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Sorge vor dem Coronavirus

Das Distrikt-Krankenhaus Koyom

Deutschland hat gut ausgestattete Kliniken und eine hohe Ärztedichte. Das ist in vielen Ländern anders – so auch im Tschad: Dort kümmert sich ein Arzt im Schnitt um 20.000 Menschen. Zu all den Sorgen, die Mediziner dort Tag für Tag umtreiben, kommt nun eine neue hinzu: das Coronavirus.

Ausführliche Berichte finden Sie bei Brot für die Welt.

Bild: Das Distrikt-Krankenhaus Koyom | BfdW

Weltwassertag

Wassermangel in Kenia

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO leben weltweit etwa 2,2 Milliarden Menschen - fast jeder Dritte - ohne gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser.  850 Millionen Menschen verfügen nicht einmal über eine Basisversorgung, d.h. sie müssen täglich weite Wege gehen oder beziehen ihr Wasser aus völlig ungeschützten Wasserquellen an Flüssen oder Seen.

„Die Corona-Pandemie führt uns gerade vor Augen, wie gefährlich es ist, dass sauberes Wasser für viele Menschen weltweit nicht zur Verfügung steht“, sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel. „Während wir in Europa fast überall Hygienemaßnahmen befolgen und uns regelmäßig und gründlich die Hände waschen können, scheitert es in vielen Teilen der Welt schon an mangelndem Wasser. Entweder es gibt zu wenig oder es ist verschmutzt oder beides. Dort wo Wasser knapp ist, verschärfen oft noch Dürren, Versalzung und extensive Landwirtschaft die Lage.“

Laut WHO haben 1,4 Milliarden Menschen (18 Prozent) keine Einrichtung zum Händewaschen, weiteren 1,6 Milliarden (22 Prozent) fehlt es an Wasser oder Seife.  

 „Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass Milliarden Menschen zu wenig oder nur verunreinigtes Wasser zur Verfügung haben“, so Füllkrug-Weitzel weiter. „Sie brauchen möglichst schnell Verbesserungen in ihrem Alltag, etwa Hydranten auch in informellen Siedlungen. Sauberes Wasser darf es nicht nur in den wohlhabenden Stadtvierteln geben. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Zugleich müssen wir alles tun, diese Ressourcen auch für die nachfolgenden Generationen zu sichern.“

Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt, zum Weltwassertag am 22. März

Text und weitere Informationen: Brot für die Welt

Bild: Extremer Wassermangel betrifft schon heute 25 Prozent der Weltbevölkerung. Afrika und Südasien sind besonders betroffen. In der von Dürren betroffenen Regionen Marsabit und Moyale im Osten Kenias finden Menschen und Tiere oft kein Wasser mehr. Immer häufiger kommt es zu gewaltsamen Konflikten um die wenigen verbliebenen Weideplätze und Wasserstellen. | Christof Krackhardt/Brot für die Welt

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