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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Alexander Ebel</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:39:56 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 02 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Wie die Zeit vergeht...</title>
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    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 02. Januar 2010:

	Wie die Zeit vergeht: Das Neue Jahr ist schon wieder f&#252;nf Wochen alt. Nein, keine Angst, Sie haben es nicht &#252;bertrieben </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 02. Januar 2010:

	Wie die Zeit vergeht: Das Neue Jahr ist schon wieder f&#252;nf Wochen alt. Nein, keine Angst, Sie haben es nicht &#252;bertrieben beim Ausschlafen des Silvesterrausches.
Nat&#252;rlich meine ich nicht das weltliche Jahr, das am 1. Januar beginnt &#8211; sondern das Kirchenjahr. Das beginnt am 1. Adventssonntag, und der ist schon wieder fast f&#252;nf Wochen her.

	Die Adventszeit ist vor allem eine Zeit der Erwartung, der Hoffnung und der Sehnsucht. Damit beginnen alle christlichen Feste und deshalb auch das ganze Kirchenjahr. Die Ankunft Gottes in der Welt wird erwartet. Er wird geboren als Mensch in Jesus Christus. Das Dasein jedes einzelnen Menschen aber beginnt nicht erst mit der Geburt, sondern damit, dass er erwartet wird. 

	Haben das weltliche Jahr und das Kirchenjahr aber darum gar nichts miteinander zu tun? Ich meine, das Gegenteil ist der Fall. Dass das Kirchenjahr vor dem s&#228;kularen Jahr beginnt, verstehe ich als ein Symbol, das besagt: Gottes Zeit kommt vor der Menschenzeit, seine Zeitrechnung geht der unseren voraus.

	Genau das ist Grund zu Hoffnung und Zuversicht im Jahr 2010: Gott ist schon da, wenn und wohin wir erst noch kommen &#8211; und was auf uns auch zukommen mag.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 02. Januar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie die Zeit vergeht: Das Neue Jahr ist schon wieder f&amp;#252;nf Wochen alt. Nein, keine Angst, Sie haben es nicht &amp;#252;bertrieben beim Ausschlafen des Silvesterrausches.&lt;br /&gt;
Nat&amp;#252;rlich meine ich nicht das weltliche Jahr, das am 1. Januar beginnt &amp;#8211; sondern das Kirchenjahr. Das beginnt am 1. Adventssonntag, und der ist schon wieder fast f&amp;#252;nf Wochen her.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Adventszeit ist vor allem eine Zeit der Erwartung, der Hoffnung und der Sehnsucht. Damit beginnen alle christlichen Feste und deshalb auch das ganze Kirchenjahr. Die Ankunft Gottes in der Welt wird erwartet. Er wird geboren als Mensch in Jesus Christus. Das Dasein jedes einzelnen Menschen aber beginnt nicht erst mit der Geburt, sondern damit, dass er erwartet wird. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben das weltliche Jahr und das Kirchenjahr aber darum gar nichts miteinander zu tun? Ich meine, das Gegenteil ist der Fall. Dass das Kirchenjahr vor dem s&amp;#228;kularen Jahr beginnt, verstehe ich als ein Symbol, das besagt: Gottes Zeit kommt vor der Menschenzeit, seine Zeitrechnung geht der unseren voraus.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genau das ist Grund zu Hoffnung und Zuversicht im Jahr 2010: Gott ist schon da, wenn und wohin wir erst noch kommen &amp;#8211; und was auf uns auch zukommen mag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-02-73939.mp3"&gt;File Download (1:10 min / 1.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 01 Jan 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Neues Gottvertrauen.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 01. Januar 2010:

	Ein Mensch hat Angst. Er wei&#223;, dass er sich bald von seinen Freunden verabschieden muss. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 01. Januar 2010:

	Ein Mensch hat Angst. Er wei&#223;, dass er sich bald von seinen Freunden verabschieden muss. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Dann steht ihm ein Leidensweg bevor, an dessen Ende der Tod wartet. Dennoch ist er es, der seinen Freunden Mut macht: &#8222;Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!&#8220; (Joh 14, 1), sagt Jesus zu seinen J&#252;ngern. 


	Diesen Zuspruch haben die Kirchen als Jahreslosung &#252;ber das Jahr 2010 gestellt. Er leitet uns dazu an, in allem, was auf uns zukommt &#8211; m&#246;gen es auch Verluste und Abschiede sein &#8211; das Vertrauen zu bewahren, dass Gott es gut mit uns meint. 

	In Jesus Christus ist er uns nahe gekommen und hat uns gezeigt, wie viel wir ihm bedeuten: In Gottes Haus sind viele Wohnungen, so dr&#252;ckt Jesus es aus.  Das hei&#223;t doch, in anderen Worten: Bei unserem himmlischen Vater ist viel Platz. Bei Gott rennen wir offene T&#252;ren ein. 

	Diese Hoffnung macht &#228;ngstliche Herzen fest. Damit k&#246;nnen wir alle Herausforderungen angehen, die das Leben uns bringt. Die Verhei&#223;ung ist unwiderruflich &#8211; denn es ist Gott selbst, der sie durch seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gebracht hat.

	Also: Fasst euch ein Herz. Glaubt an Gott. Macht 2010 zum Jahr eines neuen Gottvertrauens.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 01. Januar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Mensch hat Angst. Er wei&amp;#223;, dass er sich bald von seinen Freunden verabschieden muss. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Dann steht ihm ein Leidensweg bevor, an dessen Ende der Tod wartet. Dennoch ist er es, der seinen Freunden Mut macht: &amp;#8222;Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!&amp;#8220; (Joh 14, 1), sagt Jesus zu seinen J&amp;#252;ngern. &lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Diesen Zuspruch haben die Kirchen als Jahreslosung &amp;#252;ber das Jahr 2010 gestellt. Er leitet uns dazu an, in allem, was auf uns zukommt &amp;#8211; m&amp;#246;gen es auch Verluste und Abschiede sein &amp;#8211; das Vertrauen zu bewahren, dass Gott es gut mit uns meint. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In Jesus Christus ist er uns nahe gekommen und hat uns gezeigt, wie viel wir ihm bedeuten: In Gottes Haus sind viele Wohnungen, so dr&amp;#252;ckt Jesus es aus.  Das hei&amp;#223;t doch, in anderen Worten: Bei unserem himmlischen Vater ist viel Platz. Bei Gott rennen wir offene T&amp;#252;ren ein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Hoffnung macht &amp;#228;ngstliche Herzen fest. Damit k&amp;#246;nnen wir alle Herausforderungen angehen, die das Leben uns bringt. Die Verhei&amp;#223;ung ist unwiderruflich &amp;#8211; denn es ist Gott selbst, der sie durch seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gebracht hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also: Fasst euch ein Herz. Glaubt an Gott. Macht 2010 zum Jahr eines neuen Gottvertrauens. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-01-01-73725.mp3"&gt;File Download (1:10 min / 1.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 31 Dec 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Erfüllte Zeit.</title>
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    <itunes:keywords>Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 31. Dezember 2009:

	&#8222;N&#228;chstes Jahr wird&#8217;s besser, ganz sicher.&#8220; 

	Silvester: Ein Jahr kommt zu seinem Abschluss, ein neues </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 31. Dezember 2009:

	&#8222;N&#228;chstes Jahr wird&#8217;s besser, ganz sicher.&#8220; 

	Silvester: Ein Jahr kommt zu seinem Abschluss, ein neues beginnt &#8211; und manch einer mag damit diese Hoffnung verbinden: &#8222;N&#228;chstes Jahr wird&#8217;s besser&#8220; &#8211; obwohl es doch eigentlich ein Tag wie jeder andere ist.

	Wie oft erfahren wir unsere Zeit als unerf&#252;llt. Dann hoffen wir, dass morgen, n&#228;chste Woche, n&#228;chsten Monat oder eben n&#228;chstes Jahr das eigentlich Wesentliche geschehen wird.

	Manchmal aber erfahren wir sie doch: Augenblicke der Erf&#252;llung. Dann scheint die Zeit still zu stehen, dann wird in einem Augenblick und an einem Ort alles gegenw&#228;rtig. 

	Erinnern Sie sich: Bei welchen Gelegenheiten haben Sie sich in den vergangenen zw&#246;lf Monaten mit der Welt um Sie herum im Einklang gef&#252;hlt? Wo und wann haben Sie die F&#252;lle der Zeit gesp&#252;rt, erfahren, dass Gott Ihnen ganz nah ist?

	War es der &#252;berw&#228;ltigende Ausblick vom Gipfel eines Berges? War es die Geburt eines Kindes? Der Abschied von einem lieben Menschen, tr&#228;nenreich und doch vers&#246;hnlich? Ein gutes Gespr&#228;ch? Eine Familienfeier?

	Solche Augenblicke werden uns geschenkt, damit wir uns in Zeiten der Gottesferne, wenn alles sinnlos und vergeblich erscheint, an sie erinnern. Nehmen wir sie durch die Silvesternacht hindurch: mit ins Neue Jahr.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 31. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;N&amp;#228;chstes Jahr wird&amp;#8217;s besser, ganz sicher.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Silvester: Ein Jahr kommt zu seinem Abschluss, ein neues beginnt &amp;#8211; und manch einer mag damit diese Hoffnung verbinden: &amp;#8222;N&amp;#228;chstes Jahr wird&amp;#8217;s besser&amp;#8220; &amp;#8211; obwohl es doch eigentlich ein Tag wie jeder andere ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie oft erfahren wir unsere Zeit als unerf&amp;#252;llt. Dann hoffen wir, dass morgen, n&amp;#228;chste Woche, n&amp;#228;chsten Monat oder eben n&amp;#228;chstes Jahr das eigentlich Wesentliche geschehen wird.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manchmal aber erfahren wir sie doch: Augenblicke der Erf&amp;#252;llung. Dann scheint die Zeit still zu stehen, dann wird in einem Augenblick und an einem Ort alles gegenw&amp;#228;rtig. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erinnern Sie sich: Bei welchen Gelegenheiten haben Sie sich in den vergangenen zw&amp;#246;lf Monaten mit der Welt um Sie herum im Einklang gef&amp;#252;hlt? Wo und wann haben Sie die F&amp;#252;lle der Zeit gesp&amp;#252;rt, erfahren, dass Gott Ihnen ganz nah ist?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;War es der &amp;#252;berw&amp;#228;ltigende Ausblick vom Gipfel eines Berges? War es die Geburt eines Kindes? Der Abschied von einem lieben Menschen, tr&amp;#228;nenreich und doch vers&amp;#246;hnlich? Ein gutes Gespr&amp;#228;ch? Eine Familienfeier?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Solche Augenblicke werden uns geschenkt, damit wir uns in Zeiten der Gottesferne, wenn alles sinnlos und vergeblich erscheint, an sie erinnern. Nehmen wir sie durch die Silvesternacht hindurch: mit ins Neue Jahr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-31-73514.mp3"&gt;File Download (1:10 min / 1.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 30 Dec 2009 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Das Evangelium in zwei Buchstaben.</title>
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    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 30. Dezember 2009:

	&#8222;Zusammenfassung des Evangeliums in zwei Buchstaben&#8220; &#8211; so k&#246;nnte eine Kreuzwortr&#228;tselaufgabe lauten. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 30. Dezember 2009:

	&#8222;Zusammenfassung des Evangeliums in zwei Buchstaben&#8220; &#8211; so k&#246;nnte eine Kreuzwortr&#228;tselaufgabe lauten. Hab&#8217; ich noch nirgends gelesen, w&#228;re aber m&#246;glich. Denn das Evangelium, die Gute Nachricht, die Frohe Botschaft Gottes f&#252;r die Welt und uns Menschen, die l&#228;sst sich in zwei Buchstaben zusammenfassen: Ja.

	Ja zur Welt &#8211; vom Anbeginn der Sch&#246;pfung: Gott sah, dass es gut war (Gen 1).

	Ja zum Leben &#8211; trotz aller Widrigkeiten: &#8222;Solange die Erde steht, soll nicht aufh&#246;ren Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht&#8220; (Gen 8, 22). 

	Ja zum Menschen in Not &#8211; &#8222;Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, f&#252;rchte ich kein Ungl&#252;ck, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab tr&#246;sten mich&#8220; (Ps 23, 4).

	Ja zu jedem einzelnen Menschen &#8211; &#8222;Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen&#8220; (1. Tim 2, 4).

	Ja sogar im Angesicht des Todes &#8211; &#8222;denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben&#8220; (Joh 3, 16). 

