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Zur Person - Uwe Laux

Uwe LauxUwe Laux ist im eiskalten Dezember 1963 geboren.

Er hasste es, in den Kindergarten zu gehen.
Und – um ehrlich zu sein – die Schule mochte er auch nicht.
Er floh also frühstmöglich ins Handwerkerdasein und wurde Schreiner.

Aber nur kurz: Denn mit der Erkenntnis, dass doch nicht alles Gold ist, was glänzen tut, hat er den katzen-goldenen Boden des Handwerks verlassen und die höhere Schullaufbahn eingeschlagen. Sein Abitur schaffte er mit einem Sohn. Sein Theologiestudium absolvierte er mit zwei Söhnen. Und heute führt er mit zwei Söhnen und einer Tochter das Pfarramt in einem kleinen Dorf am Ende der Welt (direkt neben dem Paradies).

Er liebt seinen Beruf (Pfarrer), hat viel Spaß an skurrilen Geschichten, und er ist stolz darauf, seit über 20 Jahren mit ein und derselben Frau verheiratet zu sein. Die liebt er übrigens auch!

Textprobe:

Mmh... Salamipizza.
Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Warum das so ist, das hat Iwan Pawlow erforscht.
Vor 155 Jahren wurde er geboren, vor 100 Jahren erhielt er den Nobelpreis.

Er entdeckte folgendes:
Füttert man einen Hund immer nur dann, wenn kurz zuvor eine Glocke bimmelt, dann läuft diesem Hund irgendwann der Sabber schon dann, wenn er irgendeine Glocke hört. Auch wenn es nix zu futtern gibt. Daraus wurde dann eine ganze Theorie, die besagt: Alles, was wir tun und lassen, ist im Prinzip nur die Reaktion auf Reize von außen.

Oder einfacher: Alles, was wir tun und lassen, ist nur hirnloses Gesabber, ausgelöst durch zufälliges Gebimmel.

Mir als Pfarrer passt diese Theorie freilich überhaupt nicht.
Weil ich nämlich überzeugt bin, dass Sie und ich und jeder Mensch sein Leben selbst in die Hand nehmen kann und nicht nur re-agiert.

Deshalb bimmle ich als Pfarrer jeden Sonntag bewusst (nicht zufällig). Und wer kommt, der soll nicht sabbern, sondern darüber nachdenken, wie er sein Leben in die Hand nehmen kann.