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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Dirk Alpermann</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:39:55 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 19 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Nichts.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 19. Juni 2010:

	&#8222;Was macht ihr so am Wochenende?&#8220;, fragt mich neulich ein Freund. &#8222;Nichts&#8220;, antworte ich, &#8222;wir machen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 19. Juni 2010:

	&#8222;Was macht ihr so am Wochenende?&#8220;, fragt mich neulich ein Freund. &#8222;Nichts&#8220;, antworte ich, &#8222;wir machen nichts!&#8220;

	&#8222;Wie? Nichts?&#8220; gibt er irritiert zur&#252;ck. &#8222;Einfach nichts. Wir bleiben zu Hause und machen nichts!&#8220; 

	&#8222;Eigentlich hast du recht&#8220;, r&#228;umt er dann ein, &#8222; man kann ja auch einfach mal nichts machen.&#8220;

	Damit haben, nach meiner Erfahrung, viele Menschen ein Problem. Wer nichts tut, erlebt nichts. Wer nichts tut, hat nichts, wovon er erz&#228;hlen kann. Dabei kann es so befreiend und erf&#252;llend sein &#8211; das Nichtstun. 

	Darunter verstehe ich vor allem: das Lebenstempo sp&#252;rbar verlangsamen, den Zeitdruck abstellen. Das gelingt mir am besten, wenn ich das Auto stehen lasse und mich auf den Umkreis von Haus und Garten beschr&#228;nke &#8211; und auf einmal vieles entdecke, wof&#252;r mir die ganze Wochen lang Zeit gefehlt hat.

	Die j&#252;disch-christliche Tradition hat daf&#252;r den Sabbat bzw. Sonntag. Ein fester Tag in der Woche als Ventil, um den ganzen Druck entweichen zu lassen. Dieser Tag schenkt mir eine Atempause.

	Ich wei&#223;, anderen f&#228;llt dann die Decke auf den Kopf. Viele haben verlernt n, Stille und Stillstand zu ertragen. Aber mir tut das einfach nur gut. Versuchen sie`s doch auch mal! Jetzt ist wieder Wochenende. Genie&#223;en Sie&#8217;s!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 19. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Was macht ihr so am Wochenende?&amp;#8220;, fragt mich neulich ein Freund. &amp;#8222;Nichts&amp;#8220;, antworte ich, &amp;#8222;wir machen nichts!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wie? Nichts?&amp;#8220; gibt er irritiert zur&amp;#252;ck. &amp;#8222;Einfach nichts. Wir bleiben zu Hause und machen nichts!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Eigentlich hast du recht&amp;#8220;, r&amp;#228;umt er dann ein, &amp;#8222; man kann ja auch einfach mal nichts machen.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit haben, nach meiner Erfahrung, viele Menschen ein Problem. Wer nichts tut, erlebt nichts. Wer nichts tut, hat nichts, wovon er erz&amp;#228;hlen kann. Dabei kann es so befreiend und erf&amp;#252;llend sein &amp;#8211; das Nichtstun. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Darunter verstehe ich vor allem: das Lebenstempo sp&amp;#252;rbar verlangsamen, den Zeitdruck abstellen. Das gelingt mir am besten, wenn ich das Auto stehen lasse und mich auf den Umkreis von Haus und Garten beschr&amp;#228;nke &amp;#8211; und auf einmal vieles entdecke, wof&amp;#252;r mir die ganze Wochen lang Zeit gefehlt hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die j&amp;#252;disch-christliche Tradition hat daf&amp;#252;r den Sabbat bzw. Sonntag. Ein fester Tag in der Woche als Ventil, um den ganzen Druck entweichen zu lassen. Dieser Tag schenkt mir eine Atempause.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich wei&amp;#223;, anderen f&amp;#228;llt dann die Decke auf den Kopf. Viele haben verlernt n, Stille und Stillstand zu ertragen. Aber mir tut das einfach nur gut. Versuchen sie`s doch auch mal! Jetzt ist wieder Wochenende. Genie&amp;#223;en Sie&amp;#8217;s!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-19-52182.mp3"&gt;File Download (1:20 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Ohne Wasser und Seife.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 18. Juni 2010:

	Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Klamottenkauf, Speisekarte oder Reiseprospekt: Je gr&#246;&#223;er das Angebot, desto schwieriger f&#228;llt die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 18. Juni 2010:

	Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Klamottenkauf, Speisekarte oder Reiseprospekt: Je gr&#246;&#223;er das Angebot, desto schwieriger f&#228;llt die Entscheidung. Also: Diesmal &#196;gypten und nicht T&#252;rkei, Tunesien oder Gran Canaria. Das Wetter wird schon gut werden. Das Hotel auch. 

	Aber was ist, wenn nicht? Und wenn dann alle entt&#228;uscht sind? Es ist immer das gleiche: Sobald eine Entscheidung getroffen ist, kommen die Zweifel: &#8222;Ob das jetzt richtig war? Ob ich nicht doch besser &#8230;&#8220;? 

	Selbstzweifel sind die Begleitmusik jeder Entscheidung, unabh&#228;ngig von der Zahl der Alternativen. Wer nur zwischen zwei M&#246;glichkeiten w&#228;hlen muss, kommt schon in die Bredouille. 

	Das beste Beispiel: Pontius Pilatus. Er darf einen Gefangenen begnadigen: Soll er Jesus oder Barabbas nehmen? Die Menge will Barabbas. F&#252;r Jesus bedeutet das den Tod. Pilatus wei&#223; das &#8211; und w&#228;scht seine H&#228;nde in Unschuld.

	Warum? Weil H&#228;ndewaschen das Gewissen reinigt. Das haben amerikanische Wissenschaftler nachgewiesen. H&#228;ndewaschen beseitigt die Zweifel an getroffenen Entscheidungen. Und die Schuldgef&#252;hle auch. Warum das so ist, kann die Wissenschaft allerdings nicht beantworten.

	Absolution am Waschbecken &#8211; so einfach soll seelische Hygiene sein? Ich habe da meine Zweifel. Dann m&#252;ssten wir uns ja permanent die H&#228;nde waschen! 

	Es gibt einen besseren Weg: Das Gespr&#228;ch mit Gott. Die Bitte um Vergebung. Und die Erfahrung, dass ein neuer Anfang m&#246;glich ist. Das geht auch ohne Wasser und Seife.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 18. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob Klamottenkauf, Speisekarte oder Reiseprospekt: Je gr&amp;#246;&amp;#223;er das Angebot, desto schwieriger f&amp;#228;llt die Entscheidung. Also: Diesmal &amp;#196;gypten und nicht T&amp;#252;rkei, Tunesien oder Gran Canaria. Das Wetter wird schon gut werden. Das Hotel auch. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber was ist, wenn nicht? Und wenn dann alle entt&amp;#228;uscht sind? Es ist immer das gleiche: Sobald eine Entscheidung getroffen ist, kommen die Zweifel: &amp;#8222;Ob das jetzt richtig war? Ob ich nicht doch besser &amp;#8230;&amp;#8220;? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Selbstzweifel sind die Begleitmusik jeder Entscheidung, unabh&amp;#228;ngig von der Zahl der Alternativen. Wer nur zwischen zwei M&amp;#246;glichkeiten w&amp;#228;hlen muss, kommt schon in die Bredouille. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das beste Beispiel: Pontius Pilatus. Er darf einen Gefangenen begnadigen: Soll er Jesus oder Barabbas nehmen? Die Menge will Barabbas. F&amp;#252;r Jesus bedeutet das den Tod. Pilatus wei&amp;#223; das &amp;#8211; und w&amp;#228;scht seine H&amp;#228;nde in Unschuld.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum? Weil H&amp;#228;ndewaschen das Gewissen reinigt. Das haben amerikanische Wissenschaftler nachgewiesen. H&amp;#228;ndewaschen beseitigt die Zweifel an getroffenen Entscheidungen. Und die Schuldgef&amp;#252;hle auch. Warum das so ist, kann die Wissenschaft allerdings nicht beantworten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Absolution am Waschbecken &amp;#8211; so einfach soll seelische Hygiene sein? Ich habe da meine Zweifel. Dann m&amp;#252;ssten wir uns ja permanent die H&amp;#228;nde waschen! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt einen besseren Weg: Das Gespr&amp;#228;ch mit Gott. Die Bitte um Vergebung. Und die Erfahrung, dass ein neuer Anfang m&amp;#246;glich ist. Das geht auch ohne Wasser und Seife.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-18-56891.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Den können Sie streichen!</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Juni 2010:

	&#8222;Der ist weg&#8220;, rufen mir meine Sch&#252;ler zu. 

	Mir war aufgefallen, dass Lukas schon l&#228;ngere Zeit fehlt. Das kommt vor, und </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Juni 2010:

	&#8222;Der ist weg&#8220;, rufen mir meine Sch&#252;ler zu. 

	Mir war aufgefallen, dass Lukas schon l&#228;ngere Zeit fehlt. Das kommt vor, und in gro&#223;en Klassen bemerke ich das nicht immer sofort. Vom Klassenlehrer war auch keine Information gekommen, und so hat es es zwei Wochen gedauert, bis ich Lukas` Fehlen bemerkt habe.

	&#8222;Den k&#246;nnen sie streichen&#8220; rufen mir die Sch&#252;ler zu. Ohne Regung, ohne Bedauern. Lukas ist halt weg.

	Sch&#252;ler kommen und gehen, das ist normal. Schulische Leistungen, Berufswechsel oder Trennung der Eltern &#8211; es gibt viele Gr&#252;nde, warum Sch&#252;ler auf einmal nicht mehr da sind.

	Mir tut es trotzdem leid. Vor allem, wenn kein Abschied stattgefunden hat. Ein Name bleibt in meinem Notizbuch zur&#252;ck. Ihn zu streichen w&#228;re das Einfachste. Dann w&#228;re klar: Lukas ist weg. 

	Ich kann das nicht. Und habe mir angew&#246;hnt, auf die leeren Felder f&#252;r die Noten einen Vermerk zu schreiben: &#8222;Schulwechsel&#8220;, &#8222;abgemeldet&#8220; &#8211; irgendein Wort, das den Vorgang begreifbar macht.

	Menschen kommen und gehen: als Sch&#252;ler, als Kollegen, als Nachbarn. In den meisten F&#228;llen ist das Verh&#228;ltnis zweckgebunden und zeitlich begrenzt. 

	Egal wie vor&#252;bergehend und oberfl&#228;chlich unsere Beziehung zu diesen Menschen ist: Sie sind Gottes Ebenbilder. Schon das h&#228;lt mich davon ab, sie einfach zu streichen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 17. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Der ist weg&amp;#8220;, rufen mir meine Sch&amp;#252;ler zu. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir war aufgefallen, dass Lukas schon l&amp;#228;ngere Zeit fehlt. Das kommt vor, und in gro&amp;#223;en Klassen bemerke ich das nicht immer sofort. Vom Klassenlehrer war auch keine Information gekommen, und so hat es es zwei Wochen gedauert, bis ich Lukas` Fehlen bemerkt habe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Den k&amp;#246;nnen sie streichen&amp;#8220; rufen mir die Sch&amp;#252;ler zu. Ohne Regung, ohne Bedauern. Lukas ist halt weg.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sch&amp;#252;ler kommen und gehen, das ist normal. Schulische Leistungen, Berufswechsel oder Trennung der Eltern &amp;#8211; es gibt viele Gr&amp;#252;nde, warum Sch&amp;#252;ler auf einmal nicht mehr da sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir tut es trotzdem leid. Vor allem, wenn kein Abschied stattgefunden hat. Ein Name bleibt in meinem Notizbuch zur&amp;#252;ck. Ihn zu streichen w&amp;#228;re das Einfachste. Dann w&amp;#228;re klar: Lukas ist weg. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich kann das nicht. Und habe mir angew&amp;#246;hnt, auf die leeren Felder f&amp;#252;r die Noten einen Vermerk zu schreiben: &amp;#8222;Schulwechsel&amp;#8220;, &amp;#8222;abgemeldet&amp;#8220; &amp;#8211; irgendein Wort, das den Vorgang begreifbar macht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Menschen kommen und gehen: als Sch&amp;#252;ler, als Kollegen, als Nachbarn. In den meisten F&amp;#228;llen ist das Verh&amp;#228;ltnis zweckgebunden und zeitlich begrenzt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Egal wie vor&amp;#252;bergehend und oberfl&amp;#228;chlich unsere Beziehung zu diesen Menschen ist: Sie sind Gottes Ebenbilder. Schon das h&amp;#228;lt mich davon ab, sie einfach zu streichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-17-51719.mp3"&gt;File Download (1:24 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Das perfekte Sandwich.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1738</link>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Juni 2010:

 &#8222;Ohne Flei&#223; kein Preis&#8220;, sagt der Volksmund. W&#228;re ja auch zu einfach, wenn man genie&#223;en k&#246;nnte, ohne sich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Juni 2010:

 &#8222;Ohne Flei&#223; kein Preis&#8220;, sagt der Volksmund. W&#228;re ja auch zu einfach, wenn man genie&#223;en k&#246;nnte, ohne sich anzustrengen. Und weil vor dem Lohn bekanntlich die M&#252;he steht, hat die Universit&#228;t Bristol in England hat die Formel f&#252;r das perfekte K&#228;sesandwich herausgefunden. 

	Ein Monstrum aus Klammern und Br&#252;chen, das unangenehme Erinnerungen an den Matheunterricht weckt. Ich jedenfalls w&#252;rde verhungern, wenn ich mir mein Sandwich ausrechnen m&#252;sste.