	Noch eine Kreuzwortr&#228;tselfrage: Gegenteil von Nein mit zehn Buchstaben? Evangelium.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 30. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Zusammenfassung des Evangeliums in zwei Buchstaben&amp;#8220; &amp;#8211; so k&amp;#246;nnte eine Kreuzwortr&amp;#228;tselaufgabe lauten. Hab&amp;#8217; ich noch nirgends gelesen, w&amp;#228;re aber m&amp;#246;glich. Denn das Evangelium, die Gute Nachricht, die Frohe Botschaft Gottes f&amp;#252;r die Welt und uns Menschen, die l&amp;#228;sst sich in zwei Buchstaben zusammenfassen: Ja.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja zur Welt &amp;#8211; vom Anbeginn der Sch&amp;#246;pfung: Gott sah, dass es gut war (Gen 1).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja zum Leben &amp;#8211; trotz aller Widrigkeiten: &amp;#8222;Solange die Erde steht, soll nicht aufh&amp;#246;ren Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht&amp;#8220; (Gen 8, 22). &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja zum Menschen in Not &amp;#8211; &amp;#8222;Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, f&amp;#252;rchte ich kein Ungl&amp;#252;ck, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab tr&amp;#246;sten mich&amp;#8220; (Ps 23, 4).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja zu jedem einzelnen Menschen &amp;#8211; &amp;#8222;Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen&amp;#8220; (1. Tim 2, 4).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja sogar im Angesicht des Todes &amp;#8211; &amp;#8222;denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben&amp;#8220; (Joh 3, 16). &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Noch eine Kreuzwortr&amp;#228;tselfrage: Gegenteil von Nein mit zehn Buchstaben? Evangelium.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-30-73301.mp3"&gt;File Download (1:11 min / 1.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 29 Dec 2009 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Stille.</title>
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    <itunes:keywords>Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 29. Dezember 2009:

	Ich w&#252;nsche Ihnen, dass Sie jetzt, zwischen den Jahren, ein wenig Stille genie&#223;en k&#246;nnen. Schlie&#223;lich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 29. Dezember 2009:

	Ich w&#252;nsche Ihnen, dass Sie jetzt, zwischen den Jahren, ein wenig Stille genie&#223;en k&#246;nnen. Schlie&#223;lich r&#228;t schon der Prophet Jesaja: &#8222;Durch Stillesein und Hoffen w&#252;rdet ihr stark sein&#8220; (Jes 30,15).

	Eigentlich geh&#246;rt sie ja schon in die Vorweihnachtszeit, die Stille, aber wie das heutzutage so ist: Gerade dann k&#246;nnen wir sie oft nicht finden.

	Aber nun sind die hohen Festtage vorbei, Silvester und Neujahr noch vor uns. Und selbst wenn Sie arbeiten m&#252;ssen, l&#228;uft es wahrscheinlich etwas ruhiger als sonst.

	Augenblicke der Stille: Mir pers&#246;nlich werden sie immer wichtiger. Denn auch die Kraft zum Glauben, sie kommt: aus der Stille.

	Das hei&#223;t nicht immer: Absolute Stille um mich herum. Die gibt es gar nicht. Was ich als eine Stille wahrnehme, die mich wieder in Einklang mit mir selbst und meiner Umwelt bringt &#8211; das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Entscheidend ist, sich das Bewusstsein daf&#252;r zu bewahren.

	Den rechten Augenblick erkennen, wenn er sich ergibt &#8211; und ihm dann nachh&#228;ngen, sich ihm hingeben, und sei es nur f&#252;r ein paar Minuten.

	Eine innere Haltung gewinnen, die einen Platz freih&#228;lt f&#252;r Gott in der Stille der eigenen Seele, denn: &#8222;Durch Stillesein und Hoffen w&#252;rdet ihr stark sein.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 29. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich w&amp;#252;nsche Ihnen, dass Sie jetzt, zwischen den Jahren, ein wenig Stille genie&amp;#223;en k&amp;#246;nnen. Schlie&amp;#223;lich r&amp;#228;t schon der Prophet Jesaja: &amp;#8222;Durch Stillesein und Hoffen w&amp;#252;rdet ihr stark sein&amp;#8220; (Jes 30,15).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eigentlich geh&amp;#246;rt sie ja schon in die Vorweihnachtszeit, die Stille, aber wie das heutzutage so ist: Gerade dann k&amp;#246;nnen wir sie oft nicht finden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber nun sind die hohen Festtage vorbei, Silvester und Neujahr noch vor uns. Und selbst wenn Sie arbeiten m&amp;#252;ssen, l&amp;#228;uft es wahrscheinlich etwas ruhiger als sonst.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Augenblicke der Stille: Mir pers&amp;#246;nlich werden sie immer wichtiger. Denn auch die Kraft zum Glauben, sie kommt: aus der Stille.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das hei&amp;#223;t nicht immer: Absolute Stille um mich herum. Die gibt es gar nicht. Was ich als eine Stille wahrnehme, die mich wieder in Einklang mit mir selbst und meiner Umwelt bringt &amp;#8211; das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Entscheidend ist, sich das Bewusstsein daf&amp;#252;r zu bewahren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den rechten Augenblick erkennen, wenn er sich ergibt &amp;#8211; und ihm dann nachh&amp;#228;ngen, sich ihm hingeben, und sei es nur f&amp;#252;r ein paar Minuten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine innere Haltung gewinnen, die einen Platz freih&amp;#228;lt f&amp;#252;r Gott in der Stille der eigenen Seele, denn: &amp;#8222;Durch Stillesein und Hoffen w&amp;#252;rdet ihr stark sein.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-29-73043.mp3"&gt;File Download (1:10 min / 1.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 28 Dec 2009 08:01:00 +0100</pubDate>
    <title>Rockland Radio &#039;Feels like heaven&#039;: Die unschuldigen Kinder.</title>
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    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 28. Dezember 2009:

	Mit vorgehaltenen Gewehren st&#252;rmen Soldaten ein Dorf. Frauen und M&#228;nner nehmen sie gefangen, die Kinder erschie&#223;en </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 28. Dezember 2009:

	Mit vorgehaltenen Gewehren st&#252;rmen Soldaten ein Dorf. Frauen und M&#228;nner nehmen sie gefangen, die Kinder erschie&#223;en sie auf der Stelle. So geschieht es immer wieder auf der Welt &#8211; in allen Kriegen und &#8222;kriegs&#228;hnlichen Zust&#228;nden&#8220;.

	Unschuldige Kinder werden zu Opfern. Nicht nur durch Waffen, auch durch sublimere Gewalt: Millionen haben zu wenig oder zu schlecht zu essen. 

	So viele waren es vor 2000 Jahren, in Bethlehem, nicht &#8211; eher ungef&#228;hr ein gutes Dutzend: Knaben unter zwei Jahren, die K&#246;nig Herodes, wie es hei&#223;t, zu t&#246;ten befahl. Im Kirchenkalender steht heute deshalb: der Tag der unschuldigen Kinder. 

	Ob diese Geschichte historisch ist oder nur eine Legende &#8211; Unsere Welt ist eine, in der Kinder umgebracht werden. Und genau in diese Welt schickt Gott seinen Sohn.

	Der wird zum Hoffnungszeichen: die Welt muss nicht so bleiben wie sie ist. Wer das Kind in der Krippe in seiner Wehrlosigkeit und Armut sieht, wer ihm nachfolgen, ihm helfen und es sch&#252;tzen will, der muss protestieren gegen Machtgier, Hass und Gr&#246;&#223;enwahn; der muss den Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Wo und wie bin ich selbst darin verstrickt? Dar&#252;ber nachzudenken, dazu ruft uns das Kind auf.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Montag, 28. Dezember 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit vorgehaltenen Gewehren st&amp;#252;rmen Soldaten ein Dorf. Frauen und M&amp;#228;nner nehmen sie gefangen, die Kinder erschie&amp;#223;en sie auf der Stelle. So geschieht es immer wieder auf der Welt &amp;#8211; in allen Kriegen und &amp;#8222;kriegs&amp;#228;hnlichen Zust&amp;#228;nden&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Unschuldige Kinder werden zu Opfern. Nicht nur durch Waffen, auch durch sublimere Gewalt: Millionen haben zu wenig oder zu schlecht zu essen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So viele waren es vor 2000 Jahren, in Bethlehem, nicht &amp;#8211; eher ungef&amp;#228;hr ein gutes Dutzend: Knaben unter zwei Jahren, die K&amp;#246;nig Herodes, wie es hei&amp;#223;t, zu t&amp;#246;ten befahl. Im Kirchenkalender steht heute deshalb: der Tag der unschuldigen Kinder. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob diese Geschichte historisch ist oder nur eine Legende &amp;#8211; Unsere Welt ist eine, in der Kinder umgebracht werden. Und genau in diese Welt schickt Gott seinen Sohn.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der wird zum Hoffnungszeichen: die Welt muss nicht so bleiben wie sie ist. Wer das Kind in der Krippe in seiner Wehrlosigkeit und Armut sieht, wer ihm nachfolgen, ihm helfen und es sch&amp;#252;tzen will, der muss protestieren gegen Machtgier, Hass und Gr&amp;#246;&amp;#223;enwahn; der muss den Kreislauf der Gewalt durchbrechen. Wo und wie bin ich selbst darin verstrickt? Dar&amp;#252;ber nachzudenken, dazu ruft uns das Kind auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-12-28-72835.mp3"&gt;File Download (1:10 min / 1.6 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 24 Oct 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Keine Angst vor dem Föhn.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 23. Oktober 2009:

	Sooo&#8230; wenn Sie bisher getauft waren, dann sind Sie&#8217;s jetzt nicht mehr. Ich hab </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 23. Oktober 2009:

	Sooo&#8230; wenn Sie bisher getauft waren, dann sind Sie&#8217;s jetzt nicht mehr. Ich hab Ihnen die Taufe weggef&#246;hnt. 

	So&#8217;n Quatsch, meinen Sie? Sehe ich genauso. Aber so sieht ein aktueller Trend unter den so genannten Neuen Atheisten aus, vor allem im angels&#228;chsischen Raum. Ent-Taufen nennt sich das; damit schw&#246;ren &#252;berzeugte Atheisten dem Glauben ab: Ein falscher Pfarrer benutzt einen F&#246;hn mit der Aufschrift &#8222;Vernunft&#8220;, um das Wasser der Taufe symbolisch wegzublasen. 

	Dahinter steckt ein v&#246;llig falsches Verst&#228;ndnis der Taufe &#8211; als w&#228;re die Taufe irgendeine b&#246;se Hexerei, die mit einer Gegenhexerei behandelt werden m&#252;sste. Es geschieht nichts Magisches in dem Moment, wenn das Wasser den Kopf des T&#228;uflings ber&#252;hrt. Und die Lebensgemeinschaft, die Freundschaft zwischen Gott und Mensch, die mit der Taufe begr&#252;ndet wird, wird durch den Glauben erst endg&#252;ltig besiegelt. 

	Glaube aber ist immer beides: Er ist mir einerseits gegeben, ein Geschenk &#8211; und ich habe ihn mir andererseits pers&#246;nlich angeeignet und mich daf&#252;r entschieden.    Deshalb bleibt die Anti-Taufe nur ein Sp&#228;&#223;chen. R&#252;ckg&#228;ngig machen geht nicht. Wo aber der Glaube nicht ist, spielt die Taufe f&#252;r den Getauften ohnehin keine Rolle. 

	Aber: Gott ist offen. Die Taufe ist die lebenslang g&#252;ltige Zusage der Vergebung und Liebe Gottes. Er ist lebenslang offen f&#252;r N&#228;he zu ihm und Ferne von ihm. 

	Und wenn der Glaube zwischendurch entschwindet oder erst sp&#228;t aufkeimt, dann kann ich dankbar daf&#252;r sein, dass &#8211; lange bevor ich mich f&#252;r ihn entschieden habe &#8211; Gott sich schon f&#252;r mich entschieden hat.

	Also: Keine Angst vorm F&#246;hn.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 23. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sooo&amp;#8230; wenn Sie bisher getauft waren, dann sind Sie&amp;#8217;s jetzt nicht mehr. Ich hab Ihnen die Taufe weggef&amp;#246;hnt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So&amp;#8217;n Quatsch, meinen Sie? Sehe ich genauso. Aber so sieht ein aktueller Trend unter den so genannten Neuen Atheisten aus, vor allem im angels&amp;#228;chsischen Raum. Ent-Taufen nennt sich das; damit schw&amp;#246;ren &amp;#252;berzeugte Atheisten dem Glauben ab: Ein falscher Pfarrer benutzt einen F&amp;#246;hn mit der Aufschrift &amp;#8222;Vernunft&amp;#8220;, um das Wasser der Taufe symbolisch wegzublasen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dahinter steckt ein v&amp;#246;llig falsches Verst&amp;#228;ndnis der Taufe &amp;#8211; als w&amp;#228;re die Taufe irgendeine b&amp;#246;se Hexerei, die mit einer Gegenhexerei behandelt werden m&amp;#252;sste. Es geschieht nichts Magisches in dem Moment, wenn das Wasser den Kopf des T&amp;#228;uflings ber&amp;#252;hrt. Und die Lebensgemeinschaft, die Freundschaft zwischen Gott und Mensch, die mit der Taufe begr&amp;#252;ndet wird, wird durch den Glauben erst endg&amp;#252;ltig besiegelt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Glaube aber ist immer beides: Er ist mir einerseits gegeben, ein Geschenk &amp;#8211; und ich habe ihn mir andererseits pers&amp;#246;nlich angeeignet und mich daf&amp;#252;r entschieden.    Deshalb bleibt die Anti-Taufe nur ein Sp&amp;#228;&amp;#223;chen. R&amp;#252;ckg&amp;#228;ngig machen geht nicht. Wo aber der Glaube nicht ist, spielt die Taufe f&amp;#252;r den Getauften ohnehin keine Rolle. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber: Gott ist offen. Die Taufe ist die lebenslang g&amp;#252;ltige Zusage der Vergebung und Liebe Gottes. Er ist lebenslang offen f&amp;#252;r N&amp;#228;he zu ihm und Ferne von ihm. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und wenn der Glaube zwischendurch entschwindet oder erst sp&amp;#228;t aufkeimt, dann kann ich dankbar daf&amp;#252;r sein, dass &amp;#8211; lange bevor ich mich f&amp;#252;r ihn entschieden habe &amp;#8211; Gott sich schon f&amp;#252;r mich entschieden hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also: Keine Angst vorm F&amp;#246;hn.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-24-48505.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: WeSmile.de</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 23. Oktober 2009:

	&#8222;Only bad news are good news&#8220; &#8211; nur schlechte Nachrichten sind gute </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 23. Oktober 2009:

	&#8222;Only bad news are good news&#8220; &#8211; nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten, sagt man in der Medienbranche. Katastrophen, Skandale, Kriege und Konflikte sind der Stoff, aus dem Sensationsmeldungen gestrickt sind. 

