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<title>ProtCast Pfalz: RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Sie haben die Wahl!</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 19:32:15 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 23 May 2009 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &#039;Angedacht&#039;:  Sie haben die Wahl!</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:

	Heute wird gew&#228;hlt &#8211; und zwar der Bundespr&#228;sident oder die Bundespr&#228;sidentin. Horst K&#246;hler oder Gesine Schwan. </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:

	Heute wird gew&#228;hlt &#8211; und zwar der Bundespr&#228;sident oder die Bundespr&#228;sidentin. Horst K&#246;hler oder Gesine Schwan. 

	Gew&#228;hlt wird alle f&#252;nf Jahre. Immer so wie heute am 23. Mai. Der Grund: Am 23. Mai ist Verfassungstag. Heute vor 60 Jahren hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz verabschiedet. Deutschland wurde dadurch zur Demokratie und zum Rechtsstaat. 

	Alles, was der Staat tut,  muss sich seit dem an den Normen orientieren, die das Grundgesetz verbindlich vorgibt: Freiheit, Gleichheit, Menschenw&#252;rde &#8211; &#8222;im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen&#8220;, so hei&#223;t es in der deutschen Verfassung. 

	Das Grundgesetz sagt ganz klar: der Staat und seine Vertreter kriegen ihre Macht von den Menschen, nicht von Gott. Aber sie m&#252;ssen sich vor beiden verantworten: vor den Menschen und vor Gott.

	Damit sind die Verh&#228;ltnisse klar. Gut, dass das so im Grundgesetz steht. Und gut auch, dass bisher alle Versuche gescheitert sind, den Hinweis auf Gott aus der Verfassung zu streichen. Die gab es n&#228;mlich, und je mehr die Kirchen an Boden verlieren, um so lauter werden diese Stimmen.

	Ohne den Hinweis auf Gott w&#228;re der Mensch wieder die letzte und h&#246;chste Instanz. Wohin das f&#252;hren kann, haben wir bei Hitler und den Nazis gesehen. 

	Besser also, es bleibt wie es ist: Mit einer klaren Ansage, dass es eine Grenze zwischen Mensch und Gott gibt. Und dem Hinweis, dass wir unser Handeln im Himmel und auf der Erde verantworten m&#252;ssen.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3296.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/alpermann.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Samstag, 23. Mai 2009:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Heute wird gew&amp;#228;hlt &amp;#8211; und zwar der Bundespr&amp;#228;sident oder die Bundespr&amp;#228;sidentin. Horst K&amp;#246;hler oder Gesine Schwan. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gew&amp;#228;hlt wird alle f&amp;#252;nf Jahre. Immer so wie heute am 23. Mai. Der Grund: Am 23. Mai ist Verfassungstag. Heute vor 60 Jahren hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz verabschiedet. Deutschland wurde dadurch zur Demokratie und zum Rechtsstaat. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alles, was der Staat tut,  muss sich seit dem an den Normen orientieren, die das Grundgesetz verbindlich vorgibt: Freiheit, Gleichheit, Menschenw&amp;#252;rde &amp;#8211; &amp;#8222;im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen&amp;#8220;, so hei&amp;#223;t es in der deutschen Verfassung. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Grundgesetz sagt ganz klar: der Staat und seine Vertreter kriegen ihre Macht von den Menschen, nicht von Gott. Aber sie m&amp;#252;ssen sich vor beiden verantworten: vor den Menschen und vor Gott.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit sind die Verh&amp;#228;ltnisse klar. Gut, dass das so im Grundgesetz steht. Und gut auch, dass bisher alle Versuche gescheitert sind, den Hinweis auf Gott aus der Verfassung zu streichen. Die gab es n&amp;#228;mlich, und je mehr die Kirchen an Boden verlieren, um so lauter werden diese Stimmen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ohne den Hinweis auf Gott w&amp;#228;re der Mensch wieder die letzte und h&amp;#246;chste Instanz. Wohin das f&amp;#252;hren kann, haben wir bei Hitler und den Nazis gesehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Besser also, es bleibt wie es ist: Mit einer klaren Ansage, dass es eine Grenze zwischen Mensch und Gott gibt. Und dem Hinweis, dass wir unser Handeln im Himmel und auf der Erde verantworten m&amp;#252;ssen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2009-05-23-66101.mp3"&gt;File Download (1:31 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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