	Die Gr&#246;&#223;e der Brotscheibe im Verh&#228;ltnis zur Anzahl der Tomaten, Salatbl&#228;tter und Mayonaisemenge ergibt,  unterm Strich, die ideale Dicke der K&#228;sescheibe in Abh&#228;ngigkeit vom Geschmack der jeweiligen Sorte. 

	Verstanden? N&#246;? Macht nichts!

	Totaler K&#228;se! Das denke ich &#252;ber die Sandwichformale. Guter Geschmack hat mit Inspiration zu tun und mit Erfahrung. Wer zuviel nachdenkt und kalkuliert, verpasst das Beste.

	Das gilt auch f&#252;r mein Leben. Klar f&#228;nde ich es toll, wenn es daf&#252;r eine Formel g&#228;be, z.B. 

	Liebe + Gesundheit : Wohlstand = erf&#252;lltes Leben.

	So k&#246;nnte eine Gl&#252;cksformel aussehen. Theoretisch. Praktisch gilt sie h&#246;chstens f&#252;r den Augenblick. Weil die Zutaten nur begrenzt verf&#252;gbar sind. Und weil ein erf&#252;lltes Leben kein pers&#246;nliches Verdienst ist.

	Deshalb kommt als weitere Zutat noch der Glaube hinzu: Glaube an die Menschen, die mir wichtig sind, Glaube an mich selbst, Glaube an Gott als Quelle des Lebens. Sp&#228;testens hier st&#246;&#223;t jede Formel an ihre Grenzen. Wer glaubt, lebt mit ge&#246;ffneten H&#228;nden. Und empf&#228;ngt dankbar jedes kleine Gl&#252;ck als Geschenk.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 16. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

 &amp;#8222;Ohne Flei&amp;#223; kein Preis&amp;#8220;, sagt der Volksmund. W&amp;#228;re ja auch zu einfach, wenn man genie&amp;#223;en k&amp;#246;nnte, ohne sich anzustrengen. Und weil vor dem Lohn bekanntlich die M&amp;#252;he steht, hat die Universit&amp;#228;t Bristol in England hat die Formel f&amp;#252;r das perfekte K&amp;#228;sesandwich herausgefunden. 

	&lt;p&gt;Ein Monstrum aus Klammern und Br&amp;#252;chen, das unangenehme Erinnerungen an den Matheunterricht weckt. Ich jedenfalls w&amp;#252;rde verhungern, wenn ich mir mein Sandwich ausrechnen m&amp;#252;sste.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Gr&amp;#246;&amp;#223;e der Brotscheibe im Verh&amp;#228;ltnis zur Anzahl der Tomaten, Salatbl&amp;#228;tter und Mayonaisemenge ergibt,  unterm Strich, die ideale Dicke der K&amp;#228;sescheibe in Abh&amp;#228;ngigkeit vom Geschmack der jeweiligen Sorte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Verstanden? N&amp;#246;? Macht nichts!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Totaler K&amp;#228;se! Das denke ich &amp;#252;ber die Sandwichformale. Guter Geschmack hat mit Inspiration zu tun und mit Erfahrung. Wer zuviel nachdenkt und kalkuliert, verpasst das Beste.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das gilt auch f&amp;#252;r mein Leben. Klar f&amp;#228;nde ich es toll, wenn es daf&amp;#252;r eine Formel g&amp;#228;be, z.B. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Liebe + Gesundheit : Wohlstand = erf&amp;#252;lltes Leben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So k&amp;#246;nnte eine Gl&amp;#252;cksformel aussehen. Theoretisch. Praktisch gilt sie h&amp;#246;chstens f&amp;#252;r den Augenblick. Weil die Zutaten nur begrenzt verf&amp;#252;gbar sind. Und weil ein erf&amp;#252;lltes Leben kein pers&amp;#246;nliches Verdienst ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb kommt als weitere Zutat noch der Glaube hinzu: Glaube an die Menschen, die mir wichtig sind, Glaube an mich selbst, Glaube an Gott als Quelle des Lebens. Sp&amp;#228;testens hier st&amp;#246;&amp;#223;t jede Formel an ihre Grenzen. Wer glaubt, lebt mit ge&amp;#246;ffneten H&amp;#228;nden. Und empf&amp;#228;ngt dankbar jedes kleine Gl&amp;#252;ck als Geschenk.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-16-62511.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Exsurge domine!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 15. Juni 2010:

	&#8222;Exsurge domine&#8220; &#8211; &#8222;Erhebe dich, Herr&#8220; mit diesen Worten holt der Papst zum Gegenschlag aus. Heute vor 480 Jahren, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 15. Juni 2010:

	&#8222;Exsurge domine&#8220; &#8211; &#8222;Erhebe dich, Herr&#8220; mit diesen Worten holt der Papst zum Gegenschlag aus. Heute vor 480 Jahren, am 15.Juni 1520.

	Sein Gegner: Martin Luther, Professor der Theologie. M&#246;nch, Priester, Prediger und mutiger Streiter f&#252;r Ver&#228;nderungen in der Kirche. M&#252;ndige Christen und eine Kirche, die sich auf das Evangelium besinnt &#8211; daf&#252;r k&#228;mpft er.

	Die Vorgeschichte: Luther ist zun&#228;chst Jurastudent. Aus Angst vor Gott bricht er sein Studium ab und sucht sein Heil im Kloster, aber er findet es nicht. In der Bibel entdeckt Luther dann, was wirklich frei macht: Vertrauen zu Gott statt Angst vor ihm. 

	Luther will mit seiner Erkenntnis die Kirche ver&#228;ndern. Und er erwischt den richtigen Zeitpunkt. Durch den gerade erfundenen Buchdruck werden seine Schriften zum Massenmedium. Der Kaiser droht Luther, die Kirche droht ihm, aber er bleibt standhaft.

	Dann greift der Papst zum letzten Mittel. Er droht Luther mit dem Ausschluss aus der Kirche. Fr&#252;her h&#228;tte das gewirkt. Aber jetzt ist auch diese Waffe stumpf. Eine R&#252;ckkehr in diese Kirche ist f&#252;r Luther mittlerweile unm&#246;glich. Die Wege haben sich l&#228;ngst getrennt.

	Heute gehen evangelische und katholische Christen aufeinander zu. Bewusst sage ich &#8222;Christen&#8220;, nicht &#8222;Kirche&#8220;. Denn offiziell liegen noch viele Hindernisse auf dem Weg zur Einheit. Und man darf &#252;ber das Trennende auch nicht einfach hinweg sehen. 

	Daf&#252;r ist es wichtig, zu wissen, wof&#252;r man steht und wo man keine Kompromisse macht. Das lerne ich von Martin Luther.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 15. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Exsurge domine&amp;#8220; &amp;#8211; &amp;#8222;Erhebe dich, Herr&amp;#8220; mit diesen Worten holt der Papst zum Gegenschlag aus. Heute vor 480 Jahren, am 15.Juni 1520.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sein Gegner: Martin Luther, Professor der Theologie. M&amp;#246;nch, Priester, Prediger und mutiger Streiter f&amp;#252;r Ver&amp;#228;nderungen in der Kirche. M&amp;#252;ndige Christen und eine Kirche, die sich auf das Evangelium besinnt &amp;#8211; daf&amp;#252;r k&amp;#228;mpft er.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Vorgeschichte: Luther ist zun&amp;#228;chst Jurastudent. Aus Angst vor Gott bricht er sein Studium ab und sucht sein Heil im Kloster, aber er findet es nicht. In der Bibel entdeckt Luther dann, was wirklich frei macht: Vertrauen zu Gott statt Angst vor ihm. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Luther will mit seiner Erkenntnis die Kirche ver&amp;#228;ndern. Und er erwischt den richtigen Zeitpunkt. Durch den gerade erfundenen Buchdruck werden seine Schriften zum Massenmedium. Der Kaiser droht Luther, die Kirche droht ihm, aber er bleibt standhaft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann greift der Papst zum letzten Mittel. Er droht Luther mit dem Ausschluss aus der Kirche. Fr&amp;#252;her h&amp;#228;tte das gewirkt. Aber jetzt ist auch diese Waffe stumpf. Eine R&amp;#252;ckkehr in diese Kirche ist f&amp;#252;r Luther mittlerweile unm&amp;#246;glich. Die Wege haben sich l&amp;#228;ngst getrennt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute gehen evangelische und katholische Christen aufeinander zu. Bewusst sage ich &amp;#8222;Christen&amp;#8220;, nicht &amp;#8222;Kirche&amp;#8220;. Denn offiziell liegen noch viele Hindernisse auf dem Weg zur Einheit. Und man darf &amp;#252;ber das Trennende auch nicht einfach hinweg sehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Daf&amp;#252;r ist es wichtig, zu wissen, wof&amp;#252;r man steht und wo man keine Kompromisse macht. Das lerne ich von Martin Luther.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-15-51093.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 14 Jun 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Der erste Eintrag.</title>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 14. Juni 2010:

	&#8222;Am Freitag wurde ich schon um 6 Uhr wach. Das war begreiflich, denn ich hatte Geburtstag. Aber so fr&#252;h durfte ich nicht aufstehen und </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 14. Juni 2010:

	&#8222;Am Freitag wurde ich schon um 6 Uhr wach. Das war begreiflich, denn ich hatte Geburtstag. Aber so fr&#252;h durfte ich nicht aufstehen und musste meine Neugier noch bez&#228;hmen bis dreiviertel sieben. Dann hielt ich es aber nicht mehr l&#228;nger aus. Ich lief ins Esszimmer, wo Mohrchen, unser kleiner Kater, mich mit heftigen Liebkosungen begr&#252;&#223;te. 

	Nach sieben Uhr ging ich zu den Eltern und dann mit ihnen ins Wohnzimmer, um meine Geschenke anzusehen und auszupacken. Dich, mein Tagebuch, sah ich zuerst, und das war sicher das sch&#246;nste Geschenk.&#8220;

	Mit diesem ersten Eintrag vom 14.Juni 1942 beginnt Anne Frank ihr Tagebuch.  Zwei Tage zuvor hatte sie die rot-wei&#223;e Kladde zum Geburtstag geschenkt bekommen. Zu diesem Zeitpunkt lebt Anne mit ihren Eltern, ihrer Schwester und vier weiteren Personen seit einer Woche im Versteck in Amsterdam. 

	Acht Menschen auf f&#252;nfzig Quadratmetern, st&#228;ndig in der Angst, entdeckt und an die Nazis ausgeliefert zu werden. Mittendrin die 13 j&#228;hrige Anne, ein M&#228;dchen am Beginn der Pubert&#228;t, dem f&#252;r seine Gedanken und Gef&#252;hle in dieser Situation nur ein Sprachrohr bleibt: das Tagebuch, das urspr&#252;nglich als Poesiealbum gedacht war.

	Anne schreibt an eine imagin&#228;re Freundin mit Namen Kitty und vertraut ihr an, was sie erlebt und f&#252;hlt. Ihre Eintr&#228;ge handeln vom Alltag im Versteck und manchmal auch von intimen Dingen: von Religion und Sexualit&#228;t. 

	Zwei Jahre dauert die Zeit im Versteck, im August 1944 wird die Familie verraten. Kurz vor Kriegsende stirbt Anne im KZ Bergen-Belsen. Ihr Vater &#252;berlebt als Einziger.

	Anne Franks Tagebuch geh&#246;rt als Weltliteratur zur Pflichtlekt&#252;re im Schulunterricht. Es gibt dem millionenfachen Leid der Juden in der NS-Zeit Gesicht und Stimme. Und mahnt uns alle zur Menschlichkeit.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 14. Juni 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Am Freitag wurde ich schon um 6 Uhr wach. Das war begreiflich, denn ich hatte Geburtstag. Aber so fr&amp;#252;h durfte ich nicht aufstehen und musste meine Neugier noch bez&amp;#228;hmen bis dreiviertel sieben. Dann hielt ich es aber nicht mehr l&amp;#228;nger aus. Ich lief ins Esszimmer, wo Mohrchen, unser kleiner Kater, mich mit heftigen Liebkosungen begr&amp;#252;&amp;#223;te. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nach sieben Uhr ging ich zu den Eltern und dann mit ihnen ins Wohnzimmer, um meine Geschenke anzusehen und auszupacken. Dich, mein Tagebuch, sah ich zuerst, und das war sicher das sch&amp;#246;nste Geschenk.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit diesem ersten Eintrag vom 14.Juni 1942 beginnt Anne Frank ihr Tagebuch.  Zwei Tage zuvor hatte sie die rot-wei&amp;#223;e Kladde zum Geburtstag geschenkt bekommen. Zu diesem Zeitpunkt lebt Anne mit ihren Eltern, ihrer Schwester und vier weiteren Personen seit einer Woche im Versteck in Amsterdam. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Acht Menschen auf f&amp;#252;nfzig Quadratmetern, st&amp;#228;ndig in der Angst, entdeckt und an die Nazis ausgeliefert zu werden. Mittendrin die 13 j&amp;#228;hrige Anne, ein M&amp;#228;dchen am Beginn der Pubert&amp;#228;t, dem f&amp;#252;r seine Gedanken und Gef&amp;#252;hle in dieser Situation nur ein Sprachrohr bleibt: das Tagebuch, das urspr&amp;#252;nglich als Poesiealbum gedacht war.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Anne schreibt an eine imagin&amp;#228;re Freundin mit Namen Kitty und vertraut ihr an, was sie erlebt und f&amp;#252;hlt. Ihre Eintr&amp;#228;ge handeln vom Alltag im Versteck und manchmal auch von intimen Dingen: von Religion und Sexualit&amp;#228;t. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zwei Jahre dauert die Zeit im Versteck, im August 1944 wird die Familie verraten. Kurz vor Kriegsende stirbt Anne im KZ Bergen-Belsen. Ihr Vater &amp;#252;berlebt als Einziger.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Anne Franks Tagebuch geh&amp;#246;rt als Weltliteratur zur Pflichtlekt&amp;#252;re im Schulunterricht. Es gibt dem millionenfachen Leid der Juden in der NS-Zeit Gesicht und Stimme. Und mahnt uns alle zur Menschlichkeit.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-06-14-50880.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 27 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Erinnern Sie sich!</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 27. M&#228;rz 2010:

	Heute vor 70 Jahren, am 27.M&#228;rz 1940, ordnet SS-Chef Heinrich Himmler die Errichtung des Konzentrationslagers Auschwitz an.

