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Visitation der Kirchengemeinde im August 2018 siehe

Andacht

RPR1. "Angedacht": Slavik, 58, Armenien: Wie sein Name zu mir kam.

Andacht vom 07.12.2019 von
Alida Euler
(zum Anhören auf den Lautsprecher klicken)

Änderungen durch die neue Agenda

Protokoll der gemeinsamen Sitzung beider Presbyterien Ingenheim-Appenhofen und Billigheim-Mühlhofen am Donnerstag, 6. April 2006 um 19,30 Uhr – 21,30 Uhr in der prot. Kirche Mühlhofen.

Einziger Tagesordnungspunkt: Abstimmung über die neue Agende

Anwesend:

Traudel Holk, Günther Scheib, Elisabeth Lang, Sabine Cuntz, Hildegard Bourquin, Simone Litty, Sibylle Kießling, Friederic Johannes

Horst Johannes, Eva Noll, Herbert Pfalzgraf, Bärbel Nebe, Ilse Rapp, Gerlinde Göltz, Gerd Frank, Franz Walz, Manfred Sutter

Pfarrer Piepenbrink stellte die Neue Agende nach der Form II und III an Hand einiger Beispiele vor.

Es wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1) Die Gemeinde stimmt im Gottesdienst nach Votum, allen Gebeten, Kanzelgruß, Kanzelbitte und dem Friedensgruß am Ende der Predigt mit dem gemeinsam gesprochenen AMEN ein und bekräftigt so das jeweils angesagte. (einstimmig)

2) Wird anstelle des Eingangsgebetes das Sündenbekenntnis und die Gnadenzusage gesprochen, singt die Gemeinde nach dem Sündenbekenntnis das KYRIE und dankt für die Gnadenzusage mit dem ebenfalls gesungenen GLORIA. (14:2:1)

In diesem Fall entfällt beim Abendmahlsgottesdienst das Sündenbekenntnis und die Gnadenzusage im Abendmahlsteil und lenkt die Gedanken mehr auf die Sicht der Gemeinschaft und des Dankes beim Mahl als der sonst oft allein überbetonten Sündenvergebung.

3) Die Predigt endet mit dem Friedensgruß und dem Amen der Gemeinde.

4) Die Mitglieder der beiden Presbyterien haben sich mehrheitlich dafür ausgespro-chen, an normalen Sonntagen mit Abendmahl die Form II zu verwenden.

An den hohen Feiertagen – Weihnachten, Karfreitag, Ostern und Pfingsten – zielt die Tendenz zur Form III. Diese soll am kommenden Pfingstfest ausprobiert werden, um dann zu entscheiden, ob dies so an den hohen Feiertage gefeiert werden soll.

Die Form III unterstreicht durch die feierliche Gebetsform des Abendmahls den besonderen Charakter dieser herausgehobenen Feiertage.

5) Das Christuslob („Geheimnis des Glaubens“ – Text im EG 189 nachzulesen) soll vom Liturgen allein gesprochen werden. Vielleicht übt es sich ja im Laufe der näch-sten Jahre so ein, dass auch die Gemeinde daran entweder sprechend oder singend beteiligt werden kann.

6) Als Antwort der Gemeinde auf das Sündenbekenntnis wird bei uns verbindlich eingeführt: „Lasst uns Gott um sein Erbarmen bitten“ – darauf folgt ein gesungener Kyrie-Ruf (178)

7) Es wurde nach langer Diskussion mit 5:5:4 abgestimmt und damit abgelehnt, das „Zeichen des Friedens“ in unseren Gemeinden zu üben.

8) Die „Mitteilungen“ sollen ihren festen Platz in allen Gottesdiensten (also auch nach Form I) nach dem Schlusslied einnehmen (und zB. mit dem Wochenspruch enden)

9) Der neue Platz für die Kasualabkündigungen wird zukünftig direkt an das Fürbittengeben anschließen, dem dann das gemeinsame Vater-unser folgt.

Sollte ein Mitglied des Kirchenchores abgekündigt werden, ist nach dem Vater unser der Platz für das Gedenken-Singen des Chores.

Mit dem Lied 266 und dem Abendsegen wurde die Sitzung um 21,30 Uhr geschlossen.

