“aha…” Digital naiv? Alphabetisierungsversuche.

Kirchentag in Hamburg, Anfang Mai, “Forum Internet und Gesellschaft” (#fiug): Der Moderator wirft zum Auftakt einige Statements in die Runde und bittet um Handzeichen, wer dem jeweiligen Statement für sich zustimmt. Gefühlte drei Viertel der Hände im Saal gehen hoch bei “Die zunehmende Abhängigkeit von der Technik macht mir Angst.”

Barcamp Kirche 2.0 in Tutzing (#bctutz), vergangenes Wochenende: Alexander Gajic gibt einen Überblick über die evangelischen Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken. Empörter Zwischenruf einer Teilnehmerin angesichts der Verwendung der Begriffe “Facebook” und “Twitter”: “Das ist Product Placement!” Im Hintergrund steht während der ganzen Tagung ein evangelisch.de-Rollup, das offenbar weniger Empfindlichkeiten auslöst.

Ebenfalls auf dem Barcamp: Ein älterer Teilnehmer fragt mich, ob es das von mir zur Ansicht ausgelegte Buch “Social Media in der Gemeinde” auch auf Deutsch gebe. Ein Scherz, haha, aber doch, ihn schrecke allein der Titel schon ab. Und ich gebe zu, ja, dieser Anglizismus wäre leicht zu vermeiden – nur, wer sich daran bereits stört, der wird mit dem Rest des Buchs auch nicht gut können. Immerhin hat’s Mechthild darin auf Seite 12 selbst thematisiert: unter der Überschrift “Why not Deutsch reden?”

Ich erinnere mich an die Predigt zum Twittergottesdienst 2011, in der Heiko Kuschel (@citykirche_sw) und ich die “Gemeinschaft der Eiligen” zum Thema machten, nämlich “die Idee, dass zur echten ‘Gemeinschaft der Heiligen‘, also der gesamten Kirche, auch die Rücksicht auf die nicht so Eiligen gehört”.

Doch was veranlasst Leute, nicht nur sehr zögerliche, langsame Schritte zu unternehmen, sondern sich gar nicht erst auf den Weg zu machen, ja, den Weg von vorneherein als Holzweg abzutun – und die “Eiligen” auf diesem Weg regelrecht zu attackieren? Woher kommt die Angst vor neuen technischen Entwicklungen, wo doch die alten, selbstverständlich genutzten, auch irgendwann mal neu waren? Woher die Haltung, zuerst und vor allem die Risiken zu sehen, statt zu fragen: Was kann mir das nützen? Wie kann ich es mir zu Diensten machen? Welche Chancen stecken darin?

Warum lehnen Leute es von vorneherein ab, sich mit einer Welt vertraut zu machen, in die immer mehr Menschen von vornherein hineingeboren werden, die also nicht einmal “Digital Immigrants” werden wollen. Ist diese Welt für sie wirklich so fremd, dass keine Chance besteht, sie ihnen verständlich zu machen? Bei wie vielen ist es tatsächlich eine Sache des Nicht-Könnens, bei wie vielen eine des Nicht-Wollens? Das Gespräch mit der Dame ebenfalls älteren Jahrgangs auf der Rückfahrt von Tutzing machte wieder Mut: Schon fleißige E-Mail-Schreiberin und Internetsurferin, empfand sie die Inhalte des Barcamps als Gewinn, wenngleich der Fokus auf Medien und Technik auch für sie unerwartet kam.

Auch das klassische Klischee begegnete mir in den letzten Tagen einmal wieder: “Ich finde das alles (Facebook, Twitter) total schrecklich. Was interessiert mich, ob sich jemand einen Kaffee macht oder aufs Klo geht?” Und der oben genannte Herr, der sich am Anglizismus störte, war zudem auch der Meinung, dass die sogenannten “Sozialen Netzwerke” ja alles andere als “sozial” seien.

Ach, Mensch.

Eine Aktion wie Fluthilfe Dresden auf Facebook funktioniert nämlich doch nur deshalb:

  • weil die Menschen, welche die Seite nutzen, sich mit den Funktionsweisen von Facebook vertraut gemacht haben,
  • und weil Small Talk und Plaudereien eine wichtige soziale (!) Funktion erfüllen: Sie legen die Grundlage, um miteinander auch Ernsthafteres auf die Beine stellen zu können. Darin unterscheidet sich die Gemeinschaft, die Menschen in einem Online-Netzwerk verwirklichen, nicht von der Gemeinschaft, die sie beispielsweise in einer Kirchengemeinde verwirklichen.

