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<title>ProtCast Pfalz: RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Dreckige Socken und Bartstoppeln.</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 19:16:33 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Sat, 08 May 2010 08:00:00 +0200</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;: Dreckige Socken und Bartstoppeln.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 08. Mai 2010.

	Wie ein gro&#223;er Feuerball versinkt die Sonne am Horizont im Meer. Am Strand stehen ein Mann und eine Frau. Sie sehen sich tief in die Augen </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Kerstin K&#246;nig-Thul, Trier, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Samstag, 08. Mai 2010.

	Wie ein gro&#223;er Feuerball versinkt die Sonne am Horizont im Meer. Am Strand stehen ein Mann und eine Frau. Sie sehen sich tief in die Augen und geben sich im n&#228;chsten Moment einen langen innigen Kuss. 

	So oder so &#228;hnlich passiert es immer wieder &#8211; zumindest im Kino. Dort klappt das mit der gro&#223;en Liebe. Aber nicht nur deshalb, weil es eben Kino ist. Sondern auch, weil wir nur das sehen, wonach wir uns sehnen: das Verliebtsein, den Flow, das Kribbeln, das Begehrt werden. Und das kennen wir gut. 

	Das Andere aber, was wir auch in Beziehungen erleben Langeweile, Gewohnheit, Fettpolster, Barthaare kriegen wir kaum zu sehen. 

	Wenn wir die eigene Liebe nur mit den gro&#223;en perfekten Gef&#252;hlen der Leinwand vergleichen, wird es schwierig f&#252;r die Liebe. Der Partner kann nicht mehr gen&#252;gen, die Beziehung nicht mehr gl&#252;cklich machen.

	Damit Beziehungen gl&#252;cklich machen, m&#252;ssen wir miteinander reden. Frauen mit Frauen. M&#228;nnern mit M&#228;nnern. Wir m&#252;ssen uns dar&#252;ber unterhalten, wie es wirklich ist: dass Liebe sch&#246;n ist, aber auch manchmal schwer und langweilig.

	Ich glaube, wir m&#252;ssen die Liebe entzaubern, um sie zu retten. Denn wenn uns klar wird, dass das, was wir f&#252;hlen, das ganze normale Chaos der Liebe ist, dann kann die Liebe sein, was sie ist: Das sch&#246;nste der Gef&#252;hle.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/koenig-thul_kerstin.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Kerstin K&amp;#246;nig-Thul, Trier, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Samstag, 08. Mai 2010.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie ein gro&amp;#223;er Feuerball versinkt die Sonne am Horizont im Meer. Am Strand stehen ein Mann und eine Frau. Sie sehen sich tief in die Augen und geben sich im n&amp;#228;chsten Moment einen langen innigen Kuss. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So oder so &amp;#228;hnlich passiert es immer wieder &amp;#8211; zumindest im Kino. Dort klappt das mit der gro&amp;#223;en Liebe. Aber nicht nur deshalb, weil es eben Kino ist. Sondern auch, weil wir nur das sehen, wonach wir uns sehnen: das Verliebtsein, den Flow, das Kribbeln, das Begehrt werden. Und das kennen wir gut. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das Andere aber, was wir auch in Beziehungen erleben Langeweile, Gewohnheit, Fettpolster, Barthaare kriegen wir kaum zu sehen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wenn wir die eigene Liebe nur mit den gro&amp;#223;en perfekten Gef&amp;#252;hlen der Leinwand vergleichen, wird es schwierig f&amp;#252;r die Liebe. Der Partner kann nicht mehr gen&amp;#252;gen, die Beziehung nicht mehr gl&amp;#252;cklich machen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Damit Beziehungen gl&amp;#252;cklich machen, m&amp;#252;ssen wir miteinander reden. Frauen mit Frauen. M&amp;#228;nnern mit M&amp;#228;nnern. Wir m&amp;#252;ssen uns dar&amp;#252;ber unterhalten, wie es wirklich ist: dass Liebe sch&amp;#246;n ist, aber auch manchmal schwer und langweilig.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ich glaube, wir m&amp;#252;ssen die Liebe entzaubern, um sie zu retten. Denn wenn uns klar wird, dass das, was wir f&amp;#252;hlen, das ganze normale Chaos der Liebe ist, dann kann die Liebe sein, was sie ist: Das sch&amp;#246;nste der Gef&amp;#252;hle. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-05-08-48885.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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