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<title>ProtCast Pfalz: RPR1 &#039;Angedacht&#039;: Du sollst nicht t&ouml;ten!</title>
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<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 13:39:22 +0200</pubDate>
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    <pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:12:00 +0200</pubDate>
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    <itunes:subtitle>Pfarrer Fritz Penserot, Burg an der Mosel, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 18. Juni 2008:

	Die Zehn Gebote der Bibel haben &#252;ber Jahrtausende das Leben gepr&#228;gt. Doch heute zeigen Umfragen, dass viele Menschen die Zehn </itunes:subtitle>
    <itunes:summary>Pfarrer Fritz Penserot, Burg an der Mosel, spricht &#8220;Angedacht&#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 18. Juni 2008:

	Die Zehn Gebote der Bibel haben &#252;ber Jahrtausende das Leben gepr&#228;gt. Doch heute zeigen Umfragen, dass viele Menschen die Zehn Gebote gar nicht mehr kennen. Ja, manch einer wei&#223; noch nicht einmal, ob es nun drei oder sieben oder zehn Regeln waren, die Mose da niedergeschrieben hatte.
Dennoch, bei aller Unsicherheit: Eines der Zehn Gebote wird von den meisten mit gro&#223;er Treffsicherheit genannt. Es lautet: &#8222;Du sollst nicht t&#246;ten&#8220;. 

	Merkw&#252;rdig blo&#223;, dass sich die Menschheit an dieses Gebot so wenig gehalten hat. Es wurden und werden Kriege gef&#252;hrt, es wird die Todesstrafe verh&#228;ngt, es wird seit Neuestem sogar das Recht auf T&#246;tung alter Menschen diskutiert &#8211; F&#252;nftes Gebot hin oder her.

	Fast scheint es so, als sei dieses Gebot das schlechte Gewissen der Menschheit. Bei jedem Selbstmordattentat, bei jeder Gewalttat junger Menschen gegen einen Alten, bei jeder Nachricht &#252;ber eine Kindst&#246;tung &#8211; kommt einem in den Sinn: Du sollst nicht t&#246;ten. Das geht unter die Haut, und das sp&#252;rt man am eigenen Leib: Leben ist so verletzlich. 

	Das F&#252;nfte Gebot ist wie eine Erinnerung daran, dass wir uns das Leben nicht selbst gegeben haben, sondern empfangen, wie ein Geschenk. Leben hat etwas Heiliges, etwas Unverletzbares. Das eigene wie auch das Leben ganz fremder oder gar ganz ferner Menschen.

	Darum ist das F&#252;nfte Gebot der Bibel so etwas wie der Herzschlag des Menschheits-gewissens: &#8222;Achte menschliches Leben. Es ist das Geschenk, von dem du selber lebst.&#8220;</itunes:summary>

    <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.evpfalz.de/presse/erd/index_3307.htm" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/penserot_neu.jpg" align="left"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Pfarrer Fritz Penserot, Burg an der Mosel, spricht &amp;#8220;Angedacht&amp;#8221; bei RPR1 am Mittwoch, 18. Juni 2008:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Zehn Gebote der Bibel haben &amp;#252;ber Jahrtausende das Leben gepr&amp;#228;gt. Doch heute zeigen Umfragen, dass viele Menschen die Zehn Gebote gar nicht mehr kennen. Ja, manch einer wei&amp;#223; noch nicht einmal, ob es nun drei oder sieben oder zehn Regeln waren, die Mose da niedergeschrieben hatte.&lt;br /&gt;
Dennoch, bei aller Unsicherheit: Eines der Zehn Gebote wird von den meisten mit gro&amp;#223;er Treffsicherheit genannt. Es lautet: &amp;#8222;Du sollst nicht t&amp;#246;ten&amp;#8220;. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Merkw&amp;#252;rdig blo&amp;#223;, dass sich die Menschheit an dieses Gebot so wenig gehalten hat. Es wurden und werden Kriege gef&amp;#252;hrt, es wird die Todesstrafe verh&amp;#228;ngt, es wird seit Neuestem sogar das Recht auf T&amp;#246;tung alter Menschen diskutiert &amp;#8211; F&amp;#252;nftes Gebot hin oder her.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fast scheint es so, als sei dieses Gebot das schlechte Gewissen der Menschheit. Bei jedem Selbstmordattentat, bei jeder Gewalttat junger Menschen gegen einen Alten, bei jeder Nachricht &amp;#252;ber eine Kindst&amp;#246;tung &amp;#8211; kommt einem in den Sinn: Du sollst nicht t&amp;#246;ten. Das geht unter die Haut, und das sp&amp;#252;rt man am eigenen Leib: Leben ist so verletzlich. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das F&amp;#252;nfte Gebot ist wie eine Erinnerung daran, dass wir uns das Leben nicht selbst gegeben haben, sondern empfangen, wie ein Geschenk. Leben hat etwas Heiliges, etwas Unverletzbares. Das eigene wie auch das Leben ganz fremder oder gar ganz ferner Menschen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Darum ist das F&amp;#252;nfte Gebot der Bibel so etwas wie der Herzschlag des Menschheits-gewissens: &amp;#8222;Achte menschliches Leben. Es ist das Geschenk, von dem du selber lebst.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.protcast.evpfalz.de/audio/ProtCast-Pfalz-2008-06-18-64844.mp3"&gt;File Download (1:32 min / 1.1 MB)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>

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