Vielleicht gehen wir “Eiligen” mit “Social Media Guidelines” zum Verhalten im Netz, wie sie immer mehr Unternehmen, Institutionen, auch Landeskirchen, entwerfen, den zweiten Schritt vor dem ersten. Oder es wäre zumindest zu bedenken, sie zu ergänzen: durch eine aufklärende Faktenbroschüre “mit Gruß von Ihrer Kirche”. In der Klischees und Vorurteile aufgelöst, Chancen aufgezeigt und dann auch diejenigen Aspekte, die tatsächlich problematisch oder ungeklärt sind, nicht verschwiegen werden. Aber ob’s hilft?

Was meint ihr?
fragt diesen Freitag

Euer Alexander Ebel

35 Antworten auf ““aha…” Digital naiv? Alphabetisierungsversuche.

  1. Jaja Alexander,

    die “Neuen Medien” – wer diesen AUsdruck benutzt, hat schon verloren: Neu ist da schon lange nichts mehr! Natürlich wirst Du in Deutschland immer Bedenkenträger finden, in deutschen evangelischen Kirchengemeinden ist das nicht anders. Denn Anruf “Ich hab Dir ne Mail geschickt” habe ich gemeindlicherseits tatsächlich schon bekommen.

    Selbstverständlich ist darauf zu achten, daß die Benmutzung der Technik nicht zum Selbstzweck wird und das Botschaften nicht nur gesendet werden, weil es möglich ist. Meine Sorge ist da eher klein, man muss die Menschen auf dem Kanal erreichen, auf dem sie empfangsbereit sind, sei es über den Gemeindebrief im Briefkasten oder über Social Media!

    Für mich kann ich behaupten, übers Netz interessante Menschen kennengelernt zu haben, mit denen ich nicht nur über Tatort oder FDP ablästere – da findet echter Kontakt statt!

    Und wenn es es auch noch Spass macht, mit der Technik herumzuspielen, warum nicht? Wie Evangelen müssen ja nicht immer geistliche Liegestützen machen… Hast Du Dich heute Morgen eigentlich schon bei 4square eingecheckt? Die @Schnattergans hat sogar einen Hauskreis, in den man einchecken kann… :-)

    Die, Mechthild und den Bloglesern ein wunderschönes Wochenende!

    Wilfried

    • Foursquare, ach ja, das ist so eine Sache. So ungefähr ein- bis zweimal im Jahr gibt es eine Phase von ein paar Wochen, in denen es mich packt und ich wieder öfter einchecke. Dann beginnt mich der selbst auferlegte Eincheck-Zwang zu nerven und ich höre wieder damit auf. Das Problem ist, dass Foursquare für mich nach wie vor keinen nennenswerten Nutzen zeitigt (auf Dauer nicht mal “Spaß”). Und dennoch würde ich jeder Kirchengemeinde empfehlen, zumindest dafür zu sorgen, dass die Gebäude (Kirche, Gemeindehaus, Pfarrhaus, Kindergarten …) auf Foursquare eingetragen sind, so dass einchecken kann, wer will, ohne sich selbst die Mühe machen zu müssen, den Ort erst anzulegen … Der Hauskreis auf Foursquare ist eine schöne Idee; bitte mehr davon :-)

      • Ja Alexander,

        Foursqare habe ich erst auf dem berühmten #willimeckseinsofa kenengelernt. Auf meine Frage “Was bringt das” kam die Antwort: “Spielerei”. Aber alle spielten es, so hab’ ich denn auch angefangen – es gibt Schlimmeres als Spielen, oder? :-)

  2. Das Schöne ist: du stellst die Frage, warum sich Leute nicht nur von den “neuen Kommunikatonswegen” fernhalten und die Nutzer attackieren, aber du gibts die Antwort ja auch: es ist Angst. Da schreibt jemand aus Hamburg mit jemandem aus New York über Eishockey in Kanada. Das erschreckt Menschen. Das war zu Anfangszeiten des Radios auch, das war zu Urzeiten des Telefons so und vor irgendetwas werde ich mich irgendwann im Alter auch mal fürchten.

    Ein großes Problem, was du leider ausser Acht lässt: die sog. digital natives haben gegenüber den “digitalen Analphabeten” oftmals eine beinahe chauvinistische Haltung. Die Frage muss sich dann auch der Netzbürger stellen, ob er dann nicht auch ein Verhinderer der digitalen Integration ist…
    Allgemein ist das aber ein abendfüllendes Thema^^

    • Ich möchte es gar nicht auf irgendwelche Ängste als Ursache reduzieren. Die mögen ohne Frage bestehen, angesichts dessen, was hin und wieder zu lesen ist: Datensammler, Cybermobber, Überwacher, Urlaubszeiten ausspionierende Einbrecher, Bankdatenklauer uvm (#zynismus_on ich spare mir überall das “-innen”, denn es sind ja nur Männer böse, stimmt’s? #zynismus_off).
      Aber hinzu kommen wohl noch einige andere Gründe:
      - Unkenntnis/Unfähigkeit schon in der Bedienung der erforderlichen Technik
      - Überforderung angesichts der Vielfalt der Netze sowie des Information Overload
      - Unverständnis im Blick auf die verwendete Sprache / das Vokabular
      - die Tendenz zum Beharren im Vertrauten und Bekannten (“das hab ich bisher nicht gebraucht, das brauche ich auch jetzt nicht”)
      - … ?

