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<title>ProtCast Pfalz: RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Krankenhauslicht.</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 14:02:24 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Mon, 27 Dec 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Krankenhauslicht.</title>
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    <itunes:subtitle>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 27. Dezember 2010:

	Hierher geht niemand gerne, erst recht nicht im Advent oder &#252;ber Weihnachten. Im Krankenhaus ist es nicht sch&#246;n. Wer hier als </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Montag, 27. Dezember 2010:

	Hierher geht niemand gerne, erst recht nicht im Advent oder &#252;ber Weihnachten. Im Krankenhaus ist es nicht sch&#246;n. Wer hier als Patient ist, der ist krank, oft schwer krank und er sucht Hilfe. Da z&#228;hlt &#228;rztliche Kunst, professionelle Pflege, erfolgreiche Rehabilitation. 

	Entsprechend sachlich, n&#252;chtern geht es zu. Die Architektur besticht nicht durch Sch&#246;nheit, die Ausgestaltung der R&#228;ume nicht durch Gem&#252;tlichkeit. Sauber muss alles sein, steril. Das Krankenhaus hat einen unverwechselbaren &#8222;Geruch&#8220;.

	Diejenigen, die hier arbeiten, haben nicht nur mit Patienten zu tun, sie besch&#228;ftigt auch der Kostendruck, Arbeitskr&#228;fteabbau, der schnelle Wandel der medizinischen Technik und Therapie, Untersuchungen im Flie&#223;bandtempo, k&#252;rzere Verweildauern, h&#246;here Patientenzahlen. Der Arbeitsalltag der Krankenhausmitarbeiter hat sich so verdichtet, das kaum noch Zeit bleibt f&#252;r das Zwischenmenschliche.

	Und doch gibt es die kleinen Lichtpunkte im Klinikalltag: Lichterketten, leuchtende Weihnachtssterne. Gleichsam ein kleiner Fingerzeig, dass es manchmal nur minimaler Ver&#228;nderungen bedarf, um den gewohnten Alltag f&#252;r einen Augenblick dem Besonderen zu &#246;ffnen. Ein kleiner H&#228;ndedruck, ein freundliches L&#228;cheln, ein kurzer Besuch, ein stilles Gebet. 

	So geh&#246;ren Leib und Seele, gute Medizin, gute Pflege und gute Seelsorge zusammen. Wo Menschen wie im Krankenhaus an die Grenzen des Lebens geraten oder sich ausgeliefert f&#252;hlen, ist Beistand und Ermutigung n&#246;tig. Die kleinen Lichtpunkte sagen: das Krankenhauspersonal ist ansprechbar. Und Gott auch.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3302.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/schumacher_wolfgang.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Montag, 27. Dezember 2010:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hierher geht niemand gerne, erst recht nicht im Advent oder &amp;#252;ber Weihnachten. Im Krankenhaus ist es nicht sch&amp;#246;n. Wer hier als Patient ist, der ist krank, oft schwer krank und er sucht Hilfe. Da z&amp;#228;hlt &amp;#228;rztliche Kunst, professionelle Pflege, erfolgreiche Rehabilitation. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Entsprechend sachlich, n&amp;#252;chtern geht es zu. Die Architektur besticht nicht durch Sch&amp;#246;nheit, die Ausgestaltung der R&amp;#228;ume nicht durch Gem&amp;#252;tlichkeit. Sauber muss alles sein, steril. Das Krankenhaus hat einen unverwechselbaren &amp;#8222;Geruch&amp;#8220;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diejenigen, die hier arbeiten, haben nicht nur mit Patienten zu tun, sie besch&amp;#228;ftigt auch der Kostendruck, Arbeitskr&amp;#228;fteabbau, der schnelle Wandel der medizinischen Technik und Therapie, Untersuchungen im Flie&amp;#223;bandtempo, k&amp;#252;rzere Verweildauern, h&amp;#246;here Patientenzahlen. Der Arbeitsalltag der Krankenhausmitarbeiter hat sich so verdichtet, das kaum noch Zeit bleibt f&amp;#252;r das Zwischenmenschliche.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und doch gibt es die kleinen Lichtpunkte im Klinikalltag: Lichterketten, leuchtende Weihnachtssterne. Gleichsam ein kleiner Fingerzeig, dass es manchmal nur minimaler Ver&amp;#228;nderungen bedarf, um den gewohnten Alltag f&amp;#252;r einen Augenblick dem Besonderen zu &amp;#246;ffnen. Ein kleiner H&amp;#228;ndedruck, ein freundliches L&amp;#228;cheln, ein kurzer Besuch, ein stilles Gebet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;So geh&amp;#246;ren Leib und Seele, gute Medizin, gute Pflege und gute Seelsorge zusammen. Wo Menschen wie im Krankenhaus an die Grenzen des Lebens geraten oder sich ausgeliefert f&amp;#252;hlen, ist Beistand und Ermutigung n&amp;#246;tig. Die kleinen Lichtpunkte sagen: das Krankenhauspersonal ist ansprechbar. Und Gott auch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2010-12-27-58523.mp3"&gt;File Download (1:28 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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