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<title>ProtCast Pfalz: Zu: Hans Hutzel</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:39:55 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ent-Taufen?</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:

	&#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &#8222;ent&#8211; taufen?&#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:

	&#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &#8222;ent&#8211; taufen?&#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. Etwas fragw&#252;rdig schaue ich ihn zun&#228;chst an, doch dann zieht er einen Zeitungsartikel aus der Tasche mit der &#220;berschrift: 

	&#8222;Atheisten in den USA lassen sich ent-taufen!&#8220; 

	Simon erg&#228;nzt, dass er sich das als evangelisch getaufter Christ auch &#252;berlege und er fragt mich sogar, ob ich so etwas auch vollziehen k&#246;nnte, schlie&#223;-lich d&#252;rfte ich ja auch taufen. 

	Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber diesmal wirke ich doch anf&#228;nglich etwas sprachlos &#8230; und schlage der Klasse vor, gemeinsam zuerst  einmal den Zeitungsartikel zu lesen. Es best&#228;tigt sich:

	Atheisten in den USA wollen mit der Zeremonie der &#8222;Enttaufung&#8220; tats&#228;chlich die Taufe wieder aufl&#246;sen. Es gibt anschlie&#223;end sogar einen &#8222;Ent-taufschein&#8220; auf dem steht, dass durch diesen Akt nun die Vernunft &#252;ber den Aberglauben gesiegt h&#228;tte und die Freiheit von unn&#246;tigen Schuldgef&#252;hlen erlangt worden w&#228;re.

	In der Klasse folgt eine spannende Diskussion. Am Ende versuche ich, Simon &#8222;etwas den Wind aus den Segeln&#8220; zu nehmen, indem ich sage:

	Meiner Meinung nach h&#228;lt Gott f&#252;r immer und ewig an dem Bund fest, den er in der Taufe mit dem Menschen schlie&#223;t. Und deshalb liegt nicht in der Macht der Getauften, die Taufe einfach r&#252;ckg&#228;ngig zu machen. 

	Ob Simon das genauso sieht? Hm, zumindest nachdenklich ist er dadurch geworden.</itunes:summary>

    <description>&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 27. Februar 2010:&lt;/b&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Sagen Sie mal, Herr Hutzel, Was halten Sie vom &amp;#8222;ent&amp;#8211; taufen?&amp;#8220; Das fragt mich Simon im Religionsunterricht. Etwas fragw&amp;#252;rdig schaue ich ihn zun&amp;#228;chst an, doch dann zieht er einen Zeitungsartikel aus der Tasche mit der &amp;#220;berschrift: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Atheisten in den USA lassen sich ent-taufen!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Simon erg&amp;#228;nzt, dass er sich das als evangelisch getaufter Christ auch &amp;#252;berlege und er fragt mich sogar, ob ich so etwas auch vollziehen k&amp;#246;nnte, schlie&amp;#223;-lich d&amp;#252;rfte ich ja auch taufen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich bin nun wirklich nicht auf den Mund gefallen, aber diesmal wirke ich doch anf&amp;#228;nglich etwas sprachlos &amp;#8230; und schlage der Klasse vor, gemeinsam zuerst  einmal den Zeitungsartikel zu lesen. Es best&amp;#228;tigt sich:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Atheisten in den USA wollen mit der Zeremonie der &amp;#8222;Enttaufung&amp;#8220; tats&amp;#228;chlich die Taufe wieder aufl&amp;#246;sen. Es gibt anschlie&amp;#223;end sogar einen &amp;#8222;Ent-taufschein&amp;#8220; auf dem steht, dass durch diesen Akt nun die Vernunft &amp;#252;ber den Aberglauben gesiegt h&amp;#228;tte und die Freiheit von unn&amp;#246;tigen Schuldgef&amp;#252;hlen erlangt worden w&amp;#228;re.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Klasse folgt eine spannende Diskussion. Am Ende versuche ich, Simon &amp;#8222;etwas den Wind aus den Segeln&amp;#8220; zu nehmen, indem ich sage:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meiner Meinung nach h&amp;#228;lt Gott f&amp;#252;r immer und ewig an dem Bund fest, den er in der Taufe mit dem Menschen schlie&amp;#223;t. Und deshalb liegt nicht in der Macht der Getauften, die Taufe einfach r&amp;#252;ckg&amp;#228;ngig zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob Simon das genauso sieht? Hm, zumindest nachdenklich ist er dadurch geworden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-27-63017.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Aus vier mach eins?</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:

	Aus vier mach eins &#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:

	Aus vier mach eins &#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht haben. Er hat damals den Versuch unternommen,  die vier Evangelien des Neuen Testamentes, Markus, Matth&#228;us, Lukas und Johannes,  zu einem Evangelium zusammenzufassen.

	Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee aber nicht. Denn schon die Christen damals hatten eines kapiert: Nur in dem vierfachen,  unterschiedlichen Zeugnis der Evangelien wird der eine  Jesus Christus wirklich erkannt:

	So ist f&#252;r Markus z. B. wichtig, dass Jesus in unvergleichlicher Vollmacht predigt und handelt. Wo Jesus ist, k&#246;nnen D&#228;monen wirklich nur noch die Flucht ergreifen. 

	Matth&#228;us dagegen stellt Jesus eher als einen Lehrer dar, der zwar Gottes Liebe bringt, gleichzeitig aber rigoros fordert, dass Gottes Gebote eingehalten werden m&#252;ssen. 

	Wieder anders steht&#180;s bei Lukas. Er schildert Jesus in seinem Evangelium als den Retter der S&#252;nder und der Verlorenen.

	Johannes hat in Jesus den Offenbarer Gottes erkannt, auf dessen Weg bei uns auf Erden von Anfang an etwas von Gottes Herrlichkeit aufleuchtet. 

	Vier ganz unterschiedliche Autoren erz&#228;hlen uns im Neuen Testament die Geschichte Jesu Christi, jeder aus seiner ganz besonderen Sicht. Aus vier mach eins, das hei&#223;t f&#252;r mich:

	&#8222;Vier Evangelien &#8211; ein Christus.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus vier mach eins &amp;#8211; das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht haben. Er hat damals den Versuch unternommen,  die vier Evangelien des Neuen Testamentes, Markus, Matth&amp;#228;us, Lukas und Johannes,  zu einem Evangelium zusammenzufassen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee aber nicht. Denn schon die Christen damals hatten eines kapiert: Nur in dem vierfachen,  unterschiedlichen Zeugnis der Evangelien wird der eine  Jesus Christus wirklich erkannt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So ist f&amp;#252;r Markus z. B. wichtig, dass Jesus in unvergleichlicher Vollmacht predigt und handelt. Wo Jesus ist, k&amp;#246;nnen D&amp;#228;monen wirklich nur noch die Flucht ergreifen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Matth&amp;#228;us dagegen stellt Jesus eher als einen Lehrer dar, der zwar Gottes Liebe bringt, gleichzeitig aber rigoros fordert, dass Gottes Gebote eingehalten werden m&amp;#252;ssen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wieder anders steht&amp;#180;s bei Lukas. Er schildert Jesus in seinem Evangelium als den Retter der S&amp;#252;nder und der Verlorenen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Johannes hat in Jesus den Offenbarer Gottes erkannt, auf dessen Weg bei uns auf Erden von Anfang an etwas von Gottes Herrlichkeit aufleuchtet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Vier ganz unterschiedliche Autoren erz&amp;#228;hlen uns im Neuen Testament die Geschichte Jesu Christi, jeder aus seiner ganz besonderen Sicht. Aus vier mach eins, das hei&amp;#223;t f&amp;#252;r mich:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Vier Evangelien &amp;#8211; ein Christus.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-26-62657.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Kirche ohne Paybackpunkte.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1597</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:

	Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&#228;ft mehr, in dem </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:

	Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&#228;ft mehr, in dem ich an der Kasse nicht solche S&#228;tze h&#246;re. 
&#220;berall bekomme ich das Gef&#252;hl vermittelt, dass ich irgendwann etwas &#8222;fer umme&#8220; kriegen kann. 

	Meine Sch&#252;ler in der Wirtschaftsklasse kennen das Ziel, das dahinter steckt: Es geht nicht etwa um wohlt&#228;tige Schn&#228;ppchen, sondern eine knallharte Markt-strategie.
Kundenbindung ist das Ziel. Treue soll schlie&#223;lich belohnt werden. 

	Auch in der Kirche wird immer mal wieder diesbez&#252;glich nachgedacht. Ange-sichts leerer Kassen m&#252;ssen sich viele Kirchengemeinden &#252;berlegen, wo sie noch zus&#228;tzlich Gelder locker machen k&#246;nnen. Der Grund ist klar: Die Mitgliederzahlen schrumpfen. Da muss man sich schon was einfallen lassen. 

	Aber bei allen diesen wohlgemeinten &#220;berlegungen, gilt es, vorsichtig zu sein. Ich sage es meinen Sch&#252;lern immer mit den Worten des Theologen und Philosophen S&#246;ren Kierkegaard. Er hat sinngem&#228;&#223; gesagt: 

	&#8222;Lass uns das Christentum nicht in einen Gastwirt verwandeln, dessen Gesch&#228;ft schlecht l&#228;uft und der sich deshalb etwas ausdenken muss, um Kunden anzulo-cken&#8230;!&#8220;

	Die Botschaft h&#246;r ich wohl. Denn das ist doch das besonders Tr&#246;stliche daran: Im Christentum brauche ich keine Treupunkte zu sammeln und auch keine Paybackpunkte. Daf&#252;r kriege ich aber wirklich was &#8222;fer umme&#8220;. Denn: Gott sagt Ja zu mir, ohne dass ich etwas daf&#252;r tun kann und tun m&#252;sste.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 25. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben Sie eine Paybackkarte? Sammeln Sie Treuepunkte? Haben Sie unser Gut-scheinheft? Es gibt fast kein Gesch&amp;#228;ft mehr, in dem ich an der Kasse nicht solche S&amp;#228;tze h&amp;#246;re. &lt;br /&gt;
&amp;#220;berall bekomme ich das Gef&amp;#252;hl vermittelt, dass ich irgendwann etwas &amp;#8222;fer umme&amp;#8220; kriegen kann. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meine Sch&amp;#252;ler in der Wirtschaftsklasse kennen das Ziel, das dahinter steckt: Es geht nicht etwa um wohlt&amp;#228;tige Schn&amp;#228;ppchen, sondern eine knallharte Markt-strategie.&lt;br /&gt;
Kundenbindung ist das Ziel. Treue soll schlie&amp;#223;lich belohnt werden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch in der Kirche wird immer mal wieder diesbez&amp;#252;glich nachgedacht. Ange-sichts leerer Kassen m&amp;#252;ssen sich viele Kirchengemeinden &amp;#252;berlegen, wo sie noch zus&amp;#228;tzlich Gelder locker machen k&amp;#246;nnen. Der Grund ist klar: Die Mitgliederzahlen schrumpfen. Da muss man sich schon was einfallen lassen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber bei allen diesen wohlgemeinten &amp;#220;berlegungen, gilt es, vorsichtig zu sein. Ich sage es meinen Sch&amp;#252;lern immer mit den Worten des Theologen und Philosophen S&amp;#246;ren Kierkegaard. Er hat sinngem&amp;#228;&amp;#223; gesagt: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Lass uns das Christentum nicht in einen Gastwirt verwandeln, dessen Gesch&amp;#228;ft schlecht l&amp;#228;uft und der sich deshalb etwas ausdenken muss, um Kunden anzulo-cken&amp;#8230;!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Botschaft h&amp;#246;r ich wohl. Denn das ist doch das besonders Tr&amp;#246;stliche daran: Im Christentum brauche ich keine Treupunkte zu sammeln und auch keine Paybackpunkte. Daf&amp;#252;r kriege ich aber wirklich was &amp;#8222;fer umme&amp;#8220;. Denn: Gott sagt Ja zu mir, ohne dass ich etwas daf&amp;#252;r tun kann und tun m&amp;#252;sste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-25-62410.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die richtige Würze.</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1596</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <category>Andachten</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:

	Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&#252;mer stehen alle im </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:

	Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&#252;mer stehen alle im Gew&#252;rzschrank. Nirgendwo sind bei mir zu Hause so viele L&#228;nder versammelt wie dort: Ingwer aus China, Curry aus Indien oder Muskat aus Indonesien.

	Wenn mir mal wieder alles zu eint&#246;nig erscheint, dann &#246;ffne ich manchmal einfach meinen Gew&#252;rzschrank. Da duftet es richtig nach Abwechslung: ich rieche die s&#252;&#223;en Momente des Lebens, den Duft des Abenteuers, den Geschmack der Ferne.

	Von diesen Eindr&#252;cken erz&#228;hle ich immer mal wieder meinen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler und zwar besonders dann, wenn wir uns in Wirtschaftsklassen &#252;ber gerechten Handel unterhalten.

	In den L&#228;ndern, aus denen die meisten Gew&#252;rze kommen, geht es oft nicht gerecht zu. Die Menschen, die dort in der Gew&#252;rzernte und -herstellung arbeiten verdienen oft so gut wie gar nichts, haben keinen Urlaub und Pausen d&#252;rfen sie bei der Arbeit auch keine machen.