      Und warum das Beispiel, dass jemand aus Hamburg mit jemandem aus New York über Eishockey in Kanada schreibt, erschreckend sein soll, verstehe ich nicht so recht. Mit Telefon und Fernsehen ginge das doch genauso, und das nutzt doch jede/r.

      Die “chauvinistische Haltung”, in der Tat, da heißt es achtsam sein. Wie schnell hat man sich selbst, ohne es zu wollen, auf einen elitären Sockel gestellt …

  3. Ich bin immer wieder verwundert darüber, wie verschlossen einige Kirchengemeinden und andere kirchliche Institutionen gegenüber den “Neuen Medien” (die ja wie Wilfried schon richtig schreibt gar nicht mehr so neu sind) so aufgestellt sind.

    Vor knapp einem Jahr (vielleicht auch 1,5 Jahren) habe ich für eine KG bei uns eine neue Webseite erstellt. Social Media Buttons durften/sollten nicht hinein, weil das … tja, eine richtige Begründung habe ich dafür nie so richtig bekommen. Es war und ist einfach nicht gewünscht. Natürlich auch keine Facebook-Seite.

    Auf der anderen Seite wundert sich die Kirche aber häufig, dass gerade junge Menschen einen großen Bogen um die Institution machen. Vielleicht sollte man tatsächlich mal als Kirche an den Orten sein, wo man einen großen Teil der Menschen erreichen kann.

    Ich hoffe einfach ganz stark, dass sich Kirche den alten “neuen Medien” öffnet bevor es ganz zu spät ist.

    • Erst seit kurzem haben wir auf der Homepage unserer Landeskirche http://www.evkirchepfalz.de zu den Pressemitteilungen die Heise-2-Klick-Social-Media-Buttons integriert. Noch hat sich niemand beschwert. Mal sehen, ob es einen Einbruch bei den Zugriffszahlen gibt ;-)

      Zu der Frage bzw. dem Problem, ob es wirklich so ist, dass die sozialen Netzwerke der Kirche eine größere “Reichweite” eröffnen, habe ich mich an anderer Stelle schon geäußert: Mit kirchlichen/christlichen Seiten auf Facebook z.B. dürften sich nur diejenigen verbinden, die ohnehin schon einen Bezug zur Kirche haben. Damit die Inhalte darüber hinaus wahrgenommen werden, müssten sie von diesen “Fans” an ihre jeweiligen Kontakte weiter-”geteilt” werden. Und das sehe ich derzeit nur in äußerst geringem Umfang.

  4. Guten Morgen, falls es später gelesen wird, einen guten Tag.

    Einst war der Buchdruck von übel. Wir lernten dazu und können uns daran freuen, dass das Buch der Bücher gedruckt wurde. Auf einmal gab es Radio, dann Fernsehen. Gerade dort um den Tageswechsel herum ein Testbild es war Sendeschuss. Die Form dieser medialen Kommunikation war stets in eine direkte Richtung. Nicht umfassend, zeitlich eingeschränkt.

    Die Zeiten verändern Sprache, die Umgangsformen zwischen den Menschen, die Art und Weise der Begegnung und vor allem, nach dem Fussweg, dem Pferd, der Eisenbahn, dem Auto, das Flugzeug. Jetzt das Internet.

    Dinge die in unser Leben kommen erwecken Neugierde, Befangenheit, Ängste. So sind wir Menschen.

    Schön, dass wir so sind. So können wir alle dort abgeholt werden wo wir sind. Genau dort liegt eine riesige Chance. Der eigene “Dunstkreis” kann umfangreich erweitert werden. Heute können wir unsere eingene Meinung überprüfen, denken andere ähnlich? Denken Menschen anderer Herkunft, Bildung, heimatlicher Verbundenheit, Lebensformen oder auch so gesagt: Denken Menschen unterschiedlicher Sozialisation so wie ich, wie stehen sie dazu?

    Für mich eine Gelegenheit andere Menschen kennenzulernen. In einen Dialog treten. Ich entscheide, ob ich wen kennenlernen möchte, jemanden sehen will, mich mit ihm bei Tee oder Kaffee sprechen will. Ob es aus dem Kontakt über die sozialen Netzwerke heraus mehr geben wird.

    Für Kirche die Chance mit den sogenannten neuen Medien (wer kennt denn noch BTX) Menschen zu erreichen.
    Abzuholen.
    Zu begeistern.
    Den Ruf des Angestaubten loszuwerden.

    Die Gute Nachricht zu erzählen.

