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Visitation der Kirchengemeinde im August 2018 siehe

Andacht

RPR1. Angedacht: Feier-abend? Feier-Leben!

Andacht vom 12.09.2020 von
Pfarrer Michael Landgraf
(zum Anhören auf den Lautsprecher klicken)

 

 

Lotte-Sticher-Haus
Bergzabernen Str. 21
76831 Billigheim-Ingenheim


Das protestantische Gemeindehaus in Ingenheim

Pfarrer Lind, ein liberaler Theologe, den eine enge Freundschaft mit Albert Schweitzer verband, setzte sich sehr dafür ein, daß im Jahre 1918 in der Bergzaberner Straße ein Haus gekauft und als protestantisches Vereinshaus mit einem großen Saal, einer Kleinkinderschule und einer Krankenschwesterstation errichtet wurde. Die ganze Gemeinde tat beim Bau Dienst und so konnte Dank unendlichen Fleißes das Haus 1919 seiner Bestimmung übergeben werden.

Heute noch unvergessen sind die zahlreichen Theateraufführungen, die hier im Saal und auf dem dahinter gelegenen Baumstück dargeboten wurden. Das Vereinshaus war ein Ort der Gemeinschaft und der Gemeinsamkeit in Ingenheim

Im Jahre 1978 wurde der Saal der "alten Kinderschule" in Eigenleistung so hergerichtet, daß er für die Arbeit des CVJM benutzt werden konnte. Von hier aus war es noch ein weiter Weg, bis dann endlich 1984 mit dem Neu- bzw. Umbau des alten Hauses begonnen werden konnte. Architekt Fritz Cawein hatte eine sehr gute Planung vorgelegt, welche den Abbruch des alten Schwesternhauses und die Renovierung der Säle vorsah. Dank der Unterstützung der Bevölkerung und des Frauenkreises war es möglich, die Finanzierung sicherzustellen. Auch Kreis und Kommune stellten Finanzmittel zur Verfügung. Heute dürfen wir mit Stolz das "Haus der Begegnung" benutzen, es ist inzwischen zu einem wichtigen Kommunikationszentrum innerhalb unserer Gemeinde geworden.

Bis hierher Auszüge aus der Festschrift zur 750 Jahrfeier von Pfarrer Ralf Piepenbrink

Feiern im Lotte-Sticher-Haus

Festlich geschmückter Saal im Lotte-Sticher-Haus

Das Lotte-Sticher-Haus kann zu verschiedenen Anlässen gemietet werden, Ansprechpartnerin ist die Pfarramtssekretärin Ilse Dahl Tel. 929283.

Hier erhalten Sie Informationen über die Benutzungsgebühren

20 jähriges Gemeindehausjubiläum Ingenheim

In Dankbarkeit konnte die Kirchengemeinde Ingenheim – Appenhofen am 10. Juli 2005 auf das 20-jährige Bestehen ihres Gemeindehauses zurückblicken. Auf dem Platz der alten "Kinnerschul" war das Haus vor 20 Jahren grundlegend saniert und als Gemeindehaus 1985 seiner Bestimmung übergeben worden. Als Ort, der Raum bietet für Besinnung und Begegnung hat sich dieses Haus nun seit 20 Jahren bestens bewährt und ist für unsere Kirchengemeinde zum Zentrum der Gemeindearbeit, zu einem Ort der Begegnung geworden. Jung und Alt haben darin eine Heimat gefunden, gleichzeitig wird das Haus auch für weitere Veranstaltungen gerne genutzt.

Für den Festgottesdienst war der Saal des Gemeindehauses an diesem Sonntag in der Tat zu klein. Gut, dass das Wetter nach anfänglichem Zögern dem Fest wohl gesonnen war und so die vielen Sitzplätze im Hof wie beabsichtigt zum Feiern miteinbezogen werden konnten.

Ein schöner Anlass war es, im Rahmen des festlichen Gottesdienstes die diesjährigen Präparanden der Gemeinde vorzustellen. Denn gerade dieses Haus soll über den Zeitraum von 2 Jahren der Ort sein, an dem Präparanden und Konfirmanden sich mit den Fragen des Glaubens auseinandersetzen, um mit der Konfirmation Mitglied der Gemeinde zu werden.