	Ich finde, wir alle sind deshalb mit verantwortlich, dass diese Menschen einen gerechten Anteil bekommen vom Anbau und Verkauf der Gew&#252;rze bekommen. Deshalb mag ich die sog. &#8222;Eine-Welt-L&#228;den&#8220;, in denen ich fair gehandelte Lebensmittel kaufen kann, vor allem auch Gew&#252;rze, die mein Essen so schmackhaft machen. 

	Ja: Ich liebe Gew&#252;rze &#8211; sie sorgen daf&#252;r, dass es in meinem K&#252;chenalltag nicht so langweilig ist. Und ich kann daf&#252;r sorgen, dass es im Alltag der Gew&#252;rzbauern nicht so ungerecht zugeht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 24. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich liebe Gew&amp;#252;rze &amp;#8211; als Freizeitkoch kann ich gar nicht genug davon bekommen. Meine Besitzt&amp;#252;mer stehen alle im Gew&amp;#252;rzschrank. Nirgendwo sind bei mir zu Hause so viele L&amp;#228;nder versammelt wie dort: Ingwer aus China, Curry aus Indien oder Muskat aus Indonesien.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn mir mal wieder alles zu eint&amp;#246;nig erscheint, dann &amp;#246;ffne ich manchmal einfach meinen Gew&amp;#252;rzschrank. Da duftet es richtig nach Abwechslung: ich rieche die s&amp;#252;&amp;#223;en Momente des Lebens, den Duft des Abenteuers, den Geschmack der Ferne.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Von diesen Eindr&amp;#252;cken erz&amp;#228;hle ich immer mal wieder meinen Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler und zwar besonders dann, wenn wir uns in Wirtschaftsklassen &amp;#252;ber gerechten Handel unterhalten.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In den L&amp;#228;ndern, aus denen die meisten Gew&amp;#252;rze kommen, geht es oft nicht gerecht zu. Die Menschen, die dort in der Gew&amp;#252;rzernte und -herstellung arbeiten verdienen oft so gut wie gar nichts, haben keinen Urlaub und Pausen d&amp;#252;rfen sie bei der Arbeit auch keine machen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich finde, wir alle sind deshalb mit verantwortlich, dass diese Menschen einen gerechten Anteil bekommen vom Anbau und Verkauf der Gew&amp;#252;rze bekommen. Deshalb mag ich die sog. &amp;#8222;Eine-Welt-L&amp;#228;den&amp;#8220;, in denen ich fair gehandelte Lebensmittel kaufen kann, vor allem auch Gew&amp;#252;rze, die mein Essen so schmackhaft machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja: Ich liebe Gew&amp;#252;rze &amp;#8211; sie sorgen daf&amp;#252;r, dass es in meinem K&amp;#252;chenalltag nicht so langweilig ist. Und ich kann daf&amp;#252;r sorgen, dass es im Alltag der Gew&amp;#252;rzbauern nicht so ungerecht zugeht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-24-61837.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Die Hutzel-Feuer.</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:

	Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:

	Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr ging es dabei um einen alten Brauch, um das sogenannte Hutzel-Feuer. 

	Die Namensgleichheit
zwischen dem Feuer und mir ist allerdings reiner Zufall. Das Hutzel-Feuer ist n&#228;mlich viel &#228;lter als ich. Seit &#252;ber 100 Jahren schon ist es bei uns in ein Ritual, am 1. Sonntag in der Passionszeit, solche &#8222;Hutzel &#8211; Feuer&#8220; anzuz&#252;nden.  

	Die Flammen sollen die D&#228;monen des Winters vertreiben. Fr&#252;her haben die Schuljungen dabei ihre selbst gebastelten Fackeln au&#223;erhalb des Dorfes angez&#252;ndet und sind anschlie&#223;end in den Ort hinein gelaufen. 

	Dort haben die Bewohner ihnen dann Lebensmittel geschenkt und &#8230; Hutzeln, also kleine Tannenzapfen. Daraus entwickelten sich die &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;. 

	Heutzutage ist es mancherorts sogar ein &#8222;Highlight&#8220; im gesellschaftlichen Mitein-ander: Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Brauch nicht aussterben zu lassen und organisieren solche &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;.

	Welche D&#228;monen damit heutzutage vertrieben werden? Z. B. wurden rund um den Frankfurter Flughafen solche &#8222;Hutzel-Feuer&#8220;  eingesetzt  &#8211; gegen den immer st&#228;rker werdenden Flugl&#228;rm. Als Zeichen der Demonstration. Und da k&#246;nnte ich   es mir sogar vorstellen, mitzuz&#252;ndeln.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 23. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am Wochenende hat es wieder mal gebrannt auf den Feldern um Ludwigshafen. Aber keine Angst, es war kein Brandstifter am Werk. Vielmehr ging es dabei um einen alten Brauch, um das sogenannte Hutzel-Feuer. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Namensgleichheit&lt;br /&gt;
zwischen dem Feuer und mir ist allerdings reiner Zufall. Das Hutzel-Feuer ist n&amp;#228;mlich viel &amp;#228;lter als ich. Seit &amp;#252;ber 100 Jahren schon ist es bei uns in ein Ritual, am 1. Sonntag in der Passionszeit, solche &amp;#8222;Hutzel &amp;#8211; Feuer&amp;#8220; anzuz&amp;#252;nden.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Flammen sollen die D&amp;#228;monen des Winters vertreiben. Fr&amp;#252;her haben die Schuljungen dabei ihre selbst gebastelten Fackeln au&amp;#223;erhalb des Dorfes angez&amp;#252;ndet und sind anschlie&amp;#223;end in den Ort hinein gelaufen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dort haben die Bewohner ihnen dann Lebensmittel geschenkt und &amp;#8230; Hutzeln, also kleine Tannenzapfen. Daraus entwickelten sich die &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heutzutage ist es mancherorts sogar ein &amp;#8222;Highlight&amp;#8220; im gesellschaftlichen Mitein-ander: Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Brauch nicht aussterben zu lassen und organisieren solche &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Welche D&amp;#228;monen damit heutzutage vertrieben werden? Z. B. wurden rund um den Frankfurter Flughafen solche &amp;#8222;Hutzel-Feuer&amp;#8220;  eingesetzt  &amp;#8211; gegen den immer st&amp;#228;rker werdenden Flugl&amp;#228;rm. Als Zeichen der Demonstration. Und da k&amp;#246;nnte ich   es mir sogar vorstellen, mitzuz&amp;#252;ndeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-23-61518.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Zwei Helden.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:

	Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&#228;dten Stra&#223;en, Pl&#228;tze und Schulen, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:

	Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&#228;dten Stra&#223;en, Pl&#228;tze und Schulen, benannt nach zwei Helden. Ich spreche von den Geschwistern Hans und Sophie Scholl. 

	Beide studieren 1943 in Hitler-Deutschland an der Uni in M&#252;nchen. Gemeinsam mit anderen engagieren sie sich dort friedlich in der Widerstandsgruppe der &#8222;Wei&#223;en Rose&#8220; gegen den Nationalsozialismus. 

	Sie verbreiten Flugbl&#228;tter gegen den Krieg und die Diktatur unter Hitler. Als sie ihre Schriften in der M&#252;nchner Uni verteilen, werden sie vom Hausmeister &#252;berrascht und von ihm angezeigt. Vier Tage sp&#228;ter schon findet der Prozess statt.  Hans und Sophie Scholl werden zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag wird das Urteil vollstreckt: Der Kalender zeigt den 22. Februar 1943.

	Die Absicht der Verantwortlichen ist leicht zu durchschauen: Alles soll ruck-zuck gehen, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken. F&#252;r den Augenblick mag die 
Taktik scheinbar aufgegangen zu sein. Gott sei Dank aber  nur f&#252;r den Augenblick. Denn vielmehr ist es so: 

	Bis heute  sind die Geschwister Scholl f&#252;r ihren beispielhaften friedlichen Widerstand bekannt. Sie waren tief davon &#252;berzeugt, christlich zu handeln, indem sie erlittenes und offensichtliches Unrecht nicht stillschweigend erduldeten, sondern die Missst&#228;nde dieser Zeit aufdeckten. Deshalb sind die beiden f&#252;r mich Helden. Hingerichtet heute vor genau 66 Jahren.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel_hans.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 22. Februar 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es gibt sie in Ludwigshafen, Mainz, Koblenz und noch in vielen anderen deutschen St&amp;#228;dten Stra&amp;#223;en, Pl&amp;#228;tze und Schulen, benannt nach zwei Helden. Ich spreche von den Geschwistern Hans und Sophie Scholl. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Beide studieren 1943 in Hitler-Deutschland an der Uni in M&amp;#252;nchen. Gemeinsam mit anderen engagieren sie sich dort friedlich in der Widerstandsgruppe der &amp;#8222;Wei&amp;#223;en Rose&amp;#8220; gegen den Nationalsozialismus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Sie verbreiten Flugbl&amp;#228;tter gegen den Krieg und die Diktatur unter Hitler. Als sie ihre Schriften in der M&amp;#252;nchner Uni verteilen, werden sie vom Hausmeister &amp;#252;berrascht und von ihm angezeigt. Vier Tage sp&amp;#228;ter schon findet der Prozess statt.  Hans und Sophie Scholl werden zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag wird das Urteil vollstreckt: Der Kalender zeigt den 22. Februar 1943.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Absicht der Verantwortlichen ist leicht zu durchschauen: Alles soll ruck-zuck gehen, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken. F&amp;#252;r den Augenblick mag die &lt;br /&gt;
Taktik scheinbar aufgegangen zu sein. Gott sei Dank aber  nur f&amp;#252;r den Augenblick. Denn vielmehr ist es so: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bis heute  sind die Geschwister Scholl f&amp;#252;r ihren beispielhaften friedlichen Widerstand bekannt. Sie waren tief davon &amp;#252;berzeugt, christlich zu handeln, indem sie erlittenes und offensichtliches Unrecht nicht stillschweigend erduldeten, sondern die Missst&amp;#228;nde dieser Zeit aufdeckten. Deshalb sind die beiden f&amp;#252;r mich Helden. Hingerichtet heute vor genau 66 Jahren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-02-22-70056.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 10 Oct 2009 08:50:22 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Ich glaube nur an das, was ich sehe!</title>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 10. Oktober 2009:

	&#8222;Ich glaube   n i c h t   an die Bibel, denn ich glaube   n u r   an das, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 10. Oktober 2009:

	&#8222;Ich glaube   n i c h t   an die Bibel, denn ich glaube   n u r   an das, was ich sehe&#8230;&#8220;, sagt Michael selbstbewusst w&#228;hrend der Relistunde.

	Nickendes Zustimmen von einigen seiner Mitsch&#252;ler, 
dann antwortet ihm Christiane, die in der kirchlichen Jugendarbeit sehr engagiert ist: &#8222;Das hei&#223;t doch nichts anderes, als dass du Dir selber ziemlich unsicher bist, wenn du wieder einmal alles genau   w i s s e n   m&#246;chtest. Weil Du zum einen n&#228;mlich nur an das glaubst, was Du siehst und zum anderen schon gar nicht an das, was in der Bibel steht!&#8220; 

	Die Mitsch&#252;ler schauen vor lauter &#8222;glauben&#8220; schon ganz verwirrt drein. Doch Christiane, gerade in Fahrt gekommen, legt nach: &#8222;Leider meinen viel zu viele Menschen, dass man seinen Verstand opfern m&#252;sse, um an die Bibel zu glauben. Tats&#228;chlich aber bekr&#228;ftigt Gott in der Bibel, was Wahrheit und Denken bedeuten. 

	D e s ha l b   schreibt der Apostel Paulus: &#8222;Darum pr&#252;ft aber alles, das Gute haltet fest!&#8220; Und pr&#252;fen kann   i c h   nur, wenn ich meinen Verstand gebrauche. Denn nur   d a n n   kann ich zu vern&#252;nftigen Entscheidungen gelangen. Dazu kommt, dass nun mal zwischen &#8222;glauben&#8220; und &#8222;wissen&#8220; Welten liegen.