    Nicht zuletzt, wie bereits von anderen erwähnt, neue Arten des Hilfeaufrufes, und siehe da, es klappt.

    Eines bleibt, Gemeinde ist da, wo Menschen sich treffen, ob auf dem Sofa, ob in einem Hauskreis, im Gemeindesaal, in der Kirche.

    Treffen wir die Menschen dort, wo sie sind. Nicht nur im Gottesdienst. Auch zu den vielen anderen Stunden.

    Machen wir etwas Gutes aus allen Möglichkeiten, und wir können das ein oder andere eigenartig anmutende Wort mit deutschen Begriffen bennenen. Auf die Gefahr hin, dass es nicht so toll klingt. Wer sagt schon Klapprechner anstelle Laptop. Verständlich müssen wir uns machen.

    Euch einige weiter gute und sonnige Tage, vergeßt nie zu leben.

    • Ja, lieber Jürgen, danke für dieses Plädoyer.
      Und genau dies ist auf dem Barcamp ja durchaus auch geschehen: die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Sozialisation, verschiedenen Alters und Bildungsgängen – und es wurde fruchtbar, war gewinnbringend für viele, wenn auch anders als erwartet.
      Und doch: “In was für einer Welt leben wir eigentlich?”, hörte ich einmal halblaut geflüstert … und das bleibt eben als Wermutstropfen, den ich bedauere.

  5. Lieber Alexander, Du sprichst mir aus der Seele!
    Alle “Angsthasen” sollte man dringend auf das hinweisen, was in den bösen sozialen Medien (deutsch!) aktuell geleistet wird: Im Rahmen der aktuellen Hochwasser-Katastrophe zeigen Social Media sehr gut, welch tatsächlich soziales Potential in ihnen liegt. Abgesehen von Gerüchten, die hier zwar auch immer mal wieder verbreitet werden, werden über Facebook & Co. unglaubliche Hilfsaktionen und aktuelleste Informationen koordiniert. Sogar Facebook selbst postet diese Liste der “Hochwasser-Seiten”: https://www.facebook.com/notes/tina-kulow/linksammlung-flut-hilfe-auf-facebook/666332790059243
    Großartig mit welchem Einsatz diese Seiten übrigens fast ausschließlich von Ehrenamtlichen betrieben werden! Ihnen allen und den vielen Helfern Gottes Segen!
    Vernetzte Kirche bietet übrigens “als Gruß von Ihrer Bayerischen Landeskirche” Schulungen zum Thema Social Media an: http://www.vernetzte-kirche.de/info/de/schulungen

    • Eben, eben. Und wie ich im Beitrag schon schrieb: Erst sich darauf einzulassen und die Möglichkeiten auch im Small Talk, Zeitvertreib, Spaß, Herumsurfen auszuloten, eröffnet die Kenntnisse und das Wissen, aus denen solche Ideen entspringen können.
      Die Neugier und die Lust zum Ausprobieren – ist sie vielen verloren gegangen? Ist das der Grund?

  6. Ich erlebe Verschiedenes: Die Generation 60 / 70 + sagt mir: “Nun bin ich so alt geworden, ohne Computer und Internet zu brauchen und habe auch ohne dergleichen überlebt und gelebt, nun fang ich nicht mehr damit an.” – Das finde ich verständlich. Für Menschen, die das ganz neu lernen müssen, ist das vermutlich schwieriger als das erlernen einer Fremdsprache.
    Die klassischen “Vorurteile”, wie sie oben benannt werden – ‘gläserner Mensch’, ‘nur small talk’, “was interessiert es mich, wer wann aufs Klo geht” – finde ich (erstaunlicherweise?!) am häufigsten in meiner Generation – also bei Menschen zwischen 40 und 50 (oder sollte ich sagen 35 – 60?). Schade eigentlich…
    Menschen zwischen Anfang 20 und Mitte 30 gehen in der Regel einigermaßen entspannt mit sozialen Medien um. Und für meine Kinder sind Computer, Internet und soziale Plattformen Teil des Alltags und der ‘Muttersprache’.
    Natürlich gibt es auch in dieser Generation Menschen, die dann ganz bewusst sagen “ohne mich, ich möchte so wenig wie möglich Spuren im Internet hinterlassen.”
    Aber am häufigsten sind eher instinktive Zuneigung oder Ablehnung sozialer Medien, die eben generationsbedingt sind.

    • Einverstanden. Ich will ja auch gar nicht sagen, dass jeder online-vernetzt sein muss. Dem einen liegt’s, der anderen nicht. Wer keinen Spaß dran hat oder zu viele Befürchtungen oder einfach keine Idee, wozu es ihm oder ihr oder anderen nützen könnte, oder wem der Zeitaufwand zu hoch ist, soll es lassen. Wenig kann ich aber damit anfangen, wenn dies in geradezu aggressive Ablehnung mit warnendem Unterton umschlägt, zudem von Leuten, die selbst überhaupt keine persönliche praktische Erfahrung mitbringen.
      Statt zu sagen: Für mich persönlich ist es nichts, aber gut, dass es Menschen gibt, die sich damit beschäftigen, und ab und zu bin ich auch bereit, mal zu hören, was sich da so tut.

