“mmh…” zu “aha”bschied

Schneuz… Heute letzter Arbeitstag in der Speyrer Schaltzentrale. Alexander, genannt Ed Ebel, erster Diener des Kirchenpräsidenten, räumt in diesen Minuten sein Desk, wirft Akten und Stifte in die Tasche, was sag ich, Stylos, Sticks, Pads und Phones und – geht. Das Cockpit am Domplatz 5, nun wieder 1.0 und Leitzgeordnert. Ja, schnief, Ebel geht, einfach so.

Doch nicht ohne ein „aha“. Eins, das er, psst, völlig ahanungslos geschrieben hat. Frau nehme seine 17 Posts von zuletzt bis zuerst, picke jeweils den ersten, dann zweiten, dritten, vierten… Satz heraus und lese:

(1) Nein, ich schreibe nix über Hoeneß. (2) Der Austausch über Glaubensfragen findet mittlerweile auch und gerade online statt. Weiterlesen

“mmh…” protestantisch, politisch?

„Hört dies Wort, ihr fetten Kühe, die ihr… den Geringen Gewalt antut und schindet die Armen und sprecht zu euren Herren: Bringt her, lasst uns saufen.“ (Amos 4,1) Tja, nur eine sozialpolitische Protestnote von vielen.

Wären die Propheten je unpolitisch gewesen, sie hätten sich nicht mit den Reichen und Mächtigen angelegt, wären nicht verfolgt worden.

Wäre Jesus je unpolitisch gewesen, er hätte sich nicht für die Schwächsten ins Zeug gelegt und somit Zeugnis abgelegt für den gütigen Gott. Und er wäre nicht von der Staatsmacht hingerichtet worden.

Nein, keine Christin könnte je unpolitisch sein. Weiterlesen

“mmh…” Ein Tag im März.

Was blogge ich nur diesen Freitag? Nein, nichts Aktuelles, mag gerade nichts hören aus Krisengebieten, aus der Krim oder aus Limburg.

Mal sehen, was die Gedenktage  und Geburtstage zu sagen haben, heute zum 28. März.

Oh… 1584 stirbt an jenem Tag Iwan der Schreckliche, 1842 werden in Wien die Philharmoniker geboren, 1961 die Beatles mit ihrem ersten Konzert in Liverpool. Geburtstag haben – auch wenn sie kaum miteinander feiern – Lady Gaga, Sepp Herberger, Maxim Gorki und ach ja, Mechthild Ute Werner. Weiterlesen

“mmh…” Mundwerkszeug

Es ist Passionszeit.

Allerdings. Im Gottesdienst beteten wir „für alle, die an medizinischer Unterversorgung, sozialer Ungleichheit und ungerechten globalen Strukturen leiden.“

Ja, ich litt. Mit den Menschen, die arm sind, hungrig und ohne Arzt. Und ich leide an Menschen am Altar, die deren Schicksale derart bürokratisch vorbeten, dass alle Bilder schwinden, dass mir Sehen und Hören vergeht. Weiterlesen

“mmh…” Kinderliebe?

Lasset die Kinder zu mir kommen…

Ein Kind – so unschuldig. Wie Dumitru, dunkle Locken, ein schlaksiger Junge aus Satu Mare. Was tun, als Neunjähriger, den ganzen Tag in diesem Gottverlassenen Städtchen? Armes Rumänien. „Geh, mach Sport“, meint Papa. Der Deutsche ist da, Markus, er holt die Kinder von der Straße. Übt Karate. Ja, oft mit Kamera. Merkwürdig, das schon, dass die Jungs oft in Unterhosen in der Scheune… Alle schauen weg. Die Fotos von Dumitru seien „harmlos“, heißt es später, in Kanada, in Deutschland auch. Markus nicht schuldig. Nach dem Gesetz zumindest.
Wie schuldig kann Armut sein, wie kraftlos Gesetze? Weiterlesen