	Aber letztendlich kann ich es nur f&#252;r   m i c h   pers&#246;nlich sagen: F&#252;r mich ist die Bibel wie ein Bauplan des Christentums; sie fordert mich heraus, offen &#252;ber bestimmte Dinge nachzudenken &#8211; &#252;brigens, lieber Michael,   a u c h   &#252;ber Gott und den Glauben und die Bibel!&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Samstag, 10. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Ich glaube   n i c h t   an die Bibel, denn ich glaube   n u r   an das, was ich sehe&amp;#8230;&amp;#8220;, sagt Michael selbstbewusst w&amp;#228;hrend der Relistunde.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nickendes Zustimmen von einigen seiner Mitsch&amp;#252;ler, &lt;br /&gt;
dann antwortet ihm Christiane, die in der kirchlichen Jugendarbeit sehr engagiert ist: &amp;#8222;Das hei&amp;#223;t doch nichts anderes, als dass du Dir selber ziemlich unsicher bist, wenn du wieder einmal alles genau   w i s s e n   m&amp;#246;chtest. Weil Du zum einen n&amp;#228;mlich nur an das glaubst, was Du siehst und zum anderen schon gar nicht an das, was in der Bibel steht!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Mitsch&amp;#252;ler schauen vor lauter &amp;#8222;glauben&amp;#8220; schon ganz verwirrt drein. Doch Christiane, gerade in Fahrt gekommen, legt nach: &amp;#8222;Leider meinen viel zu viele Menschen, dass man seinen Verstand opfern m&amp;#252;sse, um an die Bibel zu glauben. Tats&amp;#228;chlich aber bekr&amp;#228;ftigt Gott in der Bibel, was Wahrheit und Denken bedeuten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;D e s ha l b   schreibt der Apostel Paulus: &amp;#8222;Darum pr&amp;#252;ft aber alles, das Gute haltet fest!&amp;#8220; Und pr&amp;#252;fen kann   i c h   nur, wenn ich meinen Verstand gebrauche. Denn nur   d a n n   kann ich zu vern&amp;#252;nftigen Entscheidungen gelangen. Dazu kommt, dass nun mal zwischen &amp;#8222;glauben&amp;#8220; und &amp;#8222;wissen&amp;#8220; Welten liegen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aber letztendlich kann ich es nur f&amp;#252;r   m i c h   pers&amp;#246;nlich sagen: F&amp;#252;r mich ist die Bibel wie ein Bauplan des Christentums; sie fordert mich heraus, offen &amp;#252;ber bestimmte Dinge nachzudenken &amp;#8211; &amp;#252;brigens, lieber Michael,   a u c h   &amp;#252;ber Gott und den Glauben und die Bibel!&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-10-41834.mp3"&gt;File Download (1:27 min / 2 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Leidige Leitbilddiskussion!?</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1414</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 09. Oktober 2009:

	Ob in Schule oder Betrieb &#8230; sie geht an   k e i n e m   vor&#252;ber:
Die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 09. Oktober 2009:

	Ob in Schule oder Betrieb &#8230; sie geht an   k e i n e m   vor&#252;ber:
Die Leitbilddiskussion. Kurz und knapp soll da erkl&#228;rt werden, worauf es z. B. bei uns in der Schule ankommt, was die Ziele sind und wie diese p&#228;dagogisch umgesetzt werden k&#246;nnen. 

	Immer deutlicher wir mir gerade als Schulpfarrer, dass diese Diskussion auch im Religionsunterricht wichtig ist. Denn: Auf die Frage nach   i h r e n   Leitbildern geraten meine Sch&#252;ler immer h&#228;ufiger ins Stocken. Bevor sie antworten, fragen sie &#8211; etwas verunsichert &#8211; in der Regel zun&#228;chst nach   
m e i n e m   Leitbild. Und dann bekenne ich frei raus:

	Jesus Christus ist mein Leitbild.

	&#220;brigens: Wer jetzt denkt, dass die Sch&#252;ler nach dieser Aussage anfangen zu lachen &#8211; der liegt falsch. Vielmehr habe   i c h   die Erfahrung gemacht, dass mir die Sch&#252;ler gespannt zuh&#246;ren, wenn ich ausf&#252;hre, w a r u m  ich ihnen kein &#252;berzeugenderes Leitbild anbieten kann als Jesus Christus, denn:

	Er hat uns vorgelebt, was Gerechtigkeit ist: Zu teilen und nicht zu herrschen. Er hat uns vorgelebt, was es hei&#223;t, auf der Seite der Schwachen zu stehen: &#8222;Kommt her zu mir alle, die ihr m&#252;hselig und beladen seid!&#8220; 

	Bei aller leidigen Leitbilddiskussion: Jesus Christus ist   
m e i n   pers&#246;nliches Leitbild.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Freitag, 09. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob in Schule oder Betrieb &amp;#8230; sie geht an   k e i n e m   vor&amp;#252;ber:&lt;br /&gt;
Die Leitbilddiskussion. Kurz und knapp soll da erkl&amp;#228;rt werden, worauf es z. B. bei uns in der Schule ankommt, was die Ziele sind und wie diese p&amp;#228;dagogisch umgesetzt werden k&amp;#246;nnen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Immer deutlicher wir mir gerade als Schulpfarrer, dass diese Diskussion auch im Religionsunterricht wichtig ist. Denn: Auf die Frage nach   i h r e n   Leitbildern geraten meine Sch&amp;#252;ler immer h&amp;#228;ufiger ins Stocken. Bevor sie antworten, fragen sie &amp;#8211; etwas verunsichert &amp;#8211; in der Regel zun&amp;#228;chst nach   &lt;br /&gt;
m e i n e m   Leitbild. Und dann bekenne ich frei raus:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jesus Christus ist mein Leitbild.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;brigens: Wer jetzt denkt, dass die Sch&amp;#252;ler nach dieser Aussage anfangen zu lachen &amp;#8211; der liegt falsch. Vielmehr habe   i c h   die Erfahrung gemacht, dass mir die Sch&amp;#252;ler gespannt zuh&amp;#246;ren, wenn ich ausf&amp;#252;hre, w a r u m  ich ihnen kein &amp;#252;berzeugenderes Leitbild anbieten kann als Jesus Christus, denn:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Er hat uns vorgelebt, was Gerechtigkeit ist: Zu teilen und nicht zu herrschen. Er hat uns vorgelebt, was es hei&amp;#223;t, auf der Seite der Schwachen zu stehen: &amp;#8222;Kommt her zu mir alle, die ihr m&amp;#252;hselig und beladen seid!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei aller leidigen Leitbilddiskussion: Jesus Christus ist   &lt;br /&gt;
m e i n   pers&amp;#246;nliches Leitbild.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-09-65096.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Bildung? Ja, bitte!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 08. Oktober 2009:

	&#8222;Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast&#8230;&#8220;, schreibt </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 08. Oktober 2009:

	&#8222;Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast&#8230;&#8220;, schreibt ein Mann namens Timotheus im Neuen Testament. Schon die Formulierung setzt dabei voraus, dass da jemand schon etwas gelernt hat. Leider ist das heute gar nicht mehr so leicht. Denn: die Voraussetzungen daf&#252;r  sind  h e u t e   nicht mehr f&#252;r alle gleich.

	Der Aufschrei   v o r   der Bundestagswahl war bei allen Parteien gro&#223;: Es sei unbedingt daf&#252;r zu sorgen, dass Bildung in unserem Land an vorderster Stelle steht. 

	Gerade an der Berufsschule bin ich mit diesem Thema hautnah konfrontiert: Allzu deutlich sind die Bildungsdefizite der Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler. Und das ist nichts Neues. Denn: Bildung kostet Geld &#8211; und darum ist die T&#252;r f&#252;r so manche Eltern unserer Sch&#252;ler bereits zu. Trotz verbilligtem Eintritt mit dem Sch&#252;lerausweis z. B. ins Theater oder in ein Museum.

	Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Diakonische Werk Pfalz setzen hier ein wichtiges Zeichen und haben den Kinderhilfsfond gebildet, der f&#252;r   d i e   Kinder und Jugendliche eintritt, die ohne jede Bildungsperspektive sind. 
Unter der Adresse www.diakonie-pfalz.de finden Sie hierzu n&#228;here Informationen. Die Evangelische Kirche der Pfalz &#8211; also: wir &#8211; nehmen das Thema &#8222;Bildung&#8220; ernst, mischen uns ein und gehen mit dem Projekt &#8222;Kinderhilfsfond&#8220; mit gutem Beispiel voran &#8230; und das ist gut so.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Donnerstag, 08. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast&amp;#8230;&amp;#8220;, schreibt ein Mann namens Timotheus im Neuen Testament. Schon die Formulierung setzt dabei voraus, dass da jemand schon etwas gelernt hat. Leider ist das heute gar nicht mehr so leicht. Denn: die Voraussetzungen daf&amp;#252;r  sind  h e u t e   nicht mehr f&amp;#252;r alle gleich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Aufschrei   v o r   der Bundestagswahl war bei allen Parteien gro&amp;#223;: Es sei unbedingt daf&amp;#252;r zu sorgen, dass Bildung in unserem Land an vorderster Stelle steht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gerade an der Berufsschule bin ich mit diesem Thema hautnah konfrontiert: Allzu deutlich sind die Bildungsdefizite der Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler. Und das ist nichts Neues. Denn: Bildung kostet Geld &amp;#8211; und darum ist die T&amp;#252;r f&amp;#252;r so manche Eltern unserer Sch&amp;#252;ler bereits zu. Trotz verbilligtem Eintritt mit dem Sch&amp;#252;lerausweis z. B. ins Theater oder in ein Museum.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Diakonische Werk Pfalz setzen hier ein wichtiges Zeichen und haben den Kinderhilfsfond gebildet, der f&amp;#252;r   d i e   Kinder und Jugendliche eintritt, die ohne jede Bildungsperspektive sind. &lt;br /&gt;
Unter der Adresse www.diakonie-pfalz.de finden Sie hierzu n&amp;#228;here Informationen. Die Evangelische Kirche der Pfalz &amp;#8211; also: wir &amp;#8211; nehmen das Thema &amp;#8222;Bildung&amp;#8220; ernst, mischen uns ein und gehen mit dem Projekt &amp;#8222;Kinderhilfsfond&amp;#8220; mit gutem Beispiel voran &amp;#8230; und das ist gut so.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-08-64739.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 07 Oct 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 07. Oktober 2009:

	&#8222;Wer zu sp&#228;t kommt, den bestraft das Leben!&#8220;

	Diesen Satz hat </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 07. Oktober 2009:

	&#8222;Wer zu sp&#228;t kommt, den bestraft das Leben!&#8220;

	Diesen Satz hat Michail Gorbatschow in Ostberlin gesagt. Heute vor genau 20 Jahren, anl&#228;sslich der Feierlichkeiten zur Staatsgr&#252;ndung der DDR: &#8222;40 Jahre Deutsche Demokratische Republik!&#8220;

	Ja, sie hatten es sich fein ausgedacht, die M&#228;chtigen in der DDR. Blind vor Macht haben sie nicht gesehen, was um sie herum geschehen ist:

	Dass das Volk unzufrieden war, dass es gelitten hat, dass es demokratisch mit-bestimmen wollte. Eine Sache jedoch konnten auch die M&#228;chtigen nicht &#252;bersehen: 

	Zu Hunderten, zu Tausenden sind die Menschen auf die Stra&#223;e gegangen und ha-ben gerufen: &#8222;Wir sind das Volk!&#8220;
In Gottesdiensten und Gebeten haben die Demonstranten Kraft gesammelt.  

	Wenige Wochen sp&#228;ter ist die DDR dann wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen und das Ganze &#8211; Gott sei Dank &#8211; ohne Blutvergie&#223;en.

	Der ehemalige Bundespr&#228;sident Gustav Heinemann hatte also recht, als er schon lange vor der Wende gesagt hat. &#8222;Die Herren der Welt kommen und gehen, unser Herr aber kommt!&#8220; 

	Heinemann, der &#252;berzeugte Christ, hat genau gewusst: Die &#8222;Herren der Welt&#8220; &#8211; wollen sie noch so m&#228;chtig sein &#8211; sie sind alle verg&#228;ng-lich. Wer aber an Gott, an die Kraft des Gebetes, an Jesus Christus glaubt, der baut auf sicherem Fundament. Der ist stark genug, sich gegen jedes Unrecht aufzulehnen. Die Menschen in der DDR haben uns gezeigt, dass es funktioniert.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Mittwoch, 07. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Wer zu sp&amp;#228;t kommt, den bestraft das Leben!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diesen Satz hat Michail Gorbatschow in Ostberlin gesagt. Heute vor genau 20 Jahren, anl&amp;#228;sslich der Feierlichkeiten zur Staatsgr&amp;#252;ndung der DDR: &amp;#8222;40 Jahre Deutsche Demokratische Republik!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ja, sie hatten es sich fein ausgedacht, die M&amp;#228;chtigen in der DDR. Blind vor Macht haben sie nicht gesehen, was um sie herum geschehen ist:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dass das Volk unzufrieden war, dass es gelitten hat, dass es demokratisch mit-bestimmen wollte. Eine Sache jedoch konnten auch die M&amp;#228;chtigen nicht &amp;#252;bersehen: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zu Hunderten, zu Tausenden sind die Menschen auf die Stra&amp;#223;e gegangen und ha-ben gerufen: &amp;#8222;Wir sind das Volk!&amp;#8220;&lt;br /&gt;
In Gottesdiensten und Gebeten haben die Demonstranten Kraft gesammelt.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenige Wochen sp&amp;#228;ter ist die DDR dann wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen und das Ganze &amp;#8211; Gott sei Dank &amp;#8211; ohne Blutvergie&amp;#223;en.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der ehemalige Bundespr&amp;#228;sident Gustav Heinemann hatte also recht, als er schon lange vor der Wende gesagt hat. &amp;#8222;Die Herren der Welt kommen und gehen, unser Herr aber kommt!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heinemann, der &amp;#252;berzeugte Christ, hat genau gewusst: Die &amp;#8222;Herren der Welt&amp;#8220; &amp;#8211; wollen sie noch so m&amp;#228;chtig sein &amp;#8211; sie sind alle verg&amp;#228;ng-lich. Wer aber an Gott, an die Kraft des Gebetes, an Jesus Christus glaubt, der baut auf sicherem Fundament. Der ist stark genug, sich gegen jedes Unrecht aufzulehnen. Die Menschen in der DDR haben uns gezeigt, dass es funktioniert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-07-63246.mp3"&gt;File Download (1:29 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Internetmobbing</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Andachten</category>
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    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 06. Oktober 2009:

	Keiner will und manch einer kann nicht mehr darauf verzichten: auf das </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 06. Oktober 2009:

	Keiner will und manch einer kann nicht mehr darauf verzichten: auf das Internet.