  7. Ich stehe SoMe zu gleichen Teilen aufgeschlossen wie freundlich distanziert gegenüber. Ich wähle sehr genau aus, was ich ausprobiere und stoße für mich Nutzloses auch wieder ab. FB z.B. ist nicht mein Ding, also wird der ohnehin nicht genutzte Account wieder gelöscht, auch wenn noch so viele behaupten, dass ich das „unbedingt!“ brauche, weil ich sonst von „allen!!!“ Informationen abgeschnitten bin.

    Andere Medien dagegen finde ich spannend. Ich nutze sie gerne um Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten, Informationen auszutauschen, Neues und Neue kennenzulernen. Allerdings nutzen in meinem nahen privaten oder beruflichen Umfeld kaum Menschen SoMe, so dass es für einen Kontakt mit ihnen für mich keinen Sinn macht, auf SoMe zu setzen. Sie sind für mich ein Medium unter anderen. Ich nutze sie, je nach Bedarf, mal dies mal das, je nachdem was ich von meinem Gegenüber weiß oder vermute. Und ja: ich “nutze” SoMe”, ich “lebe” nicht in ihnen, wie es manche Digital Natives von sich sagen und oute mich damit als Immigrant.

    Ein Nachteil von SoMe besteht für mich darin, dass es nicht unerheblich Zeit kostet. Ich muss mich gezielt dafür entscheiden, es zu einem Teil meiner Arbeit zu machen und beispielsweise meinen Vormittag in einen Blogpost (oder einen Kommentar :-) ) zu investieren und dafür andere Dinge nicht zu tun. Ein “mal ebenso nebenbei” geht nicht, weshalb ich von Kolleg_innen im Gespräch über SoMe häufig zu hören bekomme “Wann soll ich denn das auch noch machen?!?” Auch die Zeit, die es braucht, sich überhaupt erst mal in bislang unbekanntes Medium herein zu arbeiten, ist nicht zu unterschätzen!

    Dazu kommt, dass neue Medien häufig auch eine neue Hardware brauchen, obwohl die vorhandene nicht defekt, sondern nur eben nicht in der Lage ist, das Neue angemessen umzusetzen. Mir widerstrebt es, problematischen Elektronikschrott aus intakten Geräten zu produzieren, nur um mehr Möglichkeiten zu haben. Wenn etwas ohnehin ausgemustert werden muss gerne, wenn auch dann eben mit etlichen Jahren “Verspätung”.

    Ärgerlich finde ich, wenn manche Digital Natives sich so verhalten, als ginge überhaupt nichts mehr ohne SoMe. (geht jetzt nicht gegen die dies Blog Schreibenden!) Ich empfinde das sehr oft als überheblich und bevormundend. Ich will nicht von oben herab gesagt bekommen “was für mich gut ist”. Ich will respektiert, akzeptiert und wertgeschätzt werden in meiner Entscheidung, vorhandene Medien zu nutzen oder eben nicht. Vielleicht ist auch diese negative Erfahrung mit Digital Natives ein Grund dafür, dass andere Immigrants nicht bereit sind, das eine oder andere in Sachen SoMe mal auszuprobieren.

    Es ist gut, wenn diejenigen SoMe nutzen, die in ihnen zu Hause und mit ihnen vertraut sind. Es ist überaus wichtig, SoMe auch im kirchlichen Raum zu nutzen, entsprechende Leute dafür zu gewinnen und zu einer solchen Arbeit zu motivieren, um die damit verbundenen Möglichkeiten auszuschöpfen. Aber es ist nicht das Medium für jede und jeden. Davor erwarte ich Respekt und handle hoffentlich selber entsprechend. Nicht weil jemand “noch nicht so weit” ist, sondern weil es normal ist, verschieden zu sein.

    • Völlig einverstanden, liebe Andrea, was den Grundtenor Deines Kommentars angeht. Vgl. auch meine Antwort auf den Kommentar von Bettina Plötner-Walter. Ja, die Ungeduld derjenigen, die sich für neue technische und internette Entwicklungen begeistern, mit denjenigen, die da nicht so schnell nachziehen können oder wollen, die schlägt leicht in Überheblichkeit oder Bevormundung um. Nur: das Umgekehrte gibt’s genauso.

