Ohne Flei&#223; kein Preis&#8220;, sagt der Volksmund. W&#228;re ja auch zu einfach, wenn man genie&#223;en k&#246;nnte, ohne sich anzustrengen. Und weil vor dem Lohn bekanntlich die M&#252;he steht, hat die Universit&#228;t Bristol in England hat die Formel f&#252;r das perfekte K&#228;sesandwich herausgefunden. 

	Ein Monstrum aus Klammern und Br&#252;chen, das unangenehme Erinnerungen an den Matheunterricht weckt. Ich jedenfalls w&#252;rde verhungern, wenn ich mir mein Sandwich ausrechnen m&#252;sste.

	Die Gr&#246;&#223;e der Brotscheibe im Verh&#228;ltnis zur Anzahl der Tomaten, Salatbl&#228;tter und Mayonaisemenge ergibt,  unterm Strich, die ideale Dicke der K&#228;sescheibe in Abh&#228;ngigkeit vom Geschmack der jeweiligen Sorte. 

	Verstanden? N&#246;? Macht nichts!

	Totaler K&#228;se! Das denke ich &#252;ber die Sandwichformale. Guter Geschmack hat mit Inspiration zu tun und mit Erfahrung. Wer zuviel nachdenkt und kalkuliert, verpasst das Beste.

	Das gilt auch f&#252;r mein Leben. Klar f&#228;nde ich es toll, wenn es daf&#252;r eine Formel g&#228;be, z.B. 

	Liebe + Gesundheit : Wohlstand = erf&#252;lltes Leben.

	So k&#246;nnte eine Gl&#252;cksformel aussehen. Theoretisch. Praktisch gilt sie h&#246;chstens f&#252;r den Augenblick. Weil die Zutaten nur begrenzt verf&#252;gbar sind. Und weil ein erf&#252;lltes Leben kein pers&#246;nliches Verdienst ist.

	Deshalb kommt als weitere Zutat noch der Glaube hinzu: Glaube an die Menschen, die mir wichtig sind, Glaube an mich selbst, Glaube an Gott als Quelle des Lebens. Sp&#228;testens hier st&#246;&#223;t jede Formel an ihre Grenzen. Wer glaubt, lebt mit ge&#246;ffneten H&#228;nden. Und empf&#228;ngt dankbar jedes kleine Gl&#252;ck als Geschenk.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

 &amp;#8222;Ohne Flei&amp;#223; kein Preis&amp;#8220;, sagt der Volksmund. W&amp;#228;re ja auch zu einfach, wenn man genie&amp;#223;en k&amp;#246;nnte, ohne sich anzustrengen. Und weil vor dem Lohn bekanntlich die M&amp;#252;he steht, hat die Universit&amp;#228;t Bristol in England hat die Formel f&amp;#252;r das perfekte K&amp;#228;sesandwich herausgefunden. 

	&lt;p&gt;Ein Monstrum aus Klammern und Br&amp;#252;chen, das unangenehme Erinnerungen an den Matheunterricht weckt. Ich jedenfalls w&amp;#252;rde verhungern, wenn ich mir mein Sandwich ausrechnen m&amp;#252;sste.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Gr&amp;#246;&amp;#223;e der Brotscheibe im Verh&amp;#228;ltnis zur Anzahl der Tomaten, Salatbl&amp;#228;tter und Mayonaisemenge ergibt,  unterm Strich, die ideale Dicke der K&amp;#228;sescheibe in Abh&amp;#228;ngigkeit vom Geschmack der jeweiligen Sorte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Verstanden? N&amp;#246;? Macht nichts!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Totaler K&amp;#228;se! Das denke ich &amp;#252;ber die Sandwichformale. Guter Geschmack hat mit Inspiration zu tun und mit Erfahrung. Wer zuviel nachdenkt und kalkuliert, verpasst das Beste.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das gilt auch f&amp;#252;r mein Leben. Klar f&amp;#228;nde ich es toll, wenn es daf&amp;#252;r eine Formel g&amp;#228;be, z.B. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Liebe + Gesundheit : Wohlstand = erf&amp;#252;lltes Leben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So k&amp;#246;nnte eine Gl&amp;#252;cksformel aussehen. Theoretisch. Praktisch gilt sie h&amp;#246;chstens f&amp;#252;r den Augenblick. Weil die Zutaten nur begrenzt verf&amp;#252;gbar sind. Und weil ein erf&amp;#252;lltes Leben kein pers&amp;#246;nliches Verdienst ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb kommt als weitere Zutat noch der Glaube hinzu: Glaube an die Menschen, die mir wichtig sind, Glaube an mich selbst, Glaube an Gott als Quelle des Lebens. Sp&amp;#228;testens hier st&amp;#246;&amp;#223;t jede Formel an ihre Grenzen. Wer glaubt, lebt mit ge&amp;#246;ffneten H&amp;#228;nden. Und empf&amp;#228;ngt dankbar jedes kleine Gl&amp;#252;ck als Geschenk.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-16-62511.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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