“mmh…” Heimat – kuckucksuhrig, krachledern, kirchlich?

Also meine Heimat, um das Thema Grippe gleich abzuschließen, lag dieser Tage meist im Bett. Auch als ich “aha”´s Heimatfragen las, samt eurer Antworten und Jungscher Slogans. Viel Schönes, Kindheitsgerüche, Kindheitsgeschmäcker. Geliebte Heimat. Goldgelbe Mirabellen pflücken, hoch oben im Baum, dickroter selbstgemachter Himbeersaft, die Kirchenglocken überm Dorf. Alles noch in meinem Ohr, auf der Zunge, vor Augen, wiewohl ich von Kind an bislang über 25 mal umgezogen bin. Und das gern.

Denn Zuhause ist stets da, wo meine Liebsten sind. Wie mein Sohn, der spontan reimte: „Heimat ist da, wo ich penn und die Leute kenn“.  Tja, Heimat ist, wie schon “aha” belegt, weniger ein Ort denn ein GefühlWeiterlesen

“aha…” Heimat unser im Himmel. Und also auch auf Erden?

“Doo sin mir dehemm.” Ein bisschen Stolz, ein bisschen Zugehörigkeits-, Verbundenheitsgefühl, ein bisschen Nostalgie, das alles schwingt mit, wenn “der Saarländer” (ein jungianischer Archetyp?) sich zur Heimat bekennt. Auch ein wenig heiter-entschuldigendes Achselzucken ist dabei: so ist es nun mal, das musst du akzeptieren, denn das stiftet meine Identität, und davon kann ich nicht ab.

Das “Doo” (Hier, an dieser Stelle) führt allerdings leicht auf eine falsche Fährte. Denn “wo man daheim ist”, Heimat also, das lässt sich nicht auf die Geografie reduzieren. Heimat, da sind sich Stern und Spiegel im Anschluss an Herbert Grönemeyer einig, “Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl”. Weiterlesen