	Genug damit, sagten sich die Macher von WeSmile.de &#8211; und schufen eine Online-Community der guten Nachrichten. Eine &#8222;Gegenbewegung zum &#220;bergewicht negativer Berichte in deutschen Nachrichtenformaten&#8220; soll WeSmile sein. &#8222;Positive Nachrichten und Erfolge, Impulse, Chancen und Helden des Alltags&#8220; sollen zu ihrem Recht kommen. 

	Funktionieren soll das ohne eigene Redaktion, sondern jeder, dem eine gute Nachricht unterkommt, kann sie auf WeSmile.de einbringen und so allen anderen weitergeben.

	Tolle Idee, finde ich, wenn das Projekt auch noch in den Kinderschuhen steckt und etwas mehr Aktivit&#228;t gebrauchen k&#246;nnte. Wir brauchen gute Nachrichten als Gegengewicht, viele davon sogar, viel mehr als schlechte Nachrichten &#8211; weil schlechte die Angewohnheit haben, sich viel st&#228;rker in unserem Bewusstsein einzugraben.

	Gute Nachricht, das hei&#223;t auf griechisch euangelion &#8211; und wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann haben Sie Recht: Die Verfasser der Evangelien in der Bibel wollten nicht viele gute Nachrichten weitergeben, sondern nur die eine Gute Nachricht, diejenige von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. 

	Die vielen kleinen guten Nachrichten auf WeSmile.de, die bringen uns zum L&#228;cheln. Die eine Gute Nachricht, die uns Gott &#252;bermittelt, die macht, dass wir &#8211; wie viele schlechte Nachrichten uns auch noch begegnen m&#246;gen &#8211; rundum und ganz und gar erl&#246;st sind.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 23. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Only bad news are good news&amp;#8220; &amp;#8211; nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten, sagt man in der Medienbranche. Katastrophen, Skandale, Kriege und Konflikte sind der Stoff, aus dem Sensationsmeldungen gestrickt sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genug damit, sagten sich die Macher von WeSmile.de &amp;#8211; und schufen eine Online-Community der guten Nachrichten. Eine &amp;#8222;Gegenbewegung zum &amp;#220;bergewicht negativer Berichte in deutschen Nachrichtenformaten&amp;#8220; soll WeSmile sein. &amp;#8222;Positive Nachrichten und Erfolge, Impulse, Chancen und Helden des Alltags&amp;#8220; sollen zu ihrem Recht kommen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Funktionieren soll das ohne eigene Redaktion, sondern jeder, dem eine gute Nachricht unterkommt, kann sie auf WeSmile.de einbringen und so allen anderen weitergeben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Tolle Idee, finde ich, wenn das Projekt auch noch in den Kinderschuhen steckt und etwas mehr Aktivit&amp;#228;t gebrauchen k&amp;#246;nnte. Wir brauchen gute Nachrichten als Gegengewicht, viele davon sogar, viel mehr als schlechte Nachrichten &amp;#8211; weil schlechte die Angewohnheit haben, sich viel st&amp;#228;rker in unserem Bewusstsein einzugraben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gute Nachricht, das hei&amp;#223;t auf griechisch euangelion &amp;#8211; und wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann haben Sie Recht: Die Verfasser der Evangelien in der Bibel wollten nicht viele gute Nachrichten weitergeben, sondern nur die eine Gute Nachricht, diejenige von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die vielen kleinen guten Nachrichten auf WeSmile.de, die bringen uns zum L&amp;#228;cheln. Die eine Gute Nachricht, die uns Gott &amp;#252;bermittelt, die macht, dass wir &amp;#8211; wie viele schlechte Nachrichten uns auch noch begegnen m&amp;#246;gen &amp;#8211; rundum und ganz und gar erl&amp;#246;st sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-23-48238.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 22 Oct 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Damals war ich 16...</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1426</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 22. Oktober 2009:

	Vor zwanzig Jahren war ich sechzehn. In diesen Wochen versuche ich mich zu erinnern: Wie </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 22. Oktober 2009:

	Vor zwanzig Jahren war ich sechzehn. In diesen Wochen versuche ich mich zu erinnern: Wie habe ich eigentlich damals die friedliche Revolution im Osten erlebt?

	Die DDR war f&#252;r mich weit weg, ein anderes Land, mit dem mich nichts verband. Wir hatten weder Verwandte noch Bekannte &#8222;dr&#252;ben&#8220;, und Politik hat mich damals reichlich wenig interessiert, wenn es nicht gerade um den Kampf gegen Atomkraftwerke oder das Waldsterben ging.

	Dann aber gingen wir noch &#180;89, wenige Monate vor dem Mauerfall, auf Klassenfahrt nach Berlin. Einen Tag verbrachten wir auch in Ost-Berlin. 25 Westmark wurden in 25 Ostmark umgetauscht, und dann mussten wir zusehen, wie wir die los bekamen, denn zur&#252;ckgetauscht wurde nicht.

	Auf dem R&#252;ckweg hatte ein Mitsch&#252;ler ein Hemd in der Tasche, das mehr gekostet hatte als 25 Mark. Kritische Blicke, Kontrollfragen: Hatte er unerlaubt Westdevisen eingef&#252;hrt? Nein, des R&#228;tsels L&#246;sung war einfacher, &#252;berstieg aber offenbar die Fantasie des real existierenden Sozialismus: Er hatte mit einem anderen zusammengelegt.

	Ich wusste damals wenig &#252;ber das System der Unfreiheit, das die Menschen so gl&#252;cklich &#252;ber seinen Untergang sein lie&#223;. Aber schon diese kleine 25-Mark-Anekdote hatte mir einen Hauch des Gef&#252;hls vermittelt, was es bedeutet: derart ausgeliefert zu sein.

	Dabei ist jeder Mensch frei, denn er ist von Gott geschaffen.   Damit hat er eine unverlierbare W&#252;rde &#8211; auch in unfreien Verh&#228;ltnissen. 

	Nicht viel sp&#228;ter brach sich das gro&#223;e Wunder Bahn. Wie gro&#223; es war, das verstand ich nun ein wenig besser.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 22. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor zwanzig Jahren war ich sechzehn. In diesen Wochen versuche ich mich zu erinnern: Wie habe ich eigentlich damals die friedliche Revolution im Osten erlebt?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die DDR war f&amp;#252;r mich weit weg, ein anderes Land, mit dem mich nichts verband. Wir hatten weder Verwandte noch Bekannte &amp;#8222;dr&amp;#252;ben&amp;#8220;, und Politik hat mich damals reichlich wenig interessiert, wenn es nicht gerade um den Kampf gegen Atomkraftwerke oder das Waldsterben ging.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann aber gingen wir noch &amp;#180;89, wenige Monate vor dem Mauerfall, auf Klassenfahrt nach Berlin. Einen Tag verbrachten wir auch in Ost-Berlin. 25 Westmark wurden in 25 Ostmark umgetauscht, und dann mussten wir zusehen, wie wir die los bekamen, denn zur&amp;#252;ckgetauscht wurde nicht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf dem R&amp;#252;ckweg hatte ein Mitsch&amp;#252;ler ein Hemd in der Tasche, das mehr gekostet hatte als 25 Mark. Kritische Blicke, Kontrollfragen: Hatte er unerlaubt Westdevisen eingef&amp;#252;hrt? Nein, des R&amp;#228;tsels L&amp;#246;sung war einfacher, &amp;#252;berstieg aber offenbar die Fantasie des real existierenden Sozialismus: Er hatte mit einem anderen zusammengelegt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich wusste damals wenig &amp;#252;ber das System der Unfreiheit, das die Menschen so gl&amp;#252;cklich &amp;#252;ber seinen Untergang sein lie&amp;#223;. Aber schon diese kleine 25-Mark-Anekdote hatte mir einen Hauch des Gef&amp;#252;hls vermittelt, was es bedeutet: derart ausgeliefert zu sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dabei ist jeder Mensch frei, denn er ist von Gott geschaffen.   Damit hat er eine unverlierbare W&amp;#252;rde &amp;#8211; auch in unfreien Verh&amp;#228;ltnissen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nicht viel sp&amp;#228;ter brach sich das gro&amp;#223;e Wunder Bahn. Wie gro&amp;#223; es war, das verstand ich nun ein wenig besser.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-22-48065.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 1.4 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 06 Jun 2009 12:49:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Let´s work together</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 6. Juni 2009:

	Seit einiger Zeit verfolge ich in Internetforen Diskussionen zwischen Christen und Atheisten. Und </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 6. Juni 2009:

	Seit einiger Zeit verfolge ich in Internetforen Diskussionen zwischen Christen und Atheisten. Und oft bin ich &#252;berrascht bis schockiert, wenn ich sehe, mit welch harten Bandagen da zum Teil gek&#228;mpft wird, bis hin zu pers&#246;nlichen Beleidigungen. Und zwar auf beiden Seiten.

	Einigen Atheisten nehme ich dabei ab, dass sie sich tats&#228;chlich um die Zukunft der Gesellschaft sorgen. Der Einfluss der Kirchen auf politische bis ethische Entscheidungsprozesse geht ihnen zu weit. Den Glauben an Gott betrachten sie als sch&#228;dlich, weil er einer vern&#252;nftigen Diskussion im Wege stehe. Und sie haben zum Teil auch erlebt, wie sie zum Beispiel bei Talkshows oder Podiumsdiskussionen aufgrund ihres Unglaubens bel&#228;chelt, ausgegrenzt, nicht ernst genommen werden.

	Ich habe kein Problem mit &#8220;Ungl&#228;ubigen&#8221;. Viele meiner Freunde, Bekannten oder Menschen, mit denen ich in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet habe, glauben nicht an Gott. Das &#228;ndert aber doch nichts daran, dass man zielgerichtet und erfolgreich miteinander Projekte angehen kann.

	Ich meine: Christen und Atheisten sollten ihre Kr&#228;fte heutzutage vielmehr b&#252;ndeln statt sie gegeneinander aufzureiben &#8211; und gemeinsam vorgehen gegen Diskriminierung, soziale Ungleichheit, politischen wie religi&#246;sen Fundamentalismus. Unsere Ziele sind gar nicht so verschieden. Wir kommen nur von verschiedenen Ausgangspunkten her.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Samstag, 6. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Seit einiger Zeit verfolge ich in Internetforen Diskussionen zwischen Christen und Atheisten. Und oft bin ich &amp;#252;berrascht bis schockiert, wenn ich sehe, mit welch harten Bandagen da zum Teil gek&amp;#228;mpft wird, bis hin zu pers&amp;#246;nlichen Beleidigungen. Und zwar auf beiden Seiten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Einigen Atheisten nehme ich dabei ab, dass sie sich tats&amp;#228;chlich um die Zukunft der Gesellschaft sorgen. Der Einfluss der Kirchen auf politische bis ethische Entscheidungsprozesse geht ihnen zu weit. Den Glauben an Gott betrachten sie als sch&amp;#228;dlich, weil er einer vern&amp;#252;nftigen Diskussion im Wege stehe. Und sie haben zum Teil auch erlebt, wie sie zum Beispiel bei Talkshows oder Podiumsdiskussionen aufgrund ihres Unglaubens bel&amp;#228;chelt, ausgegrenzt, nicht ernst genommen werden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich habe kein Problem mit &amp;#8220;Ungl&amp;#228;ubigen&amp;#8221;. Viele meiner Freunde, Bekannten oder Menschen, mit denen ich in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet habe, glauben nicht an Gott. Das &amp;#228;ndert aber doch nichts daran, dass man zielgerichtet und erfolgreich miteinander Projekte angehen kann.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich meine: Christen und Atheisten sollten ihre Kr&amp;#228;fte heutzutage vielmehr b&amp;#252;ndeln statt sie gegeneinander aufzureiben &amp;#8211; und gemeinsam vorgehen gegen Diskriminierung, soziale Ungleichheit, politischen wie religi&amp;#246;sen Fundamentalismus. Unsere Ziele sind gar nicht so verschieden. Wir kommen nur von verschiedenen Ausgangspunkten her.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-06-62079.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 05 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Ich glaube, dass Gott mich erschaffen hat!</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 5. Juni 2009:

	&#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&#8220; Vor fast 500 Jahren </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 5. Juni 2009:

	&#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&#8220; Vor fast 500 Jahren hat der Reformator Martin Luther diesen Satz formuliert. 

