“aha…” Auf dem Weg zur Sprachfähigkeit II: Formen

10616704_10152505690512638_123929397368668775_nNach der inhaltlichen Perspektive auf die Sprach- oder Auskunftsfähigkeit im Glauben soll es heute um die formale Perspektive gehen: Auf welche Weise können wir unsere “Stories”, unsere Lebens-Geschichten, mit Gottes Geschichte zusammendenken und erzählen? Wie lassen sich sprachlich solche offenen Räume schaffen, in die sich verschiedene Menschen so einfinden können, dass sie ihren je eigenen Sinn darin entdecken? Weiterlesen

„bah…“ Oh ihr armen (Beff-)Männer!

Als Mitbloggerin gebe ich Beffman ja recht. Es nervt. Besser wir, die Frauen. Spätestens seit der nervigen bittenden Witwe (Lukas 18, 1ff) ist Nerven ein bekanntes und effektives Mittel, etwas zu erreichen. Ja, Frauen können nerven. Manchmal sogar mich.

Die Genderforschung redet statt vom „Nerven“ lieber vom „Eintreten in die Zone des Unkomfortablen“. Selbstverständlich geglaubte und undiskutierte Privilegien müssen plötzlich verhandelt werden. Das stimmt: Es gibt nicht mehr die eine Bibelübersetzung, nicht die eine Art, die Mitte zu gestalten. Es gilt nicht mehr das Jahrhundertelange „ich Mann, ich Kirche“. Ja, unkomfortabel ist das für euch Männer, unbequemer noch als (Talar-)Kleider tragen. Weiterlesen

„bäh…” Will `gut Ding´ Röcke haben?

hesemeff 034Man(n) hat es schon schwer in dieser Kirche. Die Geschlechterfrage stellt sich neu! Denn das derzeitig fast erreichte Gleichgewicht der Kräfte bei den Pfarrenden zwischen Mädchen und Jungs in unserer Kirche, entwickelt sich zu einem Überhang der Weiblichkeit. Dazu vorweg schon die Frage: wie kann frau sich denn freiwillig in ein Kleid begeben? Das ist so unpraktisch! Ich trete immer auf den Talar-Kleid-Saum und knalle regelmäßig fast auf den kirchlichen Steinboden.

Doch weg vom Talar-Saum. Keine Diskussion: Der männliche Überhang bei der Kirche ist Geschichte und der mitunter unerträgliche Chauvinismus der „Herr“lichkeit –  gegenüber schwangeren Kolleginnen etwa – verschwindet in den entferntesten Ecken unserer Kirche. Also hoffentlich.

Die Zukunft sieht so aus, dass der Pfarrberuf immer weiblicher wird und irgendwann die Männer eine Minderheit sein werden, die es zu schützen gilt. Weiterlesen

“huch…”: Einfach mal abschalten

Abwesenheit_BlogSommerzeit – Urlaubszeit. Es gibt wenige Zeiten im Jahr, auf die wir uns so freuen, wie auf den Urlaub. Endlich Zeit für andere Dinge. Endlich Luft und Raum, um durchzuatmen. Endlich raus aus dem Alltag und rein in das andere Leben. Sommerzeit – Urlaubszeit. Das Leben um mich herum schein irgendwie auf Sparflamme weiter zu laufen. Die Menschen werden weniger hektisch und stehen weniger unter Termindruck. Außer natürlich, sie machen sich den berühmten Freizeitstress.
Wenn Sommerzeit ist, merke ich das auch im Pfarramt. Weiterlesen

“mmh…” Sommerfriedenssonate

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s´ist Sommer, s´ist Sommer
Und ich begehre
O Gott
nicht viel, nur
Sonnenbeschienen
zu lachen.

s´ist Sommer, s´ist Krieg
Hundert Jahre Erster Weltkrieg.
Die Präsidenten stehen mit Sonnenbrillen
geschützt reden sie vom Frieden.
Tausende Tote dieser Tage weltweit. Weiterlesen