	Im von </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 27. M&#228;rz 2010:

	Heute vor 70 Jahren, am 27.M&#228;rz 1940, ordnet SS-Chef Heinrich Himmler die Errichtung des Konzentrationslagers Auschwitz an.

	Im von Deutschland besetzten Polen entsteht damit ein ganzer Komplex von Lagern, die zum Synonym f&#252;r das Schlimmste werden sollten, wozu Menschen f&#228;hig sind.

	Zuerst wird in einer ehemals polnischen Kaserne das &#8222;Stammlager&#8220; Auschwitz I errichtet. Ein Jahr sp&#228;ter dann Auschwitz Birkenau, das Vernichtungslager. Millionen von Menschen werden dort ermordet. 

	Gleichzeitig mit Birkenau entsteht mit Auschwitz-Monowitz ein drittes Lager f&#252;r Zwangsarbeiter deutscher Unternehmen, die in der Nachbarschaft des Lagers ihre Werke errichten.

	In Auschwitz gipfelt eine Entwicklung, die 1933 mit dem ersten Konzentrationslager in rheinhessischen Osthofen beginnt. In der Nazi-Diktatur werden die regul&#228;ren Gef&#228;ngnisse bald zu klein. 

	F&#252;r die vielen politische Gegner, vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, werden deshalb Lager erreichtet. Die ersten sind noch klein, sp&#228;ter werden sie immer gr&#246;&#223;er.

	Nach Kriegsausbruch werden vor allem Gefangene dort interniert. Viele sterben an Ersch&#246;pfung, Hunger oder Krankheit. F&#252;r Millionen von Menschen werden die Konzentrationslager zur Endstation

	Buchenwald, Majdanek, Treblinka: Die Orte des Schreckens haben viele Namen. Aber keiner steht so beispiellos f&#252;r den millionenfachen, industriell organisierten und durchgef&#252;hrten Massenmord wie der Name Auschwitz.

	Heute vor 70 Jahren beginnt seine Geschichte. 70 Jahre &#8211; weniger als ein durchschnittliches Menschenleben. Die meisten H&#228;ftlinge in Auschwitz sind fr&#252;her gestorben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 27. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute vor 70 Jahren, am 27.M&amp;#228;rz 1940, ordnet SS-Chef Heinrich Himmler die Errichtung des Konzentrationslagers Auschwitz an.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im von Deutschland besetzten Polen entsteht damit ein ganzer Komplex von Lagern, die zum Synonym f&amp;#252;r das Schlimmste werden sollten, wozu Menschen f&amp;#228;hig sind.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zuerst wird in einer ehemals polnischen Kaserne das &amp;#8222;Stammlager&amp;#8220; Auschwitz I errichtet. Ein Jahr sp&amp;#228;ter dann Auschwitz Birkenau, das Vernichtungslager. Millionen von Menschen werden dort ermordet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gleichzeitig mit Birkenau entsteht mit Auschwitz-Monowitz ein drittes Lager f&amp;#252;r Zwangsarbeiter deutscher Unternehmen, die in der Nachbarschaft des Lagers ihre Werke errichten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In Auschwitz gipfelt eine Entwicklung, die 1933 mit dem ersten Konzentrationslager in rheinhessischen Osthofen beginnt. In der Nazi-Diktatur werden die regul&amp;#228;ren Gef&amp;#228;ngnisse bald zu klein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r die vielen politische Gegner, vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, werden deshalb Lager erreichtet. Die ersten sind noch klein, sp&amp;#228;ter werden sie immer gr&amp;#246;&amp;#223;er.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nach Kriegsausbruch werden vor allem Gefangene dort interniert. Viele sterben an Ersch&amp;#246;pfung, Hunger oder Krankheit. F&amp;#252;r Millionen von Menschen werden die Konzentrationslager zur Endstation&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Buchenwald, Majdanek, Treblinka: Die Orte des Schreckens haben viele Namen. Aber keiner steht so beispiellos f&amp;#252;r den millionenfachen, industriell organisierten und durchgef&amp;#252;hrten Massenmord wie der Name Auschwitz.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute vor 70 Jahren beginnt seine Geschichte. 70 Jahre &amp;#8211; weniger als ein durchschnittliches Menschenleben. Die meisten H&amp;#228;ftlinge in Auschwitz sind fr&amp;#252;her gestorben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-27-62636.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 26 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: So viele Spuren!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1639</link>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 26. M&#228;rz 2010:

	In meinen neunten Klassen habe ich k&#252;rzlich ein Experiment durchgef&#252;hrt: Wir haben untersucht, ob es m&#246;glich ist, einen Tag </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 26. M&#228;rz 2010:

	In meinen neunten Klassen habe ich k&#252;rzlich ein Experiment durchgef&#252;hrt: Wir haben untersucht, ob es m&#246;glich ist, einen Tag lang keine Spuren zu hinterlassen &#8211; elektronische Spuren. Ein Tag ohne Daten: Ob das geht? 

	Die meisten von uns wissen kaum, wie viele pers&#246;nliche Daten sie t&#228;glich preisgeben. Meistens geschieht das unbemerkt. Jede Nutzung des Internet, jeder Handykontakt, Bezahlen mit EC-Karte, der Aufenthalt auf &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen: &#252;berall hinterlassen wir eine Datenspur.

	Um das zu vermeiden, m&#252;ssten wir unser leben gewaltig umstellen: Das Handy nicht mal einschalten, schon das wird registriert; das Gleiche gilt f&#252;rs Festnetz. Beim Einkaufen nur bar bezahlen, EC- und Payback-Karte stecken lassen &#8211; vorausgesetzt, das Gesch&#228;ft wird nicht video&#252;berwacht. Weil es das aber kaum noch gibt, hei&#223;t das: die h&#228;uslichen Vorr&#228;te aufbrauchen. 

	Autofahren geht auch nicht, weil an jeder gr&#246;&#223;eren Kreuzung und jeder Tankstelle Kameras h&#228;ngen. Das gilt auch f&#252;r Bahnh&#246;fe und &#246;ffentliche Pl&#228;tze. Also: Lieber zu Hause bleiben!

	Ein Leben ohne Datenspuren? Theoretisch ja, praktisch so gut wie unm&#246;glich. 

	Anders ist es mit den Spuren, die nicht digital sind: Spuren bei anderen Menschen, Spuren bei Gott. &#8222;HERR, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so wei&#223;t du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.&#8220;

	Diese Form der Transparenz finde ich wohltuend. Sie macht mir keine Angst, sondern befreit mich. Ein Gott, vor dem sich niemand verstellen und verstecken muss. Dem &#246;ffne ich mich gerne.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 26. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In meinen neunten Klassen habe ich k&amp;#252;rzlich ein Experiment durchgef&amp;#252;hrt: Wir haben untersucht, ob es m&amp;#246;glich ist, einen Tag lang keine Spuren zu hinterlassen &amp;#8211; elektronische Spuren. Ein Tag ohne Daten: Ob das geht? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die meisten von uns wissen kaum, wie viele pers&amp;#246;nliche Daten sie t&amp;#228;glich preisgeben. Meistens geschieht das unbemerkt. Jede Nutzung des Internet, jeder Handykontakt, Bezahlen mit EC-Karte, der Aufenthalt auf &amp;#246;ffentlichen Pl&amp;#228;tzen: &amp;#252;berall hinterlassen wir eine Datenspur.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Um das zu vermeiden, m&amp;#252;ssten wir unser leben gewaltig umstellen: Das Handy nicht mal einschalten, schon das wird registriert; das Gleiche gilt f&amp;#252;rs Festnetz. Beim Einkaufen nur bar bezahlen, EC- und Payback-Karte stecken lassen &amp;#8211; vorausgesetzt, das Gesch&amp;#228;ft wird nicht video&amp;#252;berwacht. Weil es das aber kaum noch gibt, hei&amp;#223;t das: die h&amp;#228;uslichen Vorr&amp;#228;te aufbrauchen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Autofahren geht auch nicht, weil an jeder gr&amp;#246;&amp;#223;eren Kreuzung und jeder Tankstelle Kameras h&amp;#228;ngen. Das gilt auch f&amp;#252;r Bahnh&amp;#246;fe und &amp;#246;ffentliche Pl&amp;#228;tze. Also: Lieber zu Hause bleiben!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Leben ohne Datenspuren? Theoretisch ja, praktisch so gut wie unm&amp;#246;glich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Anders ist es mit den Spuren, die nicht digital sind: Spuren bei anderen Menschen, Spuren bei Gott. &amp;#8222;HERR, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so wei&amp;#223;t du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Form der Transparenz finde ich wohltuend. Sie macht mir keine Angst, sondern befreit mich. Ein Gott, vor dem sich niemand verstellen und verstecken muss. Dem &amp;#246;ffne ich mich gerne.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-26-62395.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 25 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Der reichste Mensch der Welt.</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 25. M&#228;rz 2010:

	&#8222;Wenn ich sterbe, kann ich nichts davon mitnehmen&#8220;, sagt der reichste Mensch der Welt &#252;ber sich selbst. Sein Name? Nein, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 25. M&#228;rz 2010:

	&#8222;Wenn ich sterbe, kann ich nichts davon mitnehmen&#8220;, sagt der reichste Mensch der Welt &#252;ber sich selbst. Sein Name? Nein, nicht Bill Gates. Der steht in Sachen Reichtum weltweit jetzt auf dem 2.Platz. 

	An der Spitze der reichsten Menschen steht seit diesem Jahr ein Mexikaner: Carlos Slim. Sein Verm&#246;gen: 53 1/2 Milliarden Dollar! Und das in einem Land, in dem Millionen Menschen in Armut leben.

	Wie Carlos Slim so reich geworden ist? Er besitzt den gr&#246;&#223;ten Telefonkonzern in Mexiko und mischt auch weltweit kr&#228;ftig mit. 2 Millionen Dollar verdient er pro Stunde.

	Ist so viel Reichtum verwerflich? Nein. Immerhin bietet sein Imperium 210.000 Menschen Arbeit. Bedenklich ist schon eher, dass ein Einzelner so viel wirtschaftliche Macht in seinen H&#228;nden h&#228;lt. 

	Aber seinen Reichtum g&#246;nne ich ihm. Gl&#252;ck kann er sich davon n&#228;mlich nicht kaufen. Und ein l&#228;ngeres Leben auch nicht.

	Das Neue Testament erz&#228;hlt von der Begegnung zwischen Jesus und einem reichen Mann. Der fragt, was er tun muss, um ewig zu leben. Jesus antwortet ihm, dass sein Reichtum ihm dabei nicht helfen wird und dass er sich davon l&#246;sen soll. Dazu fehlt dem Reichen der Mut. Jesus verurteilt ihn deshalb nicht. Er bedauert ihn nur.

	Ich glaube nicht, dass Jesus etwas gegen finanziellen Reichtum hat. Ihm geht es um Gerechtigkeit. Im Himmel, so verstehe ich Jesus, gibt es keine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Also soll es die auf der Erde auch nicht geben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 25. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wenn ich sterbe, kann ich nichts davon mitnehmen&amp;#8220;, sagt der reichste Mensch der Welt &amp;#252;ber sich selbst. Sein Name? Nein, nicht Bill Gates. Der steht in Sachen Reichtum weltweit jetzt auf dem 2.Platz. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;An der Spitze der reichsten Menschen steht seit diesem Jahr ein Mexikaner: Carlos Slim. Sein Verm&amp;#246;gen: 53 1/2 Milliarden Dollar! Und das in einem Land, in dem Millionen Menschen in Armut leben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie Carlos Slim so reich geworden ist? Er besitzt den gr&amp;#246;&amp;#223;ten Telefonkonzern in Mexiko und mischt auch weltweit kr&amp;#228;ftig mit. 2 Millionen Dollar verdient er pro Stunde.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ist so viel Reichtum verwerflich? Nein. Immerhin bietet sein Imperium 210.000 Menschen Arbeit. Bedenklich ist schon eher, dass ein Einzelner so viel wirtschaftliche Macht in seinen H&amp;#228;nden h&amp;#228;lt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber seinen Reichtum g&amp;#246;nne ich ihm. Gl&amp;#252;ck kann er sich davon n&amp;#228;mlich nicht kaufen. Und ein l&amp;#228;ngeres Leben auch nicht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Neue Testament erz&amp;#228;hlt von der Begegnung zwischen Jesus und einem reichen Mann. Der fragt, was er tun muss, um ewig zu leben. Jesus antwortet ihm, dass sein Reichtum ihm dabei nicht helfen wird und dass er sich davon l&amp;#246;sen soll. Dazu fehlt dem Reichen der Mut. Jesus verurteilt ihn deshalb nicht. Er bedauert ihn nur.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass Jesus etwas gegen finanziellen Reichtum hat. Ihm geht es um Gerechtigkeit. Im Himmel, so verstehe ich Jesus, gibt es keine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Also soll es die auf der Erde auch nicht geben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-25-62179.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 24 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Hände ohne Handschuhe.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 24. M&#228;rz 2010:

	&#8222;F&#252;nf Br&#246;tchen bitte &#8211; aber nicht mit der Hand anfassen!&#8220; verlangt die Kundin vor mir in der B&#228;ckerei. Die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 24. M&#228;rz 2010:

	&#8222;F&#252;nf Br&#246;tchen bitte &#8211; aber nicht mit der Hand anfassen!&#8220; verlangt die Kundin vor mir in der B&#228;ckerei. Die Verk&#228;uferin  ist sichtlich &#252;berrascht &#8211; das hatte bisher noch niemand von ihr verlangt. 