	Seitdem haben die Naturwissenschaften ungeheure Fortschritte gemacht, Theorien der Entstehung des Kosmos und des Lebens &#252;ber einen Zeitraum von Jahrmillionen hinweg entworfen. Wenn es auch nach wie vor offene Fragen gibt, sind diese Theorien in ihren Grundz&#252;gen doch plausibel.

	&#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&#8220; Geh&#246;rt dieser Satz Luthers also zum alten Eisen, ist er schrottreif? 

	Wenn auch die Naturwissenschaften zum damaligen Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen steckten &#8211; wir k&#246;nnen doch davon ausgehen, dass der Reformator durchaus um Bienchen und Bl&#252;mchen und woher die kleinen Kinderlein kommen, wusste. Und dennoch kann er dies so auf sich ganz pers&#246;nlich zugespitzt sagen: &#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&#8220; Es lohnt sich, dar&#252;ber nachzudenken.

	Ich bin der Ansicht, dass es keinen Grund f&#252;r Feindseligkeiten oder K&#228;mpfe zwischen Glaube und Theologie einerseits und den Naturwissenschaften andererseits gibt. Gl&#228;ubige Menschen betrachten die Welt eben von einer anderen Deutungsperspektive her. Deshalb wissen sie aber doch um Hoch- und Tiefdruckgebiete und den Wasserkreislauf und vertreten nicht die Ansicht, dass irgendein Regengott seine Gie&#223;kanne ausgepackt hat.

	Ich wei&#223;, dass ich aus der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entstanden bin und meine Mutter mich geboren hat. Und dennoch: &#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 5. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&amp;#8220; Vor fast 500 Jahren hat der Reformator Martin Luther diesen Satz formuliert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Seitdem haben die Naturwissenschaften ungeheure Fortschritte gemacht, Theorien der Entstehung des Kosmos und des Lebens &amp;#252;ber einen Zeitraum von Jahrmillionen hinweg entworfen. Wenn es auch nach wie vor offene Fragen gibt, sind diese Theorien in ihren Grundz&amp;#252;gen doch plausibel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&amp;#8220; Geh&amp;#246;rt dieser Satz Luthers also zum alten Eisen, ist er schrottreif? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn auch die Naturwissenschaften zum damaligen Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen steckten &amp;#8211; wir k&amp;#246;nnen doch davon ausgehen, dass der Reformator durchaus um Bienchen und Bl&amp;#252;mchen und woher die kleinen Kinderlein kommen, wusste. Und dennoch kann er dies so auf sich ganz pers&amp;#246;nlich zugespitzt sagen: &amp;#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&amp;#8220; Es lohnt sich, dar&amp;#252;ber nachzudenken.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin der Ansicht, dass es keinen Grund f&amp;#252;r Feindseligkeiten oder K&amp;#228;mpfe zwischen Glaube und Theologie einerseits und den Naturwissenschaften andererseits gibt. Gl&amp;#228;ubige Menschen betrachten die Welt eben von einer anderen Deutungsperspektive her. Deshalb wissen sie aber doch um Hoch- und Tiefdruckgebiete und den Wasserkreislauf und vertreten nicht die Ansicht, dass irgendein Regengott seine Gie&amp;#223;kanne ausgepackt hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich wei&amp;#223;, dass ich aus der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entstanden bin und meine Mutter mich geboren hat. Und dennoch: &amp;#8222;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-05-49595.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 04 Jun 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  buskampagne.de</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 4. Juni 2009:

	&#8222;Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.&#8220; Das steht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 4. Juni 2009:

	&#8222;Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.&#8220; Das steht auf dem gro&#223;en Doppeldecker-Bus, der seit sechs Tagen durch Deutschland tourt. 

	In den kommenden Tagen wird er auch die Region zwischen K&#246;ln/Bonn, Frankfurt, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Karlsruhe befahren.

	Die Initiatoren wollen eine gesellschaftliche Grundsatzdebatte anregen: &#8222;Eine aufgekl&#228;rte Weltsicht kann &#8211; im Gegensatz zu Dogmatismus, Fanatismus, Fundamentalismus &#8211; als Grundlage f&#252;r unser aller Zusammenleben und &#220;berleben nicht hoch genug veranschlagt werden.&#8220; So zu lesen auf der Internetseite buskampagne.de.

	Die Kampagne hat ihren Ursprung in England. Dort war die Folgeaussage aus dem &#8222;Es gibt wahrscheinlich keinen Gott&#8220;: &#8222;Also mach dir keine Sorgen und genie&#223;e dein Leben.&#8220; Wo mit H&#246;llenstrafen gedroht wird und Religion angstbesetzt ist und unterdr&#252;ckerischen Charakter hat, dort hat eine solche Kampagne durchaus ihr Recht. 

	Hierzulande haben die r&#252;hrigen Atheisten bemerkt, dass der Fokus ein anderer sein muss. Und so schrieben sie sich die Aufkl&#228;rung auf ihre Fahnen. 

	Dabei scheinen sie mir zu &#252;bersehen, dass es gerade hier, im Land der Reformation, auch so etwas wie einen aufgekl&#228;rten Glauben gibt. Und dass es in Deutschland gerade die Kirchen sind, die gegen Dogmatismus, Fanatismus und Fundamentalismus die Stimme erheben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 4. Juni 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.&amp;#8220; Das steht auf dem gro&amp;#223;en Doppeldecker-Bus, der seit sechs Tagen durch Deutschland tourt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In den kommenden Tagen wird er auch die Region zwischen K&amp;#246;ln/Bonn, Frankfurt, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Karlsruhe befahren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Initiatoren wollen eine gesellschaftliche Grundsatzdebatte anregen: &amp;#8222;Eine aufgekl&amp;#228;rte Weltsicht kann &amp;#8211; im Gegensatz zu Dogmatismus, Fanatismus, Fundamentalismus &amp;#8211; als Grundlage f&amp;#252;r unser aller Zusammenleben und &amp;#220;berleben nicht hoch genug veranschlagt werden.&amp;#8220; So zu lesen auf der Internetseite buskampagne.de.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Kampagne hat ihren Ursprung in England. Dort war die Folgeaussage aus dem &amp;#8222;Es gibt wahrscheinlich keinen Gott&amp;#8220;: &amp;#8222;Also mach dir keine Sorgen und genie&amp;#223;e dein Leben.&amp;#8220; Wo mit H&amp;#246;llenstrafen gedroht wird und Religion angstbesetzt ist und unterdr&amp;#252;ckerischen Charakter hat, dort hat eine solche Kampagne durchaus ihr Recht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hierzulande haben die r&amp;#252;hrigen Atheisten bemerkt, dass der Fokus ein anderer sein muss. Und so schrieben sie sich die Aufkl&amp;#228;rung auf ihre Fahnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dabei scheinen sie mir zu &amp;#252;bersehen, dass es gerade hier, im Land der Reformation, auch so etwas wie einen aufgekl&amp;#228;rten Glauben gibt. Und dass es in Deutschland gerade die Kirchen sind, die gegen Dogmatismus, Fanatismus und Fundamentalismus die Stimme erheben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-06-04-62778.mp3"&gt;File Download (0:55 min / 1.3 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 02 Jan 2009 00:51:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: 2009 - Nichts ist unmöglich</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1150</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 2. Januar 2009:

	Heute, am ersten Werktag des neuen Jahres &#8211; ob Sie arbeiten oder den Br&#252;ckentag frei </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 2. Januar 2009:

	Heute, am ersten Werktag des neuen Jahres &#8211; ob Sie arbeiten oder den Br&#252;ckentag frei haben &#8211; noch einmal Frohes Neues Jahr!

	Was das Jahr bringen wird, ist noch ungewiss, und kein Horoskop, kein Bleigie&#223;en bringt da Sicherheit. Manche Entscheidung ist zu treffen, manches freudige Ereignis steht an, aber auch wird der ein oder andere Schlag manche Planung zunichte machen. 

	&#220;ber alledem steht ein Bibelwort aus dem Lukasevangelium, die Jahreslosung f&#252;r 2009: &#8222;Was bei den Menschen unm&#246;glich ist, das ist bei Gott m&#246;glich.&#8220; Das klingt ein bisschen wie aus der Autowerbung: &#8222;Nichts ist unm&#246;&#246;&#246;glich.&#8220; Und man denkt dabei zuerst an irgendwelche Wunder, Wasser in Wein verwandeln, &#252;ber den See laufen, chronisch und Tod-kranke pl&#246;tzlich heilen.

	Aber das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Kurz vorher sagt Jesus: &#8222;Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadel&#246;hr geht, als dass ein Reicher ins Reich Gottes kommt.&#8220; Und die J&#252;nger sind entsetzt: Wer kann dann ins Reich Gottes kommen? Denn irgendwie, im Gro&#223;en oder im Kleinen, ob Manager, Vorstandschef oder kleiner Sparer, sind wir doch alle darauf bedacht zu wahren, was uns geh&#246;rt, sind wir nicht wirklich bereit, alles aufzugeben und Jesus nachzufolgen.

	Unm&#246;glich also, zu einem besseren, solidarischen Miteinander zu gelangen? Unm&#246;glich, uns nicht mehr zu sorgen? Unm&#246;glich, ins Reich Gottes zu kommen? 

	Jesus sagt: &#8222;Was bei den Menschen unm&#246;glich ist, das ist bei Gott m&#246;glich.&#8220; Damit schafft er die Grundlage, dass wir &#252;berhaupt leben k&#246;nnen. Gott sei Dank!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Freitag, 2. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute, am ersten Werktag des neuen Jahres &amp;#8211; ob Sie arbeiten oder den Br&amp;#252;ckentag frei haben &amp;#8211; noch einmal Frohes Neues Jahr!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was das Jahr bringen wird, ist noch ungewiss, und kein Horoskop, kein Bleigie&amp;#223;en bringt da Sicherheit. Manche Entscheidung ist zu treffen, manches freudige Ereignis steht an, aber auch wird der ein oder andere Schlag manche Planung zunichte machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;ber alledem steht ein Bibelwort aus dem Lukasevangelium, die Jahreslosung f&amp;#252;r 2009: &amp;#8222;Was bei den Menschen unm&amp;#246;glich ist, das ist bei Gott m&amp;#246;glich.&amp;#8220; Das klingt ein bisschen wie aus der Autowerbung: &amp;#8222;Nichts ist unm&amp;#246;&amp;#246;&amp;#246;glich.&amp;#8220; Und man denkt dabei zuerst an irgendwelche Wunder, Wasser in Wein verwandeln, &amp;#252;ber den See laufen, chronisch und Tod-kranke pl&amp;#246;tzlich heilen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Kurz vorher sagt Jesus: &amp;#8222;Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadel&amp;#246;hr geht, als dass ein Reicher ins Reich Gottes kommt.&amp;#8220; Und die J&amp;#252;nger sind entsetzt: Wer kann dann ins Reich Gottes kommen? Denn irgendwie, im Gro&amp;#223;en oder im Kleinen, ob Manager, Vorstandschef oder kleiner Sparer, sind wir doch alle darauf bedacht zu wahren, was uns geh&amp;#246;rt, sind wir nicht wirklich bereit, alles aufzugeben und Jesus nachzufolgen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Unm&amp;#246;glich also, zu einem besseren, solidarischen Miteinander zu gelangen? Unm&amp;#246;glich, uns nicht mehr zu sorgen? Unm&amp;#246;glich, ins Reich Gottes zu kommen? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus sagt: &amp;#8222;Was bei den Menschen unm&amp;#246;glich ist, das ist bei Gott m&amp;#246;glich.&amp;#8220; Damit schafft er die Grundlage, dass wir &amp;#252;berhaupt leben k&amp;#246;nnen. Gott sei Dank! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-02-13248.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 01 Jan 2009 00:48:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Zum Sinn der Jahres- und anderer Losungen</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 1. Januar 2009:

	In regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden weisen die Kirchen darauf hin, welchen Wert die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 1. Januar 2009:

	In regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden weisen die Kirchen darauf hin, welchen Wert die Regelm&#228;&#223;igkeit besitzt. Vor allem dann, wenn der Advent wieder einmal in den Sp&#228;tsommer vorgezogen zu werden droht. Alles hat seine Zeit, und das Einhalten von Rhythmen stiftet Sinn &#8211; f&#252;r den Einzelnen wie auch f&#252;r die Gemeinschaft. 

	Das Kirchenjahr ist rhythmisiert nicht nur durch die gro&#223;en Festdaten wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Erntedank, sondern auch durch Bibelworte. Schon vor einem halben Jahrhundert sind die Wochenspr&#252;che mit Bezug zum jeweiligen Sonntag in die kirchlichen Agenden eingegangen.