	Auch meine Sch&#252;ler surfen begeistert im world-wide-web.
Auf diversen Seiten geben sie sich &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &#8211; offen-herzig; meiner Sch&#252;lerin Nicole ist das jetzt zum Verh&#228;ngnis geworden. 

	Obwohl sie sehr gut ist, hat Nicole von allen Betrieben ihre 
Bewerbungsunterlagen zur&#252;ckbekommen. Nicht ein einziger Personalchef hat sie zum Einstellungstest, geschweige denn zum Vorstellungsgespr&#228;ch eingeladen. 

	Verstanden hat Nicole das nicht &#8211; zun&#228;chst nicht. Auf Umwegen hat sie dann den Grund daf&#252;r erfahren, warum kein Betrieb sie ausbilden will: Nicole hat eine pers&#246;nliche Homepage eingerichtet, auf der sie sozusagen &#8222;die ganze Welt&#8220; an ihrem Leben teilhaben l&#228;sst: Die Besucher k&#246;nnen da z. B. freiz&#252;gige Bilder von Nicole bewundern. 

	Und irgendwelche Menschen haben ihr bissige und beleidigende Eintr&#228;ge ins G&#228;stebuch geschrieben. Ja, alle Besucher konnten diese Eintr&#228;ge lesen &#8211; auch die Verantwortlichen   d e r   Betriebe, in denen sich Nicole beworben hat. F&#252;r die Personalchefs war das offenbar Grund genug, Nicoles Bewerbung n i c h t   zu ber&#252;cksichtigen.

	Mir f&#228;llt dazu nichts Besseres ein als dieser biblische Spruch:
&#8222;Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten!&#8220; (1.Kor. 6,12) Denn ich sehe schon die positiven Seiten dieser &#8222;Internet-Sozial-Plattform&#8220; &#8211; aber das Beispiel &#8222;Nicole&#8220; hat mir gezeigt, dass der Missbrauch oft nicht weit davon entfernt liegt.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Dienstag, 06. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Keiner will und manch einer kann nicht mehr darauf verzichten: auf das Internet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch meine Sch&amp;#252;ler surfen begeistert im world-wide-web.&lt;br /&gt;
Auf diversen Seiten geben sie sich &amp;#8211; im wahrsten Sinne des Wortes &amp;#8211; offen-herzig; meiner Sch&amp;#252;lerin Nicole ist das jetzt zum Verh&amp;#228;ngnis geworden. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Obwohl sie sehr gut ist, hat Nicole von allen Betrieben ihre &lt;br /&gt;
Bewerbungsunterlagen zur&amp;#252;ckbekommen. Nicht ein einziger Personalchef hat sie zum Einstellungstest, geschweige denn zum Vorstellungsgespr&amp;#228;ch eingeladen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Verstanden hat Nicole das nicht &amp;#8211; zun&amp;#228;chst nicht. Auf Umwegen hat sie dann den Grund daf&amp;#252;r erfahren, warum kein Betrieb sie ausbilden will: Nicole hat eine pers&amp;#246;nliche Homepage eingerichtet, auf der sie sozusagen &amp;#8222;die ganze Welt&amp;#8220; an ihrem Leben teilhaben l&amp;#228;sst: Die Besucher k&amp;#246;nnen da z. B. freiz&amp;#252;gige Bilder von Nicole bewundern. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und irgendwelche Menschen haben ihr bissige und beleidigende Eintr&amp;#228;ge ins G&amp;#228;stebuch geschrieben. Ja, alle Besucher konnten diese Eintr&amp;#228;ge lesen &amp;#8211; auch die Verantwortlichen   d e r   Betriebe, in denen sich Nicole beworben hat. F&amp;#252;r die Personalchefs war das offenbar Grund genug, Nicoles Bewerbung n i c h t   zu ber&amp;#252;cksichtigen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mir f&amp;#228;llt dazu nichts Besseres ein als dieser biblische Spruch:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten!&amp;#8220; (1.Kor. 6,12) Denn ich sehe schon die positiven Seiten dieser &amp;#8222;Internet-Sozial-Plattform&amp;#8220; &amp;#8211; aber das Beispiel &amp;#8222;Nicole&amp;#8220; hat mir gezeigt, dass der Missbrauch oft nicht weit davon entfernt liegt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-06-62880.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:36:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Zuerst der Mann und dann die Frau?!</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1410</link>
    <guid>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1410</guid>
    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <comments>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1410#comments</comments>
    <itunes:keywords>Andachten, Angedacht, Feels like Heaven, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Andachten</category>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Feels like Heaven</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 05. Oktober 2009:

	Im Religionsunterricht diskutiere ich mit meinen Sch&#252;lern gerne &#252;ber </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 und &#8220;Feels like heaven&#8221; bei Rockland Radio am Montag, 05. Oktober 2009:

	Im Religionsunterricht diskutiere ich mit meinen Sch&#252;lern gerne &#252;ber das Thema Sch&#246;pfung. Interessant: Die Sch&#252;ler wissen so einiges:

	Marc z. B., dass Gott am 6. Sch&#246;pfungstag Mann und Frau erschaffen hat; und Michael sogar, dass   z u e r s t   der Mann und dann,  aus einer   s e i n e r   Rippen, die Frau erschaffen wurde. 

	&#8222;Das k&#246;nnte dir so passen&#8230;&#8220;, mischt sich die emanzipierte Rebecca ein, &#8222;&#8230; wir Frauen mal wieder zweite Wahl&#8230;!

	Dann sagt Marc zu ihr: &#8222;Ich wei&#223; gar nicht, warum Du Dich so aufregst. Es ist doch sonnenklar: Gott hat   z u e r s t   den Mann erschaffen und dann &#8230; die Frau. Die Reihenfolge ist damit also geregelt!&#8220;

	Rebecca schmunzelt und antwortet: &#8222;Ja, klar &#8211; zuerst den Mann und dann die Frau. Aber merke Dir eins, mein Lieber: 
Ich z. B. habe im Fachunterricht gelernt, zuerst immer eine   
S k i z z e  anzufertigen, bevor ich etwas endg&#252;ltig erledige!&#8220;

	Nun war es mit der Ruhe vorbei: Zum einen f&#252;hlten sich die Jungs in ihrer Ehre gekr&#228;nkt, zum anderen die M&#228;dels durch Rebeccas &#196;u&#223;erung gest&#228;rkt.

	Ich versuche, zu vermitteln und informiere die Sch&#252;ler dar&#252;ber, dass die Reihen-folge &#252;berhaupt nicht wichtig ist. Gott hat den Menschen als Mann   u n d   Frau erschaffen &#8230; und sie g l e i c h b e r e c h t i g t   eingesetzt, die Sch&#246;pfung zu bewahren &#8211; und das hei&#223;t nichts anderes als zum Beispiel mit den Themen &#8222;Klimaschutz&#8220; und &#8222;Atomkraft&#8220;   s e h r   verantwortungsvoll umzugehen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 und &amp;#8220;Feels like heaven&amp;#8221; bei Rockland Radio am Montag, 05. Oktober 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Religionsunterricht diskutiere ich mit meinen Sch&amp;#252;lern gerne &amp;#252;ber das Thema Sch&amp;#246;pfung. Interessant: Die Sch&amp;#252;ler wissen so einiges:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Marc z. B., dass Gott am 6. Sch&amp;#246;pfungstag Mann und Frau erschaffen hat; und Michael sogar, dass   z u e r s t   der Mann und dann,  aus einer   s e i n e r   Rippen, die Frau erschaffen wurde. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Das k&amp;#246;nnte dir so passen&amp;#8230;&amp;#8220;, mischt sich die emanzipierte Rebecca ein, &amp;#8222;&amp;#8230; wir Frauen mal wieder zweite Wahl&amp;#8230;!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann sagt Marc zu ihr: &amp;#8222;Ich wei&amp;#223; gar nicht, warum Du Dich so aufregst. Es ist doch sonnenklar: Gott hat   z u e r s t   den Mann erschaffen und dann &amp;#8230; die Frau. Die Reihenfolge ist damit also geregelt!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Rebecca schmunzelt und antwortet: &amp;#8222;Ja, klar &amp;#8211; zuerst den Mann und dann die Frau. Aber merke Dir eins, mein Lieber: &lt;br /&gt;
Ich z. B. habe im Fachunterricht gelernt, zuerst immer eine   &lt;br /&gt;
S k i z z e  anzufertigen, bevor ich etwas endg&amp;#252;ltig erledige!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nun war es mit der Ruhe vorbei: Zum einen f&amp;#252;hlten sich die Jungs in ihrer Ehre gekr&amp;#228;nkt, zum anderen die M&amp;#228;dels durch Rebeccas &amp;#196;u&amp;#223;erung gest&amp;#228;rkt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich versuche, zu vermitteln und informiere die Sch&amp;#252;ler dar&amp;#252;ber, dass die Reihen-folge &amp;#252;berhaupt nicht wichtig ist. Gott hat den Menschen als Mann   u n d   Frau erschaffen &amp;#8230; und sie g l e i c h b e r e c h t i g t   eingesetzt, die Sch&amp;#246;pfung zu bewahren &amp;#8211; und das hei&amp;#223;t nichts anderes als zum Beispiel mit den Themen &amp;#8222;Klimaschutz&amp;#8220; und &amp;#8222;Atomkraft&amp;#8220;   s e h r   verantwortungsvoll umzugehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-10-05-62623.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sun, 05 Apr 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Navigationsgeräte sind was Tolles!</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Sonntag, 05. April 2009:

	(Navigationsger&#228;t: &#8222;In 200 Metern links abbiegen!&#8220;)

	Kennen Sie diese freundliche Stimme? Richtig, sie geh&#246;rt </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Sonntag, 05. April 2009:

	(Navigationsger&#228;t: &#8222;In 200 Metern links abbiegen!&#8220;)

	Kennen Sie diese freundliche Stimme? Richtig, sie geh&#246;rt einem Navigationssystem. Mit meinen Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern diskutiere ich immer mal wieder &#252;ber diese sog. Navis. Sie lachen, wenn ich ihnen erz&#228;hle, wo ich mich mal wieder total verfahren habe, weil ich kein Navi habe. 

	Schlie&#223;lich meint Gregor genervt: Kaufen Sie sich doch endlich ein Navi, wozu wurden die Dinger denn schlie&#223;lich erfunden?

	Ich schmunzele und erz&#228;hle, dass solche Richtungshilfen nichts Neues sind, auch die Bibel kannte schon &#8222;Navis&#8220;. 
Die Sch&#252;ler st&#246;hnen: &#8222;Kommt jetzt wieder die &#8222;Stern &#8211; von &#8211; Bethlehem &#8211; Nummer?&#8220; 

	&#8222;Nein, die kommt heute nicht.&#8220; Ich erz&#228;hle von einem noch   &#228;lteren biblischen &#8222;Navi&#8220;:

	Das Alte Testament erz&#228;hlt, dass das Volk Israel w&#228;hrend seiner W&#252;stenwanderung aus &#196;gypten ins gelobte Land, auch ein Navi hatte: 

	&#8222;Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkens&#228;ule und bei Nacht in einer Feuers&#228;ule&#8220;.

	Mit blo&#223;en Augen war diese Navigationshilfe f&#252;r das Volk Israel zu erkennen, damit es die &#228;u&#223;erliche Wegstrecke zur&#252;cklegen konnte. 

	Doch ich frage in diesem Zusammenhang im
Religionsunterricht auch immer nach unseren &#8222;i n n e r e n   Wegstrecken&#8220;. Die sind oft komplizierter. Da hilft keine fremde Stimme aus einem Ger&#228;t, da m&#252;ssen wir auf unsere 
&#8222;innere Stimme&#8220; h&#246;ren &#8230; und da k&#246;nnen uns die Texte der Bibel wichtige Orientierungshilfen oder: Navigationssysteme sein.