	Dann steckt sie die Br&#246;tchen mit einer Geb&#228;ckzange in die T&#252;te. &#8222;Handschuhe haben wir nicht&#8220;, entschuldigt sie sich. Und wirft mir einen vielsagenden Blick zu.

	Kein Zweifel: Hygiene ist wichtig. Aber alles mit Vernunft und Augenma&#223;. Zu viel Hygiene schadet mehr als dass sie n&#252;tzt. Trotz aller Vorsichtsma&#223;nahmen sind wir immer noch Menschen aus Fleisch und Blut. 

	Wir haben tagt&#228;glich unz&#228;hlige K&#246;rperkontakte, ohne dass wir uns mit Handschuhen oder Mundschutz gegen unerw&#252;nschte Folgen absichern. Lebenspartner, Kinder, Kollegen, Fremde irgendwo im Menschengew&#252;hl &#8211; da geschieht es zwangsl&#228;ufig, dass wir uns n&#228;herkommen, gewollt und ungewollt.

	Nur bei Br&#246;tchen soll der Spa&#223; aufh&#246;ren? Da ist nackte Haut auf einmal nicht mehr sexy? Ich bin da nicht so pingelig. F&#252;r mich liegt im Weitergeben von Brot mit der blo&#223;en Hand etwas Elementares. 

	Es erinnert mich an die Bitte des Vaterunser um das t&#228;gliche Brot. Und macht mir klar, wie wichtig das Geben und das Empfangen f&#252;r mein Leben sind. H&#228;nde sind ein Sinnbild daf&#252;r. Auch ohne Handschuh.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 24. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;F&amp;#252;nf Br&amp;#246;tchen bitte &amp;#8211; aber nicht mit der Hand anfassen!&amp;#8220; verlangt die Kundin vor mir in der B&amp;#228;ckerei. Die Verk&amp;#228;uferin  ist sichtlich &amp;#252;berrascht &amp;#8211; das hatte bisher noch niemand von ihr verlangt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann steckt sie die Br&amp;#246;tchen mit einer Geb&amp;#228;ckzange in die T&amp;#252;te. &amp;#8222;Handschuhe haben wir nicht&amp;#8220;, entschuldigt sie sich. Und wirft mir einen vielsagenden Blick zu.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kein Zweifel: Hygiene ist wichtig. Aber alles mit Vernunft und Augenma&amp;#223;. Zu viel Hygiene schadet mehr als dass sie n&amp;#252;tzt. Trotz aller Vorsichtsma&amp;#223;nahmen sind wir immer noch Menschen aus Fleisch und Blut. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir haben tagt&amp;#228;glich unz&amp;#228;hlige K&amp;#246;rperkontakte, ohne dass wir uns mit Handschuhen oder Mundschutz gegen unerw&amp;#252;nschte Folgen absichern. Lebenspartner, Kinder, Kollegen, Fremde irgendwo im Menschengew&amp;#252;hl &amp;#8211; da geschieht es zwangsl&amp;#228;ufig, dass wir uns n&amp;#228;herkommen, gewollt und ungewollt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nur bei Br&amp;#246;tchen soll der Spa&amp;#223; aufh&amp;#246;ren? Da ist nackte Haut auf einmal nicht mehr sexy? Ich bin da nicht so pingelig. F&amp;#252;r mich liegt im Weitergeben von Brot mit der blo&amp;#223;en Hand etwas Elementares. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es erinnert mich an die Bitte des Vaterunser um das t&amp;#228;gliche Brot. Und macht mir klar, wie wichtig das Geben und das Empfangen f&amp;#252;r mein Leben sind. H&amp;#228;nde sind ein Sinnbild daf&amp;#252;r. Auch ohne Handschuh.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-24-61871.mp3"&gt;File Download (1:22 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Eine Welt ohne Menschen?!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 23. M&#228;rz 2010:

	Was w&#228;re, wenn es pl&#246;tzlich keine Menschen mehr g&#228;be? Wenn die gesamte Weltbev&#246;lkerung auf einmal vom Erdboden </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 23. M&#228;rz 2010:

	Was w&#228;re, wenn es pl&#246;tzlich keine Menschen mehr g&#228;be? Wenn die gesamte Weltbev&#246;lkerung auf einmal vom Erdboden verschwunden w&#228;re?

	Eine britische Filmproduktion geht genau dieser Frage nach. &#8222;Population Zero&#8220; zeigt, was ohne uns auf der Welt wahrscheinlich passieren wird: Die Monumente unserer Zivilisation rosten und br&#246;ckeln. Kein Mensch kann ihren Verfall aufhalten. 

	Kraftwerke explodieren, Leitungen bersten, Br&#252;cken st&#252;rzen ein. Die Natur erobert sich ihren Lebensraum zur&#252;ck, Betonw&#252;sten werden langsam gr&#252;n.

	Und es wird still, unglaublich still. Mit den Menschen verschwindet auch der L&#228;rm. Und irgendwann erinnert nichts mehr daran, dass es uns einmal gegeben hat. Mit dem Menschen endet auch die Erinnerung.

	Und Gott? W&#228;re Gott auch verschwunden, wenn es keinen Menschen mehr gibt, der an ihn glaubt? Das k&#246;nnte passieren. Die Antwort h&#228;ngt davon ab, wer Gott f&#252;r uns ist.

	W&#228;re er nur ein Gedanke in unseren K&#246;pfen, dann w&#252;rde er mit uns aufh&#246;ren zu existieren. Als Sch&#246;pfer der Welt und des Lebens aber ist er unabh&#228;ngig von mir und meinen Gedanken da. 

	W&#228;re eine Welt ohne uns Menschen auch eine Welt ohne Gott? Eins ist klar: Der Welt ist es egal, ob es uns gibt. Sie besteht auch ohne uns weiter. Gott aber ist es nicht egal. Er will, dass wir leben.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 23. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was w&amp;#228;re, wenn es pl&amp;#246;tzlich keine Menschen mehr g&amp;#228;be? Wenn die gesamte Weltbev&amp;#246;lkerung auf einmal vom Erdboden verschwunden w&amp;#228;re?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine britische Filmproduktion geht genau dieser Frage nach. &amp;#8222;Population Zero&amp;#8220; zeigt, was ohne uns auf der Welt wahrscheinlich passieren wird: Die Monumente unserer Zivilisation rosten und br&amp;#246;ckeln. Kein Mensch kann ihren Verfall aufhalten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kraftwerke explodieren, Leitungen bersten, Br&amp;#252;cken st&amp;#252;rzen ein. Die Natur erobert sich ihren Lebensraum zur&amp;#252;ck, Betonw&amp;#252;sten werden langsam gr&amp;#252;n.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und es wird still, unglaublich still. Mit den Menschen verschwindet auch der L&amp;#228;rm. Und irgendwann erinnert nichts mehr daran, dass es uns einmal gegeben hat. Mit dem Menschen endet auch die Erinnerung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und Gott? W&amp;#228;re Gott auch verschwunden, wenn es keinen Menschen mehr gibt, der an ihn glaubt? Das k&amp;#246;nnte passieren. Die Antwort h&amp;#228;ngt davon ab, wer Gott f&amp;#252;r uns ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;W&amp;#228;re er nur ein Gedanke in unseren K&amp;#246;pfen, dann w&amp;#252;rde er mit uns aufh&amp;#246;ren zu existieren. Als Sch&amp;#246;pfer der Welt und des Lebens aber ist er unabh&amp;#228;ngig von mir und meinen Gedanken da. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;W&amp;#228;re eine Welt ohne uns Menschen auch eine Welt ohne Gott? Eins ist klar: Der Welt ist es egal, ob es uns gibt. Sie besteht auch ohne uns weiter. Gott aber ist es nicht egal. Er will, dass wir leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-23-61609.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 21 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ein Mini-Paradies.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1634</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 21. M&#228;rz 2010:

	Ich werd&#8217; regelm&#228;&#223;ig schwach. Ich hab&#8217; ein Faible f&#252;r elektrische Gitarren und besitze mehr davon als ich </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Sonntag, 21. M&#228;rz 2010:

	Ich werd&#8217; regelm&#228;&#223;ig schwach. Ich hab&#8217; ein Faible f&#252;r elektrische Gitarren und besitze mehr davon als ich eigentlich brauche. 

	In meiner Band kann ich immer nur auf einer spielen, und bei Auftritten brauche ich zwei: eine zum Spielen und eine als Ersatz. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass ich &#8222;nur noch diese eine haben muss&#8220; &#8211; und wieder mal mein Sammeltrieb triumphiert.

	Die einen sammeln Musikinstrumente, die anderen sammeln Briefmarken, Stofftiere, Fu&#223;ballbilder oder alte Autos. Sammeln kann man alles, egal ob es gew&#246;hnlich ist oder exklusiv. Das Sch&#246;ne daran: Das Talent dazu haben wir alle, denn Sammeln ist zutiefst menschlich. 

	Der Sammeltrieb hat uns einst das &#220;berleben gesichert. Die Menschen w&#228;ren l&#228;ngst ausgestorben, wenn sie nicht Nahrung und Brennholz gesammelt und Vorr&#228;te angelegt h&#228;tten.

	Das machen wir ja heute noch: Wir bunkern im Sommer Heiz&#246;l und Kaminholz f&#252;r den Winter, haben im Vorratsschrank Nudeln, Mehl und Zucker auf Reserve. Zu Sammlern aber macht uns aber erst die Leidenschaft f&#252;r Gegenst&#228;nde, die wir nicht zum &#220;berleben brauchen.

	Warum wir das tun? Ich glaube, im Sammeln steckt das Bed&#252;rfnis nach Ordnung. Die Reich des Sammlers ist eine geordnete Welt. Ein Paradies, aus dem ihn niemand vertreibt. 

	Verbotene Fr&#252;chte gibt es daran nicht. Daf&#252;r aber eine Unzahl von Versuchungen, denen man ohne Reue nachgeben kann. Und jedes neue St&#252;ck weckt die Neugier auf das n&#228;chste. 

	Der Mensch lebt nicht im Paradies. Man kann ihm aber nicht verdenken, dass er sich gelegentlich so f&#252;hlen will.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann_dirk.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Sonntag, 21. M&amp;#228;rz 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich werd&amp;#8217; regelm&amp;#228;&amp;#223;ig schwach. Ich hab&amp;#8217; ein Faible f&amp;#252;r elektrische Gitarren und besitze mehr davon als ich eigentlich brauche. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In meiner Band kann ich immer nur auf einer spielen, und bei Auftritten brauche ich zwei: eine zum Spielen und eine als Ersatz. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass ich &amp;#8222;nur noch diese eine haben muss&amp;#8220; &amp;#8211; und wieder mal mein Sammeltrieb triumphiert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die einen sammeln Musikinstrumente, die anderen sammeln Briefmarken, Stofftiere, Fu&amp;#223;ballbilder oder alte Autos. Sammeln kann man alles, egal ob es gew&amp;#246;hnlich ist oder exklusiv. Das Sch&amp;#246;ne daran: Das Talent dazu haben wir alle, denn Sammeln ist zutiefst menschlich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Sammeltrieb hat uns einst das &amp;#220;berleben gesichert. Die Menschen w&amp;#228;ren l&amp;#228;ngst ausgestorben, wenn sie nicht Nahrung und Brennholz gesammelt und Vorr&amp;#228;te angelegt h&amp;#228;tten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das machen wir ja heute noch: Wir bunkern im Sommer Heiz&amp;#246;l und Kaminholz f&amp;#252;r den Winter, haben im Vorratsschrank Nudeln, Mehl und Zucker auf Reserve. Zu Sammlern aber macht uns aber erst die Leidenschaft f&amp;#252;r Gegenst&amp;#228;nde, die wir nicht zum &amp;#220;berleben brauchen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum wir das tun? Ich glaube, im Sammeln steckt das Bed&amp;#252;rfnis nach Ordnung. Die Reich des Sammlers ist eine geordnete Welt. Ein Paradies, aus dem ihn niemand vertreibt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Verbotene Fr&amp;#252;chte gibt es daran nicht. Daf&amp;#252;r aber eine Unzahl von Versuchungen, denen man ohne Reue nachgeben kann. Und jedes neue St&amp;#252;ck weckt die Neugier auf das n&amp;#228;chste. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Mensch lebt nicht im Paradies. Man kann ihm aber nicht verdenken, dass er sich gelegentlich so f&amp;#252;hlen will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-03-21-60582.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 26 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Sie haben die Wahl</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Andachten, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Andachten</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 26. September 2009:

	Morgen haben sie die Wahl: Sie entscheiden, wer Deutschland in den n&#228;chsten vier Jahren regiert. Wenn sie w&#228;hlen gehen.

	Ich bin </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 26. September 2009:

	Morgen haben sie die Wahl: Sie entscheiden, wer Deutschland in den n&#228;chsten vier Jahren regiert. Wenn sie w&#228;hlen gehen.

	Ich bin mal gespannt. Vor allem auf eine Zahl: auf die Wahlbeteiligung.

	Warum? Egal wer morgen gewinnt &#8211; bei einer niedrigen Wahlbeteiligung ist der Sieg nur die H&#228;lfte wert. Eine geringe Wahlbeteiligung schw&#228;cht die Legitimation jeder Regierung.

	Sicher: Die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber es gibt kein besseres politisches System. Politiker machen Fehler. Aber das ist menschlich und kein Grund, sie zu verachten. 

