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<title>ProtCast Pfalz: RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Gottesfriede.</title>
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   <title>ProtCast Pfalz</title>
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<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:02:12 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Mon, 07 Feb 2011 08:00:00 +0100</pubDate>
    <title>RPR1 &quot;Angedacht&quot;:  Gottesfriede.</title>
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    <itunes:subtitle>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. Februar 2011:

	Mit keinen Menschen konnte ich mich in meiner Jugend besser streiten als mit meinen Br&#252;dern. Wenn es besonders schlimm wurde, pflegte mein </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &#8216;Angedacht&#8217; bei RPR1 am Montag, 07. Februar 2011:

	Mit keinen Menschen konnte ich mich in meiner Jugend besser streiten als mit meinen Br&#252;dern. Wenn es besonders schlimm wurde, pflegte mein Gro&#223;vater mit ungewohnt tiefer Stimme zu t&#246;nen: &#8222;Friede! Friede!&#8220;. Mehr &#252;berrascht als betroffen h&#246;rten wir dann auf zu streiten, nat&#252;rlich nur, um wenig sp&#228;ter an einer ungest&#246;rten Stelle weiter zu machen. 

	Die polnische Psychologieprofessorin Zofia Jasnota hat 1977 in ihrem Lied &#8222;Unfriede herrscht auf der Erde&#8220; beschrieben, wie schwierig es ist, dauerhaften Frieden zu halten &#8211; nach innen und nach au&#223;en. Weil ein durch eine Autorit&#228;t unterbrochener Streit keinen Konflikt l&#246;st, sondern eben blo&#223; unterbricht. An anderer Stelle bricht der Streit sp&#228;ter umso heftiger wieder hervor. 

	Unfriede herrscht auf der Erde &#8211; das in der fr&#252;heren DDR erstmals bekannt gewordene Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch spricht darum bis heute vielen Menschen aus dem Herzen. Auch in uns &#8211; so das Lied &#8211;  herrschen Unruhe und Unrast. Deshalb ist es so schwer, den Frieden zu bewahren &#8211; trotz allen guten Willens. 

	Doch Zofia Jasnota geht im Refrain des Liedes davon aus, dass der Friede einst kommen wird. Dann wird der Mensch zur Ruhe kommen, Feindschaft und Fanatismus, Hass und Intoleranz werden dann aufh&#246;ren. Kein zeitlich begrenzter relativer Friede wird das sein, so wie ihn Menschen gelegentlich herstellen k&#246;nnen. Es wird der ewige Frieden sein. Gemacht von Gott pers&#246;nlich.</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3306.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/neuschwander_julia.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht &amp;#8216;Angedacht&amp;#8217; bei RPR1 am Montag, 07. Februar 2011:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit keinen Menschen konnte ich mich in meiner Jugend besser streiten als mit meinen Br&amp;#252;dern. Wenn es besonders schlimm wurde, pflegte mein Gro&amp;#223;vater mit ungewohnt tiefer Stimme zu t&amp;#246;nen: &amp;#8222;Friede! Friede!&amp;#8220;. Mehr &amp;#252;berrascht als betroffen h&amp;#246;rten wir dann auf zu streiten, nat&amp;#252;rlich nur, um wenig sp&amp;#228;ter an einer ungest&amp;#246;rten Stelle weiter zu machen. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die polnische Psychologieprofessorin Zofia Jasnota hat 1977 in ihrem Lied &amp;#8222;Unfriede herrscht auf der Erde&amp;#8220; beschrieben, wie schwierig es ist, dauerhaften Frieden zu halten &amp;#8211; nach innen und nach au&amp;#223;en. Weil ein durch eine Autorit&amp;#228;t unterbrochener Streit keinen Konflikt l&amp;#246;st, sondern eben blo&amp;#223; unterbricht. An anderer Stelle bricht der Streit sp&amp;#228;ter umso heftiger wieder hervor. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Unfriede herrscht auf der Erde &amp;#8211; das in der fr&amp;#252;heren DDR erstmals bekannt gewordene Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch spricht darum bis heute vielen Menschen aus dem Herzen. Auch in uns &amp;#8211; so das Lied &amp;#8211;  herrschen Unruhe und Unrast. Deshalb ist es so schwer, den Frieden zu bewahren &amp;#8211; trotz allen guten Willens. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch Zofia Jasnota geht im Refrain des Liedes davon aus, dass der Friede einst kommen wird. Dann wird der Mensch zur Ruhe kommen, Feindschaft und Fanatismus, Hass und Intoleranz werden dann aufh&amp;#246;ren. Kein zeitlich begrenzter relativer Friede wird das sein, so wie ihn Menschen gelegentlich herstellen k&amp;#246;nnen. Es wird der ewige Frieden sein. Gemacht von Gott pers&amp;#246;nlich. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2011-02-07-68766.mp3"&gt;File Download (1:30 min / 2.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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