	Wir wollen doch schlie&#223;lich in unserem Leben   an &#8211; kommen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Sonntag, 05. April 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;(Navigationsger&amp;#228;t: &amp;#8222;In 200 Metern links abbiegen!&amp;#8220;)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Kennen Sie diese freundliche Stimme? Richtig, sie geh&amp;#246;rt einem Navigationssystem. Mit meinen Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;lern diskutiere ich immer mal wieder &amp;#252;ber diese sog. Navis. Sie lachen, wenn ich ihnen erz&amp;#228;hle, wo ich mich mal wieder total verfahren habe, weil ich kein Navi habe. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Schlie&amp;#223;lich meint Gregor genervt: Kaufen Sie sich doch endlich ein Navi, wozu wurden die Dinger denn schlie&amp;#223;lich erfunden?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich schmunzele und erz&amp;#228;hle, dass solche Richtungshilfen nichts Neues sind, auch die Bibel kannte schon &amp;#8222;Navis&amp;#8220;. &lt;br /&gt;
Die Sch&amp;#252;ler st&amp;#246;hnen: &amp;#8222;Kommt jetzt wieder die &amp;#8222;Stern &amp;#8211; von &amp;#8211; Bethlehem &amp;#8211; Nummer?&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Nein, die kommt heute nicht.&amp;#8220; Ich erz&amp;#228;hle von einem noch   &amp;#228;lteren biblischen &amp;#8222;Navi&amp;#8220;:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Alte Testament erz&amp;#228;hlt, dass das Volk Israel w&amp;#228;hrend seiner W&amp;#252;stenwanderung aus &amp;#196;gypten ins gelobte Land, auch ein Navi hatte: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkens&amp;#228;ule und bei Nacht in einer Feuers&amp;#228;ule&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit blo&amp;#223;en Augen war diese Navigationshilfe f&amp;#252;r das Volk Israel zu erkennen, damit es die &amp;#228;u&amp;#223;erliche Wegstrecke zur&amp;#252;cklegen konnte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch ich frage in diesem Zusammenhang im&lt;br /&gt;
Religionsunterricht auch immer nach unseren &amp;#8222;i n n e r e n   Wegstrecken&amp;#8220;. Die sind oft komplizierter. Da hilft keine fremde Stimme aus einem Ger&amp;#228;t, da m&amp;#252;ssen wir auf unsere &lt;br /&gt;
&amp;#8222;innere Stimme&amp;#8220; h&amp;#246;ren &amp;#8230; und da k&amp;#246;nnen uns die Texte der Bibel wichtige Orientierungshilfen oder: Navigationssysteme sein.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wir wollen doch schlie&amp;#223;lich in unserem Leben   an &amp;#8211; kommen.  &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-04-05-56534.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 14 Mar 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Seine Hände in Unschuld waschen</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 14. M&#228;rz 2009:

	Das Buch der B&#252;cher &#8230; ist nicht Harry Potter, sondern immer noch die &#8230; Bibel. 

	Auch im Religionsunterricht an der </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 14. M&#228;rz 2009:

	Das Buch der B&#252;cher &#8230; ist nicht Harry Potter, sondern immer noch die &#8230; Bibel. 

	Auch im Religionsunterricht an der Berufsschule Frankenthal kommt sie immer mal wieder zum Einsatz. Die Sch&#252;ler sind nicht sofort hellauf begeistert.  

	&#8222;&#8230; muss denn das sein&#8230;&#8220; kriege ich zu h&#246;ren, aber dann wird&#8217;s spannend. 

	Mit dem Zitat: &#8222;Ich wasche meine H&#228;nde in Unschuld!&#8220;

	Keiner meiner Sch&#252;ler wei&#223;, dass es sich dabei um ein biblisches Zitat handelt. Gespannt lesen sie dann aber den Hintergrund:

	Nachdem Jesus von Judas verraten worden war, wird er gefangen genommen und vor den Hohen Rat gef&#252;hrt. Der ist sich einig: Jesus muss sterben und so &#252;bergeben die Hohenpriester den gefangenen Jesus dem r&#246;mischen Statthalter in Jerusalem, Pontius Pilatus. 

	Am Passahfest hat das Volk die Wahl: Ein Gefangener darf freikommen &#8211; Jesus oder Barabbas, der M&#246;rder. 
Angestachelt von den Gegnern Jesu entscheidet sich die Menge f&#252;r den Verbrecher Barabbas. Damit ist klar: Jesus erwartet der Tod am Kreuz. 

	Pontius Pilatus ist mulmig zumute. Er ahnt vielleicht, dass er da gerade einen Fehler gemacht hat und &#8222;&#8230; w&#228;scht seine H&#228;nde vor dem Volk in Unschuld&#8220;.

	Neu ist das nicht. Immer wieder begegnen wir Menschen, denen es schwer f&#228;llt, Fehler zuzugeben. Aber ich sage auch das meinen Sch&#252;lern: welche Hochachtung ich vor Menschen habe, die Fehler eingestehen und die Konsequenzen tragen. 
Denn nur so ist ein Neuanfang m&#246;glich.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 14. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Buch der B&amp;#252;cher &amp;#8230; ist nicht Harry Potter, sondern immer noch die &amp;#8230; Bibel. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auch im Religionsunterricht an der Berufsschule Frankenthal kommt sie immer mal wieder zum Einsatz. Die Sch&amp;#252;ler sind nicht sofort hellauf begeistert.  &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;&amp;#8230; muss denn das sein&amp;#8230;&amp;#8220; kriege ich zu h&amp;#246;ren, aber dann wird&amp;#8217;s spannend. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit dem Zitat: &amp;#8222;Ich wasche meine H&amp;#228;nde in Unschuld!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Keiner meiner Sch&amp;#252;ler wei&amp;#223;, dass es sich dabei um ein biblisches Zitat handelt. Gespannt lesen sie dann aber den Hintergrund:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nachdem Jesus von Judas verraten worden war, wird er gefangen genommen und vor den Hohen Rat gef&amp;#252;hrt. Der ist sich einig: Jesus muss sterben und so &amp;#252;bergeben die Hohenpriester den gefangenen Jesus dem r&amp;#246;mischen Statthalter in Jerusalem, Pontius Pilatus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Am Passahfest hat das Volk die Wahl: Ein Gefangener darf freikommen &amp;#8211; Jesus oder Barabbas, der M&amp;#246;rder. &lt;br /&gt;
Angestachelt von den Gegnern Jesu entscheidet sich die Menge f&amp;#252;r den Verbrecher Barabbas. Damit ist klar: Jesus erwartet der Tod am Kreuz. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Pontius Pilatus ist mulmig zumute. Er ahnt vielleicht, dass er da gerade einen Fehler gemacht hat und &amp;#8222;&amp;#8230; w&amp;#228;scht seine H&amp;#228;nde vor dem Volk in Unschuld&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Neu ist das nicht. Immer wieder begegnen wir Menschen, denen es schwer f&amp;#228;llt, Fehler zuzugeben. Aber ich sage auch das meinen Sch&amp;#252;lern: welche Hochachtung ich vor Menschen habe, die Fehler eingestehen und die Konsequenzen tragen. &lt;br /&gt;
Denn nur so ist ein Neuanfang m&amp;#246;glich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-14-68445.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 12 Mar 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Topfschlagen</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <category>Angedacht</category>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 12. M&#228;rz 2009:

	An welche Kindergeburtstagspiele erinnern Sie sich noch? 

	Ich habe diese Frage auch Sch&#252;lern von mir gestellt. 
Die </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 12. M&#228;rz 2009:

	An welche Kindergeburtstagspiele erinnern Sie sich noch? 

	Ich habe diese Frage auch Sch&#252;lern von mir gestellt. 
Die Antworten kamen schnell: Flaschendrehen, Versteckspielen &#8230; und dann sagt Timo: Topf schlagen.
Genau auf diese Antwort habe ich gewartet. 

	Interessant ist, dass sich alle im Zeitalter von Computerspielen an das Spiel erinnern, wie sie mit verbundenen Augen und einem Kochl&#246;ffel einen Topf finden mussten, unter dem eine S&#252;&#223;igkeit versteckt war. Und alle kennen noch die die wichtigen Tipps der anderen: Kalt, k&#228;lter, warm, w&#228;rmer, hei&#223;.

	Bei &#8222;hei&#223;&#8220; und &#8222;warm&#8220; f&#228;llt mir was ein: T&#246;pfe sind nun mal dazu da, dass in ihnen Essen gekocht wird. Wenn T&#246;pfe in der K&#252;che klappern, ist das meistens ein Zeichen daf&#252;r, dass es bald was zu essen gibt&#8230;.Zumindest bei uns. 

	Denn in vielen s&#252;dlichen L&#228;ndern geh&#246;rt das Klappern mit leeren T&#246;pfen und Deckeln zu Protestaktionen: Frauen gehen z. B. auf die Stra&#223;e, um &#8222;Krach&#8220; zu machen:

	weil ihre T&#246;pfe leer sind, weil nicht gerecht geteilt wird; weil Gro&#223;grundbesitzer den Armen das Land nehmen, von dem sie leben k&#246;nnten; oder ganz schlicht und einfach: weil die Menschen hungern und d&#252;rsten nach Gerechtigkeit und Frieden, wie die Bibel es ausdr&#252;ckt.

	Ob wir uns wohl das n&#228;chste Mal daran erinnern, 
wenn bei uns das n&#228;chste Mal T&#246;pfe in der K&#252;che klappern?</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 12. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;An welche Kindergeburtstagspiele erinnern Sie sich noch? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich habe diese Frage auch Sch&amp;#252;lern von mir gestellt. &lt;br /&gt;
Die Antworten kamen schnell: Flaschendrehen, Versteckspielen &amp;#8230; und dann sagt Timo: Topf schlagen.&lt;br /&gt;
Genau auf diese Antwort habe ich gewartet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Interessant ist, dass sich alle im Zeitalter von Computerspielen an das Spiel erinnern, wie sie mit verbundenen Augen und einem Kochl&amp;#246;ffel einen Topf finden mussten, unter dem eine S&amp;#252;&amp;#223;igkeit versteckt war. Und alle kennen noch die die wichtigen Tipps der anderen: Kalt, k&amp;#228;lter, warm, w&amp;#228;rmer, hei&amp;#223;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei &amp;#8222;hei&amp;#223;&amp;#8220; und &amp;#8222;warm&amp;#8220; f&amp;#228;llt mir was ein: T&amp;#246;pfe sind nun mal dazu da, dass in ihnen Essen gekocht wird. Wenn T&amp;#246;pfe in der K&amp;#252;che klappern, ist das meistens ein Zeichen daf&amp;#252;r, dass es bald was zu essen gibt&amp;#8230;.Zumindest bei uns. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Denn in vielen s&amp;#252;dlichen L&amp;#228;ndern geh&amp;#246;rt das Klappern mit leeren T&amp;#246;pfen und Deckeln zu Protestaktionen: Frauen gehen z. B. auf die Stra&amp;#223;e, um &amp;#8222;Krach&amp;#8220; zu machen:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;weil ihre T&amp;#246;pfe leer sind, weil nicht gerecht geteilt wird; weil Gro&amp;#223;grundbesitzer den Armen das Land nehmen, von dem sie leben k&amp;#246;nnten; oder ganz schlicht und einfach: weil die Menschen hungern und d&amp;#252;rsten nach Gerechtigkeit und Frieden, wie die Bibel es ausdr&amp;#252;ckt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ob wir uns wohl das n&amp;#228;chste Mal daran erinnern, &lt;br /&gt;
wenn bei uns das n&amp;#228;chste Mal T&amp;#246;pfe in der K&amp;#252;che klappern?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-12-68231.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Chocolat...</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1189</link>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 11. M&#228;rz 2009:

	Verzichten Sie w&#228;hrend der Fastenzeit auf Schokolade?

	Dann passen Sie jetzt besonders gut auf: Denn ich starte hier und heute </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 11. M&#228;rz 2009:

	Verzichten Sie w&#228;hrend der Fastenzeit auf Schokolade?

	Dann passen Sie jetzt besonders gut auf: Denn ich starte hier und heute einen Verf&#252;hrungsversuch. Mit dem Filmtipp f&#252;r die Fastenzeit: Mit &#8222;Chocolat&#8220;, einem Film &#252;ber falsch verstandenes Fasten und &#252;ber den Weg, unsere Augen f&#252;r das Wesentliche zu &#246;ffnen:

	Ein Dorf in Frankreich ist gepr&#228;gt von strengen religi&#246;sen Sitten und Moralvorstellungen. Da erscheint mitten in der Fastenzeit die lebenslustige Vianne, um eine Chocolaterie zu er&#246;ffnen. Die zarte Versuchung aus der Kakaobohne erscheint dem strengen B&#252;rgermeister als eine reine S&#252;nde. 
Er fordert zum Boykott der feinen Leckereien auf &#8230; bis, ja bis &#8230; die ersten Dorfbewohner die neuen Lebensfreuden entdecken. 

	F&#252;r jede Not, jede Sorge, jedes Problem h&#228;lt Vianne die richtige Schokolade bereit. So pflanzt sie mit ihrer Schokolade &#8230; Liebe &#8230; an einem Ort, an dem bis dahin Schuldgef&#252;hle 
dominiert haben. 

	Ich wei&#223;, der Begriff &#8222;Fasten&#8220; hat es in sich: Viele setzen ihn einfach mit &#8222;Verzicht&#8220; gleich &#8211; ohne daran zu denken, dass &#8222;Fasten&#8220; auch Genuss bedeuten kann: 

	Den Genuss, wieder zu sich selbst und zu anderen Menschen zu finden &#8230; vielleicht auch zu Gott? Und warum nicht mit einer guten Schokolade?