	Nicht nur das Kirchenjahr gibt einen Rhythmus vor, sondern auch das s&#228;kulare Kalenderjahr und die Jahreszeiten. Christlicher Glaube kann deshalb nicht eingekapselt bleiben in den kirchenjahreszeitlichen Ablauf. Er betrifft das ganze Leben und will auch daf&#252;r den Rhythmus vorgeben. Selbst allt&#228;gliche Verrichtungen sollen unter dem Vorzeichen des Wortes Gottes stehen.

	Und so gibt es neben den jedes Jahr gleichen Wochenspr&#252;chen eben auch die j&#228;hrlich wechselnden Tageslosungen, die Monatsspr&#252;che und die Jahreslosung. Die Jahreslosung f&#252;r 2009 stammt aus dem Lukasevangelium. Jesus spricht:  &#8220;Was bei den Menschen unm&#246;glich ist, das ist bei Gott m&#246;glich.&#8221; (Lukas 18,27)

	M&#246;ge Ihnen dies bei alledem, was im Neuen Jahr 2009 auf Sie zukommen mag, eine St&#252;tze und Hoffnung sein.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Donnerstag, 1. Januar 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In regelm&amp;#228;&amp;#223;igen Abst&amp;#228;nden weisen die Kirchen darauf hin, welchen Wert die Regelm&amp;#228;&amp;#223;igkeit besitzt. Vor allem dann, wenn der Advent wieder einmal in den Sp&amp;#228;tsommer vorgezogen zu werden droht. Alles hat seine Zeit, und das Einhalten von Rhythmen stiftet Sinn &amp;#8211; f&amp;#252;r den Einzelnen wie auch f&amp;#252;r die Gemeinschaft. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Kirchenjahr ist rhythmisiert nicht nur durch die gro&amp;#223;en Festdaten wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Erntedank, sondern auch durch Bibelworte. Schon vor einem halben Jahrhundert sind die Wochenspr&amp;#252;che mit Bezug zum jeweiligen Sonntag in die kirchlichen Agenden eingegangen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nicht nur das Kirchenjahr gibt einen Rhythmus vor, sondern auch das s&amp;#228;kulare Kalenderjahr und die Jahreszeiten. Christlicher Glaube kann deshalb nicht eingekapselt bleiben in den kirchenjahreszeitlichen Ablauf. Er betrifft das ganze Leben und will auch daf&amp;#252;r den Rhythmus vorgeben. Selbst allt&amp;#228;gliche Verrichtungen sollen unter dem Vorzeichen des Wortes Gottes stehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und so gibt es neben den jedes Jahr gleichen Wochenspr&amp;#252;chen eben auch die j&amp;#228;hrlich wechselnden Tageslosungen, die Monatsspr&amp;#252;che und die Jahreslosung. Die Jahreslosung f&amp;#252;r 2009 stammt aus dem Lukasevangelium. Jesus spricht:  &amp;#8220;Was bei den Menschen unm&amp;#246;glich ist, das ist bei Gott m&amp;#246;glich.&amp;#8221; (Lukas 18,27)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;M&amp;#246;ge Ihnen dies bei alledem, was im Neuen Jahr 2009 auf Sie zukommen mag, eine St&amp;#252;tze und Hoffnung sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-01-01-12880.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 30 Dec 2008 09:04:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Horoskope - Zukunft zum Umtauschen?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 30. Dezember 2008:

	Ich lese ja schon seit Jahren keine Horoskope mehr. Irgendwann habe ich mir mal als guten </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 30. Dezember 2008:

	Ich lese ja schon seit Jahren keine Horoskope mehr. Irgendwann habe ich mir mal als guten Vorsatz f&#252;rs neue Jahr vorgenommen, keines mehr zu lesen und hab&#8217;s seitdem auch durchgehalten. Das war anfangs gar nicht so einfach, man ist so dran gew&#246;hnt, in jeder Zeitschrift guckt man ganz unwillk&#252;rlich dr&#252;ber, oder es l&#228;uft im Radio, oder irgendjemand liest es laut vor, nat&#252;rlich nur zum Spa&#223;. Aber ich wollte mich einfach nicht mehr davon beeinflussen lassen, auch nicht unbewusst.

	Und dann habe ich etwas gelesen, was mir recht gibt, wie ich meine. Da gab doch tats&#228;chlich eine Astrologiefirma eine Umtauschgarantie auf Horoskope. Wenn Ihnen ihr Horoskop, das dort teuer Geld kostet, nicht gef&#228;llt, k&#246;nnen Sie es einfach umtauschen.

	Wenn ich das richtig verstehe, kann ich dort also meine Zukunft umtauschen. Denn das verspricht doch ein Horoskop: mir zu sagen, wie meine Zukunft aussieht. Die Zukunft einfach umtauschen, das w&#228;re nat&#252;rlich einfach. Sich einfach eine aussuchen, die einem zusagt, ohne selber etwas daf&#252;r tun zu m&#252;ssen.

	Ich glaube, Gott traut uns zu, dass wir unser Leben und unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen. Wir sind freie Menschen und entscheiden selbst, was wir daraus machen &#8211; ohne uns an Millionen Lichtjahre entfernte Himmelsk&#246;rper zu klammern. 

	&#8220;Weder Gegenw&#228;rtiges noch Zuk&#252;nftiges kann uns scheiden von der Liebe des Herrn&#8221;, hei&#223;t es in der Bibel. Und das ist es, was z&#228;hlt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 30. Dezember 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich lese ja schon seit Jahren keine Horoskope mehr. Irgendwann habe ich mir mal als guten Vorsatz f&amp;#252;rs neue Jahr vorgenommen, keines mehr zu lesen und hab&amp;#8217;s seitdem auch durchgehalten. Das war anfangs gar nicht so einfach, man ist so dran gew&amp;#246;hnt, in jeder Zeitschrift guckt man ganz unwillk&amp;#252;rlich dr&amp;#252;ber, oder es l&amp;#228;uft im Radio, oder irgendjemand liest es laut vor, nat&amp;#252;rlich nur zum Spa&amp;#223;. Aber ich wollte mich einfach nicht mehr davon beeinflussen lassen, auch nicht unbewusst.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dann habe ich etwas gelesen, was mir recht gibt, wie ich meine. Da gab doch tats&amp;#228;chlich eine Astrologiefirma eine Umtauschgarantie auf Horoskope. Wenn Ihnen ihr Horoskop, das dort teuer Geld kostet, nicht gef&amp;#228;llt, k&amp;#246;nnen Sie es einfach umtauschen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn ich das richtig verstehe, kann ich dort also meine Zukunft umtauschen. Denn das verspricht doch ein Horoskop: mir zu sagen, wie meine Zukunft aussieht. Die Zukunft einfach umtauschen, das w&amp;#228;re nat&amp;#252;rlich einfach. Sich einfach eine aussuchen, die einem zusagt, ohne selber etwas daf&amp;#252;r tun zu m&amp;#252;ssen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, Gott traut uns zu, dass wir unser Leben und unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen. Wir sind freie Menschen und entscheiden selbst, was wir daraus machen &amp;#8211; ohne uns an Millionen Lichtjahre entfernte Himmelsk&amp;#246;rper zu klammern. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Weder Gegenw&amp;#228;rtiges noch Zuk&amp;#252;nftiges kann uns scheiden von der Liebe des Herrn&amp;#8221;, hei&amp;#223;t es in der Bibel. Und das ist es, was z&amp;#228;hlt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-30-96297.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 14 Dec 2008 09:05:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Change 2008</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 14. Dezember 2008:

	&#8220;Finanzkrise&#8221; ist das Wort des Jahres 2008. Ich pers&#246;nlich h&#228;tte das Jahr mit einem englischen Wort zusammengefasst: Change. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 14. Dezember 2008:

	&#8220;Finanzkrise&#8221; ist das Wort des Jahres 2008. Ich pers&#246;nlich h&#228;tte das Jahr mit einem englischen Wort zusammengefasst: Change. Zu Deutsch: Wandel, Wechsel, Ver&#228;nderung.

	Zuallererst war &#8220;Change&#8221; nat&#252;rlich das Wahlkampfmotto Barack Obamas. Er hat den Wechsel geschafft. Ob es auch einen Wandel bedeutet, bleibt abzuwarten. 

	Dann setzte sich die Debatte um den Klimawandel, engl. Climate Change, fort und f&#252;hrte zu ersten Vereinbarungen.

	Change, regional und lokal: In den pf&#228;lzischen Kirchengemeinden setzten sich die Presbyterien neu zusammen. Und auch neue Kirchenpr&#228;sidenten wurden gew&#228;hlt: in der Pfalz und in Hessen-Nassau.

	Schlie&#223;lich Change, bei mir ganz privat: die Geburt meiner Tochter. 

	In anderthalb Wochen feiern wir die Geburt eines Kindes, das die Welt ver&#228;ndert hat. Was ist denn aber seit Jesus anders, als es vorher war?

	Vorher sa&#223; Gott auf seinem hohen Thron, respektgebietend und ehrfurchteinfl&#246;&#223;end. Vorher waren Opfer n&#246;tig, um ihn gn&#228;dig zu stimmen. Vorher war unklar, wie Menschen verschiedener Nation und Religion miteinander umgehen sollen. Vorher war &#252;berhaupt unklar, was Gottes Wille ist, und was er vorhat mit uns Menschen.

	Seit Jesus &#252;ber die Welt ging, ist uns Gott ganz nah. Wir d&#252;rfen mit ihm reden wie mit Mama oder Papa, Bruder oder Schwester. Er selbst bringt Opfer f&#252;r uns. Gott will, dass Friede werde. Er will Leben, ewiges Leben f&#252;r uns. Gott selbst will Change, will, dass sich etwas ver&#228;ndert. Er blieb selbst nicht unver&#228;nderlich: Er wurde Mensch.

	Dieser Change ist es wert, gefeiert zu werden. Jedes Jahr wieder, an Weihnachten.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 14. Dezember 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Finanzkrise&amp;#8221; ist das Wort des Jahres 2008. Ich pers&amp;#246;nlich h&amp;#228;tte das Jahr mit einem englischen Wort zusammengefasst: Change. Zu Deutsch: Wandel, Wechsel, Ver&amp;#228;nderung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zuallererst war &amp;#8220;Change&amp;#8221; nat&amp;#252;rlich das Wahlkampfmotto Barack Obamas. Er hat den Wechsel geschafft. Ob es auch einen Wandel bedeutet, bleibt abzuwarten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann setzte sich die Debatte um den Klimawandel, engl. Climate Change, fort und f&amp;#252;hrte zu ersten Vereinbarungen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Change, regional und lokal: In den pf&amp;#228;lzischen Kirchengemeinden setzten sich die Presbyterien neu zusammen. Und auch neue Kirchenpr&amp;#228;sidenten wurden gew&amp;#228;hlt: in der Pfalz und in Hessen-Nassau.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schlie&amp;#223;lich Change, bei mir ganz privat: die Geburt meiner Tochter. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In anderthalb Wochen feiern wir die Geburt eines Kindes, das die Welt ver&amp;#228;ndert hat. Was ist denn aber seit Jesus anders, als es vorher war?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vorher sa&amp;#223; Gott auf seinem hohen Thron, respektgebietend und ehrfurchteinfl&amp;#246;&amp;#223;end. Vorher waren Opfer n&amp;#246;tig, um ihn gn&amp;#228;dig zu stimmen. Vorher war unklar, wie Menschen verschiedener Nation und Religion miteinander umgehen sollen. Vorher war &amp;#252;berhaupt unklar, was Gottes Wille ist, und was er vorhat mit uns Menschen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Seit Jesus &amp;#252;ber die Welt ging, ist uns Gott ganz nah. Wir d&amp;#252;rfen mit ihm reden wie mit Mama oder Papa, Bruder oder Schwester. Er selbst bringt Opfer f&amp;#252;r uns. Gott will, dass Friede werde. Er will Leben, ewiges Leben f&amp;#252;r uns. Gott selbst will Change, will, dass sich etwas ver&amp;#228;ndert. Er blieb selbst nicht unver&amp;#228;nderlich: Er wurde Mensch.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieser Change ist es wert, gefeiert zu werden. Jedes Jahr wieder, an Weihnachten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-12-14-14191.mp3"&gt;File Download (1:38 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 16 Nov 2008 09:48:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Ein Moment der Schwäche - Zum Volkstrauertag</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 bei Rockland Radio am Sonntag, 16. November 2008:

	Mein Gro&#223;vater war ein kr&#228;ftiger Mann. Einer, der anpacken konnte. Einer, der die Dinge am liebsten selbst erledigte, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 bei Rockland Radio am Sonntag, 16. November 2008:

	Mein Gro&#223;vater war ein kr&#228;ftiger Mann. Einer, der anpacken konnte. Einer, der die Dinge am liebsten selbst erledigte, mit seiner eigenen H&#228;nde Arbeit. Einer, der ungern von anderen abh&#228;ngig war.

	Umso verst&#228;ndlicher erscheint mir heute, dass die eine Begebenheit in seinem Leben, von der er mehrfach erz&#228;hlte, ein Moment der Schw&#228;che war.