	Alle Menschen machen Fehler &#8211; das ist die Folge unserer Freiheit. Wir k&#246;nnen entscheiden: tue ich das oder das oder lasse ich es ganz bleiben? Das gilt auch f&#252;r die Wahl.

	Wer frei ist, darf w&#228;hlen gehen. Gezwungen wird niemand.

	Aber ich finde: Wir k&#246;nnen froh sein, dass wir w&#228;hlen d&#252;rfen. In Afghanistan sind k&#252;rzlich die Menschen unter Lebensgefahr zu den Urnen gegangen, im Iran haben Menschen ebenfalls unter Lebensgefahr f&#252;r freie und faire Wahlen demonstriert &#8211; was w&#252;rden sie darum geben, wenn sie unsere Freiheit h&#228;tten!

	Deshalb gehe ich w&#228;hlen &#8211; und hoffe, dass ich damit meinen Kindern ein Vorbild bin!

	Was das mit &#8222;Evangelisch&#8220; zu tun hat? Sehr viel. Der Gedanke, dass Freiheit zu &#8230; verpflichtet, ist evangelisches Urgestein.

	Deshalb gebe ich morgen meine Stimme ab. Und hoffe, dass es m&#246;glichst viele andere es auch tun!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 26. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Morgen haben sie die Wahl: Sie entscheiden, wer Deutschland in den n&amp;#228;chsten vier Jahren regiert. Wenn sie w&amp;#228;hlen gehen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin mal gespannt. Vor allem auf eine Zahl: auf die Wahlbeteiligung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum? Egal wer morgen gewinnt &amp;#8211; bei einer niedrigen Wahlbeteiligung ist der Sieg nur die H&amp;#228;lfte wert. Eine geringe Wahlbeteiligung schw&amp;#228;cht die Legitimation jeder Regierung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sicher: Die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber es gibt kein besseres politisches System. Politiker machen Fehler. Aber das ist menschlich und kein Grund, sie zu verachten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alle Menschen machen Fehler &amp;#8211; das ist die Folge unserer Freiheit. Wir k&amp;#246;nnen entscheiden: tue ich das oder das oder lasse ich es ganz bleiben? Das gilt auch f&amp;#252;r die Wahl.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer frei ist, darf w&amp;#228;hlen gehen. Gezwungen wird niemand.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber ich finde: Wir k&amp;#246;nnen froh sein, dass wir w&amp;#228;hlen d&amp;#252;rfen. In Afghanistan sind k&amp;#252;rzlich die Menschen unter Lebensgefahr zu den Urnen gegangen, im Iran haben Menschen ebenfalls unter Lebensgefahr f&amp;#252;r freie und faire Wahlen demonstriert &amp;#8211; was w&amp;#252;rden sie darum geben, wenn sie unsere Freiheit h&amp;#228;tten!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb gehe ich w&amp;#228;hlen &amp;#8211; und hoffe, dass ich damit meinen Kindern ein Vorbild bin!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was das mit &amp;#8222;Evangelisch&amp;#8220; zu tun hat? Sehr viel. Der Gedanke, dass Freiheit zu &amp;#8230; verpflichtet, ist evangelisches Urgestein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deshalb gebe ich morgen meine Stimme ab. Und hoffe, dass es m&amp;#246;glichst viele andere es auch tun!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-26-12494.mp3"&gt;File Download (1:26 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 25 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Gott sei Dank - mir ist langweilig!</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. September 2009:

	Letzte Woche bin ich mit einer 6. Klasse gewandert. Das Ziel: ein riesiger Abenteuerspielplatz mit allem, was das Herz begehrt: Klettern, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. September 2009:

	Letzte Woche bin ich mit einer 6. Klasse gewandert. Das Ziel: ein riesiger Abenteuerspielplatz mit allem, was das Herz begehrt: Klettern, Schaukeln, Rutschen, Balancieren. &#8222;Langweilig wird&#8217;s den Sch&#252;lern dort ganz bestimmt nicht&#8220; &#8211; da war ich mir sicher.

	Von wegen. Wir waren noch keine Stunde dort, da kam der erste an: &#8222;Mir ist langweilig&#8220; 

	&#8222;Dann kann ich dir auch nicht helfen&#8220; hab ich geantwortet und alle weiteren Unmuts&#228;u&#223;erungen dieser Art ignoriert.

	Wenn jemanden langweilig ist &#8211; dann habe ich daf&#252;r nur wenig Verst&#228;ndnis.  Ich sehe ein, dass jemand eine Situation als langweilig empfinden kann. Aber mich st&#246;rt, dass Langeweile etwas Schlechtes sein soll.

	Klar: Es gibt echt was Besseres als verregnete Sonntage, lange Autofahrten oder Fu&#223;ballspiele ohne Torchancen. Auch manche Predigten und Schulstunden sind eine Geduldsprobe.

	Aber oft erscheint mir die Klage &#252;ber Langeweile als Zeichen von Bequemlichkeit und fehlender Geduld. Im Leben kann ich nicht einfach weiterzappen, wenn mir das aktuelle Programm nicht gef&#228;llt. 

	F&#252;r mich hat die Langweile etwas Gn&#228;diges: Sie l&#228;sst mich zur Ruhe kommen, ich habe Zeit f&#252;r mich, f&#252;r andere, vielleicht auch f&#252;r Gott&#8230;

	Ein Leben ohne Langeweile w&#228;re wie eine Woche mit sieben Arbeitstagen. Ohne Samstag und ohne Sonntag. F&#252;r mich ist dieser Tag ein echtes Geschenk. 

	Und darauf freuen sie sich doch heute ganz bestimmt. Also: sch&#246;nes Wochenende!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 25. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Letzte Woche bin ich mit einer 6. Klasse gewandert. Das Ziel: ein riesiger Abenteuerspielplatz mit allem, was das Herz begehrt: Klettern, Schaukeln, Rutschen, Balancieren. &amp;#8222;Langweilig wird&amp;#8217;s den Sch&amp;#252;lern dort ganz bestimmt nicht&amp;#8220; &amp;#8211; da war ich mir sicher.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Von wegen. Wir waren noch keine Stunde dort, da kam der erste an: &amp;#8222;Mir ist langweilig&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Dann kann ich dir auch nicht helfen&amp;#8220; hab ich geantwortet und alle weiteren Unmuts&amp;#228;u&amp;#223;erungen dieser Art ignoriert.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn jemanden langweilig ist &amp;#8211; dann habe ich daf&amp;#252;r nur wenig Verst&amp;#228;ndnis.  Ich sehe ein, dass jemand eine Situation als langweilig empfinden kann. Aber mich st&amp;#246;rt, dass Langeweile etwas Schlechtes sein soll.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Klar: Es gibt echt was Besseres als verregnete Sonntage, lange Autofahrten oder Fu&amp;#223;ballspiele ohne Torchancen. Auch manche Predigten und Schulstunden sind eine Geduldsprobe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber oft erscheint mir die Klage &amp;#252;ber Langeweile als Zeichen von Bequemlichkeit und fehlender Geduld. Im Leben kann ich nicht einfach weiterzappen, wenn mir das aktuelle Programm nicht gef&amp;#228;llt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r mich hat die Langweile etwas Gn&amp;#228;diges: Sie l&amp;#228;sst mich zur Ruhe kommen, ich habe Zeit f&amp;#252;r mich, f&amp;#252;r andere, vielleicht auch f&amp;#252;r Gott&amp;#8230;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Leben ohne Langeweile w&amp;#228;re wie eine Woche mit sieben Arbeitstagen. Ohne Samstag und ohne Sonntag. F&amp;#252;r mich ist dieser Tag ein echtes Geschenk. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und darauf freuen sie sich doch heute ganz bestimmt. Also: sch&amp;#246;nes Wochenende!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-25-12339.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Schwarze Tage</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. September 2009:

	Es war genau heute vor 140 Jahren: Die USA geraten in eine Finanzkrise, verursacht durch Spekulationen mit Gold. Der Tag ist als erster </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. September 2009:

	Es war genau heute vor 140 Jahren: Die USA geraten in eine Finanzkrise, verursacht durch Spekulationen mit Gold. Der Tag ist als erster &#8222;schwarzer Freitag&#8220; in die Geschichte eingegangen. 

	Der Brauch kommt urspr&#252;nglich aus England. Dort hat man wirtschaftlich bedeutsame Ungl&#252;ckstage schon l&#228;nger als &#8222;schwarze Tage&#8220; bezeichnet. Das Weltwirtschaftssystem hat schon einige solcher Ungl&#252;ckstage erlebt und &#252;berlebt. 

	Der Freitag steht in der Rangliste der Ungl&#252;ckstage ganz weit oben.  Jesus ist an einem Freitag gekreuzigt worden. F&#252;r die Kirche hat dieser Tag eine besondere Bedeutung &#8211; nach Karfreitag kommt Ostern, nach der Trauer die Freude. Alles andere ist Aberglaube. 

	Dass sich an bestimmten Wochentagen Unf&#228;lle h&#228;ufen, hat andere Gr&#252;nde. Freitags ist einfach mehr los auf den Stra&#223;en, viele wollen schnell ins Wochenende. 

	Aber auch der Donnerstag hat ein hohes Unfallpotential. F&#252;r andere ist Montag ein Pechtag &#8211; klar: als erster Arbeits- und Schultag nach dem Wochenende.

	Ich sehe die Sache n&#252;chtern und sage mir, dass bei einer begrenzten Zahl von Wochentagen gewisse H&#228;ufungen unvermeidlich sind. 

	Und im &#220;brigen halte ich mich an meinen Glauben, dass jeder neue Tag die Kraft f&#252;r etwas Gutes und Heilvolles in sich tr&#228;gt.

	Das w&#252;nsche ich Ihnen f&#252;r heute, f&#252;r morgen, f&#252;r die Zukunft.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 24. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es war genau heute vor 140 Jahren: Die USA geraten in eine Finanzkrise, verursacht durch Spekulationen mit Gold. Der Tag ist als erster &amp;#8222;schwarzer Freitag&amp;#8220; in die Geschichte eingegangen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Brauch kommt urspr&amp;#252;nglich aus England. Dort hat man wirtschaftlich bedeutsame Ungl&amp;#252;ckstage schon l&amp;#228;nger als &amp;#8222;schwarze Tage&amp;#8220; bezeichnet. Das Weltwirtschaftssystem hat schon einige solcher Ungl&amp;#252;ckstage erlebt und &amp;#252;berlebt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Freitag steht in der Rangliste der Ungl&amp;#252;ckstage ganz weit oben.  Jesus ist an einem Freitag gekreuzigt worden. F&amp;#252;r die Kirche hat dieser Tag eine besondere Bedeutung &amp;#8211; nach Karfreitag kommt Ostern, nach der Trauer die Freude. Alles andere ist Aberglaube. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass sich an bestimmten Wochentagen Unf&amp;#228;lle h&amp;#228;ufen, hat andere Gr&amp;#252;nde. Freitags ist einfach mehr los auf den Stra&amp;#223;en, viele wollen schnell ins Wochenende. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber auch der Donnerstag hat ein hohes Unfallpotential. F&amp;#252;r andere ist Montag ein Pechtag &amp;#8211; klar: als erster Arbeits- und Schultag nach dem Wochenende.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich sehe die Sache n&amp;#252;chtern und sage mir, dass bei einer begrenzten Zahl von Wochentagen gewisse H&amp;#228;ufungen unvermeidlich sind. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und im &amp;#220;brigen halte ich mich an meinen Glauben, dass jeder neue Tag die Kraft f&amp;#252;r etwas Gutes und Heilvolles in sich tr&amp;#228;gt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das w&amp;#252;nsche ich Ihnen f&amp;#252;r heute, f&amp;#252;r morgen, f&amp;#252;r die Zukunft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-24-12163.mp3"&gt;File Download (1:25 min / 1.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 23 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: 461.782.349</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. September 2009:

	461.782.349 &#8211; so viele Worte spricht jeder von uns im Leben. Ok, die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger, aber im Schnitt </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. September 2009:

	461.782.349 &#8211; so viele Worte spricht jeder von uns im Leben. Ok, die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger, aber im Schnitt macht das 461.782.349 Worte.

	Erz&#228;hlen, diskutieren, streiten, scherzen, l&#228;stern, fluchen und beten. Manchmal reden wir ohne nachzudenken, manchmal ringen wir um jedes Wort. Manchmal gen&#252;gt ein einziges, um Heil oder Unheil anzurichten.

	Gelegentlich machen Worte sogar Geschichte, aber die stammen meistens von anderen. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, ob diese Worte besonders gut sind. Wichtiger ist: wer sie sagt und in welchem Moment. 

	461.782.349 Worte &#8211; die meisten davon sind fl&#252;chtig, werden vergessen. Die wirklich bedeutsamen machen einen Bruchteil davon aus. Wichtige Entscheidungen, gute oder schlechte Nachrichten sind meistens schnell gesagt. Zum Beispiel: &#8222;Mama, ich hab&#8217; eine F&#252;nf in Mathe&#8220; oder  &#8222;Ich liebe Dich&#8220;. 

	Manche Worte pr&#228;gen sich besonders gut ein. Oft ist es eine besondere Atmosph&#228;re, die de Worten ein besonderes Gewicht verleiht: die Weihnachtsgeschichte in der Kirche am Heiligen Abend geh&#246;rt f&#252;r mich dazu.

	Gemessen an unserer durchschnittlichen Lebenszeit produzieren wir t&#228;glich rund 16.000 W&#246;rter. Die meisten nach dem Grundsatz, dass viel geredet wird, wenn der Tag lang ist.

