“mmh…” Facebook: 5 Daumen zum Geburtstag.

Nein, ich diskutiere nicht mehr über Facebook, genauso wenig wie über Federkiel oder Füller. Das neue Medium wurde schließlich schon Teenie. Seit 10 Jahren genutzt, geliebt oder verteufelt wie RadioFernsehenInternet. All das mit Recht.

Zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen von FB fragen Sie ihren „Neuland“-Arzt oder Apotheker. Weiterlesen

“aha…” Digital naiv? Alphabetisierungsversuche.

Kirchentag in Hamburg, Anfang Mai, “Forum Internet und Gesellschaft” (#fiug): Der Moderator wirft zum Auftakt einige Statements in die Runde und bittet um Handzeichen, wer dem jeweiligen Statement für sich zustimmt. Gefühlte drei Viertel der Hände im Saal gehen hoch bei “Die zunehmende Abhängigkeit von der Technik macht mir Angst.”

Barcamp Kirche 2.0 in Tutzing (#bctutz), vergangenes Wochenende: Alexander Gajic gibt einen Überblick über die evangelischen Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken. Empörter Zwischenruf einer Teilnehmerin angesichts der Verwendung der Begriffe “Facebook” und “Twitter”: “Das ist Product Placement!” Weiterlesen

“aha…” Halleluja, wir bloggen!

Blogging For DummiesAlso zunächst habe ich etwas nachzuholen. Denn zwar haben wir unsere preisgekrönten Mitbewerber um den WebFish 2013 ausgiebig per Twitter, Facebook und Google+ beglückwünscht. Aber wenn ich recht sehe, haben wir es versäumt, uns bei den treuen “Fans” dieses Blogs bis zu allen ihm freundlich Gesinnten (vielleicht sollten wir einen Förderkreis Pfälzisches Kirchenblog e.V. gründen?) zu bedanken: für jeden Mausklick und Fingertouch, den ihr unserem Blog im Online-Voting gegönnt habt. Danke!

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“aha…” QR-Code: Tot oder lebendig

Mit QR-Codes bin ich lange Zeit nicht recht warm geworden. Ich empfand diese schwarz-weiß gemusterten Quadrate auf Werbeplakaten etc. eher als störend. Mir war (und ist) der Mehrwert selten klar. Wenn’s wenigstens Schachdiagramme gewesen wären …

Immerhin, die iRucksack-App zum Katholikentag 2012 in Mannheim war gelungen. Eine digitale Schnitzeljagd zu verschiedenen Orten in der Quadratestadt, manche zusätzlich verrätselt, überall den QR-Code “in den Rucksack stecken”, und je mehr man sammelte, desto mehr Goodies durfte man mit nach Hause nehmen. Ich war nur für einen Nachmittag dort, darum kam ich nicht über das Ausprobieren an einer einzigen Station hinaus.

Praktisch finde ich auch den Einsatz von QR-Codes in “Kirche im Aufbruch praktisch“. In dem ganz frisch erschienenen Buch sind 250 ausgewählte Beispiele guter Praxis von der EKD-Plattform “geistreich” zusammengestellt: Je eine Doppelseite pro Projekt – und je ein QR-Code pro Doppelseite, der direkt zum entsprechenden Eintrag auf geistreich.de führt. Prima Sache. Weiterlesen

“mmh…” Kommt, bloggt es allen weiter…

„mmh…“ Mehr konnte ich die vergangenen Tage zwischen Wärmflasche und Wickel um den Hals kaum von mir geben. „Musst du auch nicht“, meint der beste aller Sohnemänner mit kaum verhohlener Freude. Tja, ich ahne schon länger, dass es sich mitunter bestens ohne Mamasprüche auskommen lässt. Dafür bleibt mir auch das nett-nölige „hast-du-schon-gesaaagt“ erspart.

Aber was soll ich sagen, das passt zum Thema. Die Rubrik heißt zwar glücklicherweise nicht „mama meint heute“. Doch was hat mechthild hier nicht schon alles sagen und schreiben dürfen. Und das ganz ohne feste Halswickel oder Maulkörbe, wie auch Rheinpfalzleser nun wissen.

Unglaublich, aber wahr, „mmh“ und „aha“ gibt’s schon bald ein Jahr!

Wo derart hinkend gereimt wird, sind Geburtstage nicht weit. In der Tat, psst, kommende Woche feiern wir Blog-Burtstag. Habe nun, ach – bereits ein Jahr lang gebloggt. Unglaublich, ausgerechnet ich, als „digital naive“. Hätte nun, ach – mich kaum ohne den geschätzten „digital native“, Blog-Bruder Alexander Ebel, hier hinein gewagt.

Aber mit 9,5 Thesen zum Reformationstag fing es an. Und seither ging es hier um „alles, zumindest um manches, was Menschen und Christenmenschen aktuell bewegt“. Von A bis Z. Nu ja, von B bis Ö. Von Beschneidung, Blasphemie, Burnout über Kirche 2.0, Songcontest, Strukturstreit, Supergemeinden bis zu Ökumene Jetzt! Doch die Schlagworte seht ihr ja selbst oder habt sie sogar trefflich kommentiert, geneigte Blog-Fans.

Denn, das sage ich mit unverhohlener Freude: Einige Menschen warten beinahe ungeduldig auf die Freitagsfrage. Sicher nicht nur, um sich dran zu freuen. “Schön geschrieben“, höre ich über das Blog, „sehr direkt“ oder auch „meinungsfreudig“, was nicht immer lobend gemeint sein muss.

Ebenso wie: “Mir ist´s noch zu viel Text“ bis „nö, viel zu vereinfachend“. Und mancher kritisiert „diese Krittelei“, „wir brauchen mehr Aufbauendes in der Kirche.” Tja, daran versucht sich dieses Blog durchaus auch. Aber wie geht´s – und wie weiter? Damit es hier nicht auch bald nölt „hast-du-schon-gesaaagt“, drum frage ich euch:

„mmh…“ und „aha…“ was gefällt, was fehlt, was wünscht ihr euch?
Und gibt´s sogar einen Lieblingsartikel?

Bleibt frech und fröhlich,
Eure Mechthild Werner