	Es war kurz nach Kriegsende, er war zwanzig Jahre alt und auf dem Weg in die russische Gefangenschaft. Dass er es &#252;berhaupt bis zum Ziel schaffte, verdankte er einem Kameraden, der ihn st&#252;tzte und mitschleppte, als ihm selbst die Kr&#228;fte versagten. Dieser Kamerad rettete meinem Gro&#223;vater das Leben, denn, so erz&#228;hlte er, wer nicht selbst laufen konnte, am Wegesrand liegen blieb, der wurde erschossen.

	Letztlich verdanke damit auch ich mein Leben diesem f&#252;r mich namenlos gebliebenen Kameraden.

	Mein Gro&#223;vater hat den Krieg und die Gefangenschaft &#252;berlebt. Doch obwohl er ansonsten nicht viel dar&#252;ber gesprochen hat, konnte man ihm die Spuren anmerken, die diese Erfahrungen hinterlassen haben:

	in seiner Ernsthaftigkeit,
in seinen Schwierigkeiten mit Gott und Glaube,
und selbst im liebevollen Umgang mit seinen Enkeln, woraus er m&#246;glicherweise schlie&#223;lich Trost und Hoffnung zog.

	Heute, am Volkstrauertag, gedenke ich nicht nur der vielen Toten, die aus Kriegen hervorgingen &#8211; sondern auch dessen, was Kriege in den &#220;berlebenden angerichtet haben und immer noch anrichten.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 bei Rockland Radio am Sonntag, 16. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mein Gro&amp;#223;vater war ein kr&amp;#228;ftiger Mann. Einer, der anpacken konnte. Einer, der die Dinge am liebsten selbst erledigte, mit seiner eigenen H&amp;#228;nde Arbeit. Einer, der ungern von anderen abh&amp;#228;ngig war.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Umso verst&amp;#228;ndlicher erscheint mir heute, dass die eine Begebenheit in seinem Leben, von der er mehrfach erz&amp;#228;hlte, ein Moment der Schw&amp;#228;che war.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es war kurz nach Kriegsende, er war zwanzig Jahre alt und auf dem Weg in die russische Gefangenschaft. Dass er es &amp;#252;berhaupt bis zum Ziel schaffte, verdankte er einem Kameraden, der ihn st&amp;#252;tzte und mitschleppte, als ihm selbst die Kr&amp;#228;fte versagten. Dieser Kamerad rettete meinem Gro&amp;#223;vater das Leben, denn, so erz&amp;#228;hlte er, wer nicht selbst laufen konnte, am Wegesrand liegen blieb, der wurde erschossen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Letztlich verdanke damit auch ich mein Leben diesem f&amp;#252;r mich namenlos gebliebenen Kameraden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mein Gro&amp;#223;vater hat den Krieg und die Gefangenschaft &amp;#252;berlebt. Doch obwohl er ansonsten nicht viel dar&amp;#252;ber gesprochen hat, konnte man ihm die Spuren anmerken, die diese Erfahrungen hinterlassen haben:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;in seiner Ernsthaftigkeit,&lt;br /&gt;
in seinen Schwierigkeiten mit Gott und Glaube,&lt;br /&gt;
und selbst im liebevollen Umgang mit seinen Enkeln, woraus er m&amp;#246;glicherweise schlie&amp;#223;lich Trost und Hoffnung zog.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute, am Volkstrauertag, gedenke ich nicht nur der vielen Toten, die aus Kriegen hervorgingen &amp;#8211; sondern auch dessen, was Kriege in den &amp;#220;berlebenden angerichtet haben und immer noch anrichten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-16-45371.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 2.3 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 02 Nov 2008 10:39:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Der Schoko-Jesus - zum Aufregen oder zum Anbeißen?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Sonntag, 2. November 2008:

	Es ist ein Jesus zum Anfassen &#8211; und Anbei&#223;en. Vollmilch, 100 Gramm &#8211; der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Sonntag, 2. November 2008:

	Es ist ein Jesus zum Anfassen &#8211; und Anbei&#223;en. Vollmilch, 100 Gramm &#8211; der &#8220;Goldjesus&#8221; oder &#8220;Sweetlord&#8221;, der Heiland ganz aus Schokolade, den sich Frank Oynhausen aus Duisburg ausgedacht hat.

	Der erf&#228;hrt derzeit allerdings viel Gegenwind: 
Ein bayerischer Hersteller von Verpackungsfolie k&#252;ndigte die Zusammenarbeit auf. Beim 1. Paderborner Schoko-Festival am vergangenen Wochenende intervenierte die Stadt, so dass der Schokojesus nicht ausgestellt wurde, und das katholische Bistum kritisierte die Verkitschung Jesu. Selbst die Evangelische Kirche wies Oynhausen per E-Mail darauf hin, er m&#252;sse mit Protesten seitens der Gl&#228;ubigen rechnen. 

	Ich pers&#246;nlich kann diese Aufregung nicht verstehen.  
Kommerz? Gottesl&#228;sterung? Ich meine, gottesl&#228;sterlich wird der Kommerz an anderer Stelle. Zum Beispiel, wenn Spekulatius und Lebkuchen schon ab Ende August im Laden stehen. Zum Beispiel, wenn es als selbstverst&#228;ndlich angesehen wird, dass Adventssonntage verkaufsoffen sind. Zum Beispiel, wenn christliche Symbole und Gestalten wie der heilige Nikolaus und das Christkind verdr&#228;ngt werden von Figuren wie dem Weihnachtsmann und seinen Rentieren.

	Da sage ich: Lieber als dieser seltsame Typ im roten Mantel mit wei&#223;em Fellbesatz, der einen gro&#223;en Sack auf dem R&#252;cken tr&#228;gt, manchmal im glitzernden Cola-Laster angefahren kommt, und nicht viel mehr zu sagen hat als: &#8220;Ho Ho Ho&#8221; &#8211; also, lieber als dieser Typ w&#228;r&#8217; mir der Schokojesus allemal. 

	Und, mal ehrlich: Jesus in aller Munde &#8211; das w&#228;re doch super!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Sonntag, 2. November 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist ein Jesus zum Anfassen &amp;#8211; und Anbei&amp;#223;en. Vollmilch, 100 Gramm &amp;#8211; der &amp;#8220;Goldjesus&amp;#8221; oder &amp;#8220;Sweetlord&amp;#8221;, der Heiland ganz aus Schokolade, den sich Frank Oynhausen aus Duisburg ausgedacht hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der erf&amp;#228;hrt derzeit allerdings viel Gegenwind: &lt;br /&gt;
Ein bayerischer Hersteller von Verpackungsfolie k&amp;#252;ndigte die Zusammenarbeit auf. Beim 1. Paderborner Schoko-Festival am vergangenen Wochenende intervenierte die Stadt, so dass der Schokojesus nicht ausgestellt wurde, und das katholische Bistum kritisierte die Verkitschung Jesu. Selbst die Evangelische Kirche wies Oynhausen per E-Mail darauf hin, er m&amp;#252;sse mit Protesten seitens der Gl&amp;#228;ubigen rechnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich pers&amp;#246;nlich kann diese Aufregung nicht verstehen.  &lt;br /&gt;
Kommerz? Gottesl&amp;#228;sterung? Ich meine, gottesl&amp;#228;sterlich wird der Kommerz an anderer Stelle. Zum Beispiel, wenn Spekulatius und Lebkuchen schon ab Ende August im Laden stehen. Zum Beispiel, wenn es als selbstverst&amp;#228;ndlich angesehen wird, dass Adventssonntage verkaufsoffen sind. Zum Beispiel, wenn christliche Symbole und Gestalten wie der heilige Nikolaus und das Christkind verdr&amp;#228;ngt werden von Figuren wie dem Weihnachtsmann und seinen Rentieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da sage ich: Lieber als dieser seltsame Typ im roten Mantel mit wei&amp;#223;em Fellbesatz, der einen gro&amp;#223;en Sack auf dem R&amp;#252;cken tr&amp;#228;gt, manchmal im glitzernden Cola-Laster angefahren kommt, und nicht viel mehr zu sagen hat als: &amp;#8220;Ho Ho Ho&amp;#8221; &amp;#8211; also, lieber als dieser Typ w&amp;#228;r&amp;#8217; mir der Schokojesus allemal. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und, mal ehrlich: Jesus in aller Munde &amp;#8211; das w&amp;#228;re doch super!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-11-02-88664.mp3"&gt;File Download (1:36 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 24 Sep 2008 13:57:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Alle Jahre wieder</title>
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    <itunes:keywords>Feels like Heaven, Angedacht, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 24. September 2008:

	&#8220;Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
auf die Erde nieder, wo wir Menschen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 24. September 2008:

	&#8220;Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind&#8221;

	Hach, ist das nicht sch&#246;n? Da wird es einem doch ganz warm ums Herz. Das macht halt auch die Jahreszeit, dass so ein Lied die richtige Stimmung trifft. Es weihnachtet sehr &#8230;

	Wie, finden Sie jetzt gar nicht? Wie, was hei&#223;t hier &#8222;im Sendetermin geirrt&#8220;? Ach, ist noch viel zu fr&#252;h? Ist erst September? Aber warum liegen dann im Supermarkt und beim Discounter schon Spekulatius und Lebkuchen aus? 

	Offenbar st&#246;rt es weniger, etwas zu sehen, zu riechen und zu schmecken, das in eine ganz andere Saison geh&#246;rt &#8211; als so etwas jetzt zu h&#246;ren, wie eben ein Weihnachtslied. Immerhin, wenigstens EIN Sinn, der noch funktioniert.

	Sie meinen, es l&#228;sst sich ja eh nicht &#228;ndern? Doch, das Gegenmittel steckt in Ihrer Tasche: Ihr Geldbeutel! Lassen Sie ihn einfach geschlossen. Widerstehen Sie der Verf&#252;hrung.
Zeigen Sie, dass Ihnen Jahresrhythmen nach wie vor wichtig sind. Machen Sie ganz klar, dass es Ihnen nicht egal ist, ob zum Erntedankfest schon Schoko-Weihnachtsm&#228;nner erh&#228;ltlich sind &#8211; oder Zimtsterne zur Martinsgans.

	Um es ganz deutlich, als Gebot zu formulieren: Du sollst keine Weihnachtsleckereien zwei Monate vor der Zeit kaufen! Denn, das wei&#223; doch eigentlich jeder, irgendwo im Hinterst&#252;bchen: Advent ist im Dezember!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Mittwoch, 24. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;#8220;Alle Jahre wieder kommt das Christuskind&lt;br /&gt;
auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind&amp;#8221;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hach, ist das nicht sch&amp;#246;n? Da wird es einem doch ganz warm ums Herz. Das macht halt auch die Jahreszeit, dass so ein Lied die richtige Stimmung trifft. Es weihnachtet sehr &amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie, finden Sie jetzt gar nicht? Wie, was hei&amp;#223;t hier &amp;#8222;im Sendetermin geirrt&amp;#8220;? Ach, ist noch viel zu fr&amp;#252;h? Ist erst September? Aber warum liegen dann im Supermarkt und beim Discounter schon Spekulatius und Lebkuchen aus? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Offenbar st&amp;#246;rt es weniger, etwas zu sehen, zu riechen und zu schmecken, das in eine ganz andere Saison geh&amp;#246;rt &amp;#8211; als so etwas jetzt zu h&amp;#246;ren, wie eben ein Weihnachtslied. Immerhin, wenigstens EIN Sinn, der noch funktioniert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie meinen, es l&amp;#228;sst sich ja eh nicht &amp;#228;ndern? Doch, das Gegenmittel steckt in Ihrer Tasche: Ihr Geldbeutel! Lassen Sie ihn einfach geschlossen. Widerstehen Sie der Verf&amp;#252;hrung.&lt;br /&gt;
Zeigen Sie, dass Ihnen Jahresrhythmen nach wie vor wichtig sind. Machen Sie ganz klar, dass es Ihnen nicht egal ist, ob zum Erntedankfest schon Schoko-Weihnachtsm&amp;#228;nner erh&amp;#228;ltlich sind &amp;#8211; oder Zimtsterne zur Martinsgans.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Um es ganz deutlich, als Gebot zu formulieren: Du sollst keine Weihnachtsleckereien zwei Monate vor der Zeit kaufen! Denn, das wei&amp;#223; doch eigentlich jeder, irgendwo im Hinterst&amp;#252;bchen: Advent ist im Dezember!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-24-60431.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 23 Sep 2008 16:07:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: &#039;Was du nicht willst ...&#039; - 70. Deutscher Pfarrertag in Speyer</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 23. September 2008:

	Seit gestern findet in Speyer der 70. Deutsche Pfarrerinnen- und Pfarrertag statt. 700 </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 23. September 2008:

	Seit gestern findet in Speyer der 70. Deutsche Pfarrerinnen- und Pfarrertag statt. 700 evangelische Geistliche sind dazu aus ganz Deutschland und den europ&#228;ischen Nachbarkirchen angereist.

	Boah, 700 Pfarrer auf einem Haufen, werden die einen sagen, das h&#228;lt ja kein Schwein aus! Andere sehen es vielleicht positiv: Da muss Speyer ja direkt in den Himmel fliegen!