	Und weil das so ist, w&#252;nsche ich Ihnen, dass heute wenigstens eins dabei ist, dass Ihnen gut tut.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 23. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;461.782.349 &amp;#8211; so viele Worte spricht jeder von uns im Leben. Ok, die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger, aber im Schnitt macht das 461.782.349 Worte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Erz&amp;#228;hlen, diskutieren, streiten, scherzen, l&amp;#228;stern, fluchen und beten. Manchmal reden wir ohne nachzudenken, manchmal ringen wir um jedes Wort. Manchmal gen&amp;#252;gt ein einziges, um Heil oder Unheil anzurichten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gelegentlich machen Worte sogar Geschichte, aber die stammen meistens von anderen. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, ob diese Worte besonders gut sind. Wichtiger ist: wer sie sagt und in welchem Moment. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;461.782.349 Worte &amp;#8211; die meisten davon sind fl&amp;#252;chtig, werden vergessen. Die wirklich bedeutsamen machen einen Bruchteil davon aus. Wichtige Entscheidungen, gute oder schlechte Nachrichten sind meistens schnell gesagt. Zum Beispiel: &amp;#8222;Mama, ich hab&amp;#8217; eine F&amp;#252;nf in Mathe&amp;#8220; oder  &amp;#8222;Ich liebe Dich&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manche Worte pr&amp;#228;gen sich besonders gut ein. Oft ist es eine besondere Atmosph&amp;#228;re, die de Worten ein besonderes Gewicht verleiht: die Weihnachtsgeschichte in der Kirche am Heiligen Abend geh&amp;#246;rt f&amp;#252;r mich dazu.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gemessen an unserer durchschnittlichen Lebenszeit produzieren wir t&amp;#228;glich rund 16.000 W&amp;#246;rter. Die meisten nach dem Grundsatz, dass viel geredet wird, wenn der Tag lang ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und weil das so ist, w&amp;#252;nsche ich Ihnen, dass heute wenigstens eins dabei ist, dass Ihnen gut tut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-23-11993.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Woran hängt Ihr Herz?</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Andachten, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Andachten</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 22. September 2009:

	Auf der Autobahnrastst&#228;tte hatte er neben uns geparkt. Ein Mann mit seinem Ford Capri Baujahr 1972.  Mit seinem kultigen Design ein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 22. September 2009:

	Auf der Autobahnrastst&#228;tte hatte er neben uns geparkt. Ein Mann mit seinem Ford Capri Baujahr 1972.  Mit seinem kultigen Design ein absoluter Hingucker. 

	&#8222;Boah, echt geil die Karre!&#8220; hat ein Mann spontan gesagt. Sofort haben wildfremde Menschen gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht: &#8222;Ja, so einen hatte ich auch mal!&#8220;

	Original war der Wagen nicht mehr, aber aus Originalteilen restauriert &#8211; das hat der Besitzer gesagt. Allein der Kotfl&#252;gel hat 900 Euro gekostet.

	Andere w&#228;ren froh, wenn sie monatlich soviel zum Leben h&#228;tten. Man sollte meinen, dass die Leute in Krisenzeiten vern&#252;nftig bleiben und ihr Geld zusammenhalten. 

	Aber was ist schon Vernunft gegen die Magie, die in einem alten Auto steckt! Andere geben ihr Geld f&#252;r Urlaub oder Kino aus. Wer will da &#252;ber Sinn und Unsinn richten?

	Ich konnte den Autofreak gut verstehen. Und habe mich an einen Satz von Martin Luther erinnert: &#8222;Woran du dein Herz h&#228;ngst, das ist eigentlich dein Gott&#8220;. 

	Die Frage ist nicht, ob ich mein Herz an etwas h&#228;nge, sondern woran. Ich kann mein Herz an vieles h&#228;ngen: an Menschen, an Dinge, an h&#246;here Wesen. Eigentlich an fast alles. Entscheidend ist, wie frei ich dabei bleibe. (Ich f&#228;nde es gut, wenn hier noch konkreter erw&#228;hnt w&#252;rde, frei wozu ich bleiben soll)

	Dann bleibt ein altes Auto, was es ist: kein Gott, sondern ein altes Auto. Und wundersch&#246;n anzusehen!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 22. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf der Autobahnrastst&amp;#228;tte hatte er neben uns geparkt. Ein Mann mit seinem Ford Capri Baujahr 1972.  Mit seinem kultigen Design ein absoluter Hingucker. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Boah, echt geil die Karre!&amp;#8220; hat ein Mann spontan gesagt. Sofort haben wildfremde Menschen gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht: &amp;#8222;Ja, so einen hatte ich auch mal!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Original war der Wagen nicht mehr, aber aus Originalteilen restauriert &amp;#8211; das hat der Besitzer gesagt. Allein der Kotfl&amp;#252;gel hat 900 Euro gekostet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Andere w&amp;#228;ren froh, wenn sie monatlich soviel zum Leben h&amp;#228;tten. Man sollte meinen, dass die Leute in Krisenzeiten vern&amp;#252;nftig bleiben und ihr Geld zusammenhalten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber was ist schon Vernunft gegen die Magie, die in einem alten Auto steckt! Andere geben ihr Geld f&amp;#252;r Urlaub oder Kino aus. Wer will da &amp;#252;ber Sinn und Unsinn richten?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich konnte den Autofreak gut verstehen. Und habe mich an einen Satz von Martin Luther erinnert: &amp;#8222;Woran du dein Herz h&amp;#228;ngst, das ist eigentlich dein Gott&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Frage ist nicht, ob ich mein Herz an etwas h&amp;#228;nge, sondern woran. Ich kann mein Herz an vieles h&amp;#228;ngen: an Menschen, an Dinge, an h&amp;#246;here Wesen. Eigentlich an fast alles. Entscheidend ist, wie frei ich dabei bleibe. (Ich f&amp;#228;nde es gut, wenn hier noch konkreter erw&amp;#228;hnt w&amp;#252;rde, frei wozu ich bleiben soll)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann bleibt ein altes Auto, was es ist: kein Gott, sondern ein altes Auto. Und wundersch&amp;#246;n anzusehen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-22-48985.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Schon wieder Papierstau!!!</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 21. September 2009:

	Papierstau &#8211; kein anderes Wort versetzt mich und meine Kollegen so in Angst und Schrecken wie die Meldung &#8222;Papierstau&#8220;. Wenn </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 21. September 2009:

	Papierstau &#8211; kein anderes Wort versetzt mich und meine Kollegen so in Angst und Schrecken wie die Meldung &#8222;Papierstau&#8220;. Wenn der Kopierer streikt, herrscht Alarm im Lehrerzimmer. Ohne Kopierer geht gar nichts &#8211; oder fast gar nichts. 

	Papierstau &#8211; das passiert mindestens einmal am Tag. Inzwischen kenne ich unseren Kopierer und seine Macken. Ich wei&#223;, wo ich suchen muss, damit er wieder l&#228;uft. Das funktioniert &#8211; meistens. Aber manchmal hilft nur noch eins: Ausschalten und wieder einschalten. Dann ist die Blockade beseitigt.

	So ein An- und Aus-Knopf ist eine feine Sache. Einfach dr&#252;cken, und die Probleme sind gel&#246;scht. Der Kopierer l&#228;uft dann wieder, als w&#228;re nichts passiert. 

	W&#228;re doch praktisch, wenn ich mein Leben auch mittendrin einfach mal neu starten k&#246;nnte. Wenn einfach alles nur noch nervt: Einfach aus- und wieder einschalten, und der ganze &#196;rger w&#228;re gel&#246;scht.

	Das w&#228;re sch&#246;n &#8211; und entsetzlich langweilig. Dann g&#228;be es keine Krisen, keine Entscheidungen &#8211; nichts, woraus ich lerne, was mich ver&#228;ndert und weiterbringt. Keine R&#252;cksicht, keine Verantwortung &#8211; mit An- und Aus-Knopf w&#228;re ich f&#252;r mich selbst und f&#252;r andere ein Fremder.

	Neu anfangen kann ich immer. Aber eben nie ohne meine Vergangenheit. Sie geh&#246;rt zu meinem Leben &#8211; so wie Gott es mir geschenkt hat. Der Kopierer l&#246;scht die Vergangenheit auf Knopfdruck. Aber als Mensch funktioniere ich anders. Ich kann nicht vergessen. Und will&#8217;s auch nicht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 21. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Papierstau &amp;#8211; kein anderes Wort versetzt mich und meine Kollegen so in Angst und Schrecken wie die Meldung &amp;#8222;Papierstau&amp;#8220;. Wenn der Kopierer streikt, herrscht Alarm im Lehrerzimmer. Ohne Kopierer geht gar nichts &amp;#8211; oder fast gar nichts. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Papierstau &amp;#8211; das passiert mindestens einmal am Tag. Inzwischen kenne ich unseren Kopierer und seine Macken. Ich wei&amp;#223;, wo ich suchen muss, damit er wieder l&amp;#228;uft. Das funktioniert &amp;#8211; meistens. Aber manchmal hilft nur noch eins: Ausschalten und wieder einschalten. Dann ist die Blockade beseitigt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ein An- und Aus-Knopf ist eine feine Sache. Einfach dr&amp;#252;cken, und die Probleme sind gel&amp;#246;scht. Der Kopierer l&amp;#228;uft dann wieder, als w&amp;#228;re nichts passiert. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;W&amp;#228;re doch praktisch, wenn ich mein Leben auch mittendrin einfach mal neu starten k&amp;#246;nnte. Wenn einfach alles nur noch nervt: Einfach aus- und wieder einschalten, und der ganze &amp;#196;rger w&amp;#228;re gel&amp;#246;scht.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das w&amp;#228;re sch&amp;#246;n &amp;#8211; und entsetzlich langweilig. Dann g&amp;#228;be es keine Krisen, keine Entscheidungen &amp;#8211; nichts, woraus ich lerne, was mich ver&amp;#228;ndert und weiterbringt. Keine R&amp;#252;cksicht, keine Verantwortung &amp;#8211; mit An- und Aus-Knopf w&amp;#228;re ich f&amp;#252;r mich selbst und f&amp;#252;r andere ein Fremder.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neu anfangen kann ich immer. Aber eben nie ohne meine Vergangenheit. Sie geh&amp;#246;rt zu meinem Leben &amp;#8211; so wie Gott es mir geschenkt hat. Der Kopierer l&amp;#246;scht die Vergangenheit auf Knopfdruck. Aber als Mensch funktioniere ich anders. Ich kann nicht vergessen. Und will&amp;#8217;s auch nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-09-21-49140.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 23 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Sie haben die Wahl!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:

	Heute wird gew&#228;hlt &#8211; und zwar der Bundespr&#228;sident oder die Bundespr&#228;sidentin. Horst K&#246;hler oder Gesine Schwan. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:

	Heute wird gew&#228;hlt &#8211; und zwar der Bundespr&#228;sident oder die Bundespr&#228;sidentin. Horst K&#246;hler oder Gesine Schwan. 

	Gew&#228;hlt wird alle f&#252;nf Jahre. Immer so wie heute am 23. Mai. Der Grund: Am 23. Mai ist Verfassungstag. Heute vor 60 Jahren hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz verabschiedet. Deutschland wurde dadurch zur Demokratie und zum Rechtsstaat. 

	Alles, was der Staat tut,  muss sich seit dem an den Normen orientieren, die das Grundgesetz verbindlich vorgibt: Freiheit, Gleichheit, Menschenw&#252;rde &#8211; &#8222;im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen&#8220;, so hei&#223;t es in der deutschen Verfassung. 

	Das Grundgesetz sagt ganz klar: der Staat und seine Vertreter kriegen ihre Macht von den Menschen, nicht von Gott. Aber sie m&#252;ssen sich vor beiden verantworten: vor den Menschen und vor Gott.

	Damit sind die Verh&#228;ltnisse klar. Gut, dass das so im Grundgesetz steht. Und gut auch, dass bisher alle Versuche gescheitert sind, den Hinweis auf Gott aus der Verfassung zu streichen. Die gab es n&#228;mlich, und je mehr die Kirchen an Boden verlieren, um so lauter werden diese Stimmen.

	Ohne den Hinweis auf Gott w&#228;re der Mensch wieder die letzte und h&#246;chste Instanz. Wohin das f&#252;hren kann, haben wir bei Hitler und den Nazis gesehen. 

	Besser also, es bleibt wie es ist: Mit einer klaren Ansage, dass es eine Grenze zwischen Mensch und Gott gibt. Und dem Hinweis, dass wir unser Handeln im Himmel und auf der Erde verantworten m&#252;ssen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute wird gew&amp;#228;hlt &amp;#8211; und zwar der Bundespr&amp;#228;sident oder die Bundespr&amp;#228;sidentin. Horst K&amp;#246;hler oder Gesine Schwan. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gew&amp;#228;hlt wird alle f&amp;#252;nf Jahre. Immer so wie heute am 23. Mai. Der Grund: Am 23. Mai ist Verfassungstag. Heute vor 60 Jahren hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz verabschiedet. Deutschland wurde dadurch zur Demokratie und zum Rechtsstaat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alles, was der Staat tut,  muss sich seit dem an den Normen orientieren, die das Grundgesetz verbindlich vorgibt: Freiheit, Gleichheit, Menschenw&amp;#252;rde &amp;#8211; &amp;#8222;im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen&amp;#8220;, so hei&amp;#223;t es in der deutschen Verfassung. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Grundgesetz sagt ganz klar: der Staat und seine Vertreter kriegen ihre Macht von den Menschen, nicht von Gott. Aber sie m&amp;#252;ssen sich vor beiden verantworten: vor den Menschen und vor Gott.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit sind die Verh&amp;#228;ltnisse klar. Gut, dass das so im Grundgesetz steht. Und gut auch, dass bisher alle Versuche gescheitert sind, den Hinweis auf Gott aus der Verfassung zu streichen. Die gab es n&amp;#228;mlich, und je mehr die Kirchen an Boden verlieren, um so lauter werden diese Stimmen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ohne den Hinweis auf Gott w&amp;#228;re der Mensch wieder die letzte und h&amp;#246;chste Instanz. Wohin das f&amp;#252;hren kann, haben wir bei Hitler und den Nazis gesehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Besser also, es bleibt wie es ist: Mit einer klaren Ansage, dass es eine Grenze zwischen Mensch und Gott gibt. Und dem Hinweis, dass wir unser Handeln im Himmel und auf der Erde verantworten m&amp;#252;ssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-23-66101.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 22 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Mehr Christ als Du denkst!</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 22. Mai 2009:

	&#8222;Du bist mehr Christ als du denkst&#8220;. Das hatte ich so noch nie geh&#246;rt. Es ging mal wieder um die Frage, wozu Religionsunterricht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Freitag, 22. Mai 2009:

	&#8222;Du bist mehr Christ als du denkst&#8220;. Das hatte ich so noch nie geh&#246;rt. Es ging mal wieder um die Frage, wozu Religionsunterricht gut ist und warum das Christentum in den Stundenplan geh&#246;rt. &#8222;Weil du mehr Christ bist als du denkst&#8220;.