Interessant zu vermerken, dass bei der ansprechenden Vorstellung sich viele Präparandinnen und Präparanden für ihre Konfirmandenzeit "viel Spaß und das Treffen mit Freundinnen und Freunden" wünschten. Dazu will dieses Haus aus der Kraft der dazugehörigen Botschaft des Evangeliums einladen. Gute, auch inhaltlich bedenkenswerte Anregungen und Begegnungen zu ermöglichen war, ist und bleibt auch zukünftig ein Ziel dieses Hauses.

Umrahmte der Männergesangverein Eintracht Ingenheim mit seinem Dirigenten Rolf Bischoff den Gottesdienst auf feierliche Weise, unterstrich auch die Teilnahme einer Delegation aus der Partnergemeinde Radegast/ Sachsen-Anhalt den Aspekt partnerschaftlicher Verbundenheit und freundschaftlicher Begegnung. Dem Chor herzlichen Dank für die Mitgestaltung, der Partnergemeinde ein Dankeschön für das tiefgründige Geschenk und die freundlichen Worte ihres Pfarrers.

Am Nachmittag boten ergänzend alle Gruppen, die das Haus nutzen, den Gästen ein fröhliches, buntes Programm. Neben den Vorträgen von Kindersingkreis, Flötenkreis, Kirchenchor, Kirchenkabarett und Frauenfrühstück waren auch die Jugendarbeit und der Kindergarten mit unterhaltsamen und kreativen Spielangeboten auf dem Gartengelände vertreten.

Darüber hinaus zeigten sich die kirchengemeindlichen Gruppen auch für das leibliche Wohl verantwortlich und boten das zum Fest dazugehörende Essen und Trinken an. "Fläschknepp", Bratwurst, Steaks, Flammkuchen, Waffeln, Eis, sowie Kaffee und Kuchen gehörten dazu. Allen Mitwirkenden am Vor- und Nachmittag einschließlich ihrer Verantwortlichen, den Helferinnen und Helfern der einzelnen Gruppierungen sowie allen sonstigen fleißigen Händen dankt das Presbyterium für ihren engagierten Einsatz aufs herzlichste.

Ein ganz besonders herzlicher Dank geht an den Verantwortlichen für die Gesamtorganisation, dessen umsichtige Planung und steter Einsatz zum guten Gelingen des Festtages führte.

Vorstellung der Präperanden
Fläschknepp vom Presbyterium
Bratwurst und Steaks vom Dreamtem
Getränke von der ev.jugend/CVJM
Der Kirchenchor
Der Kindersingkreis
Das Kirchenkabarett
Die Zuschauer
Die ev.Jungend/CVJM mit einem Fallschirm
Hier wird noch repariert
Hier fliegen die Moorenköpfe

Umstellung der Heizung von Öl auf Gas.

Mitte September 2005 wurde der Heizraum ausgeräumt, der alte Ölheizkessel zerlegt und nach oben transportiert. Die drei Demontierer (Herbert Herwegh, Pfr. Piepenbrink, Hermann Dahl) hatten anschließend ein Vollbad nötig um sich den Ölruß abzuwaschen. Das Altmetall wurde von einem Schrotthändler abtransportiert, die restlichen "Schätze" über die Sperrmüllabfuhr entsorgt bzw. als Sondermüll in die Deponie gefahren.
Nach dem die beauftragte Fa. Braun aus Edenkoben das Heizöl entfernt, die Tanks zerlegt und abtransportiert hatte, wurde das Treppenhaus und der Flur von Hildegard Bourquin und Margit Bischoff gereinigt.
Herbert Herwegh war unermüdlich unterwegs um die Heizungs- und die Gasfirma zu einem baldigen Einbau der Heizung bzw. des Gasanschlusses zu bewegen.
Doch vorher wurde von Hermann Dahl der Heizraum gereinigt, die Kaminöffnung zugemauert, Decke und Wände gestrichen. Den Fußboden musste er mehrmals schrubben um die Ölrußrückstände zu entfernen, dann wurde er mit einer Kunststofffarbe gestrichen. 
Am 11. Oktober 2005 begann die Fa. Beiner mit dem Einbau der Gastherme. Inzwischen wurde von Herrn Al-Masoud  im Hof ein Loch gegraben von dem aus die Gasleitung in den Keller geführt wurde.
Am 17.10. 2005 war es dann so weit, die Thüga setzte die Gasuhr und die Heizung wurde in Betrieb genommen.