      Ja, und der leidige Zeitfaktor. Der macht in der Tat zu schaffen. Der Tag bräuchte 48 Stunden; dann hätte man die Gelegenheit, je ein komplettes Online- und Offlineleben zu führen. Tage 2.0, wie Mechthild schrieb. Ich hoffe auch hier auf technische Weiterentwicklungen, die SoMe zunehmend zu einem Alltags-Begleitmedium wie Radio machen. Google Glass ist ein Schritt auf diesem Weg; Autos, die einem den Twitter- oder Facebookstream vorlesen, ein anderer. Bloggen und Kommentardiskussionen führen wird aber wohl weiterhin so zeitaufwändig bleiben …

  8. Ja, das ist doch mal – einmal mehr – ein Thema, lieber Blogbruder Ebel… danke für Deinen Beitrag. Ich brauche dem, was hier eingebracht wurde an Chancen und Risiken nichts hinzufügen. Wunderbares Spektrum an Comments und beinahe Co-BloggerInnen inzwischen hier …

    Habe zudem in meinem, unserem Buch als Spätberufene in Sachen Soziale Netzwerke manch für mich Befremdliches wie Erfreuliches ausführlich beschrieben. Aber eine Nebenwirkung muss ich nach diesen ersten Jahren nochmals bestätigen, wie @Andrea auch betont:

    Soziale Medien sind Zeitvertreib. Im wörtlichen Sinne. Damit will umgegangen sein. Denn der Tag und die Nacht hat leider keine 24 Stunden hoch 2.

    Aber ob man Tage 2.0 einführen sollte? Besser einfach entspannt bleiben. Lesen, posten, twittern, chatten und bloggen, was geht und wann es geht. Der Rest bleibt eben scrollbar…

    Ein sonnigstes Wochenende euch allen. Geht mal raus jetzt hier ;)
    Herzlich, M.

    • Tage 2.0 interessanter Gedanke… ;) – Dein Kommentar hat sich jetzt mit meinem “Erguss” überschnitten.
      Schjönes Wetter, ja. Rausgehen, nein. Kommt gleich jemand und wir wollen so eine Bilderbloggeschichte wie beim DEKT hier bei uns demnächst auf die Beine stellen, um Werbung für SM zu machen.
      Aber DANACH – ne, auch nicht raus, sondern so ganz altmodisch zu einem Vortrag nach Kamp-Lintfort. Wolfgang Huber. Kirche und Geld, zu Gast bei der Kreissynode Moers. Da bin ich ganz entspannt. Nur Gast. Heißt: ich kann gehen, wann ich will. Und noch im lauen Juniabendlicht nach Hause fahren. *yeah*

    • Co-Bloggerinnen, das dachte ich auch. Und bin ein bisschen neidisch: Wenn ich doch so schnell bloggen könnte, wie manche hier umfangreiche und dennoch wohldurchdachte und gutbegründete Diskussionsbeiträge beisteuern …

  9. Das Thema berührt eine Fragestellung (Tradition vs. Innovation), zu der ich grad dabei bin, selber was zu bloggen, dauert aber noch bis mindestens morgen… :)
    Deswegen hab ich das hier eben mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen…

    Angst macht die Überkomplexität unserer Zeit. Dauernd neue Techniken, Ideen, an allen Eckenund Enden. Von tumblr wusste ich vor dem Kirchentag noch nix, heute experimentiere ich damit. Das liegt an meiner Neugier. Was mir keinen “Spaß” macht oder mir nichts nutzt – kommt an die Seite (ich hab bislang zB keinen “Draht” zu Google+).

    Und mit dieser Angst geht eine “Arroganz” einher. Ja, es gibt die Überheblichkeit der DN, die ihr Smartphone vor sich hertragen, es gibt aber auch die mehr oder weniger bewußte Verweigerung der “anderen”. Mails, die mehr als einen Satz umfassen werden nicht (richtig) gelesen. Simple Anleitungen, sich bei einem Tool/Website anzumelden, werden falsch verstanden oder ignoriert (ne, nicht schon wieder Benutzername und Passwort festelegen). Meine Frau hat zur Zeit ein Crowdfounding-Projekt am Laufen und eine ganze Reihe von Menschenkindern sind auch noch Wochen und mehreren Erklärungen offenbar nicht in der Lage, zu verstehen, wie es geht. Dazu kommen alle möglichen Datenschutzbestimmungen, die hier und dort auch noch sehr verschieden sein können und zusätzlich verunsichern.

    Es ist vielen zu viel und sie verweigern sich. Einige kokett, andere schweigen, wieder andere mit lautem Protest gegen den Technikkram. “Früher” war alles einfacher, Telefon, Brief fertig. Stimmt zwar nicht, gab auch FAX *lach*

    Ich beobachte eine Spaltung der Gesellschaft oder besser einen Zerfall in viele Gruppierungen. Das macht es für uns als Menschen der Kirche schwierig, denn “eigentlich” müssten wir auf allen Spielfeldern präsent sein. Geht aber nicht und ging früher auch nicht, einschlägige Bücher zum Thema “Kirche und Arbeiterschaft” stehen zB gegenüber von meinem Schreibtisch im Regal.