	Klingt einleuchtend &#8211; zun&#228;chst. Demnach ist jede und jeder wenigstens ein bisschen Christ. 
F&#252;r alle Getauften gilt das sowieso: Wer getauft wurde, ist Christ. Von Gott her besteht diese Verbindung lebenslang.

	Aber was ist mit den Nicht-Getauften und den Noch-nicht-Getauften? In meinem Unterricht sitzen viele davon. Dazu die vielen, denen trotz Taufe der Glaube trotzdem fremd ist.

	Ich mache das Christsein deshalb schon lange nicht mehr nur an der Taufe fest. Das Christentum hat unsere Kultur beeinflusst &#8211; und zwar nicht nur Goethe, D&#252;rer und Bach. Auch Rock, Pop und Werbung haben die Bibel f&#252;r sich entdeckt und benutzen gerne religi&#246;se Bilder. 

	Mir w&#228;re es nat&#252;rlich lieber, wenn Religion nicht nur die Werbung bebildern, sondern die Herzen der Menschen ansprechen w&#252;rde. Aber vielleicht tut sie es ja, ohne dass man&#8217;s immer merkt.

	Genau das ist meine Hoffnung: Dass es unterschwellig viel mehr Christen gibt, als die offiziellen Statistiken melden &#8211; ob getauft oder nicht. Menschen, die in dem, was sie glauben und tun Christen sind. Ohne dass ihnen das immer klar ist.

	Nehmen sie&#8217;s deshalb mit als Ermutigung f&#252;r diesen Tag: &#8222;Du bist mehr Christ als du denkst.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Freitag, 22. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Du bist mehr Christ als du denkst&amp;#8220;. Das hatte ich so noch nie geh&amp;#246;rt. Es ging mal wieder um die Frage, wozu Religionsunterricht gut ist und warum das Christentum in den Stundenplan geh&amp;#246;rt. &amp;#8222;Weil du mehr Christ bist als du denkst&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Klingt einleuchtend &amp;#8211; zun&amp;#228;chst. Demnach ist jede und jeder wenigstens ein bisschen Christ. &lt;br /&gt;
F&amp;#252;r alle Getauften gilt das sowieso: Wer getauft wurde, ist Christ. Von Gott her besteht diese Verbindung lebenslang.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber was ist mit den Nicht-Getauften und den Noch-nicht-Getauften? In meinem Unterricht sitzen viele davon. Dazu die vielen, denen trotz Taufe der Glaube trotzdem fremd ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich mache das Christsein deshalb schon lange nicht mehr nur an der Taufe fest. Das Christentum hat unsere Kultur beeinflusst &amp;#8211; und zwar nicht nur Goethe, D&amp;#252;rer und Bach. Auch Rock, Pop und Werbung haben die Bibel f&amp;#252;r sich entdeckt und benutzen gerne religi&amp;#246;se Bilder. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir w&amp;#228;re es nat&amp;#252;rlich lieber, wenn Religion nicht nur die Werbung bebildern, sondern die Herzen der Menschen ansprechen w&amp;#252;rde. Aber vielleicht tut sie es ja, ohne dass man&amp;#8217;s immer merkt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genau das ist meine Hoffnung: Dass es unterschwellig viel mehr Christen gibt, als die offiziellen Statistiken melden &amp;#8211; ob getauft oder nicht. Menschen, die in dem, was sie glauben und tun Christen sind. Ohne dass ihnen das immer klar ist.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nehmen sie&amp;#8217;s deshalb mit als Ermutigung f&amp;#252;r diesen Tag: &amp;#8222;Du bist mehr Christ als du denkst.&amp;#8220; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-22-65878.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 21 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Männerhimmel</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 21. Mai 2009:

	Heute ist Christi Himmelfahrt und der Himmel, der kann ganz verschieden aussehen, zum Beispiel so:

	&#8222;Und am Ende der Stra&#223;e steht ein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 21. Mai 2009:

	Heute ist Christi Himmelfahrt und der Himmel, der kann ganz verschieden aussehen, zum Beispiel so:

	&#8222;Und am Ende der Stra&#223;e steht ein Haus am See. Orangenbaumbl&#228;tter liegen auf dem Weg. 
Ich hab 20 Kinder meine Frau ist sch&#246;n. Alle kommen vorbei ich brauch nie rauszugehen.&#8220; 

	So nah kann der Himmel sein und so einfach: sch&#246;ne Frauen, Fleisch auf dem Grill, genug zu Trinken und der Blick auf den See.

	&#8220;Haus am See&#8221; von Peter Fox ist ein echter M&#228;nnerhimmel. Und genau dahin sind Heerscharen von M&#228;nnern heute wieder unterwegs &#8211; Unterwegs zum M&#228;nnerhimmel &#8211; heute, an Christi Himmelfahrt, dem inoffiziellen Vatertag. Manche als reine M&#228;nnergesellschaft, andere mit ihren Familien.

	Apropos M&#228;nnerhimmel: Die Bibel erz&#228;hlt, dass Jesus nach seiner Auferstehung vor den Augen seiner J&#252;nger zum Himmel f&#228;hrt. Ein paar Frauen sind dabei, aber ansonsten ist diese Himmelfahrt reine M&#228;nnersache. Auch der Blick zum Himmel, wo sie nichts sehen au&#223;er Blau und ein paar Wolken. Bis ihnen ein Engel sagt:  &#8222;Bleibt nicht stehen, sondern macht euch auf den Weg. Starrt nicht in den Himmel, sondern achtet auf die Welt vor euren F&#252;&#223;en. Dort wird Jesus euch begegnen&#8220;.

	Himmelfahrt erinnert an Jesus als Bindeglied zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch. Der Himmel ist n&#228;her als wir denken. Er ber&#252;hrt die Erde und wird greifbar. 

	F&#252;r echte Kerle als M&#228;nnerhimmel. F&#252;r alle anderen als Menschenhimmel.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Donnerstag, 21. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute ist Christi Himmelfahrt und der Himmel, der kann ganz verschieden aussehen, zum Beispiel so:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Und am Ende der Stra&amp;#223;e steht ein Haus am See. Orangenbaumbl&amp;#228;tter liegen auf dem Weg. &lt;br /&gt;
Ich hab 20 Kinder meine Frau ist sch&amp;#246;n. Alle kommen vorbei ich brauch nie rauszugehen.&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So nah kann der Himmel sein und so einfach: sch&amp;#246;ne Frauen, Fleisch auf dem Grill, genug zu Trinken und der Blick auf den See.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8220;Haus am See&amp;#8221; von Peter Fox ist ein echter M&amp;#228;nnerhimmel. Und genau dahin sind Heerscharen von M&amp;#228;nnern heute wieder unterwegs &amp;#8211; Unterwegs zum M&amp;#228;nnerhimmel &amp;#8211; heute, an Christi Himmelfahrt, dem inoffiziellen Vatertag. Manche als reine M&amp;#228;nnergesellschaft, andere mit ihren Familien.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Apropos M&amp;#228;nnerhimmel: Die Bibel erz&amp;#228;hlt, dass Jesus nach seiner Auferstehung vor den Augen seiner J&amp;#252;nger zum Himmel f&amp;#228;hrt. Ein paar Frauen sind dabei, aber ansonsten ist diese Himmelfahrt reine M&amp;#228;nnersache. Auch der Blick zum Himmel, wo sie nichts sehen au&amp;#223;er Blau und ein paar Wolken. Bis ihnen ein Engel sagt:  &amp;#8222;Bleibt nicht stehen, sondern macht euch auf den Weg. Starrt nicht in den Himmel, sondern achtet auf die Welt vor euren F&amp;#252;&amp;#223;en. Dort wird Jesus euch begegnen&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Himmelfahrt erinnert an Jesus als Bindeglied zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und Mensch. Der Himmel ist n&amp;#228;her als wir denken. Er ber&amp;#252;hrt die Erde und wird greifbar. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r echte Kerle als M&amp;#228;nnerhimmel. F&amp;#252;r alle anderen als Menschenhimmel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-21-65675.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 20 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Die Flasche ohne Rest</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 20. September 2009:

	Endlich ist sie da! Die Flasche ohne Rest. Die Flasche, in der nichts &#252;brigbleibt. Kein &#196;rger mehr mit Ketchupresten. Wenn nichts </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 20. September 2009:

	Endlich ist sie da! Die Flasche ohne Rest. Die Flasche, in der nichts &#252;brigbleibt. Kein &#196;rger mehr mit Ketchupresten. Wenn nichts mehr rauskommt, ist nichts mehr drin. 

	Na ja &#8211; fast. 4% bleiben drin. Aber das ist ein echter Fortschritt. Eine neuartige Beschichtung macht&#180;s m&#246;glich. Die Ketchupflasche ohne Rest &#8211; fast ohne Rest &#8211; kommt demn&#228;chst in den Handel. 

	Aber uns werden trotzdem jede Menge Reste bleiben: Beim letzten Tropfen Wein, dem letzten Kr&#252;mel Brot, beim Rest im Nutella-Glas: Da kann ich noch so viel sch&#252;tteln, kratzen, dr&#252;cken. Irgendwas bleibt immer zur&#252;ck und das nicht nur bei Nahrungsmitteln. 

	Im Verlauf des Lebens kommt ganz sch&#246;n was zusammen an Resten: unerledigte Aufgaben, unerf&#252;llte Tr&#228;ume, aufgeschobene Entscheidungen, offen gebliebene Schuld. 

	Belastend? Ja, gelegentlich. Mit allem aufr&#228;umen, das eigene Leben entr&#252;mpeln, ausmisten, w&#228;re schon gut. Aber zu viel f&#252;r mich alleine. 

	Ein Leben ohne diese R&#252;ckst&#228;nde w&#228;re schon. Aber auch ziemlich steril, ohne Bindung an Vergangenes, ohne neuen Ansatz f&#252;r die Zukunft, ohne Geschichte eben. Wie eine Teflonpfanne, an der alles abgleitet.

	Meine Erfahrung sagt mir, die Reste geh&#246;ren zu meinem Leben dazu. so ist es mit von Gott geschenkt und so muss ich es vor ihm und meinem N&#228;chsten verantworten. So und nur so kann etwas Neues draus werden.

	Wie mit dem Rest in der Ketchupflasche. Den lasse ich einfach drin, bis es wieder Nudeln mit Tomatenso&#223;e gibt: Etwas Wasser dazu, sch&#252;tteln, in die So&#223;e kippen, Problem erledigt!

	Manche Reste haben auch ihr Gutes!</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Mittwoch, 20. September 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Endlich ist sie da! Die Flasche ohne Rest. Die Flasche, in der nichts &amp;#252;brigbleibt. Kein &amp;#196;rger mehr mit Ketchupresten. Wenn nichts mehr rauskommt, ist nichts mehr drin. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Na ja &amp;#8211; fast. 4% bleiben drin. Aber das ist ein echter Fortschritt. Eine neuartige Beschichtung macht&amp;#180;s m&amp;#246;glich. Die Ketchupflasche ohne Rest &amp;#8211; fast ohne Rest &amp;#8211; kommt demn&amp;#228;chst in den Handel. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber uns werden trotzdem jede Menge Reste bleiben: Beim letzten Tropfen Wein, dem letzten Kr&amp;#252;mel Brot, beim Rest im Nutella-Glas: Da kann ich noch so viel sch&amp;#252;tteln, kratzen, dr&amp;#252;cken. Irgendwas bleibt immer zur&amp;#252;ck und das nicht nur bei Nahrungsmitteln. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Verlauf des Lebens kommt ganz sch&amp;#246;n was zusammen an Resten: unerledigte Aufgaben, unerf&amp;#252;llte Tr&amp;#228;ume, aufgeschobene Entscheidungen, offen gebliebene Schuld. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Belastend? Ja, gelegentlich. Mit allem aufr&amp;#228;umen, das eigene Leben entr&amp;#252;mpeln, ausmisten, w&amp;#228;re schon gut. Aber zu viel f&amp;#252;r mich alleine. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Leben ohne diese R&amp;#252;ckst&amp;#228;nde w&amp;#228;re schon. Aber auch ziemlich steril, ohne Bindung an Vergangenes, ohne neuen Ansatz f&amp;#252;r die Zukunft, ohne Geschichte eben. Wie eine Teflonpfanne, an der alles abgleitet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meine Erfahrung sagt mir, die Reste geh&amp;#246;ren zu meinem Leben dazu. so ist es mit von Gott geschenkt und so muss ich es vor ihm und meinem N&amp;#228;chsten verantworten. So und nur so kann etwas Neues draus werden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie mit dem Rest in der Ketchupflasche. Den lasse ich einfach drin, bis es wieder Nudeln mit Tomatenso&amp;#223;e gibt: Etwas Wasser dazu, sch&amp;#252;tteln, in die So&amp;#223;e kippen, Problem erledigt!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Manche Reste haben auch ihr Gutes!  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-20-65307.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 19 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Wer ist systemrelevant?</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 19. Mai 2009:

	Haben Sie das Wort &#8222;systemrelevant&#8220; schon mal geh&#246;rt? Das gibt es noch gar nicht so lange. Genauer: erst seit der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Dienstag, 19. Mai 2009:

	Haben Sie das Wort &#8222;systemrelevant&#8220; schon mal geh&#246;rt? Das gibt es noch gar nicht so lange. Genauer: erst seit der Wirtschaftskrise. 