Den fleißigen Helfern sei ein herzliches Dankeschön gesagt. Jetzt können die Veranstaltungen wieder im Warmen und ohne Gruchsbelästigung durchgeführt werden.
Hermann Dahl

Lotte-Sticher-Haus

Schwester Charlotte – besser bekannt als Lotte oder auch Lottchen – wurde am 27. November 1898 in Eversberg/Saar geboren. Nach ihrem Eintritt in das Mutterhaus 1919 und ihrer Einsegnung war sie nach verschiedenen Stationen der Ausbildung ganze 41 Jahre in Ingenheim segensreich tätig. Vielen ist sie noch in bleibender, eindrücklicher Erinnerung – sei es als Kind unter ihrer Obhut (und wurde hier als einer von 60 Mitkindern mit ein und demselben Waschlappen abgeputzt!) – sei es als kranker Mensch, der dank ihrer Gemeindepflege wieder gesunden durfte – sei es als Feuer-wehrmann, der auf ihr Geheiß hin die Fenster unserer Kirche mit einem kräftigen Wasserstrahl säuberte – oder sei es zu irgendeiner anderen Zeit in irgendeiner anderen Situation und hat von ihr Hilfe, Zuwendung, Erziehung und Linderung erfahren – oder auch ihre energische Art zu spüren bekommen – ihr zu ehrendem Angedenken wollen wir einem festlichen Gottesdienst am Sonntag den 25. Juni 2006 um 10,15 Uhr in den Räumen unseres Gemeindehauses gestalten und dabei zugleich dem Haus den Namen Lotte-Sticher-Haus verleihen.

Als Festprediger konnte kein geringerer als der ehemalige Vorsitzende des Diakonissenmutterhauses in Speyer – Karl Gerhard Wien – gewonnen werden, der Lotte Sticher kannte und schätzte und auch ihre bewegende Beerdigungspredigt gehalten hat, nachdem Lotte Sticher am 5. März 1986 in Speyer verstorben war.
Pfarrer Wien wird uns in seiner Predigt das Bild von Schwester Lotte leuchtend vor Augen stellen, wenn er über den Einsegnungsspruch, den Schwester Lotte am 23. September 1925 erhalten hat, uns die frohe Botschaft verkündigen wird.

Umrahmt wird der Gottesdienst vom Kirchenchor.

Parallel zu diesem Gottesdienst bieten unsere treuen Mitarbeiterinnen den Kindergottesdienst draußen im Garten an, so dass die Eltern entspannt den sicher ungemein lebendigen Ausführungen von Pfr. Wien folgen können.

Danach bieten wir zum Mittagessen Rollbraten und Salat, bzw. Steak und Bratwurst vom Grill an. Wer Lust auf Kaffee und Kuchen hat, findet bei uns das Richtige!

Am Nachmittag wird uns unser Kindersingkreis fetzige und besinnliche Lieder vortragen und uns wieder einmal Einblick in diese sehr fruchtbare Arbeit geben.

Mit Bilder und Anekdoten – zusammengestellt und vorgeführt von Sabine Cuntz – werden wir noch einmal in das bewegte Leben von Schwester Lotte eintauchen.

Zu diesem wichtigen Ereignis im Leben unserer Kirchengemeinde laden wir groß und klein, jung und alt, Einheimische und Auswärtige ganz herzlich ein und wir versprechen Ihnen einen abwechslungsreichen, informativen und von unserer Dorfgeschichte geprägten Tag!