	Im Film &#8222;Chocolat&#8220; dr&#252;ckt es die Hauptdarstellerin Vianne &#252;brigens so aus: &#8222;Ich glaube, das einzige, was z&#228;hlt, ist, dass man gl&#252;cklich ist. Gl&#252;ck. So simpel wie eine Tasse Schokolade oder so kompliziert wie das Herz: Bitter. S&#252;&#223;. Lebendig.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 11. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Verzichten Sie w&amp;#228;hrend der Fastenzeit auf Schokolade?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann passen Sie jetzt besonders gut auf: Denn ich starte hier und heute einen Verf&amp;#252;hrungsversuch. Mit dem Filmtipp f&amp;#252;r die Fastenzeit: Mit &amp;#8222;Chocolat&amp;#8220;, einem Film &amp;#252;ber falsch verstandenes Fasten und &amp;#252;ber den Weg, unsere Augen f&amp;#252;r das Wesentliche zu &amp;#246;ffnen:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Dorf in Frankreich ist gepr&amp;#228;gt von strengen religi&amp;#246;sen Sitten und Moralvorstellungen. Da erscheint mitten in der Fastenzeit die lebenslustige Vianne, um eine Chocolaterie zu er&amp;#246;ffnen. Die zarte Versuchung aus der Kakaobohne erscheint dem strengen B&amp;#252;rgermeister als eine reine S&amp;#252;nde. &lt;br /&gt;
Er fordert zum Boykott der feinen Leckereien auf &amp;#8230; bis, ja bis &amp;#8230; die ersten Dorfbewohner die neuen Lebensfreuden entdecken. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r jede Not, jede Sorge, jedes Problem h&amp;#228;lt Vianne die richtige Schokolade bereit. So pflanzt sie mit ihrer Schokolade &amp;#8230; Liebe &amp;#8230; an einem Ort, an dem bis dahin Schuldgef&amp;#252;hle &lt;br /&gt;
dominiert haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich wei&amp;#223;, der Begriff &amp;#8222;Fasten&amp;#8220; hat es in sich: Viele setzen ihn einfach mit &amp;#8222;Verzicht&amp;#8220; gleich &amp;#8211; ohne daran zu denken, dass &amp;#8222;Fasten&amp;#8220; auch Genuss bedeuten kann: &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den Genuss, wieder zu sich selbst und zu anderen Menschen zu finden &amp;#8230; vielleicht auch zu Gott? Und warum nicht mit einer guten Schokolade?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Film &amp;#8222;Chocolat&amp;#8220; dr&amp;#252;ckt es die Hauptdarstellerin Vianne &amp;#252;brigens so aus: &amp;#8222;Ich glaube, das einzige, was z&amp;#228;hlt, ist, dass man gl&amp;#252;cklich ist. Gl&amp;#252;ck. So simpel wie eine Tasse Schokolade oder so kompliziert wie das Herz: Bitter. S&amp;#252;&amp;#223;. Lebendig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-11-68150.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 10 Mar 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Das Herz von Dschenin</title>
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    <dc:creator>Evangelische Kirche der Pfalz</dc:creator>
    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 10. M&#228;rz 2009

	Eine Geschichte aus dem Nahen Osten &#8230; die &#8222;ans Herz geht&#8220;:
Ich erz&#228;hle diese Geschichte meinen Sch&#252;lern. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 10. M&#228;rz 2009

	Eine Geschichte aus dem Nahen Osten &#8230; die &#8222;ans Herz geht&#8220;:
Ich erz&#228;hle diese Geschichte meinen Sch&#252;lern. Auff&#228;llig ist die Stille, w&#228;hrend sie mir zuh&#246;ren.

	Die Geschichte ereignet sich in Dschenin, einer pal&#228;stinensischen Stadt im israelisch besetzten Westjordanland. Ismael Khatib ist ein einfacher Mann. Sein zw&#246;lfj&#228;hriger Sohn Achmed spielt auf der Stra&#223;e mit seinem Spielzeuggewehr. Da kommen israelische Soldaten. Sie halten das Spielzeuggewehr des Kindes f&#252;r echt und schie&#223;en &#8230; Achmet in den Kopf. Hirntod. 

	Der Vater wird gefragt, ob er die Organe seines Sohnes zur Organspende freigibt&#8230;.und willigt ein, nachdem er sich mit einem islamischen Geistlichen beraten hat.

	Mittlerweile ist dar&#252;ber ein Dokumentarfilm entstanden. Er zeigt, wie der pal&#228;stinensische Vater drei Kinder besucht, die mit den Organen seines Sohnes weiterleben. Darunter auch ein j&#252;disches M&#228;dchen. 

	Zwar verlaufen die Begegnungen nicht immer konfliktlos &#8211; aber am Ende wird die Dankbarkeit der Eltern der Kinder deutlich.

	Meine Sch&#252;ler haben verstanden &#8230; welche &#220;berwindung diese Entscheidung den Vater gekostet haben muss, ja, wie &#8222;barmherzig&#8220; er sich letztendlich verhalten hat und dadurch einige Menschenleben retten konnte. 

	Meine Sch&#252;ler haben verstanden: Nur dieser Weg kann der richtige sein. Hilfe, ohne Gewalt, &#252;ber V&#246;lker- und Religionsgrenzen hinweg.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 10. M&amp;#228;rz 2009&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Geschichte aus dem Nahen Osten &amp;#8230; die &amp;#8222;ans Herz geht&amp;#8220;:&lt;br /&gt;
Ich erz&amp;#228;hle diese Geschichte meinen Sch&amp;#252;lern. Auff&amp;#228;llig ist die Stille, w&amp;#228;hrend sie mir zuh&amp;#246;ren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Geschichte ereignet sich in Dschenin, einer pal&amp;#228;stinensischen Stadt im israelisch besetzten Westjordanland. Ismael Khatib ist ein einfacher Mann. Sein zw&amp;#246;lfj&amp;#228;hriger Sohn Achmed spielt auf der Stra&amp;#223;e mit seinem Spielzeuggewehr. Da kommen israelische Soldaten. Sie halten das Spielzeuggewehr des Kindes f&amp;#252;r echt und schie&amp;#223;en &amp;#8230; Achmet in den Kopf. Hirntod. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der Vater wird gefragt, ob er die Organe seines Sohnes zur Organspende freigibt&amp;#8230;.und willigt ein, nachdem er sich mit einem islamischen Geistlichen beraten hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mittlerweile ist dar&amp;#252;ber ein Dokumentarfilm entstanden. Er zeigt, wie der pal&amp;#228;stinensische Vater drei Kinder besucht, die mit den Organen seines Sohnes weiterleben. Darunter auch ein j&amp;#252;disches M&amp;#228;dchen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zwar verlaufen die Begegnungen nicht immer konfliktlos &amp;#8211; aber am Ende wird die Dankbarkeit der Eltern der Kinder deutlich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meine Sch&amp;#252;ler haben verstanden &amp;#8230; welche &amp;#220;berwindung diese Entscheidung den Vater gekostet haben muss, ja, wie &amp;#8222;barmherzig&amp;#8220; er sich letztendlich verhalten hat und dadurch einige Menschenleben retten konnte. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meine Sch&amp;#252;ler haben verstanden: Nur dieser Weg kann der richtige sein. Hilfe, ohne Gewalt, &amp;#252;ber V&amp;#246;lker- und Religionsgrenzen hinweg.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-10-68069.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 09 Mar 2009 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Neue Helden braucht die Welt</title>
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    <itunes:author>Evangelische Kirche der Pfalz</itunes:author>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 09. M&#228;rz 2009:

	Haben Sie&#180;s schon gemerkt? Es sind viele Helden unterwegs:

	Routiniert setzt ein Flugkapit&#228;n in New York die vollbesetzte </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 09. M&#228;rz 2009:

	Haben Sie&#180;s schon gemerkt? Es sind viele Helden unterwegs:

	Routiniert setzt ein Flugkapit&#228;n in New York die vollbesetzte Boing auf der au&#223;erordentlichen Landebahn auf&#8230; mitten im Hudson &#8211; River: Ein Wunder. Einige der Flugg&#228;ste sind &#8222;nur&#8220; leicht verletzt. Der Flugkapit&#228;n: Ein Held. 

	Mit Sch&#252;lern einer Berufsschulklasse diskutiere ich die Frage:
Wer ist heute &#252;berhaupt ein Held oder eine Heldin? 

	Patrick sagt: &#8222;Meine Eltern sind Helden. Die hatten es nicht immer leicht mit mir. Wie oft habe ich mich quer gestellt, nicht das gemacht, was ich eigentlich h&#228;tte tun sollen. Sie haben nicht aufgegeben, haben mich immer wieder angeschubst. Heute habe ich einen tollen Ausbildungsplatz und die Aussicht, nach meiner Ausbildung &#252;bernommen zu werden!&#8220;

	Steffen ist der Meinung: &#8222;Die Feuerwehrm&#228;nner aus Ludwigshafen und Umgebung sind f&#252;r mich Helden. Bei der furchtbaren Brandkatastrophe letztes Jahr in Ludwigshafen haben sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Zum Dank daf&#252;r sind sie zun&#228;chst verpr&#252;gelt und verspottet worden!&#8220; 

	Und ich erg&#228;nze, dass f&#252;r mich Jesus ein Held ist, weil er mir auf eindrucksvolle Weise vorgelebt hat, was erf&#252;lltes Leben sein kann.

	Es folgt eine lebhafte Diskussion. Am Ende sprechen wir nicht mehr von &#8222;Helden&#8220; sondern von Menschen mit Vorbildfunktion. 

	So wie Jesus, der uns darin st&#228;rken will, was aus unserem Leben zu machen: Und zwar nicht &#8222;ohne R&#252;cksicht auf Verluste, sondern vielmehr auf dem Hintergrund des Gebotes der N&#228;chstenliebe: Hilfsbereit, verantwortungsbewusst und tolerant gegen&#252;ber dem Mitmenschen zu sein.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 09. M&amp;#228;rz 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Haben Sie&amp;#180;s schon gemerkt? Es sind viele Helden unterwegs:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Routiniert setzt ein Flugkapit&amp;#228;n in New York die vollbesetzte Boing auf der au&amp;#223;erordentlichen Landebahn auf&amp;#8230; mitten im Hudson &amp;#8211; River: Ein Wunder. Einige der Flugg&amp;#228;ste sind &amp;#8222;nur&amp;#8220; leicht verletzt. Der Flugkapit&amp;#228;n: Ein Held. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit Sch&amp;#252;lern einer Berufsschulklasse diskutiere ich die Frage:&lt;br /&gt;
Wer ist heute &amp;#252;berhaupt ein Held oder eine Heldin? &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Patrick sagt: &amp;#8222;Meine Eltern sind Helden. Die hatten es nicht immer leicht mit mir. Wie oft habe ich mich quer gestellt, nicht das gemacht, was ich eigentlich h&amp;#228;tte tun sollen. Sie haben nicht aufgegeben, haben mich immer wieder angeschubst. Heute habe ich einen tollen Ausbildungsplatz und die Aussicht, nach meiner Ausbildung &amp;#252;bernommen zu werden!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Steffen ist der Meinung: &amp;#8222;Die Feuerwehrm&amp;#228;nner aus Ludwigshafen und Umgebung sind f&amp;#252;r mich Helden. Bei der furchtbaren Brandkatastrophe letztes Jahr in Ludwigshafen haben sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Zum Dank daf&amp;#252;r sind sie zun&amp;#228;chst verpr&amp;#252;gelt und verspottet worden!&amp;#8220; &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und ich erg&amp;#228;nze, dass f&amp;#252;r mich Jesus ein Held ist, weil er mir auf eindrucksvolle Weise vorgelebt hat, was erf&amp;#252;lltes Leben sein kann.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es folgt eine lebhafte Diskussion. Am Ende sprechen wir nicht mehr von &amp;#8222;Helden&amp;#8220; sondern von Menschen mit Vorbildfunktion. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So wie Jesus, der uns darin st&amp;#228;rken will, was aus unserem Leben zu machen: Und zwar nicht &amp;#8222;ohne R&amp;#252;cksicht auf Verluste, sondern vielmehr auf dem Hintergrund des Gebotes der N&amp;#228;chstenliebe: Hilfsbereit, verantwortungsbewusst und tolerant gegen&amp;#252;ber dem Mitmenschen zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-03-09-67892.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 30 Aug 2008 07:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Über die Verhältnisse leben</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 30. August 2008:

	&#8222;Heute kaufen, in einem Jahr bezahlen&#8230;&#8220; &#8211; keiner scheint f&#252;r solche Lockangebote anf&#228;lliger zu sein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 30. August 2008:

	&#8222;Heute kaufen, in einem Jahr bezahlen&#8230;&#8220; &#8211; keiner scheint f&#252;r solche Lockangebote anf&#228;lliger zu sein als unsere Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler. Das gro&#223;e Jammern kommt dann, wenn die Ratenzahlungen abgebucht werden. Viele, gerade junge Menschen, sind so in die &#8222;Schuldenfalle&#8220; geraten. 