	Wenn Banken oder Autofirmen die Pleite droht, soll der Staat sie retten, wenn sie &#8222;systemrelevant&#8220; sind. Gemeint ist damit: Wenn sie zu gro&#223; und zu wichtig sind, um sie pleite gehen zu lassen. Ihr Bankrott h&#228;tte unabsehbare Folgen f&#252;r die Weltwirtschaft.

	Aber: ab wann ist ein Unternehmen &#8222;systemrelevant&#8220;? Man kann zum Beispiel sagen: Erst ab einer bestimmten Zahl von Arbeitspl&#228;tzen. Dann sind Banken eindeutig systemrelevant. 

	F&#252;r mich geht es hier aber um die Frage der Gerechtigkeit: Was ist mit den kleinen und mittelst&#228;ndischen Betrieben? Die stellen immer noch die meisten Arbeitspl&#228;tze und sind genau so wichtig f&#252;r das gro&#223;e Ganze.

	Und wie &#8222;systemrelevant&#8220; ist jeder einzelne Mensch mit seinen besonderen Gaben? Wie unverzichtbar ist er f&#252;r die vielen Systeme, zu denen er geh&#246;rt: F&#252;r die Firma, die Familie, den Verein, die Kirchengemeinde?

	Aus biblischer Sicht ist die Sache klar: Meine Systemrelevanz hat ihren Ursprung in Gott. Als Gottes Ebenbild ist jeder Mensch &#8222;systemrelevant&#8220;: Voraussetzungslos wichtig , wertvoll und einmalig. 

	Politik und Wirtschaft denken in anderen Gr&#246;&#223;enordnungen. Letztlich aber geht es um Menschen. Jeder einzelne hat einen unsch&#228;tzbar hohen Wert. Zu hoch, um fallen gelassen zu werden.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Dienstag, 19. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben Sie das Wort &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220; schon mal geh&amp;#246;rt? Das gibt es noch gar nicht so lange. Genauer: erst seit der Wirtschaftskrise. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn Banken oder Autofirmen die Pleite droht, soll der Staat sie retten, wenn sie &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220; sind. Gemeint ist damit: Wenn sie zu gro&amp;#223; und zu wichtig sind, um sie pleite gehen zu lassen. Ihr Bankrott h&amp;#228;tte unabsehbare Folgen f&amp;#252;r die Weltwirtschaft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber: ab wann ist ein Unternehmen &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220;? Man kann zum Beispiel sagen: Erst ab einer bestimmten Zahl von Arbeitspl&amp;#228;tzen. Dann sind Banken eindeutig systemrelevant. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r mich geht es hier aber um die Frage der Gerechtigkeit: Was ist mit den kleinen und mittelst&amp;#228;ndischen Betrieben? Die stellen immer noch die meisten Arbeitspl&amp;#228;tze und sind genau so wichtig f&amp;#252;r das gro&amp;#223;e Ganze.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und wie &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220; ist jeder einzelne Mensch mit seinen besonderen Gaben? Wie unverzichtbar ist er f&amp;#252;r die vielen Systeme, zu denen er geh&amp;#246;rt: F&amp;#252;r die Firma, die Familie, den Verein, die Kirchengemeinde?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus biblischer Sicht ist die Sache klar: Meine Systemrelevanz hat ihren Ursprung in Gott. Als Gottes Ebenbild ist jeder Mensch &amp;#8222;systemrelevant&amp;#8220;: Voraussetzungslos wichtig , wertvoll und einmalig. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Politik und Wirtschaft denken in anderen Gr&amp;#246;&amp;#223;enordnungen. Letztlich aber geht es um Menschen. Jeder einzelne hat einen unsch&amp;#228;tzbar hohen Wert. Zu hoch, um fallen gelassen zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-19-64744.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 18 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Vergiss es einfach!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 18. Mai 2009:

	&#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; das sage ich, wenn ich keine Lust auf Erkl&#228;rungen habe. &#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; so </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 18. Mai 2009:

	&#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; das sage ich, wenn ich keine Lust auf Erkl&#228;rungen habe. &#8222;Vergiss es einfach&#8220; &#8211; so breche ich Gespr&#228;che ab, wenn ich glaube: Es ist zwecklos, weiterzureden. &#8222;Vergiss es einfach!&#8220; Ich setze dabei voraus, dass Vergessen einfach ist. Vergessen macht den Alltag erst m&#246;glich, weil es die Seele reinigt. 

	Vergessen ist so einfach wie menschlich &#8211; das dachte ich, bis ich die Geschichte von Jill Price h&#246;rte. Es klingt unglaublich: Jill Price kann nicht vergessen. Vielleicht w&#252;rde sie ja gerne. Doch dazu m&#252;sste sie wissen, wie das geht.  . 

	Die 42j&#228;hrige Amerikanerin ist eine wissenschaftliche Sensation. Ihr Gehirn speichert alles. Das Ph&#228;nomen ist so selten, dass es daf&#252;r nicht einmal einen Namen gibt.

	Jill Price kann sich an jeden Tag ihres Lebens genau erinnern, seit ihrem 9.Lebensjahr.

	Jedes b&#246;se Wort, jeder Fehler, jede Angst und jeder Schmerz ist f&#252;r sie gegenw&#228;rtig. Bei ihr heilt die Zeit keine Wunden. 

	Ich frage mich: Wie kann man lieben, wenn man nicht vergisst? Und wie kann man verzeihen, wenn jeder Schmerz immer gegenw&#228;rtig bleibt? Wie kann man &#252;berhaupt leben, wenn die Erinnerung zum K&#228;fig wird?

	Ich m&#246;chte nicht mit Jill Price tauschen. Die eigene Vergangenheit st&#228;ndig zu durchleben w&#228;re f&#252;r mich die H&#246;lle.

	Danke, Gott, dass ich vergessen kann, entf&#228;hrt es mir spontan, wenn ich so etwas h&#246;re. Und ich nehme mir vor, in Zukunft gelassener zu bleiben, wenn ich wieder mal vergessen habe, wo mein Schl&#252;ssel liegt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 18. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Vergiss es einfach&amp;#8220; &amp;#8211; das sage ich, wenn ich keine Lust auf Erkl&amp;#228;rungen habe. &amp;#8222;Vergiss es einfach&amp;#8220; &amp;#8211; so breche ich Gespr&amp;#228;che ab, wenn ich glaube: Es ist zwecklos, weiterzureden. &amp;#8222;Vergiss es einfach!&amp;#8220; Ich setze dabei voraus, dass Vergessen einfach ist. Vergessen macht den Alltag erst m&amp;#246;glich, weil es die Seele reinigt. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vergessen ist so einfach wie menschlich &amp;#8211; das dachte ich, bis ich die Geschichte von Jill Price h&amp;#246;rte. Es klingt unglaublich: Jill Price kann nicht vergessen. Vielleicht w&amp;#252;rde sie ja gerne. Doch dazu m&amp;#252;sste sie wissen, wie das geht.  . &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die 42j&amp;#228;hrige Amerikanerin ist eine wissenschaftliche Sensation. Ihr Gehirn speichert alles. Das Ph&amp;#228;nomen ist so selten, dass es daf&amp;#252;r nicht einmal einen Namen gibt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jill Price kann sich an jeden Tag ihres Lebens genau erinnern, seit ihrem 9.Lebensjahr.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jedes b&amp;#246;se Wort, jeder Fehler, jede Angst und jeder Schmerz ist f&amp;#252;r sie gegenw&amp;#228;rtig. Bei ihr heilt die Zeit keine Wunden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich frage mich: Wie kann man lieben, wenn man nicht vergisst? Und wie kann man verzeihen, wenn jeder Schmerz immer gegenw&amp;#228;rtig bleibt? Wie kann man &amp;#252;berhaupt leben, wenn die Erinnerung zum K&amp;#228;fig wird?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich m&amp;#246;chte nicht mit Jill Price tauschen. Die eigene Vergangenheit st&amp;#228;ndig zu durchleben w&amp;#228;re f&amp;#252;r mich die H&amp;#246;lle.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Danke, Gott, dass ich vergessen kann, entf&amp;#228;hrt es mir spontan, wenn ich so etwas h&amp;#246;re. Und ich nehme mir vor, in Zukunft gelassener zu bleiben, wenn ich wieder mal vergessen habe, wo mein Schl&amp;#252;ssel liegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-18-64522.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 13 Sep 2008 08:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Elf Ziffern</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1073</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Dirk Alpermann</itunes:keywords>
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    <category>Zu: Dirk Alpermann</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. September 2008:

	Elf Ziffern &#8211; so lang ist in Zukunft unser gro&#223;es Geheimnis: die Summe all dessen, was wir sind, was uns ausmacht, unterscheidet. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. September 2008:

	Elf Ziffern &#8211; so lang ist in Zukunft unser gro&#223;es Geheimnis: die Summe all dessen, was wir sind, was uns ausmacht, unterscheidet. Elf Ziffern &#8211; vom Baby bis zum Greis. 

	Steueridentifikationsnummer, kurz: Steuer-ID nennt sich der Zahlencode, der vor allem den Finanzbeh&#246;rden die Arbeit erleichtern soll. Elf Ziffern &#8211; genug, um jede Nummer nur einmal zu vergeben. So einmalig also wie der Mensch wird in Zukunft seine Nummer sein, unter der man ihn abspeichern kann.

	Und das Beste: Die Nummer gilt noch 20 Jahre &#252;ber unseren Tod hinaus. 20 Jahre! Ist das nicht ein sch&#246;ner Gedanke? Wenn meine Gebeine l&#228;ngst vermodert sind und meine Grabst&#228;tte vielleicht schon abgelaufen ist, wenn meine Enkelkinder bereits Eltern geworden sind und die meisten &#8211; bis auf wenige &#8211; mich vergessen haben, ist meine Steuernummer immer noch vorhanden und erinnert daran, dass es mich einmal gegeben hat. 

	20 Jahre &#252;ber den Tod hinaus. Dann wird sie gel&#246;scht, und dann gibt es mich endg&#252;ltig nicht mehr. Ob mir das Angst macht? Nein! Dass ich ausgerechnet als Karteileiche weiterleben soll, ist ja irgendwie typisch f&#252;r das Leben im digitalen Netz. Kommt eben noch eine Nummer zu den vielen, die wir schon haben.

	F&#252;r den Staat mag ich eine Nummer sein. F&#252;r Gott bin ich mehr: Gesch&#246;pf und Ebenbild. Elf Ziffern braucht der Staat, damit er mich erkennt. Gott braucht ein lebendiges Gegen&#252;ber: Mich, Dich, Sie. Das macht uns besonders. F&#252;r immer. Ganz bestimmt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 13. September 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Elf Ziffern &amp;#8211; so lang ist in Zukunft unser gro&amp;#223;es Geheimnis: die Summe all dessen, was wir sind, was uns ausmacht, unterscheidet. Elf Ziffern &amp;#8211; vom Baby bis zum Greis. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Steueridentifikationsnummer, kurz: Steuer-ID nennt sich der Zahlencode, der vor allem den Finanzbeh&amp;#246;rden die Arbeit erleichtern soll. Elf Ziffern &amp;#8211; genug, um jede Nummer nur einmal zu vergeben. So einmalig also wie der Mensch wird in Zukunft seine Nummer sein, unter der man ihn abspeichern kann.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und das Beste: Die Nummer gilt noch 20 Jahre &amp;#252;ber unseren Tod hinaus. 20 Jahre! Ist das nicht ein sch&amp;#246;ner Gedanke? Wenn meine Gebeine l&amp;#228;ngst vermodert sind und meine Grabst&amp;#228;tte vielleicht schon abgelaufen ist, wenn meine Enkelkinder bereits Eltern geworden sind und die meisten &amp;#8211; bis auf wenige &amp;#8211; mich vergessen haben, ist meine Steuernummer immer noch vorhanden und erinnert daran, dass es mich einmal gegeben hat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;20 Jahre &amp;#252;ber den Tod hinaus. Dann wird sie gel&amp;#246;scht, und dann gibt es mich endg&amp;#252;ltig nicht mehr. Ob mir das Angst macht? Nein! Dass ich ausgerechnet als Karteileiche weiterleben soll, ist ja irgendwie typisch f&amp;#252;r das Leben im digitalen Netz. Kommt eben noch eine Nummer zu den vielen, die wir schon haben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r den Staat mag ich eine Nummer sein. F&amp;#252;r Gott bin ich mehr: Gesch&amp;#246;pf und Ebenbild. Elf Ziffern braucht der Staat, damit er mich erkennt. Gott braucht ein lebendiges Gegen&amp;#252;ber: Mich, Dich, Sie. Das macht uns besonders. F&amp;#252;r immer. Ganz bestimmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-09-13-60406.mp3"&gt;File Download (1:36 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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