    Ich glaube, es ist weniger die Abhängigkeit von Technik, denn wir sind alezeit von Dingen abhängig, Luft und Wärme, Wasser und ein Dach über´m Kopf usw., sondern es könnte das Gefühl sein, in einem “Netz” zu hängen, sich zu verheddern und irgendwie hilflos zu zappeln…

  10. Zitat: “”Doch was veranlasst Leute, nicht nur sehr zögerliche, langsame Schritte zu unternehmen, sondern sich gar nicht erst auf den Weg zu machen, ja, den Weg von vorneherein als Holzweg abzutun – und die “Eiligen” auf diesem Weg regelrecht zu attackieren?”"

    Das Problem ist m. E., dass die Evangelische Kirche hier selbst nach anfänglichen hoffnungsvollen Schritten das eigene Schiff auf Grund gesetzt hat.

    Eine ausführliche Stellungnahme, die auch das gängige Internetverhalten von Christen beleuchtet, hier: http://glaubenstexturen.wordpress.com/2012/10/01/evangelisch-de-internet-portal-der-ekd-in-scherben/

    • Vielen Dank, lieber Ismael, für den Hinweis auf diese fulminante Analyse auf Basis der Sinus-Milieu-Studie, die ich gern allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs zur Lektüre empfehle (Aber Achtung, @Wilfried, der schreibt noch länger als ich! ;-)

      Obwohl ich in der evangelisch.de-Community seinerzeit nur ein sehr seltener Gast war, bedauere ich ebenfalls ihre Einstellung, und dass ihr nicht mehr Zeit gegeben wurde. Allerdings denke ich nicht, dass daran nun das Wohl und Wehe der evangelischen Online-Aktivitäten hängt. Die Community hätte meiner Einschätzung nach auch längerfristig keinen nennenswert größeren Nutzerkreis erreicht. Damit wäre sie eine zwar durchaus bedeutende, aber doch auch auf einen “internen” Kreis bezogene Community geblieben – neben den vielen anderen, die sich auf dem “freien Netzwerkmarkt” gebildet haben, ständig bilden und wieder vergehen. Allerdings gebe ich zu: Es wäre gut gewesen, wenn die Dachmarke “evangelisch.de” weiterhin als Anlaufstelle für diese bereits etablierte Community hätte dienen können.

      Heute denke ich eher, dass die Kirche dringend damit beginnen müsste, (mehr) Hauptamtliche mit Teil- oder gar vollem Dienstumfang für die Arbeit in den Sozialen Netzen zu beauftragen. Alles “Aus Spaß an der Freud-” und “Nebenbei- und Obendraufmachen” stößt doch irgendwann auch an seine Grenzen.

  11. Ach ja, die sozialen Netzwerke… ich gehöre mittlerweile auch zu der älteren Generation und kam über eine Klassenkameradin, die in Australien lebt, zu den “social Media”. Ich hatte von Sozialen Netzwerken keine Ahnung, wusste grade, dass es “so etwas” gibt. Irgendwie waren sie von einer ominösen Aura umgeben. Natürlich wusste ich nicht, wie und wozu man sie nutzt. 50 Fotos wollte ich von einem Klassentreffen damals per mail nach Australien senden, es dauerte Stunden (hätte es natürlich innerhalb D bei der Auflösung auch gebraucht…), ich konnte höchstens 2 Bilder in eine mail packen…das ging ja gar nicht! Bis besagte Schulfreundin mir per mail zurück schrieb, ich solle die Bilder doch einfach über Fb schicken. Das ginge ja ganz einfach… Mm…Fb???…sollte ich oder sollte ich nicht??…Mit großer Skepsis hab ich mich dran gewagt…ach je, auch noch anmelden… du liebe Zeit: Was machst du gerade?…(muss ich da jetzt was reinschreiben? Was geht die das an?…am besten wieder abmelden…) bis ich,- zugegeben leicht erregt,- den Foto-Button entdeckte und die Fotos hochlud…Tatsächlich, ratzfatz waren die Bilder da und verschickt…und schon kam die Meldung: “Fotos angekommen!” Hej, was ist denn das für ein Teufelszeug??…. dachte ich so bei mir…alles kam mir sehr verdächtig und auch irgendwie unheimlich vor… Die Angst, nun Daten preisgegeben zu haben, die was –weiß- ich- wofür Verwendung finden könnten, beflügelte meinen Entschluss, so schnell nicht mehr dieses Netzwerk zu nutzen, obwohl mein Vorhaben doch absolut erfolgreich war!!!…Es vergingen wirklich Jahre, bis ich es wieder nutzte. Immerhin: Meine damalige Registrierung hatte keine erkennbar negativen Folgen für mich. Ich war nun nicht mehr berufstätig, hatte deutlich mehr Zeit und wollte mich eh mit den “neuen Medien” etwas besser auskennen lernen. Tja, auch wenn ich die Gefahren dieses “Teufelszeugs” sehe und nicht unterschätzen will: Ich finde die Möglichkeiten, die es bietet, bereichernd und möchte es nicht mehr missen. Viele “AltersgenossInnen” lehnen es weiter total ab, die Angst vorm “gläsernen Menschen” und der generelle Umgang mit dem “modernen Zeug” beunruhigt. “Man hört halt so viel”… Es gibt aber auch junge Menschen, für die diese sozialen Netzwerke (noch?)tabu sind, sei es aus Zeitgründen oder weil sie die Gefahren höher einschätzen als den Nutzen.
    Den Zeitaspekt halte ich dabei für ganz gravierend…und muss mich mal wieder selbst an der Nase packen: Bei so tollen Temperaturen sollte man vielleicht besser anderes tun, als kommentieren…grrr