	Im Religionsunterricht sprechen wir dar&#252;ber immer wieder, dass wir eben denen nicht glauben d&#252;rfen, die uns vorgaukeln, dass wir uns mehr leisten k&#246;nnen, als wir es tun. Viel zu viele leben schon &#8222;&#252;ber ihre eigenen Verh&#228;ltnisse&#8220; und merken erst viel zu sp&#228;t, dass sie sich &#252;bernommen haben. 

	Ganz anders in dem Bibelspruch, den ich meinen Sch&#252;lern sage, einen Bibelspruch, der uns geradezu auffordert, &#252;ber unsere Verh&#228;ltnisse zu leben.  Im 37. Psalm hei&#223;t es: &#8222;Gott ist allezeit barmherzig und leiht gerne!&#8220; Ohne R&#252;ckzahlfristen und ohne Zinsen k&#246;nnen wir uns von Gott leihen, was wir zum Leben brauchen: Hoffnung, Halt, Ermutigung, St&#228;rke. 
Nichts davon m&#252;ssen wir irgendwann einmal zur&#252;ck bezahlen.

	Ich meine:  Ein tolles Angebot zwischen den vielen, die uns tagt&#228;glich ins Haus flattern und uns zum Kaufen verf&#252;hren wollen. Weil diese Aufforderung in keiner billigen Werbebrosch&#252;re, sondern weil dieses Angebot in der Bibel steht, in der Bibel, die zeitlos g&#252;ltig ist.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 30. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Heute kaufen, in einem Jahr bezahlen&amp;#8230;&amp;#8220; &amp;#8211; keiner scheint f&amp;#252;r solche Lockangebote anf&amp;#228;lliger zu sein als unsere Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler. Das gro&amp;#223;e Jammern kommt dann, wenn die Ratenzahlungen abgebucht werden. Viele, gerade junge Menschen, sind so in die &amp;#8222;Schuldenfalle&amp;#8220; geraten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Im Religionsunterricht sprechen wir dar&amp;#252;ber immer wieder, dass wir eben denen nicht glauben d&amp;#252;rfen, die uns vorgaukeln, dass wir uns mehr leisten k&amp;#246;nnen, als wir es tun. Viel zu viele leben schon &amp;#8222;&amp;#252;ber ihre eigenen Verh&amp;#228;ltnisse&amp;#8220; und merken erst viel zu sp&amp;#228;t, dass sie sich &amp;#252;bernommen haben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ganz anders in dem Bibelspruch, den ich meinen Sch&amp;#252;lern sage, einen Bibelspruch, der uns geradezu auffordert, &amp;#252;ber unsere Verh&amp;#228;ltnisse zu leben.  Im 37. Psalm hei&amp;#223;t es: &amp;#8222;Gott ist allezeit barmherzig und leiht gerne!&amp;#8220; Ohne R&amp;#252;ckzahlfristen und ohne Zinsen k&amp;#246;nnen wir uns von Gott leihen, was wir zum Leben brauchen: Hoffnung, Halt, Ermutigung, St&amp;#228;rke. &lt;br /&gt;
Nichts davon m&amp;#252;ssen wir irgendwann einmal zur&amp;#252;ck bezahlen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich meine:  Ein tolles Angebot zwischen den vielen, die uns tagt&amp;#228;glich ins Haus flattern und uns zum Kaufen verf&amp;#252;hren wollen. Weil diese Aufforderung in keiner billigen Werbebrosch&amp;#252;re, sondern weil dieses Angebot in der Bibel steht, in der Bibel, die zeitlos g&amp;#252;ltig ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-30-60104.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Fri, 29 Aug 2008 07:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Eine Million Euro? Nein danke!</title>
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    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 29. August 2008:

	Ein Telefonanruf der ganz besonderen Art: Eine freundliche Dame fragt mich: &#8222;M&#246;chten Sie eine Million Euro </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Freitag, 29. August 2008:

	Ein Telefonanruf der ganz besonderen Art: Eine freundliche Dame fragt mich: &#8222;M&#246;chten Sie eine Million Euro gewinnen?&#8220;
und staunt wohl nicht schlecht &#252;ber meine Antwort: &#8222;Nein danke, heute nicht!&#8220;

	Dieses Erlebnis erz&#228;hle ich Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern einer Wirtschaftsklasse, die an meinem Verstand zweifeln: &#8222;Warum lassen Sie so eine Chance sausen?&#8220; Etwas kleinlaut rechtfertige ich mich und erz&#228;hle ihnen von Menschen, die solches &#8222;Millionengl&#252;ck&#8220; hatten: Die ihre Arbeitsstelle aufgaben, weil sie ja nun &#8222;ausgesorgt&#8220; h&#228;tten; die so &#252;ber ihre Verh&#228;ltnisse lebten, dass der Absturz schon fr&#252;hzeitig vorprogrammiert war und die heute von Hartz IV leben. 

	Was sie mit uns gemeinsam haben? Ich denke, die Sehnsucht, in diesen wirtschaftlich so schwierigen Zeiten einfach finanziell abgesichert sein zu wollen. Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es verst&#228;ndlich, dass sich jeder finanziell absichern will. Das ist f&#252;rs Weiter- und &#220;berleben lebenswichtig.

	Meinen Sch&#252;lern erz&#228;hle ich von einem ganz anderen Reichtum. Fundort: Bibel. Neues Testament. Da schreibt Paulus an die Gemeinde in Korinth: &#8222;Ich danke meinem Gott &#8230;, dass ihr durch ihn in allen St&#252;cken reich gemacht seid in aller Lehre und aller Erkenntnis!&#8220; (1. Korinther 1, 4+5)

	Hier wird Reichtum nicht in Geld gemessen. Reich sind wir dann, wenn wir erkennen: das Wichtigste im Leben sind menschliche Beziehungen. Pflegen wir diese Beziehungen: Dankbar, hoffnungsvoll und zukunftsorientiert.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Freitag, 29. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein Telefonanruf der ganz besonderen Art: Eine freundliche Dame fragt mich: &amp;#8222;M&amp;#246;chten Sie eine Million Euro gewinnen?&amp;#8220;&lt;br /&gt;
und staunt wohl nicht schlecht &amp;#252;ber meine Antwort: &amp;#8222;Nein danke, heute nicht!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieses Erlebnis erz&amp;#228;hle ich Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;lern einer Wirtschaftsklasse, die an meinem Verstand zweifeln: &amp;#8222;Warum lassen Sie so eine Chance sausen?&amp;#8220; Etwas kleinlaut rechtfertige ich mich und erz&amp;#228;hle ihnen von Menschen, die solches &amp;#8222;Millionengl&amp;#252;ck&amp;#8220; hatten: Die ihre Arbeitsstelle aufgaben, weil sie ja nun &amp;#8222;ausgesorgt&amp;#8220; h&amp;#228;tten; die so &amp;#252;ber ihre Verh&amp;#228;ltnisse lebten, dass der Absturz schon fr&amp;#252;hzeitig vorprogrammiert war und die heute von Hartz IV leben. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was sie mit uns gemeinsam haben? Ich denke, die Sehnsucht, in diesen wirtschaftlich so schwierigen Zeiten einfach finanziell abgesichert sein zu wollen. Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es verst&amp;#228;ndlich, dass sich jeder finanziell absichern will. Das ist f&amp;#252;rs Weiter- und &amp;#220;berleben lebenswichtig.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Meinen Sch&amp;#252;lern erz&amp;#228;hle ich von einem ganz anderen Reichtum. Fundort: Bibel. Neues Testament. Da schreibt Paulus an die Gemeinde in Korinth: &amp;#8222;Ich danke meinem Gott &amp;#8230;, dass ihr durch ihn in allen St&amp;#252;cken reich gemacht seid in aller Lehre und aller Erkenntnis!&amp;#8220; (1. Korinther 1, 4+5)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hier wird Reichtum nicht in Geld gemessen. Reich sind wir dann, wenn wir erkennen: das Wichtigste im Leben sind menschliche Beziehungen. Pflegen wir diese Beziehungen: Dankbar, hoffnungsvoll und zukunftsorientiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-29-59842.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:42:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Ramstein</title>
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	Ausgerechnet bei der Flugfigur &#8222;durchsto&#223;enes Herz&#8220; passierte es,  heute vor 20 Jahren auf der Airbase Ramstein bei </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 28. August 2008:

	Ausgerechnet bei der Flugfigur &#8222;durchsto&#223;enes Herz&#8220; passierte es,  heute vor 20 Jahren auf der Airbase Ramstein bei Kaiserslautern: Um 15.44 Uhr kollidieren bei einer Flugschau drei der beteiligten zehn Flugzeuge. Eines davon st&#252;rzt direkt vor den 350 000 Zuschauern zu Boden.

	Um 15.44 Uhr werden viele Herzen durchsto&#223;en: durch den lauten Knall und die Feuerb&#228;lle am Himmel und auf dem Boden. Am Ende ist das Herz von 70 Menschen f&#252;r immer stehen geblieben.

	Die Begeisterung war im Vorfeld gro&#223;. Die Warnungen vor den Gefahren wurden sozusagen &#8222;in den Wind geschrieben&#8220;. Passieren kann eigentlich ja eh nichts. Alles ist sicher. Und so wiegen sich die Menschen in Sicherheit &#8230; bis um 15.44 Uhr an jenem Nachmittag.

	Weltweit ging die Diskussion weiter, &#252;ber Sinn und Unsinn solcher Flugschauen; zun&#228;chst in Deutschland verboten, wurden sie bereits nach drei Jahren schon wieder erlaubt, mit erh&#246;hten Sicherheitsstandards. Die get&#246;teten Besucher haben davon nichts mehr; die Schwerverletzten von damals auch nicht. Noch heute leiden viele an den Sp&#228;tfolgen.

	Nur etwas Bemerkenswertes haben wir diesem Schicksalstag zu verdanken: Ein neu entwickeltes Konzept von Krisenintervention und Notfallseelsorge entstand. Den oftmals ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an dieser Stelle ein von Herzen kommendes Dankesch&#246;n f&#252;r ihr Engagement.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Donnerstag, 28. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ausgerechnet bei der Flugfigur &amp;#8222;durchsto&amp;#223;enes Herz&amp;#8220; passierte es,  heute vor 20 Jahren auf der Airbase Ramstein bei Kaiserslautern: Um 15.44 Uhr kollidieren bei einer Flugschau drei der beteiligten zehn Flugzeuge. Eines davon st&amp;#252;rzt direkt vor den 350 000 Zuschauern zu Boden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Um 15.44 Uhr werden viele Herzen durchsto&amp;#223;en: durch den lauten Knall und die Feuerb&amp;#228;lle am Himmel und auf dem Boden. Am Ende ist das Herz von 70 Menschen f&amp;#252;r immer stehen geblieben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Begeisterung war im Vorfeld gro&amp;#223;. Die Warnungen vor den Gefahren wurden sozusagen &amp;#8222;in den Wind geschrieben&amp;#8220;. Passieren kann eigentlich ja eh nichts. Alles ist sicher. Und so wiegen sich die Menschen in Sicherheit &amp;#8230; bis um 15.44 Uhr an jenem Nachmittag.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Weltweit ging die Diskussion weiter, &amp;#252;ber Sinn und Unsinn solcher Flugschauen; zun&amp;#228;chst in Deutschland verboten, wurden sie bereits nach drei Jahren schon wieder erlaubt, mit erh&amp;#246;hten Sicherheitsstandards. Die get&amp;#246;teten Besucher haben davon nichts mehr; die Schwerverletzten von damals auch nicht. Noch heute leiden viele an den Sp&amp;#228;tfolgen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nur etwas Bemerkenswertes haben wir diesem Schicksalstag zu verdanken: Ein neu entwickeltes Konzept von Krisenintervention und Notfallseelsorge entstand. Den oftmals ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an dieser Stelle ein von Herzen kommendes Dankesch&amp;#246;n f&amp;#252;r ihr Engagement.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-28-59523.mp3"&gt;File Download (1:35 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Wed, 27 Aug 2008 07:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Den Laufpass geben</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 27. August 2008:

	Richtig selbstbewusst teilt Nicole aus der Friseurklasse nach der Pause ihren Mitsch&#252;lerinnen mit: &#8222;So, M&#228;dels, </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 27. August 2008:

	Richtig selbstbewusst teilt Nicole aus der Friseurklasse nach der Pause ihren Mitsch&#252;lerinnen mit: &#8222;So, M&#228;dels, geschafft &#8211; ich habe Kevin gerade eben den Laufpass gegeben!&#8220; Und f&#252;gt hinzu: &#8222;Schluss, aus, vorbei! Soll er sich sein Ges&#252;lze von &#8216;gro&#223;e Liebe&#8217; sonst wohin stecken. Ich kann Euch sagen: Der hat vielleicht dumm geguckt. Aber der letzte Ausrutscher mit Jessica war einfach einer zu viel.&#8221;

	Dieses Ereignis war wiederum f&#252;r die folgende Religionsstunde &#8222;zu viel&#8220; &#8211; zu neugierig sind die M&#228;dels auf Einzelheiten, und so versuche ich zu retten, was noch zu retten ist und diskutiere mit ihnen &#252;ber die Formulierung:
&#8222;&#8230; jemandem den Laufpass geben!&#8220;

	Fest steht, dass der Begriff heute nichts Gutes verspricht. Keiner will einen solchen  &#8222;Laufpass&#8220; bekommen. Aber das war mal ganz anders: Denn urspr&#252;nglich bedeutete dieser Begriff etwas Positives. Im 18. Jahrhundert war der &#8222;Laufpass&#8220; hei&#223; begehrt. Er war der schriftliche Ausweis f&#252;r Angeh&#246;rige der Armeen, die sich auf Zeit beurlauben lie&#223;en oder ganz aus dem Dienst entlassen wurden. So konnten die M&#228;nner nachweisen, dass sie nicht einfach &#8222;abgehauen&#8220; sind. So verwundert es nicht, dass &#8222;Laufp&#228;sse&#8220; damals zu den am h&#228;ufigsten gef&#228;lschten Papieren z&#228;hlten. 