(Ralf Piepenbrink, Pfarrer)

 

Der besondere Gottesdienst "Einführung der neuen Agenda"

Der besondere Gottesdienst am 14. Mai

Am 14. Mai wird in der ganzen Evangelischen Kirche der Pfalz die neue Kirchenagende eingeführt. Feierlich wollen wir dies Buch, das die neuen Gottesdienstordnungen enthält, in der Kirche der Gemeinde überreichen und zum gesegneten Gebrauch empfehlen. Sie enthält drei Grundformen des Gottesdienstes für die Sonn- und Feiertage, die nach einem 15-jährigen Entstehungsprozess im Bereich unserer Pfälzischen Landeskirche verbindlich eingeführt werden.
Sie enthält einen Schatz von Gebeten und anderen liturgischen Texten und ist inhaltlich geprägt von einer großen ökumenischen Weite. Gewachsene Traditionen und der Mut, auch Neues zu wagen, um die gottesdienstliche Gemeinschaft zu stärken – zu beidem will die neue Agende anleiten.

Für unsere Kirchengemeinden allerdings wird sich wohl nicht allzu viel ändern, da wir im Laufe der letzten Jahre schon viele Elemente der neuen Agende bei uns eingeführt und befestigt haben (zB. gesungene Teile wie: „Ehr sei dem Vater..“, „Halleluja“ und das dreimalige „Amen“)

Neu eingeführt werden soll (nach intensiven Beratungen beider Presbyterien), dass die Gemeinde im Gottesdienst nach dem Votum, allen Gebeten, dem Kanzelgruß und dem Friedensgruß das Gesagte aufnimmt, in dem sie die eben erwähnten Stücke mit einem deutlich gesprochenen „Amen“ bekräftigt.

Die Predigt wird fortan mit dem Friedensgruß schließen. Die Abkündigungen werden ausklingen mit dem Wochenspruch der kommenden Woche.

Die Kasualabkündigungen (Beerdigungen und Trauungen) nehmen ihren Platz künftig am Ende des Fürbittengebetes ein und sind somit eingebundener Teil dieser Fürbitten.

Das Sündenbekenntnis und die Gnadenzusage – bisher allein in der Abendmahlsliturgie integriert – kann bereits an Stelle des Eingangsge-betes erfolgen, wobei das Sündenbekenntnis ins gesungene Kyrie und die Gnadenzusage ins gesungene Gloria (Allein Gott in der Höh sei Ehr) einmünden kann.

An normalen Sonntagen mit Abendmahl wird die Form II der neuen Agende verbindlich eingeführt (da ändert sich fast nichts, da wir das so schon die ganze Zeit praktiziert haben). Neu ist, dass die Gemeinde künftig als Antwort auf das Sündenbekenntnis nach dem Aufruf: „Lasst uns Gott um sein Erbarmen bitten“ einen gesungenen Kyrie-Ruf (EG 178) anstimmt.
Das Christuslob (Text im Gesangbuch 189 nachzulesen) wird in  Zu-kunft vom Liturgen gesprochen.

Ob und wann die Form III des Abendmahls (Abendmahlsliturgie als Gebet) benutzt werden soll, wird sich nach der Jubelkonfirmation in Ingenheim am Pfingstsonntag entscheiden. In diesem Festgottesdienst soll diese feierlichere Form der Abendmahlsliturgie einmal ausprobiert werden.

Damit all die Neuerungen Sie, die Gemeindeglieder, nicht überfordern und zu einem oft vergeblichen Suchen im Gesangbuch führen, wollen wir – so bald wie möglich – einen Leitfaden erstellen und hier veröffentlichen, mit dessen Hilfe es eine Freude sein wird, die neue Agende bei uns umzusetzen.

Möge die neue Agende uns allen helfen, unseren alten bewährten Glau-ben neu auszudrücken. Das kann dann eine richtig gute Sache werden!
Dazu gebe Gott uns seinen Segen zu unserem Gelingen!

Neue Agenda feierlich eingeführt

Übergabe der neuen Agenda

Am 14. Mai wurde in der ganzen Evangelischen Kirche der Pfalz und somit auch in unseren Kirchengemeinden die neue Kirchenagende eingeführt.
Die neue Agende, eingehüllt in  von den Konfirmandeneltern gestalteten  farbigen Tüchern,  wurde von den Presbyterien in die Kirche getragen. Feierlich wurde das Buch, das die neuen Gottesdienstordnungen enthält,  in der Kirche der Gemeinde überreicht und zum gesegneten Gebrauch empfohlen. Die Agende enthält drei Grundformen des Gottesdienstes für die Sonn- und Feiertage, die nach einem 15-jährigen Entstehungsprozess im Bereich unserer Pfälzischen Landeskirche verbindlich eingeführt wurde.
Sie enthält einen Schatz von Gebeten und anderen liturgischen Texten und ist inhaltlich geprägt von einer großen ökumenischen Weite. Gewachsene Traditionen und der Mut, auch Neues zu wagen, um die gottesdienstliche Gemeinschaft zu stärken – zu beidem will die neue Agende anleiten.