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<title>ProtCast Pfalz: RPR1 &#039;Angedacht: Ende des Fr&uuml;hlings</title>
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<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:09:12 +0200</pubDate>
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    <title>RPR1 &#039;Angedacht: Ende des FrÃ¼hlings</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 15. Juli 2008:

	Ein kurzer Fr&#252;hling wurde es. Ein langer kalter Winter kam. Vor 40 Jahren keimte in der damaligen Tschechoslowakei f&#252;r einen kurzen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Dienstag, 15. Juli 2008:

	Ein kurzer Fr&#252;hling wurde es. Ein langer kalter Winter kam. Vor 40 Jahren keimte in der damaligen Tschechoslowakei f&#252;r einen kurzen Moment Hoffnung auf. Hoffnung auf politische und wirtschaftliche Reformen. Hoffnung auf Freiheit, zumindest kleine Freiheiten. F&#252;r Gewerkschaften, Kulturorganisationen, Kirchen. &#8222;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&#8220;, nannten es die Reformkommunisten um Alexander Dubcek.

	F&#252;r viele Tschechen und Slowaken ein Grund zur Hoffnung. Volk und F&#252;hrung waren sich so nah wie nie. Im Fr&#252;hling 1968. Der heute geschichtstr&#228;chtig &#8222;Prager Fr&#252;hling genannt&#8220; wird. Am 15. Juli, heute vor 40 Jahren, kam der Wetterumschwung. Ein rauer Wind blies den Tschechen und Slowaken ins Gesicht. In einem gemeinsamen Brief der Staaten des Warschauer-Paktes an die &#8222;Genossen&#8220; in Prag wurde unverhohlen mit Konsequenzen gedroht. Niemals werde man zulassen dass &#8222;der Imperialismus eine Bresche in das sozialistische System&#8220; schlage. Hei&#223;t auf deutsch: Ende des Fr&#252;hlings. Eiszeit ist angesagt. F&#252;nf Wochen sp&#228;ter rollten die Panzer.

	Das Ende des Prager Fr&#252;hlings zieht seine K&#228;ltespur bis heute. Zum Beispiel f&#252;r die kleine Evangelische Kirche der B&#246;hmischen Br&#252;der. 270.000 Mitglieder hatte sie noch 1968, 115.000 Mitglieder sind es heute. Dennoch lebt die Kirche, engagiert sich in der Diakonie, in der Bildung, im Gottesdienst. Hoffnungszeichen trotz aller gesellschaftlichen Entfremdung von Gott. Die Kirche spricht wieder von Hoffnung. Und sie bringt den Grund der Hoffnung zur Sprache: Gott. Sie gibt &#8222;Rechenschaft &#252;ber die Hoffnung, die in uns ist&#8220;. (1.Petrus 3,15). Damit es wieder &#8222;Fr&#252;hling&#8220; wird.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/Schumacher1.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Dienstag, 15. Juli 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ein kurzer Fr&amp;#252;hling wurde es. Ein langer kalter Winter kam. Vor 40 Jahren keimte in der damaligen Tschechoslowakei f&amp;#252;r einen kurzen Moment Hoffnung auf. Hoffnung auf politische und wirtschaftliche Reformen. Hoffnung auf Freiheit, zumindest kleine Freiheiten. F&amp;#252;r Gewerkschaften, Kulturorganisationen, Kirchen. &amp;#8222;Sozialismus mit menschlichem Antlitz&amp;#8220;, nannten es die Reformkommunisten um Alexander Dubcek.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r viele Tschechen und Slowaken ein Grund zur Hoffnung. Volk und F&amp;#252;hrung waren sich so nah wie nie. Im Fr&amp;#252;hling 1968. Der heute geschichtstr&amp;#228;chtig &amp;#8222;Prager Fr&amp;#252;hling genannt&amp;#8220; wird. Am 15. Juli, heute vor 40 Jahren, kam der Wetterumschwung. Ein rauer Wind blies den Tschechen und Slowaken ins Gesicht. In einem gemeinsamen Brief der Staaten des Warschauer-Paktes an die &amp;#8222;Genossen&amp;#8220; in Prag wurde unverhohlen mit Konsequenzen gedroht. Niemals werde man zulassen dass &amp;#8222;der Imperialismus eine Bresche in das sozialistische System&amp;#8220; schlage. Hei&amp;#223;t auf deutsch: Ende des Fr&amp;#252;hlings. Eiszeit ist angesagt. F&amp;#252;nf Wochen sp&amp;#228;ter rollten die Panzer.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Ende des Prager Fr&amp;#252;hlings zieht seine K&amp;#228;ltespur bis heute. Zum Beispiel f&amp;#252;r die kleine Evangelische Kirche der B&amp;#246;hmischen Br&amp;#252;der. 270.000 Mitglieder hatte sie noch 1968, 115.000 Mitglieder sind es heute. Dennoch lebt die Kirche, engagiert sich in der Diakonie, in der Bildung, im Gottesdienst. Hoffnungszeichen trotz aller gesellschaftlichen Entfremdung von Gott. Die Kirche spricht wieder von Hoffnung. Und sie bringt den Grund der Hoffnung zur Sprache: Gott. Sie gibt &amp;#8222;Rechenschaft &amp;#252;ber die Hoffnung, die in uns ist&amp;#8220;. (1.Petrus 3,15). Damit es wieder &amp;#8222;Fr&amp;#252;hling&amp;#8220; wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-07-15-12409.mp3"&gt;File Download (1:39 min / 3.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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