	Irgendwann wurde auf das Ausstellen solcher Laufp&#228;sse verzichtet &#8230; umso interessanter, dass sich die Redewendung bis heute &#8211; allerdings mit so negativer Bedeutung &#8211; gehalten hat.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 27. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Richtig selbstbewusst teilt Nicole aus der Friseurklasse nach der Pause ihren Mitsch&amp;#252;lerinnen mit: &amp;#8222;So, M&amp;#228;dels, geschafft &amp;#8211; ich habe Kevin gerade eben den Laufpass gegeben!&amp;#8220; Und f&amp;#252;gt hinzu: &amp;#8222;Schluss, aus, vorbei! Soll er sich sein Ges&amp;#252;lze von &amp;#8216;gro&amp;#223;e Liebe&amp;#8217; sonst wohin stecken. Ich kann Euch sagen: Der hat vielleicht dumm geguckt. Aber der letzte Ausrutscher mit Jessica war einfach einer zu viel.&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieses Ereignis war wiederum f&amp;#252;r die folgende Religionsstunde &amp;#8222;zu viel&amp;#8220; &amp;#8211; zu neugierig sind die M&amp;#228;dels auf Einzelheiten, und so versuche ich zu retten, was noch zu retten ist und diskutiere mit ihnen &amp;#252;ber die Formulierung:&lt;br /&gt;
&amp;#8222;&amp;#8230; jemandem den Laufpass geben!&amp;#8220;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fest steht, dass der Begriff heute nichts Gutes verspricht. Keiner will einen solchen  &amp;#8222;Laufpass&amp;#8220; bekommen. Aber das war mal ganz anders: Denn urspr&amp;#252;nglich bedeutete dieser Begriff etwas Positives. Im 18. Jahrhundert war der &amp;#8222;Laufpass&amp;#8220; hei&amp;#223; begehrt. Er war der schriftliche Ausweis f&amp;#252;r Angeh&amp;#246;rige der Armeen, die sich auf Zeit beurlauben lie&amp;#223;en oder ganz aus dem Dienst entlassen wurden. So konnten die M&amp;#228;nner nachweisen, dass sie nicht einfach &amp;#8222;abgehauen&amp;#8220; sind. So verwundert es nicht, dass &amp;#8222;Laufp&amp;#228;sse&amp;#8220; damals zu den am h&amp;#228;ufigsten gef&amp;#228;lschten Papieren z&amp;#228;hlten. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Irgendwann wurde auf das Ausstellen solcher Laufp&amp;#228;sse verzichtet &amp;#8230; umso interessanter, dass sich die Redewendung bis heute &amp;#8211; allerdings mit so negativer Bedeutung &amp;#8211; gehalten hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-27-67476.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Tue, 26 Aug 2008 07:04:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Kannst du mir bitte mal helfen?</title>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. August 2008:

	&#8222;Kannst Du mir bitte mal helfen&#8230;&#8220;, fragt Martin in der Elektrikerklasse seinen Banknachbar Rene &#8230; und bekommt </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. August 2008:

	&#8222;Kannst Du mir bitte mal helfen&#8230;&#8220;, fragt Martin in der Elektrikerklasse seinen Banknachbar Rene &#8230; und bekommt von dem gleich mal eine Abfuhr.

	Seit einigen Jahren schon f&#228;llt auf, dass die Solidarit&#228;t und der Wille, einander zu helfen, von Schuljahr zu Schuljahr abnehmen. Jeder denkt in erster Linie nur an sich, an seine Noten, an sein Weiterkommen. &#8222;Immer h&#246;her, immer weiter, immer h&#228;rter&#8230;&#8220; scheint eben das Motto auch des schulischen &#220;berlebenskampfes zu sein. 

	Und schon wird kritisch formuliert: Hat die Schule aufgeh&#246;rt, im Zeitalter knapper Ausbildungs- und Studienpl&#228;tze, ein &#220;bungsfeld f&#252;r soziales Verhalten zu sein? Meine eindeutige Antwort: NEIN. Denn es gibt sie noch, jene Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler, die auch ohne Nachhilfelohn engagiert sind. Weil sie es kapiert haben, dass dieses: &#8222;Kannst Du mir bitte mal helfen&#8230;&#8220; die Bitte des Schw&#228;cheren an den St&#228;rkeren ist, und dass ihnen diese Bitte immer und &#252;berall begegnen wird: Denn es wird immer so sein, dass der Schw&#228;chere auf den St&#228;rkeren, der Unbegabtere auf den Begabteren, der &#196;ngstliche auf den angewiesen sein wird, der ihm &#252;ber die Angst hinweg hilft.

	Und daf&#252;r wird es keine Noten geben, die einen in der Karriere weiterbringen, im Gegenteil: eigene wertvolle Zeit geht verloren. Und dennoch meine ich, dass gerade das menschliche Gr&#246;&#223;e ausmacht: Wenn einer bereit ist, seine Zeit zur Verf&#252;gung zu stellen f&#252;r den, der ihn braucht.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 26. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#8222;Kannst Du mir bitte mal helfen&amp;#8230;&amp;#8220;, fragt Martin in der Elektrikerklasse seinen Banknachbar Rene &amp;#8230; und bekommt von dem gleich mal eine Abfuhr.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Seit einigen Jahren schon f&amp;#228;llt auf, dass die Solidarit&amp;#228;t und der Wille, einander zu helfen, von Schuljahr zu Schuljahr abnehmen. Jeder denkt in erster Linie nur an sich, an seine Noten, an sein Weiterkommen. &amp;#8222;Immer h&amp;#246;her, immer weiter, immer h&amp;#228;rter&amp;#8230;&amp;#8220; scheint eben das Motto auch des schulischen &amp;#220;berlebenskampfes zu sein. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und schon wird kritisch formuliert: Hat die Schule aufgeh&amp;#246;rt, im Zeitalter knapper Ausbildungs- und Studienpl&amp;#228;tze, ein &amp;#220;bungsfeld f&amp;#252;r soziales Verhalten zu sein? Meine eindeutige Antwort: NEIN. Denn es gibt sie noch, jene Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;ler, die auch ohne Nachhilfelohn engagiert sind. Weil sie es kapiert haben, dass dieses: &amp;#8222;Kannst Du mir bitte mal helfen&amp;#8230;&amp;#8220; die Bitte des Schw&amp;#228;cheren an den St&amp;#228;rkeren ist, und dass ihnen diese Bitte immer und &amp;#252;berall begegnen wird: Denn es wird immer so sein, dass der Schw&amp;#228;chere auf den St&amp;#228;rkeren, der Unbegabtere auf den Begabteren, der &amp;#196;ngstliche auf den angewiesen sein wird, der ihm &amp;#252;ber die Angst hinweg hilft.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und daf&amp;#252;r wird es keine Noten geben, die einen in der Karriere weiterbringen, im Gegenteil: eigene wertvolle Zeit geht verloren. Und dennoch meine ich, dass gerade das menschliche Gr&amp;#246;&amp;#223;e ausmacht: Wenn einer bereit ist, seine Zeit zur Verf&amp;#252;gung zu stellen f&amp;#252;r den, der ihn braucht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-26-67090.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Mon, 25 Aug 2008 17:24:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: West Side Story</title>
    <link>http://www.protcast.evpfalz.de/index.php?id=1045</link>
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    <itunes:keywords>Angedacht, Zu: Hans Hutzel</itunes:keywords>
    <category>Angedacht</category>
    <category>Zu: Hans Hutzel</category>
    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 25. August 2008:

	Seit zehn Jahren gehe ich zweimal j&#228;hrlich mit interessierten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern ins Nationaltheater nach Mannheim </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 25. August 2008:

	Seit zehn Jahren gehe ich zweimal j&#228;hrlich mit interessierten Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern ins Nationaltheater nach Mannheim in die Oper. Namen wie Mozart, Beethoven oder Verdi kennen sie bereits. Viele sind fasziniert von den Dirigenten, dass die das Orchester so im Griff haben, dass das Zusammenspiel punktgenau klappt &#8230; oder manchmal auch nicht. So ist das Leben.

	Heute w&#252;rde ein ganz bekannter Musiker, Komponist und Dirigent seinen 90. Geburtstag feiern: Leonard BERNSTEIN. Sein Musical &#8222;West Side Story&#8220; ist bei den Sch&#252;lern immer noch ein Klassiker:

	Da rivalisieren zwei Jugendbanden in einem New Yorker Elendsviertel: Wei&#223;e gegen Schwarze. Es kommt, wie es kommen muss: Einer aus der wei&#223;en Gang, Tony, verliebt sich in Maria, sie ist die Schwester des Anf&#252;hrers der Schwarzen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Beide versuchen einzuwirken, dass die Stra&#223;enk&#228;mpfe auf &#8222;fairen&#8220; Faustkampf beschr&#228;nkt bleiben. Es kommt anders: Tony t&#246;tet im Reflex Marias Bruder. Eine Intrige folgt der anderen. Am Ende stirbt Tony in Marias Armen.

	Mit diesem Musical hatte sich Bernstein zu Lebzeiten schon ein Denkmal gesetzt. Immer wieder steht es auf den Spielpl&#228;nen bekannter Opernb&#252;hnen.

	1990 stirbt Bernstein. Bis heute sprengt eine tief empfundene Religiosit&#228;t des Juden Bernstein konfessionelle und religi&#246;se Schranken. Meine Sch&#252;ler fasziniert Bernsteins Lebensgeschichte und k&#252;nstlerisches Werk, vor allem eben seine &#8222;West Side Story&#8220;.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 25. August 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Seit zehn Jahren gehe ich zweimal j&amp;#228;hrlich mit interessierten Sch&amp;#252;lerinnen und Sch&amp;#252;lern ins Nationaltheater nach Mannheim in die Oper. Namen wie Mozart, Beethoven oder Verdi kennen sie bereits. Viele sind fasziniert von den Dirigenten, dass die das Orchester so im Griff haben, dass das Zusammenspiel punktgenau klappt &amp;#8230; oder manchmal auch nicht. So ist das Leben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute w&amp;#252;rde ein ganz bekannter Musiker, Komponist und Dirigent seinen 90. Geburtstag feiern: Leonard BERNSTEIN. Sein Musical &amp;#8222;West Side Story&amp;#8220; ist bei den Sch&amp;#252;lern immer noch ein Klassiker:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Da rivalisieren zwei Jugendbanden in einem New Yorker Elendsviertel: Wei&amp;#223;e gegen Schwarze. Es kommt, wie es kommen muss: Einer aus der wei&amp;#223;en Gang, Tony, verliebt sich in Maria, sie ist die Schwester des Anf&amp;#252;hrers der Schwarzen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Beide versuchen einzuwirken, dass die Stra&amp;#223;enk&amp;#228;mpfe auf &amp;#8222;fairen&amp;#8220; Faustkampf beschr&amp;#228;nkt bleiben. Es kommt anders: Tony t&amp;#246;tet im Reflex Marias Bruder. Eine Intrige folgt der anderen. Am Ende stirbt Tony in Marias Armen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit diesem Musical hatte sich Bernstein zu Lebzeiten schon ein Denkmal gesetzt. Immer wieder steht es auf den Spielpl&amp;#228;nen bekannter Opernb&amp;#252;hnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;1990 stirbt Bernstein. Bis heute sprengt eine tief empfundene Religiosit&amp;#228;t des Juden Bernstein konfessionelle und religi&amp;#246;se Schranken. Meine Sch&amp;#252;ler fasziniert Bernsteins Lebensgeschichte und k&amp;#252;nstlerisches Werk, vor allem eben seine &amp;#8222;West Side Story&amp;#8220;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-08-25-72681.mp3"&gt;File Download (1:34 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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    <pubDate>Sat, 16 Feb 2008 22:55:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Liebe im Terror</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 16. Februar 2008.</itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 16. Februar 2008.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3305.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/hutzel.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 16. Februar 2008.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-02-16-10141.mp3"&gt;File Download (1:33 min / 2.9 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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