	Scherz beiseite: Der Schwerpunkttag heute steht unter dem Motto &#8222;Was du nicht willst, dass man dir tu&#8220;, und die Pfarrerinnen und Pfarrer diskutieren dabei die Frage &#8222;Welche Werte braucht das Land?&#8220; Die Kirchen sind hier gefragt, denn kaum bleibt jemand auf der Strecke im undurchsichtigen Auf und Ab von Geldwirtschaft und Arbeitsmarkt, sollen sie es richten mit ihrer frohen Botschaft und diakonischem Handeln.

	Das tun die Kirchen auch. Aber mit der Frage &#8222;Welche Werte braucht das Land?&#8220; wollen die Pfarrer in Speyer deutlich machen: Das ist eine Frage, die die ganze Gesellschaft, die alle angeht.

	Volksmundmoral greift hier zu kurz: &#8222;Was du nicht willst, dass man dir tu, das f&#252;g&#8216; auch keinem anderen zu.&#8220; Das hei&#223;t doch nur: &#8220;Ich tu dir nix B&#246;ses, tu du mir auch nix B&#246;ses.&#8221; Und damit hat es sich. 

	Die original &#8222;Goldene Regel&#8220; aus der Bergpredigt Jesu lautet entscheidend anders: &#8220;Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!&#8221; (Mt 7,12). Es geht darum, aktiv Gutes zu tun, nicht nur, nichts B&#246;ses zu tun. Das ist viel schwieriger. Aber nur das ist der Weg zu einem besseren Umgang miteinander.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Dienstag, 23. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Seit gestern findet in Speyer der 70. Deutsche Pfarrerinnen- und Pfarrertag statt. 700 evangelische Geistliche sind dazu aus ganz Deutschland und den europ&amp;#228;ischen Nachbarkirchen angereist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Boah, 700 Pfarrer auf einem Haufen, werden die einen sagen, das h&amp;#228;lt ja kein Schwein aus! Andere sehen es vielleicht positiv: Da muss Speyer ja direkt in den Himmel fliegen!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Scherz beiseite: Der Schwerpunkttag heute steht unter dem Motto &amp;#8222;Was du nicht willst, dass man dir tu&amp;#8220;, und die Pfarrerinnen und Pfarrer diskutieren dabei die Frage &amp;#8222;Welche Werte braucht das Land?&amp;#8220; Die Kirchen sind hier gefragt, denn kaum bleibt jemand auf der Strecke im undurchsichtigen Auf und Ab von Geldwirtschaft und Arbeitsmarkt, sollen sie es richten mit ihrer frohen Botschaft und diakonischem Handeln.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das tun die Kirchen auch. Aber mit der Frage &amp;#8222;Welche Werte braucht das Land?&amp;#8220; wollen die Pfarrer in Speyer deutlich machen: Das ist eine Frage, die die ganze Gesellschaft, die alle angeht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Volksmundmoral greift hier zu kurz: &amp;#8222;Was du nicht willst, dass man dir tu, das f&amp;#252;g&amp;#8216; auch keinem anderen zu.&amp;#8220; Das hei&amp;#223;t doch nur: &amp;#8220;Ich tu dir nix B&amp;#246;ses, tu du mir auch nix B&amp;#246;ses.&amp;#8221; Und damit hat es sich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die original &amp;#8222;Goldene Regel&amp;#8220; aus der Bergpredigt Jesu lautet entscheidend anders: &amp;#8220;Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!&amp;#8221; (Mt 7,12). Es geht darum, aktiv Gutes zu tun, nicht nur, nichts B&amp;#246;ses zu tun. Das ist viel schwieriger. Aber nur das ist der Weg zu einem besseren Umgang miteinander.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-23-68434.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 22 Sep 2008 09:15:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Auf der Suche nach dem Gott-Teilchen</title>
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    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 22. September 2008:

	Vor anderthalb Wochen wurde er in Betrieb genommen, in Genf am Kernforschungszentrum CERN: </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Montag, 22. September 2008:

	Vor anderthalb Wochen wurde er in Betrieb genommen, in Genf am Kernforschungszentrum CERN: der Large Hadron Collider, kurz LHC, der gr&#246;&#223;te Teilchenbeschleuniger der Welt. 27 Kilometer L&#228;nge misst der unterirdische Tunnelring der &#8222;Urknallmaschine&#8220; &#8211; ein milliardenschweres Projekt.

	Dabei existiert das Higgs-Teilchen, das die CERN-Wissenschaftler unter anderem erforschen wollen, bislang nur in der Theorie. Ihm werden Eigenschaften zugeschrieben, die diejenigen eines Sch&#246;pfergottes sein k&#246;nnten: Es muss der Theorie zufolge im Universum allgegenw&#228;rtig sein, und es ist allm&#228;chtig in dem Sinne, dass es allen anderen Teilchen ihre Masse verleiht, also die Eigenschaften der Materie steuert. Darum nennen es manche Physiker auch das &#8220;Gott-Teilchen&#8221;. 

	Das ist &#246;ffentlichkeitswirksam. Darin schwingt der Wunsch mit, die letzten Geheimnisse des Universums zu entschl&#252;sseln, eben den &#8222;Plan Gottes&#8220; aufzudecken &#8211; und vielleicht auch, so ein bisschen wenigstens, sich selbst an seine Stelle setzen zu k&#246;nnen. 

	Aber: Die Deutungshoheit f&#252;r alle menschliche Erfahrung kann keine Wissenschaft f&#252;r sich beanspruchen. Zwar bin ich ebenfalls gespannt und hoffe, der LHC bringt tats&#228;chlich faszinierende neue Erkenntnisse &#252;ber Anfang und Struktur des Universums. Diese werden jedoch nichts daran &#228;ndern, dass wir weiterhin mit Martin Luther sagen k&#246;nnen: &#8220;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen &#8230;&#8221;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Montag, 22. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vor anderthalb Wochen wurde er in Betrieb genommen, in Genf am Kernforschungszentrum CERN: der Large Hadron Collider, kurz LHC, der gr&amp;#246;&amp;#223;te Teilchenbeschleuniger der Welt. 27 Kilometer L&amp;#228;nge misst der unterirdische Tunnelring der &amp;#8222;Urknallmaschine&amp;#8220; &amp;#8211; ein milliardenschweres Projekt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dabei existiert das Higgs-Teilchen, das die CERN-Wissenschaftler unter anderem erforschen wollen, bislang nur in der Theorie. Ihm werden Eigenschaften zugeschrieben, die diejenigen eines Sch&amp;#246;pfergottes sein k&amp;#246;nnten: Es muss der Theorie zufolge im Universum allgegenw&amp;#228;rtig sein, und es ist allm&amp;#228;chtig in dem Sinne, dass es allen anderen Teilchen ihre Masse verleiht, also die Eigenschaften der Materie steuert. Darum nennen es manche Physiker auch das &amp;#8220;Gott-Teilchen&amp;#8221;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das ist &amp;#246;ffentlichkeitswirksam. Darin schwingt der Wunsch mit, die letzten Geheimnisse des Universums zu entschl&amp;#252;sseln, eben den &amp;#8222;Plan Gottes&amp;#8220; aufzudecken &amp;#8211; und vielleicht auch, so ein bisschen wenigstens, sich selbst an seine Stelle setzen zu k&amp;#246;nnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber: Die Deutungshoheit f&amp;#252;r alle menschliche Erfahrung kann keine Wissenschaft f&amp;#252;r sich beanspruchen. Zwar bin ich ebenfalls gespannt und hoffe, der LHC bringt tats&amp;#228;chlich faszinierende neue Erkenntnisse &amp;#252;ber Anfang und Struktur des Universums. Diese werden jedoch nichts daran &amp;#228;ndern, dass wir weiterhin mit Martin Luther sagen k&amp;#246;nnen: &amp;#8220;Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt allen Kreaturen &amp;#8230;&amp;#8221; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-22-43555.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 21 Sep 2008 09:09:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Kindertheologie - Wird Gott nass, wenn es regnet?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. September 2008: Wird Gott nass, wenn es regnet? Eine &#252;berraschende Frage. Eine Frage, die mich schmunzeln </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 und &#8216;Feels Like Heaven&#8217; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. September 2008: Wird Gott nass, wenn es regnet? Eine &#252;berraschende Frage. Eine Frage, die mich schmunzeln l&#228;sst. Eine Frage, die nur ein Kind stellen kann. 

	Wird Gott nass, wenn es regnet? Der amerikanische Kinderpsychologe Robert Coles hat mit Kindern aller Kulturen und Religionen Gespr&#228;che gef&#252;hrt und aufgezeichnet. Und das fragt ihn die neunj&#228;hrige Betsy: &#8220;Glauben Sie, dass Gott nass wird, wenn es regnet?&#8221; Darauf Coles: &#8220;Ich wei&#223; wirklich nicht, wie die Antwort lautet. Ich wei&#223; nicht, was ich sagen soll. Was meinst du denn?&#8221; Betsy ist &#252;berzeugt davon, dass Gott oft nass wird. &#8220;Gott ist bei uns, so wie er bei Jesus war, und deshalb wei&#223; er, ob es regnet oder nicht. Er muss den Regen ja sp&#252;ren, weil er sonst nicht allwissend w&#228;re, aber das ist er doch.&#8221;

	Wie oft machen wir Erwachsene uns eigentlich so tiefe Gedanken dar&#252;ber, was es konkret bedeutet, dass Gott bei uns ist? &#220;bergehen wir so eine Frage normalerweise nicht viel zu schnell? Kinder machen sich ihre eigenen Gedanken &#252;ber Gott und die Welt. Ab und zu staunen wir &#252;ber ihre &#196;u&#223;erungen. 

	Kinder reden von Gott, wie Jesus wollte, dass wir von ihm reden. Nicht mit &#252;bertriebenem Respekt, nicht angstbeladen, sondern wie von einem liebenden Vater, einem guten Freund, der auch mal nass wird, auch mal schwitzt, der sich &#228;rgert, der sich freut &#8211; und der uns immer zur Seite steht.

	Deshalb Jesu Aufforderung: Werdet wie die Kinder. W&#228;r&#8216; doch einen Versuch wert, gerade heute, am Tag Eins nach dem Weltkindertag. Und morgen wieder. Und &#252;bermorgen&#8230;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 und &amp;#8216;Feels Like Heaven&amp;#8217; bei Rockland Radio am Sonntag, 21. September 2008:&lt;/b&gt; Wird Gott nass, wenn es regnet? Eine &amp;#252;berraschende Frage. Eine Frage, die mich schmunzeln l&amp;#228;sst. Eine Frage, die nur ein Kind stellen kann. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wird Gott nass, wenn es regnet? Der amerikanische Kinderpsychologe Robert Coles hat mit Kindern aller Kulturen und Religionen Gespr&amp;#228;che gef&amp;#252;hrt und aufgezeichnet. Und das fragt ihn die neunj&amp;#228;hrige Betsy: &amp;#8220;Glauben Sie, dass Gott nass wird, wenn es regnet?&amp;#8221; Darauf Coles: &amp;#8220;Ich wei&amp;#223; wirklich nicht, wie die Antwort lautet. Ich wei&amp;#223; nicht, was ich sagen soll. Was meinst du denn?&amp;#8221; Betsy ist &amp;#252;berzeugt davon, dass Gott oft nass wird. &amp;#8220;Gott ist bei uns, so wie er bei Jesus war, und deshalb wei&amp;#223; er, ob es regnet oder nicht. Er muss den Regen ja sp&amp;#252;ren, weil er sonst nicht allwissend w&amp;#228;re, aber das ist er doch.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie oft machen wir Erwachsene uns eigentlich so tiefe Gedanken dar&amp;#252;ber, was es konkret bedeutet, dass Gott bei uns ist? &amp;#220;bergehen wir so eine Frage normalerweise nicht viel zu schnell? Kinder machen sich ihre eigenen Gedanken &amp;#252;ber Gott und die Welt. Ab und zu staunen wir &amp;#252;ber ihre &amp;#196;u&amp;#223;erungen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kinder reden von Gott, wie Jesus wollte, dass wir von ihm reden. Nicht mit &amp;#252;bertriebenem Respekt, nicht angstbeladen, sondern wie von einem liebenden Vater, einem guten Freund, der auch mal nass wird, auch mal schwitzt, der sich &amp;#228;rgert, der sich freut &amp;#8211; und der uns immer zur Seite steht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb Jesu Aufforderung: Werdet wie die Kinder. W&amp;#228;r&amp;#8216; doch einen Versuch wert, gerade heute, am Tag Eins nach dem Weltkindertag. Und morgen wieder. Und &amp;#252;bermorgen&amp;#8230;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-21-43342.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 24 Aug 2008 07:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Gospel-Fitness - Mit Jesus gegen Fettpölsterchen?</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 24. August 2008:

	Gottesdienst und Gebet k&#246;nnen bewegend sein. Manchmal auch in einem ganz w&#246;rtlichen Sinn. &#8220;Gospel-Fitness&#8221; hei&#223;t der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 24. August 2008:

	Gottesdienst und Gebet k&#246;nnen bewegend sein. Manchmal auch in einem ganz w&#246;rtlichen Sinn. &#8220;Gospel-Fitness&#8221; hei&#223;t der neueste Trend in den USA. Im ganzen Land bauen Kirchen Keller und Hinterzimmer zu Fitnessr&#228;umen um. Geh&#252;pft, gebeugt, gedehnt, gestreckt wird sich hier zu rhythmischen religi&#246;sen Kl&#228;ngen. Damit nicht genug, fordern Trainer oder Trainerin zwischendurch zum Lobpreis auf oder zitieren aus der Bibel. Mit Jesus gegen Fettp&#246;lsterchen.