    • Ausnahmsweise brauche ich mich diesmal nicht an der Nase zu packen: war heute Nachmittag erst mal mit den Kindern im Freibad … und erledige die letzten Blogkommentare nun zu nachtschlafender Stunde. Nu ja, könnte sagen: Zu dieser Zeit sollte man vielleicht besser anderes tun als kommentieren … grrr ;-)

  12. Wir hatten das Thema neulich auch im Presbyterium. Wie gehen wir als Gemeinde mit Fb um und mit dem Angebot eines engagierten Gemeindeglieds, eine Seite zu erstellen? Wir haben eine schöne Homepage, aber Facebook? Von 2-3 Mitgliedern des Gremiums kam energischer Widerspruch (nicht von den älteren aus dem Gremium, sondern aus der Generation Mitte 40). Ich selber bin kein großer Facebooker, aber erstens weiß ich dass es für viele so selbstverständlich ist wie für mich Email, zweitens finde ich es schade, wenn ein solches Engagement abgewürgt wird und drittens irritiert mich die heftige Reaktion, weil Facebook zwar sicher auch seine negativen Seiten hat, aber gilt das nicht für alle Kommunikationsmittel, das Internet im Allgemeinen und überhaupt für alle möglichen “-mittel”, z.b. Verkehrsmittel oder Lebensmittel? Das ist jetzt polemisch und damit keine gute Argumentationsstrategie, aber hat jemand da gute Vorlagen und Argumente, um vielleicht auch den Ängsten zu begegnen?

    • Spontan habe ich da leider auch keine Lösung. Manches wird sich wohl nur durch den Lauf der Zeit verändern. Dauert also.
      Für die nicht ganz Ablehnenden mag z.B. der Hinweis auf eine Facebook-Liste wie diese hier https://www.facebook.com/lists/10151094612547638 ein wenig hilfreich sein – um zu sehen, was andere Kirchengemeinden auf Facebook so machen.
      Und der einleitende Teil unseres Buchs “Social Media in der Gemeinde” fängt im Zwiegespräch zwischen Mechthild Werner und Ralf Peter Reimann auch einige Bedenken auf.

  13. Nun? Darf ich mir ein klein wenig “Prophetie” auf die Fahnen schreiben? Oder doch wenigstens: den Kairos, den rechten Zeitpunkt, für diesen Blogeintrag getroffen zu haben?
    “Das Internet ist für uns alle Neuland”, sagt Angela Merkel bei der Pressekonferenz mit US-Präsident Obama – und die im Neuland Beheimateten empören sich.

    So leset denn lachenden und weinenden Auges:

    - http://www.sueddeutsche.de/politik/kritik-an-merkels-internet-aeusserung-neuland-aufschrei-im-spiesser-netz-1.1700710

    - http://www.tagesschau.de/inland/merkel-twitter-neuland100.html

    - http://www.ennomane.de/2013/06/19/neuland-die-arroganz-der-digital-natives/

  14. es gibt durchaus kirchliche entscheidungsträger/innen, die das medium internet sehr offensiv nutzen und mutig gen #neuland aufbrechen bzw. dort schon siedeln. es macht als “freier mitarbeiter” sehr viel spaß – gemeinsam mit besagten personen – das eine oder andere projekt zu stemmen.

    “social media” ist ein teil der öffentlichkeitsarbeit und erreicht zielgruppen, die mit papiermedien nur sehr schwer zu erreichen sind. und wenn es den gemeindebrief als gedruckte version und als pdf-version gibt, ist niemand vergessen worden, sondern alle dürfen mehr über “ihre” kirche erfahren.

    mein appell: nutzen wir unsere kraft, nicht die sinnfrage weiter zu diskutieren, sondern die anliegen von kirche und diakonie ins social web zu übertragen. lasst uns segel setzen gen #neuland! :-)

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