	Der Kniff mit dem Glauben wirkt auf viele offenbar motivierender als die Aussicht, mehrmals w&#246;chentlich den s&#228;kularen Weg des Schwitzens zu gehen: ins Hightech-Fitness-Center am Stadtrand. &#8220;Ohne Gott w&#252;rde ich das nicht durchstehen&#8221;, sagt eine Teilnehmerin, und einer der wenigen M&#228;nner: &#8220;K&#246;rper und Geist sind uns von Gott geschenkt und wir sollen beide gut behandeln&#8221;.

	Es ist nicht auszuschlie&#223;en, dass die Gospel-Fitness-Welle &#252;ber den Atlantik schwappt &#8211; m&#246;gen sich hierzulande auch Zweifel anmelden: Wer steht dabei eigentlich im Mittelpunkt? Gott oder ich selbst? Sind wir J&#252;nger Jesu oder Fitnessj&#252;nger? Preise ich Gott mit meinem K&#246;rper &#8211; oder garniere ich meinen K&#246;rper mit Gott? Geht es einfach nur um das gute Gef&#252;hl, von sich sagen zu k&#246;nnen: &#8220;Selbst wenn ich Fitness treibe, denke ich an den Herrn&#8221;? Oder haben tats&#228;chlich alle Teilnehmer die Rede des Apostels Paulus vom K&#246;rper als Tempel des Heiligen Geistes dergestalt verinnerlicht, dass sie ihre K&#246;rper&#252;bungen als Gottesdienst ansehen?

	Wahrscheinlich ist des R&#228;tsels L&#246;sung viel einfacher: Sie glauben. Sie brauchen Bewegung. Und beides zusammen macht eben mehr Spa&#223;.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 24. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gottesdienst und Gebet k&amp;#246;nnen bewegend sein. Manchmal auch in einem ganz w&amp;#246;rtlichen Sinn. &amp;#8220;Gospel-Fitness&amp;#8221; hei&amp;#223;t der neueste Trend in den USA. Im ganzen Land bauen Kirchen Keller und Hinterzimmer zu Fitnessr&amp;#228;umen um. Geh&amp;#252;pft, gebeugt, gedehnt, gestreckt wird sich hier zu rhythmischen religi&amp;#246;sen Kl&amp;#228;ngen. Damit nicht genug, fordern Trainer oder Trainerin zwischendurch zum Lobpreis auf oder zitieren aus der Bibel. Mit Jesus gegen Fettp&amp;#246;lsterchen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Kniff mit dem Glauben wirkt auf viele offenbar motivierender als die Aussicht, mehrmals w&amp;#246;chentlich den s&amp;#228;kularen Weg des Schwitzens zu gehen: ins Hightech-Fitness-Center am Stadtrand. &amp;#8220;Ohne Gott w&amp;#252;rde ich das nicht durchstehen&amp;#8221;, sagt eine Teilnehmerin, und einer der wenigen M&amp;#228;nner: &amp;#8220;K&amp;#246;rper und Geist sind uns von Gott geschenkt und wir sollen beide gut behandeln&amp;#8221;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es ist nicht auszuschlie&amp;#223;en, dass die Gospel-Fitness-Welle &amp;#252;ber den Atlantik schwappt &amp;#8211; m&amp;#246;gen sich hierzulande auch Zweifel anmelden: Wer steht dabei eigentlich im Mittelpunkt? Gott oder ich selbst? Sind wir J&amp;#252;nger Jesu oder Fitnessj&amp;#252;nger? Preise ich Gott mit meinem K&amp;#246;rper &amp;#8211; oder garniere ich meinen K&amp;#246;rper mit Gott? Geht es einfach nur um das gute Gef&amp;#252;hl, von sich sagen zu k&amp;#246;nnen: &amp;#8220;Selbst wenn ich Fitness treibe, denke ich an den Herrn&amp;#8221;? Oder haben tats&amp;#228;chlich alle Teilnehmer die Rede des Apostels Paulus vom K&amp;#246;rper als Tempel des Heiligen Geistes dergestalt verinnerlicht, dass sie ihre K&amp;#246;rper&amp;#252;bungen als Gottesdienst ansehen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wahrscheinlich ist des R&amp;#228;tsels L&amp;#246;sung viel einfacher: Sie glauben. Sie brauchen Bewegung. Und beides zusammen macht eben mehr Spa&amp;#223;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-24-73544.mp3"&gt;File Download (1:42 min / 1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 01 Aug 2008 07:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Unbesiegbare Sonne</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 1. August 2008:

	&#8222;O Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.&#8220; Hei&#223;t es in einem alten Kirchenlied. Was heute Vormittag zwischen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 1. August 2008:

	&#8222;O Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.&#8220; Hei&#223;t es in einem alten Kirchenlied. Was heute Vormittag zwischen halb elf und halb eins &#252;ber dem RPR1-Land geschieht, hat allerdings den Namen Sonnenfinsternis fast nicht verdient. Im Sendegebiet werden nur zwischen neun und zw&#246;lf Prozent der Sonnenscheibenfl&#228;che bedeckt sein. Wenn Sie die totale Finsternis sehen wollen, m&#252;ssen Sie sich schon nach Sibirien beamen. Oder Sie schauen ins Internet; das Spektakel wird von zahlreichen Stationen live &#252;bertragen.

	Und dort hat es dann schon ein bisschen was von Weltuntergang &#8211; mitten am helllichten Tag verdunkelt sich die Sonne, das Licht wird fahl, bleiern d&#228;mmerig. Wind kommt auf, die V&#246;gel verstummen, manche Fledermaus kommt aus ihrem Versteck.

 &#8222;O Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.&#8220; Ohne Licht keine Orientierung, ohne Licht kein Leben. So geht es uns Erdbewohnern bis heute. Wenn es dunkel wird, haben nicht nur Kinder ein bisschen Angst. Auch wir Erwachsenen k&#246;nnen ohne Sonne nicht leben. Wenn sie verlischt, sind wir alle in Finsternis verloren. 

	Die ersten Christen deuteten Jesus Christus als Lichtbringer. Auf Mosaiken sieht man Christus im Strahlenkranz mit Sonnenwagen als sol invictus, unbesiegbare Sonne.  Das w&#252;nsche ich Ihnen und mir auch in allen Dunkelheiten des Lebens: Eine Sonne, die nie verl&#246;schen kann. 

	[Text: Julia Neuschwander / Alexander Ebel]</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 1. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;O Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.&amp;#8220; Hei&amp;#223;t es in einem alten Kirchenlied. Was heute Vormittag zwischen halb elf und halb eins &amp;#252;ber dem RPR1-Land geschieht, hat allerdings den Namen Sonnenfinsternis fast nicht verdient. Im Sendegebiet werden nur zwischen neun und zw&amp;#246;lf Prozent der Sonnenscheibenfl&amp;#228;che bedeckt sein. Wenn Sie die totale Finsternis sehen wollen, m&amp;#252;ssen Sie sich schon nach Sibirien beamen. Oder Sie schauen ins Internet; das Spektakel wird von zahlreichen Stationen live &amp;#252;bertragen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und dort hat es dann schon ein bisschen was von Weltuntergang &amp;#8211; mitten am helllichten Tag verdunkelt sich die Sonne, das Licht wird fahl, bleiern d&amp;#228;mmerig. Wind kommt auf, die V&amp;#246;gel verstummen, manche Fledermaus kommt aus ihrem Versteck.&lt;/p&gt;

 &amp;#8222;O Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.&amp;#8220; Ohne Licht keine Orientierung, ohne Licht kein Leben. So geht es uns Erdbewohnern bis heute. Wenn es dunkel wird, haben nicht nur Kinder ein bisschen Angst. Auch wir Erwachsenen k&amp;#246;nnen ohne Sonne nicht leben. Wenn sie verlischt, sind wir alle in Finsternis verloren. 

	&lt;p&gt;Die ersten Christen deuteten Jesus Christus als Lichtbringer. Auf Mosaiken sieht man Christus im Strahlenkranz mit Sonnenwagen als sol invictus, unbesiegbare Sonne.  Das w&amp;#252;nsche ich Ihnen und mir auch in allen Dunkelheiten des Lebens: Eine Sonne, die nie verl&amp;#246;schen kann. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;[Text: Julia Neuschwander / Alexander Ebel]&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-01-66834.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 27 Jul 2008 16:36:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Unternehmertum - Gott oder dem Mammon dienen?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1008</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Alexander Ebel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Alexander Ebel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 27. Juli 2008:

	&#8222;Niemand kann zwei Herren dienen &#8211; Ihr k&#246;nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.&#8220; Das sagt Jesus in der Bergpredigt. Das klingt </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 27. Juli 2008:

	&#8222;Niemand kann zwei Herren dienen &#8211; Ihr k&#246;nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.&#8220; Das sagt Jesus in der Bergpredigt. Das klingt nach: Geld, das ist vom Teufel. Als k&#246;nne nur derjenige wirklich Jesus nachfolgen und wahrhaft gottesf&#252;rchtig sein, der auf jeglichen Besitz verzichtet. Und als w&#252;rde beispielsweise den meisten Unternehmern sicher die H&#246;lle winken.

	Ihr k&#246;nnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Damit scheint alles zum Thema gesagt. Aber jetzt hat die Evangelische Kirche eine Denkschrift ver&#246;ffentlicht, mit dem Titel: &#8222;Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive&#8220;. Zu bestellen oder herunterzuladen auf www.ekd.de. Dort hei&#223;t es: &#8222;Die evangelische Gestalt des christlichen Glaubens hat zu unternehmerischem Handeln ein positives Verh&#228;ltnis. Unternehmergeist und das Engagement f&#252;r das Gemeinwohl sind als Tugenden in der evangelischen Tradition fest verankert.&#8220;

	Ihr k&#246;nnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Entscheidend ist das W&#246;rtchen &#8222;dienen&#8220;. Es geht nicht darum, das Geld ganz allgemein zu verteufeln, die Wirtschaft abzuschaffen, sich nicht um die Altersvorsorge zu k&#252;mmern. Aber: Du sollst nicht dein Herz dran h&#228;ngen. Du sollst das nicht zum G&#246;tzen machen, dem du dich unterwirfst, so dass du alles andere vergisst und deinen Mitmenschen gegen&#252;ber r&#252;cksichtslos wirst. Diene zuallererst Gott; richte an ihm und seinen Geboten dein Denken und Handeln aus &#8211; dann gibst du ganz von selbst dem Mammon den Stellenwert, der ihm zukommt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3301.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Alex_Portraet_Palazzo_klein.jpg" width="112" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 27. Juli 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Niemand kann zwei Herren dienen &amp;#8211; Ihr k&amp;#246;nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.&amp;#8220; Das sagt Jesus in der Bergpredigt. Das klingt nach: Geld, das ist vom Teufel. Als k&amp;#246;nne nur derjenige wirklich Jesus nachfolgen und wahrhaft gottesf&amp;#252;rchtig sein, der auf jeglichen Besitz verzichtet. Und als w&amp;#252;rde beispielsweise den meisten Unternehmern sicher die H&amp;#246;lle winken.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ihr k&amp;#246;nnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Damit scheint alles zum Thema gesagt. Aber jetzt hat die Evangelische Kirche eine Denkschrift ver&amp;#246;ffentlicht, mit dem Titel: &amp;#8222;Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive&amp;#8220;. Zu bestellen oder herunterzuladen auf www.ekd.de. Dort hei&amp;#223;t es: &amp;#8222;Die evangelische Gestalt des christlichen Glaubens hat zu unternehmerischem Handeln ein positives Verh&amp;#228;ltnis. Unternehmergeist und das Engagement f&amp;#252;r das Gemeinwohl sind als Tugenden in der evangelischen Tradition fest verankert.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ihr k&amp;#246;nnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Entscheidend ist das W&amp;#246;rtchen &amp;#8222;dienen&amp;#8220;. Es geht nicht darum, das Geld ganz allgemein zu verteufeln, die Wirtschaft abzuschaffen, sich nicht um die Altersvorsorge zu k&amp;#252;mmern. Aber: Du sollst nicht dein Herz dran h&amp;#228;ngen. Du sollst das nicht zum G&amp;#246;tzen machen, dem du dich unterwirfst, so dass du alles andere vergisst und deinen Mitmenschen gegen&amp;#252;ber r&amp;#252;cksichtslos wirst. Diene zuallererst Gott; richte an ihm und seinen Geboten dein Denken und Handeln aus &amp;#8211; dann gibst du ganz von selbst dem Mammon den Stellenwert, der ihm zukommt.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;

    &lt;li&gt;
&lt;a href="http://ekd.de/download/ekd_unternehmer.pdf" title="(pdf-Dokument)"&gt;Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive&lt;/a&gt; :: (pdf-Dokument)&lt;/a&gt;
    &lt;/li&gt;

    &lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-07-27-69956.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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